Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- Justiz Hamburg
Anspruch einer Publikums-KG auf Rückgewähr gewinnunabhängiger Ausschüttungen
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zum Anspruch einer Publikums-KG gegen einen Kommanditisten auf Rückgewähr gewinnunabhängiger Ausschüttungen
- rechtsportal.de
HGB § 169 Abs. 1
Ansprüche einer Kommanditgesellschaft auf Rückforderung gewinnunabhängiger Ausschüttungen - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Ansprüche einer Kommanditgesellschaft auf Rückforderung gewinnunabhängiger Ausschüttungen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
Gewinnunabhängige Ausschüttungen
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Ansprüche einer Kommanditgesellschaft auf Rückforderung gewinnunabhängiger Ausschüttungen
Verfahrensgang
- LG Hamburg, 11.01.2016 - 301 O 92/15
- LG Hamburg, 19.02.2016 - 301 O 92/15
- OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (16)
- BGH, 12.03.2013 - II ZR 73/11
Zur Rückforderung gewinnunabhängiger Ausschüttungen bei Kommanditbeteiligung an …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Es ist aber allgemein anerkannt, dass auch über die Regelung des § 169 Abs. 1 HGB hinaus Ausschüttungen an die Kommanditisten zulässig sind, wenn der Gesellschaftsvertrag dies wie hier in § 12 Ziffer 4. Satz 2 als Ausschüttung von Liquiditätsüberschüssen als Alternative zur Ausschüttung von Gewinnen vorsieht oder die Ausschüttung durch das Einverständnis aller Gesellschafter gedeckt ist (…BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016 - II ZR 63/15 -, juris Rn. 16;… Urt. v. 16. Februar 2016 - II ZR 348/14 -, ZIP 2016, 518 ff., juris Rn. 9; Urt. v. 12. März 2013 - II ZR 73/11 -, ZIP 2013, 1222 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 5. April 1979 - II ZR 98/76 -, WM 1979, 803 f.;… Urt. v. 7. November 1977 - II ZR 43/76 -, WM 1977, 1446 ff., juris Rn. 21).Diese Vorschriften betreffen aber ausschließlich die Haftung des Kommanditisten gegenüber den Gesellschaftsgläubigern im Außenverhältnis und nicht dessen Verhältnis zur Gesellschaft (…vgl. BGH, Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 10; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 10;… Versäumnisurt.
Ein Rückgewähranspruch der Gesellschaft entsteht bei einer Rückzahlung der Einlage somit nicht automatisch, sondern kann sich nur aus anderen Rechtsgründen ergeben, insbesondere aus einer entsprechenden vertraglichen Abrede (BGH, Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 11
; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 11;… Versäumnisurt.Rn. 49 a) Gesellschaftsverträge von Publikumsgesellschaften sind nach ihrem objektiven Erklärungsbefund nur anhand des schriftlichen Vertrags auszulegen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 7
;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 13; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 13;… Urt. v. 18. September 2012 - II ZR 201/10 -, ZIP 2012, 2291 ff., juris Rn. 18).Rn. 50 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des § 23 Abs. 1 AGBG bzw. § 310 Abs. 4 BGB n.F. eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 8
;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 14; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 14;… Urt. v. 23. April 2012 - II ZR 75/10 -, ZIP 2012, 1342 ff., juris Rn. 32 f.;… Beschl. v. 13. Dezember 2011 - II ZB 6/09 -, ZIP 2012, 117 ff., juris Rn. 50;… Urt. v. 27. November 2000 - II ZR 218/00 -, ZIP 2001, 243 ff., juris Rn. 6).Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.
;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O.).Rn. 51 Für den einer Publikumspersonengesellschaft beitretenden Gesellschafter müssen sich die mit dem Beitritt verbundenen, nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgenden Rechte und Pflichten aus dem Gesellschaftsvertrag klar ergeben (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 9;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 15; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O.).
Sofern die Klägerin an das Bestehen eines Sollsaldos auf dem Ergebnissonderkonto demgegenüber für den Fall von Liquiditätsausschüttungen, mit denen im Übrigen schon begrifflich nicht auf einen Vorbehalt der Rückforderung hingewiesen wird (BGH, Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 17), sehr wohl eine im Sinne der Darlehensrückzahlung zukünftige Zahlungsverpflichtung des Kommanditisten hätte anknüpfen wollen, hätte im Regelungszusammenhang des § 15 Ziffer 3. Buchst. b) Satz 3 des Gesellschaftsvertrags eine entsprechende Klarstellung nahegelegen (…vgl. insoweit OLG Hamm, Urt. v. 9. Februar 2015 - 8 U 103/14 -, juris Rn. 11, 75).
Dieser unterschiedslos für sämtliche Liquiditätsausschüttungen maßgeblichen Bestimmung, die mithin auch für den in § 12 Ziffer 4. Satz 1 des Gesellschaftsvertrags angelegten Fall von Liquiditätsausschüttungen bei Nichtbestehen von "Verlustsonderkonten (II)" zur Anwendung gelangt, in dem auch nach der Auffassung der Klägerin eine Darlehensverbindlichkeit der Kommanditisten nicht begründet wird, lässt sich als bloße Buchungsanweisung nichts zu der Frage der möglichen Rückforderbarkeit von Liquiditätsausschüttungen entnehmen (BGH, Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn 18, 20 f.).
Es wäre in sich nicht schlüssig, wenn die Gesellschafter, wie dies § 12 Ziffer 4. Satz 2, § 14 Ziffer 7. Buchst. d) des Gesellschaftsvertrags vorsieht, die Möglichkeit hätten, regelmäßig aus Liquiditätsüberschüssen Auszahlungen zu ihren Gunsten zu beschließen, ihnen diese - möglicherweise über erhebliche Zeiträume hinweg geleisteten - Zahlungen aber binnen einer Frist von drei Monaten wieder entzogen werden könnten (…vgl. BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 17 f.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 37; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 23).
Zwar kann das Erfordernis einer Beschlussfassung für die Ausschüttungen aus der Liquidität im Hinblick auf § 169 Abs. 1 HGB der Schaffung einer rechtlichen Grundlage für die Ausschüttung oder Entnahme dienen (…vgl. BGH, Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 38; Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 9).
Soweit hiernach eine Verrechnung der Ausschüttungen mit späteren Gewinnen nicht vorgesehen ist, hat der Bundesgerichtshof diesen Umstand ausdrücklich als Indiz gegen eine Rückzahlungsverpflichtung des Kommanditisten gewürdigt (BGH, Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 17).
- BGH, 16.02.2016 - II ZR 348/14
Gesellschaftsvertrag einer Publikumspersonengesellschaft: Auslegung der Regelung …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Abweichend von der dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16. Februar 2016 (II ZR 348/14) zu Grunde liegenden Vertragsgestaltung sehe ihr Gesellschaftsvertrag die Einrichtung von lediglich zwei Gesellschafterkonten vor, der im Zusammenhang mit der Ausführung von Auszahlungsbeschlüssen stehende Zahlungsverkehr werde demgegenüber, und zwar sowohl beim Bestehen von Verlustsonderkonten als auch bei der Ausschüttung von Gewinnen, über gesonderte schuldrechtliche Darlehenskonten abgebildet.Es ist aber allgemein anerkannt, dass auch über die Regelung des § 169 Abs. 1 HGB hinaus Ausschüttungen an die Kommanditisten zulässig sind, wenn der Gesellschaftsvertrag dies wie hier in § 12 Ziffer 4. Satz 2 als Ausschüttung von Liquiditätsüberschüssen als Alternative zur Ausschüttung von Gewinnen vorsieht oder die Ausschüttung durch das Einverständnis aller Gesellschafter gedeckt ist (…BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016 - II ZR 63/15 -, juris Rn. 16; Urt. v. 16. Februar 2016 - II ZR 348/14 -, ZIP 2016, 518 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 12. März 2013 - II ZR 73/11 -, ZIP 2013, 1222 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 5. April 1979 - II ZR 98/76 -, WM 1979, 803 f.;… Urt. v. 7. November 1977 - II ZR 43/76 -, WM 1977, 1446 ff., juris Rn. 21).
Diese Vorschriften betreffen aber ausschließlich die Haftung des Kommanditisten gegenüber den Gesellschaftsgläubigern im Außenverhältnis und nicht dessen Verhältnis zur Gesellschaft (vgl. BGH, Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 10;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 10; Versäumnisurt.
Ein Rückgewähranspruch der Gesellschaft entsteht bei einer Rückzahlung der Einlage somit nicht automatisch, sondern kann sich nur aus anderen Rechtsgründen ergeben, insbesondere aus einer entsprechenden vertraglichen Abrede (BGH, Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 11;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 11;… Versäumnisurt.
Rn. 49 a) Gesellschaftsverträge von Publikumsgesellschaften sind nach ihrem objektiven Erklärungsbefund nur anhand des schriftlichen Vertrags auszulegen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 7
; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 13;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 13;… Urt. v. 18. September 2012 - II ZR 201/10 -, ZIP 2012, 2291 ff., juris Rn. 18).Die Vorstellungen und der Wille der Gründungsgesellschafter, die in dem Gesellschaftsvertrag keinen Niederschlag gefunden haben, sind nicht zu berücksichtigen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.
; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.;… Urt. v. 30. April 1979 - II ZR 57/78 -, NJW 1979, 2102 f., juris Rn. 10).Rn. 50 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des § 23 Abs. 1 AGBG bzw. § 310 Abs. 4 BGB n.F. eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 8
; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 14;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 14;… Urt. v. 23. April 2012 - II ZR 75/10 -, ZIP 2012, 1342 ff., juris Rn. 32 f.;… Beschl. v. 13. Dezember 2011 - II ZB 6/09 -, ZIP 2012, 117 ff., juris Rn. 50;… Urt. v. 27. November 2000 - II ZR 218/00 -, ZIP 2001, 243 ff., juris Rn. 6).Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.
; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O.).Rn. 51 Für den einer Publikumspersonengesellschaft beitretenden Gesellschafter müssen sich die mit dem Beitritt verbundenen, nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgenden Rechte und Pflichten aus dem Gesellschaftsvertrag klar ergeben (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 9
; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 15;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O.).Denn die erst nach Abschluss des Gesellschaftsvertrags beitretenden Kommanditisten müssen sich darauf verlassen können, nur solche Leistungen erbringen zu müssen, die dem Vertragstext unmissverständlich zu entnehmen sind (…BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.;… Urt. v. 30. April 1979, a.a.O.).
Es wäre in sich nicht schlüssig, wenn die Gesellschafter, wie dies § 12 Ziffer 4. Satz 2, § 14 Ziffer 7. Buchst. d) des Gesellschaftsvertrags vorsieht, die Möglichkeit hätten, regelmäßig aus Liquiditätsüberschüssen Auszahlungen zu ihren Gunsten zu beschließen, ihnen diese - möglicherweise über erhebliche Zeiträume hinweg geleisteten - Zahlungen aber binnen einer Frist von drei Monaten wieder entzogen werden könnten (…vgl. BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 17 f.; Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 37;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 23).
Zwar kann das Erfordernis einer Beschlussfassung für die Ausschüttungen aus der Liquidität im Hinblick auf § 169 Abs. 1 HGB der Schaffung einer rechtlichen Grundlage für die Ausschüttung oder Entnahme dienen (vgl. BGH, Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 38;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 9).
- BGH, 27.06.2016 - II ZR 63/15
Publikums-KG: Anspruch einer Fondsgesellschaft auf Rückzahlung von Auszahlungen …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Es ist aber allgemein anerkannt, dass auch über die Regelung des § 169 Abs. 1 HGB hinaus Ausschüttungen an die Kommanditisten zulässig sind, wenn der Gesellschaftsvertrag dies wie hier in § 12 Ziffer 4. Satz 2 als Ausschüttung von Liquiditätsüberschüssen als Alternative zur Ausschüttung von Gewinnen vorsieht oder die Ausschüttung durch das Einverständnis aller Gesellschafter gedeckt ist (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016 - II ZR 63/15 -, juris Rn. 16;… Urt. v. 16. Februar 2016 - II ZR 348/14 -, ZIP 2016, 518 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 12. März 2013 - II ZR 73/11 -, ZIP 2013, 1222 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 5. April 1979 - II ZR 98/76 -, WM 1979, 803 f.;… Urt. v. 7. November 1977 - II ZR 43/76 -, WM 1977, 1446 ff., juris Rn. 21).Rn. 49 a) Gesellschaftsverträge von Publikumsgesellschaften sind nach ihrem objektiven Erklärungsbefund nur anhand des schriftlichen Vertrags auszulegen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 7;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 13;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 13;… Urt. v. 18. September 2012 - II ZR 201/10 -, ZIP 2012, 2291 ff., juris Rn. 18).
Die Vorstellungen und der Wille der Gründungsgesellschafter, die in dem Gesellschaftsvertrag keinen Niederschlag gefunden haben, sind nicht zu berücksichtigen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.;… Urt. v. 30. April 1979 - II ZR 57/78 -, NJW 1979, 2102 f., juris Rn. 10).
Rn. 50 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterliegen die Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften unabhängig davon, ob die Bereichsausnahme des § 23 Abs. 1 AGBG bzw. § 310 Abs. 4 BGB n.F. eingreift, einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 8;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 14;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 14;… Urt. v. 23. April 2012 - II ZR 75/10 -, ZIP 2012, 1342 ff., juris Rn. 32 f.;… Beschl. v. 13. Dezember 2011 - II ZB 6/09 -, ZIP 2012, 117 ff., juris Rn. 50;… Urt. v. 27. November 2000 - II ZR 218/00 -, ZIP 2001, 243 ff., juris Rn. 6).
Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O.).
Rn. 51 Für den einer Publikumspersonengesellschaft beitretenden Gesellschafter müssen sich die mit dem Beitritt verbundenen, nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgenden Rechte und Pflichten aus dem Gesellschaftsvertrag klar ergeben (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 9;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 15;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O.).
Denn die erst nach Abschluss des Gesellschaftsvertrags beitretenden Kommanditisten müssen sich darauf verlassen können, nur solche Leistungen erbringen zu müssen, die dem Vertragstext unmissverständlich zu entnehmen sind (BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.;… Urt. v. 30. April 1979, a.a.O.).
Es wäre in sich nicht schlüssig, wenn die Gesellschafter, wie dies § 12 Ziffer 4. Satz 2, § 14 Ziffer 7. Buchst. d) des Gesellschaftsvertrags vorsieht, die Möglichkeit hätten, regelmäßig aus Liquiditätsüberschüssen Auszahlungen zu ihren Gunsten zu beschließen, ihnen diese - möglicherweise über erhebliche Zeiträume hinweg geleisteten - Zahlungen aber binnen einer Frist von drei Monaten wieder entzogen werden könnten (vgl. BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O. Rn. 17 f.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O. Rn. 37;… Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 23).
- BGH, 01.03.2016 - II ZR 66/15
Statthaftigkeit einer Revision
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Insofern entspreche die Gestaltung ihres Gesellschaftsvertrags der den Beschlüssen des Bundesgerichtshofs vom 1. März 2016 (II ZR 66/15 und II ZR 67/15) zu Grunde liegenden Vertragsgestaltung, bei der ebenfalls von klar definierten Gesellschafterkonten auszugehen sei und es mithin keine Buchungsalternativen gebe.Abweichend von der den Beschlüssen des Bundesgerichtshofs vom 1. März 2016 (II ZR 66/15 und II ZR 67/15) zu Grunde liegenden Vertragsgestaltung macht der Gesellschaftsvertrag der Klägerin die Rückforderung auch noch nicht einmal von der Liquiditätslage der Gesellschaft abhängig (…vgl. OLG Hamm, a.a.O. Rn. 9, 74;… s.a. OLG Hamm, Urt. v. 18. Juli 2016 - 8 U 174/15 -, juris Rn. 58 ff.).
- BGH, 30.04.1979 - II ZR 57/78
Auslegung des Gesellschaftsvertrages einer Publikumsgesellschaft - Verpflichtung …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Die Vorstellungen und der Wille der Gründungsgesellschafter, die in dem Gesellschaftsvertrag keinen Niederschlag gefunden haben, sind nicht zu berücksichtigen (…BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.; Urt. v. 30. April 1979 - II ZR 57/78 -, NJW 1979, 2102 f., juris Rn. 10).Denn die erst nach Abschluss des Gesellschaftsvertrags beitretenden Kommanditisten müssen sich darauf verlassen können, nur solche Leistungen erbringen zu müssen, die dem Vertragstext unmissverständlich zu entnehmen sind (…BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016, a.a.O.;… Urt. v. 16. Februar 2016, a.a.O.; Urt. v. 30. April 1979, a.a.O.).
- BGH, 20.06.2005 - II ZR 252/03
Erstattung von Zahlungen zum Ausgleich des negativen Kapitalkontos in der Krise …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
v. 20. Juni 2005 - II ZR 252/03 -, ZIP 2005, 1552 f., juris Rn. 10; Urt. v. 3. Juli 1978 - II ZR 110/77 -, WM 1978, 1228 ff.; Urt. v. 7. November 1977, a.a.O.).v. 20. Juni 2005, a.a.O. Rn. 9).
- BGH, 07.11.1977 - II ZR 43/76
Schadensersatz für ungerechtfertigte Gewinnvorauszahlungen - Begrenzung von …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Es ist aber allgemein anerkannt, dass auch über die Regelung des § 169 Abs. 1 HGB hinaus Ausschüttungen an die Kommanditisten zulässig sind, wenn der Gesellschaftsvertrag dies wie hier in § 12 Ziffer 4. Satz 2 als Ausschüttung von Liquiditätsüberschüssen als Alternative zur Ausschüttung von Gewinnen vorsieht oder die Ausschüttung durch das Einverständnis aller Gesellschafter gedeckt ist (…BGH, Beschl. v. 27. Juni 2016 - II ZR 63/15 -, juris Rn. 16;… Urt. v. 16. Februar 2016 - II ZR 348/14 -, ZIP 2016, 518 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 12. März 2013 - II ZR 73/11 -, ZIP 2013, 1222 ff., juris Rn. 9;… Urt. v. 5. April 1979 - II ZR 98/76 -, WM 1979, 803 f.; Urt. v. 7. November 1977 - II ZR 43/76 -, WM 1977, 1446 ff., juris Rn. 21).v. 20. Juni 2005 - II ZR 252/03 -, ZIP 2005, 1552 f., juris Rn. 10; Urt. v. 3. Juli 1978 - II ZR 110/77 -, WM 1978, 1228 ff.; Urt. v. 7. November 1977, a.a.O.).
- BGH, 08.10.2013 - II ZR 272/12
Kommanditgesellschaft: Inanspruchnahme eines Mitgesellschafters für …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Rn. 60 a) Der Beklagte hat hierzu - und zwar ohne dass die Klägerin dem substanziiert entgegengetreten wäre - bereits erstinstanzlich geltend gemacht, dass der mit der Beitrittserklärung der Nebenintervenientin vom 22. Dezember 1995 ausdrücklich in Bezug genommene Emissionsprospekt, der dementsprechend auch im Rahmen der Auslegung des Gesellschaftsvertrags zu berücksichtigen ist (BGH, Urt. v. 8. Oktober 2013 - II ZR 272/12 -, juris Rn. 20), keine Anhaltspunkte für den Vorbehalt einer Rückforderung von Liquiditätsausschüttungen aufgewiesen habe, vielmehr seien die Ausschüttungen dort gerade werbewirksam herausgestellt worden. - OLG Hamm, 09.02.2015 - 8 U 103/14
Ansprüche der Gesellschaft gegen einen Kommanditisten auf Rückzahlung …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Sofern die Klägerin an das Bestehen eines Sollsaldos auf dem Ergebnissonderkonto demgegenüber für den Fall von Liquiditätsausschüttungen, mit denen im Übrigen schon begrifflich nicht auf einen Vorbehalt der Rückforderung hingewiesen wird (…BGH, Urt. v. 12. März 2013, a.a.O. Rn. 17), sehr wohl eine im Sinne der Darlehensrückzahlung zukünftige Zahlungsverpflichtung des Kommanditisten hätte anknüpfen wollen, hätte im Regelungszusammenhang des § 15 Ziffer 3. Buchst. b) Satz 3 des Gesellschaftsvertrags eine entsprechende Klarstellung nahegelegen (vgl. insoweit OLG Hamm, Urt. v. 9. Februar 2015 - 8 U 103/14 -, juris Rn. 11, 75). - OLG Hamm, 18.07.2016 - 8 U 174/15
Begründetheit der Rückforderung darlehenshalber gewährter Ausschüttungen einer …
Auszug aus OLG Hamburg, 14.10.2016 - 11 U 23/16
Abweichend von der den Beschlüssen des Bundesgerichtshofs vom 1. März 2016 (II ZR 66/15 und II ZR 67/15) zu Grunde liegenden Vertragsgestaltung macht der Gesellschaftsvertrag der Klägerin die Rückforderung auch noch nicht einmal von der Liquiditätslage der Gesellschaft abhängig (…vgl. OLG Hamm, a.a.O. Rn. 9, 74; s.a. OLG Hamm, Urt. v. 18. Juli 2016 - 8 U 174/15 -, juris Rn. 58 ff.). - BGH, 13.12.2011 - II ZB 6/09
Kapitalanleger-Musterverfahren: Prüfungskompetenz des Rechtsbeschwerdegerichts …
- BGH, 23.04.2012 - II ZR 75/10
Prospekthaftung: Nichteintritt der prognostizierten Nettodurchschnittsverzinsung …
- BGH, 27.11.2000 - II ZR 218/00
Inhaltskontrolle von formularmäßigen Gesellschaftsverträgen mit stillen …
- BGH, 18.09.2012 - II ZR 201/10
Treuhandvermittelter Beitritt eines Kapitalanlegers zu einem Immobilienfonds in …
- BGH, 05.04.1979 - II ZR 98/76
Zahlungsanspruch einer Kommanditistin gegen die Gesellschaft aus einer …
- BGH, 03.07.1978 - II ZR 110/77
Persönliche Haftung ausgeschiedener Gesellschaft gegenüber …
- BGH, 20.04.2017 - IX ZR 189/16
Insolvenzanfechtung einer unentgeltlichen Leistung des Schuldners: …
Vielmehr ist ein Kommanditist, wenn an ihn auf der Grundlage einer Ermächtigung im Gesellschaftsvertrag eine Auszahlung geleistet wurde, obwohl sein Kapitalanteil durch Verlust unter den auf die bedungene Einlage geleisteten Betrag herabgemindert ist oder durch die Auszahlung unter diesen Betrag herabgemindert wird oder eine bereits bestehende Belastung vertieft wird, nur dann zur Rückzahlung an die Gesellschaft verpflichtet, wenn der Gesellschaftsvertrag dies hinreichend klar vorsieht (vgl. BGH…, Urteil vom 12. März 2013, aaO Rn. 8, 10;… vom 16. Februar 2016 - II ZR 348/14, NJW-RR 2016, 550 Rn. 10, 15; OLG Hamm…, Urteil vom 4. Februar 2015 - 8 U 89/14, juris Rn. 58; OLG Hamburg, Urteil vom 14. Oktober 2016 - 11 U 23/16, juris Rn. 48 ff). - OLG Düsseldorf, 24.09.2020 - 6 U 23/19
Auslegung von Genussscheinbedingungen; Erwartungshorizont eines …
Wie die Beklagte zu Recht geltend macht, sind die von der Berufung zur Begründung ihrer Auffassung herangezogenen Entscheidungen des OLG Hamburg vom 14.10.2016 (11 U 23/16) und des OLG Oldenburg vom 28.11.2014 (6 U 111/14) mit der vorliegenden Fallkonstellation nicht vergleichbar.
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16 |
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Wert der Beschwer bei Verurteilung zur Erteilung eines Buchauszugs, Buchauszug, Auskunft, Ansatzfähigkeit der Kosten externer Hilfspersonen, Hilfskräfte, Anspruch des VV auf Erteilung eines Buchauszuges, erforderliche Angaben, Rechtsmissbrauch, Indizien für die ...
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (21)
- OLG Hamm, 21.03.1997 - 35 U 24/96
Zum Inhalt des einem Versicherungsvertreter zu erteilenden Buchauszugs
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Angaben zur Höhe und Fälligkeit offener Beitragszahlungen schuldet der U dem HV, weil dieser daraus Rückschlüsse auf Stornogefahren ziehen kann (unter Bezugnahme auf OLG Hamm, 21.03.1997 - 35 U 24/96 - Juris Tz. 7; OLG Saarbrücken, 23.05.2001 - 1 U 760/00 - Juris Tz. 13).Die Information ist im Allgemeinen für die Höhe der Provision bedeutsam (unter Bezugnahme auf OLG Hamm , 21.03.1997 - 35 U 24/96 - Juris Tz. 7 ).
Andererseits lässt sich das Ausbleiben von Auszahlungen durch einen Einbehalt auf einem solchen Konto erklären (unter Bezugnahme auf OLG Hamm, 21.03.1997 - 35 U 24/96 - VersR 98, 1415, sub II. 2. b) der Gründe).
- BGH, 15.03.2012 - IX ZR 34/11
Annahmeverzug: Zurückweisung von Zahlungen aufgrund eines vorläufig …
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Leistungen, die aufgrund eines vorläufig vollstreckbaren Urteils erbracht werden, sind in der Regel dahin zu verstehen, dass sie nur eine vorläufige Leistung darstellen sollen und unter der aufschiebenden Bedingung der rechtskräftigen Bestätigung der zugrunde liegenden Verbindlichkeit erfolgen (unter Bezugnahme auf BGH, 15.03.2012 - IX ZR 34/11 - Juris Tz. 7; 08.05.1985 - IVa ZR 138/83 Juris Tz. 26 zur Auskunft im Rahmen einer Stufenklage ).Hat der U in seinem Schreiben ausdrücklich erklärt, die Erteilung des Buchauszuges erfolge ohne Anerkennung einer Rechtspflicht oder präjudizielle Wirkung, ist die Übersendung ersichtlich auch zur Abwendung einer Zwangsvollstreckung erfolgt, wie sich aus dem Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung ergibt, steht die Leistung andererseits aber gerade nicht unter dem Vorbehalt der Rückforderung oder der Unverbindlichkeit, wenn der U deutlich macht, dass sie zum Zwecke der Erfüllung erfolgen soll (unter Bezugnahme des BGH, 15.03.2012 - IX ZR 34/11 - Juris Tz. 7 ).
- OLG Saarbrücken, 23.05.2001 - 1 U 760/00
Anforderungen an den vom Unternehmer zu erteilenden Buchauszug
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Deshalb hat ein HV Anspruch auf diese Angabe (im Anschluss an OLG Saarbrücken, 23.05.2001 - 1 U 760/00 - Juris Tzz. 6, 50).Angaben zur Höhe und Fälligkeit offener Beitragszahlungen schuldet der U dem HV, weil dieser daraus Rückschlüsse auf Stornogefahren ziehen kann (unter Bezugnahme auf OLG Hamm, 21.03.1997 - 35 U 24/96 - Juris Tz. 7; OLG Saarbrücken, 23.05.2001 - 1 U 760/00 - Juris Tz. 13).
- BGH, 21.03.2001 - VIII ZR 149/99
Form und Umfang des Buchauszuges
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Die Provisionsregelung ergibt sich in erster Linie aus der zwischen ihnen getroffenen Provisionsvereinbarung und aus den zwingenden gesetzlichen Regelungen (§ 87 a Abs. 2 bis 4 HGB) sowie, soweit eine besondere Vereinbarung nicht getroffen wurde, aus den dispositiven gesetzlichen Vorschriften der §§ 92, 87 und 87 a Abs. 1 HGB (unter Bezugnahme auf BGH, 21.03.2001 - VIII ZR 149/99 - Juris Tz. 18 - Axa Colonia 1 -).Die Notwendigkeit, im Falle eines dynamisierten Vertrages die Höhe der dynamisierten Versicherungssumme und der Jahresprämie sowie den Zeitpunkt der Erhöhung der Versicherungssumme und der Jahresprämie anzugeben, ist bereits höchstrichterlich festgestellt (unter Bezugnahme auf BGH, 21.03.2001 - VIII ZR 149/99 - LS 41, Juris Tz. 29 - Axa Colonia 1 -).
- BGH, 09.10.2014 - V ZB 225/12
Anforderungen an die Berufungsbegründung bei neuem Vorbringen
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Das macht es dennoch nicht entbehrlich, in der Berufungsbegründung gemäß § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 ZPO die Tatsachen vorzutragen, auf Grund deren das neue Vorbringen nach Ansicht des Berufungsführers zuzulassen ist (unter Bezugnahme auf BGH, 09.10.2014 - V ZB 225/12 - Juris Tz. 8). - BGH, 27.01.2015 - VI ZB 40/14
Berufung im Arzthaftungsprozess: Anforderungen an den Inhalt der …
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Eine Rüge eines Verstoßes gegen § 139 ZPO und/oder Art. 103 Abs. 1 GG ist nur dann in ausreichender Weise erhoben, wenn dargelegt wird, was auf einen entsprechenden Hinweis bzw. bei Gewährung rechtlichen Gehörs vorgetragen worden wäre (unter Bezugnahme auf BGH, 27.01.2015 - VI ZB 40/14 - Juris Tz. 12). - BGH, 08.05.1985 - IVa ZR 138/83
Wirksamkeit eines Vertrages über die Vermittlung eines Regierungsauftrags in …
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Leistungen, die aufgrund eines vorläufig vollstreckbaren Urteils erbracht werden, sind in der Regel dahin zu verstehen, dass sie nur eine vorläufige Leistung darstellen sollen und unter der aufschiebenden Bedingung der rechtskräftigen Bestätigung der zugrunde liegenden Verbindlichkeit erfolgen (unter Bezugnahme auf BGH, 15.03.2012 - IX ZR 34/11 - Juris Tz. 7; 08.05.1985 - IVa ZR 138/83 Juris Tz. 26 zur Auskunft im Rahmen einer Stufenklage ). - BGH, 10.08.1995 - IX ZR 220/94
Wirksamkeit der Zession von Honoraransprüchen eines Rechtsanwalts
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Indem die Kunden ihre Daten dem U oder dem HV anvertrauen, erklären sie sich stillschweigend damit einverstanden, dass auch solche Hilfspersonen den Zugriff darauf erhalten (unter Bezugnahme auf BGH, 11.11.2004 - IX ZR 230/03 - Juris Tz. 16; 10.08.1995 - IX ZR 220/94 - Juris Tz. 19). - KG, 15.05.2006 - 23 U 96/05
AA des TStH, Anspruch auf Abrechnung zur Vorbereitung des AA, Buchauszug, …
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Gegenüber der Geltendmachung von Informationsrechten nach § 87 c HGB greift daher der Missbrauchseinwand nur ganz ausnahmsweise (im Anschluss an KG, 15.05.2006 - 23 U 96/05 - LS 15). - OLG Köln, 12.04.2013 - 19 U 101/12
Formularmäßige Vereinbarung einer Software-Pauschale in den Allgemeinen …
Auszug aus OLG Celle, 30.08.2016 - 11 U 23/16
Das Datum des jeweiligen Zahlungseingangs ist im Buchauszug anzugeben, weil der Provisionsanspruch gemäß § 92 Abs. 4 HGB rechtswirksam erst mit der Zahlung der Prämie entsteht (im Anschluss an OLG Köln, 12.04.2013 - 19 U 101/12 - LS 16, Juris Tz. 118 - Global-Finanz - ). - OLG Düsseldorf, 25.03.2011 - 16 U 21/10
Anforderungen an den Inhalt eines Buchauszuges
- OLG Hamm, 20.06.1997 - 35 U 71/96
Kontrollrechte des HV, Buchauszug, Anerkennung der Abrechnung, Einigung über die …
- BGH, 24.11.1994 - GSZ 1/94
Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft
- BGH, 03.04.1996 - VIII ZR 54/95
Auskunftspflicht des Versicherungsunternehmens gegenüber dem ausgeschiedenen …
- BGH, 09.02.1989 - V ZB 25/88
Anfechtung von Berichtigungsbeschlüssen im Wohnungseigentumsverfahren
- BGH, 21.08.2014 - VII ZR 144/13
Nichtzulassungsbeschwerde nach berufungsgerichtlicher Verurteilung zur Erteilung …
- BGH, 23.10.1981 - I ZR 171/79
Anspruch eines Handelsvertreters auf Erteilung eines Buchauszuges; Einverständnis …
- BGH, 24.06.1971 - VII ZR 223/69
Rechtsstellung des Verkaufsleiters oder Generalvertreters
- OLG Düsseldorf, 06.09.2011 - 7 U 23/11
Streitwert und Berufungsbeschwer bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft
- OLG Hamm, 15.01.1999 - 35 U 30/98
Anspruch eines Handelvertreters auf Erteilung eines Buchauszuges über …
- OLG Celle, 09.10.2008 - 11 U 122/08
Wert der Beschwer bei der Verurteilung des VU zur Erteilung einer Auskunft, …
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