Rechtsprechung
| OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- kanzlei.biz
Berichterstattung über den Gesundheitszustand eines Verstorbenen verletzt nicht das postmortale Persönlichkeitsrecht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Umfang des postmortalen Schutzes des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Umfang des postmortalen Schutzes des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Köln, 13.09.2017 - 28 O 86/17
- OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (28)
- OLG Köln, 30.11.2017 - 15 U 67/17
Umfang und Inhalt des postmortalen Persönlichkeitsrechts
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647; OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).Rn. 38 Selbst wenn zugunsten der wahrnehmungsberechtigten Klägerin bei der Offenbarung von äußerlich nicht wahrnehmbaren Krankheiten ein Eingriff in die Intimsphäre angenommen würde (…vgl. Burkhardt, in: Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Auflage 2003, Kap. 4 Rn. 48/57; OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17 und 15 U 68/17, juris), gilt dies aber nur insoweit, als die Krankheit nicht relevant nach außen dringen konnte und damit noch keine soziale Dimension erlangt hat.
Der Senat hat deswegen bereits in den Urteilen vom 30.11.2017 (15 U 67/17 und 15 U 68/17, juris) ausgeführt, dass schon für Lebende die Privatsphäre nicht uneingeschränkt gewährleistet ist, sondern ein Eingriff in dieselbe durch eine Berichterstattung an den ebenfalls durch Art. 5 Abs. 1 GG und Art. 10 Abs. 1 EMRK garantierten Rechten der Presse zu messen ist.
Dass der Verstorbene - anders als in den Entscheidung des Senats vom 30.11.2017 (15 U 67/17 und 15 U 68/17, juris) - selbst nicht als Unternehmer bzw. Firmenführer in der Öffentlichkeit stand, ist vorliegend ohne Bedeutung, weil das Gesamtgeschehen für die Zukunft des Gesamtkonzerns bedeutsam ist und es letztlich um die Zukunft eines der größten deutschen Unternehmen geht.
Der Senat hat in den Urteilen vom 30.11.2017 (15 U 67/17 und 15 U 68/17) zu einem vergleichbaren Sachverhalt bereits ausgeführt, dass in diesem Zusammenhang nicht darauf abgestellt werden kann, welches Bild der Verstorbene von sich selbst in der Öffentlichkeit lanciert hat und/oder welche postmortale Darstellung seiner Person ihm gefallen hätte.
- BVerfG, 05.04.2001 - 1 BvR 932/94
Kaisen - Meinungsfreiheit politischer Parteien im Wahlkampf und Schutz der …
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Rn. 31 Während das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG nur einer lebenden Person zukommen kann, weil es auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit ausgerichtet ist und damit die Existenz einer wenigstens potentiell oder zukünftig handlungsfähigen Person, also eines lebenden Menschen als unabdingbar voraussetzt, wird die Persönlichkeit eines Menschen im Hinblick auf die nach Art. 1 Abs. 1 GG unantastbare Menschenwürde über den Tod hinaus geschützt (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, NJW 2006, 3409;… BGH, Urt. v. 06.12.2005 - VI ZR 265/04, VersR 2006, 276 m.w.N.; BVerfG, Beschl. v. 25.08.2000 - 1 BvR 2707/95, NJW 2001, 594; BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957).Geschützt wird zum anderen auch der sittliche, personale und soziale Geltungswert, den die Person durch ihre eigene Lebensleistung erworben hat und der nicht in einer Art und Weise tangiert werden darf, dass das Lebensbild des Betroffenen schwerwiegend entstellt wird (vgl. BVerfG, Beschl. v. 24.01.2018 - 1 BvR 2465/13, NJW 2018, 770; BVerfG, Beschl. v. 19.12.2007 - 1 BvR 1533/07, NJW 2008, 1657; BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957).
Rn. 33 Beeinträchtigt eine Handlung das postmortale Persönlichkeitsrecht, dann steht zugleich ihre Rechtswidrigkeit fest, ohne dass der Schutz im Zuge einer anschließenden Güterabwägung relativiert werden kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 25.08.2000 - 1 BvR 2707/95, NJW 2001, 594; BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957; BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, NJW 2006, 3409;… BGH, Urt. v. 16.09.2008 - VI ZR 244/07, GRUR 2009, 83).
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647;… OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
Ein Verstoß gegen die Regeln des politischen Anstandes und des guten Geschmacks allein genügt nicht, solange keine nachhaltige Kampagne festzustellen ist (BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957).
- OLG Köln, 30.11.2017 - 15 U 68/17
Anspruch auf Unterlassung der Verbreitung und Veröffentlichung von Äußerungen
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Rn. 38 Selbst wenn zugunsten der wahrnehmungsberechtigten Klägerin bei der Offenbarung von äußerlich nicht wahrnehmbaren Krankheiten ein Eingriff in die Intimsphäre angenommen würde (…vgl. Burkhardt, in: Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Auflage 2003, Kap. 4 Rn. 48/57; OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17 und 15 U 68/17, juris), gilt dies aber nur insoweit, als die Krankheit nicht relevant nach außen dringen konnte und damit noch keine soziale Dimension erlangt hat.Der Senat hat deswegen bereits in den Urteilen vom 30.11.2017 (15 U 67/17 und 15 U 68/17, juris) ausgeführt, dass schon für Lebende die Privatsphäre nicht uneingeschränkt gewährleistet ist, sondern ein Eingriff in dieselbe durch eine Berichterstattung an den ebenfalls durch Art. 5 Abs. 1 GG und Art. 10 Abs. 1 EMRK garantierten Rechten der Presse zu messen ist.
Dass der Verstorbene - anders als in den Entscheidung des Senats vom 30.11.2017 (15 U 67/17 und 15 U 68/17, juris) - selbst nicht als Unternehmer bzw. Firmenführer in der Öffentlichkeit stand, ist vorliegend ohne Bedeutung, weil das Gesamtgeschehen für die Zukunft des Gesamtkonzerns bedeutsam ist und es letztlich um die Zukunft eines der größten deutschen Unternehmen geht.
Der Senat hat in den Urteilen vom 30.11.2017 (15 U 67/17 und 15 U 68/17) zu einem vergleichbaren Sachverhalt bereits ausgeführt, dass in diesem Zusammenhang nicht darauf abgestellt werden kann, welches Bild der Verstorbene von sich selbst in der Öffentlichkeit lanciert hat und/oder welche postmortale Darstellung seiner Person ihm gefallen hätte.
- BVerfG, 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04
Der blaue Engel
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Rn. 31 Während das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG nur einer lebenden Person zukommen kann, weil es auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit ausgerichtet ist und damit die Existenz einer wenigstens potentiell oder zukünftig handlungsfähigen Person, also eines lebenden Menschen als unabdingbar voraussetzt, wird die Persönlichkeit eines Menschen im Hinblick auf die nach Art. 1 Abs. 1 GG unantastbare Menschenwürde über den Tod hinaus geschützt (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, NJW 2006, 3409;… BGH, Urt. v. 06.12.2005 - VI ZR 265/04, VersR 2006, 276 m.w.N.; BVerfG, Beschl. v. 25.08.2000 - 1 BvR 2707/95, NJW 2001, 594; BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957).Rn. 33 Beeinträchtigt eine Handlung das postmortale Persönlichkeitsrecht, dann steht zugleich ihre Rechtswidrigkeit fest, ohne dass der Schutz im Zuge einer anschließenden Güterabwägung relativiert werden kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 25.08.2000 - 1 BvR 2707/95, NJW 2001, 594; BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957; BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, NJW 2006, 3409;… BGH, Urt. v. 16.09.2008 - VI ZR 244/07, GRUR 2009, 83).
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647;… OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
Dabei genügt im Hinblick auf die fehlende Möglichkeit der Abwägung bei Eingriffen in die Menschenwürde auf Tatbestandsebene gerade nicht schon die bloße Infragestellung des durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruchs, sondern es bedarf dessen grober Entstellung, beispielsweise durch Behauptung unwahrer oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen (…vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Schmähkritik (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder - was freilich die sog. vermögenswerten Bestandteile des allgemeinen Persönlichkeitsrechts betreffen würde - durch kommerzielle Ausbeutung in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
- BGH, 29.11.2016 - VI ZR 382/15
Schutz der Privatsphäre: Presseberichterstattung über den Gesundheitszustand …
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Insgesamt verkenne das Landgericht, dass die Offenbarung von Erkrankungen schon zu Lebzeiten nur der Privatsphäre zuzurechnen sei (BGH v. 29.11.2016 - VI ZR 382/15, GRUR 2017, 304 Tz. 16) und deswegen eine Offenbarung nicht absolut und ohne Abwägung unzulässig sei.Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betreffen Offenbarungen zum Gesundheitszustand regelmäßig (nur) die Privatsphäre (BGH, Urt. v. 29.11.2016 - VI ZR 382/15, GRUR 2017, 304 m.w.N.;… vgl. dazu auch Soehring, in: Soehring/Hoene, Presserecht, 5. Aufl. 2013, § 16 Rn. 16 f.).
Die Beklagte rügt in diesem Zusammenhang zu Recht, dass dies durchweg Erwägungen sind, welche die höchstrichterliche Rechtsprechung bei der Frage eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG im Hinblick auf die Privatsphäre des Betroffenen heranzieht (vgl. BGH, Urt. v. 29.11.2016 - VI ZR 382/15, GRUR 2017, 304 sowie BVerfG, Beschl. v. 15.12.1999 - 1 BvR 653/96, BVerfGE 101, 761 jeweils m.w.N.).
- OLG Frankfurt, 15.10.2009 - 16 U 39/09
"Ende einer Nacht"
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647;… OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468; OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).Dabei genügt im Hinblick auf die fehlende Möglichkeit der Abwägung bei Eingriffen in die Menschenwürde auf Tatbestandsebene gerade nicht schon die bloße Infragestellung des durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruchs, sondern es bedarf dessen grober Entstellung, beispielsweise durch Behauptung unwahrer oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen (…vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468; OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Schmähkritik (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder - was freilich die sog. vermögenswerten Bestandteile des allgemeinen Persönlichkeitsrechts betreffen würde - durch kommerzielle Ausbeutung in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
- OLG Köln, 24.09.1998 - 15 U 122/98
Postmortaler Ehrenschutz; Wahlwerbung
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986; OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647;… OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609; OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).Dabei genügt im Hinblick auf die fehlende Möglichkeit der Abwägung bei Eingriffen in die Menschenwürde auf Tatbestandsebene gerade nicht schon die bloße Infragestellung des durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruchs, sondern es bedarf dessen grober Entstellung, beispielsweise durch Behauptung unwahrer oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen (…vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609; OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Schmähkritik (vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder - was freilich die sog. vermögenswerten Bestandteile des allgemeinen Persönlichkeitsrechts betreffen würde - durch kommerzielle Ausbeutung in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
- OLG Hamm, 05.10.2001 - 9 U 149/01
Benennung einer Schule nach einer verstorbenen Person der Zeitgeschichte, hier …
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647;… OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).Dabei genügt im Hinblick auf die fehlende Möglichkeit der Abwägung bei Eingriffen in die Menschenwürde auf Tatbestandsebene gerade nicht schon die bloße Infragestellung des durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruchs, sondern es bedarf dessen grober Entstellung, beispielsweise durch Behauptung unwahrer oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen (…vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Schmähkritik (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder - was freilich die sog. vermögenswerten Bestandteile des allgemeinen Persönlichkeitsrechts betreffen würde - durch kommerzielle Ausbeutung in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
- OLG Düsseldorf, 16.06.1999 - 15 U 171/98
Postmortaler Persönlichkeitsschutz gegenüber Äußerungen in einer …
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Bei Angriffen auf den durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruch genügt beispielsweise nicht dessen Infragestellung, wohl aber deren grobe Entstellung z.B. durch unwahre oder zumindest nicht beweisbare Tatsachenbehauptungen, gegen die der Betroffene sich selbst nicht mehr wehren kann (vgl. BVerfG, Beschl. v. 05.04.2001 - 1 BvR 932/94, NJW 2001, 2957;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, BGHZ 50, 133;… BGH Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647;… OLG Köln, Urt. v. 30.11.2017 - 15 U 67/17, BeckRS 2017, 139939; OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Meinungsäußerungen, die als Schmähkritik einzuordnen sind (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder durch die kommerzielle Ausbeutung der Persönlichkeit eines Verstorbenen in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).Dabei genügt im Hinblick auf die fehlende Möglichkeit der Abwägung bei Eingriffen in die Menschenwürde auf Tatbestandsebene gerade nicht schon die bloße Infragestellung des durch die Lebensstellung erworbenen Geltungsanspruchs, sondern es bedarf dessen grober Entstellung, beispielsweise durch Behauptung unwahrer oder zumindest nicht beweisbarer Tatsachen (vgl. OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.06.1999 - 15 U 171/98, AfP 2000, 468;… OLG Frankfurt, Urt. v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, AfP 2009, 612; OLG Hamm, Urt. 05.10.2001 - 9 U 149/01, NJW 2002, 609;… OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647), durch Schmähkritik (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 24.09.1998 - 15 U 122/98, AfP 1998, 647) oder - was freilich die sog. vermögenswerten Bestandteile des allgemeinen Persönlichkeitsrechts betreffen würde - durch kommerzielle Ausbeutung in Form einer erniedrigenden oder entstellenden Werbung (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 22.08.2006 - 1 BvR 1168/04, juris Rn. 26).
- BVerfG, 24.02.1971 - 1 BvR 435/68
Mephisto - Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht
Auszug aus OLG Köln, 12.07.2018 - 15 U 151/17
Die Schutzwirkung des Art. 1 Abs. 1 GG ist bei der Frage, ob nach dem Tod des Betroffenen weiterhin Schutzansprüche bestehen, wertend mit heranzuziehen und führt zum Fortbestand des allgemeinen Wert- und Achtungsanspruchs, der das fortwirkende Lebensbild eines Verstorbenen weiterhin wenigstens gegen grobe ehrverletzende Beeinträchtigungen schützt (vgl. BVerfG, Beschl. v. 24.02.1971 - 1 BvR 435/68, NJW 1971, 1645;… BGH, Urt. v. 20.03.1968 - I ZR 44/66, NJW 1968, 1773;… BGH, Urt. v. 08.06.1989 - I ZR 135/87, NJW 1990, 1986;… BGH, Urt. v. 17.05.1984 - I ZR 73/82, MDR 1984, 997;… BGH, Urt. v. 04.06.1974 - VI ZR 68/73, NJW 1974, 1371; OLG München, Urt v. 28.07.1989 - 21 U 2754/88, NJW-RR 1990, 1435).Dieser Schutz bewahrt den Verstorbenen insbesondere davor, in einer die Menschenwürde verletzenden Art und Weise ausgegrenzt, verächtlich gemacht, verspottet oder auf sonstige Weise herabgewürdigt bzw. erniedrigt zu werden (vgl. BVerfG, Beschl. v. 24.02.1971 - 1 BvR 435/68, BVerfGE 30, 173;… Wenzel/von Strobl-Albeg, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl. 2003, Kap. 7 Rn. 55).
- BGH, 20.03.1968 - I ZR 44/66
"Mephisto"; Grundlagen des Unterlassungsanspruchs wegen Verletzung des …
- BGH, 08.06.1989 - I ZR 135/87
Emil Nolde; Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts eines verstorbenen …
- BVerfG, 25.08.2000 - 1 BvR 2707/95
Zur "Gedenkmünze" für Willy Brandt
- BVerfG, 15.12.1999 - 1 BvR 653/96
Caroline von Monaco II
- BGH, 02.05.2017 - VI ZR 262/16
Persönlichkeitsrechtsverletzung: Presseberichterstattung über eine bisher vor der …
- BVerwG, 14.08.1992 - 8 C 67.91
Rücknahme der Anerkennung als Beschäftigungsstelle des Zivildienstes - Aufgaben …
- BVerfG, 10.10.1995 - 1 BvR 1476/91
"Soldaten sind Mörder"
- BVerfG, 26.02.2008 - 1 BvR 1602/07
Caroline von Monaco III
- EGMR, 07.02.2012 - 40660/08
Caroline von Hannover kann keine Untersagung von Bildveröffentlichungen über sie …
- BVerfG, 03.06.1987 - 1 BvR 313/85
Strauß-Karikatur
- BGH, 06.12.2005 - VI ZR 265/04
Zum postmortalen Geldentschädigungsanspruch
- BVerfG, 24.01.2018 - 1 BvR 2465/13
Grundrechtsverstoß durch mangelhafte Berücksichtigung des politischen Kontexts …
- BGH, 16.09.2008 - VI ZR 244/07
Rechtsschutzbedürfnis und Feststellungsbedürfnis der Klage eines Theaterverlags …
- BVerfG, 19.12.2007 - 1 BvR 1533/07
Verletzung des postmortalen Persönlichkeitsrechts durch Theaterstück - …
- BGH, 04.06.1974 - VI ZR 68/73
Persönlichkeitsschutz Verstorbener - Grobe Entstellung - Angehörige - …
- OLG München, 28.07.1989 - 21 U 2754/88
Anspruch auf Unterlassung einer Äußerung ; Veröffentlichung des Urteilstenors ; …
- BGH, 17.05.1984 - I ZR 73/82
Klage auf Unterlassung von Werbung wegen Verstoßes gegen das Namensrecht - …
- EGMR, 07.02.2012 - 60641/08
- OLG Köln, 06.02.2024 - 15 U 314/19
Dr. Kohl-Richter gegen Dr. Schwan u.a.
Ansonsten wird man - wie unter Lebenden - aber auch im Lichte des § 189 StGB jedenfalls die allein auf die Missachtung einer (verstorbenen) Person zielenden Fälle der sog. Schmähkritik regelmäßig auch postmortal als Verletzungshandlung erfassen (so etwa auch Senat v. 12.07.2018 -15 U 151/17, juris Rn. 30 sowie 15 U 146/17, juris Rn. 28 m.w.N.;… siehe auch OLG Frankfurt v. 15.10.2009 - 16 U 39/09, juris Rn. 17 ff.; LG Berlin v. 29.11.2022 - 27 O 339/21, AfP 2023, 85, 86), während im Übrigen der Gebrauch der Meinungsfreiheit bei der Prüfung der tatbestandlichen Voraussetzungen einer Verletzung des postmortalen Geltungsanspruchs sorgfältig zu gewichten ist. - LG Köln, 11.12.2019 - 28 O 11/18
Teil-Erfolg für Witwe von Dr. Helmut Kohl
Da das postmortale Persönlichkeitsrecht aus dem Fortwirken der Menschenwürde i.S. des Art. 1 Abs. 1 GG nach dem Tod eines Menschen folgt, darf es im Zweifel demjenigen, der ausreichend Tatsachen dafür vortragen kann, dass die Berichterstattung dem ausdrücklichen oder mutmaßlichen Willen des Verstorbenen widerspricht, nicht verwehrt werden, Abwehransprüche gerichtlich zu verfolgen, selbst wenn ein anderer Wahrnehmungsberechtigter seiner Auffassung nicht folgt (Kammer, Urteil vom 29.03.2017 - 28 O 290/15; zustimmend: OLG Köln, Urteil vom 12.07.2018 - 15 U 151/17 - Rn. 24, zitiert nach juris). - KG, 29.08.2024 - 10 U 168/22
Lebensbild - Unterlassung von Interview-Äußerungen aufgrund einer behaupteten …
Die Preisgabe einer Alkoholabhängigkeit ist nicht zwangsläufig mit einer Ausgrenzung oder Stigmatisierung des Betroffenen verbunden (vgl. OLG Köln, Urteil vom 12.07.2018 - I-15 U 151/17 -, juris).
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