Rechtsprechung
| OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Rechtsprechungsdatenbank Saarland
Art 2 Abs 1 GG, Art 3 Abs 1 GG, § 28 Abs 1 S 1 IfSG, § 28a Abs 1 Nr 14 IfSG, § 32 S 1 IfSG
Corona-Krise; 2G-Plus-Regelung bei Friseurbesuchen im Saarland während der 5. Welle - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Gestattung der Inanspruchnahme von körpernahen, nicht medizinisch oder therapeutisch indizierten Dienstleistungen nur bei Vorlage eines 2G-Plus-Nachweises als notwendige Schutzmaßnahme; Geeignetheit von Kontaktreduzierungen zur Senkung von Neuinfektionen; Schutzniveau ...
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Gestattung der Inanspruchnahme von körpernahen, nicht medizinisch oder therapeutisch indizierten Dienstleistungen nur bei Vorlage eines 2G-Plus-Nachweises als notwendige Schutzmaßnahme
Verfahrensgang
- OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
- BVerwG, 03.11.2025 - 3 BN 13.24
Corona: Rechtsprechungsübersichten 
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (18)
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 16.04.2024 - 1 K 779/20
Corona-Krise; Schließung von Kosmetikstudios; Mecklenburg-Vorpommern
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Denn bei korrekter Durchführung der Teste und fachkundiger Beurteilung der Ergebnisse sei von einer sehr geringen Zahl falsch positiver Befunde auszugehen.[Vgl. RKI, Epidemiologisches Bulletin 45/2020 vom 5.11.2020, S. 17, abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/45_20.pdf?*blob=publicationFile,] zuletzt besucht am 16.7.2024; siehe zum Ganzen OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 58 ff., und OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 51 ff. [Vgl. RKI, Epidemiologisches Bulletin 45/2020 vom 5.11.2020, S. 17, abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/45_20.pdf?*blob=publicationFile,] zuletzt besucht am 16.7.2024; siehe zum Ganzen OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 58 ff., und OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 51 ff.Das Gericht hat nicht eigene prognostische Erwägungen anzustellen, sondern die Rechtmäßigkeit der Prognose des Verordnungsgebers zu überprüfen.[Vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris (m.w.N.)][Vgl. OVG Greifswald, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris (m.w.N.)].
Angesichts des dargestellten rasanten Wachstums an Infektionen war damit zu rechnen, dass eine erhöhte Anzahl an Erkrankten intensivmedizinisch behandelt werden müsste, wenn die Infektionszahlen nicht merklich reduziert werden.[Vgl. hierzu OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 64; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 57][Vgl. hierzu OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 64; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 57].
Dabei ist ein angemessener Ausgleich zwischen dem Gewicht des Eingriffs und dem verfolgten Ziel sowie der zu erwartenden Zielerreichung herzustellen.[Vgl. BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 - sowie OVG Greifswald, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, jeweils bei juris][Vgl. BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 - sowie OVG Greifswald, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, jeweils bei juris].
- BVerfG, 19.11.2021 - 1 BvR 781/21
Verfassungsbeschwerden betreffend Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Vierten …
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Rn. 40 Die Annahme des Verordnungsgebers, dass das angestrebte Ziel ohne die erlassenen Verbote gefährdet und überdies die Gefahr - insbesondere wegen einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems - dringlich war, hatte auch eine tragfähige tatsächliche Grundlage.[Vgl. zu diesem Erfordernis: BVerfG, Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. -, juris, Rn. 177; BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris, Rn. 52][Vgl. zu diesem Erfordernis: BVerfG, Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. -, juris, Rn. 177; BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris, Rn. 52].Das Anknüpfen von Maßnahmen an diesen Maßstab, den der Bundesgesetzgeber in der Folge den Regelungen in § 28a und § 28b IfSG zugrunde gelegt hat, hat das Bundesverfassungsgericht[vgl. Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. -, juris, Rn. 199; siehe auch BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 4/22 -, juris, Rn. 56][vgl. Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. -, juris, Rn. 199; siehe auch BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 4/22 -, juris, Rn. 56] nicht beanstandet.
Zudem gestatte die Inzidenz, die mit einem gewissen Zeitversatz eintretende Belastung des Gesundheitssystems und die Anzahl der zu erwartenden Todesfälle unter Berücksichtigung der jeweils vorherrschenden Virusvariante frühzeitig abzuschätzen.[Vgl. BVerfG, Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. - BVerfGE 159, 223][Vgl. BVerfG, Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. - BVerfGE 159, 223].
- BVerwG, 22.11.2022 - 3 CN 1.21
Corona-Verordnungen: Sächsische Kontaktbeschränkungen waren verhältnismäßig
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
14/2530 S. 43 ] jedenfalls ein Indikator für die Dringlichkeit des Ziels, die Verbreitung der übertragbaren Krankheit zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen.[Vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris, Rn. 50][Vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris, Rn. 50].Rn. 40 Die Annahme des Verordnungsgebers, dass das angestrebte Ziel ohne die erlassenen Verbote gefährdet und überdies die Gefahr - insbesondere wegen einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems - dringlich war, hatte auch eine tragfähige tatsächliche Grundlage.[Vgl. zu diesem Erfordernis: BVerfG, Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. -, juris, Rn. 177; BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris, Rn. 52][Vgl. zu diesem Erfordernis: BVerfG, Beschluss vom 19.11.2021 - 1 BvR 781/21 u. a. -, juris, Rn. 177; BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris, Rn. 52].
Danach durfte der Verordnungsgeber die vom RKI zur Verfügung gestellten Erkenntnisse und Bewertungen zu SARS-CoV-2 und COVID-19 wie ein Sachverständigengutachten bei seiner Entscheidung berücksichtigen und den erlassenen Ge- und Verboten zugrunde legen.[Vgl. BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris][Vgl. BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 1/21 -, juris].
- BVerwG, 16.05.2023 - 3 CN 6.22
Schließung von Einrichtungen des Freizeitsports mit zugelassener Ausnahme durch …
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Eine notwendige Schutzmaßnahme liegt vor, wenn sie an dem Ziel ausgerichtet ist, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern und sie darüber hinaus verhältnismäßig, d. h. geeignet und erforderlich sowie verhältnismäßig im engeren Sinne ist.[Vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33][Vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33].Bei der Beurteilung der Erforderlichkeit hatte der Verordnungsgeber einen tatsächlichen Einschätzungsspielraum, der sich darauf bezog, die Wirkung der von ihm gewählten Maßnahme im Vergleich zu anderen, weniger belastenden Maßnahmen zu prognostizieren.[Vgl. BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris][Vgl. BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris] Ein solcher Spielraum hat jedoch Grenzen.
Dabei ist ein angemessener Ausgleich zwischen dem Gewicht des Eingriffs und dem verfolgten Ziel sowie der zu erwartenden Zielerreichung herzustellen.[Vgl. BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 - sowie OVG Greifswald, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, jeweils bei juris][Vgl. BVerwG, Urteil vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 - sowie OVG Greifswald, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, jeweils bei juris].
- OVG Schleswig-Holstein, 13.12.2023 - 3 KN 42/20
Feststellung der Rechtmäßigkeit eines coronabedingten Verbots für …
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Denn bei korrekter Durchführung der Teste und fachkundiger Beurteilung der Ergebnisse sei von einer sehr geringen Zahl falsch positiver Befunde auszugehen.[Vgl. RKI, Epidemiologisches Bulletin 45/2020 vom 5.11.2020, S. 17, abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/45_20.pdf?*blob=publicationFile,] zuletzt besucht am 16.7.2024; siehe zum Ganzen OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 58 ff., und OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 51 ff. [Vgl. RKI, Epidemiologisches Bulletin 45/2020 vom 5.11.2020, S. 17, abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/45_20.pdf?*blob=publicationFile,] zuletzt besucht am 16.7.2024; siehe zum Ganzen OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 58 ff., und OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 51 ff.Angesichts des dargestellten rasanten Wachstums an Infektionen war damit zu rechnen, dass eine erhöhte Anzahl an Erkrankten intensivmedizinisch behandelt werden müsste, wenn die Infektionszahlen nicht merklich reduziert werden.[Vgl. hierzu OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 64; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 57][Vgl. hierzu OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 13.12.2023 - 3 KN 42/20 -, juris, Rn. 64; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 16.4.2024 - 1 K 779/20 OVG -, juris, Rn. 57].
- BVerwG, 22.11.2022 - 3 CN 2.21
Corona-Verordnungen: Ausgangsbeschränkung in Bayern war unverhältnismäßig
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Eine notwendige Schutzmaßnahme liegt vor, wenn sie an dem Ziel ausgerichtet ist, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern und sie darüber hinaus verhältnismäßig, d. h. geeignet und erforderlich sowie verhältnismäßig im engeren Sinne ist.[Vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33][Vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33].Maßgebend sind die Anforderungen, die sich in der konkreten Entscheidungssituation aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ergeben.[Vgl. BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12][Vgl. BVerwG, Urteil vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12].
- BVerwG, 05.01.2024 - 3 BN 2.23
Berechtigtes Feststellungsinteresse bei Normenkontrollantrag gegen außer Kraft …
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Rn. 20 Auf die Beschwerde des Antragstellers gegen die Nichtzulassung der Revision hat das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 5.1.2024 - 3 BN 2/23 - das Urteil des Senats vom 31.1.2023 aufgehoben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Oberverwaltungsgericht zurückverwiesen.Rn. 30 Der Antragsteller hat auch ein berechtigtes Interesse an einer gerichtlichen Klärung, ob § 6 Abs. 2 Nr. 1 VO-CP rechtswidrig war[Vgl. BVerwG, Beschluss vom 5.1.2024 - 3 BN 2/23 -, juris][Vgl. BVerwG, Beschluss vom 5.1.2024 - 3 BN 2/23 -, juris].
- OVG Saarland, 31.01.2023 - 2 C 31/22
Nachträgliche Normenkontrolle; 2G-Plus-Regelung während der Corona-Pandemie für …
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Rn. 19 Mit Urteil vom 31.1.2023 - 2 C 31/22 - hat der Senat den Normenkontrollantrag des Antragstellers als unzulässig zurückgewiesen.Rn. 27 Wegen der weiteren Einzelheiten des Sachverhalts wird auf den Inhalt der elektronischen Gerichtsakten dieses Verfahrens sowie der Gerichtsakten der Verfahren 2 C 31/22 und 2 B 32/22 Bezug genommen.
- VGH Baden-Württemberg, 02.06.2022 - 1 S 1079/20
Betriebsuntersagung für Parfümerien während der Corona-Pandemie; Anhörung der …
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Gesetzlich vorgegebene Ziele darf er weder ignorieren noch korrigieren.[Vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 2.6.2022 - 1 S 1079/20 -, juris][Vgl. VGH Mannheim, Urteil vom 2.6.2022 - 1 S 1079/20 -, juris]. - BVerfG, 21.07.2010 - 1 BvR 611/07
Steuerliche Diskriminierung eingetragener Lebenspartnerschaften
Auszug aus OVG Saarland, 10.07.2024 - 2 C 14/24
Insoweit gilt ein stufenloser, am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit orientierter verfassungsrechtlicher Prüfungsmaßstab, dessen Inhalt und Grenzen sich nicht abstrakt, sondern nur nach den jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereichen bestimmen lassen.[Vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 18.7.2012 - 1 BvL 16/11 -, vom 21.6.2011 - 1 BvR 2035/07 -, und vom 21.7.2010 - 1 BvR 611/07 u.a. -, jeweils bei juris][Vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 18.7.2012 - 1 BvL 16/11 -, vom 21.6.2011 - 1 BvR 2035/07 -, und vom 21.7.2010 - 1 BvR 611/07 u.a. -, jeweils bei juris] Bei Regelung eines dynamischen Infektionsgeschehens und der Notwendigkeit, schnelle, effektive Entscheidungen in einer sich ständig verändernden Lage zur Gefahrenabwehr zu treffen, sind die sich aus dem Gleichheitssatz ergebenden Grenzen für die Infektionsschutzbehörde grundsätzlich weniger streng. - BVerwG, 07.07.2022 - 1 WB 2.22
Aufnahme der Covid-19-Impfung in die Liste der für alle aktiven Soldatinnen und …
- BVerfG, 21.06.2011 - 1 BvR 2035/07
Mediziner-BAföG
- BVerfG, 18.07.2012 - 1 BvL 16/11
Ungleichbehandlung von Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern im …
- BVerwG, 16.05.2023 - 3 CN 4.22
Schließung von Gastronomiebetrieben Ende Oktober 2020 auf der Grundlage der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.2024 - 13 D 238/20
Verhältnismäßigkeit des Verbots des Betriebs gastronomischer Einrichtungen und …
- OVG Niedersachsen, 01.06.2023 - 14 KN 37/22
Betriebsschließung; Corona-Pandemie; Friseurbetrieb; Betriebsuntersagung für …
- OVG Niedersachsen, 29.11.2023 - 14 KN 60/22
2G-Plus-Regelung; Weihnachtsmärkte
- BVerfG, 13.05.2020 - 1 BvR 1021/20
Unzulässige Verfassungsbeschwerden gegen Lockerungen und gegen Verlängerungen der …
- OVG Saarland, 09.09.2025 - 2 C 140/24
Schließung von Einzelhandel anlässlich der Corona-Pandemie
Rn. 76 Eine notwendige Schutzmaßnahme liegt vor, wenn sie an dem Ziel ausgerichtet ist, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern (vgl. aa.) und sie darüber hinaus verhältnismäßig ist, d. h. geeignet und erforderlich sowie verhältnismäßig im engeren Sinne (vgl. bb.).[vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35][vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35].Korrespondierend mit der zunehmenden Aufklärung der Gefahrenlage durch gewonnene Erkenntnisse und wissenschaftliche Gewissheiten verengen sich die Einschätzungsspielräume.[vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44][vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44] Von einer solchen Verengung der Entscheidungsspielräume geht der Senat hier allerdings nicht aus, weil auch im Februar 2021 die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Virus, seinen Übertragungswegen und seinen Auswirkungen noch nicht als gesichert angesehen werden konnten, da mit den benannten Virusvarianten wiederum neue Erscheinungsformen aufgetreten waren, die sich - wie dargelegt - effektiver zu verbreiten schienen als der Wildtyp des Virus und für die es Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe gab.[vgl. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), Stand: 18.2.2021, S. 2, a. a. O.][vgl. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), Stand: 18.2.2021, S. 2, a. a. O.].
Das Gericht hat nicht eigene prognostische Erwägungen anzustellen, sondern die Rechtmäßigkeit der Prognose des Verordnungsgebers zu überprüfen.[vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46][vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46].
- OVG Saarland, 09.09.2025 - 2 C 138/24
Schließung von Einzelhandel anlässlich der Corona-Pandemie
Rn. 87 Eine notwendige Schutzmaßnahme liegt vor, wenn sie an dem Ziel ausgerichtet ist, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern (vgl. aa.) und sie darüber hinaus verhältnismäßig ist, d. h. geeignet und erforderlich sowie verhältnismäßig im engeren Sinne (vgl. bb.).[vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35][vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35].Korrespondierend mit der zunehmenden Aufklärung der Gefahrenlage durch gewonnene Erkenntnisse und wissenschaftliche Gewissheiten verengen sich die Einschätzungsspielräume.[vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44][vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44] Von einer solchen Verengung der Entscheidungsspielräume geht der Senat hier allerdings nicht aus, weil auch im Februar und März des Jahres 2021 die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Virus, seinen Übertragungswegen und seinen Auswirkungen noch nicht als gesichert angesehen werden konnten, da mit den benannten Virusvarianten wiederum neue Erscheinungsformen aufgetreten waren, die sich - wie dargelegt - effektiver zu verbreiten schienen als der Wildtyp des Virus und für die es Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe gab.[vgl. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), Stand: 18.2.2021, S. 2, a. a. O.][vgl. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), Stand: 18.2.2021, S. 2, a. a. O.].
Das Gericht hat nicht eigene prognostische Erwägungen anzustellen, sondern die Rechtmäßigkeit der Prognose des Verordnungsgebers zu überprüfen.[vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46][vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46].
- OVG Saarland, 09.09.2025 - 2 C 139/24
Beschränkung von Einzelhandel anlässlich der Corona-Pandemie
Rn. 80 Eine notwendige Schutzmaßnahme liegt vor, wenn sie an dem Ziel ausgerichtet ist, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern (vgl. aa.) und sie darüber hinaus verhältnismäßig ist, d. h. geeignet und erforderlich sowie verhältnismäßig im engeren Sinne (vgl. bb.).[vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35][vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35].Korrespondierend mit der zunehmenden Aufklärung der Gefahrenlage durch gewonnene Erkenntnisse und wissenschaftliche Gewissheiten verengen sich die Einschätzungsspielräume.[vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44 m. w. N.][vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44 m. w. N.] Von einer solchen Verengung der Entscheidungsspielräume geht der Senat vorliegend nicht aus, weil auch im Dezember 2021 die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Virus, seinen Übertragungswegen und seinen Auswirkungen noch nicht als gesichert angesehen werden konnten.
Das Gericht hat nicht eigene prognostische Erwägungen anzustellen, sondern die Rechtmäßigkeit der Prognose des Verordnungsgebers zu überprüfen.[vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46][vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46].
- OVG Saarland, 09.09.2025 - 2 C 141/24
Schließung von Einzelhandel anlässlich der Corona-Pandemie
Rn. 75 Eine notwendige Schutzmaßnahme liegt vor, wenn sie an dem Ziel ausgerichtet ist, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern (vgl. aa.) und sie darüber hinaus verhältnismäßig ist, d. h. geeignet und erforderlich sowie verhältnismäßig im engeren Sinne (vgl. bb.).[vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35][vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 54, und vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 12 und 33; siehe bereits Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 35].Korrespondierend mit der zunehmenden Aufklärung der Gefahrenlage durch gewonnene Erkenntnisse und wissenschaftliche Gewissheiten verengen sich die Einschätzungsspielräume.[vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44][vgl. Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 44] Von einer solchen Verengung der Entscheidungsspielräume geht der Senat hier allerdings nicht aus, weil auch im Februar 2021 die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Virus, seinen Übertragungswegen und seinen Auswirkungen noch nicht als gesichert angesehen werden konnten, da mit den benannten Virusvarianten wiederum neue Erscheinungsformen aufgetreten waren, die sich - wie dargelegt - effektiver zu verbreiten schienen als der Wildtyp des Virus und für die es Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe gab.[vgl. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), Stand: 18.2.2021, S. 2, a. a. O.][vgl. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), Stand: 18.2.2021, S. 2, a. a. O.].
Das Gericht hat nicht eigene prognostische Erwägungen anzustellen, sondern die Rechtmäßigkeit der Prognose des Verordnungsgebers zu überprüfen.[vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46][vgl. BVerwG, Urteile vom 22.11.2022 - 3 CN 2/21 -, juris, Rn. 17, und vom 16.5.2023 - 3 CN 6/22 -, juris, Rn. 63 ff.; siehe auch Urteil des Senats vom 10.7.2024 - 2 C 14/24 -, juris, Rn. 46].
- OVG Sachsen, 16.01.2025 - 3 C 85/21
Normenkontrollverfahren auf Feststellung der Unwirksamkeit von Regelungen der …
Die Beschränkungen waren somit mehr als geringfügig und führten für den Normadressaten zu nicht unerheblichen Änderungen des Verhaltens im Alltag über einen längeren Zeitraum (zum Friseurbesuch unter 2G-Plus unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung nun bejahend OVG Saarland, Urt. v. 10. Juli 2024 - 2 C 14/24 -, juris Rn. 30 nach BVerwG, Beschl. v. 5. Januar 2024 - 3 BN 2/23 -, juris Rn. 13). - VG Braunschweig, 29.10.2024 - 4 A 446/20
Absonderungsanordnung; Beobachtung; COVID-19; häusliche Quarantäne; …
Danach durfte der Beklagte die vom RKI zur Verfügung gestellten Erkenntnisse und Bewertungen zu SARS-CoV-2 und COVID-19 wie ein Sachverständigengutachten bei seiner Entscheidung berücksichtigen (vgl. hierzu auch OVG des Saarlandes, Urteil vom 10.07.2024 - 2 C 14/24 -, juris Rn. 47; Nds. OVG…, Beschluss vom 06.04.2022 - 14 ME 180/22 -, juris Rn. 32).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 27.03.2025 - 2 C 14.24 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Bundesverwaltungsgericht
- rechtsportal.de
- rechtsportal.de
Verfahrensgang
- VG Gera, 19.06.2020 - 1 K 2213/19
- OVG Thüringen, 20.12.2023 - 2 KO 522/20
- BVerwG, 07.08.2024 - 2 B 18.24
- BVerwG, 27.03.2025 - 2 C 14.24
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 02.12.2016 - 2 C 19.15
Klage auf Verbeamtung trotz Überschreiten der Einstellungshöchstaltersgrenze
Auszug aus BVerwG, 27.03.2025 - 2 C 14.24
Die Kostenentscheidung nach § 161 Abs. 2 Satz 1 VwGO ist nicht dazu bestimmt, trotz eingetretener Erledigung Fragen von rechtsgrundsätzlicher Bedeutung zu beantworten (…vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. November 2014 - 2 C 8.14 - Buchholz 237.6 § 44 NdsLBG Nr. 1 Rn. 2 und vom 2. Dezember 2016 - 2 C 19.15 - Buchholz 316 § 38 VwVfG Nr. 22 Rn. 2). - BVerwG, 07.11.2014 - 2 C 8.14
Zur zeitlich begrenzten Übertragung eines höherwertigen Amtes für die Dauer von …
Auszug aus BVerwG, 27.03.2025 - 2 C 14.24
Die Kostenentscheidung nach § 161 Abs. 2 Satz 1 VwGO ist nicht dazu bestimmt, trotz eingetretener Erledigung Fragen von rechtsgrundsätzlicher Bedeutung zu beantworten (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. November 2014 - 2 C 8.14 - Buchholz 237.6 § 44 NdsLBG Nr. 1 Rn. 2 …und vom 2. Dezember 2016 - 2 C 19.15 - Buchholz 316 § 38 VwVfG Nr. 22 Rn. 2).
- VGH Baden-Württemberg, 01.07.2025 - 1 S 3669/21
Corona-Krise; Kontaktbeschränkungen - Ausschluss nicht-immunisierter Studenten …
Rn. 236 Der Antragsteller kann dem nicht mit Erfolg entgegenhalten, es habe keine Evidenz gegeben, dass durch Zugangsverbote (2G-Regelungen) mehr Infektionen verhindert würden als durch ein verpflichtendes Testregime (3G-Regelungen) (…so auch NdsOVG, Beschl. v. 29.11.2023 - 14 KN 60/22 - juris Rn. 91; SaarlOVG, Urt. v. 10.07.2024 - 2 C 14.24 - juris Rn. 48). - BVerwG, 02.02.2026 - 2 VR 21.25
Entscheidung über Kosten nach übereinstimmender Erledigungserklärung nach …
Wirft der in der Hauptsache erledigte Rechtsstreit schwierige Sach- oder Rechtsfragen auf, so entspricht es nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts regelmäßig billigem Ermessen, die Verfahrenskosten gemäß § 155 Abs. 1 Satz 1 VwGO zu teilen (…stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 24. April 2019 - 2 B 49.18 - Buchholz 310 § 162 VwGO Nr. 58 Rn. 2…, vom 12. Februar 2024 - 2 VR 9.23 - juris Rn. 2 und vom 27. März 2025 - 2 C 14.24 - juris Rn. 2).
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