Rechtsprechung
| BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Burhoff online
Sichverschaffen kinderpornographischer Inhalte, Unternehmensdelikt, Stadium der Vorbereitungshandlung, Strafzumessung, kurzfristige Freiheitsstrafe
- openjur.de
- BAYERN | RECHT
StGB § 11 Abs. 1 Nr. 6, Abs. 3, § 22, § 47, § 56 Abs. 1, § 74 Abs. 1, § 176b Abs. 1 Nr. 2, § 184b Abs. 3; StPO § 265 Abs. 1, § 267 Abs. 3 S. 2; JGG § 15, § 45
Strafbarkeit wegen Sichverschaffens kinderpornographischer Inhalte nach § 184b Abs. 3 Alt. 2 StGB in Abgrenzung zu § 176 b Abs. 1 Nr. 2 StGB - Begründungsanforderung an kurze Freiheitsstrafe nach § 47 Abs. 2 Satz 1 StGB - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Strafbarkeit wegen Vorbereitung des sexuellen Missbrauchs von Kindern; Anfertigung und Übersendung verlangter Fotos (hier: Nacktfotos, Intimfotos); Verhängung einer kurzen Freiheitsstrafe
Kurzfassungen/Presse
- Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)
Sichverschaffen kinderpornografischer Inhalte, Vorbereitung sexuellen Missbrauchs von Kindern
Papierfundstellen
- StV 2026, 104
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (25)
- BGH, 11.10.2023 - 2 StR 96/23
Sexueller Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt mit dem Kind; Besitz …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
In diesem Fall kann jedoch eine Strafbarkeit wegen Vorbereitung des sexuellen Missbrauchs von Kindern gemäß § 176 b Abs. 1 Nr. 2 StGB in Betracht kommen (Anschl. an BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 bei juris = BeckRS 2023, 47798).Auch erfordert § 184b Abs. 3 Alt. 2 StGB, nicht anders als z.B. der Tatbestand nach § 176a Abs. 1 Nr. 2 StGB (hierzu BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 bei juris = BeckRS 2023, 47798), keine räumliche Anwesenheit des Täters.
Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Täter subjektiv die Schwelle zum 'Jetzt geht es los' überschreitet, es eines weiteren Willensimpulses nicht mehr bedarf und er objektiv zur tatbestandsmäßigen Angriffshandlung ansetzt, so dass sein für sich noch nicht tatbestandsmäßiges Tun ohne Zwischenakte in die Erfüllung des Tatbestandes übergeht, wobei auf die strukturellen Besonderheiten des jeweiligen Tatbestandes Bedacht zu nehmen ist (st.Rspr.; vgl. z.B. BGH, Urt. v. 17.03.2022 - 4 StR 223/21 bei juris = Kriminalistik 2022, 367 = NJW-Spezial 2022, 313 = StV 2023, 307 = BeckRS 2022, 7965 u. Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 [a.a.O.], jeweils m.w.N.).
Dies kann im Einzelfall auch für ein notwendiges Mitwirken des Opfers gelten (vgl. neben BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 u. 17.03.2022 - 4 StR 223/21 [jeweils a.a.O.] u.a. schon Urt. v. 30.04.1980 - 3 StR 108/80 bei juris = NJW 1980, 1759 = BeckRS 1980, 109073 u. Beschluss vom 16.07.2015 - 4 StR 219/15 [a.a.O.]).
Maßgebliche Kriterien für die Beurteilung im Einzelfall sind u.a. die Dichte des Tatplans und der Grad der Rechtsgutsgefährdung (BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23;… 17.03.2022 - 4 StR 223/21 [jeweils a.a.O.] u. 16.09.2015 - 2 StR 71/15 bei juris = BGHR StGB § 22 Ansetzen 39, jeweils m.w.N).
In Betracht kommen dabei beispielsweise eine im Raum stehende - ggf. im Rahmen einer drängend-manipulativen Vorgehensweise - Drohung oder ausdrückliche Androhung, bereits erlangte Intim- bzw. Nacktfotos im Weigerungsfalle zu veröffentlichen oder sonst zu verbreiten (BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 [a.a.O.] u. 20.11.2024 - 2 StR 170/24 bei juris = BeckRS 2024, 39027) oder vergleichbare - z.B. eine finanziell-prekäre Zwangslage auf Opferseite - Umstände.
Rn. 11 b) Nach den vom Amtsgericht getroffenen Feststellungen ist das Vorgehen des Angeklagten jedoch als Vorbereitung des sexuellen Missbrauchs von Kindern gemäß § 176 b Abs. 1 Nr. 2 StGB zu würdigen (vgl. BGH Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 a.a.O. [Rn. 12, 36]).
- BGH, 17.03.2022 - 4 StR 223/21
Versuch (Mittäter: einheitliches Eintreten in das Versuchsstadium; unmittelbares …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Täter subjektiv die Schwelle zum 'Jetzt geht es los' überschreitet, es eines weiteren Willensimpulses nicht mehr bedarf und er objektiv zur tatbestandsmäßigen Angriffshandlung ansetzt, so dass sein für sich noch nicht tatbestandsmäßiges Tun ohne Zwischenakte in die Erfüllung des Tatbestandes übergeht, wobei auf die strukturellen Besonderheiten des jeweiligen Tatbestandes Bedacht zu nehmen ist (st.Rspr.; vgl. z.B. BGH, Urt. v. 17.03.2022 - 4 StR 223/21 bei juris = Kriminalistik 2022, 367 = NJW-Spezial 2022, 313 = StV 2023, 307 = BeckRS 2022, 7965 u. Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 [a.a.O.], jeweils m.w.N.).Dies kann im Einzelfall auch für ein notwendiges Mitwirken des Opfers gelten (vgl. neben BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 u. 17.03.2022 - 4 StR 223/21 [jeweils a.a.O.] u.a. schon Urt. v. 30.04.1980 - 3 StR 108/80 bei juris = NJW 1980, 1759 = BeckRS 1980, 109073 u. Beschluss vom 16.07.2015 - 4 StR 219/15 [a.a.O.]).
Maßgebliche Kriterien für die Beurteilung im Einzelfall sind u.a. die Dichte des Tatplans und der Grad der Rechtsgutsgefährdung (…BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23; 17.03.2022 - 4 StR 223/21 [jeweils a.a.O.] u. 16.09.2015 - 2 StR 71/15 bei juris = BGHR StGB § 22 Ansetzen 39, jeweils m.w.N).
- BGH, 19.09.2023 - 6 StR 398/23
Kurze Freiheitsstrafe nur in Ausnahmefällen (Gesamtwürdigung aller die Tat und …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Bejaht das Tatgericht überdies - wie hier - eine positive Kriminalprognose i.S.v. § 56 Abs. 1 StGB, bedarf es grundsätzlich einer eingehenden Darlegung und Würdigung der Gründe, welche die Verhängung einer kurzen Freiheitsstrafe zur Einwirkung auf den Täter (dennoch) unentbehrlich machen (zu den im Anwendungsbereich des § 47 StGB geltenden Begründungs- und Darlegungsanforderungen aus der neueren Rspr. u.a. BGH, Beschluss vom 07.08.2024 - 3 StR 313/24 bei juris = BeckRS 2024, 23135; 19.09.2023 - 6 StR 398/23 bei juris = NStZ-RR 2024, 22 = BeckRS 2023, 33414; BayObLG, Beschluss vom 30.10.2024 - 206 StRR 373/24 bei juris = BeckRS 2024, 29997;… Urt. v. 20.09.2023 - 207 StRR 208/23 bei juris = BeckRS 2023, 25491; OLG Celle, Beschluss vom 07.08.2023 - 3 ORs 42/23 bei juris = BeckRS 2023, 22688; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 13.01.2022 - 1 OLG 2 Ss 66/21 bei juris = NStZ-RR 2022, 111 = BeckRS 2022, 399 u. KG, Beschluss vom 21.10.2021 - [5] 121 Ss 61/21 [26/21] bei juris = BeckRS 2021, 55943 = StraFo 2022, 365 = OLGSt StGB § 17 Nr. 4, jeweils m.w.N.).Rn. 18 Zwar muss auch im Anwendungsbereich des § 47 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 StGB die Strafe in einem angemessenen Verhältnis zum begangenen Tatunrecht nach Maßgabe der Schwere der Tat und des Grads der persönlichen Schuld des Täters stehen (BGH, Beschluss vom 12.12.2023 - 1 StR 16/23 bei juris = NStZ 2024, 476 = NStZ-RR 2024, 108 = BeckRS 2023, 41631 u. 19.09.2023 - 6 StR 398/23 bei juris = NStZ-RR 2024, 22 = BeckRS 2023, 33414; vgl. auch schon BGH…, Beschluss vom 15.04.2014 - 2 StR 626/13 bei juris = StV 2014, 611 = BGHR StGB § 46 Abs. 2 Zumessungsfehler 4 = BeckRS 2014, 12418;… ferner Fischer StGB a.a.O. § 47 Rn. 13 a.E. u. Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 7. Aufl., Rn. 156 ff., jeweils m.w.N.), bedarf aber einer besonderen Begründung dafür, warum das Tatgericht anstelle einer Geldstrafe die Verhängung einer 'kurzen' Freiheitsstrafe unter sechs Monaten für unerlässlich gehalten hat.
- BayObLG, 30.10.2024 - 206 StRR 373/24
Kurze Freiheitsstrafe, Nachprüfung durch das Revisionsgericht, …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Bejaht das Tatgericht überdies - wie hier - eine positive Kriminalprognose i.S.v. § 56 Abs. 1 StGB, bedarf es grundsätzlich einer eingehenden Darlegung und Würdigung der Gründe, welche die Verhängung einer kurzen Freiheitsstrafe zur Einwirkung auf den Täter (dennoch) unentbehrlich machen (zu den im Anwendungsbereich des § 47 StGB geltenden Begründungs- und Darlegungsanforderungen aus der neueren Rspr. u.a. BGH, Beschluss vom 07.08.2024 - 3 StR 313/24 bei juris = BeckRS 2024, 23135; 19.09.2023 - 6 StR 398/23 bei juris = NStZ-RR 2024, 22 = BeckRS 2023, 33414; BayObLG, Beschluss vom 30.10.2024 - 206 StRR 373/24 bei juris = BeckRS 2024, 29997;… Urt. v. 20.09.2023 - 207 StRR 208/23 bei juris = BeckRS 2023, 25491; OLG Celle, Beschluss vom 07.08.2023 - 3 ORs 42/23 bei juris = BeckRS 2023, 22688; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 13.01.2022 - 1 OLG 2 Ss 66/21 bei juris = NStZ-RR 2022, 111 = BeckRS 2022, 399 u. KG, Beschluss vom 21.10.2021 - [5] 121 Ss 61/21 [26/21] bei juris = BeckRS 2021, 55943 = StraFo 2022, 365 = OLGSt StGB § 17 Nr. 4, jeweils m.w.N.).Allein der - überdies nicht selten unzutreffenden -Tatbezeichnung lässt sich nicht entnehmen, ob dem Angeklagten anlässlich der Vortaten vergleichbar gewichtige Sachverhalte zur Last lagen (BayObLG, Beschluss vom 30.10.2024 - 206 StRR 373/24 [a.a.O.] m.w.N.).
- BGH, 16.07.2015 - 4 StR 219/15
Sexueller Missbrauch von Kindern (Einwirken auf ein Kind mittels Schriften, um es …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Abzustellen ist darauf, ob der Täter im Sinne des § 22 StGB nach seiner Vorstellung von der Tat zur Verwirklichung des Tatbestandes unmittelbar angesetzt hat, während ein 'Versuch des Unternehmens' begrifflich ausgeschlossen ist (st.Rspr., vgl. u.a. BGH, Beschluss vom 16.07.2015 - 4 StR 219/15 bei juris = BGHR StGB § 176 Abs. 4 Nr. 3 Einwirken 1 = BeckRS 2015, 14775 [zu § 184b Abs. 4 Satz 1 StGB aF];… Fischer StGB 72. Aufl. § 11 Nr. 28 f. m.w.N.).Dies kann im Einzelfall auch für ein notwendiges Mitwirken des Opfers gelten (vgl. neben BGH, Urt. v. 11.10.2023 - 2 StR 96/23 u. 17.03.2022 - 4 StR 223/21 [jeweils a.a.O.] u.a. schon Urt. v. 30.04.1980 - 3 StR 108/80 bei juris = NJW 1980, 1759 = BeckRS 1980, 109073 u. Beschluss vom 16.07.2015 - 4 StR 219/15 [a.a.O.]).
- BGH, 13.12.2018 - 3 StR 386/18
Strafschärfende Berücksichtigung von Voreintragungen im Erziehungsregister …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Die schlichte und für sich nicht aussagekräftige Berücksichtigung einer solchen Warnwirkung lässt sich dem angegriffenen Urteil aus den genannten Gründen allerdings nicht entnehmen (vgl. BGH, Beschluss vom 13.12.2018 - 3 StR 386/18 = BeckRS 2018, 39205 = NStZ 2019, 400 = BGHR StGB § 46 Abs. 2 Vorleben 35 u. BayObLG, Beschluss vom 08.12.2020 - 202 StRR 123/20 bei juris = StV 2021, 257 = Blutalkohol 58 [2021], 34 = VerkMitt 2021, Nr. 22 = BeckRS 2020, 35557, jeweils m.w.N.). - BGH, 15.04.2014 - 2 StR 626/13
Unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln (gerechter Schuldausgleich; …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Rn. 18 Zwar muss auch im Anwendungsbereich des § 47 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 StGB die Strafe in einem angemessenen Verhältnis zum begangenen Tatunrecht nach Maßgabe der Schwere der Tat und des Grads der persönlichen Schuld des Täters stehen (BGH, Beschluss vom 12.12.2023 - 1 StR 16/23 bei juris = NStZ 2024, 476 = NStZ-RR 2024, 108 = BeckRS 2023, 41631 u. 19.09.2023 - 6 StR 398/23 bei juris = NStZ-RR 2024, 22 = BeckRS 2023, 33414; vgl. auch schon BGH, Beschluss vom 15.04.2014 - 2 StR 626/13 bei juris = StV 2014, 611 = BGHR StGB § 46 Abs. 2 Zumessungsfehler 4 = BeckRS 2014, 12418;… ferner Fischer StGB a.a.O. § 47 Rn. 13 a.E. u. Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 7. Aufl., Rn. 156 ff., jeweils m.w.N.), bedarf aber einer besonderen Begründung dafür, warum das Tatgericht anstelle einer Geldstrafe die Verhängung einer 'kurzen' Freiheitsstrafe unter sechs Monaten für unerlässlich gehalten hat. - BGH, 12.12.2023 - 1 StR 16/23
Verhängung einer kurzen Freiheitsstrafe (erforderliche Gesamtwürdigung von Tat …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Rn. 18 Zwar muss auch im Anwendungsbereich des § 47 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 StGB die Strafe in einem angemessenen Verhältnis zum begangenen Tatunrecht nach Maßgabe der Schwere der Tat und des Grads der persönlichen Schuld des Täters stehen (BGH, Beschluss vom 12.12.2023 - 1 StR 16/23 bei juris = NStZ 2024, 476 = NStZ-RR 2024, 108 = BeckRS 2023, 41631 u. 19.09.2023 - 6 StR 398/23 bei juris = NStZ-RR 2024, 22 = BeckRS 2023, 33414; vgl. auch schon BGH…, Beschluss vom 15.04.2014 - 2 StR 626/13 bei juris = StV 2014, 611 = BGHR StGB § 46 Abs. 2 Zumessungsfehler 4 = BeckRS 2014, 12418;… ferner Fischer StGB a.a.O. § 47 Rn. 13 a.E. u. Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 7. Aufl., Rn. 156 ff., jeweils m.w.N.), bedarf aber einer besonderen Begründung dafür, warum das Tatgericht anstelle einer Geldstrafe die Verhängung einer 'kurzen' Freiheitsstrafe unter sechs Monaten für unerlässlich gehalten hat. - BGH, 16.10.2024 - 6 StR 388/24
Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen (Verfolgungsverjährung: …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Eine solche war hier ohne nähere Ausführungen auch nicht entbehrlich, zumal es an Feststellungen zum Wert des Mobiltelefons fehlt (vgl. BGH, Beschl. vom 16.10.2024 - 6 StR 388/24 bei juris = BeckRS 2024, 36935) und eine Übersendung des begehrten Bildes nicht erfolgt ist. - BGH, 27.06.2023 - 6 StR 260/23
Einziehung des Wertes von Tatprodukten, Tatmitteln und Tatobjekten (Tatmittel: …
Auszug aus BayObLG, 06.02.2025 - 202 StRR 5/25
Die Einziehung von Tatmitteln steht jedoch im pflichtgemäßen Ermessen des Tatgerichts (BGH, Beschluss vom 27.6.2023 - 6 StR 260/23 bei juris = NStZ-RR 2023, 310 = wistra 2023, 461 = BeckRS 2023, 17848). - BayObLG, 08.12.2020 - 202 StRR 123/20
Unzureichende Schuldfeststellung u.a. durch unterlassene, aber mögliche …
- BGH, 10.10.2013 - 4 StR 258/13
Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern (gemeinschaftliche täterschaftliche …
- BGH, 16.09.2015 - 2 StR 71/15
Versuchter Diebstahl (unmittelbares Ansetzen)
- BGH, 11.05.2021 - 5 StR 42/21
Unmittelbares Ansetzen zum sexuellen Missbrauch eines Jugendlichen (sexuelle …
- BGH, 20.11.2024 - 2 StR 170/24
Unternehmen des Sichverschaffens jugendpornographischer Inhalte …
- BGH, 21.11.2023 - 4 StR 72/23
Sexueller Missbrauch von Kindern (kinderpornographische Schriften; sexuelle …
- BGH, 30.04.1980 - 3 StR 108/80
Unmittelbares Ansetzen durch das Einschlagen eines Nagels in einen Autoreifen, um …
- BGH, 02.11.2021 - 6 StR 485/21
Sexueller Übergriff; Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Inhalte …
- BGH, 27.09.2011 - 4 StR 454/11
Unmittelbares Ansetzen zum Versuch des sexuellen Missbrauchs
- BGH, 08.04.2004 - 3 StR 465/03
Besonders schwerer Fall des Betruges (Regelbeispiel; Indizwirkung; Serientaten; …
- OLG Zweibrücken, 13.01.2022 - 1 OLG 2 Ss 66/21
Kurze Freiheitsstrafe trotz positiver Sozialprognose
- BGH, 07.08.2024 - 3 StR 313/24
Freiheitsstrafe unter sechs Monaten (Gesamtwürdigung; Erörterung in den …
- KG, 21.10.2021 - 121 Ss 61/21
Vorliegen und Vermeidbarkeit eines Verbotsirrtums; Unerlässlichkeit der …
- BayObLG, 20.09.2023 - 207 StRR 208/23
Keine Bildung einer Gesamtfreiheitsstrafe aus mehreren Einzelgeldstrafen
- OLG Celle, 07.08.2023 - 3 ORs 42/23
Strafzumessung, kurze Freiheitsstrafe, Begründungsanforderungen
- BGH, 03.06.2026 - 2 StR 614/25
Änderung des Schuldspruchs sowie Aufhebung im Straf- und im Gesamtstrafausspruch …
Rn. 28 Diese noch ausstehenden notwendigen Mitwirkungshandlungen auf Seiten seiner kindlichen Chatpartnerinnen stünden der Annahme als wesentliche Zwischenakte und damit der Anerkennung eines unmittelbaren Ansetzens zur Tatbestandsverwirklichung nur dann nicht entgegen, wenn es sich bei ihnen letztlich nur noch um untergeordnete, nach der Vorstellung des Angeklagten bei ungestörtem Fortgang unmittelbar zur Tatbestandserfüllung führende Mitwirkungshandlungen gehandelt hätte (vgl. BGH…, Beschluss vom 16. Juli 2015 - 4 StR 219/15, Rn. 15; BayObLG, Beschluss vom 6. Februar 2025 - 202 StRR 5/25, StV 2026, 104, 105).Als solche Umstände kommen eine - ggf. im Rahmen einer drängend-manipulativen Vorgehensweise - im Raum stehende Drohung oder die ausdrückliche Androhung, bereits erlangte Intim- bzw. Nacktfotos im Weigerungsfalle zu veröffentlichen oder sonst zu verbreiten (…vgl. BGH, Urteile vom 11. Oktober 2023 - 2 StR 96/23, Rn. 34, …und vom 20. November 2024 - 2 StR 170/24, BGHR StGB § 177 Abs. 1 Versuch 9 Rn. 25), oder vergleichbare Umstände, etwa eine finanziell-prekäre Zwangslage auf Opferseite (vgl. auch BayObLG, Beschluss vom 6. Februar 2025 - 202 StRR 5/25, StV 2026, 104, 105), in Betracht.
- BGH, 07.05.2025 - 2 StR 632/24
Konkurrenzen (Herstellen und Besitz jugendpornographischer Inhalte: …
Ob er sich tateinheitlich hierzu auch eines Vergehens nach § 184b Abs. 3 Var. 2 StGB schuldig gemacht hat, lässt sich indes bislang nicht abschließend beurteilen (vgl. BayObLG, Beschluss vom 6. Februar 2025 - 202 StRR 5/25).
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