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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,6098
OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04 (https://dejure.org/2005,6098)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 27.04.2005 - 23 U 71/04 (https://dejure.org/2005,6098)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 27. April 2005 - 23 U 71/04 (https://dejure.org/2005,6098)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 202, 203, 204, 294; WpHG § 37a
    Entstehung des Schadens im Moment des Erwerbs von Wertpapieren

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit einem getätigten Kauf von Anteilen eines Aktienfonds; Vorliegen eines mindestens bedingten Vorsatzes eines Mitarbeiters hinsichtlich einer angeblich fehlerhaften Beratung; ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2005, XVI
  • NJW-RR 2005, 1215
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 26.09.1997 - V ZR 29/96

    Vermögensschaden bei Verschulden bei Vertragsschluß

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04
    Nach dieser herrschenden Meinung ist jedoch ein Schaden bereits dann entstanden, wenn der Kunde ein Recht zur Aufhebung des Vertrages erworben hat, etwa weil die Anlage für den Zweck des Kunden nicht voll brauchbar ist, womit der Schaden hier bereits im Zeitpunkt des Erwerbs und nicht erst des tatsächlichen Kursverlustes eintritt (KG ZIP 2004, 1306; Assmann/Schneider-Koller, WpHG 3. Aufl. 2003, § 37a Rn. 7 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1998, 154 (158); Kritter, BKR 2004, 261).
  • BGH, 08.03.2005 - XI ZR 170/04

    Zur Verjährung von deliktsrechtlichen Schadenersatzansprüchen beim Erweb von …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04
    Der BGH hat inzwischen mit Urteil vom 8.3.2005 (Az. XI ZR 170/04, Pressemitteilung Nr. 43/2005) die o.g. Entscheidung des KG sowohl hinsichtlich des Beginns der Verjährungsfrist des § 37a WpHG als auch dessen Anwendbarkeit auf einen deliktischen Schadensersatzanspruch wegen fahrlässiger Falschberatung und damit die oben dargelegte, vom Senat bereits in der mündlichen Verhandlung vom 2.2.2005 vertretene Auffassung bestätigt.
  • BGH, 30.06.1998 - VI ZR 260/97

    Verweigerung der Fortsetzung von Verhandlungen

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04
    Im Hinblick auf eine etwaige Hemmung der Verjährung aufgrund des Gebots von Treu und Glauben nach § 242 BGB wegen zwischenzeitlicher Vergleichsverhandlungen hat das Landgericht zu Recht die hierfür erforderlichen Verhandlungen vorliegend verneint unter Verweis auf die Rechtsprechung des BGH (NJW 1998, 2819) zur Ablehnung jeglicher Anstandspflicht durch die Gegenseite mit der Folge des Nichteintritts einer Hemmung.
  • KG, 11.03.2004 - 19 U 71/03

    Bankenhaftung bei Falschberatung eines Anlagekunden: Verjährungsbeginn und …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04
    Nach dieser herrschenden Meinung ist jedoch ein Schaden bereits dann entstanden, wenn der Kunde ein Recht zur Aufhebung des Vertrages erworben hat, etwa weil die Anlage für den Zweck des Kunden nicht voll brauchbar ist, womit der Schaden hier bereits im Zeitpunkt des Erwerbs und nicht erst des tatsächlichen Kursverlustes eintritt (KG ZIP 2004, 1306;… Assmann/Schneider-Koller, WpHG 3. Aufl. 2003, § 37a Rn. 7 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1998, 154 (158); Kritter, BKR 2004, 261).
  • LG Berlin, 09.10.2003 - 21 O 118/03
    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.04.2005 - 23 U 71/04
    Dieses Ergebnis wird im übrigen mit der überzeugenden Erwägung begründet, dass der Anleger bereits wegen des für ihn nachteiligen Geschäftsabschlusses in seiner Vermögensdisposition beschränkt sei mit der Folge einer schadensgleichen Vermögensgefährdung und damit dem Eintritt des Schadens im Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses (…Schäfer a.a.O.;… Kümpel, Bank- und Kapitalmarktrecht, Rn. 16 464 und 16 466; im Ergebnis auch Ellenberger WM 2001, Sonderbeilage 1, Seite 2 (15); LG Berlin Az.: 21 O 118/03 = NJ 2004, 275).
  • OLG Frankfurt, 02.08.2006 - 23 U 287/05

    Bankenhaftung: Verjährung von Schadenersatzansprüchen wegen falscher …

    Von der Verjährungsregelung des § 37a WpHG werden vertragliche Schadensersatzansprüche (aus §§ 311 Abs. 2, 280 BGB bzw. c.i.c) und auch - hinsichtlich fahrlässiger Begehungsweise - auch deliktische Ansprüche (aus §§ 823 Abs. 2 BGB, 31 WpHG) erfasst (BGH, Urteil vom 8. März 2005, XI ZR 170/04, NJW 2005, 1579; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 27. April 2005, 23 U 71/04, NJW-RR 2005, 1215; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23. Februar 2005, 15 U 106/4, zit. nach Juris; OLG Bremen, Urteil vom 8. Dezember 2004, 1 U 54/04, OLGR Bremen 2005, 205; OLG München, Urteil vom 6. Oktober 2004, 7 U 3009/04, WM 2005, 647).

    Zum anderen handelt es sich dann nicht um Verhandlungen, wenn auf ein Aufforderungsschreiben hin sofort eine Ablehnung erfolgt (OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 27. April 2005, a.a.O.).

  • OLG Frankfurt, 30.03.2011 - 23 U 69/10

    Zu den Voraussetzungen der Verjährung nach § 37a WpHG

    {RN: 25} Vorliegend wäre ein auf einer Beratungspflichtverletzung der Beklagten beruhender, etwaiger Schadensersatzanspruch ggf. bereits mit dem Erwerb der Hybridanleihe, d.h. der Ordererteilung der Klägerin und ihrer Annahme durch die EDV-mäßige Ordererfassung durch die Beklagte am 13.11.2006 (vgl. Anl. B 2, Bl. 76 d.A.) im Sinne von § 37a WpHG entstanden gemäß der in Rechtsprechung und Schrifttum schon länger ganz überwiegenden Auffassung (vgl. KG ZIP 2004, 1306 [KG Berlin 11.03.2004 - 19 U 71/03] ;… Assmann/Schneider-Koller, WpHG 3. Aufl. 2003, § 37a Rn. 7 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1998, 154 (158); Kritter, BKR 2004, 261), der sich schließlich der BGH mit Entscheidung vom 8.3.2005 (Az.: XI ZR 170/04, BGHZ 162, 306 mit entsprechenden Nachweisen) ausdrücklich angeschlossen hat und der der Senat ebenfalls folgt (vgl. rechtskräftiges Urteil vom 27.4.2005 Az.: 23 U 71/04, NJW-RR 2005, 1215 und vom 2.8.2006 Az. 23 U 287/05, BKR 2006, 501)).
  • LG Frankfurt/Main, 18.10.2013 - 7 O 320/12
    Rn. 45 "So wäre im vorliegenden Fall ein auf einer Beratungspflichtverletzung der Beklagten beruhender, etwaiger Schadensersatzanspruch ggf. bereits mit dem Erwerb des Zertifikats … im Sinne von § 37a WpHG entstanden gemäß der in Rechtsprechung und Schrifttum schon länger ganz überwiegenden Auffassung (vgl. KG ZIP 2004, 1306;… Assmann/Schneider-Koller, WpHG 3. Aufl. 2003, § 37a Rn. 7 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1998, 154 (158); Kritter, BKR 2004, 261), der sich schließlich der BGH mit Entscheidung vom 8.3.2005 (Az.: XI ZR 170/04, BGHZ 162, 306 mit entsprechenden Nachweisen) ausdrücklich angeschlossen hat und der der Senat ebenfalls folgt (vgl. rechtskräftiges Urteil vom 27.4.2005 Az.: 23 U 71/04, NJW-RR 2005, 1215 und vom 2.8.2006 Az. 23 U 287/05, BKR 2006, 501))..
  • OLG Frankfurt, 18.02.2011 - 23 U 69/10
    13 Vorliegend wäre ein auf einer Beratungspflichtverletzung der Beklagten beruhender, etwaiger Schadensersatzanspruch ggf. bereits mit dem Erwerb der Hybridanleihe, d.h. der Ordererteilung der Klägerin und ihrer Annahme durch die EDV-mäßige Ordererfassung durch die Beklagte am 13.11.2006 (vgl. Anl. B 2, Bl. 76 d.A.) im Sinne von § 37a WpHG entstanden gemäß der in Rechtsprechung und Schrifttum schon länger ganz überwiegenden Auffassung (vgl. KG ZIP 2004, 1306;… Assmann/Schneider-Koller, WpHG 3. Aufl. 2003, § 37a Rn. 7 unter Bezugnahme auf BGH ZIP 1998, 154 (158); Kritter, BKR 2004, 261), der sich schließlich der BGH mit Entscheidung vom 8.3.2005 (Az.: XI ZR 170/04, BGHZ 162, 306 mit entsprechenden Nachweisen) ausdrücklich angeschlossen hat und der der Senat ebenfalls folgt (vgl. rechtskräftiges Urteil vom 27.4.2005 Az.: 23 U 71/04, NJW-RR 2005, 1215 und vom 2.8.2006 Az. 23 U 287/05, BKR 2006, 501)).
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