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Rechtsprechung
   KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,43154
KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24 (https://dejure.org/2024,43154)
KG, Entscheidung vom 23.07.2024 - 27 U 20/24 (https://dejure.org/2024,43154)
KG, Entscheidung vom 23. Juli 2024 - 27 U 20/24 (https://dejure.org/2024,43154)
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Volltextveröffentlichung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kaufpreiserstattung nach Erklärung des Widerrufs des Pkw-Kaufvertrags; Beginn der Widerrufsfrist i.R.d. Widerrufsrechts

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (16)

  • EuGH, 14.05.2020 - C-266/19

    EIS - Vorlage zur Vorabentscheidung - Verbraucherschutz - Richtlinie 2011/83/EU - …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 84 (2.3.2.2.5) Entgegen der Auffassung des Klägers ist eine abweichende Beurteilung auch nicht im Hinblick auf die Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris), des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) geboten.

    Rn. 86 "Etwas anderes folgt auch nicht aus den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 14.05.2020, C-266/19, EIS.de, Celex-Nr. 62019CJ0266), des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 24.09.2020, I ZR 169/17, und Urteil vom 21.01.2021, I ZR 17/18), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015, 4 U 171/14), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016, 6 W 10/16) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019, 6 U 37/17).

    Rn. 97 (2.3.2.2.5.4) Entgegen der Auffassung des Klägers ist schließlich auch aufgrund der Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris) und des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris) keine abweichende Beurteilung geboten, weil in diesen Entscheidungen lediglich über die Frage entschieden worden ist, ob der Unternehmer nach § 312d Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 246a EGBGB wettbewerbsrechtlich verpflichtet ist, den Verbraucher über eine Telefonnummer zu informieren, wenn er die Muster-Widerrufsbelehrung verwendet.

    Rn. 98 (2.3.2.2.5.4.1) Bereits aus den vom EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, Rn. 27 nach juris) in seiner Entscheidung zitierten Fragen des BGH zur Vorabentscheidung ergibt sich, dass der EuGH lediglich für den Fall der Verwendung der Muster-Widerrufsbelehrung, nicht aber für eine frei formulierte Widerrufsbelehrung eine Entscheidung getroffen hat.

    Rn. 103 (2.3.2.2.5.4.2) Auch die sich anschließende Beantwortung der vorbezeichneten Vorlagefragen durch den EuGH macht deutlich, dass dieser mit seinem Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19 (WRP 2020, 843-845, Rn. 28 - 32 nach juris) lediglich eine Entscheidung für den Fall der Verwendung der Muster-Widerrufsbelehrung getroffen hat, nicht aber für die hiesige Fallgestaltung einer frei formulierten Widerrufsbelehrung.

    Rn. 106 (2.3.2.2.5.4.3) Auch aus den weiteren Ausführungen in der Entscheidung des EuGH vom 14.05.2020 - C-266/19 (WRP 2020, 843-845, Rn. 36, 38 und 40 nach juris) wird deutlich, dass sich diese Entscheidung lediglich auf den Fall der Verwendung der Muster-Widerrufsbelehrung bezieht, nicht aber für den Fall einer frei formulierten Widerrufsbelehrung.

  • OLG Frankfurt, 04.02.2016 - 6 W 10/16

    Rechtsmissbräuchliche Geltendmachung wettbewerbsrechtlicher Ansprüche; …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 84 (2.3.2.2.5) Entgegen der Auffassung des Klägers ist eine abweichende Beurteilung auch nicht im Hinblick auf die Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris), des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) geboten.

    Rn. 86 "Etwas anderes folgt auch nicht aus den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 14.05.2020, C-266/19, EIS.de, Celex-Nr. 62019CJ0266), des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 24.09.2020, I ZR 169/17, und Urteil vom 21.01.2021, I ZR 17/18), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015, 4 U 171/14), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016, 6 W 10/16) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019, 6 U 37/17).

    Rn. 94 (2.3.2.2.5.2) Auch die zitierte Entscheidung des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) rechtfertigt keine abweichende Beurteilung.

    Rn. 95 In dieser Entscheidung (OLG Frankfurt, Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632, Rn. 5 nach juris) wird zur Begründung ausdrücklich auf "(vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 24.3.2015 - 4 U 30/15, juris) " verwiesen, in der sich gleichfalls die vorstehend zitierten Erwägungen (vgl. zuvor Ziffer (2.3.2.2.5.1)) finden, aus denen sich schon nicht ergibt, dass das OLG Hamm die Auffassung des Klägers vertritt.

  • BGH, 01.12.2022 - I ZR 28/22

    Keine Verpflichtung zur Verwendung der Muster-Widerrufsbelehrung; …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 51 Diese Formulierung ist nach dem insoweit maßgeblichen objektivierten und an den Verständnismöglichkeiten des normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbrauchers orientierten Maßstab (BGH, Urteil vom 01.12.2022 - I ZR 28/22, NJW 2023, 1964-1968, Rn. 44 nach juris) klar und eindeutig, auch wenn - wie der Kläger vorträgt - einzelne Mandanten des Klägervertreters diesbezüglich Fragen haben mögen.

    Außerdem soll Rechtssicherheit hergestellt und in der Folge die Rechtspraxis entlastet werden (BGH, Urteil vom 1. Dezember 2022 - I ZR 28/22 -, Rn. 34, juris;… BeckOGK/Busch, 1.7.2023, EGBGB Art. 246a § 1 Rn. 43).

    Er trägt dann bloß das Risiko, dass die Anforderungen an eine korrekte Belehrung nicht erfüllt sind (BGH, Urteil vom 1. Dezember 2022 - I ZR 28/22 -, Rn. 28, juris).

    Rn. 140 Diese Formulierung ist nach dem insoweit maßgeblichen objektivierten und an den Verständnismöglichkeiten des normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbrauchers orientierten Maßstab (BGH, Urteil vom 01.12.2022 - I ZR 28/22, NJW 2023, 1964-1968, Rn. 44 nach juris) klar und eindeutig.

  • BGH, 21.01.2021 - I ZR 17/18

    Berechtigte Gegenabmahnung - Wettbewerbsverstoß im Internet-Versandhandel über …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 84 (2.3.2.2.5) Entgegen der Auffassung des Klägers ist eine abweichende Beurteilung auch nicht im Hinblick auf die Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris), des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) geboten.

    Rn. 86 "Etwas anderes folgt auch nicht aus den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 14.05.2020, C-266/19, EIS.de, Celex-Nr. 62019CJ0266), des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 24.09.2020, I ZR 169/17, und Urteil vom 21.01.2021, I ZR 17/18), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015, 4 U 171/14), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016, 6 W 10/16) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019, 6 U 37/17).

    Rn. 97 (2.3.2.2.5.4) Entgegen der Auffassung des Klägers ist schließlich auch aufgrund der Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris) und des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris) keine abweichende Beurteilung geboten, weil in diesen Entscheidungen lediglich über die Frage entschieden worden ist, ob der Unternehmer nach § 312d Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 246a EGBGB wettbewerbsrechtlich verpflichtet ist, den Verbraucher über eine Telefonnummer zu informieren, wenn er die Muster-Widerrufsbelehrung verwendet.

  • BGH, 24.09.2020 - I ZR 169/17

    Verfügbare Telefonnummer - Wettbewerbsverstoß im Internet-Versandhandel: …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 84 (2.3.2.2.5) Entgegen der Auffassung des Klägers ist eine abweichende Beurteilung auch nicht im Hinblick auf die Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris), des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) geboten.

    Rn. 86 "Etwas anderes folgt auch nicht aus den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 14.05.2020, C-266/19, EIS.de, Celex-Nr. 62019CJ0266), des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 24.09.2020, I ZR 169/17, und Urteil vom 21.01.2021, I ZR 17/18), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015, 4 U 171/14), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016, 6 W 10/16) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019, 6 U 37/17).

    Rn. 97 (2.3.2.2.5.4) Entgegen der Auffassung des Klägers ist schließlich auch aufgrund der Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris) und des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris) keine abweichende Beurteilung geboten, weil in diesen Entscheidungen lediglich über die Frage entschieden worden ist, ob der Unternehmer nach § 312d Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 246a EGBGB wettbewerbsrechtlich verpflichtet ist, den Verbraucher über eine Telefonnummer zu informieren, wenn er die Muster-Widerrufsbelehrung verwendet.

  • OLG Schleswig, 10.01.2019 - 6 U 37/17

    Vorhandene Telefonnummer muss in Widerrufsbelehrung angegeben werden

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 84 (2.3.2.2.5) Entgegen der Auffassung des Klägers ist eine abweichende Beurteilung auch nicht im Hinblick auf die Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris), des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) geboten.

    Rn. 86 "Etwas anderes folgt auch nicht aus den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 14.05.2020, C-266/19, EIS.de, Celex-Nr. 62019CJ0266), des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 24.09.2020, I ZR 169/17, und Urteil vom 21.01.2021, I ZR 17/18), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015, 4 U 171/14), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016, 6 W 10/16) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019, 6 U 37/17).

    Rn. 96 (2.3.2.2.5.3) Auch die Entscheidung des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) ist nicht einschlägig.

  • OLG Hamm, 03.03.2015 - 4 U 171/14

    Angabe einer vorhandenen Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 84 (2.3.2.2.5) Entgegen der Auffassung des Klägers ist eine abweichende Beurteilung auch nicht im Hinblick auf die Entscheidungen des EuGH (Urteil vom 14.05.2020 - C-266/19, WRP 2020, 843-845, nach juris), des BGH (Urteil vom 24.09.2020 - I ZR 169/17, WRP 2021, 192-196 und Urteil vom 21.01.2021 - I ZR 17/18, WRP 2021, 746-753, jeweils nach juris), des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris), des OLG Frankfurt (Beschluss vom 04.02.2016 - 6 W 10/16, WRP 2016, 632 nach juris) und des OLG Schleswig (Urteil vom 10.01.2019 - 6 U 37/17, WRP 2019, 504-506 nach juris) geboten.

    Rn. 90 (2.3.2.2.5.1) Soweit der Kläger darauf verweist, das OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319 nach juris) habe geprüft, "ob der Unternehmer - unabhängig vom Muster - eine anderweitige zutreffende Belehrung ... (vorgenommen habe) und (habe) .

    Rn. 91 Den zitierten Ausführungen des OLG Hamm (Beschluss vom 03.05.2015 - 4 U 171/14, VuR 2015, 319, Rn. 6 nach juris),.

  • LG Berlin, 16.06.2023 - 38 O 111/23

    Tesla - Widerruf des Kaufvertrags

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 74 Die Angabe einer Telefonnummer betrifft die Form der Ausübung bzw. Entgegennahme der Widerrufserklärung, über die ausdrücklich des klaren Wortlauts im Sinne von Art. 246a § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 EGBGB keine gesonderte Belehrungspflicht besteht (vgl. Landgericht Berlin…, Urteil vom 15.01.2024 - 2 O 247/23, Rn. 26; Landgericht Berlin, Urteil vom 31.10.2023 - 38 O 111/23, Rn. 21 m.w.N. jeweils nach juris).

    Ein Verweis auf die in Art. 246a § 1 Abs. 1 EGBGB enthaltenen vorvertraglichen Informationspflichten, insbesondere die Telefonnummer (Art. 246a § 1 Abs. 1 Nr. 3 EGBGB), ist gerade nicht erfolgt (vgl. Landgericht Berlin, Urteil vom 31.10.2023 - 38 O 111/23, Rn. 21 m.w.N. nach juris).

    Der Auffassung (…vgl. Busch in Gsell/Krüger/Lorenz/Reymann, beck-online.Grosskommentar, Stand: 01.07.2023, Art. 246a § 1 EGBGB, Rn. 36), wonach Angaben einer freiformulierten Widerrufsbelehrung inhaltlich nicht hinter den Informationen des Widerrufs-Belehrungsmusters aus Anlage 1 zurückbleiben dürften und insoweit auch bei freiformulierten Belehrungen die Angabe der Telefonnummer erforderlich sei, weil die Gestaltungshinweise zur Musterbelehrung die Angabe der Telefonnummer verlangten, wird nicht geteilt (so auch: Landgericht Berlin…, Urteil vom 15.01.2024 - 2 O 247/23, Rn. 26; Landgericht Berlin, Urteil vom 31.10.2023 - 38 O 111/23, Rn. 24 m.w.N. jeweils nach juris).

  • KG, 25.07.2024 - 24 U 139/23

    Informationspflichten eines Unternehmers gegenüber einem Verbraucher i.R.e. …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 81 Mit Beschluss vom 22.05.2024 - 24 U 139/23 - hat der 24. Zivilsenat des Kammergerichts diesbezüglich ausgeführt:.

    Rn. 85 Mit Beschluss vom 22.05.2024 - 24 U 139/23 - hat der 24. Zivilsenat des Kammergerichts diesbezüglich ausgeführt:.

  • EuGH, 19.12.2019 - C-355/18

    Rust-Hackner - Vorlage zur Vorabentscheidung - Freier Dienstleistungsverkehr - …

    Auszug aus KG, 23.07.2024 - 27 U 20/24
    Rn. 70 Da eine bestimmte Form nicht vorgegeben ist, muss auch nicht darüber informiert werden, dass der Rücktritt formfrei erklärt werden kann (EuGH, Urteil vom 19.12.2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18 -, NJW 2020, 667-674, Rn. 74 nach juris).

    Rn. 146 Da eine bestimmte Form nicht vorgegeben ist, muss auch nicht darüber informiert werden, dass der Rücktritt formfrei erklärt werden kann (EuGH, Urteil vom 19.12.2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18 -, NJW 2020, 667-674, Rn. 74 nach juris).

  • EuGH, 19.12.2019 - C-357/18

    Rückabwicklung von Lebensversicherungen: Prämienrückzahlung

  • BGH, 05.11.2019 - XI ZR 650/18

    Widerrufsinformationen in mit Kfz-Kaufverträgen verbundenen …

  • KG, 19.10.2020 - 8 U 38/19

    Anforderungen an die Widerrufsinformationen und Pflichtangaben bei einem …

  • EuGH, 10.07.2019 - C-649/17

    Eine Online-Plattform wie Amazon ist nicht verpflichtet, dem Verbraucher vor …

  • EuGH, 05.05.2022 - C-179/21

    Ein Unternehmer, der auf Websites wie Amazon eine nicht von ihm selbst …

  • OLG Hamm, 24.03.2015 - 4 U 30/15

    Wettbewerbswidrigkeit eines Verkaufsangebots mit unzutreffender …

  • OLG Celle, 05.02.2025 - 7 U 77/24

    Fahrzeug; Teilsendung; Widerrufsbelehrung; Transparenzgebot; Irreführung; …

    Dies zugrunde gelegt, kann im Streitfall offenbleiben, ob die Nichtangabe einer Telefonnummer überhaupt geeignet ist, einen Irrtum über die Möglichkeit eines fernmündlichen Widerrufs zu begründen (verneinend: Kammergericht, Zurückweisungsbeschluss vom 23.07.2024, 27 U 20/24; Kammergericht, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23; OLG Bamberg, Beschluss vom 08.08.2024, 12 U 61/24).

    Zum anderen steht sie in Widerspruch zur Rechtsauffassung mehrerer anderer Obergerichte aus mittlerweile ergangenen und zum Teil auch veröffentlichten Entscheidungen (vgl.: Senat, Hinweisbeschluss vom 16.10.2024 - 7 U 43/24 (n.v.), Kammergerichts Berlin, Beschlüsse vom 22.05.2024 - 24 U 139/23 und 23.07.2024 - 27 U 20/24, n. v.; OLG Schleswig, Urteile vom 18.11.2024 - 10 U 48/24 sowie 10 U 48/24; OLG Oldenburg, Urteil vom 28.11.2024 - 14 U 73/24, juris).

    Die Verwendung des Plurals verdeutlicht hinreichend, dass ein Fristbeginn vor vollständiger Auslieferung nicht in Betracht kommt (vgl. auch Kammergericht Berlin, Beschluss vom 23.07.2024 - 27 U 20/24, Seite 13 f., n.v.).

    Damit erweist sich die Formulierung der Widerrufsbelehrung nach dem insoweit maßgeblichen objektivierten und an den Verständnismöglichkeiten des normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbrauchers orientierten Maßstab als klar und eindeutig (vgl. auch Kammergericht Berlin, Beschluss vom 22.05.2024 - 24 U 139/23, Seite 11, n. v. und vom 23.07.2024 - 27 U 20/24, Seite 13 f., n. v.).

    (b) Dass die Angaben zur Wertersatzpflicht in der Widerrufsbelehrung selbst zutreffend, insbesondere ausreichend und geeignet sind, den Lauf der Widerrufsfrist nach § 356 Abs. 3 S. 1 BGB in Gang zu setzen, und es darüberhinausgehender Angaben zur konkreten Höhe des im Realisierungsfall von der Beklagten in Abzug gebrachten Wertersatzes an dieser Stelle nicht bedarf, hat das Landgericht in der angefochtenen Entscheidung - in Übereinstimmung mit dem Kammergericht (vgl. Beschluss vom 22.05.2024 - 24 U 139/23; ebenso: Kammergericht, Zurückweisungsbeschluss vom 23.07.2024 - 27 U 20/24) - bereits ausgeführt, so dass auf die dortige Begründung verwiesen werden kann.

  • OLG Celle, 05.02.2025 - 7 U 76/24

    Fahrzeug; Widerrufsbelehrung; Transparenzgebot; Irreführung; Ordnungsgemäßheit …

    Dies zugrunde gelegt, kann im Streitfall offenbleiben, ob die Nichtangabe einer Telefonnummer überhaupt geeignet ist, einen Irrtum über die Möglichkeit eines fernmündlichen Widerrufs zu begründen (verneinend: Kammergericht, Zurückweisungsbeschluss vom 23.07.2024, 27 U 20/24; Kammergericht, Zurückweisungsbeschluss vom 25.07.2024, 24 U 139/23; OLG Bamberg, Beschluss vom 08.08.2024, 12 U 61/24).

    Zum anderen steht sie in Widerspruch zur Rechtsauffassung mehrerer anderer Obergerichte aus mittlerweile ergangenen und zum Teil auch veröffentlichten Entscheidungen (vgl.: Senat, Hinweisbeschluss vom 16.10.2024 - 7 U 43/24 (n.v.), Kammergericht Berlin, Beschlüsse vom 22.05.2024 - 24 U 139/23 und 23.07.2024 - 27 U 20/24, n. v.; OLG Schleswig, Urteile vom 18.11.2024 - 10 U 48/24 sowie 10 U 48/24; OLG Oldenburg, Urteil vom 28.11.2024 - 14 U 73/24, juris).

    Damit erweist sich die Formulierung der Widerrufsbelehrung nach dem insoweit maßgeblichen objektivierten und an den Verständnismöglichkeiten des normal informierten, angemessen aufmerksamen und verständigen Verbrauchers orientierten Maßstab als klar und eindeutig (vgl. auch Kammergericht Berlin, Beschluss vom 22.05.2024 - 24 U 139/23, Seite 11, n. v. und vom 23.07.2024 - 27 U 20/24, Seite 13 f., n. v.).

    (2) Dass die Angaben zur Wertersatzpflicht in der Widerrufsbelehrung selbst zutreffend, insbesondere ausreichend und geeignet sind, den Lauf der Widerrufsfrist nach § 356 Abs. 3 S. 1 BGB in Gang zu setzen, und es darüberhinausgehender Angaben zur konkreten Höhe des im Realisierungsfall von der Beklagten in Abzug gebrachten Wertersatzes an dieser Stelle nicht bedarf, hat das Landgericht in der angefochtenen Entscheidung - in Übereinstimmung mit dem Kammergericht (vgl. Zurückweisungsbeschluss vom 23.07.2024 - 27 U 20/24) - bereits ausgeführt, so dass auf die dortige Begründung verwiesen werden kann.

  • OLG Braunschweig, 18.12.2025 - 9 U 71/25

    Kein Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises der Fahrzeugkäuferin weder aufgrund …

    Die Widerrufsbelehrung, welche die Tesla Germany GmbH im März 2022 zum Verkauf von Elektro-Pkw an Verbraucher über ihre Internet-Webseite verwendete, ist wegen fehlender Angabe der Telefonnummer, der Angaben zur Erstattbarkeit der Anzahlung, fehlender Belehrung über die Höchstdauer des Widerrufsrechtes, der Informationen dazu, wann ein Widerrufsrecht besteht, der Angaben zu den Rücksendekosten, der Wertersatzklausel, der fehlenden Angaben zu den üblichen Fahrzeugrückgabemodalitäten oder wegen der im Impressum angegebenen, womöglich nicht funktionierende Faxnummer nicht unwirksam; die genannten Umstände begründen keinen Fehler in der Widerrufsbelehrung, der sich auf den Lauf der Widerrufsfrist auswirkt (Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 25. Februar 2025 VIII ZR 143/24 und 22. Juli 2025 - VIII ZR 5/25; Anschluss an KG, Beschluss vom 23. Juli 2024 - 27 U 20/24; entgegen OLG Stuttgart, Urteil vom 11. März 2025 - 6 U 12/24).

    Das Kammergericht Berlin hat in seiner Entscheidung vom 23. Juli 2024 - 27 U 20/24 - überzeugend ausgeführt, warum die Höchstfrist nicht zu den Fristen, über die gemäß § 356 Abs. 3 Satz 1 BGB und Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EGBGB gehört:.

  • OLG Oldenburg, 07.11.2024 - 14 U 95/24

    Fehlende Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung begründet beim Kauf eines …

    Ob die Nichtangabe der Telefonnummer überhaupt geeignet ist, einen Irrtum über die Möglichkeit eines fernmündlichen Widerrufs zu begründen, kann vorliegend dahinstehen (verneinend: KG, Zurückweisungsbeschluss vom 23. Juli 2024, 27 U 20/24, Anlage B 2; KG, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23, Anlage B 3; OLG Bamberg, Beschluss vom 8. August 2024, 12 U 61/24 e, Anlage B 7; KG, Hinweisbeschluss vom 9. August 2024, 21 U 24/24, Anlage B 1).

    Eine Unklarheit folgt schließlich auch nicht aus der Eingangsformel zur Widerrufsbelehrung "Wenn Sie ein Verbraucher sind und diesen Vertrag ausschließlich unter der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (wie z.B. über das Internet, per Telefon, E-Mail o.ä.) geschlossen haben, haben Sie das Recht (...) diesen Vertrag (...) zu widerrufen" (so auch KG, Zurückweisungsbeschluss vom 23. Juli 2024, 27 U 20/24, Anlage B2, KG, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23, Anlage B3, OLG München, Hinweisbeschluss vom 12. Juli 2024, 24 U 300/24e, Anlage B6).

  • OLG Oldenburg, 28.11.2024 - 14 U 73/24

    Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein Elektroauto durch Erklärung des …

    Rn. 26 Ob die Nichtangabe der Telefonnummer überhaupt geeignet ist, einen Irrtum über die Möglichkeit eines fernmündlichen Widerrufs zu begründen, kann vorliegend dahinstehen (verneinend: KG, Zurückweisungsbeschluss vom 23. Juli 2024, 27 U 20/24; KG, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23; OLG Bamberg, Beschluss vom 8. August 2024, 12 U 61/24 e; KG, Hinweisbeschluss vom 9. August 2024, 21 U 24/24; Anlagenkonvolut B3).

    Eine Unklarheit folgt schließlich auch nicht aus der Eingangsformel zur Widerrufsbelehrung "Wenn Sie ein Verbraucher sind und diesen Vertrag ausschließlich unter der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (wie z.B. über das Internet, per Telefon, E-Mail o.ä.) geschlossen haben, haben Sie das Recht (...) diesen Vertrag (...) zu widerrufen." (so auch KG, Zurückweisungsbeschluss vom 23. Juli 2024, 27 U 20/24, Anlage B2, KG, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23, Anlage B3, OLG München, Hinweisbeschluss vom 12. Juli 2024, 24 U 300/24e, Anlage B6).

  • OLG Schleswig, 18.11.2024 - 10 U 31/24

    Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein Kfz durch Erklärung des Widerrufs …

    Die grundsätzliche Klärungsbedürftigkeit der zugrunde liegenden Rechtsfrage ist dabei verneint worden, weil die Beantwortung nicht zweifelhaft sei (vgl. nur Beschluss des KG vom 23. Juli 2024, Az. 27 U 20/24, Anlage B 2).
  • OLG Braunschweig, 18.12.2025 - 9 U 69/25

    Kein Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises der Fahrzeugkäuferin weder aufgrund …

    Die Widerrufsbelehrung, welche die Tesla Germany GmbH im März 2022 zum Verkauf von Elektro-Pkw an Verbraucher über ihre Internet-Webseite verwendete, ist wegen fehlender Angabe der Telefonnummer, der Angaben zur Erstattbarkeit der Anzahlung, fehlender Belehrung über die Höchstdauer des Widerrufsrechtes, der Informationen dazu, wann ein Widerrufsrecht besteht, der Angaben zu den Rücksendekosten, der Wertersatzklausel, der fehlenden Angaben zu den üblichen Fahrzeugrückgabemodalitäten oder wegen der im Impressum angegebenen, womöglich nicht funktionierende Faxnummer nicht unwirksam; die genannten Umstände begründen keinen Fehler in der Widerrufsbelehrung, der sich auf den Lauf der Widerrufsfrist auswirkt (Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 25. Februar 2025 VIII ZR 143/24 und 22. Juli 2025 - VIII ZR 5/25; Anschluss an KG, Beschluss vom 23. Juli 2024 - 27 U 20/24; entgegen OLG Stuttgart, Urteil vom 11. März 2025 - 6 U 12/24).
  • OLG Oldenburg, 28.11.2024 - 14 U 95/24
    Rn. 26 Ob die Nichtangabe der Telefonnummer überhaupt geeignet ist, einen Irrtum über die Möglichkeit eines fernmündlichen Widerrufs zu begründen, kann vorliegend dahinstehen (verneinend: KG, Zurückweisungsbeschluss vom 23. Juli 2024, 27 U 20/24, Anlage B 2; KG, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23, Anlage B 3; OLG Bamberg, Beschluss vom 8. August 2024, 12 U 61/24 e, Anlage B 7; KG, Hinweisbeschluss vom 9. August 2024, 21 U 24/24, Anlage B 1).

    Eine Unklarheit folgt schließlich auch nicht aus der Eingangsformel zur Widerrufsbelehrung "Wenn Sie ein Verbraucher sind und diesen Vertrag ausschließlich unter der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (wie z.B. über das Internet, per Telefon, E-Mail o.ä.) geschlossen haben, haben Sie das Recht (...) diesen Vertrag (...) zu widerrufen" (so auch KG, Zurückweisungsbeschluss vom 23. Juli 2024, 27 U 20/24, Anlage B2, KG, Zurückweisungsbeschluss vom 25. Juli 2024, 24 U 139/23, Anlage B3, OLG München, Hinweisbeschluss vom 12. Juli 2024, 24 U 300/24e, Anlage B6).

  • OLG Braunschweig, 26.11.2025 - 9 U 71/25

    Tesla, Internet, Widerruf, Widerrufsbelehrung, Widerrufsfrist, Fahrzeug, Pkw, …

    Das Kammergericht Berlin hat in seiner Entscheidung vom 23. Juli 2024 - 27 U 20/24 - überzeugend ausgeführt, warum die Höchstfrist nicht zu den Fristen, über die gemäß § 356 Abs. 3 Satz 1 BGB und Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EGBGB gehört:.
  • OLG Braunschweig, 18.12.2025 - 9 U 5/25

    Kein Anspruch des Klägers auf Rückabwicklung des unter Verwendung des Onlineshops …

    Die Widerrufsbelehrung, welche die Tesla Germany GmbH im März 2022 zum Verkauf von Elektro-Pkw an Verbraucher über ihre Internet-Webseite verwendete, ist wegen fehlender Angabe der Telefonnummer, der Angaben zur Erstattbarkeit der Anzahlung, fehlender Belehrung über die Höchstdauer des Widerrufsrechtes, der Informationen dazu, wann ein Widerrufsrecht besteht, der Angaben zu den Rücksendekosten, der Wertersatzklausel, der fehlenden Angaben zu den üblichen Fahrzeugrückgabemodalitäten oder wegen der im Impressum angegebenen, womöglich nicht funktionierende Faxnummer nicht unwirksam; die genannten Umstände begründen keinen Fehler in der Widerrufsbelehrung, der sich auf den Lauf der Widerrufsfrist auswirkt (Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 25. Februar 2025 VIII ZR 143/24 und 22. Juli 2025 - VIII ZR 5/25; Anschluss an KG, Beschluss vom 23. Juli 2024 - 27 U 20/24; entgegen OLG Stuttgart, Urteil vom 11. März 2025 - 6 U 12/24).
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