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Rechtsprechung
   VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18   

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VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18 (https://dejure.org/2019,8460)
VG Cottbus, Entscheidung vom 05.04.2019 - 3 L 214/18 (https://dejure.org/2019,8460)
VG Cottbus, Entscheidung vom 05. April 2019 - 3 L 214/18 (https://dejure.org/2019,8460)
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Volltextveröffentlichungen (3)

 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (36)

  • VG Cottbus, 02.10.2017 - 3 L 424/17

    Gewerberecht einschl. berufliche Bildung (ohne Erwachsenenbildungsrecht)

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 11) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts, des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und anderer Obergerichte für die Vorgaben durch den Glückspielvertrag und die entsprechenden Gesetze der Länder Berlin und Bayern sowie des Saarlandes zum Betreiben von Spielhallen verwiesen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 -, juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 -, juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 5. September 2017 - 11 ME 169/17 - und vom 4. September 2017 - 11 ME 206/17 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. April 2017 - 6 S 1765/15 - juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 21. Januar 2016 - 4 Bs 90/15 - juris; Urteil der Kammer vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 - juris).

    Sie sollen in die Lage versetzt werden, unbeeinflusst zu entscheiden, ob sie das Spiel fortsetzen möchten (hierzu ausführlich Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 14).

    Ferner ist nicht ausreichend, dass der Spielhallenbetreiber oder Kunden seiner Spielhallen hypothetisch von einer unionsrechtlichen Grundfreiheit Gebrauch machen könnten (ausführlich hierzu Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 16-18 m.w.N.).

    Außerdem darf sie nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung dieses Ziels erforderlich ist (vgl. Nachweise im Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 19).

    Durch die strengere Reglementierung des gewerblichen Glücksspiels soll gerade den Anforderungen an eine systematische und kohärente Normierung des gesamten Glücksspielbereichs Rechnung getragen werden (OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015, a.a.O. Rn. 160, juris; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 8. Juni 2017, a.a.O.; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 5. September 2017, a.a.O.; BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016, a.a.O., Rn. 52; Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017, a.a.O., Rn. 17 - 18).

    Auch die in § 7 BbgSpielhG geregelte fünfjährige Übergangsfrist und die Härtefallregelung führen zu einer Konturierung der Auswahlkriterien (Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 20 f., 24).

    Rn. 30 Aus den mit Beschlüssen der Kammer (vom 2. Oktober 2017, a.a.O., Rn. 25 f.), des OVG Nordrhein-Westfalen (…vom 8. Juni 2017, a.a.O., Rn. 77 ff.) und des VG Regensburg (…Urteil vom 24. Januar 2019 - RN 5 K 17.1858 u.a. - juris Rn. 44) genannten Gründen stellt die Erteilung einer glückspielrechtlichen Erlaubnis nach § 24 GlüStV bzw. § 3 BbgGlüAG entgegen der Auffassung der Antragstellerin keine Konzessionsvergabe nach § 105 Abs. 1 Nr. 2 GWB, Art. 5 Nr. 1b der Richtlinie 2014/23/EU des Europäischen Parlaments dar (ferner auch VG Augsburg…, Urteil vom 13. Juni 2018 - Au 8 K 17.1676 u.a. - juris Rn. 79).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2017 - 4 B 307/17

    Betrieb von Bestandsspielhallen nach dem 1.7.2017 nur noch mit …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 11) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts, des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und anderer Obergerichte für die Vorgaben durch den Glückspielvertrag und die entsprechenden Gesetze der Länder Berlin und Bayern sowie des Saarlandes zum Betreiben von Spielhallen verwiesen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 -, juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 -, juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 5. September 2017 - 11 ME 169/17 - und vom 4. September 2017 - 11 ME 206/17 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. April 2017 - 6 S 1765/15 - juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 21. Januar 2016 - 4 Bs 90/15 - juris; Urteil der Kammer vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 - juris).

    Durch die strengere Reglementierung des gewerblichen Glücksspiels soll gerade den Anforderungen an eine systematische und kohärente Normierung des gesamten Glücksspielbereichs Rechnung getragen werden (OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015, a.a.O. Rn. 160, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017, a.a.O.; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 5. September 2017, a.a.O.; BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016, a.a.O., Rn. 52;… Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017, a.a.O., Rn. 17 - 18).

    Das Bundesverfassungsgericht hat insoweit klargestellt, anhand welcher Kriterien eine Auswahl bei der Entscheidung über die Erteilung von Erlaubnissen nach § 24 Abs. 1 GlüStV nach Ablauf der fünfjährigen Übergangsfrist zu treffen sind und ausreichend gesetzlich fundierte Maßstäbe für die Auswahlentscheidung benannt (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris Rn. 71).

    Rn. 30 Aus den mit Beschlüssen der Kammer (…vom 2. Oktober 2017, a.a.O., Rn. 25 f.), des OVG Nordrhein-Westfalen (vom 8. Juni 2017, a.a.O., Rn. 77 ff.) und des VG Regensburg (…Urteil vom 24. Januar 2019 - RN 5 K 17.1858 u.a. - juris Rn. 44) genannten Gründen stellt die Erteilung einer glückspielrechtlichen Erlaubnis nach § 24 GlüStV bzw. § 3 BbgGlüAG entgegen der Auffassung der Antragstellerin keine Konzessionsvergabe nach § 105 Abs. 1 Nr. 2 GWB, Art. 5 Nr. 1b der Richtlinie 2014/23/EU des Europäischen Parlaments dar (ferner auch VG Augsburg…, Urteil vom 13. Juni 2018 - Au 8 K 17.1676 u.a. - juris Rn. 79).

    Rn. 31 Ferner fehlt es an dem notwendigen Beschaffungsvorgang, da der Betrieb dem Antragsgegner nicht unmittelbar wirtschaftlich zu Gute kommt (OVG Nordrhein-Westfalens, Beschluss vom 8. Juni 2017, a.a.O., Rn. 77 f. m.w.N.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.06.2015 - 1 B 5.13

    Keine Unanwendbarkeit der Regelungen des Spielhallengesetzes Berlin für …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 11) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts, des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und anderer Obergerichte für die Vorgaben durch den Glückspielvertrag und die entsprechenden Gesetze der Länder Berlin und Bayern sowie des Saarlandes zum Betreiben von Spielhallen verwiesen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 -, juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 -, juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 5. September 2017 - 11 ME 169/17 - und vom 4. September 2017 - 11 ME 206/17 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. April 2017 - 6 S 1765/15 - juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 21. Januar 2016 - 4 Bs 90/15 - juris; Urteil der Kammer vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 - juris).

    Denn dem Gesetzgeber steht insbesondere in Bezug auf die Bewertung und die Auswahl der für das beabsichtigte Regelungsvorhaben in Erwägung zu ziehenden Maßnahmen ein weiter Bereich des Ermessens zu, das sich auch auf die Einschätzung der späteren Wirkungen der gesetzlichen Normierung erstreckt (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris Rn. 152).

    Die Geeignetheit und Erforderlichkeit des Abstandsgebots und des Verbundverbots können nicht in Abrede gestellt werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris Rn. 155 f.).

    Rn. 16 Das Abstandsgebot und Verbundverbot bewirken aus den obergerichtlich ausgeführten Gründen (BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. - juris Rn. 170 ff.; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6/15 - juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 - juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris) auch keine mit Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbare Ungleichbehandlung von Spielhallenbetreibern gegenüber den Betreibern von mit Spielgeräten ausgestatteten Gaststätten, weil - wie die Antragstellerin vorträgt - die Beschränkungen für Spielhallen für Gaststätten nicht gälten.

  • VG Osnabrück, 17.05.2017 - 1 A 294/16

    Auswahlverfahren; Erlaubnis, glücksspielrechtliche; Losentscheid; Losverfahren; …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Rn. 19 Das Kriterium des Alters der gewerberechtlichen Erlaubnis ist wegen seiner Vorhersehbarkeit und objektiven Messbarkeit ein sachgerechtes Kriterium, das der Behörde eine rechtssichere, zeitnah umsetzbare Auswahlentscheidung gestattet (vgl. VG Osnabrück, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 - juris Rn. 40).

    Insbesondere ist die Übergangsregelung in § 29 Abs. 4 S. 2 GlüStV spielhallen- und nicht personenbezogen (vgl. VG Osnabrück, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 - juris Rn. 39, das auch betreiberbezogene Erwägungen zulässt, a.A. auch OVG Saarland…, Beschluss vom 13. Dezember 2018 - 1 B 248/18 - juris Rn. 58 ff.).

    Rn. 23 Soweit eine Differenzierung nach örtlicher Lage der Spielhallen in Bezug auf von Kindern und Jugendliche besuchte Einrichtungen, wie Schulen, Kindertagesstätte, Sport- und Spielplätzen unter Berücksichtigung des in § 1 S. 1 Nr. 3 GlüStV genannten Ziels des Jugendschutzes in Betracht kommt (vgl. VG Osnabrück, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 - juris Rn. 42), dürfte auch dieses Kriterium nicht als sachgerechter zu bewerten sein.

  • BVerwG, 16.12.2016 - 8 C 6.15

    Landesrechtliche Einschränkungen für Spielhallen in Berlin und Rheinland-Pfalz …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 11) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts, des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und anderer Obergerichte für die Vorgaben durch den Glückspielvertrag und die entsprechenden Gesetze der Länder Berlin und Bayern sowie des Saarlandes zum Betreiben von Spielhallen verwiesen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 -, juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 -, juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 5. September 2017 - 11 ME 169/17 - und vom 4. September 2017 - 11 ME 206/17 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. April 2017 - 6 S 1765/15 - juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 21. Januar 2016 - 4 Bs 90/15 - juris; Urteil der Kammer vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 - juris).

    Rn. 16 Das Abstandsgebot und Verbundverbot bewirken aus den obergerichtlich ausgeführten Gründen (BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. - juris Rn. 170 ff.; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6/15 - juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 - juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris) auch keine mit Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbare Ungleichbehandlung von Spielhallenbetreibern gegenüber den Betreibern von mit Spielgeräten ausgestatteten Gaststätten, weil - wie die Antragstellerin vorträgt - die Beschränkungen für Spielhallen für Gaststätten nicht gälten.

    Durch die strengere Reglementierung des gewerblichen Glücksspiels soll gerade den Anforderungen an eine systematische und kohärente Normierung des gesamten Glücksspielbereichs Rechnung getragen werden (OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015, a.a.O. Rn. 160, juris; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 8. Juni 2017, a.a.O.; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 5. September 2017, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016, a.a.O., Rn. 52;… Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017, a.a.O., Rn. 17 - 18).

  • VG Cottbus, 11.06.2015 - 3 K 1152/12

    Ordnungsrecht

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 11) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts, des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und anderer Obergerichte für die Vorgaben durch den Glückspielvertrag und die entsprechenden Gesetze der Länder Berlin und Bayern sowie des Saarlandes zum Betreiben von Spielhallen verwiesen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 -, juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 -, juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 5. September 2017 - 11 ME 169/17 - und vom 4. September 2017 - 11 ME 206/17 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. April 2017 - 6 S 1765/15 - juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 21. Januar 2016 - 4 Bs 90/15 - juris; Urteil der Kammer vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 - juris).

    Durch die strengere Reglementierung des gewerblichen Glücksspiels soll gerade den Anforderungen an eine systematische und kohärente Normierung des gesamten Glücksspielbereichs Rechnung getragen werden (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. Juni 2015, a.a.O. Rn. 160, juris; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 8. Juni 2017, a.a.O.; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 5. September 2017, a.a.O.; BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016, a.a.O., Rn. 52;… Beschluss der Kammer vom 2. Oktober 2017, a.a.O., Rn. 17 - 18).

    Angesichts dessen, dass die Durchsetzung der Ordnungsverfügung nicht der Abwehr eines eintretenden Schadens an Leib, Leben oder einem ähnlich gewichtigen Rechtsgut dient, sondern die Vollziehung von Vorschriften im Raume steht, die zur Abwehr von abstrakten Gefahren geschaffen wurden, kann diejenige Verzögerung in Kauf genommen werden, die mit der Wahl des Zwangsgeldes als Zwangsmittel bei der Herstellung des rechtmäßigen Zustandes einhergehen kann (VG Cottbus, Urteil vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 -, juris Rn. 59).

  • BVerfG, 07.03.2017 - 1 BvR 1314/12

    Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen landesrechtliche Einschränkungen für …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 11) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts, des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und anderer Obergerichte für die Vorgaben durch den Glückspielvertrag und die entsprechenden Gesetze der Länder Berlin und Bayern sowie des Saarlandes zum Betreiben von Spielhallen verwiesen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 -, juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 -, juris; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 5. September 2017 - 11 ME 169/17 - und vom 4. September 2017 - 11 ME 206/17 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. April 2017 - 6 S 1765/15 - juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 21. Januar 2016 - 4 Bs 90/15 - juris; Urteil der Kammer vom 11. Juni 2015 - 3 K 1152/12 - juris).

    Das Bundesverfassungsgericht hat insoweit ausgeführt, dass das wegen der schweren Folgen der Spielsucht und des erheblichen Suchtpotenzials des gewerblichen Automatenspiels hohe Gewicht der Spielsuchtprävention und des Spielerschutzes die wirtschaftlichen Interessen der Spielhallenbetreiber überwiegt (BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris Rn. 159 f.).

    Rn. 16 Das Abstandsgebot und Verbundverbot bewirken aus den obergerichtlich ausgeführten Gründen (BVerfG, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. - juris Rn. 170 ff.; BVerwG, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6/15 - juris; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Mai 2017 - OVG 1 N 72.15 - juris und Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris) auch keine mit Art. 3 Abs. 1 GG unvereinbare Ungleichbehandlung von Spielhallenbetreibern gegenüber den Betreibern von mit Spielgeräten ausgestatteten Gaststätten, weil - wie die Antragstellerin vorträgt - die Beschränkungen für Spielhallen für Gaststätten nicht gälten.

  • OVG Niedersachsen, 10.02.2014 - 7 ME 105/13

    Anhaltspunkt für ein auf die Verhinderung des Betriebs gerichtetes Ermessen im …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    § 15 Abs. 2 S. 1 GewO ist als allgemeine gewerberechtliche Regelung nicht nur dann anwendbar, wenn die Gewerbeordnung selbst eine Zulassung vorsieht, sondern auch in Fällen, in denen die Ausübung des Gewerbes, wie der Betrieb einer Spielhalle, in einem gewerberechtlichen Nebengesetz von einer Zulassung abhängig gemacht wird, in der Spezialvorschrift jedoch eine dem § 15 Abs. 2 S. 1 GewO entsprechende Vorschrift fehlt (…Marx, in: Landmann/Rohmer, GewO, § 15 Rn. 10; VGH Baden-Württemberg…, Beschluss vom 13. Juli 2015 - 6 S 679/15 -, juris Rn. 7; OVG Niedersachsen, Beschlüsse vom 10. Februar 2014 - 7 ME 105/13 - juris Rn. 36, …und vom 4. April 2018 - 7 ME 15/18 -, juris Rn. 12 ff.).

    Schon bei bloßer formeller Illegalität begegnet es grundsätzlich keinen Bedenken, wenn die zuständige Behörde sich ohne weitere Ermessenserwägungen für die Einstellung des Betriebs entscheidet (OVG Niedersachsen, Beschluss vom 10. Februar 2014, a.a.O., juris Rn. 36).

    Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, ihre eigenen Wertungen und Einschätzungen mit denen des Gesetzgebers auszutauschen (vgl. OVG Niedersachsen, Beschluss vom 10. Februar 2014 - 7 ME 105/13 - juris Rn. 34).

  • OVG Hamburg, 09.07.2018 - 4 Bs 12/18

    Abstandsgebot für Spielhallenstandorte - Befreiung wegen unbilliger Härte

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Auch ein Betreiber einer Spielhalle, der über eine ältere nach § 33i GewO erteilte Erlaubnis verfügt, kann kurz vor dem Stichtag im Oktober 2011 umfangreiche Investitionen in seine Spielhalle zur Modernisierung oder Erweiterung seiner Spielhalle oder zur Steigerung der Qualität der Geldspielgeräte getätigt haben (vgl. hierzu ausführlich OVG Hamburg, Beschluss vom 9. Juli 2018 - 4 Bs 12/18 - juris Rn. 100).

    Es handelt sich bei diesen Faktoren um unbestimmte Rechtsbegriffe, die kaum objektive Wertungsentscheidungen zulassen (vgl. hierzu ausführlich OVG Hamburg, Beschluss vom 9. Juli 2018 - 4 Bs 12/18 - juris Rn. 100 f.).

  • OVG Saarland, 13.12.2018 - 1 B 248/18

    Duldung des Weiterbetriebs einer Spielhalle über den 30.6.2017 hinaus; …

    Auszug aus VG Cottbus, 05.04.2019 - 3 L 214/18
    Insbesondere ist die Übergangsregelung in § 29 Abs. 4 S. 2 GlüStV spielhallen- und nicht personenbezogen (vgl. VG Osnabrück…, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 - juris Rn. 39, das auch betreiberbezogene Erwägungen zulässt, a.A. auch OVG Saarland, Beschluss vom 13. Dezember 2018 - 1 B 248/18 - juris Rn. 58 ff.).

    Insbesondere jemand, der auf Sportereignisse wetten will, wird nicht dazu verleitet, mehrfach zu wetten (vgl. hierzu OVG Saarland, Beschluss vom 13. Dezember 2018 - 1 B 248/18 - juris Rn. 44).

  • VG Augsburg, 13.06.2018 - Au 8 K 17.1676

    Befristung der glücksspielrechtlichen Erlaubnis und Befreiung vom Verbundverbot

  • VG Regensburg, 24.01.2019 - RN 5 K 17.1858

    Erfolglose Klage gegen Befristungen im Zusammenhang mit dem Betrieb mehrerer …

  • OVG Niedersachsen, 05.09.2017 - 11 ME 169/17

    Ermittlung eines öffentlichen Bedürfnisses bzw. der besonderen örtlichen …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 19.07.2018 - 10 S 67.17

    Anforderungen an eine Verwirkung des Rechts auf bauordnungsrechtliches …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.06.2018 - 10 S 37.18

    Beschwerde; Nutzungsuntersagung; Nutzungsänderung; allgemeines Wohngebiet, …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.05.2017 - 1 N 72.15

    Sportwetten; Vermittlung; Tipomat; Cashpoint; Spielhalle; Trennungsgebot; keine …

  • OVG Niedersachsen, 04.04.2018 - 7 ME 15/18

    Unbillige Härte; formelle Illegalität; materielle Illegalität; …

  • EuGH, 10.03.2009 - C-169/07

    DIE ÖSTERREICHISCHE REGELUNG ÜBER DIE ERRICHTUNG PRIVATER KRANKENANSTALTEN IST …

  • EuGH, 11.06.2015 - C-98/14

    Die ungarischen Rechtsvorschriften, die den Betrieb von Geldspielautomaten …

  • OVG Berlin, 14.05.1997 - 2 S 6.97

    Zwangsgeld; Ersatzvornahme; Untunlichkeit

  • VG Freiburg, 31.01.2017 - 5 K 1615/15

    Verbundverbot bei Spielhallenerlaubnis - zur Betriebseinstellung bei Verstoß …

  • BVerwG, 09.05.2012 - 6 C 3.11

    Telekommunikation; Carrier-Festverbindungen (CFV); Entgeltgenehmigung; …

  • BVerwG, 21.06.2006 - 6 C 19.06

    Fortgeltung der DDR-Sportwetten-Lizenzen

  • BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 40.12

    Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …

  • OVG Niedersachsen, 04.09.2017 - 11 ME 206/17

    Abstandsgebot; Bundestreue; Dienstleistungsfreiheit; Geldspielgerät; …

  • BVerfG, 27.05.1998 - 2 BvR 378/98

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde der Partei "Die Grauen"

  • VGH Baden-Württemberg, 13.07.2015 - 6 S 679/15

    Untersagung des weiteren Betriebs einer Spielhalle wegen Fehlens einer …

  • VGH Baden-Württemberg, 25.04.2017 - 6 S 1765/15

    Abstand zwischen zwei Spielhallen nach GlSpielG BW

  • OVG Hamburg, 21.01.2016 - 4 Bs 90/15

    Erteilung einer Spielhallenerlaubnis - Gesetzgebungszuständigkeit - …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 14.03.2019 - 10 S 17.18

    Verletzung subjektiver Rechte des im Innenbereich wohnenden Nachbarn durch ein …

  • VGH Hessen, 23.09.1996 - 14 TG 4192/95

    Gaststättenbetrieb: Betriebseinstellungsanordnung bei formeller Illegalität

  • VG Cottbus, 20.06.2017 - 3 L 255/17

    Berg- und Energierecht

  • OVG Sachsen, 09.08.2012 - 5 B 163/12

    Anordnung einer aufschiebenden Wirkung eines Rechtsbehelfs gegen einen …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2008 - 11 S 70.08

    Anforderungen an die Begründung der Anordnung der sofortigen Vollziehung; …

  • OVG Sachsen, 06.04.2000 - 3 BS 816/99
  • VGH Bayern, 06.11.2000 - 23 ZS 00.3079
  • VG Potsdam, 05.09.2019 - 3 K 2260/16

    Gewerbeuntersagung

    Vor diesem Hintergrund ist es den Spielhallenbetreibern zumutbar, die neuen Erlaubnisanforderungen einzuhalten und die daraus folgenden wirtschaftlichen Einbußen hinzunehmen (…vgl. BVerfG, a. a. O., Rn. 158 f.; VG Cottbus, Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn.14; Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn.15.).

    Außerdem wird die Schwere des Eingriffs vorliegend in zweifacher Weise verringert (…vgl. BVerfG, a. a. O., Rn. 183, für eine entsprechende Regelung im Saarländischen Spielhallengesetz; VG Cottbus…, Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 24; Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - juris Rn. 29.).

    Vor diesem Hintergrund ist auch eine Regelung mit einem Mindestabstand von 500 Metern Luftlinie und ohne Ausnahmemöglichkeit angemessen (so im Ergebnis auch VG Cottbus…, Beschluss vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 24; Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 29.).

    Auch ein Betreiber einer Spielhalle, der über eine ältere nach § 33 i GewO erteilte Erlaubnis verfügt, kann kurz vor dem Stichtag im Oktober 2011 umfangreiche Investitionen in seine Spielhalle zur Modernisierung oder Erweiterung seiner Spielhalle oder zur Steigerung der Qualität der Geldspielgeräte getätigt haben (VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 20.).

    Der Gesetzgeber hat in nicht zu beanstandender Weise entschieden, dem Alter der Erlaubnis nach § 33 i GewO und damit dem Vertrauens- und Bestandsschutz ein besonderes Gewicht beizumessen (so auch VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 20; OVG Hamburg, Beschluss vom 2. Juli 2018 - 4 Bs 50/18 -, Umdruck Seiten 19 ff.).

    Hierbei handelt es sich somit um ein sachgerechtes und, im Vergleich zu den durch die Klägerin angeführten Kriterien, auch um ein besonders praktikables Auswahlkriterium (vgl. VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 19.).

  • VG Bremen, 17.03.2020 - 5 K 2875/18

    Glücksspielrecht - Erlaubnis zum Betrieb einer Spielhalle (Zuverlässigkeit, …

    Zudem wird die Schwere des Eingriffs vorliegend in mehrfacher Hinsicht verringert (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 07.03.2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. -, juris Rn. 158 f., 183;… VG Cottbus, Beschl. v. 02.10.2017 - 3 L 424/17 -, juris Rn. 14, 24 und Beschl. v. 05.04.2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 15): Der bremische Gesetzgeber hat zunächst eine Übergangsfrist in § 11 Abs. 3 Satz 1 BremSpielhG von fünf Jahren seit Inkrafttreten des GlüStV am 01.07.2012 vorgesehen.

    Eine Verpflichtung, andere oder weitere Kriterien bei der Auswahlentscheidung zu berücksichtigen, bestand nicht (…vgl. HmbOVG, Beschl. v. 02.07.2018 - 4 Bs 50/18 -, juris Rn. 105 ff.;… VG Potsdam, Urt. v. 05.09.2019 - 3 K 2260/16 -, juris Rn. 33; VG Cottbus, Beschl. v. 05.04.2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 20).

    Standortbetriebsdauer und Inhaberkontinuität konkurrierender Spielhallen hätten sich die Betreiber, denen das Auswahlkriterium bereits seit Einführung des § 11 Abs. 3a BremSpielhG im Jahr 2014 bekannt sein konnte, an die Beklagte wenden können (vgl. HmbOVG, Beschl. v. 09.07.2018 - 4 Bs 12/18 -, juris Rn. 101 f. VG Cottbus, Beschl. v. 05.04.2019 - 3 L 214/18 -, juris Rn. 19).

  • VG Cottbus, 28.02.2022 - 8 K 471/18
    Insoweit schließt sich die Einzelrichterin der umfangreichen Rechtsprechung der bisher für Gewerberecht zuständigen 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Cottbus an (…Beschlüsse der 3. Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 11 ff.; vom 1. April 2019 - 3 L 207/18 - S. 6 ff. d. Entscheidungsabdrucks; vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - S. 7 ff. d. Entscheidungsabdrucks sowie Urteil vom 28. Juli 2020 - 3 K 107/07 - juris Rn.18 ff.) und macht sich auch die umfassenden Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zu eigen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. - juris Rn. 97 ff.; BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 - juris Rn. 19 ff.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris Rn. 98 ff.), die auch auf die Regelungen im Brandenburgischen Spielhallengesetz übertragbar sind.

    Das hohe Gewicht der Suchtprävention und des Spielerschutzes überwiegen den wirtschaftlichen Interessen der Spielhallenbetreiber (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12, u. a. - juris Rn. 158 f.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - Rn. 146 ff.; Beschlüsse der 3. Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn.14 und vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - juris Rn. 15), zumal die Schwere des Eingriffs durch die fünfjährige Übergangsfrist (§ 11 Abs. 1 Satz 1 BbgSpielhG) und die Härtefallregelung (§ 11 Abs. 2 BbgSpielhG) abgemildert wird (vgl. BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 - Rn. 63 f.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - Rn. 165; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris Rn. 50).

    Soweit sich der Kläger auf die Unionsrechtswidrigkeit der Regelungen des Brandenburgischen Spielhallengesetzes beruft und insbesondere ein Verstoß gegen die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit (Art. 56 und Art. 49 AEUV), gegen das Kohärenz- und Transparenzgebot sowie unionsrechtliche Gleichbehandlungsgebot rügt, führt dies nicht zum Erfolg (vgl. hierzu Beschlüsse der 3. Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris; vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - S. 11 ff. d. Entscheidungsabdrucks, bestätigt durch Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27. Januar 2020 - OVG 1 S 47.19 - Entscheidungsabdruck Seite 5 ff. m.w.N).

  • VG Cottbus, 07.09.2020 - 3 K 786/17
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschlüsse der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 11 ff.; vom 1. April 2019 - 3 L 207/18 - S. 6 ff. d. Entscheidungsabdrucks; vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - S. 7 ff. d. Entscheidungsabdrucks, Urteile der Kammer vom 28. Juli 2020 - 3 K 569/17 - und vom 27. August 2020 - 3 K 1915/16 -, jeweils S. 6 ff. d. Entscheidungsabdrucks) auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg verwiesen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. - juris Rn. 97 ff.; BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 - juris Rn. 19 ff.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - juris Rn. 98 ff.).

    Rn. 28 Soweit sich die Klägerin mit Schriftsatz vom 27. Juni 2017 auf die Unionsrechtswidrigkeit der Regelungen des Brandenburgischen Spielhallengesetzes beruft und insbesondere ein Verstoß gegen die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit (Art. 56 und Art. 49 AEUV), gegen das Kohärenz- und Transparenzgebot sowie unionsrechtliche Gleichbehandlungsgebot rügt, führt dies nicht zum Erfolg (vgl. hierzu Beschlüsse der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris; vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - S. 11 ff. d. Entscheidungsabdrucks, bestätigt durch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27. Januar 2020 - OVG 1 47.19 - m.w.N.).

    Entsprechendes gilt hinsichtlich des Einwands, die Erlaubnis nach § 2 Abs. 1 BbgSpielhG sei als Dienstleistungskonzession i.S.d. § 105 GWB zu behandeln, deren Erteilung dem Vergaberecht unterläge (hierzu: hierzu Beschlüsse der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris; vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - S. 14 ff. d. Entscheidungsabdrucks m.w.N.; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27. Januar 2020 - OVG 1 47.19 - S. 11 f. d. Entscheidungsabdrucks).

  • VG Cottbus, 28.07.2020 - 3 K 107/17
    Insoweit wird in Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer (…Beschlüsse der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn. 11 ff.; vom 1. April 2019 - 3 L 207/18 - S. 6 ff. d. Entscheidungsabdrucks; vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - S. 7 ff. d. Entscheidungsabdrucks) insbesondere auf die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg verwiesen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12 u.a. - juris Rn. 97 ff.; BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 - Rn. 19 ff.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - Rn. 98 ff.), die auf die Regelungen im Brandenburgischen Spielhallengesetz übertragbar sind.

    Das hohe Gewicht der Suchtprävention und des Spielerschutzes überwiegen den wirtschaftlichen Interessen der Spielhallenbetreiber (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 7. März 2017 - 1 BvR 1314/12, u. a. - juris Rn. 158 f.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - Rn. 146 ff.; Beschlüsse der Kammer vom 2. Oktober 2017 - 3 L 424/17 - juris Rn.14 und vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 - juris Rn. 15), zumal die Schwere des Eingriffs durch die fünfjährige Übergangsfrist (§ 7 Abs. 1 Satz 1 BbgSpielhG) und die Härtefallregelung (§ 7 Abs. 2 BbgSpielhG) abgemildert wird (vgl. BVerwG…, Urteil vom 16. Dezember 2016 - 8 C 6.15 - Rn. 63 f.; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 11. Juni 2015 - OVG 1 B 5.13 - Rn. 165; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 8. Juni 2017 - 4 B 307/17 - juris Rn. 50).

  • VG Köln, 21.08.2019 - 24 K 15646/17
    Rn. 65 vgl. Sächsisches OVG, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - 3 B 320/17 -, juris, Rn. 14, Hamburgisches OVG, Beschluss vom 9. Juli 2018 - 4 Bs 12/18 -, juris, Rn. 101, VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris, Rn. 20; VG Osnabrück, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 -, juris, Rn. 40.
  • VG Köln, 21.08.2019 - K 16257/17
    Rn. 78 vgl. Sächsisches OVG, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - 3 B 320/17 -, juris, Rn. 14, Hamburgisches OVG, Beschluss vom 9. Juli 2018 - 4 Bs 12/18 -, juris, Rn. 101, VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris, Rn. 20; VG Osnabrück, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 -, juris, Rn. 40.
  • VG Köln, 21.08.2019 - 24 K 16257/17
    Rn. 78 vgl. Sächsisches OVG, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - 3 B 320/17 -, juris, Rn. 14, Hamburgisches OVG, Beschluss vom 9. Juli 2018 - 4 Bs 12/18 -, juris, Rn. 101, VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 L 214/18 -, juris, Rn. 20; VG Osnabrück, Urteil vom 17. Mai 2017 - 1 A 294/16 -, juris, Rn. 40.
  • VG Potsdam, 20.10.2022 - 3 L 527/22
    Der brandenburgische Landesgesetzgeber hat in Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags für Spielhallen keine vorrangige spezialgesetzliche Befugnis für eine Betriebsuntersagung geschaffen (ausführlich VG Cottbus, Beschluss vom 5. April 2019 - VG 3 L 214/18 -, juris Rn. 9).
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