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Weitere Entscheidung unten: LSG Hessen, 14.11.2022

Rechtsprechung
   OLG Bremen, 27.01.2021 - 3 U 23/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,5039
OLG Bremen, 27.01.2021 - 3 U 23/20 (https://dejure.org/2021,5039)
OLG Bremen, Entscheidung vom 27.01.2021 - 3 U 23/20 (https://dejure.org/2021,5039)
OLG Bremen, Entscheidung vom 27. Januar 2021 - 3 U 23/20 (https://dejure.org/2021,5039)
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Volltextveröffentlichungen (5)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2021, 621
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (4)

  • EuGH, 19.12.2019 - C-355/18

    Rust-Hackner - Vorlage zur Vorabentscheidung - Freier Dienstleistungsverkehr - …

    Auszug aus OLG Bremen, 27.01.2021 - 3 U 23/20
    Entscheidend ist, dass die Ausübung des Widerspruchsrechts durch den Kläger mit Schreiben vom 20.11.2017 treuwidrig war (§ 242 BGB), weil ihm durch eine eventuell geringfügig abweichende Belehrung nicht die Möglichkeit genommen war, sein Widerspruchsrecht im Wesentlichen unter den Bedingungen auszuüben, wie dies bei zutreffender Belehrung der Fall gewesen wäre (dazu EuGH Urteil vom 19.12.2019 C- 355/18 bis C 237/18 und C-479/18 Rdnr. 79 - juris).
  • BGH, 01.06.2016 - IV ZR 482/14

    Altvertrag über eine fondsgebundene Lebensversicherung: Rückabwicklung eines nach …

    Auszug aus OLG Bremen, 27.01.2021 - 3 U 23/20
    Auch der Bundesgerichtshof hat bereits in seiner bisherigen Rechtsprechung darauf hingewiesen, dass bei marginalen Fehlern der Belehrung eine Verwirkung des Widerrufsrechts möglich ist (BGH, Urteil vom 01. Juni 2016 - IV ZR 482/14 Rdnr. 23 -, juris).
  • OLG Hamm, 29.10.2020 - 20 U 142/20

    Lebensversicherung: § 5a VVG a.F., "ewiges Widerrufsrecht", Europarecht

    Auszug aus OLG Bremen, 27.01.2021 - 3 U 23/20
    Allein der Umstand, dass der Bundesgerichtshof zu der neuen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften noch nicht Stellung genommen hat, ist kein Grund, eine grundsätzliche Bedeutung der Sache anzunehmen; denn diese neue Rechtsprechung zum Europäischen Recht ist klar und eindeutig (so auch OLG Hamm, Beschluss vom 29. Oktober 2020 - 20 U 142/20 -, Rn. 65, juris).
  • EuGH, 18.07.2018 - C-237/18

    Stiernon u.a. - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 99 der Verfahrensordnung des …

    Auszug aus OLG Bremen, 27.01.2021 - 3 U 23/20
    Entscheidend ist, dass die Ausübung des Widerspruchsrechts durch den Kläger mit Schreiben vom 20.11.2017 treuwidrig war (§ 242 BGB), weil ihm durch eine eventuell geringfügig abweichende Belehrung nicht die Möglichkeit genommen war, sein Widerspruchsrecht im Wesentlichen unter den Bedingungen auszuüben, wie dies bei zutreffender Belehrung der Fall gewesen wäre (dazu EuGH Urteil vom 19.12.2019 C- 355/18 bis C 237/18 und C-479/18 Rdnr. 79 - juris).
  • KG, 21.05.2021 - 6 U 16/21

    Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines Altvertrages über eine …

    Denn auch die maßgeblichen europarechtlichen Vorgaben in Fällen einer fehlerhaften Belehrung erfordern nicht stets ein zeitlich unbegrenztes Widerspruchsrecht des Versicherungsnehmers, sondern es ist stets dem nationalen Rechtsrahmen und den Umständen des Einzelfalls Rechnung zu tragen (vergl. auch OLG Hamm…, Beschluss vom 05. August 2020 - 20 U 68/20 -, Rn. 19, juris unter Bezugnahme auf EuGH…, Urteil vom 19.12.2019 - C-355/18 bis C-357/18, a.a.O.; OLG Hamm…, Beschluss vom 29. Oktober 2020 - I-20 U 142/20 -, Rn. 61, juris = VersR 2021, 166-168; OLG Hamburg…, Beschluss vom 06. August 2020 - 9 U 35/20 -, Rn. 12, juris sowie vorgehend vom 16. Juni 2020, Rn. 26, juris; OLG Bremen, Beschluss vom 27. Januar 2021 - 3 U 23/20 -, Rn. 5, juris).
  • OLG Hamm, 06.07.2023 - 20 U 342/22

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss einer …

    Rn. 49 Aufgrund dessen bedarf es im Übrigen auch keiner Entscheidung, ob die neuere Rechtsprechung des Gerichtshof der Europäischen Union zu Fallgestaltungen, in denen dem Versicherungsnehmer durch einen Belehrungsfehler nicht das Recht genommen wird, sein Lösungsrecht im Wesentlichen zu den gleichen Bedingungen wie bei korrekter Belehrung auszuüben (EuGH…, Urteil vom 19. Dezember 2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18, juris Rn. 79; vgl. dazu Senat, Beschluss vom 29.10.2020 - 20 U 142/20, VersR 2021, 166; Senat, Beschluss vom 05.08.2020 - 20 U 88/20, VersR 2021, 165; ebenso u.a. OLG Bremen, Beschluss vom 27.01.2021 - 3 U 23/20, MDR 2021, 621; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.02.2021 - 8 U 3888/20, juris; KG, Beschluss vom 21.05.2021 - 6 U 16/21, juris), auf das Widerrufsrecht nach § 8 VVG in seiner heutigen Fassung übertragbar ist (…dies offenlassend bereits Senatsbeschluss vom 10. Februar 2022 - I-20 U 5/22 -, juris Rn. 18).
  • OLG Hamm, 10.02.2022 - 20 U 5/22

    Rückabwicklung eines fondsgebundenen Rentenversicherungsvertrages nach Widerruf; …

    Rn. 29 Aufgrund des Vorstehenden muss der Senat nicht entscheiden, ob entsprechend der Auffassung des Landgerichts die neuere Rechtsprechung des Gerichtshof der Europäischen Union zu Fallgestaltungen, in denen dem Versicherungsnehmer durch einen Belehrungsfehler nicht das Recht genommen wird, sein Lösungsrecht im Wesentlichen zu den gleichen Bedingungen wie bei korrekter Belehrung auszuüben (EuGH…, Urteil vom 19. Dezember 2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18, juris Rn. 79; vgl. dazu Senat, Beschluss vom 29.10.2020 - 20 U 142/20, VersR 2021, 166; Senat, Beschluss vom 05.08.2020 - 20 U 88/20, VersR 2021, 165; ebenso u.a. OLG Bremen, Beschluss vom 27.01.2021 - 3 U 23/20, MDR 2021, 621; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.02.2021 - 8 U 3888/20, juris; KG, Beschluss vom 21.05.2021 - 6 U 16/21, juris), auch auf das Widerrufsrecht nach § 8 VVG in seiner heutigen Fassung übertragbar ist.
  • OLG Hamm, 22.09.2021 - 20 U 121/19

    Widerruf einer kapitalbildenden Lebensversicherung nebst …

    Rn. 29 Dabei ist die neuere Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH, Urteil vom 19.12.2019 - C-355/18, C-356/18, C-357/18, C-479/18) zu berücksichtigen, welcher der Senat folgt (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 29.10.2020 - 20 U 142/20, VersR 2021, 166; vom 5.8.2020 - 20 U 88/20, VersR 2021, 165; vgl. ferner etwa OLG Bremen, Beschluss vom 27.01.2021 - 3 U 23/20, MDR 2021, 621; OLG Hamburg, Beschluss vom 23.04.2020 - 9 U 33/20: OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.2.2021 - 8 U 3888/20, juris; KG, Beschluss vom 21.5.2021 - 6 U 16/21, juris).
  • OLG Hamm, 14.01.2021 - 20 U 212/20

    Rückabwicklung von fondsgebundenen Lebensversicherungsverträgen nach Widerspruch; …

    12.2020 - 4 U 21/20; OLG Bremen, Beschluss vom 27.01.2021 - 3 U 23/20; OLG Nürnberg, Beschluss vom.
  • OLG Hamm, 25.08.2022 - 20 U 155/22

    Ewiges Widerspruchsrecht; EuGH; Vorlagepflicht; VerfGH Rheinland-Pfalz - …

    Vielmehr gilt: "Wird dem Versicherungsnehmer durch die Belehrung, auch wenn diese fehlerhaft ist, nicht die Möglichkeit genommen, sein Widerspruchsrecht im Wesentlichen unter denselben Bedingungen wie bei zutreffender Belehrung auszuüben, wäre es unverhältnismäßig, es ihm zu ermöglichen, sich von den Verpflichtungen aus einem in gutem Glauben geschlossenen Vertrag zu lösen." (EuGH…, Urteil vom 19. Dezember 2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18, Rust-Hackner u.a., NJW 2020, 667, Rn. 79; vgl. dazu etwa auch OLG Bremen, Beschluss vom 27. Januar 2021 - 3 U 23/20, MDR 2021, 621; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22. Februar 2021 - 8 U 3888/20, juris; KG, Beschluss vom 21. Mai 2021 - 6 U 16/21, juris; OLG Frankfurt, Urteil vom 9. März 2022 - 7 U 30/21, juris; OLG Dresden, Beschluss vom 28. April 2022 - 4 U 2762/21, juris - Frankfurt und Dresden u.a. auch zu dem EuGH-Urteil vom 9. September 2021, dazu noch sogleich.).
  • OLG Dresden, 22.11.2022 - 4 U 740/22

    Ansprüche nach Widerruf eines Lebensversicherungsvertrages; Verwirkung eines …

    Fehlt in der Widerspruchsbelehrung der Hinweis darauf, dass zur Wahrung der Widerspruchsfrist die rechtzeitige Absendung des Widerspruchs reicht, kann der Verbraucher davon ausgehen, dass die Versicherung, bei nachgewiesener Absendung des Widerspruchs am letzten Tag der Frist, keine Einwendungen gegen dessen Rechtzeitigkeit erheben kann (vgl. Hanseatisches Oberlandesgericht Bremen, Urteil vom 27.01.2021 - 3 U 23/20 - juris).
  • OLG Hamm, 14.06.2023 - 20 U 342/22

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss einer …

    Rn. 53 Aufgrund dessen bedarf es im Übrigen auch keiner Entscheidung, ob die neuere Rechtsprechung des Gerichtshof der Europäischen Union zu Fallgestaltungen, in denen dem Versicherungsnehmer durch einen Belehrungsfehler nicht das Recht genommen wird, sein Lösungsrecht im Wesentlichen zu den gleichen Bedingungen wie bei korrekter Belehrung auszuüben (EuGH…, Urteil vom 19. Dezember 2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18, juris Rn. 79; vgl. dazu Senat, Beschluss vom 29.10.2020 - 20 U 142/20, VersR 2021, 166; Senat, Beschluss vom 05.08.2020 - 20 U 88/20, VersR 2021, 165; ebenso u.a. OLG Bremen, Beschluss vom 27.01.2021 - 3 U 23/20, MDR 2021, 621; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.02.2021 - 8 U 3888/20, juris; KG, Beschluss vom 21.05.2021 - 6 U 16/21, juris), auf das Widerrufsrecht nach § 8 VVG in seiner heutigen Fassung übertragbar ist (…dies offenlassend bereits Senatsbeschluss vom 10. Februar 2022 - I-20 U 5/22 -, juris Rn. 18).
  • OLG Dresden, 11.04.2022 - 4 U 2762/21

    Rückabwicklung eines kapitalbildenden Lebensversicherungsvertrages; Unwirksamkeit …

    Dabei ist die neuere Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH, Urteil vom 19.12.2019 - C-355/18, C-356/18, C-357/18, C-479/18) zu berücksichtigen, der der Senat folgt (vgl. hierzu OLG Hamm, Beschluss vom 29.10.2020 - 20 U 142/20, VersR 2021, 166; vom 5.8.2020 - 20 U 88/20, VersR 2021, 165; OLG Bremen, Beschluss vom 27.01.2021 - 3 U 23/20, MDR 2021, 621; OLG Hamburg, Beschluss vom 23.04.2020 - 9 U 33/20: OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.2.2021 - 8 U 3888/20, juris; KG, Beschluss vom 21.5.2021 - 6 U 16/21, juris).
  • OLG Hamm, 10.12.2021 - 20 U 147/21

    Rückabwicklung eines kapitalbildenden Lebensversicherungsvertrags nach erklärtem …

    In einem solchen Fall ist es unionsrechtlich "unverhältnismäßig", ein ewiges Widerspruchsrecht anzunehmen (siehe EuGH…, Urteil vom 19. Dezember 2019 - C-355/18 bis C-357/18 und C-479/18, juris Rn. 79; ausführlich Senat, Hinweisbeschluss vom 5. August 2020 - 20 U 68/20, juris; Zurückweisungsbeschluss vom 29. Oktober 2020 - 20 U 142/20; Hinweisbeschluss vom 14. Januar 2021 - 20 U 212/20, juris; vgl. auch OLG Hamburg, Beschluss vom 6. August 2020 - 9 U 35/20; OLG Celle, Urteil vom 10. September 2020 - 8 U 45/20; OLG Rostock, Beschluss vom 17. Dezember 2020 - 4 U 21/20; OLG Bremen, Beschluss vom 27. Januar 2021 - 3 U 23/20; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22. Februar 2021 - 8 U 3888/20; KG, Beschluss vom 21. Mai 2021 - 6 U 16/21).
  • OLG Hamm, 31.08.2021 - 20 U 147/21

    Rückabwicklung eines Versicherungsvertrages nach Widerspruch; Wirksamkeit einer …

  • OLG Hamm, 27.07.2022 - 20 U 155/22

    Ewiges Widerspruchsrecht; EuGH; Vorlagepflicht; VerfGH Rheinland-Pfalz - …

  • LG Bielefeld, 28.11.2022 - 22 O 59/22
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Rechtsprechung
   LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,33809
LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20 (https://dejure.org/2022,33809)
LSG Hessen, Entscheidung vom 14.11.2022 - L 3 U 23/20 (https://dejure.org/2022,33809)
LSG Hessen, Entscheidung vom 14. November 2022 - L 3 U 23/20 (https://dejure.org/2022,33809)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (11)

  • BSG, 24.07.2012 - B 2 U 9/11 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Begriff der Verrichtung und der …

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Danach geht es auf einer 1. Stufe der Kausalitätsprüfung um die Frage, ob ein Zusammenhang im naturwissenschaftlichen Sinne vorliegt, d.h. - so die neuere Rechtsprechung des Bundessozialgerichts - ob eine objektive Verursachung zu bejahen ist (BSG, Urteil vom 24. Juli 2012 - B 2 U 9/11 R - juris).

    Auf dieser Stufe der Tatsachenfeststellungen ist zudem zu prüfen, ob mehrere versicherte und nicht versicherte Ursachen zusammen objektiv wirksam geworden sind, ggf. sind deren Mitwirkungsanteile festzustellen (BSG, Urteil vom 24. Juli 2012 - B 2 U 9/11 R - juris).

  • BSG, 27.05.1997 - 2 RU 38/96

    Beweiswürdigung bei einem durch den Sozialleistungsträger verursachten …

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Dies gilt selbst dann, wenn - wie die Klägerin vorträgt - Erstuntersuchungen durch Verschulden der Beklagten nicht stattgefunden hätten; auch dies würde nicht zu der von ihr im Erörterungstermin geltend gemachten Beweislastumkehr führen (vgl. BSG, Urteil vom 27. Mai 1997 - 2 RU 38/96 - juris; Thüringer Landessozialgericht, Urteil vom 16. September 2021 - L 1 U 444/20 - juris).
  • BSG, 12.10.2018 - B 2 U 12/18 BH

    Verfahrensrüge im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Das Fragerecht im Termin besteht für die Beteiligten indes grundsätzlich nur hinsichtlich Gutachten, die in derselben Instanz erstattet wurden (Keller in: Meyer-Ladewig, SGG, § 118 Rn 12g; BSG, Beschluss vom 12. Oktober 2018 - B 2 U 12/18 BH - juris mwN aus der Rspr).
  • LSG Thüringen, 16.09.2021 - L 1 U 444/20

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Anerkennung einer Syringomyelie …

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Dies gilt selbst dann, wenn - wie die Klägerin vorträgt - Erstuntersuchungen durch Verschulden der Beklagten nicht stattgefunden hätten; auch dies würde nicht zu der von ihr im Erörterungstermin geltend gemachten Beweislastumkehr führen (vgl. BSG, Urteil vom 27. Mai 1997 - 2 RU 38/96 - juris; Thüringer Landessozialgericht, Urteil vom 16. September 2021 - L 1 U 444/20 - juris).
  • BSG, 09.05.2006 - B 2 U 1/05 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Verletztenrente - Kausalität - …

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Diese liegt vor, wenn mehr für als gegen den Ursachenzusammenhang spricht und ernste Zweifel ausscheiden; die reine Möglichkeit genügt nicht (vgl BSG, Urteil vom 9. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R - juris).
  • BSG, 05.05.2009 - B 13 R 55/08 R

    Hinterbliebenenrentenanspruch - Widerlegung der gesetzlichen Vermutung einer …

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn die Tatsache in so hohem Maße wahrscheinlich ist, dass alle Umstände des Falles nach vernünftiger Abwägung des Gesamtergebnisses des Verfahrens und nach der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet sind, die volle richterliche Überzeugung zu begründen (§ 128 SGG; BSGE 103, 99, 104).
  • BSG, 28.06.2022 - B 2 U 8/20 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang - …

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Gesundheitsstörungen müssen, um als Unfallfolge anerkannt zu werden, zunächst im Vollbeweis nachgewiesen sein, d.h. mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorliegen (stRsp, vgl nur BSG, Urteil vom 28. Juni 2022 - B 2 U 8/20 R - juris).
  • BSG, 19.12.2000 - B 2 U 49/99 R

    Richterliche Beweiswürdigung im sozialgerichtlichen Verfahren

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Die Bemessung des Grades der MdE ist eine tatsächliche Feststellung, die der Richter nach freier, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnener Überzeugung (BSG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - B 2 U 49/99 R - juris) anhand der durch medizinische Sachverständigengutachten ermittelten Funktionsdefizite trifft (Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB VII, § 56 Rn 58).
  • BSG, 29.11.1956 - 2 RU 121/56
    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Steht die unfallbedingte Leistungseinbuße fest, so ist zu bewerten, wie sie sich im allgemeinen Erwerbsleben auswirkt (BSG, Urteil vom 29. November 1956 - 2 RU 121/56 - BSGE 4, 147).
  • BSG, 23.09.1997 - 2 BU 194/97

    Freie richterliche Beweiswürdigung im sozialgerichtlichen Verfahren

    Auszug aus LSG Hessen, 14.11.2022 - L 3 U 23/20
    Beweisrechtlich ist zudem zu beachten, dass ein möglicherweise aus mehreren Schritten bestehender Ursachenzusammenhang positiv festgestellt werden muss (BSG…, Urteil vom 9. Mai 2006, aaO) und, dass die Anknüpfungstatsachen der Kausalkette im Vollbeweis vorliegen müssen (BSG, Beschluss vom 23. September 1997 - 2 BU 194/97 - Deppermann-Wöbbeking in: Thomann (Hrsg), Personenschäden und Unfallverletzungen, Referenz Verlag Frankfurt 2015, Seite 630).
  • BSG, 28.06.1984 - 2 RU 64/83
  • LSG Hessen, 28.11.2023 - L 3 U 72/20

    Gesetzliche Unfallversicherung

    Keine Bedenken an der Zulässigkeit der Klagen des Klägers bestehen, soweit das Sozialgericht den Bescheid der Beklagten vom 4. Juli 2016 in Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 8. Dezember 2016 als Überprüfungsbescheid im Sinne des § 44 Abs. 1 Sozialgesetzbuch Zehntes Buch - Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz (SGB X) ausgelegt und der Kläger insoweit - neben der zulässigen Klage auf Feststellung der BK Nr. 2102 gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 3 SGG (vgl. BSG…, Urteil vom 28. Juni 1984 - 2 RU 64/83 - juris Rn. 14; LSG Darmstadt, Beschluss vom 14. November 2022 - L 3 U 23/20;… Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Schmidt, SGG, 14. Aufl. 2020, § 55 Rn. 13) - die Aufhebung des Überprüfungsbescheides sowie die Verpflichtung der Beklagten zur Aufhebung des Ausgangsbescheids beantragt hat (vgl. § 54 Abs. 1 Satz 1 SGG;… Baumeister in: Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB X, 3. Aufl., § 44 SGB X (Stand: 15. November 2023), Rn. 192).
  • LSG Hessen, 02.12.2025 - L 3 U 181/23
    Neben der auf Leistungen (Rente) gerichteten Klage kann der Kläger zudem in zulässiger Weise im Rahmen einer kombinierten Anfechtungs- und Verpflichtungsklage einen Anspruch auf einen feststellenden Verwaltungsakt bezüglich weiterer Unfallfolgen (hier: Schlaf-Apnoe-Syndrom, Schädigung des peripheren Nervensystems (Polyneuropathie), Bandscheibenverschleiß, erektile Dysfunktion sowie Unverträglichkeit von Lactose, Fructose und Histamin und Zahnschäden mit Verlust von natürlichen Zähnen, die prothetisch ersetzt wurden, und die Zahnfleischentzündung als Folge des Arbeitsunfalls vom 10. Juni 1996) geltend machen (vgl dazu sowie zu dem Wahlrecht zwischen einer kombinierten Anfechtungs- und Feststellungsklage einerseits und einer kombinierten Anfechtungs- und Verpflichtungsklage andererseits: BSG, Urteil vom 5. Juli 2011 - B 2 U 17/10 R - juris Rn 12; BSG, Urteil vom 28. Juni 1984 - 2 RU 64/83 - juris Rn 14; LSG Darmstadt, Beschluss vom 14. November 2022 - L 3 U 23/20 sowie § 55 Abs. 1 Nr. 3 SGG; BSG, Urteil vom 6. September 2018 - B 2 U 16/17 R - juris Rn 13).
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