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Weitere Entscheidung unten: SG Augsburg, 08.12.2006

Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,19993
OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05 (https://dejure.org/2006,19993)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 23.08.2006 - 3 U 252/05 (https://dejure.org/2006,19993)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 23. August 2006 - 3 U 252/05 (https://dejure.org/2006,19993)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Anfechtung außerhalb des Insolvenzverfahrens: Objektive Gläubigerbenachteiligung durch den Verzicht auf eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit oder ein Wohnungsrecht

  • zvi-online.de

    AnfG §§ 2, 3, 4; BGB §§ 1092, 399, 826; ZPO §§ 851, 857
    Keine Anfechtbarkeit der Aufhebung einer Ausübungsgestattung für persönliche Dienstbarkeit

  • ra.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf Gewährung der Pfändung verschiedener beschränkt persönlicher Dienstbarkeiten ; Entfall der Pfändbarkeit eines Wohnungsrechts durch Aufhebung seiner Übertragbarkeit; Objektive Gläubigerbenachteiligung auf Grund eines Verzichts des Schuldners auf seine Rechte; ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 21.06.1985 - V ZR 37/84

    Vertraglicher Abschluss der Überlassung der Ausübung der Nießbrauchs

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Das Landgericht habe auf den Sachverhalt zu Unrecht die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 95, 99 = NJW 1985, 2827) angewandt, welche lediglich zum Nießbrauchsrecht ergangen sei.

    Das Landgericht hat diese Vereinbarung für unerheblich gehalten und unter Bezugnahme auf die Entscheidung des BGH vom 21.06.1985 (BGHZ 95, 99 = NJW 1985, 2827) die Auffassung vertreten, dass es nach den Regelungen der §§ 857 Abs. 1 und 3 i. V. m. 851 Abs. 2 ZPO dem Schuldner verwehrt sei, durch Abreden mit dem Drittschuldner an sich verwertbare Bestandteile seines Vermögens jeglichem Gläubigerzugriff zu entziehen.

  • BGH, 13.05.2004 - IX ZR 128/01

    Anfechtbarkeit der Einigung des Unternehmers und des Auftraggebers über die Höhe …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Insbesondere die Gewährung einer inkongruenten Deckung stellt nach ständiger Rechtsprechung des BGH in aller Regel ein Beweisanzeichen für eine Kenntnis vom Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners dar (vgl. BGH NJW-RR 2004, 1534;… Huber, § 3 Rnr. 33).

    Die Vereinbarung vom 20.01.2000 könnte nur dann ein Beweisanzeichen für die eine derartige Kenntnis darstellen, wenn der Beklagten die Inkongruenz der ihm gewährten Deckung erkannt hätte (vgl. BGH NJW-RR 2004, 1534).

  • KG, 25.04.1968 - 1 W 2093/67
    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    NJW 1968, 1882; Zöller-Stöber, ZPO, 25. Aufl., § 857 Rn. 12; Stöber, Forderungspfändung, 13. Aufl., Rn. 1516, 1518; Staudinger/J.Mayer (2002), § 1092 Rnr. 10; Rossak, MittBayNot, 1983, 386).

    Streitig ist allerdings, ob eine Pfändbarkeit nur dann besteht, wenn die Ausübungserweiterung im Grundbuch eingetragen ist (so etwa KG, NJW 1968, 1882;… Rossak, a.a.O.).

  • BGH, 09.05.1996 - IX ZR 50/95

    Rechtsfolgen der Anfechtung der Einräumung eines Grundpfandrechts

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Dies kann etwa anzunehmen sein, wenn der Schuldner mit eingeweihten Dritten zusammenwirkt, um auf diese Weise sein wesentliches Vermögen dem Zugriff der Gläubiger zu entziehen (vgl. BGH NJW 1996, 2231).
  • BGH, 05.07.1971 - II ZR 176/68

    Seeversicherung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Hinsichtlich deliktischer Ansprüche des Gläubigers, v.a. nach § 826 BGB, müssen ebenfalls weitere, über den Tatbestand einer Anfechtung hinausgehende sittenwidrige Umstände hinzutreten, um einen Schadensersatzanspruch zu begründen (…vgl. Huber, § 1 Rnr. 66;… Nerlich/Niehus, § 1 Rnr. 18;… Palandt/Sprau, § 826 Rnr. 2; BGHZ 56, 339).
  • BGH, 27.10.1994 - IX ZR 81/94

    Beschwer: Anfechtung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Entsprechend der Rechtsprechung des BGH (WM 1982, 435; BGHR ZPO § 2 Beschwer 4) ist maßgebend in erster Linie die Forderung des Anfechtenden einschließlich Zinsen und Kosten, zu deren Befriedigung die Anfechtung dienen soll.
  • BGH, 13.07.1995 - IX ZR 81/94

    Rechtsfolgen der Anfechtbarkeit eines Wohnungsrechts

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Da die Ausübung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit nach § 1090 BGB oder eines Wohnungsrechts nach § 1093 BGB einem anderen nur dann überlassen werden kann, wenn die Überlassung gestattet ist, kommt eine Pfändung nur unter dieser Voraussetzung in Betracht (vgl. BGH MDR 1962, 728; BGHZ 130, 314; KG.
  • BGH, 29.10.1962 - II ZR 28/62

    Bürgschaftserklärung durch Unterschrift auf der Vorderseite eines Wechsels - …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 23.08.2006 - 3 U 252/05
    Der BGH (WM 1962, 1392;… so wohl auch Stöber Rnr. 1518 und Musielak/Becker, ZPO, 3. Aufl., § 857 Rnr. 15), dessen Ansicht der Senat folgt, hält demgegenüber eine Eintragung nicht für erforderlich.
  • LG Frankfurt/Oder, 15.11.2006 - 13 O 604/04
    Es verbleibt daher bei dem Grundsatz, dass ein Finanzberatungsvertrag nur zwischen dem Anleger und dem Vermittler zustande gekommen ist (BGH, NJW 2003, 1811 ; OLG Celle vom 28. Juni 2006, Az.: 3 U 252/05, Seite 18).

    Das ist nach der ständigen obergerichtlichen Rechtsprechung dann der Fall, wenn die Bank etwa im Zusammenhang mit der Planung, der Durchführung oder dem Vertrieb des Projektes über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehung begünstigt, wenn sie sich im Zusammenhang mit der Kreditgewährung - ggf. durch die Kreditgewährung sowohl an den Bauträger oder Investor als auch an die einzelnen Erwerber - in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (BGH, WM 2006, 1194 ff; BGH, NJW 2005, 665, 665; BGH, MDR 2004, 582 f m.w.N.; BGH WM 2003, 1710, 1713 und 2327; KG, vom 28. August 2006, Az.: 22 U 109/05, Seite 10; Hanseatische OLG vom 28. Juni 2005, Az.: 8 U 67/04, Seite 10; OLG Celle vom 28 Juni 2006, Az. 3 U 252/05, Seiten 8 und 10 sowie vom 17. November 2004, Az.: 3 U 144/04, Seite 10 und vom 4. Mai 2003, Az.: 3 U 295/04, Ziffer A2; OLG Düsseldorf vom 10. September 2004, Az.: I - 16 U 67/03, Seite 15).

    Abgesehen davon, dass derartige Verknüpfung nicht unüblich ist (BGH, NJW 2006, 2099, 2104; Brandenburgisches OLG vom 6. September 2006, AZ.: 4 U 175/05, Seite 28; KG vom 4. August 2006, Az.: 21 U 121/04; OLG Düsseldorf vom 13. Mai 2005, Az. I-17 U 106/04, Ziffer 3 b; OLG Celle vom 28. Juni 2006, Az.: 3 U 252/05, Seite 12), enthält die Mietpoolregelung keine besonderen Risiken.

    Eine Aufklärungspflicht der den Kaufpreis der Immobilie finanzierenden Bank über die Unangemessenheit des Kaufpreises wird zwar angenommen, wenn der Bank ausnahmsweise bekannt ist, dass bei einem steuersparenden Erwerbermodell der Kaufpreis mindestens knapp doppelt so hoch ist wie der tatsächliche Wert der Immobilie (Brandenburgisches OLG vom 6. September 2006, Az.. 4 U 175/05, Seite 31; OLG Celle vom 24. Mai 2006, Az.: 3 U 245/06, Seite 9; OLG Celle vom 24. Mai 2006, Az.: 3 U 252/05, Seite 13;… OLG Celle vom 12. Mai 2005, Az.: 19 U 5596/04, zitiert nach juris Rn. 15; OLG Schleswig, MDR 2005, 740 ).

    Es besteht bei steuersparenden Bauherren- und Erwerbermodellen auch keine grundsätzliche Aufklärungspflicht wegen der angeblich weichen Kosten bzw. verdeckte Innenprovisionen (BGH, NJW 2006, 2099, 2104; BGH, NJW 2004, 154, 156; BGH, ZIP 2003, 1696 ; OLG Celle vom 28. Juni 2006, Az.: 3 U 252/05, Seite 17; OLG Naumburg vom 15. September 2004, Az: 5 U 41/04, Seite 6).

    Dies ist nach den vorstehenden Ausführungen - selbst versteckte Provisionen von 20 % - 23 % unterstellt - von den Klägern nicht hinreichend nachvollziehbar dargelegt worden (vgl. OLG Celle vom 24. Mai 2006; AZ.: 3 U 252/05, Seite 18).

    Diese Vorschrift beinhaltet im Übrigen auch kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB oder ein gesetzliches Verbot nach § 134 BGB (BGH, WM 1992, 8, 9; OLG Celle vom 28. Juni 2006, Az. 3 U 252/05, Seite 19).

  • OLG Stuttgart, 04.07.2007 - 3 W 44/07

    Anfechtung außerhalb des Insolvenzverfahrens: Anspruch auf Zur-Verfügung-Stellen …

    Rn. 2 Wie das Landgericht zu Recht bemerkt, bestehen schon erhebliche Zweifel an der Mittellosigkeit des Antragstellers, zumal er offensichtlich in der Lage ist, das Revisionsverfahren, mit dem er sich gegen das Urteil des OLG Stuttgart vom 23.08.2006 (Streitwert: EUR 78.540) - Az. 3 U 252/05 - wendet, trotz Ablehnung der Prozesskostenhilfe durch den BGH (Az: IX 170/06) durchzuführen.

    Der Regelungsgehalt des § 851 Abs. 2 ZPO und von § 857 Abs. 1 u. 3 ZPO greift insoweit nicht (s. OLG Stuttgart Urteil vom 23.08.2006, Az 3 U 252/05).

  • KG, 30.10.2007 - 17 U 10/07
    Insoweit handelt es sich vielmehr um Maßnahmen der internen Kalkulation, die übliche wirtschaftliche Vorgänge darstellen und nicht etwa zu - besondere Aufklärungspflichten auslösenden - Interessenkollisionen führen ( OLG Hamm, Urteil vom 14.11.2002, 5 U 51/01 ; OLG Celle, Urteil vom 28.06.2006 - 3 U 252/05 - S. 13).
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Rechtsprechung
   SG Augsburg, 08.12.2006 - S 3 U 252/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,57369
SG Augsburg, 08.12.2006 - S 3 U 252/05 (https://dejure.org/2006,57369)
SG Augsburg, Entscheidung vom 08.12.2006 - S 3 U 252/05 (https://dejure.org/2006,57369)
SG Augsburg, Entscheidung vom 08. Dezember 2006 - S 3 U 252/05 (https://dejure.org/2006,57369)
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