Rechtsprechung
| OLG Hamm, 07.07.2004 - 3 U 264/03 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
BGB § 823; ; BGB § 847; ; BGB a.F. § 284; ; BGB a.F. § 288; ; ZPO § 286; ; ZPO § 288; ; ZPO § 290; ; ZPO § 447; ; ZPO § 448; ; ZPO § 287 Abs. 1
- IWW
- ratgeber-arzthaftung.de
, S. 296
Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zum Schadensersatzanspruch wegen Querschnittslähmung nach Bandscheibenoperation
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Erfolgschancen einer Operation; Unzureichende Aufklärung des Patienten; Höhe des Schmerzensgeldes bei Querschnittslähmung
Verfahrensgang
- LG Bielefeld, 01.10.2003 - 4 O 417/01
- LG Bielefeld, 07.01.2004 - 4 O 417/01
- OLG Hamm, 07.07.2004 - 3 U 264/03
Papierfundstellen
- VersR 2005, 942
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (1)
- BGH, 29.11.1994 - VI ZR 189/93
Anforderungen an die Sorgfaltspflicht eines Arztes; Verjährung der …
Auszug aus OLG Hamm, 07.07.2004 - 3 U 264/03
Der Senat hat der Rüge des Beklagten, dass zur Beurteilung des medizinischen Standards, dem der Arzt den Patienten schuldet, weitgehend ein Sachverständiger aus demjenigen Fachgebiet heranzuziehen hat, dem der beklagte Arzt angehört (vgl. BGH, NJW 1995, Seite 776 (777);… Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 9. Aufl., Rdn. 602), dadurch Rechnung getragen, dass er in Ergänzung des erstinstanzlichen neurochirurgischen Gutachters zusätzlich Herrn Prof. Dr. N2 als orthopädischen (und chirurgischen) Sachverständigen beauftragt hat.
- OLG Köln, 11.06.2015 - 8 U 54/14
Zulässigkeit der nachträglichen Verrechnung eines in einer Verkehrsunfallsache …
200 EUR monatlicher Rente bei Querschnittslähmung eines 50jährigen Mannes; OLG Hamm, VersR 2005, 942: 220.000 EUR bei Querschnittslähmung einer 37jährigen Frau; BGH, Urteil vom 12. Juli 2005 - VI ZR 83/04, BGHZ 163, 351: 250.000 EUR bei Querschnittslähmung einer 43jährigen Frau). - OLG Hamm, 27.05.2009 - 11 U 175/07
Amtspflichtwidrige Verletzung eines Angetrunkenen durch Polizeibeamte; Höhe des …
Die Festsetzung des Senats hält sich im Rahmen der Rechtsprechung anderer Gerichte, die für vergleichbare Verletzungen in der Vergangenheit Schmerzensgeldbeträge zwischen 175.000,-- und 225.000,-- EUR ausgeurteilt hat, wobei im Rahmen dieser Entscheidungen jedoch kein Mitverschulden anzusetzen war (…vgl. OLG Hamm, VersR 2002, S. 1164 m. w. N.; VersR 2005, S. 942). - KG, 29.07.2004 - 8 U 54/04
Schmerzensgeldanspruch des unvermittelt vor eine einfahrende U-Bahn gestoßenen …
werden im Einzelfall Schmerzensgelder in der Größenordnung von 500.000,00 DM bis 800.000,00 DM zuerkannt (Aufsatz von Steffen ZRP 1996, 366; vgl. OLG Hamm, Urteil vom 21. Mai 2003 - 3 U 122/02 - ( 500.000,00 EUR bei ärztlichen Behandlungsfehler); OLG Hamm, Urteil vom 07. Juli 2004 - 3 U 264/03 - (220.000,00 EUR bei ärztlichen Behandlungsfehler), veröffentlicht Internet, www.otto-schmidt.de).
- OLG Zweibrücken, 23.06.2021 - 1 U 20/20
Schmerzensgeldbemessung nach Kfz-Unfall: Schwere körperliche und psychische …
Die von der Beklagten zitierten Entscheidungen des OLG Nürnberg (Urteil vom 27.04.2001, Az. 6 U 1812/00, Juris); des OLG Hamm (Urteil vom 07.07.2004, Az. 3 U 264/03, Juris) und des OLG Koblenz (Urteil vom 26.01.2004, Az. 12 U 1439/02, Juris) betreffen - ähnlich wie beim Kläger - Querschnittslähmungen ab dem 6. oder 7. Brustwirbel, bei denen die Kläger (zwischen 25 und 37 Jahre) unter den regelmäßig mit einer derartigen Querschnittslähmung verbundenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Blasen- und Darmlähmungen leiden und erheblichen Hilfebedarf aufweisen. - LG Mönchengladbach, 29.03.2012 - 1 O 1/06
Beweis des ersten Anscheins für ein Verschulden des Fußgängers bei Unfalleintritt …
Der sich daraus errechnenden Gesamtbetrag von 203.030,00 EUR liegt im Rahmen der Schmerzensgeldbeträge, die die Rechtsprechung für Verletzungen, wie sie der Kläger erlitten hat, zuerkannt hat (vgl. OLG Koblenz DAR 2005, 403 (230.081,35 EUR); OLG Hamm VersR 2005, 942 (220.000,00 EUR); OLG Köln VersR 2001, 1396 (400.000,00 DM / 204.516,75 EUR); OLG Köln r + s 1996, 310 (350.000,00 DM / 178.952,16 EUR); OLG Frankfurt DAR 1994, 21 (400.000,00 DM / 204.516,75 EUR)). - OLG Köln, 08.05.2018 - 3 U 157/15 Ein solcher allein auf der Aneinanderreihung von Vermutungen basierender Rückschluss mag für die Frage der haftungsausfüllenden Kausalität, die den Beweisgrundsätzen des § 287 ZPO folgt, angängig sein (…vgl. insoweit etwa: OLG Düsseldorf, Urt. v. 23.05.2005 - 8 U 82/04; OLG Hamm, Urt. v. 07.07.2004 - 3 U 264/03), entspricht jedoch, wie bereits aufgezeigt, nicht den an den Vollbeweis gem. § 286 ZPO zu stellenden Anforderungen.
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