Rechtsprechung
| OLG Rostock, 16.12.2011 - 3 U 35/11 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Wasserleitung durch die Keller mehrerer Plattenbauten in den neuen Bundesländern
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Umfang der Duldungspflicht des Grundstückseigentümers gem. § 8 Abs. 1 AVBWasserV; Entstehung und Umfang beschränkt persönlicher Dienstbarkeiten
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- Justiz Mecklenburg-Vorpommern (Leitsatz)
§ 8 Abs 1 AVBWasserV, § 9 Abs 2 GBBerG, § 9 Abs 9 Nr 1 GBBerG, § 1023 Abs 1 S 1 Halbs 2 BGB, § 1090 Abs 2 BGB
Kostentragungspflicht bei Umverlegung einer Wasserleitung durch die Keller mehrerer Plattenbauten in den neuen Bundesländern - Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Leitungsrecht für Versorgungsträger
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Umfang der Duldungspflicht des Grundstückseigentümers gem. § 8 Abs. 1 AVBWasserV; Entstehung und Umfang beschränkt persönlicher Dienstbarkeiten
Verfahrensgang
- LG Rostock, 18.03.2011 - 3 O 28/10
- OLG Rostock, 16.12.2011 - 3 U 35/11
Papierfundstellen
- NJW-RR 2012, 595
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- BGH, 02.04.1998 - III ZR 251/96
Aufwendungsersatzanspruch eines privaten Grundstückseigentümers in der ehemaligen …
Auszug aus OLG Rostock, 16.12.2011 - 3 U 35/11
Rn. 26 Folge der entstandenen beschränkten persönlichen Dienstbarkeit ist gem. §§ 1090 Abs. 2, 1023 Abs. 1 Satz 1 2. Hs. BGB, deren Voraussetzungen ansonsten erfüllt sind, dass für die Umlegungskosten die Klägerin aufzukommen hat, da die Verlegung in ihrem Interesse erfolgt ist (vgl. BGH, Urt. v. 02.04.1998, III ZR 251/96, BGHZ 138, 281;… Hempel/Franke a.a.O., § 8 AVBWasserV Rn. 60).
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Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- rechtsportal.de
Anforderungen an den Nachweis der Abtretung der Klageforderung
- Wolters Kluwer
Anforderungen an den Nachweis der Abtretung der Klageforderung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Neuruppin, 01.02.2011 - 1 O 428/09
- OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (9)
- BAG, 31.03.1993 - 2 AZR 467/92
Klagefrist; eventuelle subjektive Klagehäufung
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Eine solche eventuelle subjektive Klagehäufung ist unzulässig (BGH, NJW 1972, 2302; NJW-RR 2004, 640, 641; BAG, NJW 1994, 1084, 1086; OLG Hamm, NJOZ 2005, 746). - BGH, 21.01.2004 - VIII ZR 209/03
Bedingungsfeindlichkeit eines Parteiwechsels auf Klägerseite
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Eine solche eventuelle subjektive Klagehäufung ist unzulässig (BGH, NJW 1972, 2302; NJW-RR 2004, 640, 641; BAG, NJW 1994, 1084, 1086; OLG Hamm, NJOZ 2005, 746). - BGH, 21.09.1994 - VIII ZB 22/94
Zulässigkeit des Klägerwechsels im Berufungsverfahren
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Denn ein solcher Parteiwechsel scheitert bereits daran, dass durch die Klagerücknahme gegenüber der vormals beklagten Partei dem Erfordernis, das mit der Klage verfolgte Ziel zumindest teilweise weiter zu verfolgen, nicht mehr erreicht werden kann (vgl. BGH, NJW 1994, 3358;… Zöller/Heßler, a.a.O., § 533 Rn. 4).
- OLG Hamm, 22.09.2004 - 31 U 56/04
Zulässigkeit subjektiver alternativer Klagehäufung
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Eine solche eventuelle subjektive Klagehäufung ist unzulässig (BGH, NJW 1972, 2302; NJW-RR 2004, 640, 641; BAG, NJW 1994, 1084, 1086; OLG Hamm, NJOZ 2005, 746). - BGH, 05.02.2009 - IX ZR 21/07
Umfang der Verantwortlichkeitung eines Zwangsverwalters
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Rn. 83 Allerdings ist der Zwangsverwalter im Rahmen in seiner Haftung nach § 154 ZVG allen Personen verantwortlich, gegenüber denen ihm das Zwangsversteigerungsgesetz besondere Pflichten auferlegt (BGH, NJW 2009, 1674). - BGH, 08.05.2003 - IX ZR 385/00
Fortführung durch den Zwangsverwalter eingeleiteter Zahlungsprozesse nach …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Endet das Zwangsverwaltungsverfahren hingegen wegen Antragsrücknahme, so bedarf es einer fortdauernden Tätigkeit des Zwangsverwalters im Außenverhältnis anders als bei der Verfahrensbeendigung aufgrund des Zuschlagesbeschlusses nicht mehr, so dass der Zwangsverwalter ohne Ermächtigung und Aufhebungsbeschluss von ihm eingeleitete Zahlungsprozesse wegen beschlagnahmter Ansprüche nicht mehr fortführen kann (BGH, NJW-RR 2003, 1419). - OLG Celle, 29.05.2012 - 6 U 15/12
Fortbestehen einer in England nicht mehr existierenden Gesellschaft mit …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Ob dies zutrifft oder, wie die Klägerin im ebenfalls nicht nachgelassenen Schriftsatz vom 4.12.2012 unter Bezugnahme auf eine Entscheidung des OLG Celle (NJW-RR 2012, 1065) meint, die Gesellschaft trotz Löschung im britischen Gesellschaftsregister fortbestehe, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit in Deutschland fortsetze, bedarf keiner Entscheidung. - BGH, 23.07.2003 - XII ZB 188/99
Versorgungsausgleich unter Berücksichtigung im Ausland erworbener …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
In einem solchen Fall verliert der Zwangsverwalter nicht nur in Aktivprozessen, sondern auch in Passivprozessen zumindest seit dem Erlass des Aufhebungsbeschlusses die Verfahrensbefugnis (KG, NJW-RR 2004, 1.457). - BGH, 21.10.1992 - XII ZR 125/91
Fortdauer der Prozeßführungsbefugnis des Zwangsverwalters nach Aufhebung der …
Auszug aus OLG Brandenburg, 15.01.2013 - 3 U 35/11
Daher ist der Zwangsverwalter grundsätzlich auch befugt, im eigenen Namen, aber im Interesse des von ihm verwalteten Teils des Schuldnervermögens Prozesse zu führen (vgl. BGH, NJW-RR 1993, 442).
- AG Brandenburg, 23.03.2018 - 34 C 93/15
Mitmieter zieht aus: Wann haftet er weiter und wann ist er aus dem Mietverhältnis …
Aus diesem Grunde konnte die Klägerin zu 1.) als Zwangsverwalterin ohne Ermächtigung im Aufhebungsbeschluss des Zwangsverwaltungsgerichts Potsdam (Az.: 2 L …/…) den von ihr hier beim Amtsgericht Brandenburg an der Havel eingeleitete Zahlungs- und Räumungsprozesse dann auch ab dem Zeitpunkt dieser Aufhebung - hier somit seit dem 30. Dezember 2015 - nicht mehr weiter alleine fortführen (BGH, Urteil vom 11.08.2010, Az.: XII ZR 181/08, u.a. in: NJW 2010, Seiten 3033 ff.; BGH, Urteil vom 25.05.2005, Az.: VIII ZR 301/03, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 138 f.; BGH, Urteil vom 08.05.2003, Az.: IX ZR 385/00, u.a. in: NJW-RR 2003, Seiten 1419 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 24.03.2015, Az.: 3 U 128/11, u.a. in: NZI 2015, Seiten 482 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 15.01.2013, Az.: 3 U 35/11, u.a. in: "juris"; OLG Düsseldorf, Urteil vom 08.10.2009, Az.: I-10 U 62/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 439 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 17.08.2009, Az.: I-18 U 40/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 178 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.04.2002, u.a. in: NZM 2002, Seite 739; LG Bückeburg, Beschluss vom 24.03.2010, Az.: 1 S 6/09, u.a. in: "juris").Die Fortführung des hier laufenden Zivilprozesses wäre damit auch ab diesem Zeitpunkt (30. Dezember 2015) dann nicht mehr zulässig gewesen, so dass in diesem Fall die Klage - mangels Prozessführungsbefugnis der Klägerin zu 1.) als Zwangsverwalterin - auch grundsätzlich als unzulässig hätte abgewiesen werden können (BGH, Urteil vom 11.08.2010, Az.: XII ZR 181/08, u.a. in: NJW 2010, Seiten 3033 ff.; BGH, Urteil vom 25.05.2005, Az.: VIII ZR 301/03, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 138 f.; BGH, Urteil vom 08.05.2003, Az.: IX ZR 385/00, u.a. in: NJW-RR 2003, Seiten 1419 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 24.03.2015, Az.: 3 U 128/11, u.a. in: NZI 2015, Seiten 482 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 15.01.2013, Az.: 3 U 35/11, u.a. in: "juris"; OLG Düsseldorf, Urteil vom 08.10.2009, Az.: I-10 U 62/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 439 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 17.08.2009, Az.: I-18 U 40/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 178 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.04.2002, u.a. in: NZM 2002, Seite 739; LG Bückeburg, Beschluss vom 24.03.2010, Az.: 1 S 6/09, u.a. in: "juris").
Insofern stand der Klägerin zu 2.) als Ersteherin des Grundbesitzes gegenüber den Beklagten - wenn diese "Mieter" der Wohnung waren - bei Vorlage der entsprechenden Voraussetzungen - grundsätzlich seit dem 15. April 2016 sowohl ein mietvertraglicher Rückgabeanspruch (§ 546 BGB) als auch ein dinglicher Herausgabeanspruch (§ 985 BGB) und auch ein Anspruch auf Zahlung der Miete (§ 535 Abs. 2 BGB) bzw. ein Anspruch auf Zahlung einer Nutzungsentschädigung (§ 546a BGB) zu (BGH, Urteil vom 11.08.2010, Az.: XII ZR 181/08, u.a. in: NJW 2010, Seiten 3033 ff.; BGH, Urteil vom 25.05.2005, Az.: VIII ZR 301/03, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 138 f.; BGH, Urteil vom 08.05.2003, Az.: IX ZR 385/00, u.a. in: NJW-RR 2003, Seiten 1419 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 24.03.2015, Az.: 3 U 128/11, u.a. in: NZI 2015, Seiten 482 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 15.01.2013, Az.: 3 U 35/11, u.a. in: "juris"; OLG Düsseldorf, Urteil vom 08.10.2009, Az.: I-10 U 62/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 439 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 17.08.2009, Az.: I-18 U 40/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 178 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.04.2002, u.a. in: NZM 2002, Seite 739 LG Bückeburg…, Beschluss vom 24.03.2010, Az.: 1 S 6/09, u.a. in: "juris" Streyl, in: Schmidt-Futterer, Mietrecht, 13. Auflage 2017, § 566 BGB, Rn. 26 und 156;… Stöber, in: ZVG, 19. Aufl., § 57 ZVG, Anm. 3.9).
- BGH, 09.07.2020 - IX ZR 304/19
Anordnung der Zwangsverwaltung; Dauer der aktiven und passiven …
Das Kammergericht hat demgegenüber gemeint, nach einer Antragsrücknahme müsse nicht nur die aktive, sondern auch die passive Prozessführungsbefugnis des Zwangsverwalters entfallen (KG, NJW-RR 2004, 1457; ebenso OLG Brandenburg, Urteil vom 15. Januar 2013 - 3 U 35/11, juris Rn. 77;… Böttcher/Keller, ZVG, 6. Aufl., § 161 Rn. 36;… wohl auch Haarmeyer/Hintzen, Zwangsverwaltung, 6. Aufl., § 161 Rn. 14, 16 aE;… Stöber, ZVG-Handbuch, 9. Aufl., Rn. 672). - BGH, 27.06.2019 - V ZB 27/18
Das die Kostenpflicht des Zwangsverwalters aussprechende Urteil wurde dem …
Allerdings ist schon nicht abschließend geklärt, ob bei einer Antragsrücknahme im laufenden Passivprozess des Zwangsverwalters etwas Anderes gilt und die Prozessführungsbefugnis des Zwangsverwalters fortbesteht (dafür BAG, NJW 1980, 2148; dagegen KG, NZM 2004, 639 sowie OLG Brandenburg, Beschluss vom 15. Januar 2013 - 3 U 35/11, juris Rn. 77; offengelassen in BGH, Urteil vom 8. Mai 2003 - IX ZR 385/00, BGHZ 155, 38, 46;… zweifelnd etwa Böttcher/Keller, ZVG, 6. Aufl., § 152 Rn. 60a). - OLG Brandenburg, 25.11.2020 - 4 U 60/20
Anspruch auf Rückzahlung von Darlehen Voraussetzungen für die Zulassung eines …
Rn. 42 Maßstab für Nachlässigkeit im Sinne von § 531 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 ZPO ist die (einfach) fahrlässige Verletzung der allgemeinen Prozessförderungspflicht aus § 282 ZPO, wobei der Partei das Verschulden ihres Prozessbevollmächtigten gemäß § 85 Abs. 2 ZPO zugerechnet wird (vgl. BGH…, Urteil vom 08.10.2009 - III ZR 259/07 -, juris Rn. 12; Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 15.01.2013 - 3 U 35/11 -, juris Rn. 59;… Heßler, in: Zöller, a. a. O., § 531 Rn. 30). - LG Dortmund, 25.03.2021 - 22 S 22/20 Rn. 20 Es ist auch nicht rechtsmissbräuchlich, soweit die Beklagte die Aktivlegitimation trotz erfolgter vorprozessualer Teilzahlung im Prozess bestreitet und sich auf die Unwirksamkeit der Abtretung beruft; gleiches gilt für das Aufrechterhalten des Bestreitens bei weiterer Teilzahlung unter Rückforderungsvorbehalt während des Prozesses (vgl. OLG Brandenburg Urt. v. 15.1.2013 - 3 U 35/11, BeckRS 2013, 1594).
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Rechtsprechung
| LSG Berlin-Brandenburg, 07.12.2011 - L 3 U 35/11 |
Volltextveröffentlichung
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Unfallversicherung
Verfahrensgang
- SG Berlin, 21.12.2010 - S 68 U 107/09
- LSG Berlin-Brandenburg, 07.12.2011 - L 3 U 35/11
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (4)
- BSG, 09.05.2006 - B 2 U 1/05 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Verletztenrente - Kausalität - …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 07.12.2011 - L 3 U 35/11
Es muss eine kausale Verknüpfung des Unfalls bzw. seiner Folgen mit der betrieblichen Sphäre bestehen, mithin eine rechtliche Zurechnung für besonders bezeichnete Risiken der Arbeitswelt beziehungsweise gleichgestellter Tätigkeiten, für deren Entschädigung die gesetzliche Unfallversicherung als spezieller Zweig der Sozialversicherung einzustehen hat, und zwar nicht nur im Sinne einer Kausalität im naturwissenschaftlich-philosophischen Sinne, sondern auch im Sinne der Zurechnung des eingetretenen Erfolges zum Schutzbereich der unfallversicherungsrechtlichen Norm als eines rechtlich wesentlichen Kausalzusammenhangs (Zurechnungslehre der wesentlichen Bedingung, ständige Rechtsprechung, etwa BSG, Urteil vom 09. Mai 2006 - B 2 U 1/05 R -, zitiert nach juris Rn. 13 ff.). - BSG, 05.07.2011 - B 2 U 17/10 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - mittelbare Unfallfolge - …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 07.12.2011 - L 3 U 35/11
Denn trotz unterschiedlicher Tatbestandsvoraussetzungen im Übrigen setzen, wie bereits ausgeführt, alle Leistungsansprüche nach den §§ 26 ff. SGB VII als gemeinsame Tatbestandsmerkmale einen Versicherungsfall (iSd §§ 7 bis 13 SGB VII) und durch ihn verursachte Gesundheitsschäden - bis hin zum Tod des Verletzten - voraus und begründen dafür die Verbandszuständigkeit nur eines bestimmten Trägers der Unfallversicherung (BSG, Urteil vom 05. Juli 2011 - B 2 U 17/10 R - zitiert nach juris, Rn. 12, 17, 19 ff.). - BSG, 27.06.2006 - B 2 U 20/04 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtstatsachen zur Auslegung einer Rechtsnorm: …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 07.12.2011 - L 3 U 35/11
Für die nach der Theorie der wesentlichen Bedingung zu beurteilenden Ursachenzusammenhänge genügt die hinreichende Wahrscheinlichkeit, nicht allerdings die bloße Möglichkeit (etwa BSG, Urteil vom 27. Juni 2006 - B 2 U 20/04 R -, zitiert nach juris Rn. 15). - BSG, 28.04.2004 - B 2 U 21/03 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - Begriff der Hauterkrankung - …
Auszug aus LSG Berlin-Brandenburg, 07.12.2011 - L 3 U 35/11
Nur eine eben so verstandene Feststellungsklage ist gemäß § 55 Abs. 1 Hs. 1 Nr. 3 SGG statthaft (vgl. Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 28. April 2004 - B 2 U 21/03 R -, zitiert nach juris Rn. 24); ihr eignet das erforderliche Feststellungsinteresse gemäß § 55 Abs. 1 Hs. 2 SGG.
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