Rechtsprechung
| BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71, VII C 63.72, VII C 81.72 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs - Intervention von ausländischem Weichweizen und ausländischer Gerste
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Prüfung der Ermächtigungen zum Erlaß rückwirkender Verordnungen
Verfahrensgang
- VGH Hessen, 16.07.1971 - VI OE 32/70
- OLG Frankfurt, 25.05.1972 - 1 U 80/71
- BVerwG, 18.08.1972 - VII C 49.71
- Generalanwalt beim EuGH, 01.03.1973 - 72/72
- EuGH, 22.03.1973 - 72/72
- BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71, VII C 63.72, VII C 81.72
- BGH, 31.10.1974 - III ZR 75/72
- Generalanwalt beim EuGH, 15.05.1975 - 2/75
- EuGH, 27.05.1975 - 2/75
- BGH, 10.07.1975 - III ZR 75/72
- BVerfG, 08.06.1977 - 2 BvR 499/74
Papierfundstellen
- DÖV 1975, 147
- DÖV 1975, 169
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (17)
- BVerfG, 15.11.1967 - 2 BvL 7/64
Verfassungsmäßigkeit des Art. 3 Abs. 2 MFGÄndG
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Der durch das Rechtsstaatsprinzip im Interesse der Rechtssicherheit gewährleistete Vertrauensschutz kommt vor allem dort nicht in Frage, wo es kein Vertrauen geben kann oder wo es sachlich nicht schutzwürdig wäre (so BVerfGE 22, 330 [347]).In solchen Fällen entbindet die Ansicht des Staatsbürgers, die Regelung sei ungültig, ihn nicht davon, die mögliche Gültigkeit der gegen ihn angewandten Vorschrift zu berücksichtigen (siehe BVerfGE 22, 330 [348]; Urteil vom 17. April 1973 - BVerwG VII C 23.72 - Buchholz 11 Art. 20 GG Nr. 24 = MDR 1973, 962 [BVerwG 27.04.1972 - VII C 23/72]).
- BVerfG, 20.10.1971 - 1 BvR 757/66
Lastenausgleichsanspruch für in Vertreibungsgebieten außerhalb Österreichs …
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Bei rückwirkenden Vorschriften in anderen Verordnungen haben die Gerichte (BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [309]; 25, 348 [351]; 27, 71 [73]; BVerfGE 32, 111 [123]) daher nicht darauf abgestellt, ob der Verordnungsgeber ausdrücklich zum Erlaß einer rückwirkenden Bestimmung ermächtigt war, sondern die Bestimmungen wie rückwirkende Gesetze ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit und dabei in erster Linie des Vertrauensschutzes untersucht.Zu beachten ist weiter, daß sich die Frage, ob ein die Rückwirkung rechtfertigender Umstand vorliegt, nur unter Berücksichtigung aller Umstände der konkreten Regelung beurteilen läßt, wobei auch die Art der durch den Eingriff betroffenen Rechtsposition eine Rolle spielt (so BVerfGE 32, 111 [123]).
- BVerwG, 17.05.1967 - III C 166.66
Feststellung eines Vertreibungsschadens in Textilgeschäften - …
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Bei rückwirkenden Vorschriften in anderen Verordnungen haben die Gerichte (BVerwGE 18, 308 [BVerwG 27.05.1964 - VIII C 316/63] [309]; 25, 348 [351]; 27, 71 [73]; BVerfGE 32, 111 [123]) daher nicht darauf abgestellt, ob der Verordnungsgeber ausdrücklich zum Erlaß einer rückwirkenden Bestimmung ermächtigt war, sondern die Bestimmungen wie rückwirkende Gesetze ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit und dabei in erster Linie des Vertrauensschutzes untersucht.Insofern verwirklichte die rückwirkende Verordnung vom 17. Juni 1969 "nur eine Schwäche, die dem - hier unterstellten - Anspruch von vornherein immanent war" (vgl. BVerwGE 26, 111 [BVerwG 27.01.1967 - IV C 33/65] [118]; vgl. ferner BVerwGE 27, 71 [73] und BVerfGE 11, 64 [BVerfG 04.05.1960 - 1 BvL 17/57] [73]).
- BVerfG, 19.12.1961 - 2 BvL 6/59
Rückwirkende Steuern
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 13, 261 [272], bestätigt u.a. durch den Hinweis in BVerfGE 31, 222 [BVerfG 22.06.1971 - 2 BvL 6/70] [226/227]) hat für den Fall der echten Rückwirkung Fälle aufgezählt, in denen ein Vertrauensschutz nicht gerechtfertigt sei:. - BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 2/66
Bundesentschädigungsgesetz
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Zur Frage der Zulässigkeit der echten Rückwirkung hat das Bundesverfassungsgericht (so u.a. BVerfGE 18, 135 [142]; 30, 367 [385, 386]) wiederholt ausgesprochen, daß der Normengeber in der Regel das Gebot der Rechtssicherheit verletze, wenn er Normen zum Nachteil der Betroffenen rückwirkend ändere. - BVerfG, 24.07.1957 - 1 BvL 23/52
Hamburgisches Hundesteuergesetz
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Gerade die rechtsstaatliche Prüfung der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung führt notwendig dazu, daß der Gesetz- und Verordnungsgeber Verhältnisse, die er oder die Verwaltung geregelt glaubte, aber möglicherweise anders geregelt fand, als er annahm, durch rückwirkende Normen im Interesse der Rechtsstaatlichkeit klären darf (so BVerfGE 7, 89 [BVerfG 24.07.1957 - 1 BvL 23/52] [94]). - BVerwG, 27.01.1967 - IV C 33.65
Erweiterung bzw. Verfestigung einer Splittersiedlung als öffentlicher Belang; …
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Insofern verwirklichte die rückwirkende Verordnung vom 17. Juni 1969 "nur eine Schwäche, die dem - hier unterstellten - Anspruch von vornherein immanent war" (vgl. BVerwGE 26, 111 [BVerwG 27.01.1967 - IV C 33/65] [118]; vgl. ferner BVerwGE 27, 71 [73] und BVerfGE 11, 64 [BVerfG 04.05.1960 - 1 BvL 17/57] [73]). - BVerfG, 22.06.1971 - 2 BvL 6/70
Verfassungsmäßigkeit des § 6a AbzG
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 13, 261 [272], bestätigt u.a. durch den Hinweis in BVerfGE 31, 222 [BVerfG 22.06.1971 - 2 BvL 6/70] [226/227]) hat für den Fall der echten Rückwirkung Fälle aufgezählt, in denen ein Vertrauensschutz nicht gerechtfertigt sei:. - BVerfG, 04.05.1960 - 1 BvL 17/57
Hausratentschädigung
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Insofern verwirklichte die rückwirkende Verordnung vom 17. Juni 1969 "nur eine Schwäche, die dem - hier unterstellten - Anspruch von vornherein immanent war" (vgl. BVerwGE 26, 111 [BVerwG 27.01.1967 - IV C 33/65] [118]; vgl. ferner BVerwGE 27, 71 [73] und BVerfGE 11, 64 [BVerfG 04.05.1960 - 1 BvL 17/57] [73]). - BVerfG, 07.07.1964 - 2 BvL 22/63
Errichtete Wohngebäude
Auszug aus BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
Zur Frage der Zulässigkeit der echten Rückwirkung hat das Bundesverfassungsgericht (so u.a. BVerfGE 18, 135 [142]; 30, 367 [385, 386]) wiederholt ausgesprochen, daß der Normengeber in der Regel das Gebot der Rechtssicherheit verletze, wenn er Normen zum Nachteil der Betroffenen rückwirkend ändere. - BVerwG, 17.04.1973 - VII C 23.72
Heranziehung zu einer Getränkesteuer - Rückwirkende Korrektur einer wegen …
- BVerwG, 28.02.1961 - I C 54.57
Endiviensalat
- BVerwG, 26.06.1970 - VII C 10.70
Feststellung von Rechtswidrigkeit und Nichtigkeit von Verwaltungsakten - Umgehung …
- BVerfG, 06.05.1958 - 2 BvL 37/56
Lastenausgleich
- BVerwG, 21.04.1972 - VII C 68.70
Übernahme von Getreide - § 433 BGB, kein Kaufvertrag, öffentlich-rechtlicher …
- BVerwG, 15.12.1966 - VIII C 111.64
Entschädigung für Zwangsarbeit - Anrechnung von Zwangsarbeit auf …
- BVerwG, 27.05.1964 - VIII C 316.63
öR Erstattungsanspruch
- BVerfG, 08.06.1977 - 2 BvR 499/74
Rückwirkende Verordnungen
in dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerden 1. der Firma B..., 2. der offenen Handelsgesellschaft in Firma Franz H..., 3. der Kommanditgesellschaft in Firma Ludwig W... gegen a) die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. März 1974 - VII C 49.71, VII C 81.72 und VII C 63.72 -, b) § 3 der Verordnung über die Beschränkung der Intervention auf in der Bundesrepublik Deutschland geerntetes Getreide vom 17. Juni 1969 (BAnz. Nr. 108 vom 19. Juni 1969), soweit darin die Rückwirkung des § 1 dieser Verordnung angeordnet wird - 2 BvR 499/74 - 4. der Firma C.M... gegen a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 10. Juli 1975 - III ZR 75/72 -, b) § 3 der Verordnung über die Beschränkung der Intervention auf in der Bundesrepublik Deutschland geerntetes Getreide vom 17. Juni 1965 (BAnz. Nr. 108 vom 19. Juni 1969) - 2 BvR 1042/75 - Bevollmächtigte zu 1) bis 4): Rechtsanwälte Dr. Modest, Dr. Artur Heemann, Dr. Gündisch, Rauschning, Dr. Landry, Röll, Festge, Dr. Horst Heemann, Dr. Wegemer, Sierichstraße 78, Hamburg 60 -. - BGH, 10.07.1975 - III ZR 75/72
Frage der Amtspflichtverletzung bei negativer Entscheidung über …
Vielmehr bedurfte es zur Umsetzung der Entscheidung vom 8. Mai 1969 in innerstaatliches Recht nach § 7 Nr. 2 des Durchführungs GEWG (Getreide) vom 30. Juni 1967 (BGBl I 617) einer Rechtsverordnung (vgl. das bereits erwähnte Senatsurteil in BGHZ 63, 319, 323 zu dem vergleichbaren § 9 Abs. 2 des DurchführungsG zu VO Nr. 19/62/EWG (Getreide) m. Anm. Dagtoglou in JZ 1975, 444;… Scheuing a.a.O. S. 148; offen gelassen vom BVerwG in DÖV 1975, 169, 170).Soll die Verordnung auf einen Zeitpunkt zurückwirken, der nach dem Inkrafttreten des ermächtigenden Gesetzes liegt, so reicht es jedenfalls für eine Rückwirkung aus, daß die Rechtsverordnung den allgemeinen Anforderungen der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes genügt (BVerwG DÖV 1975, 169, 171 m.w.Nachw.).
Ihr Vertrauen, die Bundesrepublik werde diesem Gebrauch der Einrichtung der Intervention zu marktfeindlichen Zwecken tatenlos zusehen, obwohl die künstliche Zunahme der Interventionsangebote zu einer "fast vollständigen Verdrängung des einheimischen Getreides aus dem normalen Handelsstrom geführt hatte" (vgl. EuGH Slg. 1973, 377, 388), war nicht schutzwürdig, jedenfalls nicht mehr in dem Zeitpunkt, als sich abzeichnete, daß die anomale Zunahme der Getreideeinfuhren in die Bundesrepublik (und in andere Mitgliedstaaten) Maßnahmen nach Art. 226 EWG-Vertrag auslösen konnte (ähnlich BVerwG DÖV 1975, 169, 171; zum Zeitpunkt des Wegfalls der Vertrauensgrundlage bei rückwirkender Rechtsverordnung - vgl. BVerfGE 32, 111, 124).
Um der vor jeder erwarteten Rechtsänderung mit möglicher Rückwirkung bestehenden unsicheren Rechtslage (vgl. BVerwG DÖV 1975, 169, 171/172) gebührend Rechnung zu tragen, hatten hiernach die Beamten der Beklagten die Amtspflicht, die endgültige Entscheidung über die eingegangenen Angebote dem Verordnunggeber vorzubehalten.
Die durch die Verordnung vom 17. Juni 1969 ermöglichte Ablehnung der Intervention für Auslandsgetreide deckte daher nur eine Schwäche auf, die dem Anspruch schon immanent war (BVerwG DÖV 1975, 169, 172 m.w.Nachw.).
- BVerwG, 03.08.1989 - 3 C 52.87
Europarecht - Verbilligte Butter - Interventionsbestand - Ausschreibung - …
Das zeigt sich schon daran, daß in ihrem Art. 1 auch die Übernahme der Butter durch die Beklagte zum Interventionspreis als Kauf bezeichnet wird, obwohl seit langem geklärt ist, daß es sich dabei um einen rein öffentlich-rechtlichen Vorgang handelt (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. April 1972 - BVerwG 7 C 68.70 - BVerwGE 40, 85; Urteil vom 22. März 1974 - BVerwG 7 C 49.71 - Buchholz 451.55 Nr. 37 S. 46). - VGH Hessen, 18.06.1975 - VI N 2/75 Der Sache nach würde es sich nämlich dann um einen Fall der sogenannten unechten Rückwirkung handeln, weil durch den Erlaß der hier zu beurteilenden Rechtsverordnung auf Rechtsbeziehung eingewirkt wird, die in der Vergangenheit begründet wurden und noch nicht abgeschlossen sind (…BVerfGE 11, S. 139 ß146] und Band 24 S. 260 [266]. Soweit für Fälle dieser Art von der Rechtsprechung bestimmte Grenzen für eine Rückwirkung gezogen worden sind, so sind sie aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) angeleitet worden (seit BVerfGE 1 S. 264 [280]; vgl. auch BVerwG, DÖV 1975, S. 169 [171]), so daß sie wegen ihres grundrechtsähnlichen Charakters in einem Normenkontrollverfahren des § 47 VwGO als Prüfungsmaßstab nicht herangezogen werden können (ständige Rechtsprechung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes, vgl. z. B. den Beschluß vom 06.12.1968 - V N 1/67 -).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 18.08.1972 - VII C 49.71 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Import von französischem Getreide in die Bundesrepublik Deutschland - Beschränkung der Intervention von Weichweizen und Gerste auf in der Bundesrepublik Deutschland geerntetes Getreide - Rechtmäßigkeit einer Rückwirkungsbestimmung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Hessen, 16.07.1971 - VI OE 32/70
- OLG Frankfurt, 25.05.1972 - 1 U 80/71
- BVerwG, 18.08.1972 - VII C 49.71
- Generalanwalt beim EuGH, 01.03.1973 - 72/72
- EuGH, 22.03.1973 - 72/72
- BVerwG, 22.03.1974 - VII C 49.71
- BGH, 31.10.1974 - III ZR 75/72
- Generalanwalt beim EuGH, 15.05.1975 - 2/75
- EuGH, 27.05.1975 - 2/75
- BGH, 10.07.1975 - III ZR 75/72
- BVerfG, 08.06.1977 - 2 BvR 499/74
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 28.02.1961 - I C 54.57
Endiviensalat
Auszug aus BVerwG, 18.08.1972 - VII C 49.71
Da eine Intervention der Beklagten nicht mehr in Frage kommt, kann die Klägerin nach § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der ablehnenden Bescheide klagen, obwohl diese sich bereits vor Klagerhebung erledigt haben (siehe BVerwGE 12, 87 [90]; 35, 319 [336]). - BVerwG, 21.04.1972 - VII C 68.70
Übernahme von Getreide - § 433 BGB, kein Kaufvertrag, öffentlich-rechtlicher …
Auszug aus BVerwG, 18.08.1972 - VII C 49.71
Das ist eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit im Sinne des § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO (vgl. Urteil vom 21. April 1972 - BVerwG VII C 68.70 -). - BVerwG, 26.06.1970 - VII C 143.66
Anbieten von gewerblichen Leistungen und Waren auf öffentlichen Straßen - …
Auszug aus BVerwG, 18.08.1972 - VII C 49.71
Da eine Intervention der Beklagten nicht mehr in Frage kommt, kann die Klägerin nach § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der ablehnenden Bescheide klagen, obwohl diese sich bereits vor Klagerhebung erledigt haben (siehe BVerwGE 12, 87 [90]; 35, 319 [336]).
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