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Weitere Entscheidungen unten: OLG Brandenburg, 13.08.2025 | OLG Schleswig, 21.05.2024

Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,5500
OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2025,5500)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 05.03.2025 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2025,5500)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 05. März 2025 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2025,5500)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Hessen

    § 100 VVG, § 103 VVG, § 64 GmbHG, § 15a InsO
    Masseerhaltungspflicht in D&O-Versicherung

  • IWW

    § 15b InsO
    Insolvenz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GmbHG a.F. § 64 S. 1
    Darlegungs- und Beweispflicht eines Versicherers für die Verwirklichung der subjektiven Tatbestandsmerkmale des Risikoausschlusses i.R.e. Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

Kurzfassungen/Presse (2)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Wissentliche Pflichtverletzung bei Verstoß gegen die Masseerhaltungspflicht

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Rechtsfolgen einer Verletzung der Masseerhaltungspflicht in der D&O-Versicherung

Besprechungen u.ä. (2)

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung)

    Irritation nach OLG-Urteil: Paradigmenwechsel für den D&O-Versicherungsschutz im Insolvenzrecht?

  • fgvw.de (Entscheidungsbesprechung)

    D&O-Versicherung: Die Verletzung insolvenzrechtlicher Kardinalpflichten als Risikoausschluss?

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2025, 1105
  • NZI 2025, 445
  • NZG 2025, 851
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (8)

  • OLG Köln, 16.11.2021 - 9 U 253/20

    Voraussetzungen der Deckungspflicht aus einer Betriebshaftpflichtversicherung …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Die offensichtliche Pflichtverletzung rechtfertigt den Schluss auf das Vorliegen einer wissentlichen Pflichtverletzung (vgl. OLG Köln, Urt. v. 16.11.2021 - 9 U 253/20. r+s 2022, 508 m.w.N.; OLG Frankfurt, Hinweisbeschl. V. 27.10.2022 - 7 U 45/22 [nicht veröffentlicht]).

    Der Kläger trägt im Gegenteil Umstände vor, aus denen sich ergibt, dass der Geschäftsführer der Schuldnerin die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, mithin die die Zahlungsunfähigkeit begründenden Tatsachen, kannte bzw. sich dieser bewusst verschlossen hat, weil er etwa vermeiden wollte, dass aus einem begründeten Verdacht Gewissheit werde (vgl. i.d.S. auch OLG Köln, Urt. v. 16.11.2021 - I-9 U 253/20, r+s 2022, 508 Rn. 44 = NZI 2022, 501 m. krit. Anm. Primozic/Spanier).

    Ein Verstoß gegen die Masseschmälerungspflicht ist meist ursächlich auf einen Verstoß gegen die Insolvenzantragspflicht zurückzuführen (Für eine Gleichsetzung der Pflichten: OLG Köln, Urt. v. 16.11.2021 - I-9 U 253/20, r+s 2022, 508; daran anschließend: OLG Frankfurt, Hinweisbeschl. v. 27.10.2022 - 7 U 45/22; Hinweisbeschl. v. 04.08.2023 - 7 U 34/21 [nicht veröffentlicht]).

    Dabei sei zu berücksichtigen, dass nach § 64 Satz 2 GmbHG a.F. dem Geschäftsführer ein erhebliches kaufmännisches Ermessen zugestanden werde, bestimmte Zahlungen weiter zu leisten, und tatbestandlich scharfe Grenzen nicht gesetzt werden, sondern eine Bewertung jeder Einzelzahlung wertungsabhängig sei (vgl. Primozic/Spanier, NZI 2022, 498, 502).

  • BGH, 18.11.2020 - IV ZR 217/19

    D&O-Versicherer muss für Schäden nach § 64 GmbHG eintreten

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Dadurch würden die durch den Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 18.11.2020 (Az. IV ZR 217/19) entwickelten versicherungsrechtlichen Maßstäbe für die Inanspruchnahme einer D&O-Versicherung des Geschäftsleiters nach Insolvenz ad absurdum geführt.

    Ein solches Verständnis unterläuft entgegen der Auffassung des Klägers auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht, dass der Anspruch nach § 64 Satz 1 GmbHG a.F. einen gesetzlichen Haftpflichtanspruch auf Schadensersatz i.S.v. Ziff. 1.1 ULLA darstellt, für den grundsätzlich Versicherungsschutz besteht (vgl. BGH, Urteil vom 18.11.2020 - IV ZR 217/19, NJW 2021, 231 = BGHZ 227, 279), da sich der Bundesgerichtshof zum Wegfall des Anspruchs in dieser Entscheidung nicht geäußert hat, sondern die Sache gerade zur Prüfung dieser Frage an das Berufungsgericht zurückverwiesen hat.

  • OLG Düsseldorf, 20.10.2023 - 7 U 45/22

    1. Zur Begründung einer Provisionspflicht des Maklerkunden genügt es nicht, wenn …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Die offensichtliche Pflichtverletzung rechtfertigt den Schluss auf das Vorliegen einer wissentlichen Pflichtverletzung (…vgl. OLG Köln, Urt. v. 16.11.2021 - 9 U 253/20. r+s 2022, 508 m.w.N.; OLG Frankfurt, Hinweisbeschl. V. 27.10.2022 - 7 U 45/22 [nicht veröffentlicht]).

    Ein Verstoß gegen die Masseschmälerungspflicht ist meist ursächlich auf einen Verstoß gegen die Insolvenzantragspflicht zurückzuführen (…Für eine Gleichsetzung der Pflichten: OLG Köln, Urt. v. 16.11.2021 - I-9 U 253/20, r+s 2022, 508; daran anschließend: OLG Frankfurt, Hinweisbeschl. v. 27.10.2022 - 7 U 45/22; Hinweisbeschl. v. 04.08.2023 - 7 U 34/21 [nicht veröffentlicht]).

  • LG Wiesbaden, 20.10.2023 - 7 O 2521/20

    Zu den Voraussetzungen der wissentlichen Pflichtverletzung im Rahmen einer D&O …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Auf die Berufung der Beklagten wird das am 20.10.2023 verkündete Urteil des Landgerichts Wiesbaden ( 7 O 2521/20 ) wie folgt abgeändert:.

    die Klage unter Aufhebung des am 20.10.2023 verkündeten Urteils des Landgerichts Wiesbaden, Aktenzeichen 7 O 2521/20 , abzuweisen.

  • OLG Frankfurt, 17.03.2021 - 7 U 33/19

    Keine Ersatzfähigkeit des Vergleichsbetrages gegenüber D&O-Versicherer

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Schließlich greift das Argument des Klägers nicht durch, die Klausel sei nach der Rechtsprechung des Senats (Urt. v. 17.03.2021 - 7 U 33/19 , juris Rn. 139 ff.) zumindest teilweise unwirksam.
  • BGH, 17.12.2014 - IV ZR 90/13

    Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung des Insolvenzverwalters: Verteilung der …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Erst wenn dies geschehen ist, obliegt es dem Versicherungsnehmer im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast, Umstände aufzuzeigen, warum die vorgetragenen Indizien den Schluss auf eine wissentliche Pflichtverletzung nicht zulassen (vgl. BGH, Urt. v. 17.12.2014 - IV ZR 90/13, juris;… OLG Frankfurt, Urt. v. 6.7.2022 - 7 U 147/20 , r+s 2022, 503 Rn. 37 , insoweit zustimmend Fortmann, jurisPR-VersR 8/2022 Anm. 2).
  • OLG Frankfurt, 06.07.2022 - 7 U 147/20

    Leistungsausschluss wegen wissentlicher Pflichtverletzung in der D&O-Versicherung …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Erst wenn dies geschehen ist, obliegt es dem Versicherungsnehmer im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast, Umstände aufzuzeigen, warum die vorgetragenen Indizien den Schluss auf eine wissentliche Pflichtverletzung nicht zulassen (…vgl. BGH, Urt. v. 17.12.2014 - IV ZR 90/13, juris; OLG Frankfurt, Urt. v. 6.7.2022 - 7 U 147/20 , r+s 2022, 503 Rn. 37 , insoweit zustimmend Fortmann, jurisPR-VersR 8/2022 Anm. 2).
  • OLG Schleswig, 07.09.2021 - 7 U 34/21

    Regress des Verdienstausfallschadens durch den Rentenversicherungsträger

    Auszug aus OLG Frankfurt, 05.03.2025 - 7 U 134/23
    Ein Verstoß gegen die Masseschmälerungspflicht ist meist ursächlich auf einen Verstoß gegen die Insolvenzantragspflicht zurückzuführen (…Für eine Gleichsetzung der Pflichten: OLG Köln, Urt. v. 16.11.2021 - I-9 U 253/20, r+s 2022, 508; daran anschließend: OLG Frankfurt, Hinweisbeschl. v. 27.10.2022 - 7 U 45/22; Hinweisbeschl. v. 04.08.2023 - 7 U 34/21 [nicht veröffentlicht]).
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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,24113
OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2025,24113)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 13.08.2025 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2025,24113)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 13. August 2025 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2025,24113)
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Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch des Insolvenzverwalters auf Rückzahlung von Geld, das rechtsgrundlos von der Insolvenzschuldnerin gezahlt worden ist; Stufenklage auf Auskunft über die Entgegennahme und Verwendung von Geldern, die die Mieter der Insolvenzschuldnerin in bar gezahlt haben sollen

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 17.02.1970 - III ZR 139/67

    Anastasia - Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Die richterliche Überzeugung erfordert keine absolute oder unumstößliche Gewissheit (weil diese praktisch nicht zu erreichen ist), sondern einen für das praktische Leben brauchbaren Grad an Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet (BGHZ 53, 245 ff, 256; aus der jüngeren Rechtsprechung statt vieler etwa BGH NJW-RR 2007, 312 ff, 313 f).
  • BGH, 04.11.2002 - II ZR 224/00

    Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme des GmbH-Geschäftsführers

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Der in Anspruch genommene Geschäftsführer muss darlegen und ggf. beweisen, dass sein Verhalten nicht pflichtwidrig war, er seinen Sorgfaltspflichten aus § 43 Abs. 1 GmbHG genügt hat, ihn kein Verschulden trifft oder der Schaden auch bei pflichtgemäßem Verhalten eingetreten wäre (BGH NZG 2003, 81).
  • BGH, 22.06.2021 - II ZR 140/20

    Stufenklage einer GmbH auf Schadensersatz gegen den ehemaligen Geschäftsführer: …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Die Auskunftspflicht besteht aber nicht uneingeschränkt, sondern hängt von dem Hauptanspruch und dem Informationsbedürfnis der Gesellschaft ab, diesen geltend machen zu können (vgl. BGH, Beschluss vom 22.06.2021 - II ZR 140/20).
  • BGH, 17.05.1994 - X ZR 82/92

    Rechte des Arbeitnehmererfinders bei unbeschränkter Inanspruchnahme einer …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Eine solche Einschränkung wird zwar anerkannt, soweit sich bei Fehlen einer besonderen gesetzlichen Regelung eine Auskunftspflicht allein aus Treu und Glauben (§ 242 BGB) herleiten lässt (BGHZ 126, 109 [113] = NJW 1995, 386 = LM H. 2-1995 § 12 ArbEG Nr. 8; BGH, NJW 1996, 2100 [2101] = LM H. 8-1996 § 92 HGB Nr. 5).
  • BGH, 22.11.2006 - IV ZR 21/05

    Beweiswürdigung bei Verdacht der Eigenbrandstiftung

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Die richterliche Überzeugung erfordert keine absolute oder unumstößliche Gewissheit (weil diese praktisch nicht zu erreichen ist), sondern einen für das praktische Leben brauchbaren Grad an Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet (BGHZ 53, 245 ff, 256; aus der jüngeren Rechtsprechung statt vieler etwa BGH NJW-RR 2007, 312 ff, 313 f).
  • BGH, 03.04.1996 - VIII ZR 54/95

    Auskunftspflicht des Versicherungsunternehmens gegenüber dem ausgeschiedenen …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Eine solche Einschränkung wird zwar anerkannt, soweit sich bei Fehlen einer besonderen gesetzlichen Regelung eine Auskunftspflicht allein aus Treu und Glauben (§ 242 BGB) herleiten lässt (BGHZ 126, 109 [113] = NJW 1995, 386 = LM H. 2-1995 § 12 ArbEG Nr. 8; BGH, NJW 1996, 2100 [2101] = LM H. 8-1996 § 92 HGB Nr. 5).
  • OLG Brandenburg, 04.12.2024 - 4 U 65/23

    Verpflichtung eines Geschäftsführers einer GmbH der Gesellschaft gegenüber zur …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 13.08.2025 - 7 U 134/23
    Ein Auskunftsinteresse der Gesellschaft besteht bereits dann, wenn der begründete Verdacht einer Pflichtverletzung des Geschäftsführers besteht und wahrscheinlich ist, dass der Geschäftsführer mit der verlangten Auskunft eine Pflichtverletzung offenbaren würde (vgl. Brandenburgisches OLG, Urteil vom 04.12.2024 - 4 U 65/23).
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Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 21.05.2024 - 7 U 134/23   

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https://dejure.org/2024,47498
OLG Schleswig, 21.05.2024 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2024,47498)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 21.05.2024 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2024,47498)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 21. Mai 2024 - 7 U 134/23 (https://dejure.org/2024,47498)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Schleswig-Holstein

    § 249 BGB, § 287 ZPO, § 513 ZPO, § 529 ZPO
    Schadensersatz nach Kfz-Unfall: Darlegungs- und Beweislast des Geschädigten bei teilweise deckungsgleichen Vorschäden; Erstattung von Kosten für ein unbrauchbares Privatgutachten

  • rechtsportal.de

    BGB § 249 ; ZPO § 287 ; ZPO § 513 ; ZPO § 529
    Deckungsgleich; Vorschaden; Darlegungs; Beweislast; unfallbedingt; fachgerechte Reparatur; abgrenzbarer Schaden; Schätzung; Kosten Sachverständigengutachten; ersatzfähig

  • rechtsportal.de

    BGB § 249 ; ZPO § 287 ; ZPO § 513 ; ZPO § 529
    Deckungsgleich; Vorschaden; Darlegungs; Beweislast; unfallbedingt; fachgerechte Reparatur; abgrenzbarer Schaden; Schätzung; Kosten Sachverständigengutachten; ersatzfähig

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Darlegungs- und Beweislast eines Geschädigten für die Unfallbedingtheit bei teilweise deckungsgleichen Vorschäden; Ersatzfähigkeit der Kosten eines privaten Sachverständigengutachtens zur Schadenshöhe

Verfahrensgang

  • LG Lübeck - 3 O 64/23
  • OLG Schleswig, 21.05.2024 - 7 U 134/23
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (1)

  • OLG Bremen, 30.06.2021 - 1 U 90/19

    Zu den Darlegungs- und Beweisanforderungen im Verkehrsunfallprozess beim …

    Auszug aus OLG Schleswig, 21.05.2024 - 7 U 134/23
    Rn. 20 Wird bei der Geltendmachung eines Unfallschadens seitens des Schädigers oder seines Haftpflichtversicherers das Bestehen von überlagernden, also teilweise deckungsgleichen, Vorschäden eingewandt, so obliegt dem Geschädigten die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass die geltend gemachten Schäden unfallbedingt sind und nicht als Vor- oder Altschaden bereits vor dem Unfall vorhanden waren (vgl. OLG Bremen, Urteil vom 30.06.2021, Az. 1 U 90/19, Rn. 19).
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