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Rechtsprechung
   BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,2011
BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85 (https://dejure.org/1987,2011)
BVerwG, Entscheidung vom 22.05.1987 - 8 C 91.85 (https://dejure.org/1987,2011)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Mai 1987 - 8 C 91.85 (https://dejure.org/1987,2011)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Wehrpflicht - Einberufungsbescheid - Zustellung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1987, 793
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 27.01.1984 - 8 C 28.82

    Gesicherte Dienstantrittsanordnung - Vereitelung der Zustellung - Wehrpflichtiger …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Das kann namentlich auch dann der Fall sein, wenn ein Wehrpflichtiger die ordnungsgemäße Zustellung des Einberufungsbescheides unter Verstoß gegen seine im Wehrpflichtrecht vorgesehenen Melde- und Mitwirkungspflichten treuwidrig vereitelt hat (vgl. auch Urteil vom 25. August 1982 - BVerwG 8 C 35.80 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 9 S. 13 ) Nach dem auch im öffentlichen Recht anzuwendenden Grundsatz des § 162 Abs. 1 BGB gilt nämlich bei Verhinderung des Eintritts einer Bedingung wider Treu und Glauben die Bedingung als eingetreten (vgl. Urteile vom 28. Oktober 1983 - BVerwG 8 C 39.82 - Buchholz 448.0 § 13 a WPflG Nr. 15 S. 1 m.weit.Nachw. und vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 28.82 - Buchholz 316 § 38 VwVfG Nr. 3 S. 1 ).

    Denn er hat in Kenntnis der beabsichtigten Einberufung seinen ständigen Aufenthalt ohne die nach § 3 Abs. 2 WPflG erforderliche Genehmigung nach Berlin verlegt, wo ihm trotz Fortbestehens der Wehrpflicht (§ 1 Abs. 3 Nr. 2 WPflG) wegen des alliierten Vorbehalts ein Wehrpflichtbescheid nicht zugestellt werden darf (vgl. Urteile vom 14. Mai 1975 - BVerwG VIII C 70.74 - Buchholz 448.0 § 3 WPflG Nr. 7 S. 1 und vom 27. Januar 1984, a.a.O. S. 3).

  • BVerwG, 25.01.1974 - IV C 2.72

    Beginn der Frist für einen Nachbarwidersprucht gegen eine Baugenehmigung bei …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist aber anerkannt, daß die Rüge des Mangels der ordnungsgemäßen Bekanntgabe eines Verwaltungsakts sich nach den Grundsätzen von Treu und Glauben als unzulässige Rechtsausübung erweisen kann (vgl. Urteile vom 20. Oktober 1972 - BVerwG IV C 27.70 - Buchholz 406.11 § 30 BBauG Nr. 6 S. 7 m.weit.Nachw. und vom 25. Januar 1974 - BVerwG IV C 2.72 - BVerwGE 44, 294 ;… s. ferner: Kopp, VwVfG, 4. Aufl., § 41 Rdnrn. 15, 16 und § 43 Rdnrn. 9, 10).
  • BVerwG, 20.10.1972 - IV C 27.70

    Verwirkung der Befugnis des Nachbarn zur Einlegung eines Widerspruchs gegen eine …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist aber anerkannt, daß die Rüge des Mangels der ordnungsgemäßen Bekanntgabe eines Verwaltungsakts sich nach den Grundsätzen von Treu und Glauben als unzulässige Rechtsausübung erweisen kann (vgl. Urteile vom 20. Oktober 1972 - BVerwG IV C 27.70 - Buchholz 406.11 § 30 BBauG Nr. 6 S. 7 m.weit.Nachw. und vom 25. Januar 1974 - BVerwG IV C 2.72 - BVerwGE 44, 294 ;… s. ferner: Kopp, VwVfG, 4. Aufl., § 41 Rdnrn. 15, 16 und § 43 Rdnrn. 9, 10).
  • BVerwG, 28.10.1983 - 8 C 39.82

    Wehrpflicht - Ausnahme - Verlust - Mithilfe - Katastropfenschutz

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Das kann namentlich auch dann der Fall sein, wenn ein Wehrpflichtiger die ordnungsgemäße Zustellung des Einberufungsbescheides unter Verstoß gegen seine im Wehrpflichtrecht vorgesehenen Melde- und Mitwirkungspflichten treuwidrig vereitelt hat (vgl. auch Urteil vom 25. August 1982 - BVerwG 8 C 35.80 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 9 S. 13 ) Nach dem auch im öffentlichen Recht anzuwendenden Grundsatz des § 162 Abs. 1 BGB gilt nämlich bei Verhinderung des Eintritts einer Bedingung wider Treu und Glauben die Bedingung als eingetreten (vgl. Urteile vom 28. Oktober 1983 - BVerwG 8 C 39.82 - Buchholz 448.0 § 13 a WPflG Nr. 15 S. 1 m.weit.Nachw. und vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 28.82 - Buchholz 316 § 38 VwVfG Nr. 3 S. 1 ).
  • BVerwG, 25.08.1982 - 8 C 35.80

    Zivildienst - Vereitelung - Zustellung - Einberufungsbescheid - Anhörung

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Das kann namentlich auch dann der Fall sein, wenn ein Wehrpflichtiger die ordnungsgemäße Zustellung des Einberufungsbescheides unter Verstoß gegen seine im Wehrpflichtrecht vorgesehenen Melde- und Mitwirkungspflichten treuwidrig vereitelt hat (vgl. auch Urteil vom 25. August 1982 - BVerwG 8 C 35.80 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 9 S. 13 ) Nach dem auch im öffentlichen Recht anzuwendenden Grundsatz des § 162 Abs. 1 BGB gilt nämlich bei Verhinderung des Eintritts einer Bedingung wider Treu und Glauben die Bedingung als eingetreten (vgl. Urteile vom 28. Oktober 1983 - BVerwG 8 C 39.82 - Buchholz 448.0 § 13 a WPflG Nr. 15 S. 1 m.weit.Nachw. und vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 28.82 - Buchholz 316 § 38 VwVfG Nr. 3 S. 1 ).
  • BVerwG, 14.05.1975 - VIII C 70.74

    Fortdauer einer Wehrpflicht trotz Übersiedlung nach Berlin - Entlassung aus dem …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Denn er hat in Kenntnis der beabsichtigten Einberufung seinen ständigen Aufenthalt ohne die nach § 3 Abs. 2 WPflG erforderliche Genehmigung nach Berlin verlegt, wo ihm trotz Fortbestehens der Wehrpflicht (§ 1 Abs. 3 Nr. 2 WPflG) wegen des alliierten Vorbehalts ein Wehrpflichtbescheid nicht zugestellt werden darf (vgl. Urteile vom 14. Mai 1975 - BVerwG VIII C 70.74 - Buchholz 448.0 § 3 WPflG Nr. 7 S. 1 …und vom 27. Januar 1984, a.a.O. S. 3).
  • BVerwG, 19.10.1984 - 8 C 125.82

    Gerichtliche Aufklärungspflicht - Beteiligter - Verwertung eigener Angaben - …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Er ist auf die Feststellung des Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses im Sinne des § 43 Abs. 1 VwGO gerichtet (Urteil vom 19. Oktober 1984 - BVerwG 8 C 125.82 -).
  • BVerwG, 18.09.1984 - 6 C 85.83

    Wirksame Zustellung am ehemaligen Wohnsitz - Zustellung durch Niederlegung einer …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Diese Annahme steht im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß eine Ersatzzustellung nach § 3 VwZG in Verbindung mit §§ 181 und 182 ZPO nur an dem Ort zulässig ist, an dem der Adressat der zuzustellenden Sendung eine Wohnung, d.h. eine Räumlichkeit besitzt, in der er tatsächlich wohnt (vgl. Urteil vom 19. Oktober 1984, UA S. 5 m. weit. Nachw.; Urteil vom 18. September 1984 - BVerwG 6 C 85.83 - Buchholz 303 § 181 ZPO Nr. 2 S. 1 ).
  • BVerwG, 25.08.1976 - 8 C 33.75

    Wirkung des Einberufungsbescheides - Dienstantrittsanordnung - Festsetzung eines …

    Auszug aus BVerwG, 22.05.1987 - 8 C 91.85
    Der Einberufungsbescheid wird auch grundsätzlich erst in dem Zeitpunkt wirksam, in dem er dem Betroffenen im Wege der Zustellung bekanntgegeben wird (vgl. u.a. Urteil vom 25. August 1976 - BVerwG VIII C 33.75 - Buchholz 448.0 § 21 WPflG Nr. 22 S. 6 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 12.07.2010 - 1 S 349/10

    Skinheadkonzert als Versammlung; polizeiliches Einschreiten/Auflösung

    Die fehlende Bekanntgabe wäre nur dann unschädlich, wenn der Veranstalter anderweitig sichere Kenntnis von der Verfügung erlangt hätte oder wenn er unter Verstoß gegen spezielle gesetzliche Verpflichtungen die Bekanntgabe treuwidrig vereitelt hätte (…vgl. Kopp/Ramsauer, a.a.O., Rn. 21 f. m.w.N.; BVerwG, Urt. v. 22.05.1987 - 8 C 91.85 - NVwZ 1987, 793 - zur treuwidrigen Vereitelung der Zustellung eines Einberufungsbescheides).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.03.2026 - 9 S 669/25

    Geltendmachung eines Erstattungsanspruchs wegen (vermeintlich) zu hoch …

    Den Zugang dieses Bescheids muss der Kläger nach den anerkanntermaßen auch im öffentlichen Recht geltenden Grundsätzen von Treu und Glauben (…vgl. BVerwG, Urteile vom 29.06.1990 - 8 C 22.89 -, juris Rn. 10, und vom 22.05.1987 - 8 C 91.85 -, juris Rn. 14 f. m. w. N.) gegen sich gelten lassen.

    Im Einzelfall kann sich jedoch aus einer besonderen Rechtsbeziehung zwischen dem Erklärenden und dem Adressaten ergeben, dass dieser sich zum Empfang von Erklärungen bereithalten und bei einem schuldhaften Verstoß gegen jene Vorsorgepflicht nach den Rechtsgrundsätzen der §§ 162, 242 BGB so behandeln lassen muss, als sei ihm die Erklärung wie im Fall eines pflichtgemäßen Verhaltens zugegangen (vgl. allgemein BVerwG…, Beschluss vom 22.04.2004 - 6 B 8.04 -, juris Rn. 4;… zur Einberufung eines Wehrpflichtigen BVerwG, Urteile vom 29.06.1990 - 8 C 22.89 -, juris Rn. 10 und vom 22.05.1987 - 8 C 91.85 -, juris Rn. 14 f.; zum Anschlusszwang Bayerischer VGH…, Urteil vom 22.01.2009 - 4 B 08.1591 -, juris Rn. 37 ff.).

  • BVerwG, 15.01.1988 - 8 C 8.86

    Wehrpflichtbescheid - Zeitpunkt der Zustellung - Bevollmächtigter

    Diese Bescheide werden grundsätzlich erst dann wirksam, wenn sie dem Betroffenen im Wege der Zustellung bekanntgegeben werden (zum Einberufungsbescheid vgl. Urteile vom 25. August 1976 - BVerwG VIII C 33.75 - Buchholz 448.0 § 21 WPflG Nr. 22 S. 6 und vom 22. Mai 1987 - BVerwG 8 C 91.85 - UA S. 6).
  • BVerwG, 29.06.1990 - 8 C 22.89

    Wehrpflicht - Bekanntgabe des Einberufungsbescheides - Zustellung

    Ein Wehrpflichtiger kann sich auf den Mangel der ordnungsgemäßen Bekanntgabe des Einberufungsbescheides nicht berufen, wenn er die Zustellung des Bescheides unter Verstoß gegen seine wehrrechtliche Melde- und Mitwirkungspflicht schuldhaft vereitelt hat (Fortführung und Ergänzung von BVerwG, Buchholz 448.0 § 44 WPflG Nr. 7 = NVwZ 1987, 793).
  • BVerwG, 12.01.1990 - 8 B 197.89

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist anerkannt, daß die Rüge des Mangels der ordnungsgemäßen Bekanntgabe eines Verwaltungsakts sich nach den Grundsätzen von Treu und Glauben als unzulässige Rechtsausübung erweisen kann (vgl. Urteile vom 20. Oktober 1972 - BVerwG IV C 27.70 - Buchholz 406.11 § 30 BBauG Nr. 6 S. 7 m.weit.Nachw., vom 25. Januar 1974 - BVerwG IV C 2.72 - BVerwGE 44, 294 [BVerwG 25.01.1974 - IV C 2/72] und vom 22. Mai 1987 - BVerwG 8 C 91.85 - Buchholz 448.0 § 44 WPflG Nr. 7 S. 1 ).

    Dies kann insbesondere auch dann der Fall sein, wenn ein Wehrpflichtiger die ordnungsgemäße Zustellung des Einberufungsbescheides unter Verstoß gegen seine wehrpflichtrechtlichen Melde- und Mitwirkungspflichten treuwidrig vereitelt hat (vgl. Urteile vom 25. August 1982 - BVerwG 8 C 35.80 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 9 S. 13 und vom 22. Mai 1987, a.a.O. S. 3).

    Das folgt aus dem auch im öffentlichen Recht anzuwendenden Grundsatz des § 162 Abs. 1 BGB, wonach bei Verhinderung des Eintritts einer Bedingung wider Treu und Glauben die Bedingung als eingetreten gilt (vgl. Urteile vom 28. Oktober 1983 - BVerwG 8 C 39.82 - Buchholz 448.0 § 13 a WPflG Nr. 15 S. 1 m.weit.Nachw., vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 28.82 - Buchholz 316 § 38 VwVfG Nr. 3 S. 1 und vom 22. Mai 1987, a.a.O. S. 3).

  • VGH Bayern, 14.02.2001 - 26 B 97.462

    Schriftformerfordernis für eine wirksame Baugenehmigung; Benachrichtung eines …

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  • BVerwG, 20.10.1992 - 6 B 32.92

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde mangels grundsätzlicher Bedeutung der …

    Das angegriffene Urteil beruht auch nicht im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO auf einer Abweichung von dem in der Beschwerdebegründung bezeichneten Urteil vom 22. Mai 1987 - BVerwG 8 C 91.85 - Buchholz 448.0 § 44 WPflG Nr. 7. Wie das Verwaltungsgericht sowie die Beklagte in ihrer Beschwerdeerwiderung vom 20. August 1992 zutreffend ausgeführt haben, entspricht die Zustellung des Bescheides vom 15. März 1983 durch Einschreiben an die Adresse der Eltern des Klägers, bei denen der Kläger noch mit erstem Wohnsitz gemeldet war, der hier anzuwendenden Vorschrift des § 51 der Postordnung vom 16. Mai 1963 (BGBl. I S. 341).
  • LSG Bayern, 11.06.2002 - L 11 AL 316/00

    Frist zur Berufungseinlegung; Zustellung des Urteils im Wege der …

    Das Urteil wurde dem Kläger somit am 25.08.2000 wirksam mittels zulässiger Ersatzzustellung zugestellt (BVerwG vom 22.05.1987 - Az: 8 C 91.85, BayVBl 1987, 761).
  • BVerwG, 09.01.1991 - 8 B 166.90

    Ausübung eines in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag über die Durchführung von …

    Ebensowenig läßt sich rechtsgrundsätzlich in Zweifel ziehen, daß bei einer materiell zum Rücktritt berechtigenden Vertragsverletzung des Eigentümers eine von diesem zugleich unter Verstoß gegen seine Vertragspflichten treuwidrig vereitelte formelle Voraussetzung der Ausübung des Rücktrittsrechts nach dem auch im öffentlichen (Vertrags-)Recht anzuwendenden (vgl. § 62 Satz 2 VwVfG) allgemeinen Rechtsgedanken des § 162 BGB (vgl. dazu etwa Urteile vom 22. Mai 1987 - BVerwG 8 C 91.85 - Buchholz 448.0 § 44 WPflG Nr. 7 S. 1 und vom 29. Juni 1990 - BVerwG 8 C 22.89 - Buchholz 448.0 § 44 WPflG Nr. 9 S. 5 ) als eingetreten gelten kann.
  • BVerwG, 01.09.1987 - 8 C 55.87

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegen einen Einberufungsbescheid - …

    Die Rüge der nicht ordnungsgemäßen Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes kann sich jedoch nach den Grundsätzen von Treu und Glauben als unzulässige Rechtsausübung erweisen (Urteile vom 20. Oktober 1972 - BVerwG IV C 27.70 - Buchholz 406.11 § 30 BBauG Nr. 6 S. 7 m.weit.Nachw. und vom 25. Januar 1974 - BVerwG IV C 2.72 - BVerwGE 44, 294 [BVerwG 25.01.1974 - IV C 2/72]) Das ist namentlich dann der Fall, wenn ein Dienstpflichtiger die ordnungsgemäße Zustellung des Einberufungsbescheides - wie hier - unter Verstoß gegen seine im Zivildienstgesetz vorgesehene Melde- und Mitwirkungspflichten treuwidrig vereitelt hat (vgl. Urteile vom 25. August 1982 - BVerwG 8 C 35.80 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 9 S. 13 und vom 22. Mai 1987 - BVerwG 8 C 91.85 - UA. S. 7).
  • OVG Niedersachsen, 13.09.1994 - 9 M 4213/94
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