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Weitere Entscheidung unten: OLG Oldenburg, 07.02.2005

Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,2237
OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05 (https://dejure.org/2005,2237)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21.04.2005 - 8 W 10/05 (https://dejure.org/2005,2237)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21. April 2005 - 8 W 10/05 (https://dejure.org/2005,2237)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Gerichtliche Überprüfbarkeit der angekündigten Abweisung von Anträgen im Vorbescheid; Erledigung des Beschwerdeverfahrens gegen einen Vorbescheid durch Erlass des Erbscheins; Fortführung des Beschwerdeverfahrens mit dem Ziel der Erteilung eines anderen Erbscheins; ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FGPrax 2005, 221
  • FamRZ 2005, 1863
  • Rpfleger 2005, 431
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 18.11.1954 - IV ZR 152/54

    Zeitpunkt des Nacherbfalls

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Eine Bedingung in einer letztwilligen Verfügung kann auch das Tun oder Unterlassen des Bedachten oder eines Dritten sein, selbst wenn der Eintritt der Bedingung vom Willen des Bedachten oder eines Dritten abhängt (sogenannte Potestativbedingung; vgl. Staudinger-Otte BGB Bearb. 2003, § 2065 RN 13; § 2074 RN 27;… MünchKomm-Leipold BGB 4. Aufl., § 2074 RN 14, Soergel-Loritz BGB 13. Aufl., § 2065 RN 11; BGHZ 15, 199, 201f; 59, 220, 223; BayObLG FamRZ 1997, 705, 710; 2000, 380, 383).

    Ein Erblasser hat für den Fall des Nichteintritts oder Eintritts der Bedingung in der Regel einen bestimmten, die Gültigkeit der Verfügung oder der Person des Bedachten betreffenden Willen gehabt, wenn er am Eintritt oder Nichteintritt der Bedingung interessiert war oder den Inhalt seiner Verfügung auf die Sachlage abstellen wollte, die durch das als Bedingung gesetzte Verhalten realisiert wird (BGHZ 15, 199, 201 f;… Staudinger-Otte, a.a.O. § 2065 RN 14).

  • BayObLG, 28.04.1992 - 1Z BR 17/92

    Antrag auf Erteilung eines Erbscheins; Einsetzen zur Alleinerbin durch …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Weil die Ablehnung eines Erbscheinsantrags die Publizitätswirkung nicht hat, fehlt für eine in Beschlussform gekleidete Ankündigung der Ablehnung eines Erbscheinsantrags jegliches Bedürfnis (OLG Hamm NJW 1974, 1827; Rpfleger 1977, 208; KG OLGZ 1975, 85, 86; BayObLG NJW-RR 1992, 1223, 1225; NJW-RR 1994, 906; OLG Hamm NJW-RR 1995, 1414, 1415;… Palandt-Edenhofer BGB 64. Aufl., § 2353 RN 26;… KKW-Kahl FGG 15. Aufl., § 19 RN 15a; vgl. auch OLG Stuttgart Rpfleger 2002, 203; BayObLG NJW-RR 2003, 649).

    Der Beteiligte 2 hat deshalb mit seiner Beschwerde sowohl die Aufhebung des Vorbescheids angestrebt, soweit mit diesem der Erlass eines Erbscheins angekündigt worden war, als auch seinen Erbscheinsantrag weiterverfolgt (vgl. BayObLGZ 1981, 69, 70; BayObLG NJW-RR 1992, 1223, 1225; OLG Hamm Rpfleger 1977, 208).

  • BGH, 14.07.1972 - V ZR 124/70

    Auflösend bedingte Nacherbeinsetzung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Eine Bedingung in einer letztwilligen Verfügung kann auch das Tun oder Unterlassen des Bedachten oder eines Dritten sein, selbst wenn der Eintritt der Bedingung vom Willen des Bedachten oder eines Dritten abhängt (sogenannte Potestativbedingung; vgl. Staudinger-Otte BGB Bearb. 2003, § 2065 RN 13; § 2074 RN 27;… MünchKomm-Leipold BGB 4. Aufl., § 2074 RN 14, Soergel-Loritz BGB 13. Aufl., § 2065 RN 11; BGHZ 15, 199, 201f; 59, 220, 223; BayObLG FamRZ 1997, 705, 710; 2000, 380, 383).

    Diese Potestativbedingung ist nicht lediglich von der Willensäußerung des Vorerben abhängig und deshalb nach ganz herrschender Meinung trotz des § 2065 BGB zulässig (vgl. BGHZ 59, 220, 223;… MünchKomm.-Leipold a.a.O. § 2065 RN 19;… Staudinger-Otte a.a.O. § 2065 RN 16;… Palandt-Edenhofer BGB 64. Aufl., § 2065 RN 7; Otte ZEV 2001, 318; Ivo DNotZ 2002, 260, 264f; Keim FamRZ 2003, 137, 140; Frank MittBayNot 1987, 231, 235;… a.A. Soergel-Lauritz BGB 13. Aufl., § 2065 RN 14).

  • BayObLG, 11.12.1990 - BReg. 1a Z 5/89

    Antrag auf Einziehung eines Erbscheins; Zweifel an der Echtheit eines …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Das Beschwerdeverfahren, das gegen den Vorbescheid eingeleitet wurde, ist durch die Erteilung des Erbscheins vom 27.2.2002 gegenstandslos geworden (BGH NJW 2002, 1126; OLG Hamm Rpfleger 2003, 504, 505; BayObLG FamRZ 1991, 618; Staudinger-Schilken BGB Bearbeitung 2004 § 2353 RN 89;… KKW-Winkler, a.a.O. § 84 RN 4).

    Nach der Erteilung eines Erbscheins kann das Beschwerdeverfahren gegen den Vorbescheid aus Gründen der Prozessökonomie mit dem Ziel der Einziehung des Erbscheins fortgeführt werden (…BGH a.a.O.;… OLG Hamm a.a.O.; BayObLGZ 1982, 236, 239; FamRZ 1991, 618; OLG Karlsruhe FamRZ 1970, 255, 256;… KKW-Winkler a.a.O.;… Staudinger-Schilken a.a.O. RN 92).

  • BayObLG, 02.06.1982 - BReg. 1 Z 45/81

    Zum Erbrecht bei Ausländergrundstücken in Österreich

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Nach der Erteilung eines Erbscheins kann das Beschwerdeverfahren gegen den Vorbescheid aus Gründen der Prozessökonomie mit dem Ziel der Einziehung des Erbscheins fortgeführt werden (…BGH a.a.O.;… OLG Hamm a.a.O.; BayObLGZ 1982, 236, 239; FamRZ 1991, 618; OLG Karlsruhe FamRZ 1970, 255, 256;… KKW-Winkler a.a.O.;… Staudinger-Schilken a.a.O. RN 92).

    Im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit sind Anträge der Beteiligten grundsätzlich so auszulegen, dass sie nach Möglichkeit zu dem erstrebten Ergebnis führen (BayObLGZ 1982, 236, 239).

  • BayObLG, 09.03.1981 - BReg. 1 Z 82/80
    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Sind mehrere einander widersprechende Erbscheinsanträge gestellt worden und kündigt das Nachlassgericht an, einen Erbschein nach einem bestimmten Antrag erteilen zu wollen, so liegt darin zugleich die Eröffnung, dass es die abweichenden Anträge ablehnen werde (BGHZ 20, 255, 257; BayObLGZ 1981, 69, 70).

    Der Beteiligte 2 hat deshalb mit seiner Beschwerde sowohl die Aufhebung des Vorbescheids angestrebt, soweit mit diesem der Erlass eines Erbscheins angekündigt worden war, als auch seinen Erbscheinsantrag weiterverfolgt (vgl. BayObLGZ 1981, 69, 70; BayObLG NJW-RR 1992, 1223, 1225; OLG Hamm Rpfleger 1977, 208).

  • BGH, 16.01.2002 - IV ZB 20/01

    Erbrecht - Wechselbezüglichkeit nach Wegfall des Schlußerben

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Das Beschwerdeverfahren, das gegen den Vorbescheid eingeleitet wurde, ist durch die Erteilung des Erbscheins vom 27.2.2002 gegenstandslos geworden (BGH NJW 2002, 1126; OLG Hamm Rpfleger 2003, 504, 505; BayObLG FamRZ 1991, 618; Staudinger-Schilken BGB Bearbeitung 2004 § 2353 RN 89;… KKW-Winkler, a.a.O. § 84 RN 4).
  • BVerfG, 22.03.2004 - 1 BvR 2248/01

    Ebenbürtigkeitsklausel und Eheschließungsfreiheit

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Entgegen der Auffassung des Beteiligten 7 ist der Erbschein 27.2.2002 nicht schon aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 22.3.2004 (NJW 2004, 2008) einzuziehen.
  • OLG Hamm, 10.02.2003 - 15 W 216/02

    Testamentsauslegung im Hinblick auf Trennungslösung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Das Beschwerdeverfahren, das gegen den Vorbescheid eingeleitet wurde, ist durch die Erteilung des Erbscheins vom 27.2.2002 gegenstandslos geworden (BGH NJW 2002, 1126; OLG Hamm Rpfleger 2003, 504, 505; BayObLG FamRZ 1991, 618; Staudinger-Schilken BGB Bearbeitung 2004 § 2353 RN 89;… KKW-Winkler, a.a.O. § 84 RN 4).
  • BayObLG, 10.07.2002 - 3Z BR 82/02

    Beschwerde gegen Vorbescheid im vormundschaftsgerichtlichen Verfahren - …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
    Weil die Ablehnung eines Erbscheinsantrags die Publizitätswirkung nicht hat, fehlt für eine in Beschlussform gekleidete Ankündigung der Ablehnung eines Erbscheinsantrags jegliches Bedürfnis (OLG Hamm NJW 1974, 1827; Rpfleger 1977, 208; KG OLGZ 1975, 85, 86; BayObLG NJW-RR 1992, 1223, 1225; NJW-RR 1994, 906; OLG Hamm NJW-RR 1995, 1414, 1415;… Palandt-Edenhofer BGB 64. Aufl., § 2353 RN 26;… KKW-Kahl FGG 15. Aufl., § 19 RN 15a; vgl. auch OLG Stuttgart Rpfleger 2002, 203; BayObLG NJW-RR 2003, 649).
  • BayObLG, 03.09.1996 - 1Z BR 41/95

    Einfluß der landes- und reichsrechtlichen Fideikommissauflösungsgesetze auf einen …

  • BayObLG, 04.08.1999 - 1Z BR 187/97

    Erbrecht und fürstliches Hausgesetz

  • BGH, 18.04.1956 - IV ZB 18/56

    Vorbescheid im Erbscheinverfahren - §§ 2353, 2359 BGB, § 19 FGG

  • OLG Hamm, 08.07.1974 - 15 Wx 42/74
  • OLG Hamm, 29.06.1995 - 15 W 52/95

    Beschwerde gegen unzulässigen Vorbescheid im Erbscheinsverfahren

  • OLG Düsseldorf, 31.01.1994 - 3 Wx 62/92

    Zulässigkeit der Ankündigung der Zurückweisung des Antrags auf Erteilung eines …

  • OLG Stuttgart, 28.11.2001 - 17 WF 321/01
  • OLG München, 05.01.2017 - 34 Wx 324/16

    Zur Einsetzung von Nacherben unter der auflösenden Bedingung einer anderweitigen …

    Rn. 21 Schließlich ist es zulässig, als Nacherben im Weg der Bedingung diejenige Person zu bestimmen, die der Vorerbe als seinen Erben einsetzt (OLG Stuttgart FamRZ 2005, 1863/1865; LG Hechingen FamRZ 2006, 1408/1413;… Staudinger/Otte § 2065 Rn. 47 f.;… MüKo/Leipold § 2065 Rn. 19), sofern dies nicht auf eine Vertretung im (unentschlossenen) Erblasserwillen hinausläuft (Variante 3).
  • KG, 25.08.2022 - 1 W 262/22

    Berichtigung des Grundbuchs; Erbfolge bei Verwendung der sogenannten …

    Rn. 12 Danach sollen Regelungen zulässig sein, zu Nacherben im Wege einer Bedingung diejenigen Personen zu bestimmen, die der Vorerbe zu seinen Erben einsetzt (OLG München, MittBayNot 2018, 50, 52; OLG Stuttgart, FamRZ 2005, 1863, 1865; ebenso zur Ersatzerbenstimmung: OLG Hamm, MittBayNot 2019, 594, 595; Kanzleiter, MittBayNot, 2019, 595; Reimann, ZEV 2019, 277, 278;… Selbherr, in: Kroiß/Mayer, NK-Kommentar, 6. Aufl., § 2065, Rdn. 21;… Leipold, in: Münchener Kommentar, BGB, 8. Aufl., § 2065, Rdn. 24;… Gomille, in: BeckOGK BGB, § 2065, Stand August 2021, Rdn. 44;… Lietzenburger, BeckOK BGB, Stand Mai 2022, § 2065, Rdn. 21;… Grüneberg/Weidlich, BGB, 81. Aufl., § 2065, Rdn. 6;… Otte, in: Staudinger, BGB 2019, § 2065, Rdn. 48, 53;… Lenz-Brendel, in: jurisPK-BGB, § 2065, Stand April 2020, Rdn. 42; Ivo, DNotZ 2002, 260).
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Rechtsprechung
   OLG Oldenburg, 07.02.2005 - 8 W 10/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,43907
OLG Oldenburg, 07.02.2005 - 8 W 10/05 (https://dejure.org/2005,43907)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 07.02.2005 - 8 W 10/05 (https://dejure.org/2005,43907)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 07. Februar 2005 - 8 W 10/05 (https://dejure.org/2005,43907)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • ArbG Koblenz, 28.11.2016 - 4 Ca 192/16

    Vergleichsbeschluss - Zustellung im Parteibetrieb

    In Teilen des Schrifttums wird das bejaht (…Zöller/Vollkommer 31. Aufl. ZPO § 329 Rn. 27;… Zöller/Greger 31. Aufl. ZPO § 278 Rn. 34;… Baumbach/Lauterbach 75. Aufl. ZPO § 278 Rn. 52), von anderen Stimmen im Schrifttum und in der Rechtssprechung wird es verneint (LG Osnabrück 28. Dezember 2004 - 7 O 2478/03 - BeckRS 2011, 19544, bestätigt durch OLG Oldenburg 7. Februar 2005 - 8 W 10/05 - juris; LAG Nürnberg 25. Februar 2013 - 2 Ta 24/13 - BeckRS 2013, 67240; LAG Hamm 4. August 2010 - 1 Ta 310/10 - juris;… Musielak/Foerste ZPO 13. Aufl. § 278 Rn. 18).

    Rn. 29 Zur "Entscheidung" wird ein Beschluss dadurch, dass das Gericht eine eigenständige Würdigung des tatsächlichen und rechtlichen Vorbringens der Parteien vornimmt (LG Osnabrück 28. Dezember 2004 - 7 O 2478/03 - juris, OLG Oldenburg 7. Februar 2005 - 8 W 10/05 - juris).

  • LAG Düsseldorf, 04.03.2022 - 4 Ta 21/22

    Keine Pflicht zur Amtszustellung vollstreckbarer Vergleichsbeschlüsse nach § 278 …

    Rn. 13 Die Gegenmeinung verneint dagegen das Gebot einer Amtszustellung mit der Begründung, dass der Beschluss nach § 278 Abs. 6 ZPO keine Entscheidung iSv. § 329 Abs. 3 ZPO beinhalte (LG Osnabrück 28.12.2004 - 7 O 2478/03 - BeckRS 2011, 19544, bestätigt durch OLG Oldenburg 07.02.2005 - 8 W 10/05 - juris; LAG Hamm 04.08.2010 - 1 Ta 310/10 - juris; LAG Nürnberg 25.02.2013 - 2 Ta 24/13, Rpfleger 2013, 345; eingehend ArbG Koblenz 28.11.2016 - 4 Ca 192/16, juris; bestätigt durch LAG Rheinland-Pfalz 06.01.2017 - 4 Ta 226/16, nv;… Stein-Jonas/Leipold, ZPO 22. Aufl. 2008, § 278 Rn. 84;… BeckOK ZPO/Bacher 31. Ed. 2018, § 278 Rn. 38;… Musielak/Voit/Foerste ZPO 18. Aufl. 2021, § 278 Rn. 18;… Musielak/Voit/Lackmann 15. Aufl. 2018, § 750 ZPO Rn. 18;… BeckOK ZPO/Ulrici, 43. Ed. 2021, § 750 Rn. 29;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 329 Rn. 27).

    Aus diesem Grund handelt es sich bei einem Vergleich im Verfahren nach § 278 Abs. 6 ZPO der Sache nach um ein "Protokoll in Beschlussform" (so zutreffend ArbG Koblenz 28.11.2016 - 4 Ca 192/16, juris; ähnlich OLG Oldenburg 07.02.2005 - 8 W 10/05 - juris).

  • LAG Hamm, 04.08.2010 - 1 Ta 310/10

    Zwangsvollstreckung; wohlwollendes Zeugnis; Erfüllungseinwand; Zustellung eines …

    Der den Vergleich beinhaltende Feststellungsbeschluss des Gerichts nach § 278 Abs. 6 ZPO ist keine von Amts wegen zuzustellende Entscheidung im Sinne des § 329 Abs. 3 ZPO (OLG Oldenburg 07.02.2005 - 8 W 10/05 - Zöller/Vollkommer, ZPO, 28. Aufl., § 329 Rn. 27;… Musielak/Foerste, ZPO, 7. Aufl., § 329 Rn. 18).
  • ArbG Wesel, 05.01.2022 - 6 Ca 952/21
    Der den Vergleich feststellende Beschluss ist deshalb entgegen dem Antrag des Klägers dem Beklagten nicht von Amts wegen zuzustellen (vgl. OLG Oldenburg (Oldenburg), Beschluss vom 07. Februar 2005 - 8 W 10/05 -, Rn. 2 - 4, juris).
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