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Rechtsprechung
   EGMR, 07.05.2013 - 8017/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,10928
EGMR, 07.05.2013 - 8017/11 (https://dejure.org/2013,10928)
EGMR, Entscheidung vom 07.05.2013 - 8017/11 (https://dejure.org/2013,10928)
EGMR, Entscheidung vom 07. Mai 2013 - 8017/11 (https://dejure.org/2013,10928)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2014, 2561
  • FamRZ 2014, 97
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (5)

  • EGMR, 24.06.2010 - 30141/04

    [FRE]

    Auszug aus EGMR, 07.05.2013 - 8017/11
    Die Vertragsstaaten haben einen Ermessensspielraum bei der Beurteilung der Frage, ob und inwieweit Unterschiede bei ansonsten ähnlichen Situationen eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen (…siehe X. u. a., a. a. O., Rdnr. 98; Schalk und Kopf ./. Österreich, Individualbeschwerde Nr. 30141/04, Rdnr. 96, ECHR 2010;… und Burden ./. Vereinigtes Königreich [GK], Individualbeschwerde Nr. 13378/05, Rdnr. 60, ECHR 2008).
  • EGMR, 19.02.2013 - 19010/07

    Fehlende Möglichkeit der Stiefkindadoption diskriminiert gleichgeschlechtliche …

    Auszug aus EGMR, 07.05.2013 - 8017/11
    Der Gerichtshof erinnert daran, dass die Beziehung eines in einer stabilen de-facto-Beziehung zusammenlebenden gleichgeschlechtlichen Paares genauso unter den Begriff des "Familienlebens" fällt, wie dies bei einem verschiedengeschlechtlichen Paar in derselben Situation der Fall wäre (siehe zuletzt X. u. a. ./. Österreich [GK], Individualbeschwerde Nr. 19010/07, Rdnr. 104, 19.
  • EGMR, 15.03.2012 - 25951/07

    Gas und Dubois ./. Frankreich

    Auszug aus EGMR, 07.05.2013 - 8017/11
    Der Gerichtshof hat auch entschieden, dass ein Staat, wenn er entscheidet, für gleichgeschlechtliche Paare eine alternative Form der Anerkennung wie die eingetragene Lebenspartnerschaft zu schaffen, einen gewissen Beurteilungsspielraum hinsichtlich des konkret verliehenen Status hat (siehe Schalk und Kopf, a. a. O., Rdnr. 108; und Gas und Dubois ./. Frankreich, Individualbeschwerde Nr. 25951/07, Rdnr. 66, 15.
  • BVerfG, 02.07.2010 - 1 BvR 666/10

    Nichtannahmebeschluss: Verweigerung der Eintragung einer der Partnerinnen einer …

    Auszug aus EGMR, 07.05.2013 - 8017/11
    Am 2. Juli 2010 lehnte es das Bundesverfassungsgericht ab, die Verfassungsbeschwerde der Beschwerdeführerinnen zur Entscheidung anzunehmen (1 BvR 666/10).
  • EGMR, 29.04.2008 - 13378/05

    Burden und Burden ./. Vereinigtes Königreich

    Auszug aus EGMR, 07.05.2013 - 8017/11
    Die Vertragsstaaten haben einen Ermessensspielraum bei der Beurteilung der Frage, ob und inwieweit Unterschiede bei ansonsten ähnlichen Situationen eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen (…siehe X. u. a., a. a. O., Rdnr. 98;… Schalk und Kopf ./. Österreich, Individualbeschwerde Nr. 30141/04, Rdnr. 96, ECHR 2010; und Burden ./. Vereinigtes Königreich [GK], Individualbeschwerde Nr. 13378/05, Rdnr. 60, ECHR 2008).
  • BGH, 10.12.2014 - XII ZB 463/13

    Anerkennung einer kalifornischen Gerichtsentscheidung zur Leihmutterschaft

    Eine gemeinsame Elternschaft von zwei die Vaterschaft anerkennenden Männern ist im deutschen Recht ebensowenig vorgesehen wie eine kraft Gesetzes erfolgende Zuordnung des Kindes zur Lebenspartnerin oder zum Lebenspartner eines Elternteils (Mutter oder Vater; vgl. BVerfG FamRZ 2013, 521 sowie EGMR FamRZ 2014, 97 zur Vereinbarkeit mit der EMRK; vgl. auch OLG Köln Beschluss vom 27. August 2014 - 2 Wx 222/14 - juris).
  • BGH, 10.10.2018 - XII ZB 231/18

    Ehefrau der Kindesmutter wird nicht aufgrund der Ehe zum rechtlichen …

    Die gleichgeschlechtlichen Ehepartner befinden sich daher im Hinblick auf die zum Zeitpunkt der Geburt vorgenommenen Eintragungen in das Geburtenregister nicht in einer in erheblichem Maße vergleichbaren Situation wie verschiedengeschlechtliche Ehepartner (vgl. EGMR FamRZ 2014, 97, 98).
  • BGH, 20.04.2016 - XII ZB 15/15

    Anerkennung einer Eltern-Kind-Zuordnung zur Ehefrau der Mutter nach …

    Unter anderem ist ein Verstoß gegen Art. 9 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (GRC) geltend gemacht worden (so Stüber FamRZ 2005, 574; zu Art. 3 Abs. 1 GG vgl. BVerfG FamRZ 2009, 1977 Rn. 85 sowie ferner EGMR FamRZ 2014, 97).
  • OLG Celle, 24.03.2021 - 21 UF 146/20

    Verfassungsmäßigkeit der Unzulässigkeit der abstammungsrechtlichen Zuordnung …

    Dieser hatte in seiner Entscheidung vom 7. Mai 2013 (FamRZ 2014, 97 f.) einen Verstoß gegen Art. 14 i.V.m. Art. 8 EMRK verneint, wenn die eingetragene Lebenspartnerin der Mutter des Kindes nach einer erfolgten Adoption nicht auf der Grundlage von § 1592 Nr. 1 BGB in der Geburtsurkunde des Kindes eingetragen worden war, weil den Nationalstaaten ein Beurteilungsspielraum hinsichtlich der Umsetzung von Rechtspositionen eingeräumt ist.
  • BGH, 06.09.2017 - XII ZB 660/14

    Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutter eines von ihm geborenen …

    Das Gleichheitsgrundrecht steht der rechtlichen Berücksichtigung biologisch zwingender Unterschiede bei der abstammungsrechtlichen Eltern-Kind-Zuordnung nicht entgegen (BVerfG FamRZ 2010, 1621, 1622; vgl. auch EGMR Entscheidung vom 7. Mai 2013 - 8017/11 - FamRZ 2014, 97 Rn. 30 - B und G.B. gegen Deutschland).
  • EGMR, 12.11.2024 - 46808/16

    Keine Diskriminierung: Zwei Mütter für einen Sohn erst nach Adoption

    Unter Bezugnahme auf u. a. die Entscheidung B. ./. Deutschland (Individualbeschwerde Nr. 8017/11, 7. Mai 2013) vertrat der Bundesgerichtshof außerdem die Auffassung, dass sich die gleichgeschlechtlichen Ehepartner nicht in derselben Situation wie verschiedengeschlechtliche Ehepartner befänden.

    März 2022; und B. ./. Deutschland (Entsch.), Individualbeschwerde Nr. 8017/11, Rn. 27, 7.

  • KG, 24.03.2021 - 3 UF 1122/20

    Konkrete Normenkontrolle: Verfassungsmäßigkeit der fehlenden gesetzliche Regelung …

    Rn. 57 a) Nach der bisherigen Rechtsprechung der Fachgerichte verstößt § 1592 Nr. 1 BGB nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG, soweit die Ehefrau der Mutter anders als ein Ehemann nicht allein aufgrund der bei Geburt bestehenden Ehe kraft Gesetzes rechtlicher Elternteil des Kindes ist (BGH…, Beschluss vom 10. Oktober 2018 - XII ZB 231/18 -, juris Rn. 28 f.; KG…, Beschluss vom 9. Februar 2018 - 3 UF 146/17 -, juris Rn. 52 ;… zur Lebenspartnerschaft: BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 2. Juli 2010 - 1 BvR 666/10 -, juris Rn. 30; BGH…, Beschluss vom 10. Dezember 2014 - XII ZB 463/13 -, juris Rn. 35; OLG Köln…, Beschluss vom 26. März 2015 - II-14 UF 181/14, 14 UF 181/14 -, juris Rn. 17; OLG Celle…, Beschluss vom 10. März 2011 - 17 W 48/10 -, juris Rn. 34 ff.; vgl. auch EGMR, Entscheidung vom 7. Mai 2013 - 8017/11 -, juris).
  • EGMR, 02.07.2026 - 1298/19

    A.P. AND R.P. v. POLAND

    Rn. 101 The Government referred to the case of Boeckel and Gessner-Boeckel v. Germany ((dec.), no. 8017/11, 7 May 2013), submitting that there had been no factual presumption that the first applicant's same-sex partner was the child's parent.

    Rn. 155 They further relied on the Court's decision in Boeckel and Gessner-Boeckel v. Germany ((dec.), no. 8017/11, 7 May 2013), where two women in a registered partnership had not been considered to be in a relevantly similar situation to a married husband and wife for the purpose of birth-certificate registration.

    In another case that contained numerous similarities to the present one, the Court refused to consider that the intended mother (in a same-sex partnership with the biological mother) and the father and mother (who were married) formed comparable groups: it considered that, in any event, it was impossible, from a biological perspective, for the child to be descended from the intended mother, in contrast to the husband's situation (see Boeckel and Gessner-Boeckel v. Germany (dec.), no. 8017/11, 7 May 2013).

  • Generalanwalt beim EuGH, 15.04.2021 - C-490/20

    Bei der Frage der Anerkennung der Abstammung eines Kindes eines …

    {FN:79} EGMR, 7. Mai 2013, Boeckel und Gessner-Boeckel/Deutschland (CE:ECHR:2013:0507DEC000801711, § 30).
  • OLG Frankfurt, 01.08.2022 - 20 W 98/21

    Anwendbarkeit des § 62 FamFG im gerichtlichen Personenstandsverfahren

    Es kann deshalb hier offenbleiben, ob die fehlende Eintragung/Berichtigung im Geburtenregister durch das beteiligte Standesamt einen derart tiefgreifenden bzw. schwerwiegenden Grundrechtseingriff bedeuten würde, der mit den in der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 05.12.2001 niedergelegten Eingriffen vergleichbar wäre (vgl. zur Wertung diesbezüglicher Grundrechtseingriffe bzw. Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention bereits BVerfG NJW 2011, 988/Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte NJW 2014, 2561, und BGHZ 220, 58, je zitiert nach juris; die jeweils in Familienverfahren ergangenen Vorlagebeschlüsse vom 24.03.2021 und 11.11.2021 stellen naturgemäß hierauf jedenfalls nicht direkt ab).
  • VG München, 29.07.2026 - M 33 K 24.30610

    Asyl, Türkei, Kurde, Abweisend, Wehrdienst, Erwägungsgrund 38 StatusVO, EWG 38 …

  • AG Wuppertal, 03.11.2017 - 67 FH 6/16

    Anerkennung einer ausländischen Entscheidung betreffend eine Leihmutterschaft …

  • EGMR, 06.09.2022 - 1928/19

    S.W. AND OTHERS v. AUSTRIA

  • VG Stade, 21.04.2020 - 6 A 2172/17

    Pakistan: Kein Anspruch auf die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft wegen der …

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