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   BFH, 02.12.2015 - V R 15/15   

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https://dejure.org/2015,48517
BFH, 02.12.2015 - V R 15/15 (https://dejure.org/2015,48517)
BFH, Entscheidung vom 02.12.2015 - V R 15/15 (https://dejure.org/2015,48517)
BFH, Entscheidung vom 02. Dezember 2015 - V R 15/15 (https://dejure.org/2015,48517)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • lexetius.com

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • IWW

    § 9 des Umsatzsteuergesetzes (UStG), § ... 4 Nr. 12 Buchst. a UStG, § 9 UStG, § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG, § 68 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 1 der Insolvenzordnung (InsO), § 1 InsO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 UStG, § 15 UStG, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG, § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG, Art. 168 Buchst. a der Richtlinie 2006/112/EG, § 2 Abs. 1 UStG, § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG, § 15 Abs. 3 UStG, § 15 Abs. 4 Satz 1 bis 3 UStG, § 15 Abs. 4 UStG, § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, § 118 Abs. 2 FGO, § 200 Abs. 1 InsO, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 UStG, § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 UStG, § 14 Abs. 5 Satz 1 UStG, § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 Satz 2 UStG, § 200 InsO, § 143 Abs. 2 FGO

  • Bundesfinanzhof

    UStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 1, InsO § 200, UStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 S 3, UStG § 15 Abs 2 S 1 Nr 1, UStG VZ 2012
    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • Bundesfinanzhof

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 UStG 2005, § 200 InsO, § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 S 3 UStG 2005, § 15 Abs 2 S 1 Nr 1 UStG 2005, UStG VZ 2012
    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • Wolters Kluwer

    Berechtigung einer in Insolvenz befindlichen Personengesellschaft zum Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UStG § 15; InsO § 200
    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • rechtsportal.de

    UStG § 15 ; InsO § 200
    Berechtigung einer in Insolvenz befindlichen Personengesellschaft zum Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • datenbank.nwb.de

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zum Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Insolvenzverwalters

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Zeitpunkt und Höhe des Vorsteuerabzugs im Insolvenzverfahren

In Nachschlagewerken

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 252, 472
  • ZIP 2016, 631
  • NZI 2016, 372
  • BStBl II 2016, 486
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BFH, 06.04.2016 - V R 12/15

    Umsatzsteuerrechtliche Beurteilung von Sale-and-lease-back-Geschäften

    Eine Rechnung i.S. von § 14c Abs. 2 UStG liegt nicht vor, wenn es sich um eine sogenannte Vorausrechnung handelt, die einen in der Zukunft liegenden Zeitpunkt der Leistung erkennen lässt (Senatsurteile vom 5. Februar 1998 V R 65/97, BFHE 185, 302, BStBl II 1998, 415, unter II.2.a; vom 7. April 2011 V R 44/09, BFHE 234, 430, BStBl II 2011, 954, Rz 20; vgl. auch Senatsurteil vom 2. Dezember 2015 V R 15/15, BFH/NV 2016, 876, Rz 29 f.).
  • FG Münster, 04.05.2020 - 5 K 546/17
    Bei der dann erforderlichen Vorsteueraufteilung für Leistungsbezüge, die einer wirtschaftlichen und einer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmers dienen, ist § 15 Abs. 4 UStG analog anzuwenden (ständige Rechtsprechung, BFH, Urt. vom 09.02.2012 - V R 40/10, BStBl. II 2012, 844, Rdn. 25; BFH, Urt. vom 02.12.2015 - V R 15/15, BStBl. II 2016, 486, Rdn. 16).

    Auf die einzelnen Verwertungshandlungen des Insolvenzverwalters kommt es nach Auffassung des BFH nicht an (BFH, Urt. vom 15.04.2015 - V R 44/14, BStBl. II 2015, 679, Rdn. 17; BFH, Urt. vom 02.12.2015 - V R 15/15, BStBl. II 2016, 486, Rdn. 17).

    Im Falle der Insolvenz einer KG sind demgegenüber alle geltend gemachten Insolvenzforderungen regelmäßig aufgrund der Unternehmenstätigkeit der KG entstanden, so dass in diesem Fall ein vollständiger Vorsteuerabzug möglich ist (BFH, Urt. vom 02.12.2015 - V R 15/15, BStBl. II 2016, 486, Rdn. 18).

    Der BFH hat jedoch offen gelassen, ob es auf die im Verfahren angemeldeten Forderungen auch dann ankommt, wenn der Insolvenzverwalter - anders als in den von ihm entschiedenen Fällen - das Unternehmen fortführt oder ob es im Falle einer Unternehmensfortführung durch den Insolvenzverwalter zu einer Vorsteueraufteilung nach Maßgabe der fortgesetzten unternehmerischen unter Vernachlässigung - einer nur teilweisen unternehmerischen Begründung - von Insolvenzforderungen kommen könnte (BFH, Urt. vom 15.04.2015 - V R 44/14, BStBl. II 2015, 679, Rdn. 20; BFH, Urt. vom 02.12.2015 - V R 15/15, BStBl. II 2016, 486, Rdn. 18; Michel jM 2016, 258).

    Nach Auffassung des Senates ändert die Tatsache, dass der Kläger die Tätigkeit der Insolvenzschuldnerin für einen gewissen Zeitraum (Ausproduktion) fortgeführt hat, nichts daran, dass es sich bei der Veräußerung des Grundstücks G-Straße lediglich um einen Verwertungsumsatz handelt, der nach der Rechtsprechung des BFH (BFH, Urt. vom 02.12.2015 - V R 15/15, BStBl. II 2016, 486) nicht im Rahmen der Aufteilung zu berücksichtigen ist.

  • BFH, 18.09.2019 - XI R 19/17

    Vorsteuerabzug aus Rechtsanwaltskosten zur Prüfung von Haftungsansprüchen in der

    Bei richtlinienkonformer Auslegung setzt § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG somit voraus, dass der Unternehmer Leistungen für sein Unternehmen (§ 2 Abs. 1 UStG, Art. 9 MwStSystRL) und damit für seine wirtschaftlichen Tätigkeiten zur Erbringung entgeltlicher Leistungen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG, Art. 2 Abs. 1 Buchst. a und c MwStSystRL) zu verwenden beabsichtigt (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 09.02.2012 - V R 40/10, BFHE 236, 258, BStBl II 2012, 844, Rz 19 ff., m.w.N. zur Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union --EuGH--; vom 15.04.2015 - V R 44/14, BFHE 250, 263, BStBl II 2015, 679, Rz 10; vom 21.10.2015 - XI R 28/14, BFHE 252, 460, BStBl II 2016, 550, Rz 28; vom 02.12.2015 - V R 15/15, BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486, Rz 14).

    c) Die Ausgangsleistungen des Unternehmers müssen schließlich steuerpflichtig oder in § 15 Abs. 3 UStG (Art. 169 MwStSystRL) benannt sein (vgl. BFH-Urteile in BFHE 252, 460, BStBl II 2016, 550, Rz 28; in BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486, Rz 14, jeweils m.w.N.).

    d) Im Insolvenzverfahren eines Unternehmers, der seinen Geschäftsbetrieb bereits eingestellt hat, kommt es für den Vorsteuerabzug insofern auf seine frühere wirtschaftliche Gesamttätigkeit an (EuGH-Urteile Midland Bank, EU:C:2000:300, UR 2000, 342, Rz 30 ff.; Fini H, EU:C:2005:128, UR 2005, 443, Rz 30; Becker, EU:C:2013:99, MwStR 2013, 129, Rz 19 f.; BFH-Urteile vom 13.01.2010 - V R 24/07, BFHE 229, 378, BStBl II 2011, 241, Rz 29; in BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486, Rz 11).

  • FG Schleswig-Holstein, 15.09.2016 - 4 K 14/14

    Aufteilung der Vorsteuer aus einer Rechnung über die Abrechnung der Vergütung als

    In diesem Termin wies er in Ansehung der aktuellen Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 2. Dezember 2015, V R 15/15) sowie der finanzgerichtlichen Rechtsprechung (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 30. September 2015, 1 K 3818/14) darauf hin, dass gute Gründe dafür sprächen, dass bei der Frage der Vorsteueraufteilung nicht nur zwischen Verbindlichkeiten privater Natur und Verbindlichkeiten unternehmerischer Natur zu differenzieren sei, sondern auch im Rahmen der Verbindlichkeiten unternehmerischer Natur dahingehend, ob die insoweit maßgeblichen Verbindlichkeiten in einem Zusammenhang zu steuerfreien, den Vorsteuerabzug ausschließenden, oder mit steuerpflichtigen Ausgangsumsätzen stünden.

    Die Ausgangsleistungen des Unternehmers müssen zudem steuerpflichtig oder in § 15 Abs. 3 UStG (Art. 169 MwStSystRL) benannt sein (vgl. m.w.N. BFH-Urteil vom 2. Dezember 2015, V R 15/15, BStBl. II 2016, 486).

    Bei der dann erforderlichen Vorsteueraufteilung für Leistungsbezüge, die einer wirtschaftlichen und einer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmers dienen, ist § 15 Abs. 4 UStG analog anzuwenden (vgl. m.w.N. BFH-Urteil vom 2. Dezember 2015, V R 15/15, BStBl. II 2016, 486).

    cc.) Der BFH hat in den Urteilen vom 15. April 2015 ( V R 44/14, BStBl. II 2015, 679) und 2. Dezember 2015 ( V R 15/15, BStBl. II 2016, 486) entschieden, dass der Insolvenzverwalter eine einheitliche Leistung erbringt, die mittels Verwaltung, Verwertung und Verteilung der Insolvenzmasse des Gemeinschuldners der Befriedigung der Insolvenzgläubiger als Hauptziel des Insolvenzverfahrens dient.

    Auch im Urteil vom 2. Dezember 2015 ( V R 15/15, BStBl. II 2016, 486) hat er lediglich festgestellt, dass die geltend gemachten Insolvenzforderungen nach den bindenden Feststellungen des Finanzgerichts ausschließlich aufgrund der Unternehmenstätigkeit des Insolvenzschuldners entstanden seien.

    Dieses Verständnis liegt auch der Entscheidung des BFH vom 2. Dezember 2015 ( V R 15/15, BStBl. II 2016, 486) zugrunde.

    Zwar erkennt der Senat, dass sich die Urteile des BFH vom 15. April 2015 ( V R 44/14, BStBl. II 2015, 679) und 2. Dezember 2015 ( V R 15/15, BStBl. II 2016, 486) nicht ausdrücklich zu dem hier streitigen Sachverhalt verhalten.

  • BFH, 13.12.2017 - XI R 3/16

    Zum Vorsteuerabzug bei Auflösung eines langfristigen Pachtvertrags gegen Entgelt

    Unionsrechtlich beruhen § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG bzw. § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG auf Art. 168 Buchst. a der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) und sind richtlinienkonform auszulegen (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile in BFH/NV 2012, 1672, Rz 22, noch zu Art. 17 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern; vom 2. Dezember 2015 V R 15/15, BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486, Rz 14).

    a) Der Steuerpflichtige, der "Gegenstände und Dienstleistungen für die Zwecke seiner besteuerten Umsätze verwendet", ist nach Art. 168 Buchst. a MwStSystRL zum Vorsteuerabzug berechtigt (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil in BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486, Rz 14, m.w.N.).

  • BFH, 07.11.2018 - IV R 20/16

    Keine Gewinnrealisierung durch Bewilligung eines Vergütungsvorschusses für

    Bei der Vergütung handelt es sich danach um eine Gesamtvergütung für die einheitliche Tätigkeit des Insolvenzverwalters während des gesamten Verfahrens (vgl. z.B. Beschluss des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 20. Mai 2010 IX ZB 11/07, BGHZ 185, 353; BFH-Urteile vom 15. April 2015 V R 44/14, BFHE 250, 263, BStBl II 2015, 679, und vom 2. Dezember 2015 V R 15/15, BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486, zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung).
  • FG Köln, 15.03.2017 - 9 K 2995/15

    Vorsteuerabzug im Insolvenzverfahren

    Der Senat sieht sich bei dieser Rechtsauffassung nicht in Widerspruch zu der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Urteil vom 2. Dezember 2015, V R 15/15, BFHE 252, 472, BStBl. II 2016, 486.

    Beabsichtigt der Unternehmer daher eine teilweise Verwendung für eine nichtwirtschaftliche Tätigkeit, ist er insoweit nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt (BFH-Urteil vom 2. Dezember 2015, V R 15/15, BFHE 252, 472, BStBl. II 2016, 486).

  • FG Thüringen, 14.09.2016 - 3 K 257/16

    Bestehen eines Anspruchs auf Vorsteuer aus der Schlussrechnung des

    Dem Kläger ist insoweit zuzustimmen, dass er als Insolvenzverwalter berechtigt ist, über die von ihm für das Unternehmen eines Gemeinschuldners erbrachte Leistung eine Rechnung mit gesondertem Steuerausweis zu erteilen und daraus für die Masse den Vorsteuerabzug geltend zu machen (BFH-Urteile vom 02.12.2015 V R 15/15, BFHE 252, 472, BStBl II 2016, 486; vom 20.02.1986 V R 16/81, BFHE 146, 287, BStBl II 1986, 579 ).
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