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Rechtsprechung
   BFH, 07.07.1972 - III B 49/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,885
BFH, 07.07.1972 - III B 49/71 (https://dejure.org/1972,885)
BFH, Entscheidung vom 07.07.1972 - III B 49/71 (https://dejure.org/1972,885)
BFH, Entscheidung vom 07. Juli 1972 - III B 49/71 (https://dejure.org/1972,885)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Finanzgerichtliches Verfahren - Erledigung der Hauptsache - Anträge des Steuerpflichtigen - Kosten des Verfahrens - Änderungsvoraussetzungen - Rücknahmevoraussetzungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 138

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 106, 416
  • BStBl II 1972, 955
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 03.02.1970 - VII K 13/68

    Kostenentscheidung bei Erledigung der Hauptsache durch Änderung des …

    Auszug aus BFH, 07.07.1972 - III B 49/71
    Diese Auffassung ist vom VII. Senat des BFH in dem Beschluß VII K 13/68 vom 3. Februar 1970 (BFH 98, 328, BStBl II 1970, 328f.) vertreten worden (vgl. auch Tipke-Kruse, Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Kommentar, Tz. 5 zu § 138 FGO; Hübschmann-Hepp-Spitaler, Kommentar zur Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Tz. 21 zu § 138 FGO).
  • BFH, 14.12.1967 - V B 12/66

    Nachträglich vorgebrachte Umstände - Aussetzung der Vollziehung - …

    Auszug aus BFH, 07.07.1972 - III B 49/71
    Nach der Entscheidung des BFH V B 12/66 vom 14. Dezember 1967 (HFR 1968, 282) könne zwar auch die Vorschrift des § 137 Satz 1 FGO berücksichtigt werden mit der Folge, daß einem obsiegenden Beteiligten im Falle verspäteten Vorbringens die Kosten ganz oder teilweise auferlegt werden könnten.
  • BFH, 29.07.1976 - VIII B 6/75

    Berichtigung eines Einkommensteuerbescheides - Finanzamt - Feststellungsbescheid …

    Hiervon abweichend hat aber die Rechtsprechung des BFH Abs. 1 des § 138 FGO angewandt, wenn dem Antrag des Steuerpflichtigen zwar entsprochen wurde, der angefochtene Bescheid aber nur deshalb geändert worden ist, weil der Grundlagenbescheid geändert wurde oder weil nach Klageerhebung ein für den Steuerpflichtigen günstiges Merkmal rückwirkend eingetreten ist (BFH-Beschlüsse vom 13. September 1968 VI B 101/67, BFHE 93, 298, BStBl II 1968, 780; vom 3. Februar 1970 VII K 13/68, BFHE 98, 328, BStBl II 1970, 328, und vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, BStBl II 1972, 955).

    In dem Beschluß III B 49/71 wandte der BFH den § 138 Abs. 2 Satz 1 FGO deshalb nicht an, weil das FA mit der Abänderung eines angefochtenen Aufteilungsbescheides nicht die geltend gemachte Rechtswidrigkeit anerkannt hatte, sondern die Änderung auf dem Wegfall des Aufteilungsantrages beruhte und das FA damit nur der veränderten Sachlage Rechnung tragen wollte.

  • BFH, 21.02.1975 - III B 10/74

    KG - Ausgeschiedener Gesellschafter - Einheitswertbescheide - Betriebsvermögen - …

    Dabei kommt es, wie der BFH bereits in mehreren Entscheidungen dargelegt hat (vgl. BFH vom 13. September 1968 VI B 101/67, BFHE 93, 298, BStBl II 1968, 780; vom 3. Februar 1970 VII K 13/68, BFHE 98, 328, BStBl II 1970, 328, und vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, BStBl II 1972, 955) weniger auf den Wortlaut des § 138 Abs. 2 FGO als vielmehr auf die systematische Stellung an, welche diese Bestimmung im Rahmen des § 138 FGO gefunden hat.

    Von dieser gesetzlichen Unterstellung kann aber dann nicht ausgegangen werden, wenn beispielsweise der Kläger zu Unrecht den Folgebescheid statt den Grundlagenbescheid anficht und während des gerichtlichen Verfahrens der Folgebescheid im Sinne des Klagebegehrens nach § 218 Abs. 4 AO geändert wird (BFH-Entscheidung VI B 101/67) oder weil während des Klageverfahrens ein für den Steuerpflichtigen günstiges Merkmal rückwirkend eingetreten ist (BFH-Entscheidungen VII K 13/68 und III B 49/71) oder weil -- wie hier -- die Klage unzulässig war (vgl. auch BFH-Entscheidung vom 8. August 1974 IV R 131/73, BFHE 113, 175, BStBl II 1974, 749).

  • BFH, 08.08.1974 - IV R 131/73

    Unzulässige Klage - Übereinstimmende Erledigungserklärungen - Erledigung der …

    Sie beruht vielmehr auf der Erwägung, daß in den Fällen, in denen die Behörde von sich aus dem Klagebegehren stattgibt, regelmäßig davon ausgegangen werden kann, daß die Klage ohne diese Abhilfe zum Erfolg geführt hätte (vgl. BFH-Urteil vom 3. Februar 1970 VII K 13/68, BFHE 98, 328, BStBl II 1970, 328, und BFH-Beschluß vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, BStBl II 1972, 955).
  • BFH, 14.05.1985 - VII R 35/82

    Kostenentscheidung bei übereinstimmender Erledigungserklärung der Parteien

    Es ist indessen anerkannt, daß ein Fall dieser Art nur vorliegt, wenn durch die Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Verwaltungsakts dem mit der Klage erhobenen Einwand der Rechtswidrigkeit abgeholfen wird, und daß § 138 Abs. 2 Satz 1 FGO nicht anwendbar ist, soweit die Behörde den Verwaltungsakt aus Gründen ändert, die mit der vom Steuerpflichtigen erhobenen Anfechtungsklage nicht geltend gemacht werden konnten (Beschluß des Senats vom 3. Februar 1970 VII K 13/68, BFHE 98, 328, 330, BStBl II 1970, 328; Beschlüsse des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, 418, BStBl II 1972, 955, und vom 29. Juli 1976 VIII B 6/75, BFHE 120, 9, 11, BStBl II 1977, 119).
  • BFH, 27.02.1976 - VI B 66/75

    Widerruf eines Antrags auf getrennte Veranlagung - Kenntniserlangung während …

    Nach der Rechtsprechung des BFH (Beschlüsse vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, BStBl II 1972, 955, und vom 3. Februar 1970 VII K 13/68, BFHE 98, 328, BStBl II 1970, 328;… vgl. Tipke/Kruse, Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Kommentar, 7. Aufl., § 138 FGO Tz. 38) ist in einem solchen Fall § 138 Abs. 2 Satz 1 FGO nicht anwendbar, sondern die Kostenentscheidung nach § 138 Abs. 1 FGO zu treffen.
  • BFH, 02.12.1987 - II R 172/84

    Kostentragungspflicht bei Aufhebung oder Rücknahme des angefochtenen …

    Hier ist gemäß der allgemeinen Regel des § 138 Abs. 1 FGO nach billigem Ermessen zu entscheiden und der bisherige Sach- und Streitstand zu berücksichtigen, also der Sach- und Streitstand zu der Zeit, bevor die Voraussetzungen für die Rücknahme oder Aufhebung des Verwaltungsakts nachträglich eintraten (Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, BStBl II 1972, 955).
  • BFH, 25.08.1976 - II B 47/73

    Erledigung in der Hauptsache - Fehleraufdeckung - Berichtigung des …

    Der Abs. 2 des § 138 FGO ist hier nicht anwendbar, weil der Rechtsstreit nicht - wie diese Vorschrift voraussetzt - dadurch erledigt worden ist, daß dem Antrag des Steuerpflichtigen durch Rücknahme des angefochtenen Verwaltungsakts stattgegeben worden wäre, sondern dadurch, daß während des Verfahrens vor dem FG die OFD einen Fehler in der Steuerfestsetzung aufgedeckt hat, dessen Berichtigung zur Rückzahlung der entrichteten Steuer geführt hat (§ 222 Abs. 1 Nr. 4, § 151 Satz 1 AO; vgl. in diesem Zusammenhang Beschluß des BFH vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, BStBl II 1972, 955, mit weiteren Nachweisen).
  • BFH, 10.12.1986 - II R 54/84

    Aufhebung eines Steuerbescheids

    Diese Voraussetzung ist nicht anwendbar, wenn die Behörde einen Verwaltungsakt aus Gründen aufhebt oder ändert, die mit der Anfechtungsklage nicht oder jedenfalls noch nicht geltend gemacht worden sind (Urteil vom 7. Juli 1972 III B 49/71, BFHE 106, 416, 418, BStBl II 1972, 955).
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