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Rechtsprechung
   BFH, 18.05.2006 - III R 80/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,2048
BFH, 18.05.2006 - III R 80/04 (https://dejure.org/2006,2048)
BFH, Entscheidung vom 18.05.2006 - III R 80/04 (https://dejure.org/2006,2048)
BFH, Entscheidung vom 18. Mai 2006 - III R 80/04 (https://dejure.org/2006,2048)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1; EStG § 68 Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mitteilung nach § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG keine zur Anlaufhemmung führende Anzeige i.S. von § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • IWW (Kurzinformation)

    Grundsätzlich vier Jahre - Einfluss der verletzten Mitwirkungspflicht auf die Verjährung von Kindergeldbescheiden

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Rückforderungsfrist bei Kindergeld

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Mitteilung über Änderungen der für das Kindergeld erheblichen Verhältnisse; Verpflichtung des Kindergeldberechtigten zur Mitteilung der Änderung; Anlaufhemmung der Festsetzungsfrist für den Anspruch auf Kindergeld ; Zulässigkeit einer Aufhebung von ...

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Mitteilung nach § 68 Abs. 1 EStG ist keine zur Anlaufhemmung führende Anzeige i. S. von § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    AO § 170 Abs 2 Nr 1 J: 1977, EStG § 68 Abs 1, EStG § 64
    Festsetzungsfrist; Hemmung der Verjährung; Kindergeld; Verjährung; Weiterleitung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 214, 1
  • FamRZ 2006, 1837 (Ls.)
  • BB 2006, 2400
  • DB 2006, 2382
  • BStBl II 2008, 371
 
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Wird zitiert von ... (35)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 15.10.1991 - VII R 72/89
    Auszug aus BFH, 18.05.2006 - III R 80/04
    Der Bundesfinanzhof (BFH) habe in den Anwendungsbereich dieser Vorschrift auch Anzeigen einbezogen, für die keine besondere Form vorgesehen sei, wie z.B. bei der in § 1 Abs. 2 Satz 1 der Verordnung vom 8. Februar 1978 zur Durchführung des Gesetzes zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes vom 3. August 1950 --KraftStGÄndGDV-- (Gesetz- und Verordnungsblatt Berlin --GVBl Bln-- 1978, 745) geforderten Anzeige über den Wegfall der Voraussetzungen für die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer (z.B. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1991 VII R 72/89, VII R 73/89, BFH/NV 1992, 567).

    Aufgrund der beiläufigen Bemerkung in dem von der Familienkasse zitierten BFH-Urteil in BFH/NV 1992, 567, § 1 Abs. 2 Satz 1 KraftStGÄndGDV sei eine Spezialvorschrift zu § 153 Abs. 2 AO 1977, kann nicht als entschieden gelten, dass Anzeigen i.S. des § 153 Abs. 2 AO 1977 zur Hemmung des Anlaufs der Festsetzungsfrist führen.

    c) Der Senat weicht mit seiner Entscheidung nicht von dem Urteil des VII. Senats in BFH/NV 1992, 567 ab.

  • BFH, 22.01.1997 - II B 40/96

    Berichtigungsanzeige nach § 153 Abs. 1 AO löst keine Anlaufhemmung nach § 170 …

    Auszug aus BFH, 18.05.2006 - III R 80/04
    Dadurch, dass die unrichtige Erklärung später berichtigt wird oder die Berichtigung unterlassen wird, kann die Festsetzungsfrist nicht erneut zu laufen beginnen (BFH-Beschluss vom 22. Januar 1997 II B 40/96, BFHE 181, 571, BStBl II 1997, 266, m.w.N.).
  • FG Düsseldorf, 26.02.2004 - 15 K 5245/03

    Kindergeldfestsetzung; Haushaltswechsel; Festsetzungsverjährung; Anlaufhemmung; …

    Auszug aus BFH, 18.05.2006 - III R 80/04
    Sein Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2005, 559 veröffentlicht.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2008 - 12 A 1983/08

    Rückwirkende Neufestsetzung von Elternbeiträgen für Kindergarten

    Soweit sich das Verwaltungsgericht demgegenüber auf die Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 18. Mai 2006 - III R 80/04 -, BFHE 214, 1, BStBl. II 2008, 371, berufen habe, sei der Sachverhalt, der dieser Entscheidung zugrundegelegen habe, mit der hier vorliegenden Fallkonstellation nicht gleichzusetzen.

    Rn. 61 RegE); BFH, Urteil vom 18. Mai 2006 - III R 80/04 -, BFHE 214, 1 ff.

    Rn. 64 § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO auf die erstmalige Abgabenfestsetzung: BFH, Urteil vom 18. Mai 2006 - III R 80/04 -, a.a.O.

  • BFH, 22.12.2011 - III R 41/07

    Kein Kindergeld während einer Übergangszeit von mehr als vier Monaten zwischen …

    Grundsätzlich wäre zwar mit Ablauf des Jahres 2010 für die Kindergeldansprüche des Jahres 2006 die Festsetzungsfrist abgelaufen (zu deren Berechnung vgl. Senatsurteil vom 18. Mai 2006 III R 80/04, BFHE 214, 1, BStBl II 2008, 371).
  • FG Köln, 26.02.2014 - 12 K 1957/13

    Festsetzungsfrist bei Rückforderung von Kindergeld

    Der Verwaltungsakt erging durch konkludentes Verhalten, indem Festsetzung und Auszahlung zusammenfielen (vgl. BFH-Urteil vom 18.05.2006 III R 80/04, BStBl II 2008, 371).

    Der Anspruch auf das Kindergeld entsteht somit für jeden Monat, in dem die Anspruchsvoraussetzungen zu irgendeinem Zeitpunkt vorgelegen haben (BFH-Urteil vom 18. Mai 2006 III R 80/04, BStBl II 2008, 371).

    Nach dem BFH-Urteil vom 18. Mai 2006 III R 80/04, BStBl II 2008, 371 liegt in der monatlichen Auszahlung des Kindergelds die konkludente Festsetzung des Kindergelds, die nur unter den in § 70 Abs. 2 bis 4 EStG und in §§ 172 ff AO geregelten Voraussetzungen geändert oder aufgehoben werden darf.

    Dies gilt auch im Hinblick auf die von der Klägerin unterlassene Mitteilung gemäß § 68 Satz 1 EStG oder § 153 Abs. 1 und 2 AO, weil die Anlaufhemmung nach ihrer Konzeption nur Fälle betrifft, in denen eine Steuer bzw. Steuervergütung noch nicht festgesetzt ist und weil eine Mitteilung über die Änderung der Verhältnisse im Sinne des § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG keine Anzeige im Sinne des § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO darstellt (BFH-Urteil vom 18. Mai 2006 III R 80/04, BStBl II 2008, 371).

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