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Rechtsprechung
   BFH, 27.04.1966 - II 5/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,365
BFH, 27.04.1966 - II 5/62 (https://dejure.org/1966,365)
BFH, Entscheidung vom 27.04.1966 - II 5/62 (https://dejure.org/1966,365)
BFH, Entscheidung vom 27. April 1966 - II 5/62 (https://dejure.org/1966,365)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • BFHE 86, 406
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 24.03.1954 - II ZR 23/53

    Vollmacht beim Verkauf eines GmbH-Anteils

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Unter diesen Umständen ist es für den vorliegenden Fall grunderwerbsteuerrechtlich unerheblich, welche Anforderung das Handelsrecht mit Rücksicht auf die Formvorschriften des § 15 GmbH im übrigen an die Form der Bevollmächtigung zur Übertragung von GmbH-Geschäftsanteilen stellt (vgl. hierzu insbesondere Urteil des Bundesgerichtshofs II ZR 23/53 vom 24. März 1954, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 13 S. 49, wonach der Verkauf und die Abtretung eines GmbH-Geschäftsanteils in notarieller Form durch einen formlos Bevollmächtigten vorgenommen werden kann, wenn die Vollmacht den Bevollmächtigten namentlich benennt; ferner Kommentar von Reichsgerichtsräten und Bundesrichtern zum BGB , § 167 Anm. 8;… ferner Schilling in Hachenburg, Kommentar zum Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung , 6. Aufl., § 15 Anm. 25 mit weiteren Nachweisen).
  • BVerfG, 10.06.1963 - 1 BvR 345/61

    Teilweise Verfassungswidrigkeit des § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Auch § 1 Abs. 3 GrEStG in der vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gebilligten Modifikation (Beschluß 1 BvR 345/61 vom 10. Juni 1963, besonders zu III 2, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - BVerfGE - Bd. 16 S. 203, BStBl I S. 620) nimmt insofern eine gewisse Sonderstellung ein, als nicht ein unmittelbarer Grundstücksumsatz, sondern ein gesellschaftsrechtlicher Vorgang der Steuer unterworfen wird.
  • BFH, 16.03.1966 - II 70/63
    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Als Ergänzungstatbestand zu § 1 Abs. 1 und Abs. 2 GrEStG ist er, wie der Senat erst neuerdings in dem Urteil II 70/63 vom 16. März 1966 ( BStBl 1966 III S. 378) entschieden hat, sinnvoll ab- und einzugrenzen, dies auch unter Beachtung des Umstandes, daß je nach dem Einzelfall die rechtliche oder wirtschaftliche Betrachtungsweise im Vordergrund stehen kann (vgl. insoweit auch Urteil des Senats II 35/56 U vom 19. Dezember 1956, zu II 2 Abs. 2, BFH 64, 284; BStBl 1957 III S. 108).
  • BFH, 16.03.1966 - II 26/63

    Vereinigung oder Übertragung nahezu aller Anteile an einer Gesellschaft - …

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) kann eine Anteilsvereinigung auch dann vorliegen, wenn die restlichverbliebenen Anteile (größeren oder kleineren Umfangs) sich in handelsrechtlich zulässiger Weise (vgl. für die GmbH § 33 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung - GmbH -) im Besitz der Gesellschaft selbst befinden, weil die Gesellschaft begrifflich nicht eine von ihr selbst verschiedene Person, nicht ihr eigener Gesellschafter sein kann (vgl. RFH-Urteil II A 485/29 vom 23. Oktober 1929, Slg. Bd. 26 S. 100, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz , § 3, Rechtsspruch 43; BFH-Urteil II 189/53 U vom 27. Januar 1954, BFH 58, 451; BStBl 1954 III S. 83, neuerdings insoweit bestätigt durch Urteil des Senats II 26/63 vom 16. März 1966, BStBl 1966 III S. 254).
  • BFH, 08.10.1958 - II 182/56 U

    Grunderwerbssteuerliche Befreiung bei einem freiwilligen Austausch von …

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Auch der Senat hat das Vorliegen eines solchen einheitlichen Vertragswerkes - mit Auswirkungen zugunsten oder auch zuungunsten des Steuerpflichtigen - unabhängig von der Frage des Gestaltungsmißbrauchs im Sinne des § 6 StAnpG - in zum Teil amtlich nicht veröffentlichten Entscheidungen - bejaht, wenn alle Beteiligten trotz mehrerer Verträge eine einheitliche Regelung beabsichtigten und wenn zwischen den mehreren Verträgen ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang bestand (vgl. z.B. insoweit Urteile II 182/56 U vom 8. Oktober 1958, BFH 68, 15; BStBl 1959 III S. 7; II 265/60 vom 31. Oktober 1963 zu III, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1965 Nr. 23 S. 24).
  • BFH, 30.06.1965 - II 38/62 U

    Aufhebung eines unzulässig ergangenen Steuerbescheids

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Wenn das FG in Würdigung aller Umstände des Streitfalles bei Auslegung der verschiedenen Verträge ohne Rechtsirrtum, ohne Verstoß gegen den klaren Inhalt der Akten und gegen die Denkgesetze - insoweit also bindend für den Senat (§ 288 Ziff. 1, § 296 Abs. 1 AO a. F.; vgl. § 118 Abs. 1 und 2 FGO, ferner insoweit Urteil des Senats II 38/62 U vom 30. Juni 1965 zu II 2, BFH 83, 36; BStBl 1965 III S. 514) zu dem Ergebnis gekommen ist, daß es sich hierbei um ein einheitliches Vertragswerk handele, so ist diese Auslegung, die nicht zu einer steuerpflichtigen Anteilsvereinigung im Sinne des § 1 Abs. 3 GrEStG führt, durchaus möglich und rechtlich nicht zu beanstanden.
  • BFH, 19.12.1956 - II 35/56 U

    Eintritt der Verinigung aller Gesellschaftsanteile in einer Hand nach dem …

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Als Ergänzungstatbestand zu § 1 Abs. 1 und Abs. 2 GrEStG ist er, wie der Senat erst neuerdings in dem Urteil II 70/63 vom 16. März 1966 ( BStBl 1966 III S. 378) entschieden hat, sinnvoll ab- und einzugrenzen, dies auch unter Beachtung des Umstandes, daß je nach dem Einzelfall die rechtliche oder wirtschaftliche Betrachtungsweise im Vordergrund stehen kann (vgl. insoweit auch Urteil des Senats II 35/56 U vom 19. Dezember 1956, zu II 2 Abs. 2, BFH 64, 284; BStBl 1957 III S. 108).
  • RFH, 23.10.1929 - II A 485/29
    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) kann eine Anteilsvereinigung auch dann vorliegen, wenn die restlichverbliebenen Anteile (größeren oder kleineren Umfangs) sich in handelsrechtlich zulässiger Weise (vgl. für die GmbH § 33 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung - GmbH -) im Besitz der Gesellschaft selbst befinden, weil die Gesellschaft begrifflich nicht eine von ihr selbst verschiedene Person, nicht ihr eigener Gesellschafter sein kann (vgl. RFH-Urteil II A 485/29 vom 23. Oktober 1929, Slg. Bd. 26 S. 100, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz , § 3, Rechtsspruch 43; BFH-Urteil II 189/53 U vom 27. Januar 1954, BFH 58, 451; BStBl 1954 III S. 83, neuerdings insoweit bestätigt durch Urteil des Senats II 26/63 vom 16. März 1966, BStBl 1966 III S. 254).
  • BFH, 27.01.1954 - II 189/53 U

    Vorleigen einer Vereinigung aller Anteile in einer Hand bei Teilbesitz der …

    Auszug aus BFH, 27.04.1966 - II 5/62
    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (RFH) und des Bundesfinanzhofs (BFH) kann eine Anteilsvereinigung auch dann vorliegen, wenn die restlichverbliebenen Anteile (größeren oder kleineren Umfangs) sich in handelsrechtlich zulässiger Weise (vgl. für die GmbH § 33 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung - GmbH -) im Besitz der Gesellschaft selbst befinden, weil die Gesellschaft begrifflich nicht eine von ihr selbst verschiedene Person, nicht ihr eigener Gesellschafter sein kann (vgl. RFH-Urteil II A 485/29 vom 23. Oktober 1929, Slg. Bd. 26 S. 100, Mrozek-Kartei, Grunderwerbsteuergesetz , § 3, Rechtsspruch 43; BFH-Urteil II 189/53 U vom 27. Januar 1954, BFH 58, 451; BStBl 1954 III S. 83, neuerdings insoweit bestätigt durch Urteil des Senats II 26/63 vom 16. März 1966, BStBl 1966 III S. 254).
  • BFH, 15.12.2010 - II R 45/08

    Anfall von Grunderwerbsteuer bei mittelbarer Anteilsvereinigung trotz …

    Rn. 17 Aus dem von der Klägerin angeführten BFH-Urteil vom 27. April 1966 II 5/62 (BFHE 86, 406) ergibt sich nichts anderes.

    Es bedarf danach keiner Prüfung, ob an der Rechtsprechung des BFH im Urteil in BFHE 86, 406 für die dort entschiedene Fallgestaltung festgehalten werden könnte.

  • BFH, 15.12.1972 - II R 123/66

    Erbteilsübertragungsvertrag - Einheitlicher Gesamtvertrag - Grundstück aus …

    Das ist mit ein Grund dafür, weshalb der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, daß auch bei der im Vordergrund stehenden Maßgeblichkeit der zivilrechtlichen Vertragsgestaltung selbst getrennte und zeitlich aufeinanderfolgende Verträge grunderwerbsteuerrechtlich dann als einheitliches Vertragswerk anzusehen sind, wenn alle Beteiligten trotz mehrerer (in einer Urkunde oder in mehreren Urkunden enthaltenen) getrennter Verträge eine einheitliche Regelung beabsichtigten (vgl. § 154 BGB) und wenn zwischen den mehreren Verträgen ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BFH-Urteile vom 27. April 1966 II 5/62, BFHE 86, 406, 408; vom 28. November 1967 II 102/63, BFHE 90, 534, 536, BStBl II 1968, 186).
  • FG Schleswig-Holstein, 18.10.2000 - III 817/98

    Grunderwerbsteuer bei mittelbarer Anteilsvereinigung

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  • BFH, 05.11.2002 - II R 86/00

    GrESt; Anteilsvereinigung - Untergang von Anteilen durch Anwachsung

    Der nach erfolglosem Einspruch der Klägerin erhobenen Klage gab das Finanzgericht (FG) mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2001, 227 veröffentlichten Urteil unter Verweis auf die Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 27. April 1966 II 5/62 (BFHE 86, 406) sowie vom 13. September 1995 II R 80/92 (BFHE 178, 468, BStBl II 1995, 903) statt.
  • BFH, 28.04.1970 - II 109/65

    Entwicklung der Verhältnisse - Definitionsbereich der Normen - Elemente des …

    Dabei spricht eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, daß die Klägerin als Wohnungsbaugesellschaft (allerdings auch Betreuungsgesellschaft) die einzelnen Parzellen an deren Erwerber nicht veräußert hätte, wenn ihr nicht -- in dieser oder jener Rechtsform -- deren Bebauung übertragen worden wäre, so daß selbst bei äußerlich getrennten, innerlich aber verbundenen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs V ZR 214/64 vom 20. Mai 1966, Monatsschrift für Deutsches Recht 1966 S. 749, mit weiteren Hinweisen) Verträgen von einem (insbesondere im Sinne der §§ 139, 154, 313 BGB) einheitlichen Vertragswerk auszugehen wäre (vgl. dazu BFH-Urteil II 5/62 vom 27. April 1966, BFH 86, 406 [408]).
  • BFH, 19.11.2004 - II B 97/03

    Grundbesitzende PersG : Anteilsvereinigung

    Das angefochtene Urteil weicht auch nicht von dem BFH-Urteil vom 27. April 1966 II 5/62 (BFHE 86, 406) ab.
  • FG Düsseldorf, 01.08.2007 - 7 K 2203/05

    Steuerbarkeit einer mittelbaren Vereinigung von Gesellschaftsanteilen in einer …

    Die hierzu entwickelten Rechtsprechungsgrundsätze des Bundesfinanzhofs aus 1966 (BFH - Urteil vom 27.4.1966 II 5/62, BFHE 86, 406) würden in jüngeren Entscheidungen bestätigt (…BFH - Urteil vom 5.11.2002, BFH/NV 2003, 344, Urteil des Schleswig - Holsteinischen FG vom 18.10.2000, EFG 2001, 227).
  • BFH, 22.06.1966 - II 165/62

    Antrag auf Freistellung von der angeforderten Grunderwerbsteuer - Anwendung des § …

    Es trifft zu, daß § 1 Abs. 3 GrEStG eine gewisse Sonderstellung einnimmt, die es -- wie der Senat noch neuerdings betonen konnte -- gebietet, diese Vorschrift sinnvoll ab- und einzugrenzen (vgl. z. B. das Urteil II 5/62 vom 27. April 1966, BFH 86, 406, und insbesondere Urteil II 26/63 vom 16. März 1966, BStBl III 1966, 254, zur Änderung der Rechtsprechung hinsichtlich der sog. Zwerganteile).
  • BFH, 28.11.1967 - II 102/63

    Vereinbarung über den Erwerb eines Grundstücks und der Errichtung eines Gebäudes …

    Andererseits hat der Senat - ebenfalls in ständiger Rechtsprechung - trotz getrennter Verträge ein einheitliches Vertragswerk - mit Auswirkungen zugunsten oder auch zuungunsten der Steuerpflichtigen (Stpfl.) und unabhängig von der Frage eines Gestaltungsmißbrauchs im Sinn des § 6 StAnpG - bejaht, wenn die Beteiligten trotz mehrerer Verträge eine einheitliche Regelung beabsichtigten und wenn zwischen den mehreren Verträgen ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang bestand (vgl. zuletzt Urteil des Senats II 5/62 vom 27. April 1966, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 86 S. 406 - BFH 86, 406 -).
  • BFH, 15.12.1970 - II 96/65

    Steuerbefreiung - Begünstigter Teil des Erwebs - Begünstigte Fläche - …

    Tatsachen, welche für den vorliegenden Fall einen anderen Parteiwillen ersehen ließen (vgl. Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen Bd. 146 S. 234 -- RGZ 146, 234 -- und in Umkehrung RGZ 79, 434 [436]; RGZ 103, 295 [297]; BGH, Monatsschrift für Deutsches Recht 1966 S. 749 -- MDR 1966, 749 --; Urteil des BFH II 5/62 vom 27. April 1966, BFH 86, 406 [408]), liegen nicht vor.
  • BFH, 06.11.1968 - II 6/64

    Festlegung des Einsatzes beim Prämiensparen als einer Verbindung von Sparen und …

  • BFH, 21.03.1968 - II 35/64

    Umdeutung einer Weiterveräußerung eines Grundstücks in eine Rückgängigmachung des …

  • BFH, 30.01.1974 - II R 8/66

    GmbH - Vereinigung aller Anteile - Beabsichtigte Umwandlung in KG - …

  • FG Hessen, 04.02.2015 - 5 K 2079/12

    Grunderwerbsteuerpflicht bei Anteilsvereinigung

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