Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden
Weitere Entscheidung unten: BFH, 11.08.1959

Rechtsprechung
   BFH, 16.08.1967 - VI 170/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,227
BFH, 16.08.1967 - VI 170/65 (https://dejure.org/1967,227)
BFH, Entscheidung vom 16.08.1967 - VI 170/65 (https://dejure.org/1967,227)
BFH, Entscheidung vom 16. August 1967 - VI 170/65 (https://dejure.org/1967,227)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1967,227) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Vermögensrechtliche Behandlung von Aussteuern, die Eltern einer Tochter bei der Verheiratung geben - Erlaß von Anpassungsregelungen durch die obersten Finanzbehörden bei Einengung der Rechtsauslegung durch die Rechtsprechung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 89, 447
  • NJW 1968, 816 (Ls.)
  • DB 1967, 1923
  • BStBl III 1967, 700
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (28)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 03.12.1953 - IV ZR 61/53

    Aussteueranspruch und Gleichberechtigung

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Diese Rechtslage bestand bis zum Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes am 30. Juni 1958, wenn auch bereits seit dem Jahre 1953 durch das Außerkrafttreten des mit Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes (GG) unvereinbaren Rechts eine erhebliche Einschränkung des Aussteueranspruchs eingetreten war, wie insbesondere der Bundesgerichtshof im Urteil IV ZR 61/53 vom 3. Dezember 1953 (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 11 S. 206) dargelegt hat.

    Es war freilich schon damals zweifelhaft, ob der in § 1620 BGB a. F. festgelegte Aussteueranspruch der heiratenden Tochter nicht durch den Gleichheitssatz des Artikel 3 Abs. 2 in Verbindung mit Artikel 117 Abs. 1 GG außer Kraft gesetzt oder erheblich eingeschränkt war (Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - IV ZR 61/53, a.a.O.).

  • BVerfG, 13.12.1966 - 1 BvR 512/65

    Wohnungseinrichtung

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Der Umstand, daß sich in zunehmenden Maße junge Eheleute weitgehend aus eigenen Mitteln eine Wohnungseinrichtung beschaffen, ohne dafür eine Steuerermäßigung erhalten zu können, kann eine andere Entscheidung nicht rechtfertigen; denn es handelt sich hier um zwei verschiedenartige Sachverhalte (vgl. auch Beschluß des Bundesverfassungsgerichts 1 BvR 512/65 vom 13. Dezember 1966, BVerfGE 21, 1 [BVerfG 13.12.1966 - 1 BvR 512/65]).
  • BFH, 08.04.1954 - IV 342/53 U

    Werbungskosten im Zusammenhang mit mit der nebenamtlichen Lehrtätigkeit als …

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Wie der BFH wiederholt ausgesprochen hat, ist nicht alles, was sittlich "anständig" und "richtig" ist, ohne weiteres auch als "sittliche Verpflichtung" im Sinne einer "Zwangsläufigkeit" nach § 33 Abs. 2 EStG zu werten (vgl. z.B. Urteile IV 342/53 U vom 8. April 1954, BFH 58, 722, BStBl III 1954, 188; VI R 196, 197/66 vom 9. Dezember 1966, BFH 88, 119, BStBl III 1967, 308).
  • BFH, 14.11.1958 - VI 91/57 U

    Beurteilung von häuslichen Verhältnissen bei der Besteuerung - Bewertung der …

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Sie würden dabei überfordert und müßten so tief in die persönlichen Verhältnisse der Steuerpflichtigen eindringen, wie es den heutigen Anschauungen über das Verhältnis des Bürgers zum Staat nicht entsprechen würde (Urteile des Senats VI 91/57 U vom 14. November 1958, BFH 68, 122, BStBl III 1959, 47;… VI 306/58 S, a.a.O.).
  • BFH, 02.12.1960 - VI 50/60 U

    Berechtigung eines Einkommensteuerpflichtigen zur Geltendmachung von …

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Der Senat hat auf die Notwendigkeit von Anpassungsregelungen in derartigen Fällen bereits mehrfach hingewiesen, z.B. in den Urteilen VI 50/60 U vom 2. Dezember 1960 (BFH 72, 197, BStBl III 1961, 73) und VI 20/63 U vom 28. Februar 1964 (BFH 79, 34, BStBl III 1964, 245).
  • BFH, 28.02.1964 - VI 104/63 U

    Aussteueraufwendungen als eine außergewöhnliche Belastung

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Dadurch wird jedoch nicht ausgeschlossen, daß das Vorliegen besonderer persönlicher oder wirtschaftlicher Verhältnisse im Einzelfall zu berücksichtigen ist, z.B. wenn Eltern mehrere Kinder ausbilden lassen oder wenn sich außergewöhnliche Belastungen im Sinne der §§ 33 und 33 a EStG in starkem Maße häufen; vgl. BFH-Urteile VI 104/63 U vom 28. Februar 1964 (BFH 79, 97, BStBl III 1964, 268) und VI 234/64 U vom 15. Januar 1965 (BFH 81, 533, BStBl III 1965, 193).
  • BFH, 15.01.1965 - VI 234/64 U

    Steuerermäßigung für eine Aussteuergewährung

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Dadurch wird jedoch nicht ausgeschlossen, daß das Vorliegen besonderer persönlicher oder wirtschaftlicher Verhältnisse im Einzelfall zu berücksichtigen ist, z.B. wenn Eltern mehrere Kinder ausbilden lassen oder wenn sich außergewöhnliche Belastungen im Sinne der §§ 33 und 33 a EStG in starkem Maße häufen; vgl. BFH-Urteile VI 104/63 U vom 28. Februar 1964 (BFH 79, 97, BStBl III 1964, 268) und VI 234/64 U vom 15. Januar 1965 (BFH 81, 533, BStBl III 1965, 193).
  • BFH, 28.02.1964 - VI 20/63 U

    Steuerliche Behandlung von Aussteueraufwendungen

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Der Senat hat auf die Notwendigkeit von Anpassungsregelungen in derartigen Fällen bereits mehrfach hingewiesen, z.B. in den Urteilen VI 50/60 U vom 2. Dezember 1960 (BFH 72, 197, BStBl III 1961, 73) und VI 20/63 U vom 28. Februar 1964 (BFH 79, 34, BStBl III 1964, 245).
  • BFH, 09.12.1966 - VI R 196/66
    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Wie der BFH wiederholt ausgesprochen hat, ist nicht alles, was sittlich "anständig" und "richtig" ist, ohne weiteres auch als "sittliche Verpflichtung" im Sinne einer "Zwangsläufigkeit" nach § 33 Abs. 2 EStG zu werten (vgl. z.B. Urteile IV 342/53 U vom 8. April 1954, BFH 58, 722, BStBl III 1954, 188; VI R 196, 197/66 vom 9. Dezember 1966, BFH 88, 119, BStBl III 1967, 308).
  • BFH, 09.04.1965 - VI 23/65 S

    Frage einer außergewöhnlichen Belastung bei Erlangung eines Gegenwerts oder von …

    Auszug aus BFH, 16.08.1967 - VI 170/65
    Der Senat hat im Urteil VI 23/65 S vom 9. April 1965 (BFH 82, 535, BStBl III 1965, 441) angenommen, daß der Gegenwert, den die Jungvermählten in Gestalt der Möbel usw. erlangen, die Annahme einer außgergewöhnlichen, Belastung im Sinne von § 33 EStG ausschließe.
  • BFH, 07.08.1959 - VI 7/59 S

    Vermögen der Steuerpflichtigen als Versagungsgrund für die Anerkennung von …

  • BFH, 24.07.1959 - VI 306/58 S

    Zuwendungen von Eltern an ihren als Diplom-Ingenieur erfolgreich ausgebildeten …

  • BFH, 05.04.1957 - VI 177/56 U

    Aufwendungen für Hausrat zur Verheiratung des Kindes als aussergewöhnliche …

  • GemSOGB, 19.10.1971 - GmS-OGB 3/70

    Voraussetzungen für den Erlass der Gewerbesteuer; Rechte des Generalvertreters …

    In der Entscheidung VI 170/65 vom 16. August 1967 (BFH 89, 447, BStBl III 1967, 700), mit der die Rechtsprechung über die steuerliche Behandlung der Aussteuer geändert wurde, hat der BFH sogar selbst auf die Notwendigkeit einer aus Billigkeitsgründen nach § 131 AO zu treffenden Anpassungsregelung der Verwaltung hingewiesen (vgl. auch die noch weitergehenden Folgerungen, die der BFH für einen Sonderfall im Urteil IV 11/64 S vom 5. November 1964, BFH 80, 356, BStBl III 1964, 602 unter Abschn. VII Ziff. 2 der Entscheidung gezogen hat, mit der allerdings eine Verordnung für ungültig erklärt worden war).

    In der Entscheidung VI 170/65 vom 16. August 1967 (BFH 89, 447, BStBl III 1967, 700), mit der die Rechtsprechung über die steuerliche Behandlung der Aussteuer geändert wurde, hat der BFH sogar selbst auf die Notwendigkeit einer aus Billigkeitsgründen nach § 131 AO zu treffenden Anpassungsregelung der Verwaltung hingewiesen (vgl. auch die noch weitergehenden Folgerungen, die der BFH für einen Sonderfall im Urteil IV 11/64 S vom 5. November 1964, BFH 80, 356, BStBl III 1964, 602 unter Abschn. VII Ziff. 2 der Entscheidung gezogen hat, mit der allerdings eine Verordnung für ungültig erklärt worden war).

  • BVerwG, 13.02.1970 - VII C 75.66

    Gewerbesteuererlass wegen Unbilligkeit der Einziehung der Steuer - …

    Auch der Bundesfinanzhof berücksichtigte eine Änderung der Rechtsprechung im Rahmen des § 131 AO (vgl. Urteil vom 14. August 1958 - I 39/57 U - [BFHE 67, 354 = BStBl. 1958 III S. 409]; Urteil vom 1. April 1960 - VI 134/58 U - [BFHE 70, 621 = BStBl. 1960 III S. 231]; Urteil vom 2. Dezember 1960 - VI 50/60 U - [BFHE 72, 197 = BStBl. 1961 III S. 73]; Urteil vom 13. März 1964 - VI 28/64 U - [BFHE 79, 306 = BStBl. 1964 III S. 342]; Urteil vom 5. November 1964 - IV 11/64 S - [BFHE 80, 356 [378] = BStBl. 1964 III S. 602 [609]]; Urteil vom 1. April 1965 - IV 301/62 U - [BFHE 82, 514 = BStBl. 1965 III S. 432]; Urteil vom 16. Februar 1967 - IV R 62/66 - [BFHE 87, 531 [538] = BStBl. 1967 III S. 222 [225]]; Urteil vom 16. August 1967 - VI 170/65 - [BFHE 89, 447 [460] = BStBl. 1967 III S. 700 [705 letzter Absatz]]).

    Der vorlegende Senat sieht sich bei seiner rechtlichen Beurteilung im Grundsatz in Übereinstimmung mit den Urteilen des VI. Senats des Bundesfinanzhofs vom 16. August 1967 - VI R 22/66 - (BFHE 90, 57 = BStBl. 1967 III S. 756) und - VI 170/65 - (BFHE 89, 447 [460] = BStBl. 1967 III S. 700 [705]), in denen ausgeführt ist, daß Steuerfälle aus der Zeit vor dem Bekanntwerden der neuen Rechtsprechung des Senats zur steuerlichen Berücksichtigung einer Aussteuer nach den bisherigen milderen Rechtsgrundsätzen abgewickelt werden müssen.

  • BVerwG, 13.02.1970 - VII C 28.66

    Gewerbesteuererlass wegen Unbilligkeit der Einziehung der Steuer - …

    Auch der Bundesfinanzhof berücksichtigte eine Änderung der Rechtsprechung im Rahmen des § 131 AO (vgl. Urteil vom 14. August 1958 - I 39/57 U - [BFHE 67, 354 = BStBl. 1958 III S. 409]; Urteil vom 1. April 1960 - VI 134/58 U - [BFHE 70, 621 = BStBl. 1960 III S. 231]; Urteil vom 2. Dezember 1960 - VI 50/60 U - [BFHE 72, 197 = BStBl. 1961 III S. 73] Urteil vom 13. März 1964 - VI 28/64 U - [BFHE 79, 306 = BStBl. 1964 III S. 342]; Urteil vom 5. November 1964 - IV 11/64 S - [BFHE 80, 356 [378] = BStBl. 1964 III S. 602 [609]]; Urteil vom 1. April 1965 - IV 301/62 U - [BFHE 82, 514 = BStBl. 1965 III S. 432]; Urteil vom 16. Februar 1967 - IV R 62/66 - [BFHE 87, 531 [538] = BStBl. 1967 III S. 222 [225]]; Urteil vom 16.; August 1967 - VI 170/65 - [BFHE 89, 447 [460] = BStBl. 1967 III S. 700 [705 letzter Absatz]]).

    Der vorlegende Senat sieht sich bei seiner rechtlichen Beurteilung im Grundsatz in Übereinstimmung mit den Urteilen des VI. Senats des Bundesfinanzhofs vom 16. August 1967 - VI R 22/66 - (BFHE 90, 57 = BStBl. 1967 III S. 756) und - VI 170/65 - (BFHE 89, 447 [460] = BStBl. 1967 III S. 700 [705]), in denen ausgeführt ist, daß Steuerfälle aus der Zeit vor dem Bekanntwerden der neuen Rechtsprechung des Senats zur steuerlichen Berücksichtigung einer Aussteuer nach den bisherigen milderen Rechtsgrundsätzen abgewickelt werden müssen.

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH

Rechtsprechung
   BFH, 11.08.1959 - I 197/57 S   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,111
BFH, 11.08.1959 - I 197/57 S (https://dejure.org/1959,111)
BFH, Entscheidung vom 11.08.1959 - I 197/57 S (https://dejure.org/1959,111)
BFH, Entscheidung vom 11. August 1959 - I 197/57 S (https://dejure.org/1959,111)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1959,111) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 69, 447
  • BFHE 89, 447
  • DB 1959, 1157
  • BStBl III 1959, 428
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (31)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 26.11.1957 - I 230/56 U

    Vorliegen einer Dauerschuld - Rückstellungen für ungewisse und auf Sachleistungen …

    Auszug aus BFH, 11.08.1959 - I 197/57 S
    Diese Auffassung liegt der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zugrunde (Urteile IV 140/56 U vom 27. Juni 1957, BStBl 1957 III S. 287, Slg. Bd. 65 S. 140; I 230/56 U vom 26. November 1957, BStBl 1958 III S. 39, Slg. Bd. 66 S. 97).
  • BFH, 27.06.1957 - IV 140/56 U

    Zulässigkeit der Hinzurechnung von Lizenzgebühren als Dauerschulden bei der …

    Auszug aus BFH, 11.08.1959 - I 197/57 S
    Diese Auffassung liegt der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zugrunde (Urteile IV 140/56 U vom 27. Juni 1957, BStBl 1957 III S. 287, Slg. Bd. 65 S. 140; I 230/56 U vom 26. November 1957, BStBl 1958 III S. 39, Slg. Bd. 66 S. 97).
  • RFH, 23.10.1935 - IV A 53/35
    Auszug aus BFH, 11.08.1959 - I 197/57 S
    Den Gegensatz zu Schulden, deren Gegenwert der nicht nur vorübergehenden Verstärkung des Betriebskapitals dient, bilden laufende Verbindlichkeiten, die im gewöhnlichen Geschäftsgange eines Unternehmens entstehen (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs IV A 53/35 vom 23. Oktober 1935, RStBl 1936 S. 411, Slg. Bd. 38 S. 277, ergangen zu § 10 Abs. 1 Ziff. 1 des Gewerbesteuerrahmengesetzes).
  • BFH, 13.12.2006 - VIII R 51/04

    Refinanzierungskredite des Leasinggebers als Dauerschulden

    Der BFH hat bereits in seinem Urteil vom 11. August 1959 I 197/57 S (BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428) ausgeführt, dass das Hinausschieben der Zahlung auf eine laufende Verbindlichkeit zur Umwandlung einer derartigen Verpflichtung in eine Dauerschuld führen könne.
  • BFH, 13.12.1962 - IV 313/58 S

    Hinzurechnung von Steuerschulden als Dauerschulden bei der Berechnung des …

    Eine Hinzurechnung von Steuerschulden als Dauerschulden kommt bei der Berechnung des Gewerbekapitals in der Regel nur auf den Stichtag (Feststellungszeitpunkt) in Betracht, der auf den Ablauf des 12-Monats-Zeitraumes (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 197/57 S vom 11. August 1959, BStBl 1959 III S. 428, Slg. Bd. 69 S. 447) folgt.

    Zusammenfassung: Eine Hinzurechnung von Steuerschulden als Dauerschulden kommt bei der Berechnung des Gewerbekapitals in der Regel nur auf den Stichtag (Feststellungszeitpunkt) in Betracht, der auf den Ablauf des 12-Monats-Zeitraumes (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 197/57 S vom 11. August 1959, BStBl 1959 III S. 428, Slg. Bd. 69 S. 447) folgt.

    Der Bundesfinanzhof hat in der Entscheidung I 197/57 S vom 11. August 1959 (BStBl 1959 III S. 428, Slg. Bd. 69 S. 447) ausgesprochen, daß Steuerschulden nur dann Dauerschulden sind, wenn sie nicht binnen 12 Monaten seit der Zahlungsaufforderung im Steuerbescheid getilgt werden.

  • BFH, 23.01.1962 - I 159/60 S

    Einordnung von Steuerschulden als Dauerschulden

    Soweit sich aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs I 197/57 S vom 11. August 1959 (BStBl 1959 III S. 428, Slg. Bd. 69 S. 447) eine andere Auffassung ergibt, wird sie aufgegeben.

    Soweit sich aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs I 197/57 S vom 11. August 1959 (BStBl 1959 III S. 428, Slg. Bd. 69 S. 447) eine andere Auffassung ergibt, wird sie aufgegeben.

    Der Senat hat im Urteil I 197/57 S vom 11. August 1959 (BStBl 1959 III S. 428, Slg. Bd. 69 S. 447) entschieden, bei der Einheitsbewertung abgezogene Steuerschulden seien für die Ermittlung des Gewerbekapitals dann als Dauerschulden anzusehen, wenn sie nicht binnen 12 Monaten seit der Zahlungsaufforderung durch das Leistungsgebot getilgt worden seien.

  • BFH, 29.04.2009 - I R 93/08

    Hinzurechnung von Zinsen für Dauerschulden für Darlehen der Staatsbank der DDR - …

    Auf das Handeln und den Willen des Unternehmers kommt es ebenso wenig an wie auf den Inhalt und den Entstehungsgrund der Schuld; die Annahme einer Dauerschuld setzt auch keine rechtsgeschäftliche Verpflichtung im Sinne einer sog. Schuldaufnahme voraus (vgl. BFH-Urteile vom 27. Juni 1957 IV 140/56 U, BFHE 65, 140, BStBl III 1957, 287; in BFHE 66, 97, BStBl III 1958, 39; vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428).
  • BFH, 31.10.1990 - I R 77/86

    - Verbindlichkeit eines Energieversorgungsunternehmens aufgrund einer …

    Keine Dauerschulden sind die Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsverkehrs (s. z.B. Urteile des erkennenden Senats vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428; vom 30. Juni 1971 I R 55/68, BFHE 103, 80, BStBl II 1971, 750; vom 18. Dezember 1986 I R 293/82, BFHE 149, 64, BStBl II 1987, 446).
  • BFH, 09.04.1981 - IV R 24/78

    Kredite zur Beschaffung von dem Leasinggeber zuzurechnenden Leasinggegenständen …

    Dabei ist für die Unterscheidung zwischen Dauerschulden i. S. von § 8 Nr. 1 und § 12 Abs. 2 Nr. 1 GewStG einerseits und laufenden Verbindlichkeiten andererseits in erster Linie der "Charakter der Schuld" maßgeblich (z.B. BFH-Urteile vom 22. Juni 1965 I 202/64 U, BFHE 82, 657, BStBl III 1965, 484; vom 13. April 1965 I 366/62 U, BFHE 82, 466, BStBl III 1965, 416; vom 4. November 1964 I 206/62, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Gewerbesteuergesetz, § 12 Rechtsspruch 57; vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428).
  • BFH, 11.12.1986 - IV R 185/83

    Refinanzierung der von einem Werbemittler an Filmtheater zur Erlangung …

    Ob eine Verbindlichkeit der nicht nur vorübergehenden Verstärkung des Betriebskapitals dient, richtet sich in erster Linie nach dem Charakter der Schuld, der wiederum durch den Finanzierungsanlaß geprägt wird (vgl. BFH-Urteile vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428, und zuletzt vom 8. Februar 1984 I R 15/80, BFHE 140, 468, BStBl II 1984, 379).
  • BFH, 11.04.1984 - I R 56/80

    Dauerschulden - Lebensversicherung - Rückstellungen für Beitragsrückerstattung - …

    Daß Steuerschulden nicht bereits mit ihrer Entstehung zu Dauerschulden werden, sondern erst, wenn sie nicht binnen Jahresfrist nach Festsetzung getilgt worden sind, hat seine Ursache darin, daß der der Schuldaufnahme vergleichbare Zeitpunkt in diesem Falle nicht der kraft Gesetzes festgelegte Zeitpunkt des Entstehens der Steuerschuld ist; maßgeblich ist vielmehr der Zeitpunkt, zu dem die Steuerschuld festgesetzt und damit die Zahlungsverpflichtung begründet wird (vgl. BFH-Urteile vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428; vom 23. Januar 1962 I 159/60 S, BFHE 74, 601, BStBl III 1962, 222, und Birkholz, Rückstellungen als Dauerschulden, Finanz-Rundschau - FR - 1958, 275, 278).
  • BFH, 20.11.1980 - IV R 81/77

    Kontokorrentkredit als Dauerschuld trotz vorübergehender Abdeckung durch Darlehen …

    Der BFH hat weiter entschieden, daß einzelne Schulden, die im laufenden Geschäftsverkehr begründet werden und daher nicht der dauernden Betriebsmittelverstärkung dienen, keine Dauerschulden sind (Urteil vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428).
  • BFH, 22.08.1990 - I R 178/86

    Mit dem Erwerb eines Betriebs (Teilbetrieb) zusammenhängende Schuld als …

    Sie waren keine Dauerschulden, soweit es sich um Verbindlichkeiten des laufenden Geschäftsverkehrs handelte und sie innerhalb von zwölf Monaten nach Ablauf der sich aus der Art des ihnen jeweils zugrundeliegenden Geschäftsvorfalls ergebenden üblichen Tilgungsfrist getilgt wurden (s. BFH-Urteile vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428; vom 6. Februar 1985 I R 81/81, BFHE 143, 468, BStBl II 1985, 431).
  • BFH, 02.07.1997 - I R 28/96

    Ermittlung des Gewinns aus Gewerbebetrieb

  • FG Hamburg, 11.06.1996 - II 70/94

    Streit um die Bewertung verzinslicher Vorauszahlungen für …

  • BFH, 19.06.1980 - IV R 93/77

    Zwischenkredite sind Dauerschulden, wenn sie nicht im laufenden Geschäftsverkehr …

  • BFH, 10.11.1976 - I R 133/75

    Langfristige Bankdarlehen als Dauerschulden auch insoweit, als verzinsliche Teile …

  • BFH, 13.03.1964 - IV 385/62 S

    Rückstellungen wegen drohender Haftpflichtverbindlichkeiten und …

  • FG Hamburg, 06.09.2005 - II 173/04

    Dauerschulden bei in US-Dollar geführten Festkrediten

  • FG Düsseldorf, 26.08.2004 - 11 K 1971/01

    Auskiesungsvertrag; Rückstellung; Pachtvorauszahlungsrückstellung; Dauerschuld; …

  • BFH, 12.06.1968 - I 278/63

    Einordnung derSchadensrückstellungen eines Versicherungsunternehmens als …

  • BFH, 13.04.1965 - I 366/62 U

    Rechtmäßigkeit der Einordnung von Omnibussen eines …

  • BFH, 12.12.1969 - VI R 289/67

    Behandlung eines Pfandleihnunternehmens als Kreditinstitut - Behandlung von durch …

  • BFH, 20.07.1965 - I 7/65 U

    Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen zu dem Gewinn aus Gewerbebetrieb

  • BFH, 11.11.1964 - I 38/62 U

    Zurechnung des Pachtendkonto als Dauerschuld dem Gewerbekapital

  • BFH, 19.12.1973 - I R 31/72

    Keine Dauerschuld solange die Vollziehung des Bescheids bei einer betrieblichen …

  • BFH, 26.01.1972 - I R 145/69

    Zur Frage der Behandlung der sog. Bardepots im Sachversicherungsgeschäft als …

  • BFH, 04.07.1969 - VI R 276/66

    Wechsel - Inhaber eines Einzelhandelsgeschäfts - Warenschuld - Großhändler - …

  • BFH, 02.08.1966 - I 66/63
  • BFH, 02.05.1961 - I 63/60 S

    Dauerschuld bei durchschnittlicher Laufzeit eines in gleichen Monatsraten zu …

  • BFH, 22.06.1965 - I 202/64 U

    Einordnung von Eigenakzepten bei Anwendung des sog. Wechsel-Scheck-Verfahrens

  • FG Hamburg, 31.10.1997 - II 89/95

    Streit um die Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen und Dauerschulden bei der …

  • BFH, 26.04.1960 - I 177/58 U

    Dauerschuldcharakter von Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen in der …

  • BFH, 06.11.1962 - I 309/61 U

    Abweichender Abschlusszeitpunkt bei der für die Ermittlung des Gewerbekapitals …

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht