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   BGH, 09.05.2006 - 5 StR 453/05   

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https://dejure.org/2006,456
BGH, 09.05.2006 - 5 StR 453/05 (https://dejure.org/2006,456)
BGH, Entscheidung vom 09.05.2006 - 5 StR 453/05 (https://dejure.org/2006,456)
BGH, Entscheidung vom 09. Mai 2006 - 5 StR 453/05 (https://dejure.org/2006,456)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • HRR Strafrecht

    § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB; § 108e StGB; § 331 StGB; § 332 StGB; § 333 StGB; § 334 StGB; § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG; § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO
    Amtsträgerschaft kommunaler Mandatsträger bei Betrauung mit konkreten Verwaltungsaufgaben, die über ihre Mandatstätigkeit in der kommunalen Volksvertretung und den zugehörigen Ausschüssen hinausgehen; Vorrang der Abgeordnetenbestechung gegenüber den Bestechungsdelikten; ...

  • lexetius.com

    StGB § 11 Abs. 1 Nr. 2, § 108e, §§ 331 ff.; UStG § 1 Abs. 1 Nr. 1

  • IWW
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Vorteilszuwendungen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen in den Volksvertretungen der Gemeinden und Gemeindeverbände - Amtsträgereigenschaft kommunaler Mandatsträger - Abschließender Regelungscharakter des § 108e Strafgesetzbuch (StGB) im Verhältnis zu den §§ 331 ff. ...

  • sokolowski.org

    Komunalpolitiker sind grundsätzlich keine Amtsträger

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kommunale Mandatsträger als Amtsträger; Verhältnis § 108e - §§ 331 ff. StGB; Umsatzsteuerpflicht bei Schmiergeld

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Annahme von Schmiergeldzahlungen umsatzsteuerpflichtig?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

Besprechungen u.ä. (7)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Umsatzsteuerpflicht - Schmiergeldzahlungen an Abgeordnete

  • nrw.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Kommunale Mandatsträger begründen keine Amtsträgerschaft

  • nomos.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Gemeinderäte als Amtsträger? Überlegungen zur strafrechtlichen Einordnung von Gemeinderäten im Rahmen von § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB (Dr. Ulli Meyer; LKRZ 2015, 137-139)

  • lto.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Abgeordnetenbestechung // Kampf gegen Korruption in eigener Sache bleibt aus

  • pruf.de PDF, S. 28 (Entscheidungsbesprechung)

    Kommunale Mandatsträger sind Abgeordnete (RA Dr. Thilo Streit; MIP 2007, 28)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Schmiergeldzahlung an kommunalen Mandatsträger

  • zis-online.com PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Korruptionsstrafbarkeit kommunaler Mandatsträger (Richter i.H. Dr. Holger Niehaus, Münster; ZIS 2008, 49)

Papierfundstellen

  • BGHSt 51, 44
  • NJW 2006, 2050
  • NStZ 2006, 389
  • StV 2006, 465 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • BGH, 17.06.2010 - 5 StR 114/10

    Strafvereitelung; Maßnahmevereitelung (Maßnahme; strafprozessuale

    Dieses Erkenntnis hat der Senat durch Urteil vom 9. Mai 2006 (BGHSt 51, 44) teilweise aufgehoben.

    Die Verurteilungen entsprechen der Rechtsauffassung des Senats (vgl. BGHSt 51, 44, 59 ff.).

  • BGH, 17.03.2015 - 2 StR 281/14

    Schuldspruch gegen ehemaligen thüringischen Innenminister wegen

    Da Handlungen des Angeklagten als mit Verwaltungsfunktionen betrauter ehrenamtlicher Beigeordneter und nicht Tätigkeiten bei Wahrnehmung seines Mandats als Stadtratsmitglied inmitten stehen, richtet sich die Strafbarkeit allein nach § 331 StGB und nicht nach den Vorschriften über die Abgeordnetenbestechung (vgl. BT-Drucks. 18/476 S. 8 zu § 108e Abs. 1 und Abs. 3 Nr. 1 StGB n. F., sowie Senat, Urteil vom 12. Juli 2006 - 2 StR 557/05, wistra 2006, 419, 420 und BGH, Urteil vom 9. Mai 2006 - 5 StR 453/05, BGHSt 51, 44, 57 f., jeweils zu § 108e Abs. 1 a. F.).

    aa) Die Feststellungen belegen den Abschluss einer konkreten Unrechtsvereinbarung im Sinne des § 108e StGB a. F. dergestalt, dass das vereinbarte Honorar dem Angeklagten zumindest auch für ein künftiges, bestimmtes Abstimmungsverhalten im Stadtrat zu Gute kommen sollte (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 2006 - 5 StR 453/05, BGHSt 51, 44, 59 ff.; Fischer, StGB, 61. Aufl., § 108e Rn. 6 f.).

    Ob sich der Mandatsträger dabei innerlich vorbehält, sein Abstimmungsverhalten nicht durch die Zuwendung beeinflussen zu lassen, ist für die Strafbarkeit ebenso wie bei § 108e StGB a. F. unerheblich (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 9. Mai 2006 - 5 StR 453/05, BGHSt 51, 44, 59 ff.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.11.2018 - 15 A 2638/17

    Offenbaren als Offenlegung eines im Zeitpunkt der Offenlegung noch bestehenden

    vgl. dazu BGH, Urteile vom 12. Juli 2006 - 2 StR 557/05 -, juris Rn. 9, und vom 9. Mai 2006 - 5 StR 453/05 -, juris Rn. 22 ff. (zum insoweit inhaltsgleichen § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB); Tormöhlen, in: Gosch, AO/FGO, 141. Lieferung, Stand: 1. Juni 2018, § 30 AO Rn. 20 und 22; Hummel, in: Gosch, AO/FGO, 141. Lieferung, Stand: 1. November 2015, § 7 AO Rn. 13 und 18; Musil, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, 249. Lieferung August 2018, § 7 AO Rn. 20 und 31 f.; Drüen, in: Tipke/Kruse, AO/FGO, 143. Lieferung Januar 2016, § 7 Rn. 10.
  • OVG Niedersachsen, 10.08.2010 - 1 KN 218/07

    Planerischer Lärmschutz bei einem Freizeitpark; Auswirkungen des Angebots von

    In gleicher Weise folgt nichts daraus, dass sich Ratsmitglieder in dieser Eigenschaft weder wegen Vorteilsannahme noch wegen Bestechlichkeit (§§ 331 f. StGB) strafbar machen können, weil sie nicht Amtsträger im Sinne von § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB sind (BGH, Urt. v. 9.5.2006 - 5 StR 453/05 -, BGHSt 51, 44 = NJW 2006, 2050; Urt. v. 12.7.2006 - 2 StR 557/05 -, NStZ 2007, 36).

    Auch der Bundesgerichtshof hat einen gesetzgeberischen Handlungsbedarf angenommen (Urt. v. 9.5.2006, a.a.O.), was - aus welchen Gründen auch immer - folgenlos geblieben ist.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.05.2013 - 15 B 556/13

    Zugang eines Ratsmitglieds zu Informationen über Zuschnitt und Eingruppierung von

    BGH, Urteil vom 9. Mai 2006 - 5 StR 453/05 -, BGHSt 51, 44 ff.
  • BGH, 12.07.2006 - 2 StR 557/05

    Verurteilung im sog. "Kölner Müllskandal" wegen Bestechlichkeit teilweise

    Der Senat folgt insoweit im Ergebnis der vom 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs im Urteil vom 9. Mai 2006 - 5 StR 453/05 - vertretenen Rechtsauffassung.
  • BGH, 26.07.2012 - 1 StR 492/11

    Steuerhinterziehung durch gesellschaftsrechtliche Konstruktionen bei Einkünften

    a) Gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG unterliegen der Umsatzsteuer unter anderem sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens ausführt, die einen wirtschaftlichen Wert haben und Gegenstand eines Leistungsaustausches sind (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 2006 -5 StR 453/05, BGHSt 51, 44, 63, BGHR UStG § 1 Abs. 1 Nr. 1 Umsatzsteuerpflicht 1 mwN zur Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs).
  • BGH, 10.01.2008 - 3 StR 462/07

    Freisprüche vom Vorwurf der Abgeordnetenbestechung im Zusammenhang mit

    Dazu hat es unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHSt 51, 44) ausgeführt, dass eine Zuwendung an einen Abgeordneten zum Zweck "allgemeiner Klimapflege" - anders als Leistungen an Amtsträger unter dem Aspekt der Vorteilsannahme und -gewährung (§§ 331, 333 StGB) - nicht strafbar wäre.
  • BGH, 29.06.2006 - 5 StR 77/06

    Bestechung (Amtsträgereigenschaft von kommunalen Abgeordneten); Untreue;

    Insoweit finden auch hier die Grundsätze Anwendung, die der Senat in seinem Urteil vom 9. Mai 2006 (5 StR 453/05 zur Veröffentlichung in BGHSt vorgesehen) aufgestellt hat: Kommunale Mandatsträger sind keine Amtsträger, es sei denn, sie werden mit konkreten Verwaltungsaufgaben betraut, die über ihre Mandatstätigkeit in der kommunalen Volksvertretung und den zugehörigen Ausschüssen hinausgehen (BGH aaO).

    Das neue Tatgericht wird das Geschehen im Fall W. mit Blick auf eine mögliche Strafbarkeit nach § 108e StGB zu prüfen und sich dabei an den Maßstäben des Urteils des Senats vom 9. Mai 2006 (5 StR 453/05) zu orientieren haben.

  • BGH, 29.06.2006 - 5 StR 76/06

    Bestechung (Amtsträgereigenschaft von kommunalen Abgeordneten); Untreue;

    Insoweit finden auch hier die Grundsätze Anwendung, die der Senat in seinem Urteil vom 9. Mai 2006 (5 StR 453/05 - zur Veröffentlichung in BGHSt vorgesehen) aufgestellt hat: Kommunale Mandatsträger sind keine Amtsträger, es sei denn, sie werden mit konkreten Verwaltungsaufgaben betraut, die über ihre Mandatstätigkeit in der kommunalen Volksvertretung und den zugehörigen Ausschüssen hinausgehen (BGH aaO).

    Das neue Tatgericht wird das Geschehen im Fall W. mit Blick auf eine mögliche Strafbarkeit nach § 108e StGB zu prüfen und sich dabei an den Maßstäben des Urteils des Senats vom 9. Mai 2006 (5 StR 453/05) zu orientieren haben.

  • LG Düsseldorf, 19.09.2008 - I-10/04

    Vorwurf der Bestechlichkeit an ein ehemaliges Mitglied des Rates der Stadt

  • LG Düsseldorf, 19.09.2008 - 10/04

    Vorwurf der Bestechlichkeit an ein ehemaliges Mitglied des Rates der Stadt

  • LG Düsseldorf, 30.07.2007 - I-10/04

    Strafbarkeit wegen Bestechlichkeit, Bestechung und Beihilfe zur Bestechlichkeit

  • LG Düsseldorf, 14.10.2010 - I-10/04

    Vorwurf der Bestechlichkeit an ein ehemaliges Mitglied des Rates der Stadt

  • LG Düsseldorf, 30.07.2007 - 10/04

    Strafbarkeit wegen Bestechlichkeit, Bestechung und Beihilfe zur Bestechlichkeit

  • LG Düsseldorf, 30.03.2007 - I-10/04

    Strafrechtliche Beurteilung von Vorteilszuwendungen im Zusammenhang mit Wahlen

  • LG Wuppertal, 09.10.2009 - 22 KLs 23/06
  • LG Göttingen, 12.07.2007 - 8 KLs 10/06

    Vermögensbetreuungspflicht: Pflicht des Ratsmitglieds; Annahme von Spenden;

  • AG Brühl, 01.10.2007 - 51 Cs 708/06

    Verurteilung wegen Vorteilsannahme bei finanzierten Reisen als kommunaler

  • VG Minden, 16.04.2015 - 2 K 1051/14

    Festsetzung eines Ordnungsgeldes gegen ein Gemeinderatsmitglied wegen Verletzung

  • VG Köln, 30.08.2012 - 4 K 4462/11

    Verhängung eines Ordnungsgeldes gegen ein Mitglied des Rates der Stadt Pulheim

  • FG München, 02.03.2012 - 8 V 2836/11

    Schätzung im AdV-Verfahren

  • VG Arnsberg, 21.01.2011 - 12 K 1324/10

    Rechtmäßigkeit der Festsetzung eines Ordnungsgeldes gegen ein Ratsmitglied wegen

  • OLG Braunschweig, 14.01.2008 - Ss 2/08
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