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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.03.1960 | BGH, 21.12.1959 | BGH, 11.11.1959

Rechtsprechung
   BGH, 19.02.1960 - VI ZR 55/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,1460
BGH, 19.02.1960 - VI ZR 55/59 (https://dejure.org/1960,1460)
BGH, Entscheidung vom 19.02.1960 - VI ZR 55/59 (https://dejure.org/1960,1460)
BGH, Entscheidung vom 19. Februar 1960 - VI ZR 55/59 (https://dejure.org/1960,1460)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1960, 862
  • MDR 1960, 486
  • VersR 1960, 367
  • DB 1960, 524
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (1)

  • RG, 30.06.1904 - VI 483/03

    Beteiligung im Sinne des § 830 Abs. 1 Satzes 2 B.G.B.

    Auszug aus BGH, 19.02.1960 - VI ZR 55/59
    Die Kedaktionskommission gab dann der Vorschrift ihre jetzige Pas sung, ohne damit den von der Kommission angenommenen Antrag sachlich zu andern (vgl, Motive zum BGB Bd. 2 S. 738, Protokolle der 1. Kommission S. 1o19, Protokolle der 2, Kommission Bd" 2 S. 6o6 sowie RGZ 58, 357 /~36o / und RGZ 121, 4oo l~4o2 fj )".
  • OLG Saarbrücken, 25.11.2015 - 1 U 437/12

    Haftung mehrerer Personen als Nebentäter für die Inbrandsetzung einer …

    Rn. 76 In Anwendung dieser Grundsätze und unter Berücksichtigung der Rechtsprechung zu vergleichbaren Fallkonstellationen, in denen eine alternative Haftungsverantwortlichkeit angenommen wurde - mehrere Gäste einer Wirtschaft werfen Knallerbsen in die dort versammelte Gesellschaft, von denen eine den Geschädigten am Auge trifft (RGZ 58, 357); mehrere Jäger geben einen Schuss ab und ein Dritter wird von einer Kugel getroffen (BGH VersR 1962, 430); mehrere Personen werfen Steine bei einer "Steinschlacht", wobei ein Stein eine Person traf und verletzte (BGH NJW 1960, 862) - hat der Senat keine Bedenken, die Regelung des § 830 Abs. 1 S. 2 BGB auch auf den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt anzuwenden.
  • BGH, 11.07.1969 - VI ZR 49/68

    Begriff des Halters eines Kfz

    d) Ohne E r f o lg b e a n s ta n d e t d i e R e v is io n , d a s Be r u f u n g s g e r ic h t h ab e s ic h b e i s e i n e r P e s t S t e l l u n g , am U n f a llta g e h ab e den U n fallw ag en r e p a r i e r e n l a s s e n w o lle n , V e rfa h re n s w id r ig a u f d ie A ussage d e s m it fa h re n d e n R e n tn e rs 0 im S t r a f v e r f a h r e n ge s t ü t z to E r s i c h t l i c h h a t je n e r Umstand f ü r d i e G e s a m tb e u rte ilu n g d es B e ru f u n g s g e ric h ts k e in e b ed eu tsam e R o lle ge s p i e l t o Auch ohne d ie s e F e s t s t e l l u n g w äre d i e Be u r t e i l u n g d e s B e ru f u n g s g e ric h ts n i c h t a n d e rs a u sg e f a l l e n , w ie d e r Gesamt Zusammenhang e r g ib t« Zudem w ar e s n i c h t s o , daß e in e d e r P a r t e i e n , in s b e s o n d e r e d e r B e k la g te , den R e n tn e r im B e ru fu n g sv e r f a h r e n a l s Zeugen b en a n n t h ä t t e ; dann w äre a l l e r d i n g s e in e u rk u n d e n b e w e is lic h e V erw ertung s e i n e r A ussage a u s dem S t r a f v e r f a h r e n v e rw e h rt gewesen- (v g l BGHZ 7? 1 1 6, 121; vgl auch BGH U r t e i l vom 19 F e b ru a r I9 6 0 - VI ZR 55/59 = LM ZPO § 355 Kr« 4)0 S c h l i e ß l i c h vier d a s B e ru f u n g s g e ric h t an d e r V erw ertung n i c h t sch o n d e s h a lb g e h in d e r t, w e il nach d e r - n u r d e r K o sten b erech n u n g d ie n e n d e n - Bemerkung im U r t e i l s t a t be s ta n d d ie S t r a f a k t e n im B eru fu n g s v e r f a h r e n 11z u r I n f o r m a tio n " b e i g ezogen w aren (BGH U r t e i l vom 28« J u n i I9 6 0 - VI ZR 1 3 5 /5 9 - VersR I9 6 0, 9 9 3 ).
  • BGH, 15.11.1960 - VI ZR 7/60

    "Beteiligung" i. S. des § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB

    Vielmehr hat der Senat bereits in seiner Entscheidung vom 19. Februar 1960 - VI ZR 55/59 - NJW 1960, 862 Nr. 4 - VersR 1960, 367 - mit eingehender Begründung die einschränkende Auslegung zurückgewiesen, eine Anwendung des § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB setze voraus, daß zwischen den mehreren Beteiligten eine innere Gemeinschaft bestand.
  • BGH, 15.12.1970 - VI ZR 51/70

    Anspruch auf Ersatz eines Unfallschadens; Unfall eines Krankenwagens; …

    Das setzt voraus, daß beide eine unerlaubte Handlung begangen haben (hier: § 823 BGB), daß die eine oder die andere dieser Handlungen den Schaden auch wirklich verursacht hat, die Handlung eines jeden von ihnen den Schaden hätte verursachen können und der wirkliche Urheber der schadenstiftenden Handlung (hier: der Anteil des einzelnen an dem Schaden) nicht ermittelt werden kann (so BGHZ 25, 274 [BGH 01.10.1957 - VI ZR 215/56] m.w.Nachw.; 33, 292; Senatsurteile vom 19. Februar 1960 - VI ZR 55/59 - VersR 1960, 367 und vom 5. Oktober 1965 - VI ZR 96/64 - VersR 1965, 1198 sowie BGH Urteil vom 6. Juli 1965 - V ZR 61/63 - VersR 1965, 1046).
  • BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69

    Anspruch auf Schadensersatz - Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes - …

    Daher liegt der vorliegende Fall auch entscheidend anders als der Fall einer Steinschlacht, den der Senat in seinem Urteil vom 19. Februar 1960 (VI ZR 55/59 - LM § 830 BGB Nr. 8 = VersR 1960, 367) entschieden hat.
  • OVG Schleswig-Holstein, 20.05.2008 - 1 MB 25/07

    Beteiligung aller Vorstandsmitglieder an der Beschlussfassung eines …

    Ob die Stimme des nicht beteiligten Vorstandsmitgliedes das Ergebnis der Beschlussfassung beeinflusst hätte oder hätte beeinflussen können, ist nicht erheblich (OLG Schleswig, Urteil vom 05.02.1960, 5 U 114/59, NJW 1960, 862 [Ls. d]).
  • BGH, 26.09.1962 - V ZR 91/61
    Einer Stellungnahme zu der Frage, ob ein solcher Verzicht seine Y/irkung auch für die Berufungsinstanz behält oder im allgemeinen nur für den Rechtszug gilt, in dem er abgegeben ist (vgl, dazu BGH VI ZR 55/59 vom 19" Februar I960, LM ZPO § 355 Nr« 4 = NJW 1960, 862; BGH VII ZR 43/60 vom 4. Juni 1961, JR 1962, 183; ferner BGHZ 28, 278, 282, 283), bedarf es im gegenwärtigen- Rechtsstreit nicht.
  • BGH, 22.11.1960 - VI ZR 23/60

    Ansprüche aus einem Verkehrsunfall - Verletzung des Vorfahrtsrechts - Minderung …

    Durch diese Einverständniserklärung war der Beklagte nicht gehindert, im Berufungsrechtszug zu beantragen, daß N. vor dem Oberlandesgericht als Zeuge vernommen wurde (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Februar 1960 - VI ZR 55/59 - NJW 1960, 862 Nr. 4).
  • BGH, 04.05.1961 - VII ZR 43/60
    Der Senat vermag sich dem aber nicht anzuschließen; er folgt vielmehr der entgegengesetzten Auffassung des VI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs in dem Urteil NJW 1960, 862, 864.
  • BGH, 03.11.1960 - III ZR 131/59

    Begriff des Verlassens eines Fahrzeugs

    Angesichts dieses ausdrücklich erklärten Einverständnisses der Parteien, die damit auf die Durchführung des Grundsatzes der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme (§ 355 ZPO) verzichteten, bestehen keine prozessualen Bedenken dagegen, daß das Berufungsgericht die in dem Strafverfahren gegen Hümmler erstatteten medizinischen Gutachten im Wege des Urkundenbeweises verwertet hat (vgl. u.a. LM § 286 [E] ZPO Nr. 7;… Urt. v. 4. März 1958 - VI ZR 73/57 - VersR 1958, 340/1; auch Urt. v. 19. Februar 1960 - VI ZR 55/59 = VersR 1960, 367, 368).
  • BGH, 12.10.1965 - VI ZR 81/64

    Haftungsverteilung bei Anfahren eines alkoholisierten, vom Rad gefallenen …

  • BGH, 15.10.1963 - VI ZR 236/62
  • OLG Köln, 23.11.1981 - 12 U 173/81
  • BGH, 13.02.1964 - III ZR 59/63
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Rechtsprechung
   BGH, 29.03.1960 - VIII ZR 142/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,8004
BGH, 29.03.1960 - VIII ZR 142/59 (https://dejure.org/1960,8004)
BGH, Entscheidung vom 29.03.1960 - VIII ZR 142/59 (https://dejure.org/1960,8004)
BGH, Entscheidung vom 29. März 1960 - VIII ZR 142/59 (https://dejure.org/1960,8004)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • WM 1960, 546
  • DB 1960, 524
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 04.02.1954 - IV ZR 164/53

    Anfechtung wegen Gläubigerbenachteiligung

    Auszug aus BGH, 29.03.1960 - VIII ZR 142/59
    Ergeben aber die vom Kläger vorgebrachten Tatsachen, daß die Anfechtung nach mehreren Bestimmungen begründet sein kann, so ist anzunehmen, daß er die Anfechtung auf alle möglichen Tatbestände hat stützen wollen (vgl. BGH Urt. v. 4. Februar 1954 - IV ZR 164/53 -, insoweit in BGHZ 12, 232 nicht veröffentlicht; Bohle-Stamschräder, JZ 1954, 389).

    Dabei läßt sich aus dem Bewußtsein und der Vorstellung des Schuldners, daß die Gläubigerbenachteiligung die notwendige Folge seines Handelns ist, regelmäßig auf seinen Willen schließen, insbesondere bei freigebigen Zuwendungen (BGHZ 12, 232, 237; RG HRR 1937, 834; WarnRspr 1927 Nr. 37 und 102;… Jaeger/Lent, Konkursordnung 8. Aufl. § 31 Anm. 5;… Mentzel/Kuhn, a.a.O. § 31 Anm. 6).

  • RG, 15.04.1931 - V 219/30

    Wird die Anfechtungsfrist des § 41 Abs. 1 der Konkursordnung nur durch eine …

    Auszug aus BGH, 29.03.1960 - VIII ZR 142/59
    Eine Klageänderung würde eine neue Anfechtung bedeuten (RGZ 132, 284, 286;… Mentzel/Kuhn, Konkursordnung 6. Aufl. § 41 Anm. 4).
  • BGH, 19.04.2007 - IX ZR 59/06

    Anfechtbarkeit der Vereinbarung eines Heimfallanspruchs in einem …

    cc) Erhebliche dem Benachteiligungsvorsatz entgegenstehende Umstände wären von der Klägerin darzulegen gewesen (BGHZ 124, 76, 82; BGH, Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546, 547).
  • BGH, 12.11.1992 - IX ZR 236/91

    Benachteiligungsabsicht bei inkongruenter Deckung im Zusammenhang mit …

    Eine solche Auffassung berücksichtigt zudem nicht hinreichend, daß der Gemeinschuldner nur dann mit dem erforderlichen Vorsatz handelt, wenn er nicht nur die Möglichkeit der Benachteiligung seiner Gläubiger erkennt - was regelmäßig schon der Fall ist, wenn ihm das mit der Sicherung verbundene Risiko bewußt ist -, sondern diese Folge auch billigend in Kauf nimmt (BGH, Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546, 547; v. 23. Mai 1985 - IX ZR 124/84, ZIP 1985, 1008, 1009).
  • BGH, 11.11.1993 - IX ZR 257/92

    Anfechtbarkeit eines Vertrages; Umfang des Rückgewähranspruchs

    Das trägt nach allgemeiner Erfahrung den Schluß auf einen entsprechenden Willen, solange - wie hier - keine erheblichen gegenteiligen Umstände dargetan sind (vgl. RG HRR 1937 Nr.. 834; BGH, Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546, 547).
  • BGH, 05.07.1972 - IV ZR 125/70

    Vermögensübertragungsvertrag nach Erbvertrag - § 2287 BGB, …

    Daß der Wortlaut der Bestimmung einer solchen auf den Mißbrauch des Verfügungsrechts abgestellten Auslegung nicht entgegensteht, zeigt die Rechtsprechung zu den Gesetzesvorschriften des Anfechtungsgesetzes und der Konkursordnung, die aus der Absicht des Schuldners, die Gläubiger zu benachteiligen, Rechtsfolgen herleiten (vgl. BGHZ 12, 232, 237 [BGH 04.02.1954 - IV ZR 164/53]; VIII ZR 158/60 vom 13. November 1961 = LM KO § 30 Nr. 12; VIII ZR 142/59 vom 29. März 1960 = LM KO § 31 Nr. 3; VIII ZR 41/67 vom 26. Februar 1969 = LM KO § 31 Nr. 4 = MDR 1970, 41).
  • BGH, 30.09.1993 - IX ZR 227/92

    Konkursanfechtung bei Bardeckung

    Ergeben die vorgebrachten Tatsachen, daß die Anfechtung nach mehreren Gesetzesvorschriften begründet sein kann, so ist anzunehmen, daß der Konkursverwalter die Anfechtung auf alle möglichen Tatbestände hat stützen wollen (BGH, Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546, 547).
  • BGH, 11.07.1991 - IX ZR 230/90

    Voraussetzungen der Zahlungseinstellung eines weltweit tätigen Unternehmens; …

    In dieser Hinsicht wäre der Antrag aber inhaltlich nicht genügend bestimmt, weil die Anfechtungsklage den Gegenstand der Anfechtung und die Tatsachen bezeichnen muß, aus denen die Anfechtungsberechtigung hergeleitet werden soll (…BGH, Urt. v. 19. Oktober 1983 - VIII ZR 156/82, WM 1983, 1313, 1315; vgl. auch Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546;… Urt. v. 16. Mai 1969 - V ZR 86/68, WM 1969, 888).
  • BGH, 19.03.1992 - IX ZR 166/91

    Formularmäßige Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand - …

    Unabhängig von etwaigen Ausführungen dazu hat der Richter zu prüfen, ob das Vorbringen den Klageantrag unter irgendeinem rechtlichen Gesichtspunkt rechtfertigt (RGZ 79, 390, 391; BGH, Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546;… v. 16. Mai 1969, aaO.; v. 19. Oktober 1983 - VIII ZR 156/82, WM 1983, 1313, 1315;… v. 17. Januar 1985, aaO.).

    Ergeben die vom Kläger vorgetragenen Tatsachen, daß die Anfechtung unter mehreren rechtlichen Gesichtspunkten in Betracht kommt, so will er sie in der Regel auf alle möglichen Tatbestände stützen (BGH, Urt. v. 29. März 1960, aaO. S. 547;… vgl. auch Urt. v. 19. Oktober 1983, aaO.).

  • OLG Frankfurt, 16.02.2015 - 23 U 140/14

    Insolvenzanfechtung von Zahlungen auf ein gepfändetes Geschäftskonto des späteren …

    Hat der Schuldner das entscheidende Bewusstsein, seine Handlung benachteilige möglicherweise die Gläubiger, so ist grundsätzlich zu unterscheiden, ob er den Nichteintritt der Benachteiligung erwartet und wünscht - dann handelt er allenfalls in bewusster Fahrlässigkeit, die für § 133 InsO nicht ausreicht(BGH WM 1960, 546, 547; 1969, 374, 376; RG JW 1896, 175 Nr. 29; RGZ 162, 292, 297;… MünchKomm-Inso/Kayser a.a.O.) -, oder ob er mit dem Eintritt der Benachteiligung rechnet und sie in Kauf nimmt, ohne sich dadurch von seinem Handeln abhalten zu lassen.

    Im letzteren Fall handelt er regelmäßig mit Benachteiligungsvorsatz (BGH WM 1960, 546, 547; NJW 1991, 2144, 2145 [BGH 18.04.1991 - IX ZR 149/90] ; NJW-RR 1993, 238, 241 [BGH 12.11.1992 - IX ZR 236/91] ; RG LZ 1914, 1043, 1044;… MünchKomm-Inso/Kayser a.a.O.).

  • BGH, 12.07.1990 - IX ZR 245/89

    Bestellung einer Sicherheit als unentgeltliche Verfügung

    Auch die gesetzliche Grundlage der Anfechtung muß nicht genannt werden (RGZ 79, 390, 392; 132, 284, 286 f.; BGHZ 12, 232, 234 f.; BGH, Urt. v. 29. März 1960 - VIII ZR 142/59, WM 1960, 546 f.; Senatsurt. v. 17. Januar 1985 - IX ZR 29/84, ZIP 1985, 427, 429;… Kuhn/Uhlenbruck aaO. § 41 Rdn. 10 a).
  • BGH, 19.10.1983 - VIII ZR 156/82

    Klage eines Konkursverwalters gegen die Ehefrau des Gemeinschuldners auf …

    Jede Anfechtungsklage muß den Gegenstand der Anfechtung (hier die Abtretung) und die Tatsachen bezeichnen, aus denen die Anfechtungsberechtigung hergeleitet werden soll (RGZ 132, 284; BGH, Urteil vom 16. Mai 1969 - V ZR 86/69 = NJW 1969, 1349 = WM 1969, 888; Senatsurteile vom 29. März 1960 - VIII ZR 142/59 = WM 1960, 546 = DB 1960, 524 - und vom 1. März 1982 - VIII ZR 75/81 = NJW 1982, 2074 = WM 1982, 562 unter II, insoweit in BGHZ 83, 158 nicht vollständig abgedruckt).

    Es genügt aber, wenn sich diese Angaben aus dem Zusammenhang der nicht in allen Einzelheiten vollständigen Klageschrift bei sinnvoller Auslegung entnehmen lassen, wobei nähere Einzelheiten später ergänzend mitgeteilt werden können, sofern darin nicht ein willkürlicher Wechsel des Sachvortrags zu sehen ist (RGZ 132, 284;… BGH, Urteile vom 16. Mai 1969 a.a.O. und vom 29. März 1960 aaO).

    Insbesondere fehlt es an jedem Hinweis darauf, daß bereits im Mai 1972 Anzeichen für finanzielle Schwierigkeiten des Gemeinschuldners erkennbar gewesen wären, die einen Schluß auf eine Gläubigerbenachteiligungsabsicht des Gemeinschuldners ermöglicht hätten (vgl. zu den Anforderungen an die Benachteiligungsabsicht Senatsurteil vom 29. März 1960 aaO, ferner BGH, Urteil vom 4. Februar 1954 - IV ZR 164/53 = NJW 1954, 673 = JZ 1954, 387 m. Anm. Böhle-Stamschräder = BGHZ 12, 232, 238).

  • OLG Stuttgart, 27.09.2012 - 2 U 160/11

    Insolvenzanfechtung: Grundschuldbestellung zur Sicherung einer künftig fällig …

  • BGH, 26.01.1983 - VIII ZR 254/81

    Konkursanfechtungsfrist

  • BGH, 16.05.1969 - V ZR 86/68

    Anwendbarkeit des § 30 Nr. 2 Konkursordnung ( KO ) auf einen vorläufigen Erben; …

  • BGH, 14.10.1985 - II ZR 276/84

    Voraussetzungen einer Konkursanfechtung - Anspruch auf Ersatz der Personalkosten …

  • BGH, 17.01.1985 - IX ZR 29/84

    Ergänzung des die Anfechtungsklage begründenden Vortrags nach Ablauf der …

  • BGH, 01.03.1982 - VIII ZR 75/81

    Klage des Konkursverwalters bei Pfändungspfandrecht

  • BGH, 29.03.1988 - IX ZR 199/87

    Bestellung eines dinglichen Wohnrechts als Gesamtvermögensübertragung

  • BGH, 26.02.1969 - VIII ZR 41/67

    Anfechtung von Zahlung bzw. Zession im Rahmen einer Konkursverwaltung - Begriff …

  • OLG Stuttgart, 01.08.2007 - 9 U 240/06

    Berücksichtigung abtretungsrechtlich relevanter Fragen der Bestimmtheit künftiger …

  • BGH, 14.11.1979 - VIII ZR 333/78

    Zuordnung von Zahlungen zu Vermögensmassen - Charakterisierung erbrachter …

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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   BGH, 21.12.1959 - II ZR 261/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,1642
BGH, 21.12.1959 - II ZR 261/58 (https://dejure.org/1959,1642)
BGH, Entscheidung vom 21.12.1959 - II ZR 261/58 (https://dejure.org/1959,1642)
BGH, Entscheidung vom 21. Dezember 1959 - II ZR 261/58 (https://dejure.org/1959,1642)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • WM 1960, 491
  • DB 1960, 524
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 02.10.1986 - III ZR 163/85

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages; Einbeziehung aller Vermittlerkosten; …

    Selbst wenn der Aufrechnende bei seiner - auch konkludent möglichen - Aufrechnungserklärung keine entsprechende Bestimmung gemäß § 396 Abs. 1 Satz 1 BGB getroffen hat (vgl. BGH Urteil vom 21. Dezember 1959 - II ZR 261/58 = WM 1960, 491, 492), ergreift die Aufrechnung doch gemäß §§ 396 Abs. 1 Satz 2 ; 366 Abs. 2 BGB zuerst seine verjährten Ansprüche, weil sie für ihn die geringere Sicherheit bieten (Enneccerus/Lehmann recht der Schuldverhältnisse 15. Bearbeitung S. 291/92 Fußn. 6;… Ermann/H.P.Westermann BGB 7. Aufl. § 396 Rn. 3).
  • BFH, 06.02.1990 - VII R 86/88

    Zur Abtretung/Verpfändung von Erstattungsansprüchen wegen Überzahlung von …

    Bestehen mehrere Forderungen, führt auch die Nichtbenennung der Gegenforderung nicht zur Unwirksamkeit der Aufrechnungserklärung, wie sich aus § 396 Abs. 1 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ergibt (Urteil in BFHE 140, 10, BStBl II 1984, 184; BGH-Urteil vom 21. Dezember 1959 II ZR 261/58, Wertpapier Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1960, 491).
  • BGH, 10.03.1997 - II ZR 339/95

    Einlagenrückgewähranspruch einer Genossenschaft wegen Auszahlung ihres …

    Im übrigen rügt die Revision zu Recht, daß selbst auf der Grundlage selbständiger Einzelansprüche sich die vom Berufungsgericht vermißte Bestimmtheit der Aufrechnungserklärung aus der in den §§ 396 Abs. 1 Satz 2, 366 Abs. 2 BGB gesetzlich bestimmten Tilgungsreihenfolge ergäbe (vgl. BGH, Urt. v. 21. Dezember 1959 - II ZR 261/58, WM 1960, 491, 492).
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   BGH, 11.11.1959 - IV ZR 33/59   

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BGH, 11.11.1959 - IV ZR 33/59 (https://dejure.org/1959,5859)
BGH, Entscheidung vom 11.11.1959 - IV ZR 33/59 (https://dejure.org/1959,5859)
BGH, Entscheidung vom 11. November 1959 - IV ZR 33/59 (https://dejure.org/1959,5859)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DB 1960, 524
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 31.03.1954 - II ZR 333/53

    Rückgriff der Bundesbahn wegen Rückerstattung - § 242 BGB, § 138 BGB, keine …

    Auszug aus BGH, 11.11.1959 - IV ZR 33/59
    Das Berufungsgericht hat, sich auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs in BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] stützend, den Klaganspruch in Übereinstimmung mit dem Landgericht verneint, weil die Geltendmachung dieses Anspruchs durch den Kläger eine unzulässige Rechtsausübung sei.

    Die Revision meint, der hier vorliegende Fall unterscheide sich von dem in BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] entschiedenen dadurch, daß Gegenstand der Klage in diesem Falle ein Schadensersatzanspruch gewesen sei, während der Kläger hier nur Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung verlange.

    Dies rechtfertigt die Frage, ob der Sachverhalt, der in der Entscheidung in BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] zur Abweisung von Schadensersatzansprüchen geführt hat, dann, wenn es sich um einen auf § 323 Abs. 3 a.a.O. gestützten "Bereicherungsanspruch" handelt, einen solchen Anspruch nicht schon nach § 324 Abs. 1 BGB als unbegründet erscheinen läßt.

    Es unterliegt nach der Ansicht des Senats keinem Bedenken anzunehmen, daß die nach der Entscheidung in BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] maßgebenden Umstände durch § 324 Abs. 1 BGB erfaßt werden.

    Wie in BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] näher dargelegt wird, verstößt die Geltendmachung von Rückgewähransprüchen durch das Deutsche Reich, die aus der Rückerstattung jüdischen Vermögens erwachsen, deswegen gegen Treu und Glauben, weil die Rückerstattung derartig entzogener Vermögensgegenstände letztlich auf die Politik der Reichsregierung zurückgeht, die Juden durch Zwangsmaßnahmen aus dem wirtschaftlichen Leben auszuschalten und sie in den äußeren Formen des Rechts ihres Vermögens zu berauben oder doch wesentlich zu schädigen.

    Der in BGHZ 13, 67 [BGH 31.03.1954 - II ZR 333/53] aufgestellte Satz, an dem die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes festgehalten hat, ist nur ein Grundsatz und es gibt Fälle, in denen es wegen besonderer Umstände mit Treu und Glauben vereinbar ist, daß auch das Deutsche Reich Rückgriffsansprüche erhebt (LM Art. 39 BrREG Nr. 7).

  • BGH, 20.05.1953 - II ZR 55/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 11.11.1959 - IV ZR 33/59
    Wie der erkennende Senat in LM Art. 14 BrREG Nr. 1 und vorher schon der II. Zivilsenat in einem nicht veröffentlichten Urteil vom 20. Mai 1953 II ZR 55/53 ausgesprochen haben, können deutsche Kommunalverbände und deutsche Stadtstaaten, wenn sie sich auf kommunalem Gebiet betätigen, beim Erwerb von Grundstücken für kommunale Zwecke nicht als "ausübende Organe der Reichsregierung" bezeichnet werden, soweit es sich um die Geltendmachung von Rückgriffsansprüchen handelt.
  • BGH, 28.10.1953 - II ZR 78/53

    Rückgriff bei Rückerstattung

    Auszug aus BGH, 11.11.1959 - IV ZR 33/59
    Daß die Rückerstattungspflicht, die den Käufer nach den Vorschriften des Rückerstattungsgesetzes der ehemaligen Besatzungszonen der Westmächte trifft, einem schon zur Zeit des Kaufabschlusses bestehenden Mangel im Recht gleichzusetzen ist, ist seit der Entscheidung in BGHZ 11, 16 feststehende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Rückgriffssachen.
  • RG, 10.02.1941 - II 63/40

    1. Bezieht sich die Einwilligung des Reichswirtschaftsgerichts zur Sperre eines …

    Auszug aus BGH, 11.11.1959 - IV ZR 33/59
    Wie das Reichsgericht in RGZ 166, 134, 147 ausgeführt hat, enthält das Bürgerliche Gesetzbuch keine allgemeinen Bestimmungen darüber, unter welchen Umständen der Gläubiger eines Anspruchs eine Leistungsstörung nach § 324 BGB zu vertreten hat.
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