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Rechtsprechung
   BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2021,40371
BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19 (https://dejure.org/2021,40371)
BGH, Entscheidung vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19 (https://dejure.org/2021,40371)
BGH, Entscheidung vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 (https://dejure.org/2021,40371)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Rechtsanwaltsvertrag: Pflicht zur Beratung über die Erfolgsaussichten einer in Aussicht genommenen Rechtsverfolgung; Pflicht zur Aufklärung über eine Verschlechterung der Erfolgsaussichten bei Veränderung der Ausgangslage; Anscheinsbeweis für beratungsgerechtes Verhalten ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 280 Abs 1 BGB, § 675 Abs 1 BGB
    Rechtsanwaltsvertrag: Pflicht zur Beratung über die Erfolgsaussichten einer in Aussicht genommenen Rechtsverfolgung; Pflicht zur Aufklärung über eine Verschlechterung der Erfolgsaussichten bei Veränderung der Ausgangslage; Anscheinsbeweis für beratungsgerechtes Verhalten ...

  • IWW
  • Wolters Kluwer

    Inanspruchnahme eines Rechtsschutzversicherten durch den Rechtsschutzversicherer aus übergegangenem Recht auf Kostenersatz wegen Führung eines von vornherein aussichtslosen Rechtsstreits; Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung des Mandanten über die Erfolgsaussichten ...

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com

    Beratungsfehler, Beratungspflichten, Erfolgsaussichten einer Rechtsverfolgung, Fachkundige Rechtsberatung, Rechtsberatung

  • Betriebs-Berater

    Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung des Mandanten über die Erfolgsaussichten einer beabsichtigten Rechtsverfolgung

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • anwaltsblatt-datenbank.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    § 280 BGB, § 675 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 280 ; BGB § 675 Abs. 1
    A) Die Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung des Mandanten über die Erfolgsaussichten einer in Aussicht genommenen Rechtsverfolgung besteht unabhängig davon, ob der Mandant rechtsschutzversichert ist oder nicht. b) Die Pflicht des Rechtsanwalts, den Mandanten über die ...

  • rechtsportal.de

    BGB § 280 ; BGB § 675 Abs. 1
    Inanspruchnahme eines Rechtsschutzversicherten durch den Rechtsschutzversicherer aus übergegangenem Recht auf Kostenersatz wegen Führung eines von vornherein aussichtslosen Rechtsstreits; Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung des Mandanten über die Erfolgsaussichten ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Auch ein rechtsschutzversicherter Mandant ist über die Prozessrisiken aufzuklären!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Anwaltshaftung - und der Übergang des Schadensersatzanspruchs auf die Rechtsschutzversicherung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Beratung über die Erfolgsaussichten - und die Rechtsschutzversicherung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Negative Feststellungsklage bei einem Drittrechtsverhältnis - und die Kosten

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Verschlechterung der Erfolgsaussichten

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Anwaltshaftung bei Fortführung eines aussichtslosen Rechtsstreits - Anwaltshaftung bei Fortführung eines aussichtslosen Rechtsstreits

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Beratungspflicht des Rechtsanwalts auch ohne Rechtsschutzversicherung

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Umfang der anwaltlichen Beratungspflicht zu Erfolgsaussichten

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Objektiv aussichtslose Rechtsverfolgung

Besprechungen u.ä. (2)

  • anwaltsblatt-datenbank.de (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    § 280 BGB, § 675 BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Mandant ist rechtsschutzversichert: Rechtsanwalt muss trotzdem umfassend beraten! (IBR 2021, 608)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2021, 3324
  • MDR 2021, 1357
  • FamRZ 2021, 2010
  • VersR 2021, 1438
  • WM 2023, 91
  • DB 2021, 2484
  • AnwBl 2021, 684
  • AnwBl Online 2021, 894
  • AnwBl Online 2021, 916
 
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Wird zitiert von ... (75)Zitiert selbst (29)

  • BGH, 18.06.2015 - III ZR 198/14

    Keine Verjährungshemmung durch Mustergüteanträge

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Sechs Tage nach Einlegung der Berufung - am 18. Juni 2015 - verkündete der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs ein Urteil, das sich zu den Anforderungen an einen die Verjährung hemmenden Güteantrag verhielt (III ZR 198/14).

    Der von den Beklagten gefertigte Güteantrag habe den Ablauf der Verjährungsfrist nicht hemmen können, weil er nicht den vom III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs mit Urteil vom 18. Juni 2015 (III ZR 198/14) aufgestellten Individualisierungsanforderungen genügt habe.

    Das Berufungsgericht hat für die Erfolgsaussichten der Berufung im Ausgangsverfahren maßgeblich auf das Urteil des III. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 18. Juni 2015 (III ZR 198/14) abgestellt.

  • BGH, 10.05.2012 - IX ZR 125/10

    Haftung einer Rechtsanwaltssozietät: Beratungspflicht gegenüber Rechtsanwälten …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Er darf sich nicht mit dem Hinweis begnügen, die Erfolgsaussichten seien offen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2012 - IX ZR 125/10, BGHZ 193, 193 Rn. 22 mwN).

    Greift die Vermutung beratungsgerechten Verhaltens ein, so liegt hierin keine Beweislastumkehr, sondern ein Anscheinsbeweis, der durch den Nachweis von Tatsachen entkräftet werden kann, die für ein atypisches Verhalten des Mandanten im Falle pflichtgemäßer Beratung sprechen (BGH, Urteil vom 10. Mai 2012 - IX ZR 125/10, BGHZ 193, 193 Rn. 36;… Beschluss vom 15. Mai 2014 - IX ZR 267/12, WM 2014, 1379 Rn. 2 ff; st. Rspr.).

  • BGH, 01.03.2007 - IX ZR 261/03

    Beratungspflichten eines Rechtsanwalts; Pflicht zur Belehrung über verschiedene …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (BGH, Urteil vom 1. März 2007 - IX ZR 261/03, BGHZ 171, 261 Rn. 9;… vom 21. Juni 2018 - IX ZR 80/17, WM 2018, 1988 Rn. 8; st. Rspr.).

    Erscheint unter mehreren rechtlich möglichen Alternativen die eine deutlich vorteilhafter als die andere, hat der Anwalt darauf hinzuweisen und eine entsprechende Empfehlung zu erteilen (BGH, Urteil vom 1. März 2007, aaO Rn. 10).

  • BGH, 20.07.2016 - IV ZR 245/15

    AVB Rechtsschutzversicherung

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Die Haftung des Rechtsanwalts kann auch kein Ausgleich dafür sein, dass die Ablehnung des Rechtsschutzes durch den Versicherer aufgrund der einschlägigen Versicherungsbedingungen hohen formalen Anforderungen unterliegt (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 2016 - IV ZR 245/15, NJW-RR 2016, 1505 Rn. 33) und wegen des bedingungsgemäß vorgesehenen Stichentscheids- oder Schiedsgutachterverfahrens ungewissen Ausgangs ist.
  • BGH, 19.03.2003 - IV ZR 139/01

    Zum Deckungsschutz in der Rechtsschutzversicherung für die Schadensersatzklage …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Nach den Versicherungsbedingungen (vgl. etwa § 3a ARB 2010) kann der Rechtsschutzversicherer die Deckung in bestimmten Fällen ablehnen, wenn nach seiner Auffassung die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen keine hinreichende Aussicht auf Erfolg hat (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 2003 - IV ZR 139/01, RuS 2003, 363, 364 f).
  • BGH, 16.07.2014 - IV ZR 88/13

    Rechtsschutzversicherung für fremde Rechnung: Leistungspflicht bei Deckungszusage …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Die spätere Deckungszusage des Rechtsschutzversicherers verstärkt lediglich den bereits bestehenden Deckungsanspruch im Sinne eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses (vgl. BGH, Urteil vom 16. Juli 2014 - IV ZR 88/13, BGHZ 202, 122 Rn. 21).
  • BGH, 21.06.2018 - IX ZR 80/17

    Rechtsanwaltsvertrag: Warn- und Hinweispflichten des Anwalts außerhalb des ihm …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (BGH…, Urteil vom 1. März 2007 - IX ZR 261/03, BGHZ 171, 261 Rn. 9; vom 21. Juni 2018 - IX ZR 80/17, WM 2018, 1988 Rn. 8; st. Rspr.).
  • BGH, 13.03.2008 - IX ZR 136/07

    Beratungsverschulden eines Rechtsanwalts bei der Prüfung von Verjährungsfristen

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Zum anderen kann der Mandant geltend machen, der Anwalt habe den nicht gewinnbaren Vorprozess gar nicht erst einleiten oder fortführen dürfen (vgl. BGH…, Urteil vom 7. Februar 2008 - IX ZR 198/06, WM 2008, 1612 Rn. 34 f; vom 13. März 2008 - IX ZR 136/07, WM 2008, 1560 Rn. 24;… Beschluss vom 29. September 2011 - IX ZB 106/11, WM 2011, 2113 Rn. 13).
  • BGH, 28.09.2000 - IX ZR 6/99

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Rechtslage bei …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Deshalb hat er seine Hinweise, Belehrungen und Empfehlungen in der Regel danach auszurichten, dies sogar dann, wenn er die Rechtsprechung für unzutreffend hält (BGH, Urteil vom 28. September 2000 - IX ZR 6/99, BGHZ 145, 256, 263 mwN).
  • BGH, 18.03.1993 - IX ZR 120/92

    Anwaltshaftung bei Musterprozessen ohne Verjährungsunterbrechung bezüglich …

    Auszug aus BGH, 16.09.2021 - IX ZR 165/19
    Vielmehr haben die Streithelfer allenfalls den gleichen Fehler gemacht wie die Beklagten (vgl. BGH, Urteil vom 18. März 1993 - IX ZR 120/92, NJW 1993, 1779, 1780).
  • BGH, 15.05.2014 - IX ZR 267/12

    Rechtsanwalts- und Steuerberaterhaftung: Beweiserleichterung für den …

  • OLG Düsseldorf, 04.07.2016 - 9 U 102/14

    Rückforderung der von einer Rechtsschutzversicherung gezahlten …

  • BGH, 29.09.2011 - IX ZB 106/11

    Regressklage gegen Rechtsanwalt wegen pflichtwidriger Prozessführung: …

  • BGH, 28.01.2016 - III ZR 116/15

    Anforderungen an den Güteantrag in Anlageberatungsfällen sowie Pflicht zur …

  • BGH, 07.02.2008 - IX ZR 198/06

    Beginn der Verjährung von Regressansprüchen gegen einen Steuerberater

  • OLG Hamm, 14.09.2004 - 28 U 158/03

    Pflichten des Anwalts bei Kündigung eines Vertrages; Vorlage der …

  • KG, 23.09.2013 - 8 U 173/12

    Haftung des Rechtsanwalts: Voraussetzungen der Haftung; Entkräftung der Vermutung …

  • BGH, 08.01.2004 - IX ZR 30/03

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Beantragung des Konkursverfahrens gegen einen …

  • BGH, 04.02.2016 - III ZR 356/14

    Anforderungen an die nötige Individualisierung des geltend gemachten prozessualen …

  • BGH, 24.03.2016 - III ZB 75/15

    Fehlerhafte Kapitalanlageberatung: Verjährungshemmende Wirkung eines Güteantrags

  • BGH, 14.08.2019 - IV ZR 279/17

    Wenn die Rechtsschutzversicherung einen bestimmten SV wünscht

  • BGH, 13.02.2020 - IX ZR 90/19

    Bestehen eines Auskunftsanspruchs eines Rechtsschutzversicherers gegen den durch …

  • BGH, 23.07.2019 - VI ZR 307/18

    Bewertung des § 43a Abs. 5 Satz 2 BRAO als Schutzgesetz iSd § 823 Abs. 2 BGB …

  • BGH, 11.10.2018 - I ZR 114/17

    Leistungsklage des Zessionars gegen den Schuldner: Zulässigkeit und Begründetheit …

  • BGH, 12.12.2006 - VI ZR 4/06

    Übertragung auf den Einzelrichter in der Berufungsinstanz als Revisionsrüge

  • BGH, 23.11.1988 - IVa ZR 143/87

    Rechtsnatur einer KVO -Versicherung; Ausgleich bei einer Doppelversicherung im …

  • BGH, 17.03.1954 - VI ZR 162/52

    Grundsätze der Differenztheorie und des Quotenvorrechts des Versicherungsnehmers

  • BGH, 30.03.1953 - IV ZR 241/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 11.05.2017 - III ZR 578/16
  • OLG Jena, 26.01.2024 - 9 U 364/18

    Anwaltshaftung, Fehlberatung, Änderung der höchstrichterlichen Rechtsprechung

    Rn. 22 In dem Urteil vom 16.09.2021 (IX ZR 165/19) hat der Bundesgerichtshof dargelegt, dass ein und derselbe Kostenschaden zwei unterschiedlichen, sich wechselseitig ausschließenden Streitgegenständen unterfallen kann (…dort Rn. 25, juris).

    Es handelt sich insoweit nicht um immer wieder neu einsetzende Pflichten, sondern um eine dynamische, der Entwicklung des Rechtsstreits wie auch der Rechtsprechung folgende Verpflichtung (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 31; so auch: OLG Zweibrücken…, Urteil vom 9. März 2023 - 4 U 97/22 -, juris Rn. 42, 44).

    Sich gegenseitig ausschließende Streitgegenstände liegen dabei nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ebenfalls nicht vor (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 25).

    Rn. 26 3. Die Schadensersatzansprüche der Mandanten gegen die Beklagten wegen einer Pflichtverletzung aus Anwaltsvertrag gemäß § 280 Abs. 1, § 675 Abs. 1 BGB sind gemäß § 86 Abs. 1 Satz 1 VVG auf die Klägerin übergegangen (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 15 ff.).

    Rn. 28 a) Ein Rechtsanwalt ist grundsätzlich zur allgemeinen, umfassenden und möglichst erschöpfenden Beratung des Auftraggebers verpflichtet (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 27).

    Rn. 30 Über die Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung hat der Tatrichter zu befinden (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 40).

    Die im Schrifttum geäußerten Bedenken konnten damit keine Veranlassung zu der Annahme geben, die Rechtsprechung werde noch einmal überdacht (vgl. dazu BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 40).

    Der Bundesgerichtshof hat in dem Urteil vom 16.09.2021 (IX ZR 165/19) in seinen Ausführungen zu den Erfolgsaussichten eines Rechtsstreits dementsprechend nur auf den Instanzenzug der ordentlichen Gerichtsbarkeit abgestellt, nicht aber auf das Verfassungsbeschwerdeverfahren (vgl. Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 40).

    Wie bereits dargelegt, ist die theoretisch niemals auszuschließende Möglichkeit einer Rechtsprechungsänderung oder einer Fehlentscheidung (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 40), hier über den Weg des Kapitalanleger-Musterverfahrens, nicht ausreichend, um eine zumindest geringfügige Erfolgsaussicht des Verfahrens anzunehmen.

    Wie der Bundesgerichtshof ausgeführt hat, hätten die Streithelfer der Beklagten bei der objektiven Aussichtslosigkeit des Rechtsstreits allenfalls den gleichen Fehler begangen wie die Beklagten (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 46).

    Diese Frage stellt sich im Rahmen der haftungsausfüllenden Kausalität, die der Anspruchsteller nach dem Maßstab des § 287 ZPO zu beweisen hat (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, Rn. 35 f., juris).

    Dann wirkt die Vermutung beratungsgerechten Verhaltens trotz des Bestehens einer bestandskräftigen Deckungszusage eines Rechtsschutzversicherers zugunsten des Geschädigten (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 39, juris).

    Greift die Vermutung beratungsgerechten Verhaltens ein, so liegt hierin keine Beweislastumkehr, sondern ein Anscheinsbeweis, der durch den Nachweis von Tatsachen entkräftet werden kann, die für ein atypisches Verhalten des Mandanten im Falle pflichtgemäßer Beratung sprechen (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 36 m.w.N.).

    Rn. 134 c) Die Prüfung der Erfolgsaussichten von Nichtzulassungsbeschwerden in anderen Verfahren durch den Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof unterbricht den Zurechnungszusammenhang nicht (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 46).

    Im Verhältnis zu den Beklagten trafen die Klägerin schon keine Pflichten (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 23).

    Der Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom 16.09.2021 (IX ZR 165/19) die auch in diesem Rechtsstreit klärungsbedürftigen Rechtsfragen, insbesondere zur Beratungspflicht bei objektiv aussichtsloser Rechtsverfolgung und zur haftungsausfüllenden Kausalität in einem solchen Fall geklärt.

    Die Feststellungen zu den Fragen, ob Aussichtslosigkeit vorliegt und ab welchem Zeitpunkt, hat der Bundesgerichtshof ausdrücklich der Entscheidung des Tatrichters überantwortet, der die dafür relevanten Tatsachen feststellen und würdigen muss (vgl. Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 -, juris Rn. 37, 40;… vom 29. September 2022 - IX ZR 204/21 -, juris Rn. 26).

    Rn. 172 bb) Ein solcher Fall liegt nicht vor, auch wenn die Beklagten eine Divergenz zu dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16.09.2021 (IX ZR 165/19) behaupten.

    Insoweit handelte es sich - anders als hier - um einen anderen Streitgegenstand, da in den Tatsacheninstanzen lediglich die Aussichtslosigkeit des Rechtsstreits behauptet worden war (vgl. BGH…, Urteil vom 13. März 2008 - IX ZR 136/07 - juris Rn. 24; Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19 - Rn. 25, juris).

  • BGH, 29.09.2022 - IX ZR 204/21

    Rechtsanwaltshaftung: Schaden des Mandanten infolge einer …

    Hierbei handelt es sich um einen gesetzlichen Anspruchsübergang im Sinne von § 412 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 17 mwN).

    Dieser schließt die Annahme eines (Kosten-)Schadens des Versicherungsnehmers nicht aus (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 19 mwN).

    Dass die Deckungszusage in dem Wissen erteilt worden sei, ein Deckungsanspruch bestehe nicht, ist weder festgestellt noch sonst ersichtlich (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 21 mwN).

    Die Rechtsverfolgung ist nicht deshalb ausgeschlossen, weil der Rechtsschutzversicherer die Deckungsanfrage des Beklagten geprüft und die zur Begründung des Schadensersatzanspruchs des Klägers geltend gemachte Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung selbst hätte erkennen können (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 23 mwN).

    Rn. 20 2. Für die Beurteilung der Frage, ob der Beklagte dem Kläger aus übergegangenem und nachfolgend abgetretenem Recht zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet ist, kommt es darauf an, ob es bei einem pflichtgemäßen Handeln des Beklagten im Ausgangsverfahren zur Durchführung des Klage- und Berufungsverfahrens gekommen wäre (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 24 f mwN).

    Erst hier kann von Bedeutung sein, ob eine Rechtsschutzversicherung besteht (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 26).

    Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 27 ff mwN).

    Rn. 23 b) Die Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung über die Erfolgsaussichten eines in Aussicht genommenen Rechtsstreits gilt gleichermaßen sowohl gegenüber einem nicht rechtsschutzversicherten Mandanten als auch gegenüber einem Mandanten mit Rechtsschutzversicherung (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 33 f mwN).

    Insoweit kann von Bedeutung sein, ob der Mandant eine Rechtsschutzversicherung unterhält (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 35 ff mwN).

    Dieser muss in seine Überlegungen auch einbeziehen, ob das Risiko des Mandanten, im Falle einer Niederlage die Kosten des Rechtsstreits tragen zu müssen, durch einen bestehenden Deckungsanspruch aus einer Rechtsschutzversicherung oder eine bereits vorliegende Deckungszusage herabgemindert war (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 38 mwN).

    Rn. 26 Die Wirkungen des versicherungsvertraglichen Kostenschutzes auf die Frage des Eingreifens des Anscheinsbeweises finden jedoch ihre Grenze, wenn die (weitere) Rechtsverfolgung des Mandanten objektiv aussichtslos war (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 39 mwN).

    Auch über die Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung hat der Tatrichter zu befinden (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 aaO Rn. 40).

  • BGH, 30.04.2026 - IX ZR 154/24

    Verschlechterung der Erfolgsaussichten löst anwaltliche Hinweispflicht aus!

    Zum anderen kann der Mandant geltend machen, der Anwalt habe den nicht gewinnbaren Vorprozess gar nicht erst einleiten oder fortführen dürfen (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 25 mwN).

    Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass der Mandant eher bereit ist, sich auf einen Rechtsstreit ungewissen oder zweifelhaften Ausgangs einzulassen, wenn sein Kostenrisiko aufgrund einer Rechtsschutzversicherung herabgemindert ist (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 37 ff;… vom 16. Mai 2024 - IX ZR 38/23, WM 2024, 1806 Rn. 17 ff).

    Rn. 21 bb) Die Pflicht des rechtlichen Beraters zur Beratung über die Erfolgsaussichten eines in Aussicht genommenen Rechtsstreits gilt hingegen gleichermaßen sowohl gegenüber einem nicht rechtsschutzversicherten Mandanten als auch gegenüber einem Mandanten mit Rechtsschutzversicherung (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 32 ff).

    Dies kommt etwa in Betracht, wenn eine zu Beginn des Rechtsstreits noch ungeklärte Rechtsfrage in einem Parallelverfahren höchstrichterlich geklärt wird und danach das Rechtsschutzbegehren des Mandanten keine Aussicht auf Erfolg mehr hat (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 31).

    Dazu muss sich der rechtliche Berater über die Sach- und Rechtslage klarwerden und diese dem Auftraggeber verständlich darstellen (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 28 mwN).

    Rn. 29 Das Recht des Mandanten, nach entsprechender Beratung durch den Rechtsanwalt eigenverantwortlich über die Einleitung und Fortführung der Rechtsverfolgung zu entscheiden, wird durch eine bestehende Rechtsschutzversicherung nicht berührt (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 33).

    Auch deshalb ist es allein Sache des Mandanten, nach entsprechender Beratung durch den Rechtsanwalt über die Einleitung oder Fortsetzung der Rechtsverfolgung zu entscheiden (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 34).

    Vielmehr kann der Rechtsanwalt nach den gegebenen Umständen gehalten sein, von der beabsichtigten Rechtsverfolgung ausdrücklich abzuraten (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 29 mwN).

  • OLG Köln, 19.05.2025 - 30 U 7/24

    Pflicht eines Rechtsanwalts zur Beratung über die Erfolgsaussichten eines in …

    Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (…BGH, Urt. v. 01.03.2007 - IX ZR 261/03, BGHZ 171, 261 Rn. 9; v. 21.06.2018 - IX ZR 80/17, WM 2018, 1988 Rn. 8 und v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 27 f.).

    Erscheint unter mehreren rechtlich möglichen Alternativen die eine deutlich vorteilhafter als die andere, hat der Anwalt darauf hinzuweisen und eine entsprechende Empfehlung zu erteilen (BGH, Urt. v 01.03.2007, aaO Rn. 10 und v. 16.09.2021, aaO Rn. 28).

    Vielmehr kann der Rechtsanwalt nach den gegebenen Umständen gehalten sein, von der beabsichtigten Rechtsverfolgung ausdrücklich abzuraten (BGH, Urt. v. 16.09.2021, aaO Rn. 29).

    Diese Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung über die Erfolgsaussichten eines in Aussicht genommenen Rechtsstreits gilt gleichermaßen sowohl gegenüber einem nicht rechtsschutzversicherten Mandanten als auch gegenüber einem Mandanten mit Rechtsschutzversicherung (BGH, Urt. v. 16.09.2021, aaO Rn. 32).

    Vielmehr kann eine Klage auch aus tatsächlichen Gründen objektiv aussichtslos sein (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 40).

    Ein solcher Kostenschaden würde auf dem abweichenden Vorwurf gründen, ein - als solcher nicht pflichtwidrig eingeleiteter - Vorprozess (hier: gegen eine andere Klagepartei) wäre bei pflichtgemäßem Vorgehen der Beklagten gewonnen und dem Versicherungsnehmer folglich keine Kostenpflicht auferlegt worden, und würde einem unterschiedlichen, sich mit dem geltend gemachten Kostenschaden wechselseitig ausschließenden Streitgegenstand unterfallen (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 25).

    Eine solche Vermutung beratungsgerechten Verhaltens greift, sofern im Falle sachgerechter Aufklärung aus der Sicht eines vernünftig urteilenden Mandanten eindeutig eine bestimmte tatsächliche Reaktion nahegelegen hätte (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 36 m.w.N.).

    War die Rechtsverfolgung des Mandanten aus der maßgeblichen Sicht ex ante aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen objektiv aussichtslos, kann selbst eine einwandfrei herbeigeführte Deckungszusage den für ein beratungsgerechtes Verhalten des Mandanten sprechenden Anscheinsbeweis nicht hindern (BGH, Urt. v. 16.09.2021, aaO Rn. 40).

    Denn ein vernünftig urteilender Mandant wird den Deckungsanspruch gegen seine Rechtsschutzversicherung nicht einsetzen, um eine Rechtsverfolgung einzuleiten, die nicht in seinem Interesse liegt, sondern allein dem (Gebühren-)Interesse des Rechtsanwalts dient (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 39).

    Dieser schließt nach dem allgemeinen Grundsatz, dass es den Schädiger nicht entlastet, wenn der Versicherer des Geschädigten den Schaden deckt, die Annahme eines (Kosten-)Schadens des Versicherungsnehmers nicht aus (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 19).

    Die Rechtsschutzversicherung ist eine Schadensversicherung, für die § 86 Abs. 1 Satz 1 VVG gilt (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 17).

    Selbst in dem Fall einer Kulanzleistung ist nach dem Wortlaut des § 86 Abs. 1 Satz 1 VVG die tatsächliche Leistungserbringung entscheidend (…Beckmann/Matusche-Beckmann/ Karczewski, VersR-Hdb, 4. Aufl. 2025, § 27 Rn. 64;… Prölss/Martin/Armbrüster, VVG, 32. Aufl. 2024, § 86 Rn. 38;… Langheid/Rixecker/Langheid VVG, 7. Aufl. 2022, § 86 Rn. 27;… Looschelders/Pohlmann/Makowsky, VVG, 4. Aufl. 2023, § 86 Rn. 24;… vgl. auch BGH, Urt. v. 23.11.1988 - IVa ZR 143/87, NJW-RR 1989, 922, 923 im Falle einer irrtümlichen Erbringung einer Versicherungsleistung; ausdrücklich offengelassen von BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 21;… a.A. Looschelders/Pohlmann/v. Koppenfels-Spies, VVG, 3. Aufl. 2016, § 86 Rn. 24 mit Blick auf den gesetzlichen Forderungsübergang als "gesetzlicher Regulierungs- und Umverteilungsmechanismus").

    Denn es obliegt nur einem Rechtsanwalt, seine Tätigkeit so einzurichten, dass die Interessen seines Mandanten gewahrt und dieser nicht geschädigt wird (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 23).

  • BGH, 27.04.2022 - IV ZR 344/20

    Richten einer isolierten Drittwiderklage auf die Feststellung des Nichtbestehens …

    Ungeklärt ist etwa, was bei einer Leistung des Versicherers aus "bewusster Liberalität" gilt (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, VersR 2021, 1438 Rn. 21).
  • OLG Zweibrücken, 09.03.2023 - 4 U 97/22

    Rechtsanwaltshaftung in einem Darlehenswiderrufsfall: Regress des …

    Die Vorschrift soll zweierlei bewirken: Der Schädiger soll durch die Versicherungsleistung nicht befreit, der Versicherungsnehmer nicht bereichert werde (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 19).

    Vielmehr kann der Rechtsanwalt nach den gegebenen Umständen gehalten sein, von der beabsichtigten Rechtsverfolgung ausdrücklich abzuraten (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 27-29, mwN;… ebenso MüKoBGB/Heermann, 9. Aufl. 2023, BGB § 675 Rn. 29; OLG Frankfurt…, Urteil vom 14. Juli 2021 - 17 U 60/20 -, Rn. 53, juris).

    Verändert sich die rechtliche oder tatsächliche Ausgangslage im Laufe eines Verfahrens, muss der Rechtsanwalt seinen Mandanten über eine damit etwa verbundene Verschlechterung der Erfolgsaussichten aufklären (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 31).

    Rn. 43 Das Recht des Mandanten, nach entsprechender Beratung durch den Rechtsanwalt eigenverantwortlich über die Einleitung und Fortführung der Rechtsverfolgung zu entscheiden, wird durch eine bestehende Rechtsschutzversicherung nicht berührt (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 33).

    Rn. 63 Die Klägerin hat im Rahmen der haftungsausfüllenden Kausalität nach dem Maßstab des § 287 ZPO bewiesen (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 36), dass die Zeugen G. bei vertragsgerechter anwaltlicher Beratung keinen Versicherungsschutz der Klägerin für das Berufungsverfahren in Anspruch genommen hätten.

    Rn. 65 Es ist anzunehmen, dass ein Mandant bei pflichtgemäßer Beratung den Hinweisen des Rechtsanwalts gefolgt wäre, sofern im Falle sachgerechter Aufklärung aus der Sicht eines vernünftig urteilenden Mandanten eindeutig eine bestimmte tatsächliche Reaktion nahegelegen hätte (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 36).

    Die Annahme der Aussichtslosigkeit unterliegt zwar hohen Anforderungen, ist aber in Betracht zu ziehen, wenn die streitentscheidenden Rechtsfragen höchstrichterlich abschließend geklärt sind (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 39 f).

    Denn bei dessen Nichtvorliegen kann der Anspruchssteller die nach dem Maßstab des § 287 ZPO notwendige Überzeugung des Tatrichters von einem beratungsgerechten Verhalten des Mandanten auf andere Weise herbeiführen (BGH NJW 2021, 3324 Rn. 38).

  • BGH, 13.11.2025 - IX ZR 103/23

    Auch rechtsschutzversicherten Mandanten ist von aussichtsloser Klage abzuraten!

    Die Pflicht des Rechtsanwalts, seinem Mandanten gegenüber die Aussichtslosigkeit eines Klageantrags klar herauszustellen, besteht unabhängig davon, ob der Mandant rechtsschutzversichert ist oder nicht (Festhaltung BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 26 und 29).

    Auch wenn der Rechtsschutzversicherer die Deckungsanfrage seines Versicherungsnehmers geprüft hat und selbst hätte erkennen können, dass die Rechtsverfolgung aussichtslos ist, verstößt das Schadensersatzverlangen des Rechtsschutzversicherers aus übergegangenem Recht der Versicherungsnehmer weder gegen Treu und Glauben noch ist der Schadensersatzanspruch wegen Mitverschuldens zu kürzen (Fortführung BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 22).

    Dazu muss sich der Anwalt über die Sach- und Rechtslage klarwerden und diese dem Auftraggeber verständlich darstellen (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 28).

    Ist danach eine Klage praktisch aussichtslos, muss der Rechtsanwalt dies klar herausstellen (BGH, Urteil vom 16. September 2021, aaO Rn. 29).

    Das Recht des Mandanten, nach entsprechender Beratung durch den Rechtsanwalt eigenverantwortlich über die Einleitung und Fortführung der Rechtsverfolgung zu entscheiden, wird durch eine bestehende Rechtsschutzversicherung nicht berührt (BGH, Urteil vom 16. September 2021, aaO Rn. 33).

    Dass die Klägerin die Deckungsanfragen der Versicherungsnehmer geprüft hat und die zur Begründung der Schadensersatzansprüche geltend gemachte Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung selbst hätte erkennen können, genügt hierzu nicht (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 22).

    Der gesetzliche Forderungsübergang nach § 86 VVG ändert daran nichts (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 23).

    Hierzu wird ein vernünftig urteilender Mandant den Deckungsanspruch gegen seine Rechtsschutzversicherung nicht einsetzen (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 36 ff;… vom 16. Mai 2024 - IX ZR 38/23, WM 2024, 1806 Rn. 16 ff); er wird dabei auch mögliche negative Auswirkungen der Inanspruchnahme der Rechtsschutzversicherung für eine aussichtslose Rechtsverfolgung im Versicherungsverhältnis berücksichtigen.

  • OLG Köln, 05.07.2024 - 30 U 7/24

    Pflicht eines Rechtsanwalts zur Beratung über die Erfolgsaussichten eines in …

    Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (…BGH, Urt. v. 01.03.2007 - IX ZR 261/03, BGHZ 171, 261 Rn. 9; v. 21.06.2018 - IX ZR 80/17, WM 2018, 1988 Rn. 8 und v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 27 f.).

    Erscheint unter mehreren rechtlich möglichen Alternativen die eine deutlich vorteilhafter als die andere, hat der Anwalt darauf hinzuweisen und eine entsprechende Empfehlung zu erteilen (BGH, Urt. v 01.03.2007, aaO Rn. 10 und v. 16.09.2021, aaO Rn. 28).

    Vielmehr kann der Rechtsanwalt nach den gegebenen Umständen gehalten sein, von der beabsichtigten Rechtsverfolgung ausdrücklich abzuraten (BGH, Urt. v. 16.09.2021, aaO Rn. 29).

    Diese Pflicht des Rechtsanwalts zur Beratung über die Erfolgsaussichten eines in Aussicht genommenen Rechtsstreits gilt gleichermaßen sowohl gegenüber einem nicht rechtsschutzversicherten Mandanten als auch gegenüber einem Mandanten mit Rechtsschutzversicherung (BGH, Urt. v. 16.09.2021, aaO Rn. 32).

    Ein solcher Kostenschaden würde auf dem abweichenden Vorwurf gründen, ein - als solcher nicht pflichtwidrig eingeleiteter - Vorprozess wäre bei pflichtgemäßem Vorgehen der Beklagten gewonnen und dem Versicherungsnehmer folglich keine Kostenpflicht auferlegt worden, und würde einem unterschiedlichen, sich mit dem geltend gemachten Kostenschaden wechselseitig ausschließenden Streitgegenstand unterfallen (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 25).

    Eine solche Vermutung beratungsgerechten Verhaltens greift, sofern im Falle sachgerechter Aufklärung aus der Sicht eines vernünftig urteilenden Mandanten eindeutig eine bestimmte tatsächliche Reaktion nahegelegen hätte (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 36 m.w.N.).

    War die Rechtsverfolgung des Mandanten aus der maßgeblichen Sicht ex ante aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen objektiv aussichtslos, kann selbst eine einwandfrei herbeigeführte Deckungszusage den für ein beratungsgerechtes Verhalten des Mandanten sprechenden Anscheinsbeweis nicht hindern (BGH, Urt. v. 16.09.2021, aaO Rn. 40).

    Denn ein vernünftig urteilender Mandant wird den Deckungsanspruch gegen seine Rechtsschutzversicherung nicht einsetzen, um eine Rechtsverfolgung einzuleiten, die nicht in seinem Interesse liegt, sondern allein dem (Gebühren-)Interesse des Rechtsanwalts dient (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 39).

    Dieser schließt nach dem allgemeinen Grundsatz, dass es den Schädiger nicht entlastet, wenn der Versicherer des Geschädigten den Schaden deckt, die Annahme eines (Kosten-)Schadens des Versicherungsnehmers nicht aus (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 19).

    Die Rechtsschutzversicherung ist eine Schadensversicherung, für die § 86 Abs. 1 Satz VVG gilt (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 17).

    Denn es obliegt nur einem Rechtsanwalt, seine Tätigkeit so einzurichten, dass die Interessen seines Mandanten gewahrt und dieser nicht geschädigt wird (BGH, Urt. v. 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 23).

  • OLG München, 13.07.2022 - 15 U 8880/21

    Regressanspruch eines "Diesel-Klägers" gegen seinen Prozessbevollmächtigten

    Er muss den Mandanten so weit belehren, dass dieser in Kenntnis der absehbaren Chancen und Risiken eine eigenverantwortliche Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen kann (BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324, Rn. 28-31;… BGH, BeckRS 2017, 126347 Rn. 11;… BGHZ 171, 261 Rn. 9 ff. = NJW 2007, 2485;… MüKoBGB/Heermann BGB § 675 Rn. 28-30).

    Deshalb hat er seine Hinweise, Belehrungen und Empfehlungen in der Regel danach auszurichten, dies sogar dann, wenn er die Rechtsprechung für unzutreffend hält (BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19 Rn. 30; BGHZ 145, 256 [263] = NJW 2001, 146).

    Eine solche Vermutung kommt hingegen nicht in Betracht, wenn nicht nur eine einzige verständige Entschlussmöglichkeit bestanden hätte, sondern nach pflichtgemäßer Beratung verschiedene Handlungsweisen ernsthaft in Betracht gekommen wären, die unterschiedliche Vorteile und Risiken in sich geborgen hätten (BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 36; BGH, Urteil vom 16.07.2015 - IX ZR 197/14;… NJW 2015, 3447 Rn. 23 ff.).

    Ist das Kostenrisiko durch eine (versicherungs-)rechtlich einwandfrei herbeigeführte und daher bestandsfeste Deckungszusage sogar weitestgehend ausgeschlossen, können schon ganz geringe Erfolgsaussichten den Mandanten dazu veranlassen, den Rechtsstreit zu führen oder fortzusetzen (BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 38 m.w.N.).

    Er darf sich nicht mit dem Hinweis begnügen, die Erfolgsaussichten seien offen (BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324, Rn. 29 m.w.N.).

    Im Falle sachgerechter Aufklärung hätte aus der Sicht eines vernünftig urteilenden Mandanten ab den genannten Grundsatzentscheidungen zu den sog. Dieselfällen eindeutig diese bestimmte tatsächliche Reaktion nahegelegen, wobei im Falle der Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung auch eine bestandskräftige Deckungszusage nicht ausreicht, um den Anscheinsbeweis des beratungskonformen Verhaltens zu erschüttern (vgl. BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 36, 39).

    Da das Kostenrisiko des Klägers im Vorprozess durch Deckungszusage seiner Rechtsschutzversicherung weitestgehend ausgeschlossen war, genügten schon geringe Erfolgsaussichten, den Mandanten dazu veranlassen, in dem Rechtsstreit die Kaufpreiserstattung ohne Vorteilsausgleichung und die Deliktszinsen zu beanspruchen (vgl. BGH, Urteil vom 16.09.2021 - IX ZR 165/19, NJW 2021, 3324 Rn. 38 m.w.N.).

    Hier tritt der Kostenschaden neben den Schaden, der im Verlust der Hauptsache liegt (BGH, Urteil vom 16.9.2021 - IX ZR 165/19, NJW 3324 Rn. 25).

  • BGH, 16.05.2024 - IX ZR 38/23

    Rechtsschutzversicherung: Eingreifen des Anscheinsbeweises für ein …

    Rn. 14 1. Das Berufungsgericht ist von einem Übergang der streitgegenständlichen Schadensersatzansprüche gemäß § 86 Abs. 1 VVG von den Versicherungsnehmern auf die Klägerin ausgegangen (vgl. dazu BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 17 ff) sowie davon, dass die Rechtsverfolgung der Klägerin nicht gegen Treu und Glauben verstoße (vgl. BGH, Urteil vom 16. September 2021, aaO Rn. 22 f).

    Rn. 17 b) Mit Urteil vom 16. September 2021 (IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 37 ff) hat der Bundesgerichtshof Grundsätze zum Eingreifen des Anscheinsbeweises im Falle pflichtwidriger Beratung über die Erfolgsaussichten eines rechtlichen Vorgehens bei bestehendem Deckungsanspruch aus einer Rechtsschutzversicherung oder bereits vorliegender Deckungszusage entwickelt.

    Die Rechtsverfolgung muss aus der maßgeblichen Sicht ex ante aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen objektiv aussichtslos gewesen sein (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 40).

    Die niemals auszuschließende Möglichkeit einer zugunsten des Mandanten ergehenden Fehlentscheidung vermag die Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung indes nicht auszuschließen (BGH, Urteil vom 16. September 2021 - IX ZR 165/19, WM 2023, 91 Rn. 40).

    Insoweit ist der Streitfall deutlich anders gelagert als der Haftungskomplex, welcher dem Senatsurteil vom 16. September 2021 (IX ZR 165/19, WM 2023, 91) zugrunde lag.

  • BGH, 09.07.2026 - IX ZR 79/25

    Anspruchsübergang auch bei "bewusster Liberalität"!

  • OLG Köln, 25.05.2023 - 12 U 38/22

    Beweislast für anwaltliche Pflichtverletzung bei Mandanten Pflichtverletzung bei …

  • BGH, 20.04.2023 - IX ZR 209/21

    Rechtsanwaltshaftung: Umfang der anwaltlicher Beratungspflichten über die Vor- …

  • BGH, 15.06.2023 - III ZR 44/22

    Notarhaftung: Anscheinsbeweis für die Befolgung des vom Notar geschuldeten Rats, …

  • LG Hamburg, 26.08.2022 - 327 O 334/15

    Geschlossener Immobilienfonds: Haftung von Rechtsanwälten bei Pflichtverletzungen …

  • OLG Düsseldorf, 28.02.2023 - 24 U 335/20

    Wirksamkeit Gebührenvereinbarung Rechtsanwalt Hinweispflicht Rechtsanwalt an …

  • LG Köln, 09.03.2023 - 30 O 137/22
  • BGH, 16.09.2021 - IX ZR 144/19

    Regressanspruch des Rechtsschutzversicherers gegen einen Rechtsanwalt: Beweislast …

  • OLG Saarbrücken, 18.01.2024 - 2 U 140/21

    Anwaltshaftung wegen "überschießender" Abgeltungsklausel?

  • LG Frankfurt/Main, 27.07.2023 - 1 S 53/23
  • LG Rottweil, 06.05.2026 - 1 S 71/25

    Anwaltsgebühren in einem Diesel-Fall; Gegenansprüche des rechtsschutzversicherten …

  • LG München I, 20.03.2025 - 4 O 7559/24

    Versicherungsnehmer, Erfolgsaussichten der Klage, Fehlende Erfolgsaussicht, …

  • OLG Frankfurt, 28.08.2024 - 3 U 193/23

    Schadensersatz bei Verletzung von Beratungspflichten

  • LG München I, 20.03.2025 - 4 O 9284/24

    Versicherungsnehmer, Hinreichende Erfolgsaussicht, Erfolgsaussichten der Klage, …

  • LG Hannover, 14.11.2024 - 3 O 218/23
  • OLG Düsseldorf, 28.04.2025 - 24 U 166/23

    Honorarklage eines Rechtsanwalts wegen der Vertretung in rechtlichen …

  • OLG München, 01.03.2023 - 27 U 7270/22

    Kein Schadensersatz wegen angeblicher Verwendung unzulässiger …

  • LG Gera, 17.02.2023 - 6 O 1175/20

    Schadensersatzklage einer Rechtsschutzversicherung gegen die vom …

  • OLG Bamberg, 17.08.2022 - 10 U 56/22

    Sittenwidrigkeit, Rechtshängigkeit, Abschalteinrichtung, Klagepartei, Sekundäre …

  • OLG Dresden, 04.09.2023 - 4 U 1126/23

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts einer Rechtsanwältin durch eine …

  • OLG München, 21.04.2023 - 27 U 699/23

    Keine sittenwidrige Schädigung des Erwerbers eines Opel-Diesel-Fahrzeugs (hier: …

  • OLG München, 24.10.2022 - 27 U 5002/22

    Keine sittenwidrige Schädigung des Erwerbers eines Dieselfahrzeugs mit …

  • AG Köln, 11.09.2025 - 140 C 636/24
  • LG Köln, 01.07.2026 - 23 O 371/25
  • OLG München, 19.11.2025 - 15 U 2525/25

    Berufung, Schadensersatzanspruch, Rechtsanwaltshaftung, …

  • OLG Jena, 20.06.2024 - 9 U 1271/20

    Regressanspruch einer Rechtsschutzversicherung wegen anwaltlicher …

  • LSG Berlin-Brandenburg, 15.03.2023 - L 9 KR 357/20

    Krankenversicherung - Eintritt der Genehmigungsfiktion - genauer Zeitpunkt der …

  • OLG München, 15.02.2023 - 27 U 7201/22

    Keine sittenwidrige Schädigung des Erwerbers eines Opel-Diesel-Fahrzeugs (hier: …

  • OLG Hamm, 26.07.2022 - 28 U 132/21

    Regress gegen einen Rechtsanwalt; Beachtung der einschlägigen höchstrichterlichen …

  • LG München I, 10.07.2025 - 30 O 12245/24

    Pflichtverletzung, Anwaltshaftung, Beratungspflichten, Sittenwidrigkeit, …

  • OLG München, 17.01.2024 - 15 U 3572/23

    Regress des Rechtsschutzversicherers wegen anwaltlicher Pflichtverletzung

  • LG Offenburg, 27.01.2026 - 2 O 365/24

    Anwaltliche Beratungspflicht in "Diesel-Spätkauffällen" im Frühjahr 2021

  • BGH, 19.01.2023 - IX ZR 117/21

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde gegen den die Berufung …

  • OLG Brandenburg, 21.11.2023 - 6 U 77/22
  • OLG Köln, 18.01.2024 - 12 U 48/23

    Schadensersatzanspruchs wegen anwaltlicher Schlechtberatung im Zusamenhang mit …

  • LG Köln, 15.01.2026 - 38 O 32/24
  • OLG Bamberg, 09.08.2022 - 10 U 42/22

    Sittenwidrige Schädigung, Abschalteinrichtung, Thermofenster, …

  • OLG Bamberg, 10.08.2022 - 10 U 57/22

    Sittenwidrige Schädigung, Abschalteinrichtung, Thermofenster, …

  • OLG Bamberg, 01.08.2022 - 10 U 62/22

    Kein Schadensersatz wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen im Zusammenhang mit …

  • OLG Rostock, 10.05.2022 - 5 U 173/19

    Folgen der Erhebung einer negativen Feststellungsklage für Verjährung

  • OLG München, 29.04.2026 - 15 U 3463/25

    Kein Anspruch der klagenden Rechtsschutzversicherung gegen Beklagte aus …

  • OLG Bamberg, 17.08.2022 - 10 U 68/22

    Sittenwidrige Schädigung, Thermofenster, Darlegungs- und Beweislast, …

  • OLG Brandenburg, 24.09.2024 - 6 U 10/23

    Schadensersatz wegen anwaltlicher Pflichtverletzung im Zusammenhang mit einer …

  • OLG Schleswig, 24.05.2023 - 7 U 1/23

    Ansprüche auf Kaufpreisminderung und Schadensersatz aufgrund …

  • OLG Brandenburg, 13.02.2023 - 10 U 112/21

    Prozesskostenhilfe aufgrund der Anzeige von Masseunzulänglichkeit durch den …

  • OLG München, 13.05.2026 - 15 U 3463/25

    Pflichtwidrige Rechtsberatung, Schadensersatz, Dieselverfahren, Schiedsgutachten, …

  • OLG Bamberg, 07.02.2023 - 10 U 119/22

    Keine sittenwidrige Schädigung des Erwerbers eines Opel-Diesel-Fahrzeugs

  • OLG Frankfurt, 09.03.2026 - 4 U 77/25

    Schadensersatzforderungen eines Rechtsschutzversicherers gegen einen Rechtsanwalt …

  • OLG Bamberg, 06.11.2024 - 10 U 45/24

    Teil-Erledigterklärung, Urkundenprozess, Rückzahlungsanspruch, Schadensersatz, …

  • LG Berlin II, 25.06.2024 - 67 O 30/24

    Pflichtwidriges Handeln von Rechtsanwalt bei Prüfung von notariellem …

  • OLG München, 12.06.2024 - 15 U 3683/23

    Drittwiderbeklagter, Außergerichtliche Kosten, Änderung der Widerklage, …

  • OLG Köln, 04.11.2024 - 30 U 7/24

    Pflichtverletzung eines Rechtsanwalts aus dem mit einem Versicherungsnehmer …

  • OLG Bamberg, 04.05.2023 - 10 U 123/22

    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288 (hier: Seat …

  • LG Köln, 25.03.2026 - 20 O 150/25
  • OLG Bamberg, 09.04.2025 - 10 U 16/25

    Anforderungen an die Berufungsbegründung

  • OLG Jena, 11.04.2024 - 9 U 843/23

    Anforderungen an die Individualisierung des in einem Güteantrag geltend gemachten …

  • LG Offenburg, 18.12.2025 - 2 O 376/24
  • AG München, 17.06.2025 - 173 C 28924/24

    Versicherungsnehmer, Vorgerichtliche Anwaltskosten, Rechtsanwaltsgebühren, …

  • OLG Köln, 04.09.2023 - 12 U 55/23

    "Lästigkeitsvergleich" führt nicht (immer) zur Anwaltshaftung!

  • AG München, 29.04.2025 - 173 C 28923/24

    Vorgerichtliche Anwaltskosten, Versicherungsnehmer, Anwaltsvertrag, …

  • LG Köln, 06.05.2022 - 12 S 5/20

    Haftung einer Anwalts-GmbH für zum Teil von einer namensgleichen Anwalts-GbR …

  • OLG Jena, 19.04.2024 - 9 U 703/22

    Schadensersatzanspruch wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung aufgrund …

  • LG Köln, 01.10.2025 - 20 O 12/25
  • AG Düsseldorf, 20.03.2025 - 51 C 580/24
  • OLG München, 20.11.2023 - 15 U 4930/22
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