Rechtsprechung
| BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07 |
Volltextveröffentlichungen (8)
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GG Art. 105 Abs. 2a; HKAG § 7 Abs. 2
Aufwandsteuer, Hundesteuer, Steuerpflicht, Bundespolizei, Diensthund, Dienstpflicht, Hundehaltung, Aufwand, persönliche Lebensführung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Einkommensverwendung, Einkommenserzielung. - Bundesverwaltungsgericht
GG Art. 105 Abs. 2a
- Judicialis
GG Art. 105 Abs. 2a; ; HKAG § 7 Abs. 2
- Wolters Kluwer
Rechtmäßigkeit der Heranziehung zur Hundesteuer für einen Diensthund der Bundespolizei - Rechtmäßigkeit einer Hundesteuersatzung - Auslegung einer Hundesteuer als Aufwandsteuer
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GG Art. 105 Abs. 2 lit. a; HessKAG § 7 Abs. 2
Steuerrecht; Hundesteuerrecht - Aufwandsteuer; Hundesteuer; Steuerpflicht; Bundespolizei; Diensthund; Dienstpflicht; Hundehaltung; Aufwand; persönliche Lebensführung; wirtschaftliche Leistungsfähigkeit; Einkommensverwendung; Einkommenserzielung - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (5)
- Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)
Keine Hundesteuer für Diensthund der Bundespolizei
- Datenbank zur Rechtsprechung im Kommunalrecht (Leitsatz)
Keine Hundesteuer für Diensthund
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Polizei und Hundesteuer
- onlineurteile.de (Kurzmitteilung)
Diensthund ist steuerfrei !!! - Kommune darf für Diensthunde der Bundespolizei keine Hundesteuer kassieren
- 123recht.net (Pressemeldung, 16.5.2007)
Keine Hundesteuer für Diensthunde des Bundesgrenzschutzes
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- NVwZ 2008, 91
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
- DÖV 2008, 34
Wird zitiert von ... (43) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 28.11.1997 - 8 B 224.97
Hundesteuer; örtliche Aufwandsteuer; Halterbegriff; Steuerpflicht für den Hund …
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist geklärt, dass die Aufwandsteuern i.S.d. Art. 105 Abs. 2a GG (nur) den besonderen, über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehenden Aufwand für die persönliche Lebensführung erfassen und damit die in der Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf zum Ausdruck kommende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit besteuern (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 1983 - 2 BvR 1275/79 - BVerfGE 65, 325 ; BVerwG, Beschluss vom 28. November 1997- BVerwG 8 B 224.97 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 5; Urteil vom 26. September 2001 - BVerwG 9 C 1.01 - BVerwGE 115, 165 ; Urteil vom 27. September 2000 - BVerwG 11 C 4.00 - Buchholz 401.61 Zweitwohnungssteuer Nr. 18).Sie ist eine örtliche Aufwandsteuer, weil das Halten eines Hundes über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgeht und einen Aufwand - wenn auch unter Umständen nicht sehr erheblichen - erfordert (vgl. nur etwa Beschluss vom 28. November 1997 a.a.O.).
- VGH Hessen, 25.06.2003 - 5 UE 1174/01
Hundesteuer unabhängig von privater oder beruflicher Veranlassung
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
Der Berufung des Beklagten gegen dieses Urteil hat der Verwaltungsgerichtshof mit dem hier angegriffenen Beschluss vom 11. September 2006 stattgegeben und zur Begründung mit Bezugnahme auf sein Urteil vom 25. Juni 2003 (5 UE 1174/01, NVwZ-RR 2004, 213) ausgeführt, die Hundesteuer knüpfe als Aufwandsteuer an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen an.Mit Bezugnahme auf sein Urteil vom 25. Juni 2003 (a.a.O.) hält er für unerheblich, welchem Zweck die Haltung des Hundes diene, ob er beruflich oder privat gehalten werde.
- BVerfG, 06.12.1983 - 2 BvR 1275/79
Zweitwohnungsteuer
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist geklärt, dass die Aufwandsteuern i.S.d. Art. 105 Abs. 2a GG (nur) den besonderen, über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehenden Aufwand für die persönliche Lebensführung erfassen und damit die in der Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf zum Ausdruck kommende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit besteuern (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 1983 - 2 BvR 1275/79 - BVerfGE 65, 325 ; BVerwG, Beschluss vom 28. November 1997- BVerwG 8 B 224.97 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 5; Urteil vom 26. September 2001 - BVerwG 9 C 1.01 - BVerwGE 115, 165 ; Urteil vom 27. September 2000 - BVerwG 11 C 4.00 - Buchholz 401.61 Zweitwohnungssteuer Nr. 18).
- BVerwG, 26.09.2001 - 9 C 1.01
Zweitwohnungssteuer; Aufwandsteuer; Nichtnutzung; Eigennutzung; Fremdvermietung; …
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist geklärt, dass die Aufwandsteuern i.S.d. Art. 105 Abs. 2a GG (nur) den besonderen, über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehenden Aufwand für die persönliche Lebensführung erfassen und damit die in der Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf zum Ausdruck kommende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit besteuern (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 1983 - 2 BvR 1275/79 - BVerfGE 65, 325 ; BVerwG, Beschluss vom 28. November 1997- BVerwG 8 B 224.97 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 5; Urteil vom 26. September 2001 - BVerwG 9 C 1.01 - BVerwGE 115, 165 ; Urteil vom 27. September 2000 - BVerwG 11 C 4.00 - Buchholz 401.61 Zweitwohnungssteuer Nr. 18). - BVerwG, 12.04.2000 - 11 C 12.99
Zweitwohnungssteuer; Zweitwohnung aus Gründen der Berufstätigkeit; …
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
Das Berufungsgericht bezieht sich insoweit auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesverfassungsgerichts zur Zweitwohnungssteuer für Erwerbszweitwohnungen, wonach das Wesen der Aufwandsteuer es ausschließe, für die Steuerpflicht von vornherein auf eine wertende Berücksichtigung der Absichten und verfolgten Zwecke, die dem Aufwand zugrunde liegen, abzustellen (…BVerfG a.a.O. S. 357; BVerwG, Urteil vom 12. April 2000 - BVerwG 11 C 12.99 - BVerwGE 111, 122 ). - BVerwG, 27.09.2000 - 11 C 4.00
Zweitwohnungssteuer; Vermietung eines Ferienhauses an eine juristische Person; …
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist geklärt, dass die Aufwandsteuern i.S.d. Art. 105 Abs. 2a GG (nur) den besonderen, über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehenden Aufwand für die persönliche Lebensführung erfassen und damit die in der Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf zum Ausdruck kommende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit besteuern (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 6. Dezember 1983 - 2 BvR 1275/79 - BVerfGE 65, 325 ; BVerwG, Beschluss vom 28. November 1997- BVerwG 8 B 224.97 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 5; Urteil vom 26. September 2001 - BVerwG 9 C 1.01 - BVerwGE 115, 165 ; Urteil vom 27. September 2000 - BVerwG 11 C 4.00 - Buchholz 401.61 Zweitwohnungssteuer Nr. 18). - BVerwG, 29.06.2000 - 1 C 26.99
Zulassung der "Umwelt- und Entwicklungshilfe - Lotterie" in Niedersachsen …
Auszug aus BVerwG, 16.05.2007 - 10 C 1.07
Das nicht revisible Recht darf vom Bundesverwaltungsgericht aber darauf überprüft werden, ob die Auslegung und Anwendung des Landesrechts durch das Berufungsgericht mit dem Bundesrecht in Einklang steht, insbesondere das Bundesrecht eine andere Auslegung gebietet (Urteil vom 29. Juni 2000 - BVerwG 1 C 26.99 - Buchholz 402.41 Allgemeines Polizeirecht Nr. 68).
- BVerwG, 15.10.2014 - 9 C 8.13
Gemeinde; Hundesteuer; Hundesteuersatzung; Kampfhund; erdrosselnde Wirkung; …
Die Hundesteuer ist eine traditionelle örtliche Aufwandsteuer, denn das Halten eines Hundes geht über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinaus und erfordert einen - wenn auch unter Umständen nicht sehr erheblichen - zusätzlichen Vermögensaufwand (vgl. nur Urteile vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 8.99 - BVerwGE 110, 265 und vom 16. Mai 2007 - BVerwG 10 C 1.07 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 12 S. 4 ff.; Beschluss vom 25. April 2013 - BVerwG 9 B 41.12 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 13 S. 1 und BFH, Urteil vom 14. Oktober 1987 - II R 11/85 - BFHE 151, 285). - OVG Rheinland-Pfalz, 22.04.2008 - 6 A 11354/07
Zweitwohnungssteuer für studentische Nebenwohnung
Letztere werden zwar in Art. 105 Abs. 2a Satz 1 GG nicht positiviert, sondern stillschweigend vorausgesetzt, doch sind sie durch eine feststehende höchstrichterliche Rechtsprechung (vgl. BVerfG, Urteil vom 16. Dezember 1983 - 2 BvR 1275/79 - BVerfGE 65, 325 ff. [346] und Beschluss vom 11. Oktober 2005 - 1 BvR 1232/00 - NJW 2005, 3556 [3557]; BVerwG, Urteil vom 26. Juli 1979 - VII C 33.77 - BVerwGE 58, 230 ff.; Urteil vom 29. November 1991 - 8 C 107.89 - NVwZ 1992, 1098 f.; Urteil vom 30. Juni 1999 - 8 C 6.98 - BVerwGE 109, 188 ff.; Urteil vom 12. April 2000 - 11 C 12.99 - BVerwGE 111, 122 ff.; Urteil vom 26. September 2001 - 9 C 1.01 - NVwZ 2002, 728 f.; Urteil vom 16. Mai 2007 - 10 C 1.07 - NVwZ 2008, 91 f.) hinreichend konkretisiert.Um den Aufwand zu einem steuerbaren zu machen, darf es sich dabei nicht nur um einen "besonderen", die elementaren Lebensbedürfnisse übersteigenden Aufwand handeln (so bereits BVerwG, Urteil vom 29. November 1991 - 8 C 107.89 - NVwZ 1992, 1098 f.), sondern er setzt im Sinne eines ungeschriebenen Tatbestandsmerkmales weiter voraus, allein vom Konsumwillen des Steuerpflichtigen veranlasst zu sein (so BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007 - 10 C 1.07 - NVwZ 2008, 91 f.), so dass letzterer die freie Wahl haben muss, ob er den Aufwand betreibt oder ihn unterlässt.
Nur wenn dies der Fall ist, kommt es im Sinne des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 1983 - 2 BvR 1275/79 - BVerfGE 65, 325 ff. [347] nicht darauf an, von wem und mit welchen Mitteln der Aufwand finanziert wird (so BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007, a.a.O. S. 91).
- BVerwG, 11.07.2012 - 9 CN 1.11
Aufwandsteuer; Aufwand; zwangsläufiger Aufwand; Einkommensverwendung; …
Das nicht revisible Recht darf vom Bundesverwaltungsgericht aber darauf überprüft werden, ob die Auslegung und Anwendung des Landesrechts durch das Normenkontrollgericht mit dem Bundesrecht in Einklang steht oder ob das Bundesrecht eine andere Auslegung gebietet (Urteile vom 29. Juni 2000 - BVerwG 1 C 26.99 - Buchholz 402.41 Allgemeines Polizeirecht Nr. 68 und vom 16. Mai 2007 - BVerwG 10 C 1.07 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 12 Rn. 11).
- BVerwG, 13.05.2009 - 9 C 7.08
Aufwandsteuer, Zweitwohnungssteuer, Zweitwohnungsabgabe, persönliche …
Zu Unrecht begründet das Berufungsgericht seine Auffassung mit Bezug auf die Entscheidung des 10. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Mai 2007 (BVerwG 10 C 1.07 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 12). - VGH Baden-Württemberg, 15.09.2010 - 2 S 811/10
Abgrenzung zwischen Hundehaltung zu persönlichen und zu gewerblichen Zwecken
Sie ist eine örtliche Aufwandssteuer, weil das Halten eines Hundes über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgeht und einen - wenn auch unter Umständen nicht sehr erheblichen - zusätzlichen Vermögensaufwand erfordert; Aufwandssteuern beziehen sich nicht notwendigerweise auf Luxusgegenstände (vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteil vom 16.05.2007 - 10 C 1.07 - NVwZ 2008, 92). - BVerwG, 18.08.2015 - 9 BN 2.15
Steuer; Benutzen von Pferden; Halten; Pferdehalter; Pferdesteuer; örtliche …
Vergleichbare Differenzierungen sind bei der Handhabung der Hundesteuer (vgl. BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007 - 10 C 1.07 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 12 Rn. 15 zu einem Polizeidiensthund) und der Übernachtungsteuer (vgl. BVerwG…, Urteil vom 11. Juli 2012 - 9 CN 1.11 - BVerwGE 143, 301 Rn. 16 ff.) zu beachten. - OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2010 - 14 A 3020/08
Hundesteuer bei Sozialhilfeempfänger; Festsetzung von Hundesteuer im Voraus
Rn. 25 Vgl. BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007 10 C 1.07 -, NVwZ 2008, 91. - OVG Rheinland-Pfalz, 17.05.2011 - 6 C 11337/10
Zulässigkeit einer Übernachtungssteuer
Dieser muss weder einer begüterten Minderheit vorbehalten bzw. nur von einer solchen realisiert werden, noch besonders kostspielig sein oder allgemein als Luxus angesehen werden (vgl. z.B. BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007 - 10 C 1.07 -, DÖV 2008, 34).Werde durch die Hundehaltung - wie in dem konkreten Fall - eine Dienstpflicht erfüllt, fehle es demnach an einem besteuerbaren Aufwand für die persönliche Lebensführung(BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007, a.a.O., vgl. auch Urteil vom 13. Mai 2009, a.a.O.).
- VG Gelsenkirchen, 10.07.2012 - 18 K 657/12
Hundesteuer, Aufwandbegriff, Ergotherapie, Therapiehund, berufsbedingte …
Rn. 46 Vgl. BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2007 - 10 C 1.07 -, juris. - BVerwG, 11.07.2012 - 9 CN 2.11
Bettensteuer nur auf private, nicht auf geschäftliche Übernachtungen zulässig
Das nicht revisible Recht darf vom Bundesverwaltungsgericht aber darauf überprüft werden, ob die Auslegung und Anwendung des Landesrechts durch das Normenkontrollgericht mit dem Bundesrecht in Einklang steht, oder ob das Bundesrecht eine andere Auslegung gebietet (Urteile vom 29. Juni 2000 - BVerwG 1 C 26.99 - Buchholz 402.41 Allgemeines Polizeirecht Nr. 68 und vom 16. Mai 2007 - BVerwG 10 C 1.07 - Buchholz 401.65 Hundesteuer Nr. 12 Rn. 11). - VG Mainz, 20.09.2023 - 3 K 16/23
Hundesteuer für Trainings- und Therapiehunde
- OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2010 - 14 A 3021/08
Vereinbarkeit einer erhöhten Besteuerung für Hunde der Rasse American …
- VG Köln, 06.07.2011 - 24 K 6736/10
"Kulturförderabgabe" rechtmäßig
- VGH Hessen, 19.01.2026 - 5 B 2517/25
Billigkeit der Festsetzung einer Hundesteuer
- OVG Niedersachsen, 29.08.2023 - 9 LA 147/22
Aufwandsteuer; Erdrosselung; Hundesteuer; öffentliches Interesse; …
- VG München, 30.06.2011 - M 10 K 10.5725
Übernachtungsteuer; Genehmigung der Satzung; örtliche Aufwandsteuer; berufliche …
- BVerwG, 13.05.2009 - 9 C 6.08
Bundesverwaltungsgericht bestätigt die Zweitwohnungsabgabensatzung der Stadt …
- VGH Baden-Württemberg, 24.03.2021 - 2 S 3006/20
Hundesteuerpflicht eines Tierschutzvereins als Halter von 18 Hunden
- VG Düsseldorf, 02.12.2011 - 25 K 187/11
Duisburg darf "Bettensteuer" erheben
- OVG Thüringen, 23.08.2011 - 3 EN 77/11
Überprüfung einer "Übernachtungssteuer" im Rahmen vorläufigen Rechtsschutzes nach …
- VGH Hessen, 19.01.2026 - 5 B 2517/255 B 2517/25
BILLIGKEIT; EINSTWEILIGER RECHTSSCHUTZ; HUNDESTEUER; KOMMUNALE …
- VG Düsseldorf, 02.12.2011 - 25 K 342/11
Duisburg darf "Bettensteuer" erheben
- VGH Bayern, 20.06.2023 - 6 CE 23.779
Rechtsschutz gegen den Entzug der Diensthündin "Beauty"
- VG Schleswig, 05.12.2018 - 4 A 181/16
Hundesteuer für privaten Wachhund
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2013 - 14 A 1471/10
Zweitwohnungssteuer als Aufwandsteuer; Annahme eines allein vom Konsumwillen des …
- OVG Thüringen, 17.08.2011 - 3 EN 1514/10
Kommunale Steuern; Überprüfung einer "Kulturförderabgabe" im Rahmen vorläufigen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2012 - 14 A 926/12
Hundesteuer ist nach wie vor örtliche Aufwandsteuer
- BVerwG, 20.12.2021 - 9 B 25.21
Heranziehung eines Halters zur Hundesteuer als örtliche Aufwandsteuer i.R.d. …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.03.2011 - 14 A 2394/10
Höhere Hundesteuer für gefährliche Rassen auch bei aus Tierheimen übernommenen …
- BVerwG, 20.12.2021 - 9 B 24.21
Gnadenhof auf dem Grundstück der Klägerin; Begriff des Hundehalters im Sinne der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 31.08.2012 - 14 A 1379/12
- VG Ansbach, 11.12.2013 - AN 11 K 13.30765
Tadschike aus .../Provinz Parwan; angebliche Verfolgung der Familie durch …
- VG Ansbach, 11.10.2013 - AN 11 K 13.30527
Hazara aus Distrikt .../Provinz Helmand
- VG Ansbach, 11.12.2013 - AN 11 K 13.30901
.../Distrikt .../Provinz Wardak; angebliche Konflikte mit Kuchi im Jahr 2009
- VG Ansbach, 11.07.2013 - AN 11 K 13.30264
Auch kein unionsrechtlicher und nationaler Abschiebungsschutz, insbesondere auch …
- VG Köln, 18.04.2012 - 21 K 1214/11
- VG Köln, 02.07.2012 - 21 K 1001/12
Unbedenklichkeit des Verzichts auf die Aufnahme der Hunderasse "Alano" in die …
- VG München, 29.05.2008 - M 10 K 07.5705
Erwerbszweitwohnung von nicht verheiratetem Berufstätigen
- VG Ansbach, 11.10.2013 - AN 11 K 13.30455
Paschtune aus Distrikt .../Provinz Nangarhar
- VG Wiesbaden, 02.03.2017 - 1 L 392/16
§ 80 Abs 4 S 3 VwGO, § 80 Abs 1 Satz 1 VwGO, § 80 Abs 2 Nr 1 VwGO, § 7 Abs 2 …
- VG Köln, 02.07.2012 - 21 K 1149/12
Festsetzung der Hundesteuer für einen Hund der Rasse "Fila Brasileiro" der Stadt …
- VG Köln, 02.07.2012 - 21 K 1150/12
Zahlung und Festsetzung einer höheren Hundesteuer für die Haltung eines …
- VG Köln, 02.07.2012 - 21 K 1148/12
Einstufung der Hundesteuer als örtliche Aufwandsteuer i.S.v. Art. 105 Abs. 2a S. …
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Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- openjur.de
Verwertung einer unter Verstoß gegen § 136 Abs 1 S 2 StPO erlangten Aussage bei Fahrerlaubnisentziehung
- Judicialis
StPO § 136 Abs. 1 Satz 2; ; StPO § 136a; ; StVG § 2 Abs. 12 Satz 1; ; LVwVfG § 26 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2; ; FeV Anl. 4 Nr. 9.2.2
- IWW
- RA Kotz (Volltext/Leitsatz)
Fahrerlaubnisentziehung wegen Drogenkonsum
- RA Kotz (Volltext/Leitsatz)
Cannabiskonsum - Schweigerechtsbelehrung - Aussageerwertung
- archive.org
- blutalkohol
, S. 395
- ra.de
- rechtsportal.de
Fahrerlaubnis: Fahrerlaubnisentziehung, Belehrungspflicht, Schweigerecht, Strafprozess, Beteiligtenanhörung, informatorische Befragung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (6)
- VGH Baden-Württemberg (Pressemitteilung)
Bei der Entziehung der Fahrerlaubnis können Aussagen trotz unterbliebener Belehrung über das Schweigerecht verwertet werden
- verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
Cannabiskonsum - Fahrtauglichkeit
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Nachteilige Aussage über Cannabiskonsum trotz Verfahrensfehler verwertbar
- fahrschule-online.de (Kurzinformation)
Führerschein weg auch ohne Belehrung
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Entziehung der Fahrerlaubnis: Kein Verwertungsverbot von Aussagen bei unterbliebener Belehrung über das Schweigerecht - Zeugnisverweigerungsrecht gilt nur im Strafrecht
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Unterbliebene Belehrung des Betroffenen über sein Schweigerecht über die Häufigkeit seines Cannabiskonsums vor seiner Aussage im Rahmen einer Verkehrskontrolle und Heranziehung dieser Aussage im behördlichen Entziehungsverfahren zur Begründung der ...
Verfahrensgang
- VG Karlsruhe, 16.02.2007 - 7 K 401/07
- VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Papierfundstellen
- ESVGH 57, 248
- NJW 2007, 2571
- NZV 2008, 55
- VBlBW 2007, 352
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
Wird zitiert von ... (46) Zitiert selbst (8)
- BGH, 27.02.1992 - 5 StR 190/91
nemo tenetur se ipsum accusare
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
In seinem Beschluss vom 27.02.1992 hat der Bundesgerichtshof (- 5 StR 190/91 -, BGHSt 38, 214 = NJW 1992, 1463) entschieden, dass, sofern der Vernehmung eines Beschuldigten durch einen Beamten des Polizeidienstes nicht der Hinweis vorausgegangen ist, dass es dem Beschuldigten freistehe, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen (§ 136 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 163a Abs. 4 Satz 2 StPO), Äußerungen, die der Beschuldigte in dieser Vernehmung gemacht hat, nicht verwertet werden dürfen. - BVerfG, 13.01.1981 - 1 BvR 116/77
Auskunftspflicht des Gemeinschuldners
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Die Entscheidung bezieht sich auf die Rechtsstellung des Beschuldigten im Strafprozess und ist Ausdruck des anerkannten Prinzips des Strafprozesses, dass niemand im Strafverfahren gegen sich selbst auszusagen braucht (BVerfG, Beschl. v. 13.01.1981 - 1 BvR 116/77 -, BVerfGE 56, 37, 43;… BGH, Urt. v. 14.06.1960 - 1 StR 683/59 -, BGHSt 14, 358, 364). - BGH, 14.06.1960 - 1 StR 683/59
Tonband
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Die Entscheidung bezieht sich auf die Rechtsstellung des Beschuldigten im Strafprozess und ist Ausdruck des anerkannten Prinzips des Strafprozesses, dass niemand im Strafverfahren gegen sich selbst auszusagen braucht (BVerfG, Beschl. v. 13.01.1981 - 1 BvR 116/77 -, BVerfGE 56, 37, 43; BGH, Urt. v. 14.06.1960 - 1 StR 683/59 -, BGHSt 14, 358, 364).
- BFH, 26.02.2001 - VII B 265/00
Verwertungsverbot bei Telefonüberwachung
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Auch der Bundesfinanzhof geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass es kein allgemeines gesetzliches Verwertungsverbot für Tatsachen gibt, die unter Verletzung von Verfahrensvorschriften ermittelt wurden (Beschl. v. 26.02.2001 - VII B 265/00 -, NJW 2001, 2118;… Urt. v. 23.01.2002 - XIR 10 u.a. -, NJW 2002, 2198). - VGH Baden-Württemberg, 10.05.2004 - 10 S 427/04
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen bewussten Passivrauchens von Cannabis
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats ist jedenfalls bei einer höheren THC-Konzentration als 2 ng/ml eine durch den Cannabiskonsum bedingte Beeinträchtigung der fahreignungsrelevanten Eigenschaften eines Fahrerlaubnisinhabers gegeben (vgl. z.B. Senatsbeschl. v. 10.05.2004 - 10 S 427/04 -, DAR 2004, 604). - VGH Baden-Württemberg, 29.09.2003 - 10 S 1294/03
Fahrerlaubnisentziehung - Cannabiskonsum - Gutachtenbeibringung
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Die dort wiedergegebene Äußerung des Antragstellers, "regelmäßig Cannabisprodukte zu konsumieren", belegt zumindest, dass es sich bei dem durch die Blutuntersuchung vom 19.06.2006 nachgewiesenen Konsum nicht um eine nur einmalige Einnahme handelt, die nach der Senatsrechtsprechung für die Annahme eines gelegentlichen Cannabiskonsums im Sinne von Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung nicht ausreicht (vgl. Senatsbeschl. v. 29.09.2003 - 10 S 1294/03 -, VBlBW 2004, 36). - BayObLG, 02.11.2004 - 1St RR 109/04
Abgrenzung zwischen informatorischer Befragung und Vernehmung des Beschuldigten
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Denn die Verbringung des Antragstellers zur Polizeidienststelle im Anschluss an die Durchführung von Cannabis-Vortests brachte deutlich zum Ausdruck, dass die Polizeibeamten dem Antragsteller bereits als dem Beschuldigten begegneten (vgl. BayObLG, Beschl. v. 02.11.2004 - 1 St RR 109/04 -, NStZ-RR 2005, 175). - VGH Baden-Württemberg, 15.11.2004 - 10 S 2194/04
Entziehung der Fahrerlaubnis - Cannabiskonsum
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 16.05.2007 - 10 S 608/07
Denn von einem ausreichenden Trennungsvermögen, das eine gelegentliche Einnahme von Cannabis im Hinblick auf die Verkehrssicherheit noch hinnehmbar erscheinen lässt, kann nur gesprochen werden, wenn der Konsument Fahren und Konsum in einer Weise trennt, dass eine Beeinträchtigung seiner verkehrsrelevanten Eigenschaften durch die Einnahme von Cannabis unter keinen Umständen eintreten kann (Senatsbeschl. v. 28.11.2003 - 10 S 1789/03 - v. 01.12.2003 - 10 S 1958/03 - v. 15.11.2004 - 10 S 2194/04 -).
- VGH Baden-Württemberg, 27.07.2016 - 10 S 1880/15
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Drogenkonsums
Rn. 26 In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass die Angaben eines Beschuldigten gegenüber der Polizei im fahrerlaubnisrechtlichen Verfahren selbst bei einem etwaigen Verstoß gegen strafprozessuale Bestimmungen grundsätzlich gegen ihn verwendet werden können und keinem Verwertungsverbot unterliegen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 28.02.2012 - 10 S 3390/11 - NJW 2012, 2744 und vom 16.05.2007 - 10 S 608/07 - NJW 2007, 2571; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 02.09.2013 - 16 B 976/13 - juris und vom 03.09.2010 - 16 B 382/10 - juris; BayVGH, Beschluss vom 31.05.2012 - 11 CS 12.807 - juris; VG München, Urteil vom 23.01.2015 - M 6a K 14.4275 - juris). - VGH Bayern, 05.03.2009 - 11 CS 08.3046
"Gelegentlichkeit" eines Cannabiskonsums; Herleitung aus eigenen Angaben des …
Denn auch wenn im gegebenen Fall gegen die Belehrungspflicht verstoßen worden sein sollte, zöge das nicht die Unverwertbarkeit der Angaben des Antragstellers in einem fahrerlaubnisrechtlichen Verfahren nach sich (VGH BW vom 16.5.2007 NJW 2007, 2571; Geiger, DAR 2009, 61/65).Zudem besteht kein allgemeiner, vor einer gesetzlichen Normierung unabhängiger Rechtsgrundsatz, dem zufolge Äußerungen eines Betroffenen in einem behördlichen oder gerichtlichen Verfahren nur verwertet werden dürfen, wenn er zuvor auf sein Schweigerecht hingewiesen wurde (VGH BW vom 16.5.2007, a.a.O., S. 2572).
- VGH Hessen, 17.08.2017 - 2 B 1213/17
Trennungsvermögen bei gelegentlichem Konsum von Cannabis
Auf den Umstand, dass eine Belehrung stattgefunden hatte, sowie darauf, dass die strafrechtlichen Beweisverwertungsverbote regelmäßig im dem Gefahrenabwehrrecht zuzuordnenden Fahrerlaubrecht keine Berücksichtigung finden, hat auch das Verwaltungsgericht in seiner Entscheidung (S. 4 des amtlichen Umdrucks) bereits zutreffend hingewiesen (vgl. auch: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. Mai 2007 - 10 S 608/07-, NZV 2008, S. 55).
- OVG Niedersachsen, 07.01.2013 - 10 LA 138/12
Angabe eines erlernten, aber nicht ausgeübten Berufs im Wahlvorschlag
Sie entspricht der Rechtsprechung der Obergerichte zu den betreffenden Regelungen im Kommunalwahlrecht anderer Bundesländer (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 16. Mai 2007 - 1 S 567/07 -, ESVGH 57, 248 = VBlBW 2007, 377 und Beschluss vom 24. November 2009 - 1 S 1149/09 -, juris zu § 31 Abs. 1 Satz 1 und 2 KomWG BW; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 20. November 1996 - 2 L 375/95 -, juris zu § 50 LWG LSA; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 11. März 1966 - III A 1039/65 -, OVGE 22, 141 m.w.N.) und der einschlägigen Kommentarliteratur (…vgl. Thiele/Schiefel, Niedersächsisches Kommunalwahlrecht, 3. Aufl. 2006, § 49 Anm. 5). - VGH Bayern, 31.10.2024 - 11 ZB 24.1246
Entziehung der Fahrerlaubnis, regelmäßiger Cannabiskonsum, Einnahme ärztlich …
Rn. 17 Weiter hat der Kläger auch nicht die rechtliche Annahme des Verwaltungsgerichts in Zweifel gezogen, die Verwertung polizeilicher Erkenntnisse über die Fahreignung eines Fahrerlaubnisinhabers durch die Fahrerlaubnisbehörde setze eine Beschuldigtenbelehrung im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren oder eine Belehrung über eine mögliche Weiterleitung der Erkenntnisse an die Fahrerlaubnisbehörde nicht voraus (vgl. VGHBW, B.v. 16.5.2007 - 10 S 608/07 - NJW 2007, 2571 Rn. 3 ff.;… BayVGH, B.v. 5.3.2009 - 11 CS 08.3046 - juris Rn. 17 m.w.N.;… B.v. 12.3.2009 - 11 CS 08.3307 - juris Rn. 13 ff.;… OVG NW, B.v. 13.3.2014 - 16 B 228/14 - juris Rn. 2 f.;… Siegmund in jurisPK-Straßenverkehrsrecht, Stand 17.7.2024, § 2 StVG Rn. 126 ff.;… Pause-Münch in jurisPK-Straßenverkehrsrecht, Stand 28.6.2024, § 14 FeV Rn. 29). - VG Magdeburg, 25.02.2025 - 5 A 94/24
Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Probe wegen Nichtbewährung; hier: …
Die Grenze der Verwertbarkeit verläuft erst bei besonders gravierenden Verstößen oder wenn eine Güterabwägung ausnahmsweise zu einem vorrangigen Schutz der Rechte des Betroffenen führt (vgl. VGH BW, Beschluss vom 16. Mai 2007 - 10 S 608/07 -, juris, Rn. 3). - VG München, 30.01.2008 - M 1 S 08.73
Rechtmäßigkeit der Gutachtensaufforderung; Alkoholmissbrauch; mittelbarer …
Im verwaltungsgerichtlichen Verfahren hingegen würde bei Heranziehung der schriftlichen Aussagen des Polizeibeamten über die von der Ehefrau des Antragstellers getätigten Äußerungen als Zeuge vom Hörensagen aber kein - auch kein mittelbarer - Verstoß gegen ein Beweisverwertungsverbot begründet (vgl. VGH Mannheim v. 16.5.2007 NJW 2007, 2571; Niedersächsischen OVG v. 27.10.2000 NJW 2001, 42).Aus der behördlich angeordneten Fahrerlaubnisentziehung ergeben sich für das eingeleitete strafrechtliche Ermittlungsverfahren jedenfalls keine Auswirkungen (VGH Mannheim v. 16.5.2007 a.a.O.) Jedoch selbst dann, wenn man auf eine Verwertung der von der Ehefrau des Antragstellers gemachten Äußerung verzichtet, ergibt sich aufgrund der vorliegenden Konstellation der für die Bejahung von Alkoholmissbrauch erforderliche innere Zusammenhang zum Straßenverkehr.
- VGH Bayern, 31.05.2012 - 11 CS 12.807
Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Amphetamin und Methamphetamin; kein …
Es besteht kein allgemeiner, von der gesetzlichen Normierung unabhängiger Rechtsgrundsatz, dem zufolge Äußerungen eines Betroffenen in einem behördlichen oder gerichtlichen Verfahren nur verwertet werden dürfen, wenn er zuvor auf sein Schweigerecht hingewiesen wurde (VGH Mannheim vom 16.5.2007 NJW 2007, 2571). - VG Freiburg, 04.08.2008 - 1 K 1299/08
Anordnung der Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens wegen …
Im übrigen hätte selbst ein Verstoß gegen Vorschriften über die Vernehmung als Beschuldigter angesichts der hohen Bedeutung der Schutzpflicht des Staates im Straßenverkehr diese Angaben des Antragstellers nicht unverwertbar gemacht (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 16.5.2007 - 10 S 608/07 - juris). - VG Braunschweig, 29.01.2008 - 6 B 214/07
Beweisverwertungsverbot bei Entzug der Fahrerlaubnis; Beweisverwertungsverbot; …
Auch ergibt sich aus § 81 a Abs. 3 StPO kein ausdrückliches Beweisverwertungsverbot (…vgl. Meyer/Goßner, StPO, 49. Aufl., Einleitung Rn. 55), welches gegebenenfalls auch in anderen Rechtsbereichen unabhängig von einer dortigen einfach-gesetzlichen Regelung Anwendung finden müsste (vgl. für § 136 a Abs. 3 StPO : VGH Baden-Württemberg, Beschl. vom 16.05.2007 - 10 S 608/07 -, NJW 2007, 2571).Bestätigt wird dies durch die in § 2 Abs. 12 Satz 1 StVG geregelte umfassende Pflicht der Polizei, der Fahrerlaubnisbehörde Informationen über Tatsachen zu übermitteln, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen (VGH Baden-Württemberg, Beschl. vom 16.05.2007, aaO.).
- VGH Bayern, 17.06.2009 - 11 CS 09.833
Entzug der Fahrerlaubnis; Betäubungsmittelkonsum; Verwertbarkeit von Angaben im …
- VGH Baden-Württemberg, 08.10.2008 - 13 S 709/07
Niederlassungserlaubnis; Anrechenbarkeit von Zeiten des Besitzes einer …
- OVG Bremen, 09.01.2008 - S2 B 483/07
Nachweis der Bedürftigkeit hinsichtlich von Sozialhilfeleistungen durch eine …
- VG München, 17.12.2008 - M 1 K 08.2918
Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Kokain
- VG München, 07.07.2008 - M 1 S 08.2919
Entziehung der Fahrererlaubnis; Konsum von Kokain
- OVG Sachsen-Anhalt, 18.09.2008 - 3 M 511/08
Zur Frage der Berücksichtigung "aufgesparter Gründe" im Beschwerdeverfahren
- VG Ansbach, 03.12.2014 - AN 4 K 14.00305
Versagung einer Erlaubnis für die gewerbsmäßige Tätigkeit als …
- VG Bayreuth, 14.01.2021 - B 1 S 20.1451
Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad, Verwertbarkeit der Angaben des Beschuldigten …
- VGH Bayern, 03.12.2020 - 11 CS 20.2000
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Drogenkonsums - einstweiliger Rechtsschutz
- VG Köln, 14.01.2011 - 11 L 23/11
Zum Entzug der Fahrerlaubnis bei gelegentlichem Cannabiskonsum und fehlendem …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.2014 - 16 B 709/14
Fehlende Kraftfahreignung wegen nachgewiesenen Konsums von Kokain
- VGH Bayern, 09.05.2012 - 11 ZB 12.614
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen zweimaligen Konsums sog. harter Drogen
- VGH Bayern, 25.03.2010 - 11 CS 09.2580
Gelegentlichkeit eines Cannabiskonsums; Ablauf der verfahrensrechtlichen …
- VG Freiburg, 19.06.2008 - 1 K 1008/08
Bedingte Fahreignung trotz einmaligem Kokainkonsums
- VG Gelsenkirchen, 27.05.2009 - 7 K 4440/08
Sofortiger Entzug der Fahrerlaubniss nach nur einmaligem Kokainkonsum ohne …
- OVG Bremen, 09.01.2008 - S2 S 484/07
Nachweis der Bedürftigkeit hinsichtlich von Sozialhilfeleistungen durch eine …
- VG Mainz, 20.01.2016 - 3 K 509/15
Fahrerlaubnis; Cannabiskonsum; polizeilicher Einsatzbericht; Serumswert
- VG Ansbach, 16.12.2009 - AN 15 K 09.01147
Widerruf von Waffenbesitzkarten
- VGH Bayern, 22.12.2008 - 11 CS 08.2931
Gelegentlicher Cannabiskonsum; Abbaugeschwindigkeit von THC
- VGH Bayern, 11.08.2009 - 10 B 09.466
Niederlassungserlaubnis; Anrechnung von Aufenthaltszeiten
- VG München, 29.09.2008 - M 6b S 08.4410
Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum sog. harter Drogen (Amphetamin); Beweiskraft …
- VG Augsburg, 28.07.2008 - Au 3 S 08.882
Entziehung der Fahrerlaubnis; gelegentlicher Konsum; gravierende zeitliche Zäsur …
- VG Bayreuth, 08.11.2021 - B 7 S 21.1102
Entziehung der Fahrerlaubnis, Einnahme von Betäubungsmitteln, harte Drogen, …
- VG Augsburg, 14.06.2021 - Au 7 K 20.2852
Entzug der Fahrerlaubnis mangels Beibringung eines aufgrund rechtmäßiger …
- VG Köln, 05.07.2010 - 11 L 904/10
Rechtmäßigkeit der Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen des Konsums von …
- VG Würzburg, 02.06.2010 - W 5 K 09.963
- VG Ansbach, 22.09.2008 - AN 10 S 07.01052
Fahreignungsbedenken; polizeilich bestätigte geistige Verwirrtheit; paranoide …
- VG München, 23.01.2015 - M 6a K 14.4275
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen des Konsums sog. "harter Drogen" (Kokain)
- VG München, 24.04.2008 - M 6b K 07.3843
Entziehung der Fahrerlaubnis
- VG München, 19.01.2010 - M 1 K 09.3365
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen zugestandenen Konsums von Speed
- VG München, 12.08.2009 - M 1 S 09.3366
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen zugestandenen Konsums von Speed
- VG Ansbach, 26.05.2009 - AN 15 K 08.01951
Widerruf von Waffenbesitzkarten; Nicht sorgfältige Aufbewahrung von Schusswaffen
- OVG Rheinland-Pfalz, 23.03.2009 - 10 B 10021/09
- VG München, 05.02.2009 - M 6b S 08.6356
Aberkennung des Rechts, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen; …
- VG Würzburg, 13.11.2009 - W 6 K 09.268
Fahrerlaubnisentzug; Cannabis; gelegentlicher Konsum
- VG Ansbach, 22.09.2008 - AN 10 K 07.03295
Fahreignungsbedenken; polizeilich bestätigte geistige Verwirrtheit; paranoide …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 15.03.2007 - 3 C 35.06 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
SchKG §§ 2, 3, 4 Abs. 2, § 8; BaySchBerG Art. 3 Abs. 5, Art. 12, 16
Schwangerschaftskonfliktberatung; Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen; Wohnortnähe; wohnortnahes Beratungsangebot; plurales Beratungsangebot; weltanschauliche Vielfalt. - Bundesverwaltungsgericht
SchKG §§ 2, 3, 4 Abs. 2, § 8
Schwangerschaftskonfliktberatung; Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen; Wohnortnähe; plurales Beratungsangebot; weltanschauliche Vielfalt; wohnortnahes Beratungsangebot
- Judicialis
SchKG § 2; ; SchKG § 3; ; SchKG § 4 Abs. 2; ; SchKG § 8; ; BaySchBerG Art. 3 Abs. 5; ; BaySchBerG Art. 12; ; BaySchBerG Art. 16
- Wolters Kluwer
Staatliche Förderung einer anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle - Verletzung von Bundesrecht durch eine bei der Bedarfsermittlung Beratungsstellen außer Ansatz lassenden landesrechtlichen Regelung - Bundesrechtliches Erfordernis eines pluralen ...
- rechtsportal.de
Gesundheitsverwaltungsrecht; Förderung von Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen - Schwangerschaftskonfliktberatung; Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen; Wohnortnähe; wohnortnahes Beratungsangebot; plurales Beratungsangebot; weltanschauliche Vielfalt
- datenbank.nwb.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)
Staat darf freie Träger der Schwangerschaftskonfliktberatung nicht verdrängen
- 123recht.net (Pressemeldung, 15.3.2007)
Staat darf freie Beratungsträger nicht verdrängen // Pro Familia im Streit mit Bayern Recht gegeben
Verfahrensgang
- VG München, 24.07.2002 - M 9 K 01.1775
- VGH Bayern, 27.07.2005 - 5 BV 04.1769
- BVerwG, 21.06.2006 - 3 B 143.05
- BVerwG, 20.07.2006 - 3 C 35.06
- BVerwG, 15.03.2007 - 3 C 35.06
Papierfundstellen
- NJW 2007, 2713
- NVwZ 2007, 1445 (Ls.)
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 15.07.2004 - 3 C 48.03
Schwangerschaftsberatung; Schwangerenberatung; Schwangerschaftskonfliktberatung; …
Auszug aus BVerwG, 15.03.2007 - 3 C 35.06
Wie der Senat in seinem Urteil vom 15. Juli 2004 - BVerwG 3 C 48.03 - (BVerwGE 121, 270 ) ausgesprochen hat, soll die konkretisierende Regelung des Landes dafür sorgen, dass das geförderte Angebot den Prinzipien der Wohnortnähe und der weltanschaulichen Vielfalt gerecht wird.Dementsprechend hat auch der Senat in seinem Urteil vom 15. Juli 2004 - BVerwG 3 C 48.03 - (…a.a.O. S. 277) die Begriffe der unterschiedlichen weltanschaulichen Ausrichtung und des pluralen Angebots als gleichbedeutend gewertet.
Das hat der Senat schon in seinem Urteil vom 15. Juli 2004 (a.a.O. S. 277) angesprochen.
- BVerfG, 28.05.1993 - 2 BvF 2/90
Schwangerschaftsabbruch II
Auszug aus BVerwG, 15.03.2007 - 3 C 35.06
Daran ist richtig, dass das Bundesverfassungsgericht im Urteil vom 28. Mai 1993 - 2 BvF 2/90 und 4, 5/92 - (BVerfGE 88, 203 ) ausgesprochen hat, die Schwangerschaftskonfliktberatung bleibe eine Aufgabe des Staates auch dann, wenn die Beratung von nichtstaatlichen Organisationen durchgeführt werde.
- BVerwG, 25.06.2015 - 3 C 1.14
Schwangerenberatungsstellen; Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen; …
Der Landesgesetzgeber muss dafür Sorge tragen, dass das geförderte Angebot den Prinzipien der Wohnortnähe und der weltanschaulichen Vielfalt entspricht (BVerwG, Urteile vom 15. Juli 2004 - 3 C 48.03 - BVerwGE 121, 270 und vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 23).Rn. 15 a) Im Einklang mit der Senatsrechtsprechung ist das Oberverwaltungsgericht davon ausgegangen, dass der Begriff der unterschiedlichen weltanschaulichen Ausrichtung in § 3 Satz 3 SchKG mit dem Begriff des pluralen Angebots in § 8 Satz 1 SchKG gleichgesetzt werden kann (BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18).
Ziel ist, dass sie eine Einrichtung ihres Vertrauens aufsuchen können, damit nicht Schwellenängste und Vorbehalte gegenüber der Beratungsstelle ein vertrauensvolles Beratungsgespräch behindern oder sogar die Inanspruchnahme der Beratung verhindern (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18 und 20; amtliche Begründung zum Entwurf eines Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes, BT-Drs.
Dagegen ist es aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden, wenn die landesrechtlich bestimmte Trägervielfalt über den nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz gebotenen Mindeststandard hinausreicht (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 16).
- BVerwG, 25.06.2015 - 3 C 2.14
Öffentliche Förderung für Schwangerenberatungsstellen der Caritas in Brandenburg
Der Landesgesetzgeber muss dafür Sorge tragen, dass das geförderte Angebot den Prinzipien der Wohnortnähe und der weltanschaulichen Vielfalt entspricht (BVerwG, Urteile vom 15. Juli 2004 - 3 C 48.03 - BVerwGE 121, 270 und vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 23).Rn. 15 a) Im Einklang mit der Senatsrechtsprechung ist das Oberverwaltungsgericht davon ausgegangen, dass der Begriff der unterschiedlichen weltanschaulichen Ausrichtung in § 3 Satz 3 SchKG mit dem Begriff des pluralen Angebots in § 8 Satz 1 SchKG gleichgesetzt werden kann (BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18).
Ziel ist, dass sie eine Einrichtung ihres Vertrauens aufsuchen können, damit nicht Schwellenängste und Vorbehalte gegenüber der Beratungsstelle ein vertrauensvolles Beratungsgespräch behindern oder sogar die Inanspruchnahme der Beratung verhindern (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18 und 20; amtliche Begründung zum Entwurf eines Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes, BT-Drs.
Dagegen ist es aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden, wenn die landesrechtlich bestimmte Trägervielfalt über den nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz gebotenen Mindeststandard hinausreicht (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 16).
- BVerwG, 25.06.2015 - 3 C 3.14
Öffentliche Förderung für Schwangerenberatungsstellen der Caritas in Brandenburg
Der Landesgesetzgeber muss dafür Sorge tragen, dass das geförderte Angebot den Prinzipien der Wohnortnähe und der weltanschaulichen Vielfalt entspricht (BVerwG, Urteile vom 15. Juli 2004 - 3 C 48.03 - BVerwGE 121, 270 und vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 23).Rn. 14 a) Im Einklang mit der Senatsrechtsprechung ist das Oberverwaltungsgericht davon ausgegangen, dass der Begriff der unterschiedlichen weltanschaulichen Ausrichtung in § 3 Satz 3 SchKG mit dem Begriff des pluralen Angebots in § 8 Satz 1 SchKG gleichgesetzt werden kann (BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18).
Ziel ist, dass sie eine Einrichtung ihres Vertrauens aufsuchen können, damit nicht Schwellenängste und Vorbehalte gegenüber der Beratungsstelle ein vertrauensvolles Beratungsgespräch behindern oder sogar die Inanspruchnahme der Beratung verhindern (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18 und 20; amtliche Begründung zum Entwurf eines Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes, BT-Drs.
Dagegen ist es aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden, wenn die landesrechtlich bestimmte Trägervielfalt über den nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz gebotenen Mindeststandard hinausreicht (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 16).
- BVerwG, 25.06.2015 - 3 C 4.14
Öffentliche Förderung für Schwangerenberatungsstellen der Caritas in Brandenburg
Der Landesgesetzgeber muss dafür Sorge tragen, dass das geförderte Angebot den Prinzipien der Wohnortnähe und der weltanschaulichen Vielfalt entspricht (BVerwG, Urteile vom 15. Juli 2004 - 3 C 48.03 - BVerwGE 121, 270 und vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 23).Rn. 14 a) Im Einklang mit der Senatsrechtsprechung ist das Oberverwaltungsgericht davon ausgegangen, dass der Begriff der unterschiedlichen weltanschaulichen Ausrichtung in § 3 Satz 3 SchKG mit dem Begriff des pluralen Angebots in § 8 Satz 1 SchKG gleichgesetzt werden kann (BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18).
Ziel ist, dass sie eine Einrichtung ihres Vertrauens aufsuchen können, damit nicht Schwellenängste und Vorbehalte gegenüber der Beratungsstelle ein vertrauensvolles Beratungsgespräch behindern oder sogar die Inanspruchnahme der Beratung verhindern (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 18 und 20; amtliche Begründung zum Entwurf eines Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes, BT-Drs.
Dagegen ist es aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden, wenn die landesrechtlich bestimmte Trägervielfalt über den nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz gebotenen Mindeststandard hinausreicht (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 - Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3 Rn. 16).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.2008 - 16 A 343/06
Ermessensausübung bei der kommunalen Förderung von …
Rn. 45 - vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 -, NJW 2007, 2713 -.Rn. 49 Vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 -, aaO.
- VG Hannover, 14.01.2009 - 11 A 1261/08
Förderung; Gestaltungsspielraum; Pauschalierung; Personalgemeinkosten; …
Bei der Regelung der Finanzierung der Schwangerenberatung greifen vielmehr Bundesrecht und Landesrecht ineinander (BVerwG, Urt. v. 15.03.2007 - 3 C 35.06 - NJW 2007, 2713).Der Landesgesetzgeber hat dabei nicht nur Sorge zu tragen, dass das geförderte Angebot den Prinzipien der Wohnortnähe und der weltanschaulichen Vielfalt gerecht wird (BVerwGE 121, 270, 277; Urt. v. 15.03.2007, NJW 2007, 2713).
- OVG Sachsen-Anhalt, 26.04.2021 - 1 L 49/19
Abänderung eines Zuwendungsbescheids; Anerkennung von Beiträgen zur KZVK für das …
Rn. 7 Ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz lässt sich für die streitgegenständliche Förderung, auf die kein Rechtsanspruch besteht, auch nicht mit dem Verweis auf das Subsidiaritätsprinzip herleiten, soweit dieses besagt, dass der Staat die streitgegenständliche Suchtberatung nur subsidiär anbieten darf, also zurücktreten muss, soweit freie Träger zur Erfüllung dieser Aufgabe bereit und in der Lage sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 -, juris Rn. 22). - BVerwG, 07.01.2009 - 3 B 88.08
Schwangerschaftskonfliktberatung; Beratungsstellen; ausreichendes Angebot; …
Die Revision kann auch nicht wegen einer Divergenz zu dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. März 2007 - BVerwG 3 C 35.06 - (Buchholz 436.41 SchKG Nr. 3) zugelassen werden. - OVG Sachsen-Anhalt, 07.04.2016 - 4 L 3/16
Auswahl von Schwangerschaftsberatungsstellen im Rahmen einer Förderung nach dem …
Rn. 8 Der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile v. 25. Juni 2015 - 3 C 1.14 -, v. 15. März 2007 - 3 C 35.06 - und v. 15. Juli 2004 - 3 C 48.03 -, jeweils zit. nach JURIS) lassen sich für die Förderung der Träger von Schwangerschaftsberatungsstellen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz in der ab 1. Mai 2014 geltenden Fassung - SchKG - folgende Maßgaben entnehmen: Nach dem Sicherstellungsauftrag dieses Gesetzes müssen die Beratungsstellen wohnortnah sein (§ 3 Satz 1 und § 8 Satz 1 SchKG) und das Beratungsangebot plural (§ 8 Satz 1 SchKG); es soll den Ratsuchenden die Möglichkeit eröffnen, zwischen Beratungsstellen unterschiedlicher weltanschaulicher Ausrichtung auszuwählen (§ 3 Satz 3 SchKG). - OVG Berlin-Brandenburg, 05.12.2013 - 6 B 49.12
Schwangerschaftsberatungsstellen der katholischen Kirche; Förderung nach dem …
Eine weltanschauliche Vielfalt wird darüber hinaus nicht durch das Vorhandensein einer großen Zahl von weltanschaulich neutralen Beratungsstellen (z.B. Pro Familia) gewährleistet, denn weltanschauliche Neutralität ist nicht identisch mit einer Vielzahl unterschiedlicher weltanschaulicher Ausrichtungen (vgl. zu staatlichen Beratungsstellen BVerwG, Urteil vom 15. März 2007 - 3 C 35.06 -, NJW 2007, 2713, Rn. 23 bei juris). - OVG Berlin-Brandenburg, 05.12.2013 - 6 B 50.12
Schwangerschaftsberatungsstellen der katholischen Kirche; Förderung nach dem …
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
AMG § 2 Abs. 1 Nr. 1; ; AMG § 2 Abs. 2 Nr. 1; ; AMG § 2 Abs. 3 Nr. 7; ; MPG § 3 Nr. 1; ; MPG § 3 Nr. 2; ; MPG § 27; ; VwGO § 86; ; VwGO § 98; ; ZPO § 295
- nomos.de
AMG § 2 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 3 Nr. 7 iVm MPG § 3 Nr. 1a und b, Nr. 2
Inverkehrbringen eines Medizinproduktes (medizinisches Pflaster) - rechtsportal.de
- Wolters Kluwer
Einstufung des sog. "U. C. (R) N. Pflasters" als Arzneimittel; Pharmakologische Wirksamkeit von "U. C. (R) N. Pflaster"; Abgrenzung von Medizinprodukten und Arzneimitteln; Vorrang der arzneimittelrechtlichen Vorschriften
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Köln, 25.08.2006 - 18 K 1232/06
- OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
Papierfundstellen
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
- DÖV 2007, 1027
Wird zitiert von ... (29) Zitiert selbst (16)
- BVerwG, 06.02.1985 - 8 C 15.84
Zeugenbeweis - Sachverständiger Zeuge - Sachverständiger - Abgrenzung
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
BVerwG, Urteile vom 8.6.1979 - 4 C 1.79 -, Buchholz § 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 120, vom 6.2.1985 - 8 C 15.84 -, BVerwGE 71, 38, vom 23.5.1986 - 8 C 10.84 -, BVerwGE 74, 222, und vom 6.10.1987 - 9 C 12.87 -, Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 31. . - BVerwG, 23.05.1986 - 8 C 10.84
Wehrpflicht - Mitwirkungspflicht - Musterungsstreit - Ärztliche Untersuchung
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
BVerwG, Urteile vom 8.6.1979 - 4 C 1.79 -, Buchholz § 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 120, vom 6.2.1985 - 8 C 15.84 -, BVerwGE 71, 38, vom 23.5.1986 - 8 C 10.84 -, BVerwGE 74, 222, und vom 6.10.1987 - 9 C 12.87 -, Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 31. . - BVerwG, 06.10.1987 - 9 C 12.87
Sachverständigengutachten - Gutachterliche Stellungnahmen - Ermessen des …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
BVerwG, Urteile vom 8.6.1979 - 4 C 1.79 -, Buchholz § 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 120, vom 6.2.1985 - 8 C 15.84 -, BVerwGE 71, 38, vom 23.5.1986 - 8 C 10.84 -, BVerwGE 74, 222, und vom 6.10.1987 - 9 C 12.87 -, Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 31. .
- BVerwG, 08.06.1979 - 4 C 1.79
Planfeststellung nach Landesstraßenrecht für eine Ortsdurchfahrt - Beweiserhebung …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
BVerwG, Urteile vom 8.6.1979 - 4 C 1.79 -, Buchholz § 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 120, vom 6.2.1985 - 8 C 15.84 -, BVerwGE 71, 38, vom 23.5.1986 - 8 C 10.84 -, BVerwGE 74, 222, und vom 6.10.1987 - 9 C 12.87 -, Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 31. . - EuGH, 09.06.2005 - C-211/03
HLH Warenvertrieb und Orthica - Freier Warenverkehr - Unterscheidung zwischen …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
zu alldem EuGH, Urteil vom 9.6.2005 - Rs. C-211/03, C-299/03 und C-316 bis C-318/03 -, Slg. I-5141 (HLH und Orthica) m.w.N. . - OVG Nordrhein-Westfalen, 17.03.2006 - 13 A 1977/02
Klärung der Verkehrsfähigkeit eines Produkts in Deutschland bei Ablehnung der …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
zur Definition A. 2 der "Guidelines relating to the demarcation between Directive 90/42/EEC on active implantablemedical devices, Directive 93/385/EEC on medical devices and Directive 65/65/EEC relating to medicinal products and related directives" (abgedruckt bei Schorn, Medizinprodukterecht, Stand Januar 2006, E 2-3/1); OVG NRW, Urteile vom 17.3.2006 - 13 A 1977/02, 13 A 2095/02 und 13 A 2098/02 -, juris; Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht, Stand Oktober 2006, § 2 Anm. 4; Schorn, Medizinprodukterecht, Stand Januar 2006, § 3 MPG Anm. 17 f.; Anhalt, in: Anhalt/Dieners, Handbuch des Medizinprodukterechts, 2003, § 3 Rdnr. 7 ff.; Doepner, Heilmittelwerbegesetz, 2. Aufl. 2000, § 1 Rdnr. 104. . - OVG Nordrhein-Westfalen, 17.03.2006 - 13 A 2095/02
Abgrenzung von Arzneimitteln zu Nahrungsergänzungsmitteln
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
zur Definition A. 2 der "Guidelines relating to the demarcation between Directive 90/42/EEC on active implantablemedical devices, Directive 93/385/EEC on medical devices and Directive 65/65/EEC relating to medicinal products and related directives" (abgedruckt bei Schorn, Medizinprodukterecht, Stand Januar 2006, E 2-3/1); OVG NRW, Urteile vom 17.3.2006 - 13 A 1977/02, 13 A 2095/02 und 13 A 2098/02 -, juris; Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht, Stand Oktober 2006, § 2 Anm. 4; Schorn, Medizinprodukterecht, Stand Januar 2006, § 3 MPG Anm. 17 f.; Anhalt, in: Anhalt/Dieners, Handbuch des Medizinprodukterechts, 2003, § 3 Rdnr. 7 ff.; Doepner, Heilmittelwerbegesetz, 2. Aufl. 2000, § 1 Rdnr. 104. . - BVerwG, 14.12.2006 - 3 C 40.05
Arzneimittel; Nahrungsergänzungsmittel; Allgemeinverfügung zur Verkehrsfähigkeit; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
BVerwG, Urteil vom 14.12.2006 - 3 C 40.05 -, NVwZ 2007, 591; OVG NRW, Urteil vom 10.11.2005 - 13 A 463/03 -, juris; Schorn, a.a.O., § 13 MPG Anm. 13. . - BVerwG, 02.11.1995 - 9 B 710.94
Srilankische Staatsangehörige tamilischer Volkszugehörigkeit - Gruppenverfolgung …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
Siehe z.B. BVerwG, Beschluss vom 2.11.1995 - 9 B 710.94 -, DVBl 1996, 108; Seibert, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 2. Aufl. 2006, § 124 Rdnr. 187, jeweils m.w.N. . - OVG Nordrhein-Westfalen, 17.03.2006 - 13 A 2098/02
Einstufung von Vitaminpräparaten als Arzneimittel; Vitamin E-Kapseln als …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 11.06.2007 - 13 A 3903/06
zur Definition A. 2 der "Guidelines relating to the demarcation between Directive 90/42/EEC on active implantablemedical devices, Directive 93/385/EEC on medical devices and Directive 65/65/EEC relating to medicinal products and related directives" (abgedruckt bei Schorn, Medizinprodukterecht, Stand Januar 2006, E 2-3/1); OVG NRW, Urteile vom 17.3.2006 - 13 A 1977/02, 13 A 2095/02 und 13 A 2098/02 -, juris; Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht, Stand Oktober 2006, § 2 Anm. 4; Schorn, Medizinprodukterecht, Stand Januar 2006, § 3 MPG Anm. 17 f.; Anhalt, in: Anhalt/Dieners, Handbuch des Medizinprodukterechts, 2003, § 3 Rdnr. 7 ff.; Doepner, Heilmittelwerbegesetz, 2. Aufl. 2000, § 1 Rdnr. 104. . - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.11.2005 - 13 A 463/03
Geltung des aus EG-Normen resultierenden Vorrangs arzneimittelrechtlicher …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.08.2003 - 13 A 5022/00
Medizinprodukte; Zahnbleichmittel; Erteilung der CE-Kennzeichnung als …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.1999 - 13 B 96/99
Medizinprodukte; Ordnungsverfügung; Anordnung der sofortigen Vollziehung; …
- OLG München, 15.03.2001 - 6 U 5005/00
Medizinische Produkte - Behandlung von Übergewicht Konformitätsverfahren - …
- KG, 15.06.2000 - 25 W 2146/00
Arzneimitteleigenschaft von Schlankheitsmitteln
- OLG Frankfurt, 21.01.1999 - 6 U 71/98
- KG, 11.02.2020 - 5 U 58/16
Qualifizierung eines Produktes als Arzneimittel oder als diätetisches …
Entscheidend für die Annahme einer pharmakologischen Wirkung ist danach das Vorliegen einer rezeptorveranlassten Zellreaktion, also einer Reaktion, die bildlich gesprochen nach dem "Schlüssel-Schloss-Prinzip" abläuft (OVG Münster, PharmR 2008, 83 juris Rn. 4 ff;… Kloesel/Cyran, aaO). - OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.2010 - 13 A 2612/09
Positive Feststellung der Arzneimitteleigenschaft eines betreffenden Präparats …
Rn. 17 Vgl. Tolle, in: Fuhrmann/Klein/Fleischfresser, Arzneimittelrecht, Handbuch für die pharmazeutische Rechtspraxis, 2010, § 2 Rn. 139; vgl. auch OVG NRW, Beschluss vom 11. Juni 2007 13 A 3903/06 , PharmR 2008, 83. - VG Köln, 09.04.2013 - 7 K 4315/11
Kein Anspruch auf klageweise Feststellung der Medizinprodukteeigenschaft bei …
Rn. 59 Vgl. Urteil der Kammer vom 14.02.2012 - 7 K 5340/10 - ("Blutgerinnung"); OVG NRW, Beschluss vom 28.08.2012 - 13 A 2941/11 -, PharmR 2012, 493-495; Urteil der Kammer vom 08.11.2011 - 7 K 4577/07 - ("Campher"); OVG NRW Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88 ("medizinisches Pflaster"); VG Köln, Urteil vom 25.08.2006 - 18 K 1232/06 -, juris.§ 3 MPG, Rn 18 ff.; Müller, in: Kügel/Müller/Hofmann, Arzneimittelgesetz-Kommentar, 2012, § 2 Rn. 92 ff.; ferner: OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88 ("medizinisches Pflaster"); Urteile vom 17.03.2006 - 13 A 1977/02 u.a. -, ZLR 2006, 302; BVerwG, Urteil vom 25.07.2007 - 3 C 23.06 -, PharmR 2008, 78-83 = ZLR 2007, 772-781 ("probiotisches Lebensmittel").
- VG Köln, 08.04.2014 - 7 K 3150/12
Vertrieb eines diätetischen Lebensmittels in Kapselform ohne …
Rn. 55 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 - PharmR 2008, 83; Urteile vom 17.03.2006 - 13 A 1977/02 u.a. - ZLR 2006, 302; BVerwG, Urteil vom 25.07.2007 - 3 C 23.06 -, PharmR 2008, 78,. - VG Köln, 08.11.2011 - 7 K 4577/07
Abgrenzung eines Medizinproduktes von einem zulassungsbedürftigen …
Rn. 47 Vgl. VG Köln, Urteil vom 25.08.2006 - 18 K 1232/06 - OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88; Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht - Kommentar, Losebl., Stand April 2011, § 2 AMG, Erl.Rn. 50 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88; Urteile vom 17.03.2006 - 13 A 1977/02 u.a. -, ZLR 2006, 302; BVerwG, Urteil vom 25.07.2007 - 3 C 23.06 -, PharmR 2008, 78-83 = ZLR 2007, 772-781,.
- VG Köln, 12.04.2016 - 7 K 2347/14
Voraussetzungen für die Einstufung des Meerwassers eines anerkannten Seeheilbades …
Rn. 32 Vgl. VG Köln, Urteil vom 14.02.2012 - 7 K 5340/10 - ("SeraSeal"); Urteil vom 08.11.2011 - 7 K 4577/07 - ("Campher"), juris; Urteil vom 25.08.2006 - 18 K 1232/06 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88 ("medizinisches Pflaster"); Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht-Kommentar, Losebl.3 "Borderline products, drug-delivery product and medical devices incorporating, as an integral part, an ancillary medicinal substance or an ancillary human blood derivative", www.ec.europa.eu; Schorn, a.a.O., Rn 18 ff.; Müller, in: Kügel/Müller/Hofmann, Arzneimittelgesetz-Kommentar, 2. Auflage 2016, § 2 Rn. 97; ferner: OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88 ("medizinisches Pflaster"); Urteile vom 17.03.2006 - 13 A 1977/02 u.a. -, ZLR 2006, 302; BVerwG, Urteil vom 25.07.2007 - 3 C 23.06 -, PharmR 2008, 78-83 = ZLR 2007, 772-781 ("probiotisches Lebensmittel").
- VGH Bayern, 07.06.2011 - 9 ZB 09.1657
Medizinprodukt; Konformitätserklärung; "Öko-Wärme-Säckchen"; …
Das Wärmesäckchen ist demnach zwar kein Arzneimittel (zur Begriffsbestimmung vgl. § 2 AMG), weil seine bestimmungsgemäße Hauptwirkung im oder am menschlichen Körper weder durch pharmakologisch oder immunologisch wirkende Mittel noch durch Metabolismus, sondern vorwiegend auf physikalischem Weg, nämlich durch Einwirkung von Wärme oder Kälte, erreicht wird (vgl. zu den Abgrenzungskriterien auch OVG Münster vom 11.6.2007 PharmR 2008, 83;… Rehmann/Wagner, MPG, 2. Aufl. 2010, RdNr. 1 zu § 3; Reischl RDG 2006, 180 sowie die Begriffsbestimmung in Art. 1 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14.6.1993 in der durch Art. 2 der RL 2007/47/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5.9.2007 geänderten Fassung). - VG Köln, 14.02.2012 - 7 K 5340/10
Agar Arzneimittel Arzneimittelbegriff Arzneistoffe Blutgerinnung …
Rn. 60 Vgl. VG Köln, Urteil vom 08.11.2011 - 7 K 4577/07 - ("Campher"), juris; Urteil vom 25.08.2006 - 18 K 1232/06 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88 ("medizinisches Pflaster"); Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht-Kommentar, Losebl.3 "Borderline products, drug-delivery product and medical devices incorporating, as an integral part, an ancillary medicinal substance or an ancillary human blood derivative", www.ec.europa.eu; Baumann, a.a.O., Rn 18 ff.; Müller, in: Kügel/Müller/Hofmann, Arzneimittelgesetz-Kommentar, 2012, § 2 Rn. 92 ff.; ferner: OVG NRW, Beschluss vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83-88 ("medizinisches Pflaster"); Urteile vom 17.03.2006 - 13 A 1977/02 u.a. -, ZLR 2006, 302; BVerwG, Urteil vom 25.07.2007 - 3 C 23.06 -, PharmR 2008, 78-83 = ZLR 2007, 772-781 ("probiotisches Lebensmittel").
- VG Köln, 04.04.2017 - 7 K 4479/15
Untersagung des Inverkehrbringens von nicht zugelassenen Fertigarzneimitteln; …
Rn. 35 vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 27.01.2015 - 13 A 1872/14 - und vom 11.06.2007 - 13 A 3903/06 - Urteile der Kammer vom 28.04.2015 - 7 K 395/13 - und vom 14.02.2012 - 7 K 5340/10 -. - VG Köln, 05.08.2014 - 7 K 5469/12
Anforderungen an die Feststellung über das Vorliegen eines zulassungspflichtigen …
Rn. 66 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 11. Juni 2007 - 13 A 3903/06 -, PharmR 2008, 83; Urteile vom 17. März 2006 - 13 A 1977/02 u.a. -, ZLR 2006, 302; BVerwG, Urteil vom 25. Juli 2007 - 3 C 23.06 -, PharmR 2008, 78,. - VG Köln, 28.04.2015 - 7 K 395/13
Rechtmäßigkeit der Einstufung eines Extrakts aus Ginkgo-biloba-Blättern als …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2010 - 13 A 877/10
Anspruch auf eine erneute Bescheidung eines Antrags auf Verlängerung der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2010 - 13 A 879/10
Erforderlichkeit der Einholung weiterer Gutachten neben den Empfehlungen einer …
- VG Köln, 22.05.2018 - 7 K 6802/16
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.05.2010 - 13 A 156/06
Zulässigkeit des Inverkehrbringens von der Kariesprophylaxe dienenden …
- VG Minden, 14.05.2008 - 7 K 727/06
Zimtkapseln sind Arzneimittel
- VG Potsdam, 09.06.2008 - 3 L 115/08
Vertrieb von flüssigem Nikotin für die sog. E-Zigarette
- VG Köln, 29.01.2008 - 7 K 4227/04
Registrierung eines homöopathischen Arzneimittels; Ablehnung einer …
- VG Köln, 18.11.2025 - 7 K 5950/23
- VG Köln, 04.10.2022 - 7 K 4784/19
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.10.2007 - 13 A 5186/04
Zulassung einer Berufung mangels ausreichender gerichtlicher Aufklärung des …
- VG Köln, 22.05.2012 - 7 K 4876/10
Autovaccine
- VG Berlin, 10.08.2007 - 14 A 106.05
"Penis-Steifungscreme" ist als Arzneimittel zulassungspflichtig
- VG Köln, 18.05.2021 - 7 K 6491/18
- VG Köln, 18.05.2021 - 7 K 6492/18
- OVG Nordrhein-Westfalen, 04.03.2011 - 13 A 439/10
Traditionsnachweis durch Nachweis einer tradierten, dokumentierten sowie …
- VG Köln, 18.06.2024 - 7 K 4886/21
Stoffliche Medizinprodukte metabolische Wirkung
- VG Ansbach, 27.04.2010 - AN 15 K 09.02312
Zur Auslegung von § 18 Satz 1 BayBhV
- VG Ansbach, 19.01.2010 - AN 15 K 09.02244
Zur Frage einer Erstattungsfähigkeit nach Bundesbeihilferecht von …
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
Aufenthaltserlaubnis Arbeitserlaubnis Arbeitnehmer Marokko Europa-Mittelmeer-Abkommen
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
Europa-Mittelmeer-Abkommen/Marokko Art. 64
Aufenthaltserlaubnis Arbeitserlaubnis Arbeitnehmer Marokko Europa-Mittelmeer-Abkommen - Judicialis
Europa-Mittelmeer-Abkommen/Marokko Art. 64
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
Europa-Mittelmeer-Abkommen EG/Marokko Art. 64
D (A), Europa-Mittelmeer-Abkommen, Diskriminierungsverbot, Arbeitserlaubnis, Erwerbstätigkeit - rechtsportal.de
Europa-Mittelmeer-Abkommen/Marokko Art. 64
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Anspruch auf Verlängerung der Aufenhaltserlaubnis bei Nachweis einer unbefristeten Arbeitsgenehmigung; Wirkung einer unbefristeten Arbeitserlaubnis auf die Aufenthaltserlaubnis
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf - 7 L 1070/06
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2008, 59
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
- DÖV 2008, 82
Wird zitiert von ... (20) Zitiert selbst (9)
- EuGH, 14.12.2006 - C-97/05
Gattoussi - Europa-Mittelmeer-Abkommen - Tunesischer Arbeitnehmer, der die …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Der Senat hält auch in Ansehung des Urteils des EuGH vom 14.12.2006 - C-97/05 - (Gattoussi), InfAuslR 2007, 89, daran fest, dass sich aus dem Diskriminierungsverbot in Art. 64 des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Marokko grundsätzlich kein aufenthaltsrechtlicher Anspruch für marokkanische Arbeitnehmer ergibt.Insoweit berief sie sich auf das Urteil des EuGH vom 14.12.2006 - C-97/05 - (Gattoussi).
Die Antragstellerin meint, die vorstehend skizzierte Rechtsauffassung könne angesichts einer neueren Entscheidung des EuGH - EuGH, Urteil vom 14.12.2006 - C-97/05 - (Gattoussi) -, InfAuslR 2007, 89 - nicht aufrechterhalten werden.
- EuGH, 26.10.2006 - C-4/05
Güzeli - Vorabentscheidungsersuchen - Assoziierungsabkommen EWG-Türkei - …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
In dieser Auffassung sieht sich der Senat im Übrigen auch durch das Urteil des EuGH im Verfahren Güzeli - EuGH, Urteil vom 26.10.2006 - C-4/05 -, InfAuslR 2007, 1 - bestätigt. - BVerwG, 01.07.2003 - 1 C 18.02
Marokkanischer Arbeitnehmer; unbefristete Arbeitsgenehmigung; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Denn in der Rechtsprechung des BVerwG, vgl. BVerwG, Urteile vom 1.7.2003 - 1 C 18.02 -, BVerwGE 118, 249 = EZAR 029 Nr. 24 = DVBl. 2004, 119 = InfAuslR 2004, 50, und - 1 C 32.02 -, InfAuslR 2004, 54 = NVwZ 2004, 245, welcher der Senat ebenso wie die übrigen mit Ausländerrecht befassten Senate des Gerichts - vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 5.2.2004 - 17 B 893/03 - und vom 26.10.2004 - 17 B 1542/03 - sowie vom 25.8.2004 - 19 B 1312/04 - und vom 26.10.2004 - 19 B 563/04 - dabei gefolgt ist, ist geklärt, dass sich aus dem Diskriminierungsverbot in Art. 64 des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Marokko grundsätzlich keine aufenthaltsrechtlichen Ansprüche für marokkanische Arbeitnehmer ergeben.
- EuGH, 02.03.1999 - C-416/96
Eddline El-Yassini - "Begriff des .einzelstaatlichen Gerichts' im Sinne von …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
dazu EuGH, Urtteil vom 2.3.1999 - C-416/96 - (El-Yassini), InfAuslR 1999, 218. - BVerwG, 01.07.2003 - 1 C 32.02
Marokkanischer Arbeitnehmer; unbefristete Arbeitsgenehmigung; Assoziationsrecht; …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Denn in der Rechtsprechung des BVerwG, vgl. BVerwG, Urteile vom 1.7.2003 - 1 C 18.02 -, BVerwGE 118, 249 = EZAR 029 Nr. 24 = DVBl. 2004, 119 = InfAuslR 2004, 50, und - 1 C 32.02 -, InfAuslR 2004, 54 = NVwZ 2004, 245, welcher der Senat ebenso wie die übrigen mit Ausländerrecht befassten Senate des Gerichts - vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 5.2.2004 - 17 B 893/03 - und vom 26.10.2004 - 17 B 1542/03 - sowie vom 25.8.2004 - 19 B 1312/04 - und vom 26.10.2004 - 19 B 563/04 - dabei gefolgt ist, ist geklärt, dass sich aus dem Diskriminierungsverbot in Art. 64 des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Marokko grundsätzlich keine aufenthaltsrechtlichen Ansprüche für marokkanische Arbeitnehmer ergeben. - OVG Nordrhein-Westfalen, 25.07.2005 - 18 B 983/05
Aufenthaltserlaubnis Arbeitserlaubnis Arbeitnehmer Marokko …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Der Senat hat diesbezüglich in seiner Rechtsprechung - vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 25.7.2005 - 18 B 983/05 - und vom 18.5.2006 - 18 B 509/06 - bislang die Auffassung vertreten, dass Art. 64 des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Marokko bereits vom Ansatz her kein Aufenthaltsrecht zu vermitteln vermag. - OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2004 - 17 B 893/03
Anforderungen an die Substantiierung des Vorliegens aufenthaltsrechtlicher …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Denn in der Rechtsprechung des BVerwG, vgl. BVerwG, Urteile vom 1.7.2003 - 1 C 18.02 -, BVerwGE 118, 249 = EZAR 029 Nr. 24 = DVBl. 2004, 119 = InfAuslR 2004, 50, und - 1 C 32.02 -, InfAuslR 2004, 54 = NVwZ 2004, 245, welcher der Senat ebenso wie die übrigen mit Ausländerrecht befassten Senate des Gerichts - vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 5.2.2004 - 17 B 893/03 - und vom 26.10.2004 - 17 B 1542/03 - sowie vom 25.8.2004 - 19 B 1312/04 - und vom 26.10.2004 - 19 B 563/04 - dabei gefolgt ist, ist geklärt, dass sich aus dem Diskriminierungsverbot in Art. 64 des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Marokko grundsätzlich keine aufenthaltsrechtlichen Ansprüche für marokkanische Arbeitnehmer ergeben. - OVG Nordrhein-Westfalen, 13.02.2007 - 18 B 108/07
Aufenthaltsrechtunbefristete Arbeitsgenehmigung Diskriminierungsverbot
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Der EuGH hat in diesem Urteil, das auf ein Vorabendscheidungsersuchen zu Art. 10 ARB 1/80 ergangen ist, vgl. dazu nur OVG NRW, Beschluss vom 13.2.2007 - 18 B 108/07 -, (erneut) hervorbehoben (…Rdn. 36), dass der "Gerichtshof ... gemäß Artikel 234 EG nicht befugt" sei, "durch Vorabentscheidung über die Auslegung innerstaatlicher Rechtsvorschriften zu entscheiden." "Daher" sei "es Sache des nationalen Gerichts, die insoweit erforderlichen Feststellungen zu treffen". - OVG Nordrhein-Westfalen, 26.10.2004 - 17 B 1542/03
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.2007 - 18 B 722/07
Denn in der Rechtsprechung des BVerwG, vgl. BVerwG, Urteile vom 1.7.2003 - 1 C 18.02 -, BVerwGE 118, 249 = EZAR 029 Nr. 24 = DVBl. 2004, 119 = InfAuslR 2004, 50, und - 1 C 32.02 -, InfAuslR 2004, 54 = NVwZ 2004, 245, welcher der Senat ebenso wie die übrigen mit Ausländerrecht befassten Senate des Gerichts - vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 5.2.2004 - 17 B 893/03 - und vom 26.10.2004 - 17 B 1542/03 - sowie vom 25.8.2004 - 19 B 1312/04 - und vom 26.10.2004 - 19 B 563/04 - dabei gefolgt ist, ist geklärt, dass sich aus dem Diskriminierungsverbot in Art. 64 des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Marokko grundsätzlich keine aufenthaltsrechtlichen Ansprüche für marokkanische Arbeitnehmer ergeben.
- OVG Hamburg, 19.05.2011 - 4 Bf 88/10
Vorabentscheidungsersuchen an den Europäischen Gerichtshof in dem Streitverfahren …
Die gegenteilige Auffassung wird vom OVG Münster vertreten (…Beschl. v. 25.8.2004, InfAuslR 2005, 29, juris Rn. 12 ff.; Beschl. v. 22.6.2007, InfAuslR 2007, 331, juris Rn. 15).Dieser Rechtsansicht ist der überwiegende Teil der obergerichtlichen Rechtsprechung gefolgt (…VGH München, Beschl. v. 14.6.2005, 24 ZB 05.242, juris Rn. 9; Beschl. v. 13.2.2008, 10 ZB 07.3197, juris Rn: 6; OVG Münster, Beschl. v. 25.7.2005, 18 B 983/05, juris Rn. 8, und v. 22.6.2007, InfAuslR 2007, 331;… VGH Kassel, Beschl. v. 6.4.2004, NVwZ-RR 2005, 285, juris Rn. 15).
- VGH Baden-Württemberg, 10.07.2008 - 13 S 708/08
Zum Anspruch eines türkischen Staatsangehörigen auf Verlängerung der …
Gegen die Anwendung der El-Yassini-Rechtsprechung des EuGH auf Art. 10 Abs. 1 ARB 1/80 spricht auch nicht die Überlegung der Beklagten, dass das Aufenthaltsrecht für türkische Arbeitnehmer abschließend in Art. 6 ARB 1/80 geregelt sei und daher Art. 10 Abs. 1 ARB 1/80 ausschließlich für arbeitsrechtliche Bedingungen und nicht auch für aufenthaltsrechtliche Fragen gelte (so auch OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 22.6.2007 - 18 B 722/07 -, InfAuslR 2007, 331; Beschluss vom 25.8.2004 - 19 B 1741/03 -, InfAuslR 2005, 29; Beschluss vom 27.8.1999 - 18 B 1448/99 -, InfAuslR 1999, 485).Dies gilt auch, obwohl diese Arbeitsgenehmigung bei einer nur am nationalen Recht orientierten Betrachtungsweise keine von der Aufenthaltserlaubnis unabhängigen weitergehenden Rechte vermittelt (hierzu siehe BVerwG, Urteil vom 1.7.2003 - 1 C 18/02 -, BVerwGE 118, 249), wie der erkennende Senat bereits bei Anwendung des Europa-Mittelmeer-Abkommens/Algerien entschieden hat (Urteil vom 27.9.2007 - 13 S 1059/07 -, InfAuslR 2008, 3;… ebenso OVG Hamburg, a.a.O.; a.A. Bayerischer VGH, Beschluss vom 13.2.2008 - 10 ZB 07.3197 - juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 22.6.2007, a.a.O.; Hessischer VGH, Beschluss vom 6.4.2004 - 9 TG 864/04 -, NVwZ-RR 2005, 285).
- VG Münster, 03.09.2008 - 8 K 1316/07
D (A), Aufenthaltserlaubnis, Ehegattennachzug, nachträgliche Befristung, …
Rn. 42 vgl. BVerwG, Urteil vom 1. Juli 2003 - 1 C 18.02 -, NVwZ 2004, 241 (244); OVG NRW, Beschlüsse vom 13. Februar 2007 - 18 B 108/07 -, www.nrwe.de, Rn. 4 bis 10, und vom 22. Juni 2007 - 18 B 722/07 -, www.nrwe.de.Rn. 47 vgl. EuGH, Urteile vom 2. März 1999, C-416/96, El-Yassini, Rn. 64, und vom 26. Oktober 2006, C-4/05, Güzeli, InfAuslR 2007, 1, Rn. 36, 38, 50, 53; s. auch OVG NRW, Beschluss vom 22. Juni 2007 - 18 B 722/07 -, a.a.O., Rn. 15 bis 20.
Eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache scheidet aus, da die Rechtslage durch die Urteile des EuGH vom 2. März 1999, C-416/96, El-Yassini, und vom 14. Dezember 2006, C- 97/05, Gattoussi, sowie das Urteil des BVerwG vom 1. Juli 2003 - 1 C 18.02 -, und die Beschlüsse des OVG NRW vom 13. Februar 2007 - 18 B 108/07 - und vom 22. Juni 2007 - 18 B 722/07 -, geklärt ist.
- OVG Hamburg, 29.05.2008 - 4 Bf 232/07
Berufung eines türkischen Arbeitnehmers auf Art. 10 EWGAssRBes 1/80 - …
Mit seinem nachfolgenden Urteil vom 14. Dezember 2006 in der Rechtssache Gattoussi (…a.a.O.) ist der EuGH dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der sich zwischenzeitlich die obergerichtliche Rechtsprechung überwiegend angeschlossen hatte (vgl. VGH Kassel, Beschl. v. 6.4.2004, NVwZ-RR 2005, 285; VGH München, Beschl. v. 14.6.2005, 24 ZB 05.242, juris; OVG Münster, Beschl. v. 25.7.2005, 18 B 983/05, und v. 22.6.2007, InfAuslR 2007, 331; a.A. VG Aachen, Vorlagebeschluss v. 19.12.2004, InfAuslR 2005, 136; und VG Darmstadt, Vorlagebeschluss v. 25.1.2005, InfAuslR 2005, 135;… VGH Mannheim, Urt. v. 27.9.2007, InfAuslR 2008, 3; siehe auch Haibronner NVwZ 2007, 415), insoweit der Sache nach entgegen getreten (…wie hier VGH Mannheim, Urt. v. 27.9.2007, a.a.O.). - VG Gelsenkirchen, 23.08.2021 - 11 L 609/21
Eheliche Lebensgemeinschaft, unzumutbare Härte; Einreise- und Aufenthaltsverbot; …
Rn. 39 vgl. OVG NRW, Beschluss vom 22. Juni 2007 - 18 B 722/07 -, juris. - OVG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2010 - 18 B 471/09
Diskriminierungsverbote im Sinne eines allgemeinen Rechts auf Aufenthalt
Rn. 11 Zu diesem Verständnis der Urteile des EuGH vgl. OVG, Beschluss vom 22. Juni 2007 18 B 722/07 , InfAuslR 2007, 331.Rn. 16 BVerwG, Urteil vom 1. Juli 2003 1 C 18.02 , BVerwGE 118, 249, OVG NRW, Beschluss vom 22. Juni 2007 18 B 722/07 , InfAuslR 2007, 331.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2021 - 18 A 3366/19
Ablehnung der Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit …
- VGH Baden-Württemberg, 30.03.2009 - 11 S 3249/08
Aufenthaltserlaubnis; aufenthaltsrechtlichen Bedeutung der Arbeitsberechtigung …
Dementsprechend halten andere Obergerichte auch an der bisherigen Rechtsprechung fest (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 22.06.2007 - 18 B 722/07 - InfAuslR 2007, 331, BayVGH, Beschlüsse vom 13.02.2008 - 10 ZB 07.3197 - und vom 26.01.2007 - 24 C 06.3378 - juris). - VGH Baden-Württemberg, 27.09.2007 - 13 S 1059/07
Europa-Mittelmeer-Abkommen - Diskriminierungsverbot - zum Aufenthaltsrecht für …
Damit ist der Europäische Gerichtshof der anderslautenden deutschen Rechtsprechung (siehe BVerwG, Urteil vom 1.7.2003 - 1 C 18/02 -, NVwZ 2004, 241, 245; OVG Münster, Beschluss vom 25.7.2005 - 18 B 983/05 -, juris und vom 22.6.2007 - 18 B 722/07 -, DVBl. 2007, 983; BayVGH, Beschluss vom 23.3.2006 - 24 CS 06.514 -, juris; Hess. VGH, Beschluss vom 6.4.2004 - 9 TG 864/04 -, NVwZ-RR 2005, 285) entgegengetreten. - VG Darmstadt, 12.10.2009 - 5 L 971/09
Fehlende Anrechnungsfähigkeit einer fiktiven Aufenthaltserlaubnis auf die …
Nach Auffassung des BVerwG vermittelte eine deutsche Arbeitserlaubnis einem marokkanischen Arbeitnehmer nach der maßgeblichen nationalen Rechtsordnung keine weitergehenden Rechte i. S. d. Rechtsprechung des EuGH, insbesondere kein Aufenthaltsrecht (BVerwG, U. v. 01.07.2003 - 1 C 18.02 - NVwZ 2004, 241 [243]; U. v. 01.07.2003 - 1 C 32.02 - NVwZ 2004, 245/246; ihm folgend OVG Nordrh.-Westf., B. v. 22.06.2007 - 18 B 722/07 - NVwZ-RR 2008, 59; Hess. VGH, B. v. 06.04.2004 - 9 TG 864/04 - NVwZ-RR 2005, 285). - VG Aachen, 18.06.2008 - 8 K 1272/07
D (A), Aufenthaltserlaubnis, Europa-Mittelmeer-Abkommen/Tunesien, Tunesier, …
- VG Darmstadt, 17.09.2009 - 5 L 1411/08
Zur Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis für türkischen Staatsangehörigen unter …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2007 - 18 E 881/07
Eigenständige Aufenthaltserlaubnis Ehegatte Verlängerung Ausweisungsgrund …
- VGH Bayern, 28.01.2008 - 19 CS 06.1572
Isolierte Abschiebungsandrohung; (frühere) Ausweisung aus spezialpräventiven und …
- VG Aachen, 16.10.2007 - 8 L 261/07
D (A), vorläufiger Rechtsschutz, einstweilige Anordnung, Feststellungsklage, …
- VG Aachen, 05.08.2009 - 8 K 339/07
Voraussetzungen für die Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis; Begriff des …
- VGH Bayern, 13.02.2008 - 10 ZB 07.3197
Festhalten an ehelicher Lebensgemeinschaft nicht unzumutbar; …
- VG Hamburg, 04.05.2009 - 15 E 628/09
Türkischer Arbeitnehmer: Zugehörigkeit zum regulären Arbeitsmarkt nach …
- VGH Bayern, 15.05.2008 - 19 C 07.2349
Prozesskostenhilfe; Klage gegen die Ausweisung; Aufenthaltsrecht des tunesischen …
- VGH Bayern, 15.05.2008 - 19 C 08.2349
D (A), Europa-Mittelmeer-Abkommen/Tunesien, Diskriminierungsverbot, Arbeitnehmer, …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2007 - 1 B 717/07 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
LBG NRW § 45 Abs. 1 Satz 3
- rechtsportal.de
LBG NRW § 45 Abs. 1 Satz 3
- Wolters Kluwer
Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung zur Feststellung der Dienstfähigkeit; Untersuchung eines Gesundheitszustandes nach Mobbinghandlungen seitens der Kollegen; Aufstellung von bloßen Behauptungen ins Blaue hinein gegenüber einem Beamten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Arnsberg - 2 L 233/07
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2007 - 1 B 717/07
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2007, 796
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 19.06.2000 - 1 DB 13.00
Aufforderung einer erneuten Berufung in das Beamtenverhältnis (§ 45 Abs. 1 BBG ) …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2007 - 1 B 717/07
zu diesbezüglichen Bedenken etwa BVerwG, Beschluss vom 19.6.2000 - 1 DB 13.00 -, BVerwGE 111, 246; OVG NRW, Beschlüsse vom 2.1.2003 - 6 B 2110/02 -, Schütz/Maiwald, BeamtR, ES/A II 6 Nr. 6, und vom 2.5.2007 - 1 B 70/07 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 23.1.2003 - 2 B 11956/02 -, DÖD 2003, 173. - OVG Rheinland-Pfalz, 23.01.2003 - 2 B 11956/02
Beamtenrecht, Ruhestandsbeamter, Wiederverwendung von Ruhestandsbeamten, …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2007 - 1 B 717/07
zu diesbezüglichen Bedenken etwa BVerwG, Beschluss vom 19.6.2000 - 1 DB 13.00 -, BVerwGE 111, 246; OVG NRW, Beschlüsse vom 2.1.2003 - 6 B 2110/02 -, Schütz/Maiwald, BeamtR, ES/A II 6 Nr. 6, und vom 2.5.2007 - 1 B 70/07 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 23.1.2003 - 2 B 11956/02 -, DÖD 2003, 173. - OVG Nordrhein-Westfalen, 02.01.2003 - 6 B 2110/02
Feststellung der Dienstfähigkeit eines Ruhestandsbeamten wegen Entziehung von …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2007 - 1 B 717/07
zu diesbezüglichen Bedenken etwa BVerwG, Beschluss vom 19.6.2000 - 1 DB 13.00 -, BVerwGE 111, 246; OVG NRW, Beschlüsse vom 2.1.2003 - 6 B 2110/02 -, Schütz/Maiwald, BeamtR, ES/A II 6 Nr. 6, und vom 2.5.2007 - 1 B 70/07 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 23.1.2003 - 2 B 11956/02 -, DÖD 2003, 173.
- VG Düsseldorf, 23.12.2013 - 13 L 1953/13
Zweifel Dienstfähigkeit krankheitsbedingte Fehlzeit Diagnose unbekannt …
Rn. 36 vgl. OVG, Beschluss vom 30. Mai 2007 - 1 B 717/07 -, m.w.N., NVwZ-RR 2007, 796 und juris. - OVG Nordrhein-Westfalen, 04.03.2014 - 6 A 377/13
Zulassung der Berufung im Zusammenhang mit der Versetzung eines Staatsanwalts in …
Rn. 21 Vgl. BVerwG, Urteil vom 30. Mai 2013 - 2 C 68.11 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 30. Mai 2007 - 1 B 717/07 -, juris. - VG Düsseldorf, 05.06.2012 - 2 K 2861/12
Beamtenverhältnis auf Probe Beamtenverhältnis auf Lebenszeit gesundheitliche …
Rn. 42 Vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschlüsse vom 11. August 2000 6 B 1029/00 und vom 22. Oktober 1998 6 B 2191/98 ; offen gelassen im Beschluss vom 30. Mai 2007 - 1 B 717/07 ; Beschlüsse der Kammer vom 15. Oktober 2007 2 L 1199/07 , vom 22. April 2004 2 L 730/04 und vom 15. August 2003 2 L 2891/03 . - VG Münster, 13.04.2010 - 4 K 933/07
Weisung zur Durchführung einer polizeiärztlichen Blutuntersuchung durch eine …
Rn. 31 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 30. Mai 2007 - 1 B 717/07-.
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2007 - 14 E 268/07 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
RBerG Art. 1 § 1; ; RBerG Art. 1 § 7
- rechtsportal.de
RBerG Art. 1 § 1; RBerG Art. 1 § 7
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Streit über den Tätigkeitsbereich von Rechtssekretären; Voraussetzungen für eine erlaubnisfreie Betätigung; Wohngeldgewährung als Äquivalent zum Arbeitslosengeld II
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf - 21 K 128/07
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2007 - 14 E 268/07
Papierfundstellen
- DVBl 2007, 983 (Ls.)
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