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Rechtsprechung
   FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97 Ki   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,11510
FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97 Ki (https://dejure.org/2001,11510)
FG Niedersachsen, Entscheidung vom 08.03.2001 - 9 K 437/97 Ki (https://dejure.org/2001,11510)
FG Niedersachsen, Entscheidung vom 08. März 2001 - 9 K 437/97 Ki (https://dejure.org/2001,11510)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Rechtmäßigkeit eines Rückforderungsbescheids bei Vorliegen von Erlassgründen

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 227 AO ; § 37 Abs. 2 AO
    Auwirkung eines Erlasses des Rückforderungsbetrags auf Rechtmäßigkeit eines Rückforderungsbescheids bezüglich Kindergeld

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 227; AO § 37 Abs. 2
    Kindergeld; Rückforderungsbescheid; Erlass; Billigkeitsverfahren - Die Rechtmäßigkeit eines Rückforderungsbescheids betr. Kindergeld wird nicht durch den (möglichen) Erlass des Rückforderungsbetrages berührt

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Die Rechtmäßigkeit eines Rückforderungsbescheids betr. Kindergeld wird nicht durch den (möglichen) Erlass des Rückforderungsbetrages berührt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • EFG 2001, 829
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (12)

  • BFH, 09.08.1989 - I R 181/85

    Treu und Glauben - Körperschaftsteuer - Parteispenden

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Rn. 26 Zwar unterstehen auch Rückforderungsansprüche gemäß § 37 Abs. 2 AO den - die gesamte Rechtsordnung und damit auch das Steuerrecht als Teil des öffentlichen Rechts beherrschenden Grundsätzen von Treu und Glauben (Urteil des BFH vom 9. August 1989 I R 181/85, BStBl. II 1989, 990, 991).

    Die Grundsätze gebieten insbesondere, dass jeder auf die berechtigten Belange des anderen Teiles ausreichend Rücksicht nimmt (Urteil des BFH vom 9. August 1989 I R 181/85, a.a.O.).

  • BFH, 08.04.1986 - VII B 128/85

    Finanzamt - Steuererstattung - Zahlungsanweisung - Rückforderungsanspruch

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Leistet die Behörde an einen Dritten, so bleibt der Berechtigte Leistungsempfänger, wenn der Dritte lediglich als Vertreter, Bote oder Zahlstelle aufgetreten ist (Beschluss des BFH vom 8. April 1986 VII B 128/85, BStBl. II 1986, 511, 513; Urteil des BFH vom 13. Februar 1996 VII R 89/95, BStBl. II 1996, 436, 438).

    Dieser nach § 362 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) im Zivilrecht bestehende Grundsatz gilt auch im Steuerrecht (Beschluss des BFH vom 8. April 1986, a.a.O.).

  • BFH, 18.12.1998 - VI B 215/98

    Aufhebung der Kindergeldfestsetzung bei Haushaltswechsel

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Die Verwaltung hat insoweit keinen Entscheidungsspielraum - es handelt sich um eine gebundene Entscheidung (Beschluss des BFH vom 18. Dezember 1998 VI B 215/98, BStBl II 1999, 231).
  • BFH, 13.02.1996 - VII R 89/95

    Wird bei Zusammenveranlagung der Erstattungsanspruch nur eines Ehegatten …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Leistet die Behörde an einen Dritten, so bleibt der Berechtigte Leistungsempfänger, wenn der Dritte lediglich als Vertreter, Bote oder Zahlstelle aufgetreten ist (Beschluss des BFH vom 8. April 1986 VII B 128/85, BStBl. II 1986, 511, 513; Urteil des BFH vom 13. Februar 1996 VII R 89/95, BStBl. II 1996, 436, 438).
  • BFH, 10.11.1998 - VI B 125/98

    Kindergeldauszahlung bei mehreren Berechtigten

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Das Obhutsprinzip verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Artikels 3 Abs. 1 des Grundgesetzes GG (Beschluss des Bundesfinanzhofs BFH vom 10. November 1998 VI B 125/98, BStBl. II 1999, 137).
  • BFH, 06.02.1990 - VII R 97/88

    Das FA kann einen Erstattungsbetrag, den es irrtümlich an den Abtretungsempfänger …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Dies muss aber nicht so sein, da Leistungsempfänger im Sinne des § 37 Abs. 2 AO und tatsächlicher Zahlungsempfänger nicht identisch sein müssen (Urteil des BFH vom 6. Februar 1990 VII R 97/88, BStBl. II 1990, 671).
  • BFH, 13.05.1987 - VII R 37/84

    Schutzwürdige Vertrauenslage - Merkblatt

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Dabei setzt die Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben immer ein konkretes Rechtsverhältnis zwischen dem Steuerpflichtigen und der Behörde voraus (Urteil des BFH vom 13. Mai 1987 VII R 37/84, BStBl. II 1987, 606).
  • BFH, 12.04.2000 - VI B 113/99

    Kindergeld; sog. Weiterleitungsfälle

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Der Senat ist der Auffassung, dass über einen Erlass allein in einem von der Festsetzung und Rückforderung getrennten Verfahren zu entscheiden ist (glA. Urteil des Hessisches Finanzgericht vom 7. September 1999 2 K 4245/96, EFG 2000, 2; bisher vom BFH offengelassen; Beschluss vom 12. April 2000 VI B 113/99, BFH/NV 2000, 1193).
  • BFH, 22.08.1980 - VI R 102/77

    Formloser Lohnsteuer-Jahresausgleichsbescheid - Fingierter …

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Sie können die Geltendmachung von Ansprüchen, die der Behörde nach dem Gesetz zustehen, prinzipiell hindern (Urteil des BFH vom 22. August 1980 VI R 102/77, BStBl. II 1981, 44, 47).
  • BFH, 24.05.2000 - VI B 251/99

    PKH; hinreichende Erfolgsaussicht

    Auszug aus FG Niedersachsen, 08.03.2001 - 9 K 437/97
    Eine Änderung kann jedoch nur dann auf § 70 Abs. 2 EStG gestützt werden, wenn die Änderung in den Verhältnissen nach Ergehen des zu ändernden Kindergeldbescheides eingetreten sind (Beschluss des BFH vom 24. Mai 2000 VI B 251/99, BFH/NV 2000, 1204).
  • BFH, 12.04.2000 - VI B 142/99

    Kindergeld; türkischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland

  • FG Hessen, 07.09.1999 - 9 K 6413/97

    Rückforderung von Kindergeld in Trennungsfällen

  • BFH, 29.01.2003 - VIII R 64/01

    Kindergeld; Weiterleitung - Zahlungen an Dritte

    Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2001, 829 veröffentlichten Urteil ab.
  • SG Berlin, 24.07.2012 - S 96 AS 37112/08

    Sozialgerichtliches Verfahren / Arbeitslosengeld II - Bestimmung der Kläger - …

    Denn der geltend gemachten Erstattung steht jedenfalls die "Dolo agit, qui petit, quod statim redditurus est"-Einrede (Arglistig handelt, wer etwas verlangt, was er augenblicklich wieder zurückgeben muss) - als Ausfluss des Grundsatzes von Treu und Glauben nach § 242 BGB entgegen, weil die Kläger einen Anspruch auf (Wieder-)Auszahlung der zu erstattenden Leistungen aus dem ursprünglichen Bewilligungsbescheid hätten (vgl. zur dolo-agit -Einrede: BSG…, Urteil vom 06.02.1991, 13/5 RJ 18/89, BB 1992, S. 2435 ff.; Hessisches LSG, Urteil vom 30.05.2008, L 5 R 186/06 KN; Sächsisches LSG, Urteil vom 12.07.2006, L 1 KR 57/03; Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 08.03.2001, 9 K 437/97 Ki).
  • FG Hessen, 27.09.2001 - 3 V 483/01

    Billigkeit; Verrechnungsvertrag; Weiterleitung; Vorrangig Berechtigter; …

    Die Finanzgerichte haben sich dieser Auffassung weitgehend angeschlossen (vgl. Hessisches Finanzgericht, Urteile vom 19.04.1999 9 K 5154/98, Familienrechtszeitung -FamRZ- 1999, 1547, und vom 23.10.2000 9 K 1120/99, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2001, 407; Finanzgericht Düsseldorf, Beschluss vom 06.09.1999 14 V 4590/99 A/Kg, Juris; Finanzgericht des Landes Brandenburg, Urteil vom 31.05.2000 6 K 460/99 Kg, EFG 2000, 954; Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 08.03.2001 9 K 437/97 Ki, EFG 2001, 829).
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