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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 15.07.1997 - 1 S 1640/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,2137
VGH Baden-Württemberg, 15.07.1997 - 1 S 1640/97 (https://dejure.org/1997,2137)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 15.07.1997 - 1 S 1640/97 (https://dejure.org/1997,2137)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 15. Juli 1997 - 1 S 1640/97 (https://dejure.org/1997,2137)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Zulassung der Berufung wegen ernstlicher Zweifel an der Richtigkeit - nachträgliche Rechtsänderung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 48, 155 (Ls.)
  • NVwZ 1998, 199
  • VBlBW 1997, 422
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (2)

  • VGH Baden-Württemberg, 11.05.1995 - 1 S 1283/95

    Zulassung nicht verbotener politischer Parteien zu öffentlichen Einrichtungen

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 15.07.1997 - 1 S 1640/97
    Sie konnte damit nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…vgl. Urt. v. 28.3.1969, BVerwGE 31, 368 = DÖV 1979, 430), der sich der Senat wiederholt angeschlossen hat (vgl. nur den Beschluß. v. 11.5.1995 - 1 S 1283/95 -, DVBl 1995, 297), für die Entscheidung über den Antrag, mit dem der Landesverband der beigeladenen Partei bereits am 10. November 1996 um die Überlassung der Stadthalle für den Landesparteitag am 19.7.1997 gebeten hatte, nicht mehr maßgebend werden.

    Soweit der Klägerin im Hinblick auf die teilweise Aufhebung des Widerspruchsbescheids durch das Verwaltungsgericht noch die Möglichkeit einer Verbindung der Zulassung mit Auflagen über die Haftungsübernahme und eine Sicherheitsleistung bleibt, wird sie die Maßstäbe zu beachten haben, die sich für die Höhe solcher Absicherungen aus der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. dazu ebenfalls den Beschluß vom 11.5.1995 - 1 S 1283/95) ergibt.

  • BVerwG, 28.03.1969 - VII C 49.67

    Überlassung gemeindlicher Räume an die NPD

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 15.07.1997 - 1 S 1640/97
    Sie konnte damit nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urt. v. 28.3.1969, BVerwGE 31, 368 = DÖV 1979, 430), der sich der Senat wiederholt angeschlossen hat (vgl. nur den Beschluß. v. 11.5.1995 - 1 S 1283/95 -, DVBl 1995, 297), für die Entscheidung über den Antrag, mit dem der Landesverband der beigeladenen Partei bereits am 10. November 1996 um die Überlassung der Stadthalle für den Landesparteitag am 19.7.1997 gebeten hatte, nicht mehr maßgebend werden.
  • VGH Bayern, 17.02.2011 - 4 CE 11.287

    Gemeindliche Einrichtung; Kulturzentrum; Anspruch auf Überlassung; Widmung; …

    Rn. 25 Daher ist die Frage, ob sich die vom Antragsteller beabsichtigte Veranstaltung im Rahmen des Widmungszwecks bewegt, nach den bis zum Erlass des Stadtratsbeschlusses vom 25. November 2010 geltenden Benutzungsgrundsätzen zu beantworten (…vgl. BVerwG vom 28.3.1969 a.a.O; VGH Bad.-Württ. Vom 15.7.1997 Az. 1 S 1640/97 RdNr. 2 m.w.N.;… Morlok in: Dreier, GG, 2. Aufl., Bd II, RdNr. 93 zu Art. 21;… Streinz in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, 5. Auflage, Bd. 2, RdNr. 141 zu Art. 21 Abs. 1; Ossenbühl, DVBl. 1973, 289/296).
  • VGH Baden-Württemberg, 29.10.1997 - 1 S 2629/97

    Öffentliche Einrichtungen: Auswirkung der gemeindlichen Vergabepraxis auf den …

    Diese Erweiterung kann durch Änderung der Vergabepraxis für die Zukunft (vgl. hierzu VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 15.7.1997 - 1 S 1640/97 -) geändert werden.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.08.2003 - 14 A 3337/01

    Erteilung eines Aufnahmebescheides nach dem Bundesvertriebenengesetz; Änderung …

    Zum Teil wird die Berücksichtigung einer solchen Rechtsänderung abgelehnt; vgl. VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 15.7.1997 - 1 S 1640/97 -, NVwZ 1998, 199; Bay.VGH, Beschluss vom 28.9.2000 - 1 ZB 00.2488 -, NVwZ-RR 2001, 117; Hess.VGH, Beschluss vom 23.4.2001 - 8 UZ 3098/00 -, NVwZ-RR 2002, 235; OVG NRW, Beschluss vom 5.11.1999 - 15 A 2923/99 -, NVwZ 2000, 334; zum einstweiligen Rechtsschutz: VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 29.9.1999 - 7 S 1871/99 -, NVwZ-RR 2000, 551; Hess.VGH, Beschluss vom 26.3.1998 - 6 TZ 4017/97 -, DVBl. 1998, 1033; Sächs.OVG, Beschluss vom 2.3.1999 - 2 S 200/98 -, NVwZ-RR 2000, 124; Bader, in: Bader/Funke-Kaiser/Kuntze/von Albedyll, VwGO, 2. Aufl., § 124, Rdnr. 27; zum Teil als zulässig erachtet.
  • VGH Hessen, 26.03.1998 - 6 TZ 4017/97

    Zulassung der Beschwerde wegen ernstlicher Zweifel am Ergebnis der Entscheidung; …

    Nachträgliche Änderungen sind nicht zu berücksichtigen, weil sie auch das Verwaltungsgericht nicht beachten konnte (VGH Baden-Württemberg, 15.07.1997 - 1 S 1640/97 -, NVwZ 1998, 199).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.10.1997 - NC 9 S 20/97

    Zulassung der Beschwerde wegen ernstlicher Zweifel an der Richtigkeit unabhängig …

    Eine Prüfung, ob darüber hinaus auch ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des Entscheidungsergebnisses bestehen, d.h. ob die Antragstellerin glaubhaft gemacht hat, daß bei der Antragsgegnerin im Studiengang Architektur die Zulassungszahl in der Zulassungszahlenverordnung - FH vom 04.06.1996 (GBl. S. 431) - ZZVO-FH 1996/97 - zu niedrig festgesetzt worden ist und ihr ein Anspruch auf Zuweisung eines aufgedeckten Studienplatzes zusteht, ist im vorliegenden Verfahren auf Zulassung der Beschwerde nicht notwendig (so wohl auch VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 15.07.1997  - 1 S 1640/97 -, dagegen a. A. VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 07.10.1997 - 2 S 2057/97 -, vom 21.04.1997 - 8 S 667/97 - und wohl auch vom 22.04.1997 - 14 S 913/97 -, vgl. auch Nds OVG, Beschluß vom 27.03.1997, DÖV 97, 697).
  • OVG Sachsen, 15.07.1999 - 1 S 308/99

    Aufschiebende Wirkung des Nachbarwiderspruchs auch bei nachträglicher Ergänzung …

    Schließlich spricht auch die Auslegung des Begriffs "Richtigkeit der angefochtenen Entscheidung" nicht dafür, nachträglich geltend gemachte Tatsachen generell für nicht berücksichtigungsfähig zu halten (so aber VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 15.7.1997, NVwZ 1998, 199).
  • VGH Bayern, 28.09.2000 - 1 ZB 00.2488

    Entstehen und Wegfall von Berufungszulassungsgründen; Maßgebliche Sach- und …

    Bei der Beantwortung der Frage, ob die vom Beklagten und der Beigeladenen geltend gemachten Zulassungsgründe bestehen, ist von der Sach- und Rechtslage auszugehen, die am Schluss der mündlichen Verhandlung gegeben war, auf die das angefochtene Urteil ergangen ist ( VGH BW vom 15.7.1997 NVwZ 1998, 199; vom 16.2.1998 NVwZ 1998, 758; OVG N RW vom 5.11.1999 NVwZ 2000, 334;… BayVGH vom 21.2.2000 Az. 2 ZB 00.316 m.w.N., Bader, in: Bader/Funke-Kaiser/Kuntze/von Albedyll, VwGO , § 124 RdNr. 29, 31).
  • OVG Niedersachsen, 11.06.1999 - 9 M 2210/99

    Ausbaubeitrag; Sondersatzung; Kostenfestsetzung; Eilverfahren

    Vor allem bei besonderen rechtlichen Schwierigkeiten, die mit den Mitteln des Eilverfahrens lösbar sind und deren Lösung sich mit dem Charakter des Eilverfahrens verträgt, ist eine Zulassung der Beschwerde nach § 124 Abs. 2 Nr. 2 VwGO indessen denkbar (so entsprechend zur Zulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung Beschl. des Senats v. 3.6.1999 - 9 M 466/99 - einschränkender VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 1.7.1997 - 5 S 1079/97 - VBlBW 1997, 422 = DVBl. 1997, 1329, sowie Beschl. v. 10.6.1997 - 7 S 662/97 - VBlBW 1997, 423 - sowie OVG Münster, Beschl. v. 27.6.1997 - 11 B 1136/97 - DVBl. 1998, 244, wonach im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes nur spezifisch hierauf bezogene Schwierigkeiten, nicht aber solche bei der Beurteilung der Rechtmäßigkeit des angegriffenen Verwaltungsaktes zur Zulassung der Beschwerde führen können).
  • OVG Niedersachsen, 03.11.1998 - 9 L 5136/97

    Rechtsmittelzulassungsverfahren; Veränderung der Rechtslage; Antragsfrist; Frist

    Die überwiegende Auffassung vertritt die Ansicht, daß nachträglich eintretende Veränderungen der Sach- und Rechtslage wegen des auf Beschleunigung und auf die Überprüfung der "Richtigkeit" der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung angelegten Zulassungsrechts nicht zu berücksichtigen seien (vgl. insoweit der 1. Senat des Nds. OVG mit Beschluß v. 12.1.1998 - 1 M 5708/97 - sowie der 6. Senat mit Beschluß v. 5.3.1998 - 6 L 378/98 - VGH Kassel, Beschl. v. 17.2.1997 - 14 TZ 385/97 - NVwZ-RR 1998, 78; OVG Münster, Beschl. v. 9.6.1997 - 15 E 444/97 - DVBl. 1997, 1337 = BayVBl. 1998, 157; VGH Ba.-Wü., Beschl. v. 15.7.1997 - 1 S 1640/97 -, VBlBW 1997, 422; VGH Ba.-Wü., Beschl. v. 18.12.1997 - A 14 S 3451/97 - NVwZ 1998, 414; VGH Ba.-Wü., Beschl. v. 16.2.1998 - 11 S 3158/97 - NVwZ 1998, 758; OVG Berlin, Beschl. v. 1.4.1998 - 2 SN 10.98 - NVwZ 1998, 1093; HessVGH, Beschl. v. 26.3.1998 - 6 TZ 4017/97 - DVBl. 1998, 1033; ferner Stimmen in der Literatur: Bader, NJW 1998, 409; Berkemann, DVBl. 1998, 446).
  • VGH Hessen, 23.04.2001 - 8 UZ 3098/00

    Rechtsmittelzulassung wegen ernstlicher Zweifel bei nachträglichen Änderungen

    Dafür spricht weiterhin, dass der Zwang zu einem bereits erstinstanzlich umfassenden und abschließenden Vortrag der Konzentration und Beschleunigung der Verfahren dient (vgl. Hess. VGH, Beschlüsse vom 26. März 1998 - 6 TG 4017/97 - ESVGH 48, 223 ff., 225, 17. Februar 1997 - 14 TH 385/97 - NVwZ-RR 1998, 78, 30. Januar 1998 - 14 TH 2416/97 - NVwZ 1998, 755 f., 23. Juli 1997 - 13 TZ 2320/97 - Juris; VGH Mannheim, Beschlüsse vom 15. Juli 1997 - 1 S 1640/97 - NVwZ 1998, 199, 16. Februar 1998 - 11 S 3158/97 - NVwZ 1998, 758; Rennert, NVwZ 1998, 665 ff., 672, linke Spalte;… Bader, in: Bader/Funke/Kaiser/Kuntze/von Albedyll, Verwaltungsgerichtsordnung, 1999, Rdnr. 12 und Rdnrn. 29 bis 32 zu § 124;… a.A. insbesondere Kopp/Schenke, VwGO, 12. Aufl., 2000, Rdnr. 7c zu § 124, m.w.N.).
  • VGH Bayern, 02.03.2001 - 15 ZB 99.643

    Streitwert für eine Klage auf Erteilung eines Bauvorbescheids

  • VGH Hessen, 10.11.1999 - 5 UZ 2876/99

    Rechtsmittelzulassung wegen Richtigkeitszweifeln: Berücksichtigungsfähigkeit …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.11.1999 - 15 A 2923/99

    Berücksichtigung von erheblichem neuem Recht und neuem Sachverhalt im …

  • OVG Sachsen, 02.03.1999 - 2 S 200/98

    Antrag auf Zulassung der Beschwerde; Rechtsschutzinteresse an der …

  • VerfGH Berlin, 22.03.2001 - VerfGH 75/99
  • VG Weimar, 15.11.2007 - 6 E 1614/07

    Nachträgliche Einschränkung der Widmung einer Gemeindeeinrichtung

  • VGH Baden-Württemberg, 26.10.2005 - 11 S 2713/04

    Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbefugnis für einen pakistanischen …

  • OVG Niedersachsen, 27.07.2000 - 10 L 3437/99

    Ausbildungsförderung; Behinderung; Förderungshöchstdauer; Krankheit; Verlängerung

  • VGH Baden-Württemberg, 10.07.1998 - NC 9 S 5/98

    Zulassung der Beschwerde im Eilverfahren wegen besonderer Schwierigkeit bejaht; …

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Rechtsprechung
   VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95   

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https://dejure.org/1997,4870
VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95 (https://dejure.org/1997,4870)
VGH Hessen, Entscheidung vom 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95 (https://dejure.org/1997,4870)
VGH Hessen, Entscheidung vom 15. Juli 1997 - 3 UZ 4074/95 (https://dejure.org/1997,4870)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 24 Abs 2 AsylVfG, § 34 AsylVfG, § 71 AsylVfG, § 87 Abs 1 S 2 Nr 1 AsylVfG, § 50 AuslG
    Zuständigkeit des Bundesamtes im Asylverfahren für aufenthaltsbeendende Maßnahmen nach abgelehntem Asylfolgeantragsverfahren für einen Übergangsfall

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vorliegen eines Abschiebungshindernisses nach § 53 AuslG; Darlegung eines Zulassungsgrundes im Sinne des § 78 Abs. 3 AsylVfG; Gebot des rechtlichen Gehörs; Tatsächliche Verhältnisse des Herkunftslandes des Asylbewerbers; Abschiebungsschutz in Bürgerkriegsgebiete

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 48, 155 (Ls.)
  • DVBl 1997, 1399 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 17.10.1995 - 9 C 9.95

    Abschiebungsschutz für Flüchtlinge

    Auszug aus VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95
    Rn. 6 Soweit der Antragsteller eine Abweichung vom Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Oktober 1995 - 9 C 9/95 - hinsichtlich eines Abschiebungsschutzes in Bürgerkriegsgebiete rügt und damit den Zulassungsgrund des § 78 Abs. 3 Nr. 2 AsylVfG geltend macht, bleibt er ebenfalls ohne Erfolg.
  • VGH Hessen, 14.10.1987 - 12 TE 1770/84
    Auszug aus VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95
    Die bloß unrichtige Rechtsanwendung von einem von den genannten Obergerichten entwickelten und von dem Verwaltungsgericht nicht in Frage gestellte Rechtssatz begründet hingegen keine Divergenz (st. Rspr. des BVerwG zu § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO, vgl. Beschluss vom 17.01.1975 - IV CB 133.74 - Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 28; Hess. VGH, Beschluss vom 14.10.1987 - 12 TE 1770/84 - EZAR 633 Nr. 13).
  • VGH Hessen, 27.09.1995 - 13 UZ 3100/95

    Berufungszulassung in Asylverfahren wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs - zur …

    Auszug aus VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95
    Grundsätzliche Bedeutung liegt nur dann vor, wenn die Frage entscheidungserheblich und darüber hinaus für eine Vielzahl gleichgelagerter Fälle klärungsbedürftig ist (Hess. VGH, Beschluss vom 27.07.1995 - 13 UZ 3100/95 - m.w.N.).
  • VGH Hessen, 03.05.1995 - 10 UZ 750/95

    Asylverfahren: Ablehnung der Berufungszulassung, da Streitgegenstandsfrage in …

    Auszug aus VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95
    Damit geht es jedoch um die Auslegung einer Bestimmung, die für die künftige Rechtsanwendung und Rechtsentwicklung eine nur untergeordnete Bedeutung zukommt und der deshalb eine grundsätzliche Relevanz nicht zugemessen werden kann (Hess. VGH, Beschluss vom 03.05.1995 - 10 UZ 750/95 - m.w.N.).
  • OVG Schleswig-Holstein, 17.03.1993 - 4 M 18/93

    Zuständigkeit; Bundesamt; Flüchtling; Abschiebungshindernis; Asylantrag; …

    Auszug aus VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95
    Rn. 12 Soweit ersichtlich, gibt es eine die Zuständigkeit des Bundesamts für die Abschiebungsandrohung unter den gegebenen Umständen bejahende Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 14. Juni 1995 - 21 A 3520/94.A -, während auch die gegenteilige Ansicht vertreten wird und für den Fall, dass ein erneutes Asylverfahren nicht durchgeführt wird, die Zuständigkeit des Bundesamts gemäß § 24 Abs. 2 und § 71 Abs. 4 AsylVfG verneint wird (Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17.03.1993 - 4 M 18/93 - InfAuslR 1993, 279 und OVG Hamburg, B. v. 24.10.1994 - Bs IV 183/94 -).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.1995 - 21 A 3520/94

    Abschiebungshindernisse; Abschiebungsandrohung; Asylverfahren; Zuständigkeit des …

    Auszug aus VGH Hessen, 15.07.1997 - 3 UZ 4074/95
    Rn. 12 Soweit ersichtlich, gibt es eine die Zuständigkeit des Bundesamts für die Abschiebungsandrohung unter den gegebenen Umständen bejahende Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 14. Juni 1995 - 21 A 3520/94.A -, während auch die gegenteilige Ansicht vertreten wird und für den Fall, dass ein erneutes Asylverfahren nicht durchgeführt wird, die Zuständigkeit des Bundesamts gemäß § 24 Abs. 2 und § 71 Abs. 4 AsylVfG verneint wird (Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17.03.1993 - 4 M 18/93 - InfAuslR 1993, 279 und OVG Hamburg, B. v. 24.10.1994 - Bs IV 183/94 -).
  • VGH Hessen, 22.12.1999 - 6 UE 3557/98

    Entscheidung über Asylfolgeantrag und Feststellung von Abschiebungshindernissen

    Die allgemeinen Regelungen, die für alle Asylanträge -- also auch für Folgeanträge -- gelten, insbesondere § 24 Abs. 2 AsylVfG, sollten mit der Vorschrift des § 71 AsylVfG 1992 nicht etwa abbedungen werden (Hess. VGH, 15.07.1997 -- 3 UZ 4074/95 --, DVBl. 1997, 1399; 17.09.1999 -- 12 UZ 1422/97.A --; VGH Baden-Württemberg, 20.07.1999 -- A 9 S 96/99 --; für eine alleinige verfahrensrechtliche Ermächtigung des Bundesamtes zur Feststellung von Abschiebungshindernissen nach § 53 AuslG mit Bindungswirkung für die Ausländerbehörden vgl. auch: BVerwG, 20.04.1999 -- 9 C 29.98 --, InfAuslR 1999, 373, und 07.09.1999 -- 1 C 6/99 --; a. A.: OVG Rheinland-Pfalz, 22.01.1999 -- 10 A 11912/96 --, EZAR 224 Nr. 17).
  • OVG Niedersachsen, 01.03.2001 - 1 L 593/00

    Abschiebung; Abschiebungsschutz; Angola; Asyl; Asylantragsteller; Asylbewerber; …

    Das Bundesverwaltungsgericht hat zwar die von den Obergerichten kontrovers beantwortete Frage, ob das Bundesamt bei unbeachtlichen Asylfolgeanträgen auch über Abschiebungshindernisse nach § 53 AuslG Feststellungen zu treffen hat (bejahend: OVG Münster, Urt. v. 14.6.1995 - 21 A 3520/94.A - HessVGH, Beschl. v. 15.7.1997 - 3 UZ 4074/95 -, Leitsatz in ESVGH 48, 155 = DVBl 1997, 1399; Volltexte jeweils in JURIS;… so im Übrigen auch Hailbronner, Ausländergesetz, Kommentar, § 53 Rdnr. 9; verneinend OVG Schleswig-Holstein, Beschl. v. 17.3.1993 - 4 M 18/93 -, InfAuslR 1993, 279; BayVGH, Beschl. v. 3.5.1995 - 11 AE 95.32300 -, EZAR 224 Nr. 26 = BayVBl 1995, 696 = ZAR 1995, 135 [L]), bejaht (…Urt. v. 21.3.2000 - 9 C 41.99 -, NVwZ 2000, 940 = InfAuslR 2000, 410).
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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 23.07.1997 - 3 S 1544/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,4265
VGH Baden-Württemberg, 23.07.1997 - 3 S 1544/97 (https://dejure.org/1997,4265)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23.07.1997 - 3 S 1544/97 (https://dejure.org/1997,4265)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23. Juli 1997 - 3 S 1544/97 (https://dejure.org/1997,4265)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Keine Prozeßkostenhilfe für das Prozeßkostenhilfe-Bewilligungsverfahren

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • ESVGH 48, 155 (Ls.)
  • VBlBW 1997, 425
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (3)

  • BVerwG, 22.08.1990 - 5 ER 640.90

    Keine PKH für das Bewilligungsverfahren

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 23.07.1997 - 3 S 1544/97
    Rn. 3 Wie der Bundesgerichtshof in seinem Beschluß vom 30.5.1984 (VIII ZR 298/83, BGHZ 91, 311 = NJW 1984, 2106), dem sich das Bundesverwaltungsgericht angeschlossen hat (Beschluß vom 22.8.1990 - 5 ER 640.90 -, Rpfleger 1991, 63), ausgeführt hat, sieht das Gesetz Prozeßkostenhilfe für das Bewilligungsverfahren nicht vor, weil unter "Prozeßführung" im Sinne des § 114 ZPO nicht auch das Prozeßkostenhilfe-Prüfungsverfahren zu verstehen ist (…ebenso Kopp, VwGO, 10. Aufl., § 166 RdNr. 2;… Thomas-Putzo, ZPO, 19. Aufl., § 114 RdNr. 1;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 55. Aufl., § 114 RdNr. 35).

    Rn. 4 All dies gilt gemäß § 166 VwGO auch für Verfahren vor den Verwaltungsgerichten (so BVerwG, Beschluß vom 22.8.1990, a.a.O.).

  • BGH, 30.05.1984 - VIII ZR 298/83

    Prozesskostenhilfe für das Prozesskostenhilfeverfahren; Prozesskostenhilfe für …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 23.07.1997 - 3 S 1544/97
    Rn. 3 Wie der Bundesgerichtshof in seinem Beschluß vom 30.5.1984 (VIII ZR 298/83, BGHZ 91, 311 = NJW 1984, 2106), dem sich das Bundesverwaltungsgericht angeschlossen hat (Beschluß vom 22.8.1990 - 5 ER 640.90 -, Rpfleger 1991, 63), ausgeführt hat, sieht das Gesetz Prozeßkostenhilfe für das Bewilligungsverfahren nicht vor, weil unter "Prozeßführung" im Sinne des § 114 ZPO nicht auch das Prozeßkostenhilfe-Prüfungsverfahren zu verstehen ist (…ebenso Kopp, VwGO, 10. Aufl., § 166 RdNr. 2;… Thomas-Putzo, ZPO, 19. Aufl., § 114 RdNr. 1;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 55. Aufl., § 114 RdNr. 35).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.03.1997 - 1 S 599/97

    Vertretungszwang im Beschwerdezulassungsverfahren gegen Ablehnung von PKH

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 23.07.1997 - 3 S 1544/97
    Auch nach Inkrafttreten des 6. VwGO-ÄndG am 1.1.1997 (vgl. § 67 Abs. 1 S. 1 und 2 VwGO n.F.) besteht für Prozeßkostenhilfeverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof deshalb ebenfalls kein Anwaltszwang (§ 166 VwGO in Verb. mit §§ 78 Abs. 3, 117 Abs. 1 S. 1 ZPO; vgl. dazu VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 18.2.1997 - 6 S 263/97 - und Beschluß vom 25.3.1997 - 1 S 599/97 -, NVwZ 1997, 693).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.05.2001 - 7 S 646/01

    Kein Vertretungszwang für PKH-Beschwerde; verspätete Entscheidung über PKH im …

    Auch für Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof kann die Partei deshalb selbst - gegebenenfalls nach Inanspruchnahme von Beratungshilfe und durch Antragstellung zu Protokoll der Geschäftsstelle - die Bewilligung von Prozesskostenhilfe beantragen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 23.07.1997 - 3 S 1544/97- und vom 25.01.2000 - 6 S 2641/99).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.01.2000 - 6 S 2641/99

    Kein Vertretungszwang im Prozeßkostenhilfe-Verfahren bzw Beschwerdeverfahren; …

    Dieser Zulassungsantrag unterliegt ebenso wie die weitere Antragstellung in dem sich nach Zulassung anschließenden Beschwerdeverfahren nicht dem Vertretungszwang des § 67 Abs. 1 Sätze 1 und 2 VwGO (vgl. u. a. VGH Bad.-Württ., Beschlüsse v. 23.07.1997 - 3 S 1544/97 - VBlBW 1997, 425, v. 30.03.1998 - 7 S 376/98 -, NVwZ 1998, 647 und v. 20.10.1998 - 9 S 2359/98 - NVwZ-RR 1999, 149 m.w.N.; anderer Auffassung u.a. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 25.03.1997 - 1 S 599/97 - NVwZ 1997, 693, OVG Saarlouis, Beschl. v. 06.08.1997 - 8 Y 10/97 - NVwZ 1998, 413), da § 166 VwGO i.V.m. § 569 Abs. 2 Satz 2 2. Alternative ZPO insoweit für das Verfahren der Prozeßkostenhilfe eine Spezialregelung gegenüber § 67 Abs. 1 Sätze 1 und 2 VwGO trifft.
  • OVG Niedersachsen, 02.07.2003 - 2 PA 177/03

    Anwaltszwang; Ausschluss; Beschwerde; Bewilligung; PKH; Prozesskostenhilfe; …

    Der beschließende Senat kann offen lassen, ob der Ansicht des 12. Senats zu einem für einen unbemittelten Prozessbeteiligten bestehenden Wahlrecht unter Geltung der §§ 67, 146 VwGO a. F. zu folgen ist oder ob nach dem bisherigen Recht stattdessen für das Prozesskostenhilfebeschwerdeverfahren ein Anwaltszwang nicht bestanden hat (so z. B. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 23.7.1997 - 3 S 1544/97 -, VBlBW 1997, 425(426); Beschl. v. 25.1.2000 - 6 S 2641/99 -, VGHBW-Ls 96/2000; Beschl. v. 22.5.2001 - 7 S 646/01 -, NVwZ-RR 2001, 802(803)).
  • VGH Baden-Württemberg, 20.10.1998 - 9 S 2359/98

    Kein Anwaltszwang für Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen Versagung von …

    Der Senat folgt in dieser Streitfrage der Ansicht anderer Senate des beschließenden Gerichtshofs (Beschlüsse vom 23.07.1997 - 3 S 1544/97 -, VBlBW 1997, 425 und vom 30.03.1998 - 7 S 376/98) sowie verschiedenen Literaturmeinungen (…Eyermann/Happ, VwGO, 10. Aufl., § 146 RdNr. 19; Bader, VBlBW 1997, 401/404 und NJW 1998, 409; Gutmann, info also 1997, 72/73; Silberkuhl, NJW 1998, 438).
  • OVG Niedersachsen, 20.01.1998 - 4 L 5475/97

    Prozeßkostenhilfe; Antrag; Anwaltliche Vertretung; Zulassungsgrund

    Auch nach Auffassung des VGH Bad.-Württ. (Beschl. v. 23. Juli 1997, VBlBW 1997, 425) sind die Erfolgsaussichten eines beabsichtigten Zulassungsantrages im Verfahren der Prozeßkostenhilfe für eine anwaltlich nicht vertretene Partei von Amts wegen zu prüfen.
  • OVG Hamburg, 05.02.1998 - Bs IV 171/97

    Bestehen eines Vertretungszwangs bei einem Antrag auf Zulassung der Beschwerde …

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  • VGH Baden-Württemberg, 16.10.1998 - 10 S 2222/98

    Zulassung der Beschwerde gegen Versagung der Prozeßkostenhilfe; …

    Es bedarf daher keiner Entscheidung, ob ein  Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe für den Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen die Versagung der Prozeßkostenhilfe durch das Verwaltungsgericht bereits daran scheitern müßte, daß Prozeßführung i.S.d. § 114 ZPO nicht auch das Prozeßkostenhilfe- Prüfungsverfahren umfaßt (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 23.07.1997 - 3 S 1544/97 -, VBlBW 1997, 425).
  • VGH Baden-Württemberg, 18.04.2000 - 8 S 826/00

    Keine Prozeßkostenhilfe für Prozeßkostenhilfeverfahren

    Rn. 1 Der Antrag, den der Antragsteller auch ohne die Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder eine andere der in § 67 Abs. 1 S. 1 VwGO genannten Personen stellen konnte, da der in dieser Vorschrift angeordnete Vertretungszwang nicht für Anträge auf Zulassung der Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe  gilt (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.10.1998 - 9 S 2359/98 - VBlBW 1999, 95 m.w.N; Beschl. v. 23.7.1997 - 3 S 1544/97 - VBlBW 1997, 425, 426;… Eyermann/Happ, VwGO, 10. Aufl., § 146 Rn 19), hat keinen Erfolg.
  • OVG Niedersachsen, 24.06.1998 - 12 O 2850/98

    Prozesskostenhilfe;; Berufungszulassungsverfahren, beabsichti; Darlegung; …

    Dabei kann dahinstehen, ob zum einen die Anforderungen an die Darlegung eines Zulassungsgrundes auch bei dem anwaltlich vertretenen Rechtsmittelführer im Hinblick auf das Gebührenrecht der Bundesrechtsanwaltsordnung zu mindern sind, wenn - zunächst nur - um Prozeßkostenhilfe nachgesucht wird und ob es in Betracht kommt, Prozeßkostenhilfe für den Antrag auf Zulassung der Beschwerde wegen der Versagung von Prozeßkostenhilfe zu gewähren (vgl. hierzu Bader, VBlBW 1997, 409; Silberkuhl, NJW 1998, 438; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 23.7.1997, - 3 S 1544/97 -, VBlBW 1997, 425); denn wenn die Anforderungen an die Darlegung entsprechend dem Vortrag eines nicht anwaltlich vertretenen Rechtsmittelführers zu mindern wären (vgl. hierzu Senat, Beschl. v. 6.8.1997 - 12 L 3035/97 -, NdsVBl. 1997, 284), so wäre doch zu verlangen, daß wenigstens in Grundzügen dargelegt wird, warum die Zulassung der Beschwerde gerechtfertigt sei.
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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,7721
VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96 (https://dejure.org/1997,7721)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 30.07.1997 - 16 S 3195/96 (https://dejure.org/1997,7721)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 30. Juli 1997 - 16 S 3195/96 (https://dejure.org/1997,7721)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Vertriebenenrecht: zur Auslegung des BVFG § 1 Abs 2 Nr 3 - zum individuellen Vertreibungsgebiet

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 48, 155 (Ls.)
  • VBlBW 1997, 339 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (10)

  • BVerwG, 16.01.1992 - 9 B 192.91

    Entstehung des Vertriebenenstatus - maßgebendes Vertreibungsgebiet - deutsche …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Als der Kläger das für ihn als individuelles Vertreibungsgebiet allein in Betracht kommende Land Rumänien 1988 verließ, konnte schon hierdurch - bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen - nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG a.F. der Rechtsstatus als Vertriebener (Aussiedler) entstehen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 21.6.1988 - 9 C 282.86 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 39, S. 16; Beschluß vom 16.1.1992 - 9 B 192.91 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 46 und Urteil vom 29.8.1995 - 9 C 391.94 -, v. Schenckendorff, Vertriebenen- und Flüchtlingsrecht, C 41.6.8).

    Die in § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG 1971 bezeichneten Gebiete bilden kein einheitliches Vertreibungsgebiet (BVerwG, Beschluß vom 16.1.1992, a.a.O.).

    Der Erwerb des Vertriebenenstatus nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG 1971 setzte einen Aufenthalt im Bundesgebiet nicht voraus (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.4.1988 - 9 C 284.86 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 38 und Beschluß vom 16.1.1992, a.a.O.).

    Rn. 24 Nach seinem insoweit glaubwürdigen Vortrag überschritt der Kläger bereits im Januar 1988 die Grenze des für ihn allein als individuelles Vertreibungsgebiet in Betracht kommenden Landes Rumänien unter Aufgabe des dortigen Wohnsitzes (vgl. zu dieser Voraussetzung zuletzt BVerwG…, Urteil vom 29.8.1995, a. Nr. 39, S. 16; Beschluß vom 16.1.1992 - 9 B 192.91 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 42 und Urteil vom 29.8.1995 - 9 C 391.94 -, v. Schenckendorff, Vertriebenen- und Flüchtlingsrecht, C 41.6.8).

    Dieser ist nur dann entkräftet, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich das Gegenteil von dem ergibt, was das Gesetz vermutet, die also die Möglichkeit ausschließen, daß die gesetzliche Vermutung einer vertreibungsbedingten Ausreise zutreffen könnte (BVerwG, Beschluß vom 16.1.1992, a.a.O., m.w.N.).

  • BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 51.89

    Voraussetzungen für die deutsche Volkszugehörigkeit von nach Beginn der …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Nur ein solcher Sachverhalt kann rechtlich einem ausdrücklich oder in schlüssiger Form abgelegten Volkstumsbekenntnis durch frühgeborene bekenntnisfähige Personen mit der Folge gleichgestellt werden, daß als objektive Bestätigung die ethnische Abstammung von dem volksdeutschen Elternteil ausreicht und es auf eine Beherrschung der deutschen Sprache nicht entscheidend ankommt (vgl. dazu das die Entscheidung vom 2.12.1986 - BVerwG 9 C 6.86 -, Buchholz 412.3 § 6 BVFG Nr. 47 - fortführende Urteil vom 15.5.1990 - BVerwG 9 C 51.89 -, Buchholz 412.3 § 6 BVFG Nr. 64).

    In dieser Hinsicht kommt der deutschen Sprache als Muttersprache oder jedenfalls als bevorzugter Umgangssprache eine erhebliche Bedeutung zu (Urteil vom 15.5.1990 - BVerwG 9 C 51.89 - a.a.O.).

  • BVerwG, 29.08.1995 - 9 C 391.94

    Vertriebene - Volkstum - Bekenntnis - Beruflicher Nachteil - Erklärung - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Als der Kläger das für ihn als individuelles Vertreibungsgebiet allein in Betracht kommende Land Rumänien 1988 verließ, konnte schon hierdurch - bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen - nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG a.F. der Rechtsstatus als Vertriebener (Aussiedler) entstehen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 21.6.1988 - 9 C 282.86 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 39, S. 16; Beschluß vom 16.1.1992 - 9 B 192.91 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 46 und Urteil vom 29.8.1995 - 9 C 391.94 -, v. Schenckendorff, Vertriebenen- und Flüchtlingsrecht, C 41.6.8).

    Rn. 24 Nach seinem insoweit glaubwürdigen Vortrag überschritt der Kläger bereits im Januar 1988 die Grenze des für ihn allein als individuelles Vertreibungsgebiet in Betracht kommenden Landes Rumänien unter Aufgabe des dortigen Wohnsitzes (vgl. zu dieser Voraussetzung zuletzt BVerwG…, Urteil vom 29.8.1995, a. Nr. 39, S. 16; Beschluß vom 16.1.1992 - 9 B 192.91 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 42 und Urteil vom 29.8.1995 - 9 C 391.94 -, v. Schenckendorff, Vertriebenen- und Flüchtlingsrecht, C 41.6.8).

  • BGH, 25.03.1970 - IX ZR 177/67

    Rechtsmittel

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Ist jemand mehrsprachig, kommt es darauf an, ob er die deutsche Sprache wie eine Muttersprache beherrscht, ihr in seinem persönlichen Bereich gegenüber den anderen von ihm beherrschten Sprachen den Vorzug gegeben und sie damit regelmäßig überwiegend gebraucht hat (vgl. Urteil vom 9.6.1971 - BVerwG 8 C 31.69 -, Buchholz 412.3 § 6 BVFG Nr. 20; vgl. auch BGH, Urteil vom 25.3.1970 - IX ZR 177/67 -, RzW 1970, 503, 505).
  • BVerwG, 09.06.1971 - VIII C 31.69

    Anspruch auf Erteilung eines Ausweises für Heimatvertriebene - Anforderungen an …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Ist jemand mehrsprachig, kommt es darauf an, ob er die deutsche Sprache wie eine Muttersprache beherrscht, ihr in seinem persönlichen Bereich gegenüber den anderen von ihm beherrschten Sprachen den Vorzug gegeben und sie damit regelmäßig überwiegend gebraucht hat (vgl. Urteil vom 9.6.1971 - BVerwG 8 C 31.69 -, Buchholz 412.3 § 6 BVFG Nr. 20; vgl. auch BGH, Urteil vom 25.3.1970 - IX ZR 177/67 -, RzW 1970, 503, 505).
  • BVerwG, 02.12.1986 - 9 C 6.86

    Deutsche Volkszugehörigkeit - Allgemeine Vertreibungsmaßnahmen - Ethnisch …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Nur ein solcher Sachverhalt kann rechtlich einem ausdrücklich oder in schlüssiger Form abgelegten Volkstumsbekenntnis durch frühgeborene bekenntnisfähige Personen mit der Folge gleichgestellt werden, daß als objektive Bestätigung die ethnische Abstammung von dem volksdeutschen Elternteil ausreicht und es auf eine Beherrschung der deutschen Sprache nicht entscheidend ankommt (vgl. dazu das die Entscheidung vom 2.12.1986 - BVerwG 9 C 6.86 -, Buchholz 412.3 § 6 BVFG Nr. 47 - fortführende Urteil vom 15.5.1990 - BVerwG 9 C 51.89 -, Buchholz 412.3 § 6 BVFG Nr. 64).
  • BVerwG, 21.06.1988 - 9 C 282.86

    Volksdeutscher - Vertriebener - Individuelles Vertreibungsgebiet - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Als der Kläger das für ihn als individuelles Vertreibungsgebiet allein in Betracht kommende Land Rumänien 1988 verließ, konnte schon hierdurch - bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen - nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG a.F. der Rechtsstatus als Vertriebener (Aussiedler) entstehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 21.6.1988 - 9 C 282.86 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 39, S. 16; Beschluß vom 16.1.1992 - 9 B 192.91 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 46 und Urteil vom 29.8.1995 - 9 C 391.94 -, v. Schenckendorff, Vertriebenen- und Flüchtlingsrecht, C 41.6.8).
  • BVerwG, 08.11.1994 - 9 C 599.93

    Bedeutung der Religion für die Zugehörigkeit zum deutschen Volkstum - Bedeutung …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Ein Nebeneinander von politischen und vertreibungsbedingten Ausreisegründen ist unschädlich, solange die Letzteren die Ausreise maßgeblich mitverursacht haben (BVerwG, Urteil vom 8.11.1994 - 9 C 599.93 -, v. Schenckendorff, a.a.O., C 40.1.3.11, m.w.N.).
  • BVerwG, 26.04.1988 - 9 C 284.86

    Aussiedler - Volksdeutscher - Vertreibungsmaßnahmen - Spätfolgen - Widerlegung - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Der Erwerb des Vertriebenenstatus nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG 1971 setzte einen Aufenthalt im Bundesgebiet nicht voraus (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.4.1988 - 9 C 284.86 -, Buchholz 412.3 § 1 BVFG Nr. 38 …und Beschluß vom 16.1.1992, a.a.O.).
  • VGH Baden-Württemberg, 14.01.1994 - 16 S 1883/93

    Vertriebenenrecht: zur Auslegung des BVFG § 1 Abs 2 Nr 3F: 1990-06-28

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.07.1997 - 16 S 3195/96
    Verläßt ein in Rumänien aufgewachsener deutscher Volkszugehöriger vor dem 1.7.1990 Rumänien, um zunächst in Ungarn Aufenthalt zu nehmen, und begibt sich nach dem 1.7.1990 ins Bundesgebiet, so bedarf es zur Entstehung des Aussiedlerstatus keines Aufnahmeverfahrens (anders noch Senatsurteil vom 14.1.1994 - 16 S 1883/93).
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