Rechtsprechung
| OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Bestimmungsrecht des Insolvenzverwalters hinsichtlich der Tilgung von Mietzinsforderungen durch Auskehr des Erlöses aus der Verwertung dem Vermieterpfandrecht unterliegender Gegenstände
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Vermieterpfandrecht: Erlös zur Tilgung von Masseverbindlichkeiten
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)
Vermieterpfandrecht: Insolvenzverwalter hat Tilgungsbestimmungsrecht am Verwertungserlös
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Bestimmungsrecht des Insolvenzverwalters hinsichtlich der Tilgung von Mietzinsforderungen durch Auskehr des Erlöses aus der Verwertung dem Vermieterpfandrecht unterliegender Gegenstände
Besprechungen u.ä. (2)
- mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)
Vermieterpfandrecht: Insolvenzverwalter hat Tilgungsbestimmungsrecht am Verwertungserlös
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Offene Miete vor und nach Insolvenzeröffnung: Freie Tilgungsbestimmung des Insolvenzverwalters bei Zahlung auf Vermieterpfandrecht! (IMR 2011, 515)
Verfahrensgang
- LG Zwickau, 24.06.2011 - 2 O 1746/05
- OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Papierfundstellen
- ZIP 2011, 2266
- NZI 2011, 995
- NZM 2012, 84
- ZMR 2012, 268
- EWiR 2011, 819
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (35)
- BGH, 12.10.2006 - IX ZR 228/03
Anforderungen an die Feststellung der Zahlungsunfähigkeit
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Liegt eine Zahlungseinstellung vor, begründet dies eine gesetzliche Vermutung für die Zahlungsunfähigkeit, die vom Prozessgegner zu widerlegen ist (BGH, Urt. v. 12.10.2006 - IX ZR 228/03, ZIP 2006, 2222).Eigene Erklärungen des Schuldners, eine fällige Verbindlichkeit nicht begleichen zu können, deuten auf eine Zahlungseinstellung selbst dann hin, wenn sie mit einer Stundungsbitte - oder wie hier auch mit der Bitte um eine Reduzierung der Forderung - versehen sind (BGH, Urt. v. 12.10.2006 - IX ZR 228/03, ZIP 2006, 2222).
- BGH, 14.12.2006 - IX ZR 102/03
Bestand des Vermieterpfandrechts in der Insolvenz des Mieters
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Zu diesen Handlungen gehört auch das Einbringen einer Sache, das zu einem Vermieterpfandrecht führt (BGH, Urt. v. 14.12.2006 - IX ZR 102/03, ZIP 2007, 191;… BGH, Urt. v. 09.07.2009 - IX ZR 86/08, ZIP 2009, 1674).Anfechtungsrechtlich ist wegen des Rechtsgedankens des § 140 Abs. 3 InsO für das Vermieterpfandrecht auf den Zeitpunkt der Pfandrechtsentstehung, also auf die Einbringung der Sachen abzustellen (BGH, Urt. v. 14.12.2006 - IX ZR 102/03, ZIP 2007, 191).
- BGH, 03.06.2008 - XI ZR 353/07
Tilgungsbestimmung bei Verwertung einer sicherungshalber abgetretenen Forderung
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Die Befugnis zur Tilgungsbestimmung stelle eine Vergünstigung für den Schuldner dar, deren Grund seine freiwillige Leistung bilde (BGH, Urt. v. 03.06.2008 - XI ZR 353/07, ZIP 2008, 1624, 1625).Anders als bei der Hingabe von Geld als Sicherheit oder eines Sicherungsinstruments, das der Vermieter als Gläubiger ohne Mitwirkung des Insolvenzverwalters verwerten kann (§ 173 InsO) und anders als bei sicherungszedierten Forderungen außerhalb der Insolvenz (dazu BGH, Urt. v. 03.06.2008 - XI ZR 353/07, ZIP 2008, 1624 Rn. 22), stand dem Beklagten als Insolvenzverwalter hier das alleinige Verwertungsrecht nach § 166 Abs. 1 InsO zu.
- OLG Hamburg, 24.04.2008 - 4 U 152/07
Insolvenz des Gewerberaummieters: Bestimmungsrecht des Vermieters hinsichtlich …
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Abgesehen davon, dass es sich bei den von der herrschenden Meinung behandelten Fällen, nicht nur beim Vorschuss, sondern auch bei sonstiger Sicherheitsleistung im Wesentlichen um Geldsicherheiten handelt, der Schuldner bei der Verwertung folglich nicht mehr leistet und ihm das Bestimmungsrecht nach § 366 Abs. 1 BGB schon aus diesem Grund nicht zusteht, wäre zweifelhaft, ob die - ausdrücklich oder konkludent getroffene - Vereinbarung zwischen Schuldner und Gläubiger, die dem Schuldner das Bestimmungsrecht entzieht (…Soergel/Schreiber, BGB, 13. Aufl., § 366 Rn. 6; ähnlich OLG Hamburg, Urt. v. 03.04.2008 - 4 U 152/07, ZMR 2008, 714, 715 m.w.N.), den Insolvenzverwalter binden könnte.Schließlich steht die Entscheidung des OLG Hamburg vom 03.04.2008 (4 U 152/07, ZMR 2008, 714) nicht entgegen, die das Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters bei seiner Aufrechnung der Forderung auf Rückzahlung einer Kaution gegen offene Mietzinsforderungen aus der Zeit vor und nach der Insolvenzeröffnung einschränkt, da auch in diesem Fall die Kaution der Verwertung durch den Verwalter nicht zugänglich war.
- BGH, 11.06.1985 - VI ZR 61/84
Verrechnung von Beitragsvorschüssen; Haftung des GmbH-Geschäftsführers für …
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Nach Sinn und Zweck eines Vorschusses (BGH, Urt. v. 11.06.1985 - VI ZR 61/84, ZIP 1985, 996, 998) oder einer sonstigen Sicherheitsleistung müsse es dem Gläubiger überlassen bleiben, auf welche offenen Forderungen er im Krisenfall den Vorschuss oder die Sicherheit verrechne.Dem Schuldner sei das Bestimmungsrecht genommen, weil schon die Hingabe der Sicherheit als Vereinbarung zu gelten habe, dass das Bestimmungsrecht dem Gläubiger zustehe (BGH, Urt. v. 11.06.1985 - VI ZR 61/84, ZIP 1985, 996, 998), wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart worden sei.
- OLG Hamburg, 25.03.2008 - 11 W 61/06
Kostenentscheidung: Sofortiges Anerkenntnis einer Geldschuld
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Abgesehen davon, dass es sich bei den von der herrschenden Meinung behandelten Fällen, nicht nur beim Vorschuss, sondern auch bei sonstiger Sicherheitsleistung im Wesentlichen um Geldsicherheiten handelt, der Schuldner bei der Verwertung folglich nicht mehr leistet und ihm das Bestimmungsrecht nach § 366 Abs. 1 BGB schon aus diesem Grund nicht zusteht, wäre zweifelhaft, ob die - ausdrücklich oder konkludent getroffene - Vereinbarung zwischen Schuldner und Gläubiger, die dem Schuldner das Bestimmungsrecht entzieht (…Soergel/Schreiber, BGB, 13. Aufl., § 366 Rn. 6; ähnlich OLG Hamburg, Urt. v. 03.04.2008 - 4 U 152/07, ZMR 2008, 714, 715 m.w.N.), den Insolvenzverwalter binden könnte.Schließlich steht die Entscheidung des OLG Hamburg vom 03.04.2008 (4 U 152/07, ZMR 2008, 714) nicht entgegen, die das Tilgungsbestimmungsrecht des Insolvenzverwalters bei seiner Aufrechnung der Forderung auf Rückzahlung einer Kaution gegen offene Mietzinsforderungen aus der Zeit vor und nach der Insolvenzeröffnung einschränkt, da auch in diesem Fall die Kaution der Verwertung durch den Verwalter nicht zugänglich war.
- BGH, 05.10.2005 - VIII ZR 57/05
Umfang der Nutzungsentschädigung des Vermieters bei Rückgabe der Mietsache mitten …
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
c) Der Anspruch auf Nutzungsentschädigung endet taggenau mit der Rückgabe und nicht erst mit dem Zeitabschnitt, nach dem der Mietzins bemessen war, bei monatlichen Mietzinsraten also nicht erst mit dem Ablauf des Monats, in dem die Rückgabe erfolgte (BGH, Urt. v. 05.10.2005 - VIII ZR 57/05, WuM 2005, 771). - BFH, 28.07.2011 - V R 28/09
Sog. "kalte Zwangsvollstreckung" und "kalte Zwangsverwaltung" durch …
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Diese Vorschrift räumt dem Verwalter ein eigenes Verwertungsrecht ein, er handelt nicht im Auftrag des Gläubigers, sondern nur mittelbar in dessen Interesse (BFH, Urt. v. 28.07.2011 - V R 28/09, ZIP 2011, 1923 Rn. 29). - BGH, 09.07.2009 - IX ZR 86/08
Berechtigung zur abgesonderten Befriedigung nach § 51 Nr. 4 InsO aufgrund einer …
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Zu diesen Handlungen gehört auch das Einbringen einer Sache, das zu einem Vermieterpfandrecht führt (…BGH, Urt. v. 14.12.2006 - IX ZR 102/03, ZIP 2007, 191; BGH, Urt. v. 09.07.2009 - IX ZR 86/08, ZIP 2009, 1674). - BGH, 04.12.2003 - IX ZR 222/02
Pflicht des Insolvenzverwalters zur Erteilung einer Auskunft über den …
Auszug aus OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 1179/10
Selbst wenn im Warenbestand auch unpfändbare Sachen vorhanden waren, wäre es ebenfalls Aufgabe des Beklagten, der Klägerin insoweit Auskünfte zu erteilen, denn sie kann nicht wissen, welche Lagerbestände unpfändbar waren und welche nicht (BGH, Urt. v. 04.12.2003 - IX ZR 229/02, NJW-RR 2004, 772). - BGH, 29.04.2003 - X ZR 186/01
"Abwasserbehandlung"; Inhalt des Auskunfts- und Rechnungslegungsanspruchs des …
- KG, 14.02.2005 - 8 U 144/04
Gewerberaummiete: Entfallen der Räumungspflicht nach Ausübung des …
- BGH, 23.02.1999 - XI ZR 49/98
Tilgungsbestimmungsrecht des Schuldners in der Zwangsvollstreckung
- BGH, 13.10.1982 - VIII ZR 197/81
Verstoß gegen die Pflicht zur Rückgabe der Mietsache - Geltendmachung des …
- OLG Rostock, 08.06.2007 - 3 W 23/07
Mietverhältnis: Anspruch des Vermieters auf Nutzungsentschädigung wegen …
- BGH, 04.10.2000 - XII ZR 44/98
Von der DIN abweichende Berechnung der Mietfläche als überraschende Klausel
- OLG Düsseldorf, 19.07.2005 - 24 U 14/05
Ansprüche der Parteien, wenn der Vermieter nach einer fristlosen Kündigung sein …
- OLG Brandenburg, 19.04.2006 - 3 U 157/05
Geschäftsraummiete: Vorauszahlung auf die Nebenkosten für die Vergangenheit; …
- BGH, 12.02.1985 - VI ZR 68/83
Nichtweiterleitung einbehaltener Arbeitnehmerbeiträge an eine Ortskrankenkasse - …
- BGH, 21.01.2005 - IX ZR 186/01
Voraussetzungen der Hinweispflicht eines Rechtsanwalts auf die Verjährung von …
- OLG Hamburg, 02.11.1988 - 4 U 150/88
Nebenkosten bei gewerblicher Miete; Abrechnungszeitraum; Rückständige …
- BGH, 12.11.1992 - IX ZR 68/92
Keine Haftung des Sequesters für Umsatzsteuerausfall bei Verkäufen im …
- OLG Frankfurt, 23.04.1999 - 24 U 110/97
- BGH, 25.03.1993 - IX ZR 164/92
Keine Sequesterhaftung für Umsatzsteuerausfall aus Veräußerungsgeschäften im …
- OLG Düsseldorf, 09.03.2000 - 10 U 194/98
Anforderungen an den Inhalt einer Bankbürgschaft als Mietkaution
- BGH, 10.03.2005 - IX ZR 229/02
Umfang des rechtlichen Gehörs
- OLG Hamburg, 25.10.1989 - 4 U 255/88
Vorenthaltung der Mietsache nach Beendigung des Mietverhältnisses; Ausübung eines …
- BGH, 14.11.1962 - VIII ZR 37/61
- BGH, 17.10.2003 - V ZR 84/02
Schadensmindernde Berücksichtigung von Steuervorteilen; Darlegungs- und …
- BGH, 03.04.2003 - IX ZR 101/02
Gerichtliche Geltendmachung von Masseverbindlichkeiten nach Anzeige der …
- BGH, 16.02.2006 - IX ZR 26/05
Zinsansprüche der Gläubiger gegen den Insolvenzverwalter; Höhe des Zinsanspruchs
- BGH, 21.02.1991 - III ZR 204/89
verzögerter Versorgungsbescheid - multiple Sklerose - § 256 Abs. 1 ZPO, offene …
- BGH, 24.09.1980 - VIII ZR 299/79
Abschluss eines Mietvertrages über ein Ladenlokal - Vorliegen von Baumängeln und …
- OLG Naumburg, 25.09.2007 - 9 U 89/07
Anforderungen an das Schriftformerfordernis eines Mietvertrages in Bezug auf …
- OLG Köln, 27.07.1993 - 3 U 269/92
Wirksamkeit einer Teilkündigung im Hinblick auf eine vermietete Garage
- BGH, 27.05.2015 - XII ZR 66/13
Geschäftsraummiete: Minderung des Anspruchs auf Nutzungsentschädigung wegen einer …
Über Nebenkostenvorauszahlungen ist entsprechend den Bestimmungen des beendeten Mietvertrags abzurechnen, so dass nach Ablauf der Abrechnungsperiode kein Vorauszahlungsanspruch mehr besteht (OLG Dresden NZM 2012, 84, 88;… Scheuer/Emmerich in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete 4. Aufl. Kap. V.A Rn. 130;… Schmidt-Futterer/Streyl Mietrecht 11. Aufl. § 546 a Rn. 69); die Abrechnungsperiode für die von dem Beklagten zwischen Januar und März 2012 geschuldeten Nebenkostenvorauszahlungen war bei Erlass des die Berufung zurückweisenden Beschlusses noch nicht abgelaufen (…vgl. Senatsurteil BGHZ 184, 117 = NJW 2010, 1065 Rn. 33 ff.). - BGH, 09.10.2014 - IX ZR 69/14
Dauert ein Gewerbemietverhältnis mit dem Schuldner als Mieter nach …
Ein Tilgungsbestimmungsrecht nach § 366 Abs. 1 BGB kommt in der Zwangsvollstreckung und dementsprechend in der Insolvenz als Gesamtvollstreckungsverfahren nicht zum Tragen (Obermüller, NZI 2011, 663; Lütcke, NZI 2012, 262, 263 f), weil in einem Insolvenzverfahren ebenso wie bei einer Zwangsvollstreckung von einer freiwilligen Leistung des Schuldners, ohne dass es der Ausübung eines Vollstreckungsdrucks auf den Insolvenzverwalter bedarf (unzutreffend OLG Dresden, ZIP 2011, 2266, 2267), keine Rede sein kann (…Obermüller, aaO;… Lütcke, aaO).Rn. 19 Eine andere Beurteilung ist nicht deshalb gerechtfertigt, weil der Beklagte gemäß § 166 Abs. 1 InsO ein eigenes Verwertungsrecht wahrnimmt und mit seiner Tilgungsbestimmung die Befriedigungsinteressen der Gläubigergesamtheit verfolgt (so aber OLG Dresden ZIP 2011, 2266, 2267 f).
Findet § 367 BGB in einem Insolvenzverfahren uneingeschränkte Anwendung, verleiht das Gesetz folgerichtig dem Insolvenzverwalter auch kein von dem allgemeinen Verständnis des § 366 Abs. 1 BGB abweichendes Tilgungsbestimmungsrecht (vgl. LG Darmstadt, ZIP 2005, 456 f; Mitlehner, EWiR 2011, 819, 820).
- AG Brandenburg, 16.06.2021 - 31 C 51/20
Vorenthaltung der Mietsache: Vermieter erhält Nutzungsentschädigung in Höhe der …
Wenn ein derartiger Entschädigungsanspruch des Vermieters aus § 546a Abs. 1 BGB begründet ist, kann der Vermieter gemäß § 546a Abs. 1 BGB entweder die vereinbarte Miete oder aber die Miete verlangen, die für vergleichbare Sachen (Wohnungen) ortsüblich ist, wobei jedoch die von den ehemaligen Mietern geschuldete Miete den Betriebskostenanteil mit umfasst (OLG Dresden, Urteil vom 19.10.2011, Az.: 13 U 1179/10, u.a. in: NZM 2012, Seiten 84 ff.; KG Berlin, KG-Report 2006, Seiten 375 f.; AG Dortmund, Urteil vom 09.10.2018, Az.: 425 C 5213/18, u.a. in: ZInsO 2018, Seiten 2416 ff.).
- OLG Karlsruhe, 14.03.2014 - 14 U 180/12
Recht des Insolvenzverwalters zur Tilgungsbestimmung bei Auskehr des …
Der Beklagte meint, ihm stehe das Tilgungsbestimmungsrecht zu; er beruft sich zur Rechtfertigung im Einzelnen auf die Argumentation aus einem Urteil des OLG Dresden vom 19.10.2011 (NZI 2011, 995 ).Dass der Beurteilung der vorliegenden Rechtsfrage durch das OLG Dresden nicht gefolgt werden dürfte, ergebe sich aus der (von der Klägerin im Einzelnen aufgegriffenen und dargelegten) Kritik des Urteils durch Lütcke NZI 2012, 262 und Mitlehner EwiR 2011, 819).
- OLG Brandenburg, 14.03.2023 - 3 U 16/22
Einspruch gegen ein Versäumnisurteil; Zahlungsrückstand bezüglich der Leistung …
Über Nebenkostenvorauszahlungen ist entsprechend den Bestimmungen des beendeten Mietvertrags abzurechnen, so dass nach Ablauf der Abrechnungsperiode kein Vorauszahlungsanspruch mehr besteht (BGH NJW 2015, 2795; BGH NJW-RR 1990, 84; OLG Dresden, NZI 2011, 995 = NZM 2012, 84 [88];… Scheuer/Emmerich in Bub/Treier, Kap. V.A Rn. 130;… Streyl in Schmidt-Futterer, § 546 a Rn. 69;… Palandt/Weidenkaff, BGB, 82. Aufl., § 546a Rz. 11). - LG Karlsruhe, 03.07.2018 - 9 T 147/17
Gebührenstreitwert einer Klage auf zukünftige Nutzungsentschädigung?
Die Betriebskosten gehören ebenfalls zur vereinbarten Miete; schuldet der Mieter Vorauszahlungen, so hat er diese fortan als Teil der Nutzungsentschädigung zu erbringen (BGH…, Urteil vom 27.05.2015, XII ZR 66/13 = NJW 2015, 2795 Rz. 32; OLG Dresden, Urteil vom 19.10.2011, 13 U 1179/10 = NZM 2012, 84;… Blank in Blank/Börstinghaus, Miete, 5. Auflage 2017, § 546a Rz. 25 m.w.N.;… Streyl in Schmitt-Futterer, Mietrecht, 13. Auflage 2017, § 546a Rz. 54, 57).
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