Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 1775 BGB, § 1779 Abs 2 BGB, § 1797 Abs 2 BGB, § 1909 BGB, Art 6 EUV 604/2013
Notwendigkeit der Bestellung eines Rechtsanwalts als Mitvormund bei unbegleitet eingereisten ausländischen Jugendlichen - hefam (Datenbank hessische Familiengerichte)
BGB 1775, 1779 Abs. 2; BGB 1797 Abs. 2; BGB 1909; EU-VO Nr. 604/2013 Art. 6
Mitvormundschaft; Ergänzungspfleger; Wirkungskreis asyl- und ausländerrechtliche Angelegenheiten; Eignung und Sachkunde; Beschwerdegegenstand - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Bestellung eines Vormundes für einen unbegleitet eingereisten ausländischen Jugendlichen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Minderjährigem Ausländer ist Rechtsanwalt als Mitvormund für asyl- und ausländerrechtliche Angelegenheiten zu bestellen
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Minderjährigem Ausländer ist Rechtsanwalt als Mitvormund für asyl- und ausländerrechtliche Angelegenheiten zu bestellen
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Bestellung eines Vormundes für einen unbegleitet eingereisten ausländischen Jugendlichen
Verfahrensgang
- AG Bensheim, 01.10.2013 - 72 F 454/13
- OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Papierfundstellen
- FamRZ 2014, 1129
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (7)
- BGH, 29.05.2013 - XII ZB 530/11
Vormundschaft über minderjährige unbegleitete Flüchtlinge: Verhinderung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Eine tatsächliche Verhinderung des Vormunds als Voraussetzung für eine Ergänzungspflegschaft nach § 1909 BGB ist bei mangelnder Sachkenntnis auf dem Gebiet der asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten noch nicht anzunehmen (im Anschluss an BGH FamRZ 2013, 1206).Den Antrag, einen Rechtsanwalt als Ergänzungspfleger für die asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen hat es unter Verweis auf die Entscheidung des BGH vom 29.05.2013, Az.: XII ZB 530/11, zurückgewiesen.
Beide Vorschriften sind jedoch vorliegend nicht einschlägig (BGH, FamRZ 2013, 1206, 1207).
In vielen Fällen, in denen dem Vormund die zur sachgerechten Besorgung einzelner Geschäfte des Mündels erforderlichen Fachkenntnisse fehlen, ist der Vormund gehalten, diesen Mangel durch Inanspruchnahme fachspezifischer Hilfen auszugleichen (BGH, FamRZ 2013, 1206, 1207).
- OLG Frankfurt, 02.12.2013 - 5 UF 310/13
Keine Bestellung eines Rechtsanwalts als Mit-Vormund für die Betreuung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Dem unbegleitet eingereisten ausländischen Jugendlichen ist gemäß §§ 1775, 1779 Abs. 2 BGB ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen, wenn das mangels geeignetem Einzelvormund grundsätzlich als Vormund zu bestellende Jugendamt selbst nachvollziehbar darlegt, für diesen Wirkungskreis nicht die notwendige Sachkunde zu besitzen (vgl. Bienwald, FamRZ 2013, 1209; a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215; offengelassen OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).Zwar wird die Rechtsstellung des Amtsvormundes durch die Anordnung der Vormundschaft gemäß den §§ 1773, 1774 BGB noch nicht betroffen (BGH, NJW 2012, 685; OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215).
Soweit deshalb die Bestellung eines Mitvormundes in Betracht kommt, ist seine Rechtsstellung tangiert (OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215).
Eine tatsächliche Verhinderung ist gleichwohl bei fehlender Sachkenntnis des Vormunds noch nicht anzunehmen, da er sich diese theoretisch selbst erarbeiten oder unter Zuhilfenahme Dritter verschaffen könnte (so auch OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214; Bienwald, FamRZ 2013, 1209).Dem betroffenen Jugendlichen ist jedoch ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen (vgl. dazu Bienwald, FamRZ 2013, 1209; a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215; offengelassen von OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).
- OLG Frankfurt, 08.11.2013 - 2 UF 320/13
Voraussetzungen für Anordnung einer Ergänzungspflegschaft nach § 1909 Abs. 1 BGB
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Dem unbegleitet eingereisten ausländischen Jugendlichen ist gemäß §§ 1775, 1779 Abs. 2 BGB ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen, wenn das mangels geeignetem Einzelvormund grundsätzlich als Vormund zu bestellende Jugendamt selbst nachvollziehbar darlegt, für diesen Wirkungskreis nicht die notwendige Sachkunde zu besitzen (vgl. Bienwald, FamRZ 2013, 1209; a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215; offengelassen OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).Eine tatsächliche Verhinderung ist gleichwohl bei fehlender Sachkenntnis des Vormunds noch nicht anzunehmen, da er sich diese theoretisch selbst erarbeiten oder unter Zuhilfenahme Dritter verschaffen könnte (so auch OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214; Bienwald, FamRZ 2013, 1209).Dem betroffenen Jugendlichen ist jedoch ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen (vgl. dazu Bienwald, FamRZ 2013, 1209; a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215; offengelassen von OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).
Der Senat ist aber der Auffassung, dass ihm die Frage, ob gegebenenfalls ein Mitvormund gemäß den §§ 1775, 1779 BGB zu bestellen ist, auch zur Entscheidung angefallen ist (a. A. bei gleicher Sachverhaltskonstellation OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).
- OLG Frankfurt, 29.01.2013 - 6 UF 344/11
Vergütung eines anwaltlichen Ergänzungspflegers nach § 1835 IV BGB
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Der Senat hat bereits in seiner Entscheidung zur Vergütung eines Ergänzungspflegers am 29.01.2013 ausgeführt (OLG Frankfurt/Main, FamRZ 2013, 1160), dass der Amtsvormund im Rahmen seiner üblichen Tätigkeit regelmäßig nicht in der Lage ist, die für die außergerichtliche Vertretung seines Mündels in einem Asylverfahren mit Anhörung beim Bundesamt erforderlichen Informationen zu beschaffen.Wie der Senat bereits in der Entscheidung vom 29.01.2013 (FamRZ 2013, 1160) ausgeführt hat, kann insbesondere über die Beratungshilfe dieser umfassende Rechtsschutz nicht gewährleistet werden, abgesehen davon, dass es von dem jeweiligen Vormund abhinge, ob dieser den Beratungsbedarf erkennt und einen entsprechenden Antrag stellt bzw. im Einzelfall ein Gerichtsverfahren mit Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Anwalts initiiert.
- BGH, 15.05.2013 - XII ZR 49/11
Anfechtung der Vaterschaft durch den sogenannten biologischen Vater auch im Fall …
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Dem unbegleitet eingereisten ausländischen Jugendlichen ist gemäß §§ 1775, 1779 Abs. 2 BGB ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen, wenn das mangels geeignetem Einzelvormund grundsätzlich als Vormund zu bestellende Jugendamt selbst nachvollziehbar darlegt, für diesen Wirkungskreis nicht die notwendige Sachkunde zu besitzen (vgl. Bienwald, FamRZ 2013, 1209; a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215; offengelassen OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).Eine tatsächliche Verhinderung ist gleichwohl bei fehlender Sachkenntnis des Vormunds noch nicht anzunehmen, da er sich diese theoretisch selbst erarbeiten oder unter Zuhilfenahme Dritter verschaffen könnte (so auch OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214; Bienwald, FamRZ 2013, 1209).Dem betroffenen Jugendlichen ist jedoch ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen (vgl. dazu Bienwald, FamRZ 2013, 1209; a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215; offengelassen von OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214).
- BGH, 23.11.2011 - XII ZB 293/11
Familiengerichtliches Verfahren auf Genehmigung einer Erbausschlagung durch ein …
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
Zwar wird die Rechtsstellung des Amtsvormundes durch die Anordnung der Vormundschaft gemäß den §§ 1773, 1774 BGB noch nicht betroffen (BGH, NJW 2012, 685; OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215). - OLG Düsseldorf, 17.04.2013 - 3 UF 106/13
Zurückweisung der Beschwerde des Jugendamts gegen die Bestellung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 28.01.2014 - 6 UF 289/13
In Übereinstimmung mit der Selbsteinschätzung der Jugendämter kann jedenfalls gegenwärtig nicht davon ausgegangen werden, dass die dort als Amtsvormünder zur Verfügung stehenden Mitarbeiter über ausreichende Spezialkenntnisse des Asyl- und Ausländerrechts verfügen (a. A. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.04.2013, 3 UF 106/13 - zitiert nach juris -).
- OLG Frankfurt, 08.01.2015 - 6 UF 292/14
Bestellung eines Mitvormunds für Betreuung eines Jugendlichen in asyl- und …
Rn. 11 Die Beschwerdebefugnis ergibt sich aus § 59 Abs. 1 FamFG, denn der Beschwerdeführer, der die Beschwerde ausdrücklich als Vormund eingelegt hat, macht eine Verletzung eigener Rechte geltend (vgl. OLG Frankfurt, 6. Senat für Familiensachen, Beschlüsse vom 29.01.2014, 6 UF 289/13, FamRZ 2014, 1128, 1129, und vom 19.02.2014, 6 UF 28/14, NJW 2014, 3111).Rn. 14 Dem betroffenen Jugendlichen ist allerdings beim hier gegebenen Sachverhalt ein selbst sachkundiger Mitvormund für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten als Vertreter zu bestellen (vgl. dazu Bienwald FamRZ 2013, 1209; Rspr. des Senats: 6 UF 289/13 = JAmt 2014, 166; 6 UF 28/14 = NJW 2014, 3111; 6 UF 239/14 = FamRZ 2014, 2015 (Leitsatz); wie hier Riegner NZFam 2014, 150; Heiß NZFam 2014, 806 in der Besprechung zur a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 112/14 = BeckRS 2014, 12651 = NZFam 2014, 806; ebenfalls a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215 = FamRZ 2014, 673; Dürbeck ZKJ 2014, 266 ff., 271; Gonzalez Mendez de Vigo JAmt 2014, 170; dazu die Erwiderung Schwamb JAmt 2014, 347 f.; offengelassen von OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214 = FamRZ 2014, 502).
Der Senat ist der Auffassung, dass ihm die Frage, ob gegebenenfalls ein Mitvormund gemäß den §§ 1775, 1779 BGB zu bestellen ist, auch zur Entscheidung angefallen ist (vgl. bereits Beschluss vom 28.01.2014, 6 UF 289/13 = JAmt 2014, 166; a. A. OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214 = FamRZ 2014, 502, soweit nur Ergänzungspflegschaft "beantragt" war).
- OLG Frankfurt, 02.06.2016 - 6 UF 121/16
§ 1775 BGB, § 1779 Abs. 2 BGB, § 1797 Abs. 2 BGB, § 1909 BGB, Nr. 604/2013 Art. 6 …
Die Beschwerdebefugnis ergibt sich aus § 59 Abs. 1 FamFG, denn der Beschwerdeführer, der die Beschwerde ausdrücklich als Vormund eingelegt hat, macht eine Verletzung eigener Rechte geltend (vgl. OLG Frankfurt, 6. Senat für Familiensachen, Beschlüsse vom 29.01.2014, 6 UF 289/13, FamRZ 2014, 1128; vom 19.02.2014, 6 UF 28/14 = NJW 2014, 3111; vom 11.09.2014, 6 UF 239/14 juris = FamRZ 2014, 2015 LS.; vom 08.01.2015, 6 UF 292/14 juris = InfAuslR 2015, 173).Nach der bereits zitierten ständigen Rechtsprechung des Senats, an der er auch unter Berücksichtigung der Gründe des angefochtenen Beschlusses grundsätzlich festhält, ist dem betroffenen Jugendlichen beim hier gegebenen Sachverhalt ein selbst sachkundiger Mitvormund für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten als Vertreter zu bestellen (vgl. dazu Bienwald FamRZ 2013, 1209; Beschlüsse des Senats: 6 UF 289/13 = JAmt 2014, 166; 6 UF 28/14 = NJW 2014, 3111; 6 UF 239/14 = FamRZ 2014, 2015 Leitsatz; 6 UF 292/14 = InfAuslR 2015, 173; zutreffend auch OLG Bamberg, 7. Zivilsenat - Familiensenat - FamRZ 2015, 682; AG Kerpen JAmt 2016, 105; wie hier ferner Riegner NZFam 2014, 150; Heiß NZFam 2014, 806 in der Besprechung zur a. A. des OLG Frankfurt, 5 UF 112/14 = NJW-RR 2014, 1222; ebenfalls a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13 = FamRZ 2014, 673; 1 UF 211/14 = FamRZ 2015, 680; ferner Dürbeck ZKJ 2014, 266 ff., 271; Gonzalez Mendez de Vigo JAmt 2014, 170; dazu die Erwiderung Schwamb JAmt 2014, 347; neuerdings a. A. mit allerdings teilweise nicht widerspruchsfreier Begründung auch OLG Nürnberg NJW 2016, 720 [OLG Nürnberg 07.12.2015 - 9 UF 1276/15] ; OLG Bamberg, 2. Zivilsenat - Familiensenat - FamRZ 2016, 152; kritische Besprechung dieser beiden Entscheidungen Etzold FamRZ 2016, 609 unter Hinweis auf hiesige Argumentation).
- OLG Frankfurt, 11.09.2014 - 6 UF 239/14
Mitvormund für die Betreuung eines unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen in …
Rn. 12 Dem betroffenen Jugendlichen ist allerdings beim hier gegebenen Sachverhalt ein selbst sachkundiger Mitvormund für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten als Vertreter zu bestellen (vgl. dazu Bienwald FamRZ 2013, 1209; Rspr. des Senats: 6 UF 289/13 = JAmt 2014, 166; 6 UF 28/14 bei juris und www.hefam.de = FamRZ 2014, 1128 Ls.; wie hier Riegner NZFam 2014, 150; Heiß NZFam 2014, 806 in der Besprechung zur a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 112/14 = BeckRS 2014, 12651 = NZFam 2014, 806; ebenfalls a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13, BeckRS 2014, 00215 = FamRZ 2014, 673; Dürbeck ZKJ 2014, 266 ff., 271; Gonzalez Mendez de Vigo JAmt 2014, 170; dazu die Erwiderung Schwamb JAmt 2014, 347 f.; offengelassen von OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214 = FamRZ 2014, 502).Rn. 15 Der Senat ist der Auffassung, dass ihm die Frage, ob gegebenenfalls ein Mitvormund gemäß den §§ 1775, 1779 BGB zu bestellen ist, auch zur Entscheidung angefallen ist (vgl. bereits Beschluss vom 28.01.2014, 6 UF 289/13 = JAmt 2014, 166; a. A. bei gleicher Sachverhaltskonstellation OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214 = FamRZ 2014, 502).
- OLG Frankfurt, 20.04.2016 - 6 UF 77/16
Erforderlichkeit der Bestellung eines qualifizierten Vertreters für unbegleitete …
Die Beschwerdebefugnis ergibt sich aus § 59 Abs. 1 FamFG, denn der Beschwerdeführer, der die Beschwerde ausdrücklich als Vormund eingelegt hat, macht eine Verletzung eigener Rechte geltend (vgl. OLG Frankfurt, 6. Senat für Familiensachen, Beschlüsse vom 29.01.2014, 6 UF 289/13, FamRZ 2014, 1128; vom 19.02.2014, 6 UF 28/14 = NJW 2014, 3111; vom 11.09.2014, 6 UF 239/14 juris = FamRZ 2014, 2015 LS.; vom 08.01.2015, 6 UF 292/14 juris = InfAuslR 2015, 173).Nach der bereits zitierten ständigen Rechtsprechung des Senats, an der er auch unter Berücksichtigung der Gründe des angefochtenen Beschlusses grundsätzlich festhält, ist dem betroffenen Jugendlichen beim hier gegebenen Sachverhalt ein selbst sachkundiger Mitvormund für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten als Vertreter zu bestellen (vgl. dazu Bienwald FamRZ 2013, 1209; Beschlüsse des Senats: 6 UF 289/13 = JAmt 2014, 166; 6 UF 28/14 = NJW 2014, 3111; 6 UF 239/14 = FamRZ 2014, 2015 Leitsatz; 6 UF 292/14 = InfAuslR 2015, 173; zutreffend auch OLG Bamberg, 7. Zivilsenat - Familiensenat - FamRZ 2015, 682; AG Kerpen JAmt 2016, 105; wie hier ferner Riegner NZFam 2014, 150; Heiß NZFam 2014, 806 in der Besprechung zur a. A. des OLG Frankfurt, 5 UF 112/14 = NJW-RR 2014, 1222; ebenfalls a. A. OLG Frankfurt, 5 UF 310/13 = FamRZ 2014, 673; 1 UF 211/14 = FamRZ 2015, 680; neuerdings mit allerdings teilweise nicht widerspruchsfreier Begründung auch OLG Nürnberg JAmt 2016, 103; OLG Bamberg, 2. Zivilsenat - Familiensenat - FamRZ 2016, 152; ferner Dürbeck ZKJ 2014, 266 ff., 271; Gonzalez Mendez de Vigo JAmt 2014, 170; dazu die Erwiderung Schwamb JAmt 2014, 347).
- OLG Frankfurt, 19.02.2014 - 6 UF 28/14
Bestellung eines Mitvormunds mit speziellen Rechtskenntnissen für unbegleitet …
Rn. 11 Der Senat ist der Auffassung, dass ihm die Frage, ob gegebenenfalls ein Mitvormund gemäß den §§ 1775, 1779 BGB zu bestellen ist, auch zur Entscheidung angefallen ist (vgl. bereits Beschluss vom 28.01.2014, 6 UF 289/13; a. A. bei gleicher Sachverhaltskonstellation OLG Frankfurt, 2 UF 320/13, BeckRS 2014, 00214). - AG Gießen, 21.03.2014 - 241 F 352/14 Entgegen der Auffassung des OLG Frankfurt am Main (Beschluss vom 28.01.2014 Az. 6 UF 289/13) sieht die erkennende Richterin keine besonderen Gründe, die vorliegend, abweichend von dem Grundsatz der Einzelvormundschaft, die Bestellung eines Mitvormundes gemäß § 1775 BGB rechtfertigen(§ 1775 S. 2 BGB).
Rn. 4 Allein die Behauptung des Jugendamtes "…" nicht über die erforderliche Sachkunde und Qualifikation für den o .g. Wirkungskreis zu verfügen sowie der Hinweis auf die Finanzlage der "…", die es nicht zulasse, versierte Anwälte für den Bereich der Vertretung der Minderjährigen in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten einzustellen, rechtfertigt die Anordnung einer Mitvormundschaft nicht (vgl. OLG Ffm, Beschluss vom 2.12.2013, 5 UF 310/13; a.A. OLG Ffm, Beschluss vom 28.1.2014, 6 UF 289/13).
- OLG Karlsruhe, 16.12.2014 - 2 UF 108/14 Dies gilt auch für Stiefkindadoptionen (vgl. OLG Dresden, FamRZ 2014, 1129).
- AG Kerpen, 19.05.2015 - 150 F 297/15
Feststellung des Ruhens der elterlichen Sorge eines minderjährigen Flüchtlings …
Rn. 5 Dem betroffenen Jugendlichen ist neben dem Amtsvormund ein Mitvormund in Person eines Rechtsanwalts für die Betreuung in asyl- und ausländerrechtlichen Angelegenheiten zu bestellen (vgl. dazu und zu allem Nachfolgenden: Oberlandesgericht Frankfurt, Beschluss vom 28.01.2014 - 6 UF 289/13 = BeckRS 2014, 02549 mit weiteren Nachweisen).
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Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 93/13 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
§ 1599 BGB
- rechtsportal.de
BGB § 1599
Anforderungen an den an den Sachvortrag in der Vaterschaftsanfechtung des rechtlichen Vaters - Wolters Kluwer
Anforderungen an den Sachvortrag in der Vaterschaftsanfechtung des rechtlichen Vaters
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Lübben, 28.07.2013 - 30 F 135/13
- OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 93/13
Papierfundstellen
- FamRZ 2014, 1129
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BGH, 01.03.2006 - XII ZR 210/04
Gerichtliches Abstammungsgutachten auch dann verwertbar, wenn es nicht hätte …
Auszug aus OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 93/13
Zur Schlüssigkeit des Anfechtungsantrags des als Vater geltenden Mannes ist ein begründeter Anfangsverdacht erforderlich (BGH, NJW 2006, 1657 Rn. 12;… Palandt/Brudermüller, BGB, 72. Aufl., § 1599 Rn. 6). - OLG Koblenz, 09.03.2007 - 11 WF 1201/06
Voraussetzungen für eine Vaterschaftsanfechtungsklage; Vorbringen geeigneter …
Auszug aus OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 93/13
Bloße Gerüchte und unbestimmte Äußerungen Dritter reichen nicht aus (OLG Koblenz, FamRZ 2007, 1675;… Palandt/Brudermüller, a.a.O.). - OLG Köln, 23.04.1998 - 14 W 22/98
Bestehen eines generellen Interesses an der Durchführung eines …
Auszug aus OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 93/13
In Betracht kommt vor allem die Leugnung des Geschlechtsverkehrs während der Empfängniszeit oder der substantiierte Vortrag, die Mutter habe während der Empfängniszeit mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehrt (OLG Köln, NJW 1998, 2985; OLG Karlsruhe, FamRZ 2001, 1532;… Palandt/Brudermüller, a.a.O.). - OLG Karlsruhe, 07.05.2001 - 2 WF 22/01
Auszug aus OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 93/13
In Betracht kommt vor allem die Leugnung des Geschlechtsverkehrs während der Empfängniszeit oder der substantiierte Vortrag, die Mutter habe während der Empfängniszeit mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehrt (OLG Köln, NJW 1998, 2985; OLG Karlsruhe, FamRZ 2001, 1532;… Palandt/Brudermüller, a.a.O.).
- OLG Celle, 16.12.2024 - 21 WF 178/23
Anfangsverdacht für eine Anfechtung der Vaterschaft wegen der unterschiedlichen …
Vor diesem Hintergrund sind Gerüchte, Mutmaßungen oder ein bloßer Verdacht untauglich, um einen Antrag auf Anfechtung der Vaterschaft zu begründen (BGH FamRZ 2008, 501; OLG Brandenburg FamRZ 2014, 1129).
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Rechtsprechung
| OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Dresden, 19.04.2013 - 302 F 2847/11
- OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Papierfundstellen
- FamRZ 2014, 1129
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- OLG Celle, 12.10.2011 - 17 UF 98/11
Auszug aus OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Von einer verkürzten und unzureichenden Kindeswohlprüfung ist immer dann auszugehen, wenn sich in der anzuerkennenden Adoptionsentscheidung schon keine Hinweise darauf finden, dass sich die mit der Entscheidung befassten ausländischen Gerichte und Behörden des internationalen Charakters der Adoption überhaupt bewusst gewesen sind (vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2013, 714; OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1227).Denn das Anerkennungsverfahren dient nicht dazu, erstmals eine an eigenen Wertmaßstäben orientierte vollständige und umfassende Prüfung der Adoptionseignung der Annehmenden und des Kindeswohls durchzuführen (vgl. OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1228; OLG Karlsruhe, StAZ 2011, 210, 211; OLG Hamm, NJW-RR 2010, 1659, 1660 jeweils m.w.Nachw.).
Es steht ihnen frei, eine Wiederholungsadoption anzustrengen (vgl. OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1228; OLG Karlsruhe, StAZ 2011, 210, 213;… MünchKommBGB/Klinkhardt, 5. Aufl., Art. 22 EGBGB, Rn. 113;… Palandt/Thorn, BGB, 72. Aufl., Art. 22 EGBGB, Rn. 18).
Da die Versagung der Anerkennung auf rechtlichen Erwägungen zu Mängeln des peruanischen Adoptionsverfahrens beruht, die auch durch die Gewinnung eines persönlichen Eindrucks des angenommenen Kindes und des Beteiligten zu 2) nicht hätten ausgeräumt werden können, hat der Senat von einer persönlichen Anhörung des achtjährigen Kindes und des Beteiligten zu 2) abgesehen (vgl. auch OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1229; OLG Frankfurt, FamRZ 2009, 1605, 1607).
- OLG Düsseldorf, 27.07.2012 - 1 UF 82/11
Vereinbarkeit einer Auslandsadoption mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen …
Auszug aus OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Die Kindeswohlprüfung muss die Fragen nach einem Adoptionsbedürfnis, nach der Elterneignung der Annehmenden und nach dem Bestehen oder dem erwarteten Entstehen einer Eltern-Kind-Beziehung umfassen (vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2013, 714).Von einer verkürzten und unzureichenden Kindeswohlprüfung ist immer dann auszugehen, wenn sich in der anzuerkennenden Adoptionsentscheidung schon keine Hinweise darauf finden, dass sich die mit der Entscheidung befassten ausländischen Gerichte und Behörden des internationalen Charakters der Adoption überhaupt bewusst gewesen sind (vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2013, 714; OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1227).
Das Unterbleiben der gebotenen Kindeswohlprüfung stellt einen so schwerwiegenden Widerspruch zu den Grundsätzen des deutschen Rechts dar, dass eine Anerkennung nicht in Betracht kommt (vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2013, 714, 715; OLG Hamm, NJW-RR 2010, 1659, 1660; OLG Frankfurt, FamRZ 2009, 1605, 1606; KG, FamRZ 2006, 1405, 1406).
- OLG Frankfurt, 06.05.2009 - 20 W 472/08
Auslandsadoption: Anerkennungsfähigkeit einer in Indonesien nach hinduistischer …
Auszug aus OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Das Unterbleiben der gebotenen Kindeswohlprüfung stellt einen so schwerwiegenden Widerspruch zu den Grundsätzen des deutschen Rechts dar, dass eine Anerkennung nicht in Betracht kommt (vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2013, 714, 715; OLG Hamm, NJW-RR 2010, 1659, 1660; OLG Frankfurt, FamRZ 2009, 1605, 1606; KG, FamRZ 2006, 1405, 1406).Da die Versagung der Anerkennung auf rechtlichen Erwägungen zu Mängeln des peruanischen Adoptionsverfahrens beruht, die auch durch die Gewinnung eines persönlichen Eindrucks des angenommenen Kindes und des Beteiligten zu 2) nicht hätten ausgeräumt werden können, hat der Senat von einer persönlichen Anhörung des achtjährigen Kindes und des Beteiligten zu 2) abgesehen (vgl. auch OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1229; OLG Frankfurt, FamRZ 2009, 1605, 1607).
- OLG Hamm, 12.08.2010 - 15 Wx 20/10
Anerkennung einer im Ausland ausgesprochenen Adoption
Auszug aus OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Das Unterbleiben der gebotenen Kindeswohlprüfung stellt einen so schwerwiegenden Widerspruch zu den Grundsätzen des deutschen Rechts dar, dass eine Anerkennung nicht in Betracht kommt (vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2013, 714, 715; OLG Hamm, NJW-RR 2010, 1659, 1660; OLG Frankfurt, FamRZ 2009, 1605, 1606; KG, FamRZ 2006, 1405, 1406).Denn das Anerkennungsverfahren dient nicht dazu, erstmals eine an eigenen Wertmaßstäben orientierte vollständige und umfassende Prüfung der Adoptionseignung der Annehmenden und des Kindeswohls durchzuführen (vgl. OLG Celle, FamRZ 2012, 1226, 1228; OLG Karlsruhe, StAZ 2011, 210, 211; OLG Hamm, NJW-RR 2010, 1659, 1660 jeweils m.w.Nachw.).
- OLG Hamm, 24.01.2012 - 11 UF 102/11
Erfordernis einer Nichtabhilfeentscheidung im Anerkennungsverfahren nach dem …
Auszug aus OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Das Verfahren richtet sich demnach nach den allgemeinen, für Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit geltenden Vorschriften und verlangt zwingend ein Abhilfeverfahren (§ 68 Abs. 1 FamFG; vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2012, 1233; OLG Hamm, FamRZ 2012, 1230; a.A OLG Düsseldorf, FamRZ 2012, 1233). - OLG Düsseldorf, 02.03.2012 - 1 UF 120/10
Rechtsfolgen unterbliebener Mitwirkung des Antragstellers im Verfahren zur …
Auszug aus OLG Dresden, 29.10.2013 - 21 UF 519/13
Das Verfahren richtet sich demnach nach den allgemeinen, für Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit geltenden Vorschriften und verlangt zwingend ein Abhilfeverfahren (§ 68 Abs. 1 FamFG; vgl. OLG Düsseldorf, FamRZ 2012, 1233; OLG Hamm, FamRZ 2012, 1230; a.A OLG Düsseldorf, FamRZ 2012, 1233).
- OLG Bremen, 26.09.2014 - 5 UF 52/14
Anerkennung einer ausländischen Adoptionsentscheidung
Der Senat schließt sich insofern der überzeugenden Rechtsauffassung an, dass es sich bei Entscheidungen über die Anerkennung ausländischer Adoptionen um Familiensachen handelt (ausführlich dazu: OLG Schleswig, Beschluss vom 25.09.2013, 12 UF 58/13, FamRZ 2014, 498 f.; vgl. auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27.07.2012, 1 UF 82/11, FamRZ 2013, 714 f. und Beschluss vom 24.06.2014, 1 UF 1/14 - juris;… MüKo/Maurer, BGB, 6. Aufl., § 5 AdWirkG Rn. 2, jeweils m.w.N.; zur Gegenansicht: OLG Hamm, Beschluss vom 24.01.2012, 11 UF 102/11; FamRZ 2012, 1230; OLG Köln, Beschluss vom 30.03.2012, 4 UF 61/12, FamRZ 2012, 1234; OLG Dresden, Beschluss vom 29.10.2013, 21 UF 519/13, FamRZ 2014, 1129 f.; OLG Celle, Beschluss vom 20.01.2014, 17 UF 50/13, FamRZ 2014, 1131 f.;… Weitzel, Adoptionswirkungsgesetz, 2. Aufl., § 5 Rn. 4;… Keidel/Engelhardt, FamFG, 18. Aufl., § 199 Rn. 31, jeweils m.w.N.). - OLG Köln, 19.01.2016 - 4 UF 4/15
Anerkennung einer ausländischen Adoption
Dies liefe auf ein fast vollständig neues Adoptionsverfahren im Rahmen des Anerkennungsverfahrens hinaus (…)." (OLG Köln, Beschluss vom 24.04.2012 - 4 UF 185/10 -, NJOZ 2012, 1341; ebenso OLG Düsseldorf Beschluss vom 27.07.2012 - 1 UF 82/11 -, StAZ 2013, 82f.; OLG Celle, Beschluss vom 15.05.2013 - 17 UF 227/12 -, FamRZ 2014, 501; OLG Dresden, Beschluss vom 29.10.2013 - 21 UF 519/13 - OLG Bamberg, Beschluss vom 20.02.2014 - 2 UF 10/12 - OLG Frankfurt, Beschluss vom 10.06.2014 - 20 W 24/14 -, FamRZ 2014 1572, 1573; OLG Bremen, Beschluss vom 26.09.2014 - 5 UF 52/14 -, FamRZ 2015, 425, 426). - OLG Köln, 07.05.2014 - 4 UF 16/14 Es besteht vielmehr die Möglichkeit einer Wiederholungsadoption (vgl. OLG Celle FamRZ 2012, 1226, 1228; OLG Dresden, Beschluss vom 29.10.2013 - 21 UF 519/13 -).
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