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Weitere Entscheidung unten: OLG Frankfurt, 09.12.1994

Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 13.04.1994 - 2 U 303/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,10291
OLG Stuttgart, 13.04.1994 - 2 U 303/93 (https://dejure.org/1994,10291)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 13.04.1994 - 2 U 303/93 (https://dejure.org/1994,10291)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 13. April 1994 - 2 U 303/93 (https://dejure.org/1994,10291)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Abberufung, Abberufung des Geschäftsführers aus wichtigem Grund, Feststellung des Beschlussergebnisses, Förmliche Beschlussfeststellung, Keine Anwendung des § 84 Abs. 3 Satz 4 AktG, Objektiv rechtlich zutreffendes Beschlussergebnis bei fehlender Beschlussfeststellung, ...

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1994, 811
  • GmbHR 1995, 228
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 20.12.1982 - II ZR 110/82

    Wirksamkeit eines Bestellungswiderrufs

    Auszug aus OLG Stuttgart, 13.04.1994 - 2 U 303/93
    Nur bei der Abberufung aus wichtigem Grund hat der betroffene Gesellschafter-Geschäftsführer selbst kein Stimmrecht (BGHZ 86, 177 [181] = GmbHR 1983, 149).
  • OLG Stuttgart, 13.05.2013 - 14 U 12/13

    GmbH: Abberufung des alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführers einer …

    Die Rechtsprechung dürfte - ohne die Frage ausdrücklich zu diskutieren - der zuerst genannten Auffassung entsprechen (s. etwa BGH, NZG 2009, 707 - Tz. 28 ff.; BGH, NZG 2010, 1022 - Tz. 13; vgl. auch BGH, NJW 1987, 1889 - Tz. 10; s. ferner OLG Stuttgart, NJW-RR 1994, 811 sowie die weiteren Nachweise und die Einordnung der Rechtsprechung bei Stephan/Tieves, in: MüKo-GmbHG, 1. Aufl., § 38 Rn. 79 in Fn. 150; anders formuliert allerdings z. B. OLG Karlsruhe, NZG 2008, 785 - Tz. 10).
  • OLG Jena, 16.03.2016 - 2 U 537/15

    Gesellschafterbeschluss über Abberufung des …

    Ausdrücklich für einen Stimmrechtsausschluss nur bei tatsächlichem Vorliegen eines wichtigen Grundes haben sich in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte auch die Oberlandesgerichte Stuttgart (13.04.1994, GmbHR 1995, 228 [228 f.]), Düsseldorf (23.02.2012 - 6 U 135/10) und Köln (26.08.1994, NJW-RR 1995, 555 [555]) ausgesprochen.

    Soweit ein Stimmrechtsausschluss nur dann bejaht wird, wenn ein wichtiger Grund tatsächlich vorliegt (so OLG Düsseldorf 23.2.2012 - 6 U 135/10; OLG Köln 26.8.1994, NJW-RR 1995, 555; OLG Stuttgart 13.4.1994, GmbHR 1995, 228), ist ein Stimmrechtsausschluss des Gesellschafters S ebenfalls zu verneinen, da der erkennende Senat die Auffassung des angefochtenen Urteils teilt, dass ein wichtiger Grund nicht vorlag, so dass der Gesellschafter S auch nach dieser Auffassung berechtigt war, an der Abstimmung über den unter TOP 7 gestellten Antrag teilzunehmen.

  • OLG Stuttgart, 26.10.2005 - 14 U 50/05

    GmbH: Verbraucherinsolvenz des Geschäftsführers als wichtiger Grund zur …

    Der Ausschluss des Stimmrechts des betroffenen Gesellschafters unter dem Gesichtspunkt des Richtens in eigener Sache betrifft den Gesellschaftergeschäftsführer (BGH NJW 1983, 938 = BGHZ 86, 178; OLG Zweibrücken GmbHR 1998, 373, 374; OLG Stuttgart GmbHR 1995, 228;… Lutter-Hommelhoff § 38 GmbHG Rn. 17 und § 47 GmbHG Rn. 19;… Baumbach-Zöllner § 38 GmbHG Rn. 15;… Michalski-Terlau-Schäfers § 38 GmbHG Rn. 60).
  • OLG Hamm, 19.11.2018 - 8 U 41/18

    Klage eines Immobilienfonds nach nachgeholtem Gesellschafterbeschluss zulässig

    Dies ist grundsätzlich auch noch in der Berufungs- und Revisionsinstanz möglich (BGH VRS 32, 330; OLG Stuttgart NJW-RR 1994, 811;… Zöller-Althammer, a.a.O., § 51 Rn. 8, 17;… § 56 Rn. 11).
  • OLG Stuttgart, 10.02.2014 - 14 U 40/13

    GmbH: Verbindliche Beschlussfeststellung in der Gesellschafterversammlung; …

    Rn. 11 (bb) Jedenfalls aber fehlt jeder Sachvortrag der Berufung - ja diese geht wohl selbst davon aus, dies sei nicht der Fall gewesen - dazu, dass Rechtsanwalt G. das Beschlussergebnis in der Gesellschafterversammlung, wie es in dem Protokoll vom 13.11.2012 aufgeführt ist, festgestellt und den Abstimmungsbeteiligten zur Kenntnis gebracht hat, was jedoch für eine verbindliche Beschlussfeststellung erforderlich gewesen wäre (vgl. nur etwa OLG Stuttgart, GmbHR 1995, 228, 229;… Zöllner, in: Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., Anh § 47 Rn. 120;… Wertenbruch, in: MüKo-GmbHG, 1. Aufl., § 47 Anh. Rn. 163).

    Die Aufnahme in das privatschriftliche Protokoll als solche und alleine genügt nicht, erst recht nicht, wenn sie etwa erst nach Schluss der Gesellschafterversammlung erfolgt wäre (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1995, 228, 229;… K. Schmidt, in: Scholz, GmbHG, 11. Aufl., § 48 Rn. 53;… Zöllner, in: Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., Anh § 47 Rn. 120;… vgl. auch Großkommentar zum GmbHG/Raiser, 1. Aufl., Anh. § 47 Rn. 101, § 47 Rn. 26 ff.).

  • OLG Düsseldorf, 05.03.2004 - 17 U 164/03

    Klage einer aus zwei Gesellschaftern bestehenden GmbH gegen ihren

    Im Gegenteil bietet das vorliegende Verfahren dem Beklagten als dem durch den umstrittenen Beschluss am stärksten Betroffenen, dem zugleich ein Rechtsmissbrauch bei der Abstimmung über die Beschlussfassung vorgeworfen wird, als Partei die unmittelbare Möglichkeit zur Rechtsverteidigung, die in einem Feststellungsrechtsstreit, der zwischen dem Gesellschafter K. V. und der Klägerin zu führen wäre (vgl. OLG Stuttgart NJW-RR 1994, 811; OLG Zweibrücken GmbHR 1999, 79, 80;… Baumbach/Hueck/Zöllner, a.a.O., Anh. zu § 47 GmbHG, Rdnr. 90 c;… Hachenburg/Raiser, a.a.O., Anh. zu § 47 GmbH, Rdn. 254;… Michalski/Römermann, a.a.O., Anh. zu § 47 GmbHG, Rdn. 592 ff.), erst dadurch herbeizuführen wäre, dass ihm die Möglichkeit eingeräumt würde, jenem Rechtsstreit als Nebenintervenient beizutreten (vgl. BGHZ 97, 28, 31;… Scholz/-Schmidt, a.a.O., § 45 GmbHG, Rdn. 182 m.w.Nachw.;… Baumbach/Hueck/Zöllner, a.a.O., Anh. zu § 47 GmbHG, Rdn. 93;… Michalski/Römermann, a.a.O., Anh. zu § 47 GmbHG, Rdn. 584, 585).
  • OLG Köln, 26.08.1994 - 2 Wx 24/94

    Abberufung eines Gesellschafter-Geschäftsführers - Nachweis der Wirksamkeit - …

    Wird bei einer GmbH an der - wie hier - zwei Gesellschafter je zur Hälfte beteiligt sind, ein Gesellschafter - Geschäftsführer abberufen, hängt die Wirksamkeit der Abberufung alleine von der materiellen Rechtslage ab; weder § 84 Abs. 3 Satz 4 AktG , wonach der Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitglieds bis zur rechtskräftigen Feststellung seiner Unwirksamkeit wirksam ist, noch die §§ 117, 127 HGB , wonach die Entziehung der Geschäftsführungsbefugnis oder Vertretungsmacht eines OHG - Gesellschafters erst mit der Rechtskraft einer sie bestätigenden Gerichtsentscheidung wirksam wird, sind analog anzuwenden (…BGH aaO. S. 180 ff.; OLG Karlsruhe NJW-RR 1993, 1505, 1506; OLG Stuttgart NJW-RR 1994, 811, 812;… Hüffer aaO.;… Lutter/Hommelhoff aaO. Rn. 30;… Uwe H. Schneider aaO. S. 541 ff. und in: Scholz, GmbHG , 8.Aufl., § 38 Rn. 67; Littbarski DStR 1994, 906, 910 jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Dabei kann dahinstehen, ob eine Anfechtung bei förmlicher Feststellung und Verkündung des Abstimmungsergebnisses erforderlich gewesen wäre (in dieser Richtung OLG Stuttgart NJW-RR 1994, 811, 812).

  • OLG Stuttgart, 10.02.2014 - 14 U 46/13

    GmbH: Verbindliche Beschlussfeststellung in der Gesellschafterversammlung; …

    Rn. 9 (b) Jedenfalls aber fehlt jeder Sachvortrag der Berufung - ja diese geht wohl selbst davon aus, dies sei nicht der Fall gewesen - dazu, dass Rechtsanwalt G. das Beschlussergebnis in der Gesellschafterversammlung, wie es in dem Protokoll vom 11.12.2012 aufgeführt ist, festgestellt und den Abstimmungsbeteiligten zur Kenntnis gebracht hat, was jedoch für eine verbindliche Beschlussfeststellung erforderlich gewesen wäre (vgl. nur etwa OLG Stuttgart, GmbHR 1995, 228, 229;… Zöllner, in: Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., Anh § 47 Rn. 120;… Wertenbruch, in: MüKo-GmbHG, 1. Aufl., § 47 Anh. Rn. 163).

    Die Aufnahme in das privatschriftliche Protokoll als solche und alleine genügt nicht, erst recht nicht, wenn sie etwa erst nach Schluss der Gesellschafterversammlung erfolgt wäre (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1995, 228, 229;… K. Schmidt, in: Scholz, GmbHG, 11. Aufl., § 48 Rn. 53;… Zöllner, in: Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., Anh § 47 Rn. 120;… vgl. auch Großkommentar zum GmbHG/Raiser, 1. Aufl., Anh. § 47 Rn. 101, § 47 Rn. 26 ff.).

  • OLG Stuttgart, 10.02.2014 - 14 U 41/13

    GmbH: Verbindliche Beschlussfeststellung in der Gesellschafterversammlung; …

    Rn. 11 (bb) Jedenfalls aber fehlt jeder Sachvortrag der Berufung - ja diese geht wohl selbst davon aus, dies sei nicht der Fall gewesen - dazu, dass Rechtsanwalt G. das Beschlussergebnis in der Gesellschafterversammlung, wie es in dem Protokoll vom 13.11.2012 aufgeführt ist, festgestellt und den Abstimmungsbeteiligten zur Kenntnis gebracht hat, was jedoch für eine verbindliche Beschlussfeststellung erforderlich gewesen wäre (vgl. nur etwa OLG Stuttgart, GmbHR 1995, 228, 229;… Zöllner, in: Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., Anh § 47 Rn. 120;… Wertenbruch, in: MüKo-GmbHG, 1. Aufl., § 47 Anh. Rn. 163).

    Die Aufnahme in das privatschriftliche Protokoll als solche und alleine genügt nicht, erst recht nicht, wenn sie etwa erst nach Schluss der Gesellschafterversammlung erfolgt wäre (vgl. OLG Stuttgart, GmbHR 1995, 228, 229;… K. Schmidt, in: Scholz, GmbHG, 11. Aufl., § 48 Rn. 53;… Zöllner, in: Baumbach/Hueck, GmbHG, 20. Aufl., Anh § 47 Rn. 120;… vgl. auch Großkommentar zum GmbHG/Raiser, 1. Aufl., Anh. § 47 Rn. 101, § 47 Rn. 26 ff.).

  • OLG Zweibrücken, 30.10.1997 - 4 U 11/97
    Nach h.M. ist der Abzuberufende hier vom Stimmrecht ausgeschlossen ( BGHZ 34, 367 (371 ) = MDR 1961, 573 ; BGHZ 97, 29 (33) = MDR 1986, 562; OLG Stuttgart GmbHR 1995, 228 ; OLG Frankfurt/Main GmbHR 1993, 161 (162);… Baumbach/Hueck, aaO, § 38 Rdnr. 16 m.w.Nachw.).
  • OLG Zweibrücken, 29.06.1998 - 7 U 259/97

    Wirksamkeit der Abberufung eines Gesellschafters durch Beschluss einer …

  • LG Düsseldorf, 16.09.2020 - 41 O 56/20
  • LG Düsseldorf, 31.10.2006 - 35 O 34/06

    Versäumung der Ausschlussfrist für Anfechtungsklagen gegen Beschlüsse der …

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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 09.12.1994 - 24 U 254/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,4545
OLG Frankfurt, 09.12.1994 - 24 U 254/93 (https://dejure.org/1994,4545)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 09.12.1994 - 24 U 254/93 (https://dejure.org/1994,4545)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 09. Dezember 1994 - 24 U 254/93 (https://dejure.org/1994,4545)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • LG Darmstadt - 8 O 561/92
  • OLG Frankfurt, 09.12.1994 - 24 U 254/93

Papierfundstellen

  • ZIP 1995, 213
  • GmbHR 1995, 228
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 04.12.1979 - VI ZR 186/78

    Inanspruchnahme auf Schadensersatz wegen Nichtabführung von Arbeitnehmeranteilen …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 09.12.1994 - 24 U 254/93
    Soweit dem Verlust der Liquidität im August 1990 tatbestandlich notwendig - und bereits als solche den Grund für eine strafrechtliche Haftung setzend (BGH VersR 1980, 647;… Schönke-Schröder/Lenckner, a.a.O. Rz 10) - vorausging, daß die Löhne des Monats Juli ausgezahlt wurden, ohne daß die abzuführenden Beitragsanteile gesichert zurückgehalten wurden, belastet das den Beklagten auch in diesem Zusammenhang nicht: sein "Eingreifen" mit dem Versuch, gegen den Willen des "Sanierungsbeauftragten" Gelder frei zu machen für die Auszahlung fähiger Sozialversicherungsbeiträge, und damit seine erste unstreitige Befassung mit der Angelegenheit fiel erst in den Folgemonat August.

    Anders als in Fällen, in welchen der Arbeitgeber nichts in der Hand hat als die Hoffnung, später einmal zum Ausgleich bereits jetzt abzusichernder oder fällig werdender Beiträge in der Lage zu sein (vgl. hierzu BGH VersR 1980, 647 f), und in denen das Delikt durch wissend-willentliche Auszahlung des Lohnes ohne hinreichende Deckung der abzuführenden Beiträge und folgerichtig notwendig anschließendes Unterlassen der Beitragszahlung zum Fälligkeitszeitpunkt vollendet wird, darf derjenige, der sich wie der Beklagte auf eine "längere Stundungskette" vertrauend stützend kann, davon ausgehen, es werde wie zuvor auch weiter Stundung gewährt, Fälligkeit werde deshalb zunächst nicht eintreten, die Stundung könne mit dem Eingang sicher erwarteter Geldmittel zuverlässig "abgelöst" werden, und deshalb werde es nicht zum Verstoß gegen die sozialversicherungs- und strafrechtlichen Abführungspflichten kommen (vgl. hierzu BGH NJW 1992, 178).

  • BGH, 31.10.1989 - VI ZR 54/89

    Beginn der Verjährung des Schadensersatzanspruchs wegen Beitragsbetrugs

    Auszug aus OLG Frankfurt, 09.12.1994 - 24 U 254/93
    Die spätestens bis 06.07.1990 fällig gewordenen Beiträge aus den Monaten April und Mai 1990 wurden ebenso wie die bis einschließlich 15.08.1990 fällig gewordenen Beiträge aus den Monaten Juni und Juli 1990 nicht an die Klägerin abgeführt, damit "vorenthalten" (BGH NJW-RR 1990, 288; NJW 1992, 178).
  • BGH, 11.12.2001 - VI ZR 350/00

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich fehlender Zahlungsfähigkeit bei …

    Dieser Umstand rechtfertigt es jedoch nicht, dem Beklagten das Risiko der Sachverhaltsaufklärung aufzuerlegen (vgl. OLG Hamm, ZIP 2000, 198, 199; OLG Frankfurt, ZIP 1995, 213, 216; Diller/Powietzka, EWiR § 266a StGB 1/2000, 455, 456; Wussow, WJ 1999, 121; Holzkämper, BB 1996, 2142, 2143 a.A.; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1996, 289, 290; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1997, 1124; OLG Düsseldorf, VersR 1999, 372 f.; OLG Düsseldorf, OLGR 1998, 71, 73; OLG Düsseldorf, NJW-RR 2000, 410, 411; OLG Düsseldorf, GmbHR 2000, 1261; OLG Naumburg, Urteil vom 17. Dezember 1998 - 7 U 76/98; OLG Naumburg, Urteil vom 8. Juni 1999 - 1 U 39/99; Pape/Voigt, WiB 1996, 829, 833).

    Abgesehen davon wird in den Fällen, in denen die Zahlungsfähigkeit des Arbeitgebers zwischen den Parteien ernsthaft in Streit steht, in aller Regel von einem der Betroffenen ein Insolvenzantrag gestellt; der Sozialversicherungsträger kann sich dann auf den (vorläufigen) Insolvenzverwalter als Zeugen berufen (vgl. OLG Hamm, ZIP 2000, 198, 199; OLG Frankfurt, ZIP 1995, 213, 216; Diller/Powietzka, EWiR § 266a StGB 1/2000, 455, 456).

  • OLG Rostock, 16.05.1997 - 1 W 47/96

    Schadenersatzpflicht wegen Vorenthaltung von Arbeitnehmerbeiträgen zur …

    Von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der der Senat folgt, ist es anerkannt, daß § 266 a Abs. 1 StGB ein Schutzgesetz i. S. v. § 823 Abs. 2 BGB ist (BGH VersR 1989, 922; BGH NJW 1992, 177, 178 [BGH 01.10.1991 - VI ZR 374/90]; OLG Frankfurt ZIP 1995, 213, 214;.
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