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| BFH, 03.06.1992 - II R 112/89 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Sinn und Zweck der Urteilsbegründung
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (16)
- BVerwG, 03.08.1990 - 7 C 41.89
Verwaltungsprozeßrecht - Urteil - Fehlende Urteilsgründe - Vollständige Abfassung …
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Sie sind als nicht geschrieben zu behandeln (BVerwG-Urteil vom 3. August 1990 7 C 41-43/89, NJW 1991, 310, 311, linke Spalte, mit zahlreichen Nachweisen); das Urteil ist solchenfalls "nicht mit Gründen versehen" (§ 116 Abs. 1 Nr. 5, § 119 Nr. 6 FGO).Dies entspricht auch der Rechtsprechung der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes (vgl. z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 29. Oktober 1986 IV a ZR 119/85, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 2446; Urteil des Bundessozialgerichts - BSG - vom 22. Januar 1981 10/8b RAr 1/80, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1982, 81; Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 24. Februar 1982 4 AZR 313/80, HFR 1982, 534; BVerwG-Urteile in NJW 1989, 730, und in NJW 1991, 310).
Das Gesetz will mit ihr auch erreichen, daß der gebotene Zusammenhang zwischen dem aufgrund der mündlichen Verhandlung und der anschließenden Beratung beschlossenen Urteil einerseits und den schriftlich niederzulegenden Gründen andererseits nicht verlorengeht (bezüglich der entsprechenden Vorschriften in §§ 116 Abs. 2, 117 Abs. 4 VwGO vgl. das BVerwG-Urteil in NJW 1991, 310, 311, linke Spalte).
Trotz Fehlens einer § 552 ZPO entsprechenden Regelung in der VwGO sieht das BVerwG in NJW 1991, 310, 312 in Anlehnung an jene Vorschrift "einen Zeitraum von fünf Monaten als äußerste Grenze an", wobei es offenbar auf weitere, zum Zeitmoment hinzutretende Umstände nicht ankommen soll.
Denn nichts rechtfertige die Annahme, daß das Erinnerungsvermögen von Verwaltungsrichtern zuverlässiger als das von Zivilrichtern sei (NJW 1991, 310, 311, rechte Spalte).
Dennoch sprechen die vom BVerwG in NJW 1991, 310 aufgezeigten gewichtigen Gründe nach Auffassung des erkennenden Senats dafür, die Fünfmonatsgrenze auch im Bereich der FGO anzuwenden.
Fällt dieses Sicherungsmittel - wenn auch nur teilweise - aus, so spricht dies neben dem Zeitmoment als weiteres gewichtiges Indiz gegen die Annahme, daß die schriftlich niedergelegten Urteilsgründe das Beratungsergebnis zutreffend widerspiegeln (vgl. auch die BVerwG-Urteile vom 19. März 1976 VI C 81.75, BVerwGE 50, 278, 282; vom 3. September 1982 4 CB 20/82, NJW 1983, 466; in NJW 1991, 310, 312, linke Spalte).
- BFH, 10.11.1987 - VII R 47/87
Revision - Absoluter Revisionsgrund - Nicht mit Gründen versehen - Urteil - …
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Sofern es ausnahmsweise nicht möglich sein sollte, innerhalb dieser Zweiwochenfrist das vollständig abgefaßte Urteil der Geschäftsstelle zuzuleiten, so genügt gemäß der innerhalb des § 104 Abs. 2 FGO entsprechend anwendbaren Regelung des § 105 Abs. 4 Satz 2 FGO auch die Übergabe der von den Berufsrichtern unterschriebenen Urteilsformel an die Geschäftsstelle (vgl. BFH-Urteile vom 22. Februar 1980 VI R 132/79, BFHE 130, 126, BStBl II 1980, 398, m.w.N., und vom 10. November 1987 VII R 47/87, BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283).Es kann daher offenbleiben, welche Folgen eine spätere Beschlußfassung hätte (ebenso Urteil in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283).
Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH liegt ein dahingehender Verfahrensmangel vor, wenn zwischen der Beratung und Verkündung des Urteils einerseits und seiner vollständigen schriftlichen Abfassung andererseits ein so langer Zeitraum liegt, daß die zutreffende Wiedergabe des Beratungsergebnisses nicht mehr gewährleistet ist (vgl. Urteil in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283;… Beschluß vom 14. August 1986 III R 44/86, BFH/NV 1987, 102; Urteile vom 23. August 1988 VII R 40/88, BFHE 154, 422, BStBl II 1989, 43;… vom 29. November 1988 VII R 36/88, BFH/NV 1989, 520;… vom 9. Mai 1989 VII R 5/89, BFH/NV 1990, 243;… vom 26. Juli 1989 II R 120/86, BFH/NV 1990, 249, …und vom 14. März 1990 X R 52/88, BFH/NV 1991, 49).
Die bisherige Rechtsprechung des BFH hat eine Verletzung der §§ 119 Nr. 6, 116 Abs. 1 Nr. 5 FGO allein darin gesehen, daß das (vollständige) Urteil erst ein Jahr nach der Verkündung der Geschäftsstelle übergeben bzw. der beschwerten Partei zugestellt wurde (vgl. z.B. Urteil in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283;… ebenso Senatsurteil in BFH/NV 1990, 249).
Allerdings könne eine Verletzung der genannten Verfahrensvorschriften auch bei einer geringeren Zeitspanne namentlich dann in Betracht kommen, wenn zu einer erheblichen zeitlichen Verzögerung des Abfassens der Entscheidungsgründe weitere Umstände hinzuträten, welche den Eindruck verstärkten, daß die Entscheidungsgründe das Beratungsergebnis nicht zutreffend wiedergäben (vgl. z.B. die BFH-Urteile in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283, und in BFH/NV 1990, 249, m.w.N.).
Selbst wenn man mit der bisherigen Rechtsprechung des BFH für den Fristbeginn bei dem hier vorliegenden Fall der Zustellung des Urteils an Verkündungs Statt von dem Tag ausgeht, an dem das Urteil gemäß § 104 Abs. 2 FGO spätestens der Geschäftsstelle zu übergeben war (vgl. Urteile in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283, 284, und in BFH/NV 1991, 49, 50), beträgt die Zeitspanne immerhin noch rund sieben Monate.
- BFH, 26.07.1989 - II R 120/86
Beurkundungsfunktion von erst einem Jahr nach Verkündigung zugestellten Urteilen
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH liegt ein dahingehender Verfahrensmangel vor, wenn zwischen der Beratung und Verkündung des Urteils einerseits und seiner vollständigen schriftlichen Abfassung andererseits ein so langer Zeitraum liegt, daß die zutreffende Wiedergabe des Beratungsergebnisses nicht mehr gewährleistet ist (vgl. Urteil in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283;… Beschluß vom 14. August 1986 III R 44/86, BFH/NV 1987, 102; Urteile vom 23. August 1988 VII R 40/88, BFHE 154, 422, BStBl II 1989, 43;… vom 29. November 1988 VII R 36/88, BFH/NV 1989, 520;… vom 9. Mai 1989 VII R 5/89, BFH/NV 1990, 243; vom 26. Juli 1989 II R 120/86, BFH/NV 1990, 249, …und vom 14. März 1990 X R 52/88, BFH/NV 1991, 49).Die bisherige Rechtsprechung des BFH hat eine Verletzung der §§ 119 Nr. 6, 116 Abs. 1 Nr. 5 FGO allein darin gesehen, daß das (vollständige) Urteil erst ein Jahr nach der Verkündung der Geschäftsstelle übergeben bzw. der beschwerten Partei zugestellt wurde (vgl. z.B. Urteil in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283; ebenso Senatsurteil in BFH/NV 1990, 249).
Allerdings könne eine Verletzung der genannten Verfahrensvorschriften auch bei einer geringeren Zeitspanne namentlich dann in Betracht kommen, wenn zu einer erheblichen zeitlichen Verzögerung des Abfassens der Entscheidungsgründe weitere Umstände hinzuträten, welche den Eindruck verstärkten, daß die Entscheidungsgründe das Beratungsergebnis nicht zutreffend wiedergäben (vgl. z.B. die BFH-Urteile in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283, und in BFH/NV 1990, 249, m.w.N.).
- BGH, 29.10.1986 - IVa ZR 119/85
Ablauf der 5-Monats-Frist
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Dies entspricht auch der Rechtsprechung der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes (vgl. z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 29. Oktober 1986 IV a ZR 119/85, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 2446; Urteil des Bundessozialgerichts - BSG - vom 22. Januar 1981 10/8b RAr 1/80, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1982, 81; Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 24. Februar 1982 4 AZR 313/80, HFR 1982, 534; BVerwG-Urteile in NJW 1989, 730, und in NJW 1991, 310).Werde diese Frist überschritten, so sei schon allein deswegen das angefochtene Urteil so zu behandeln, als sei es nicht mit Gründen versehen (Urteil in NJW 1987, 2446).
- BVerwG, 10.08.1988 - 4 CB 19.88
"Nicht mit Gründen versehenes" Urteil; Unrichtige Sachbehandlung i.S: von § 21 …
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Die Begründung des Urteils soll nicht nur dessen Überprüfung im Rechtsmittelverfahren ermöglichen, sondern auch den Beteiligten offenlegen, von welchen Erwägungen sich das Gericht bei der Entscheidung hat leiten lassen (vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 10. August 1988 4 CB 19/88, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1989, 730, 731, linke Spalte, zur entsprechenden Vorschrift des § 108 Abs. 1 Satz 2 der Verwaltungsgerichtsordnung - VwGO -).Dies entspricht auch der Rechtsprechung der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes (vgl. z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 29. Oktober 1986 IV a ZR 119/85, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 2446; Urteil des Bundessozialgerichts - BSG - vom 22. Januar 1981 10/8b RAr 1/80, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1982, 81; Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 24. Februar 1982 4 AZR 313/80, HFR 1982, 534; BVerwG-Urteile in NJW 1989, 730, und in NJW 1991, 310).
- BFH, 14.03.1990 - X R 52/88
Anforderungen an das Vorliegen eines wesentlichen Verfahrensmangels - …
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH liegt ein dahingehender Verfahrensmangel vor, wenn zwischen der Beratung und Verkündung des Urteils einerseits und seiner vollständigen schriftlichen Abfassung andererseits ein so langer Zeitraum liegt, daß die zutreffende Wiedergabe des Beratungsergebnisses nicht mehr gewährleistet ist (vgl. Urteil in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283;… Beschluß vom 14. August 1986 III R 44/86, BFH/NV 1987, 102; Urteile vom 23. August 1988 VII R 40/88, BFHE 154, 422, BStBl II 1989, 43;… vom 29. November 1988 VII R 36/88, BFH/NV 1989, 520;… vom 9. Mai 1989 VII R 5/89, BFH/NV 1990, 243;… vom 26. Juli 1989 II R 120/86, BFH/NV 1990, 249, und vom 14. März 1990 X R 52/88, BFH/NV 1991, 49).Selbst wenn man mit der bisherigen Rechtsprechung des BFH für den Fristbeginn bei dem hier vorliegenden Fall der Zustellung des Urteils an Verkündungs Statt von dem Tag ausgeht, an dem das Urteil gemäß § 104 Abs. 2 FGO spätestens der Geschäftsstelle zu übergeben war (vgl. Urteile in BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283, 284, und in BFH/NV 1991, 49, 50), beträgt die Zeitspanne immerhin noch rund sieben Monate.
- BVerwG, 19.03.1976 - 6 C 81.75
Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Gewährleistung der …
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Fällt dieses Sicherungsmittel - wenn auch nur teilweise - aus, so spricht dies neben dem Zeitmoment als weiteres gewichtiges Indiz gegen die Annahme, daß die schriftlich niedergelegten Urteilsgründe das Beratungsergebnis zutreffend widerspiegeln (vgl. auch die BVerwG-Urteile vom 19. März 1976 VI C 81.75, BVerwGE 50, 278, 282; vom 3. September 1982 4 CB 20/82, NJW 1983, 466; in NJW 1991, 310, 312, linke Spalte). - BVerwG, 03.09.1982 - 4 CB 20.82
Urteilsgründe - Berufung
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Fällt dieses Sicherungsmittel - wenn auch nur teilweise - aus, so spricht dies neben dem Zeitmoment als weiteres gewichtiges Indiz gegen die Annahme, daß die schriftlich niedergelegten Urteilsgründe das Beratungsergebnis zutreffend widerspiegeln (vgl. auch die BVerwG-Urteile vom 19. März 1976 VI C 81.75, BVerwGE 50, 278, 282; vom 3. September 1982 4 CB 20/82, NJW 1983, 466; in NJW 1991, 310, 312, linke Spalte). - BFH, 03.06.1992 - II R 113/89
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Anmerkung: Ein übereinstimmendes Urteil ist am selben Tage in dem Verfahren II R 113/89 ergangen. - BAG, 24.02.1982 - 4 AZR 313/80
Urteilszustellung
Auszug aus BFH, 03.06.1992 - II R 112/89
Dies entspricht auch der Rechtsprechung der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes (vgl. z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 29. Oktober 1986 IV a ZR 119/85, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1987, 2446; Urteil des Bundessozialgerichts - BSG - vom 22. Januar 1981 10/8b RAr 1/80, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1982, 81; Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 24. Februar 1982 4 AZR 313/80, HFR 1982, 534; BVerwG-Urteile in NJW 1989, 730, und in NJW 1991, 310). - BSG, 22.01.1981 - 10/8b RAr 1/80
Berufungsurteil - Urteilszustellung - Urteilsverkündung - Fachkammerprinzip - …
- BFH, 22.02.1980 - VI R 132/79
Berufsrichter - Rechtsmittelbelehrung - Entscheidungsgründe - Verfahrensmangel - …
- BFH, 23.08.1988 - VII R 40/88
Prozeßunfähigkeit - Strafgerichtliches Berufsverbot - Lohnsteuerhilfeverein - …
- BFH, 29.11.1988 - VII R 36/88
Zulässigkeit der Revision bei Fristversäumung
- BFH, 09.05.1989 - VII R 5/89
Revisionsgrund des Fehlens von rechtlich beachtlichen Gründen
- BFH, 14.08.1986 - III R 44/86
Aufhebung des Zusammenhangs der schriftlichen Urteilsgründe mit der mündlichen …
- BFH, 23.02.1994 - IV R 12/93
Anforderungen an eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision
Die Regelung des § 105 Abs. 4 Satz 2 FGO ist im Fall der Zustellung des Urteils entsprechend anwendbar (vgl. BFH-Urteile vom 22. Februar 1980 VI R 132/79, BFHE 130, 126, BStBl II 1980, 398; vom 10. November 1987 VII R 47/87, BFHE 151, 328, BStBl II 1988, 283, und vom 3. Juni 1992 II R 112/89, BFH/NV 1993, 35 m. w. N. sowie Gräber/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl., § 104 FGO Anm. 9). - BFH, 17.11.1992 - X ER-P-15/92
Abweichen des Großen Senats von der Rechtsprechung der anderen obersten Gerichte …
Auch für den Fall, daß die Urteilsformel gemäß § 104 Abs. 2 FGO (§ 116 Abs. 2 VwGO) nicht sogleich verkündet, sondern der Geschäftsstelle übergeben wird, sind gemäß § 105 Abs. 4 Satz 3 FGO (§ 117 Abs. 4 VwGO) nach allgemeiner Ansicht, der sich der Senat anschließt, Tatbestand und Entscheidungsgründe "alsbald" abzufassen und der Geschäftsstelle zu übergeben (Gräber / von Groll, Finanzgerichtsordnung, § 104 Anm.10 mit Nachweisen auch zur VwGO; neuerdings BFH-Urteile vom 3. Juni 1992 II R 112/89 BFH/NV 1993, 35 und II R 113/89, nicht veröffentlicht - NV -). - BFH, 03.06.1992 - II R 113/89 Parallelentscheidung: BFH, 3.6.1992, II R 112/89, NV.
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