Rechtsprechung
| BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06 |
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BGB § 15 Abs. 2; ; BGB § 125; ; BGB § 313 Satz 1; ; BGB § 707; ; BGB § 609; ; BGB §§ 873 ff.; ; FGO § 116 Abs. 5 Satz 2 2. Halbsatz; ; FGO § 118 Abs. 2; ; UmwStG § 24; ; UmwStG § 24 Abs. 1; ; AO § 147
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Voraussetzungen des § 24 UmwStG sind erfüllt, wenn einige Wirtschaftsgüter nicht in das Gesellschaftsvermögen, sondern in das Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters überführt werden; Kapitalkonto als Fixkonto und als Darlehenskonto; Begründung einer ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- FG Baden-Württemberg, 21.02.2006 - 11 K 62/05
- BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (18)
- BFH, 14.09.1988 - II R 25/86
Maßgebender Zeitpunkt für eine ausreichende Zuordnung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Eine Abweichung vom Urteil des Sächsischen FG vom 11. September 2002 3 K 2406/00 (juris), und vom BFH-Urteil vom 14. September 1988 II R 25/86 (BFH/NV 1989, 732) ist schon deshalb nicht hinreichend dargetan, weil kein Rechtssatz aus dem angefochtenen Urteil wiedergegeben wird, der einem in den angeblichen Divergenzurteilen enthaltenen Rechtssatz widerspricht (…Gräber/Ruban, a.a.O., § 116 Rz 42, m.w.N.).Die Klägerin legt weder die grundsätzliche Bedeutung dieser Frage noch die behauptete Divergenz zum BFH-Urteil in BFH/NV 1989, 732 dar.
- BFH, 21.06.1994 - VIII R 5/92
Identität erhaltende Umwandlung - Sonderbetriebsvermögen
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Unter Zugrundelegung des auch von der Klägerin nicht in Zweifel gezogenen Rechtssatzes, dass die Voraussetzungen des § 24 UmwStG auch dann erfüllt sind, wenn einige Wirtschaftsgüter nicht in das Gesellschaftsvermögen, sondern in das Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters überführt werden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 26. Januar 1994 III R 39/91, BFHE 173, 338, BStBl II 1994, 458; vom 21. Juni 1994 VIII R 5/92, BFHE 174, 451, BStBl II 1994, 856; vom 4. Mai 2004 XI R 7/03, BFHE 206, 132, BStBl II 2004, 893, unter II.1 der Gründe) hat das FG geschlossen, dass die in § 24 UmwStG aufgeführten Voraussetzungen für die Einbringung unter Fortführung der Buchwerte vorlagen. - BFH, 08.11.1989 - I R 174/86
"Vorgründungsgesellschaft" und "Vorgesellschaft" im Körperschaftsteuerrecht
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Unter diesem Punkt rügt die Klägerin Abweichung vom BFH-Urteil vom 8. November 1989 I R 174/86 (BFHE 158, 540, BStBl II 1990, 91).
- BFH, 26.01.1994 - III R 39/91
Soll ein Betrieb zum Teilwert in eine Personengesellschaft eingebracht werden, …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Unter Zugrundelegung des auch von der Klägerin nicht in Zweifel gezogenen Rechtssatzes, dass die Voraussetzungen des § 24 UmwStG auch dann erfüllt sind, wenn einige Wirtschaftsgüter nicht in das Gesellschaftsvermögen, sondern in das Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters überführt werden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 26. Januar 1994 III R 39/91, BFHE 173, 338, BStBl II 1994, 458; vom 21. Juni 1994 VIII R 5/92, BFHE 174, 451, BStBl II 1994, 856; vom 4. Mai 2004 XI R 7/03, BFHE 206, 132, BStBl II 2004, 893, unter II.1 der Gründe) hat das FG geschlossen, dass die in § 24 UmwStG aufgeführten Voraussetzungen für die Einbringung unter Fortführung der Buchwerte vorlagen. - BFH, 03.02.1988 - I R 394/83
Gesellschaftsteuer bei Verrechnung von Verlustanteilen eines Kommanditisten mit …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Etwas anderes kann nur dann gelten, wenn sich dem Gesellschaftsvertrag entnehmen lässt, dass der Gesellschafter abweichend von § 707 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB-- (§§ 105 Abs. 3, 161 Abs. 2 des Handelsgestzbuchs --HGB--) zum Nachschuss verpflichtet ist (BFH-Urteil vom 3. Februar 1988 I R 394/83, BFHE 152, 543, BStBl II 1988, 551; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen --BMF-- vom 30. Mai 1997 IV B 2-S 2241a-51/93, BStBl I 1997, 627). - BFH, 26.11.1998 - IV R 52/96
Phasengleiche Aktivierung von Gewinnansprüchen
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Dabei ist unerheblich, dass der Grundstücksteil nicht in einer Sonderbilanz ausgewiesen wurde (BFH-Urteil vom 10. Januar 1973 I R 114/71, BFHE 108, 109, BStBl II 1973, 238); es handelt sich hier um eine Praxis, wie sie gerichtsbekanntermaßen zumindest in der Vergangenheit häufig anzutreffen war (vgl. z.B. Senatsurteil vom 26. November 1998 IV R 52/96, BFHE 187, 492, BStBl II 1999, 547, unter 2.f.aa der Gründe). - BFH, 04.05.2004 - XI R 7/03
Realteilung einer PersGes und anschließende Einbringung in eine PersGes
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Unter Zugrundelegung des auch von der Klägerin nicht in Zweifel gezogenen Rechtssatzes, dass die Voraussetzungen des § 24 UmwStG auch dann erfüllt sind, wenn einige Wirtschaftsgüter nicht in das Gesellschaftsvermögen, sondern in das Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters überführt werden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 26. Januar 1994 III R 39/91, BFHE 173, 338, BStBl II 1994, 458; vom 21. Juni 1994 VIII R 5/92, BFHE 174, 451, BStBl II 1994, 856; vom 4. Mai 2004 XI R 7/03, BFHE 206, 132, BStBl II 2004, 893, unter II.1 der Gründe) hat das FG geschlossen, dass die in § 24 UmwStG aufgeführten Voraussetzungen für die Einbringung unter Fortführung der Buchwerte vorlagen. - BFH, 05.02.1998 - III R 48/91
Vorgründungsgesellschaft und Investitionszulage
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Die Divergenz gegenüber den BFH-Urteilen vom 20. Oktober 1982 I R 118/78 (BFHE 137, 265, BStBl II 1983, 247), und vom 5. Februar 1998 III R 48/91 (BFHE 185, 337, BStBl II 1999, 836) ist nicht in zulässiger Weise dargetan (s. vorstehend unter II.1.b) (3)). - BFH, 20.10.1982 - I R 118/78
Vereinbarungen zwischen sog. Gründungsgesellschaften und beherrschenden …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Die Divergenz gegenüber den BFH-Urteilen vom 20. Oktober 1982 I R 118/78 (BFHE 137, 265, BStBl II 1983, 247), und vom 5. Februar 1998 III R 48/91 (BFHE 185, 337, BStBl II 1999, 836) ist nicht in zulässiger Weise dargetan (s. vorstehend unter II.1.b) (3)). - BFH, 10.01.1973 - I R 114/71
Wirtschaftsgüter - Personengesellschaft - Kreditunternehmen - Haftendes …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - IV B 87/06
Dabei ist unerheblich, dass der Grundstücksteil nicht in einer Sonderbilanz ausgewiesen wurde (BFH-Urteil vom 10. Januar 1973 I R 114/71, BFHE 108, 109, BStBl II 1973, 238); es handelt sich hier um eine Praxis, wie sie gerichtsbekanntermaßen zumindest in der Vergangenheit häufig anzutreffen war (vgl. z.B. Senatsurteil vom 26. November 1998 IV R 52/96, BFHE 187, 492, BStBl II 1999, 547, unter 2.f.aa der Gründe). - BFH, 27.06.1996 - IV R 80/95
Kein Darlehenskonto, sondern Kapitalkonto des Kommanditisten bei Erfassung von …
- BFH, 09.08.1991 - III R 129/85
Verwerfung einer formell ordnungsmäßigen Buchführung
- BFH, 25.05.1988 - I R 225/82
Entscheidung des Tatrichters - Freie Überzeugung - Feststellung maßgeblicher …
- BVerfG, 15.04.1980 - 1 BvR 1365/78
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör
- BFH, 29.07.1992 - II R 14/92
Anwendungsvoraussetzungen von § 105 Abs. 5 S. 1 FGO
- BFH, 08.12.2003 - I B 67/03
Klärungsfähigkeit einer Rechtsfrage
- BGH, 28.03.1977 - II ZR 230/75
Haftung des früheren Inhabers eines Geschäfts als möglicher Kommanditist der …
- FG Sachsen, 11.09.2002 - 3 K 2406/00
Reichweite der Steuerbegünstigung der Grunderwerbsteuer bei Einbringung eines …
- BFH, 01.02.2024 - IV R 9/20
Beteiligung des Kommanditisten an Komplementär-GmbH als funktional …
Die Qualifizierung der Konten als Kapital- oder Forderungskonten des Gesellschafters richtet sich nicht nach ihrer Bezeichnung (BFH-Beschluss vom 18.09.2007 - IV B 87/06, BFH/NV 2008, 105, unter II.1.a; Fuhrmann in Widmann/Mayer, Umwandlungsrecht, § 24 UmwStG Rz 385;… Schmitt/Hörtnagl, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 9. Aufl., § 24 UmwStG Rz 131). - BFH, 05.11.2013 - IV B 108/13
Aufnahme eines wegen Eröffnung des Insolvenzverfahrens unterbrochenen …
An diese --nicht mit Verfahrensrügen angegriffene und auch ersichtlich nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßende-- tatsächliche Würdigung des FG wäre der BFH in einem sich anschließenden Revisionsverfahren nach § 118 Abs. 2 FGO gebunden (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 18. September 2007 IV B 87/06, BFH/NV 2008, 105, unter II.1.a). - BFH, 15.06.2011 - IV B 143/09
Zeitpunkt des Entschlusses zur Betriebsaufgabe - Darlegungen zur Rüge eines …
An der Klärungsfähigkeit einer Rechtsfrage fehlt es, wenn diese im zu erwartenden Revisionsverfahren nicht entscheidungserheblich ist, weil die vom Finanzgericht (FG) getroffenen, für den BFH bindenden Feststellungen unabhängig von der Beantwortung der aufgeworfenen Rechtsfrage zu dem vom FG vertretenen Ergebnis führen (…ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschlüsse vom 8. Dezember 2003 I B 67/03, BFH/NV 2004, 648, und vom 18. September 2007 IV B 87/06, BFH/NV 2008, 105).
- BFH, 19.12.2014 - XI B 12/14
Kein Vorsteuerabzug unter Vertrauensschutzgesichtspunkten bei Bösgläubigkeit, …
Rn. 20 (1) Führen die nach § 118 Abs. 2 FGO bindenden tatsächlichen Feststellungen des FG unabhängig von der Beantwortung der aufgeworfenen Rechtsfrage zu dem vom FG vertretenen Ergebnis, ist diese mangels Entscheidungserheblichkeit nicht klärbar (…vgl. dazu BFH-Beschlüsse vom 8. Dezember 2003 I B 67/03, BFH/NV 2004, 648; vom 18. September 2007 IV B 87/06, BFH/NV 2008, 105;… vom 15. Juni 2011 IV B 143/09, BFH/NV 2011, 1694;… Gräber/ Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl., § 115 Rz 30, jeweils m.w.N.). - BFH, 13.01.2015 - III B 18/14
Entscheidungserheblichkeit einer für grundsätzlich bedeutsam gehaltenen …
Rn. 10 Diese Rechtsfrage wäre in einem Revisionsverfahren nicht klärungsfähig, da die nach § 118 Abs. 2 FGO bindenden Feststellungen des FG unabhängig von der Beantwortung der aufgeworfenen Rechtsfrage zu dem vom FG vertretenen Ergebnis führen (s. hierzu z.B. BFH-Beschluss vom 18. September 2007 IV B 87/06, BFH/NV 2008, 105;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7. Aufl., § 115 Rz 30, m.w.N.). - OVG Sachsen-Anhalt, 19.08.2019 - 4 L 69/19
Verbringung von Abwasser in ein Gewässer
Denn selbst bei Anwendbarkeit des § 15 Abs. 2 HGB im behördlichen Verfahren (vgl. hierzu BFH, Beschl. v. 18.09.2007 - IV B 87/06 -, juris, Rn. 48) genießt eine Person - hier die Klägerin -, die nicht in einer Sonderverbindung zum Kaufmann - hier der "S. GmbH S." - steht, an sich nicht den Schutz des § 15 HGB, sondern kann allenfalls reflexartig vom Schutz Dritter profitieren (…vgl. MüKoHGB/Krebs, 4. Aufl. 2016, HGB § 15 Rn. 44).
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