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Rechtsprechung
   BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,8703
BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02 (https://dejure.org/2005,8703)
BGH, Entscheidung vom 14.04.2005 - IX ZR 253/02 (https://dejure.org/2005,8703)
BGH, Entscheidung vom 14. April 2005 - IX ZR 253/02 (https://dejure.org/2005,8703)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Judicialis

    BGB § 162 Abs. 1; ; BGB § 326 a.F.; ; ZPO § 900

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Konsequenzen einer potentiellen Verletzung des Grundrechts auf rechtliches Gehör bei Richtigkeit des angefochtenen Urteils aus anderen Gründen; Grenzen der Pflichten eines Anwalts gegenüber seinem Mandanten; Beweislast bei einer anwaltlichen Pflichtverletzung; ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675 § 280
    Pflichten des Rechtsanwalts bei drohender Schädigung des Mandanten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (22)

  • BGH, 04.06.1996 - IX ZR 51/95

    Haftung des Rechtsanwalts bei Fehlern bei der Beendigung eines Vertrages; …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Die Pflicht des Anwalts, die Interessen seines Auftraggebers nach jeder Richtung umfassend wahrzunehmen und sich so zu verhalten, daß Schädigungen des Mandanten möglichst vermieden werden, besteht grundsätzlich nur in den Grenzen des erteilten Mandats (…BGH, Urt. v. 29. April 1993 - IX ZR 101/92, NJW 1993, 2045; v. 4. Juni 1996 - IX ZR 51/95, NJW 1996, 2648, 2649; v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97, WM 1998, 2246, 2247 f; zur Steuerberaterhaftung vgl. auch BGHZ 128, 358, 361).

    Vielmehr muß er den Gang der Besprechung schildern, insbesondere konkrete Angaben darüber machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (BGHZ 126, 217, 225; BGH, Urt. v. 4. Juni 1996, aaO S. 2572;… Fischer in Zugehör, Handbuch der Anwaltshaftung Rn. 1005).

    Der Beklagte hat keine erheblichen Tatsachen vorgetragen, die für ein atypisches Verhalten des Klägers sprechen könnten (vgl. BGH, Urt. v. 4. Juni 1996 - IX ZR 51/95, NJW 1996, 2648, 2651; v. 2. Juli 1996 - IX ZR 299/95, NJW 1996, 3009).

    Denn der konkrete Umfang der anwaltlichen Pflichten richtet sich nach dem erteilten Mandat und den Umständen des einzelnen Falles (BGH, Urt. v. 4. Juni 1996, aaO S. 2649).

  • BGH, 09.06.1994 - IX ZR 125/93

    Zulässigkeit eines Grundurteils über eine Feststellungsklage; Beiziehung von …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Das gilt auch in dem hier vorliegenden Fall einer Unterlassung (vgl. BGHZ 126, 217, 225;… BGH, Urt. v. 16. Oktober 1984, aaO; v. 18. September 1997 - IX ZR 49/97, NJW 1998, 136, 137).

    Vielmehr muß er den Gang der Besprechung schildern, insbesondere konkrete Angaben darüber machen, welche Belehrungen und Ratschläge er erteilt und wie der Mandant darauf reagiert hat (BGHZ 126, 217, 225;… BGH, Urt. v. 4. Juni 1996, aaO S. 2572;… Fischer in Zugehör, Handbuch der Anwaltshaftung Rn. 1005).

  • BGH, 09.07.1998 - IX ZR 324/97

    Restitutionsansprüche auf der Grundlage von §§ 3 ff des Gesetzes zur Regelung …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Die Pflicht des Anwalts, die Interessen seines Auftraggebers nach jeder Richtung umfassend wahrzunehmen und sich so zu verhalten, daß Schädigungen des Mandanten möglichst vermieden werden, besteht grundsätzlich nur in den Grenzen des erteilten Mandats (…BGH, Urt. v. 29. April 1993 - IX ZR 101/92, NJW 1993, 2045; v. 4. Juni 1996 - IX ZR 51/95, NJW 1996, 2648, 2649; v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97, WM 1998, 2246, 2247 f; zur Steuerberaterhaftung vgl. auch BGHZ 128, 358, 361).

    Indes muß der Rechtsanwalt vor Gefahren, die ihm bekannt oder für ihn offenkundig sind, den Mandanten auch bei einem eingeschränkten Mandat warnen, wenn er Grund zu der Annahme hat, daß sich der Mandant der ihm drohenden Nachteile nicht bewußt ist (…BGH, Urt. v. 13. März 1997 - IX ZR 81/96, NJW 1997, 2168, 2169; v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97, WM 1998, 2246, 2247).

  • BGH, 16.10.1984 - VI ZR 304/82

    Beratungspflicht des Rechtsanwalts; Voraussetzungen des Schadensersatzanspruchs …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Zwar muß der Mandant die anwaltliche Pflichtverletzung als Voraussetzung seines Regreßanspruchs darlegen und gegebenenfalls beweisen (BGH, Urt. v. 16. Oktober 1984 - VI ZR 304/82, NJW 1985, 264, 265; v. 4. Juni 1996 - IX ZR 246/95, NJW 1996, 2571 f).

    Das gilt auch in dem hier vorliegenden Fall einer Unterlassung (vgl. BGHZ 126, 217, 225; BGH, Urt. v. 16. Oktober 1984, aaO; v. 18. September 1997 - IX ZR 49/97, NJW 1998, 136, 137).

  • BGH, 09.05.1956 - V ZR 95/55

    Ablauf der Nachfrist nach § 326 BGB

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Im Rahmen des Anspruchs auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung kann der Gläubiger nach der sogenannten Differenztheorie verlangen, so gestellt zu werden, wie er gestanden hätte, wenn der Vertrag ordnungsgemäß erfüllt worden wäre (BGHZ 2, 310, 313 f; 20, 338, 343).

    Da mit dem Erlöschen des Erfüllungsanspruchs (vgl. hierzu BGHZ 20, 338, 343 f; BGH, Beschl. v. 6. Oktober 1994 - V ZR 92/94, NJW 1994, 3351) auch der Auflassungsanspruch des Schuldners (Käufer) erlischt, kann der Gläubiger (Verkäufer) außer der Herausgabe des Grundstücks auch die Löschung einer bereits eingetragenen Auflassungsvormerkung sowie die Einwilligung in die Aufhebung der Auflassungserklärung und den Verzicht auf die Rechte aus der Eintragungsbewilligung für die Auflassungsvormerkung verlangen (§ 812 BGB; vgl. BGHZ 87, 156, 159 f).

  • RG, 22.05.1933 - VI 70/33

    1. Kann der Verkäufer im Falle des § 326 BGB. neben Schadensersatz wegen …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Dabei wird das Vertragsverhältnis in der Weise umgestaltet, daß an die Stelle der beiderseitigen Leistungspflichten ein einseitiges - am Erfüllungsinteresse ausgerichtetes - Abrechnungsverhältnis tritt, innerhalb dessen die einzelnen Ansprüche nur noch (unselbständige) Rechnungsposten sind (RGZ 141, 259, 262).

    Eine Einschränkung erfährt die Differenztheorie nach der Rechtsprechung aber insoweit, als der Gläubiger, der Schadensersatz wegen Nichterfüllung begehrt, hierdurch nicht gehindert wird, die bereits übergebene, aber noch nicht übereignete Sache aufgrund seines Eigentums herauszuverlangen (§ 985 BGB), weil mit dem Erfüllungsanspruch auch das Recht des Schuldners zum Besitz der Sache (§ 986 BGB) entfallen ist (RGZ 141, 259, 261;… BGH, Urt. v. 8. Februar 1966 - V ZR 131/63, WM 1966, 575, 576).

  • BGH, 30.09.1993 - IX ZR 73/93

    Anscheinsbeweis bei Rechtsberatungsvertrag

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Bei vernünftiger Betrachtungsweise lag aus damaliger Sicht im Blick auf die ungesicherte Vorleistung, die der Kläger zu erbringen hatte, und die Pfandlosigkeit der Käufer nur die Entscheidung nahe, im Wege des § 326 BGB a.F. vorzugehen (vgl. BGHZ 123, 311, 318).
  • BGH, 13.03.1997 - IX ZR 81/96

    Inhalt eines Anwaltsvertrages; Mitverschulden durch falsche Angaben gegenüber dem …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Indes muß der Rechtsanwalt vor Gefahren, die ihm bekannt oder für ihn offenkundig sind, den Mandanten auch bei einem eingeschränkten Mandat warnen, wenn er Grund zu der Annahme hat, daß sich der Mandant der ihm drohenden Nachteile nicht bewußt ist (BGH, Urt. v. 13. März 1997 - IX ZR 81/96, NJW 1997, 2168, 2169; v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97, WM 1998, 2246, 2247).
  • BGH, 25.03.1983 - V ZR 168/81

    Hinterlegung beim Notar und Vertragserfüllung

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Da mit dem Erlöschen des Erfüllungsanspruchs (vgl. hierzu BGHZ 20, 338, 343 f; BGH, Beschl. v. 6. Oktober 1994 - V ZR 92/94, NJW 1994, 3351) auch der Auflassungsanspruch des Schuldners (Käufer) erlischt, kann der Gläubiger (Verkäufer) außer der Herausgabe des Grundstücks auch die Löschung einer bereits eingetragenen Auflassungsvormerkung sowie die Einwilligung in die Aufhebung der Auflassungserklärung und den Verzicht auf die Rechte aus der Eintragungsbewilligung für die Auflassungsvormerkung verlangen (§ 812 BGB; vgl. BGHZ 87, 156, 159 f).
  • BGH, 18.09.1997 - IX ZR 49/97

    Umfang der Beratungspflicht eines Rechtsanwalts bei beurkundungsbedürftigen …

    Auszug aus BGH, 14.04.2005 - IX ZR 253/02
    Das gilt auch in dem hier vorliegenden Fall einer Unterlassung (vgl. BGHZ 126, 217, 225;… BGH, Urt. v. 16. Oktober 1984, aaO; v. 18. September 1997 - IX ZR 49/97, NJW 1998, 136, 137).
  • BGH, 19.12.2002 - VII ZR 101/02

    Zulassung der Revision wegen offensichtlicher Unrichtigkeit; Begriff der …

  • BGH, 26.01.1995 - IX ZR 10/94

    Umfang der Prüfungspflicht des Steuerberaters bei einem auf bestimmte Aufgaben …

  • BGH, 04.06.1996 - IX ZR 246/95

    Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme des Steuerberaters wegen …

  • BGH, 29.04.1993 - IX ZR 101/92

    Hinweispflicht des Anwalts bei drohender Verjährung von Ansprüchen gegen Dritte

  • BGH, 18.07.2003 - V ZR 187/02

    Verletzung rechtlichen Gehörs im Berufungsverfahren; Beruhen des Urteils auf dem …

  • BGH, 20.05.1994 - V ZR 64/93

    Umfang des Anspruchs des Verkäufers auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung

  • BGH, 02.07.1996 - IX ZR 299/95

    Kausalität eines Beratungsfehlers; Vermutung beratungsgerechten Verhaltens

  • BGH, 27.10.1982 - V ZR 136/81

    Grundstückskauf - Sicherungsabrede - Formerfordernis - Notarielle Beurkundung

  • BGH, 19.06.1951 - I ZR 118/50

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.10.1994 - V ZR 92/94

    Schadensersatzanspruch des Verkäufers wegen Nichterfüllung eines …

  • BGH, 08.02.1966 - V ZR 131/63

    Erfordernis notarieller Beurkundung bei Änderung von Grundstückskaufverträgen - …

  • RG, 28.02.1934 - I 245/33

    1. Steht es der Anwendung des Gesetzes betr. die Abzahlungsgeschäfte vom 16. Mai …

  • OLG Düsseldorf, 04.06.2024 - 24 U 1/23

    Schadensersatzanspruch eines Mandanten wegen behaupteter finanzieller Nachteile …

    Rn. 11 Die Pflicht des Anwalts, die Interessen seines Auftraggebers nach jeder Richtung umfassend wahrzunehmen und sich so zu verhalten, dass Schädigungen des Mandanten möglichst vermieden werden, besteht grundsätzlich nur in den Grenzen des erteilten Mandats (BGH, Urteile vom 29. April 1993 - IX ZR 101/92; v. 4. Juni 1996 - IX ZR 51/95; v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97; Beschluss vom 14. April 2005 - IX ZR 253/02, Rn. 10 mwN, jetzt und im Folgenden zitiert nach juris).

    Der Anwalt hat den Mandanten vor Gefahren zu warnen, die er erkennt (vgl. zur Steuerberaterhaftung BGH…, Urteil vom 4. Mai 2000 - IX ZR 142/99, Rn. 15) bzw. die sich bei ordnungsgemäßer Bearbeitung eines eingeschränkten Mandats aufdrängen, wenn er Grund zu der Annahme hat, dass sein Auftraggeber sich dieser Gefahr nicht bewusst ist (BGH, Urteile vom 13. März 1997 - IX ZR 81/96; vom 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97; Beschlüsse vom 14. April 2005 - IX ZR 253/02, Rn. 10 …und vom 7. Juli 2011 - IX ZR 161/09, Rn. 5).

  • OLG Düsseldorf, 04.06.2024 - 24 U 1/2324 U 1/23
    Rn. 6 Die Pflicht des Anwalts, die Interessen seines Auftraggebers nach jeder Richtung umfassend wahrzunehmen und sich so zu verhalten, dass Schädigungen des Mandanten möglichst vermieden werden, besteht grundsätzlich nur in den Grenzen des erteilten Mandats (BGH, Urteile vom 29. April 1993 - IX ZR 101/92; v. 4. Juni 1996 - IX ZR 51/95; v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97; Beschluss vom 14. April 2005 - IX ZR 253/02, Rn. 10 mwN, jetzt und im Folgenden zitiert nach juris).

    Der Anwalt hat den Mandanten vor Gefahren zu warnen, die er erkennt (vgl. zur Steuerberaterhaftung BGH…, Urteil vom 4. Mai 2000 - IX ZR 142/99, Rn. 15) bzw. die sich bei ordnungsgemäßer Bearbeitung eines eingeschränkten Mandats aufdrängen, wenn er Grund zu der Annahme hat, dass sein Auftraggeber sich dieser Gefahr nicht bewusst ist (BGH, Urteile vom 13. März 1997 - IX ZR 81/96; vom 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97; Beschlüsse vom 14. April 2005 - IX ZR 253/02, Rn. 10 …und vom 7. Juli 2011 - IX ZR 161/09, Rn. 5).

  • OLG Düsseldorf, 16.02.2016 - 24 U 182/14

    Voraussetzungen der Schutzwirkung eines Anwaltsvertrages zu Gunsten Dritter

    Auch dort obliegt es dem Rechtsanwalt nach Treu und Glauben, seinen Mandanten vor außerhalb des beschränkten Mandats liegenden Gefahren zu warnen, wenn diese Gefahren ihm bekannt oder offenkundig sind (…BGH v. 29.09.2011, IX ZR 184/08, Rn. 6 mwN, juris; v. 14.04.2005, IX ZR 253/02, Rn. 10 mwN, juris).
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