Rechtsprechung
| BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Kriegsdienstverweigerung und Wehrpflichtrecht - Begründung der Gewissensentscheidung - Revisibilität tatsächlich getroffener Feststellungen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Gelsenkirchen, 05.04.1963 - 2 K 222/62
- BVerwG, 13.02.1967 - VII B 91.63
- BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 358
- MDR 1969, 422
- DVBl 1969, 400
- DÖV 1969, 352
Wird zitiert von ... (142) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 11.05.1962 - VII C 143.60
Anspruch auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …
Auszug aus BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
Der Umstand, daß ein Kriegsdienstverweigerer nach seiner gesamten Persönlichkeit als ehrlich und glaubwürdig erscheint, nötigt das Verwaltungsgericht nicht, die Gewissensentscheidung, die er behauptet, im Zweifel als erwiesen anzusehen (Modifizierung von BVerwGE 14, 146 [150]).Der Kläger macht unter Berufung auf die Rechtsprechung des seinerzeit für Wehrpflichtsachen zuständigen VII. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, insbesondere auf die Entscheidung BVerwGE 14, 146, geltend, daß das Verwaltungsgericht nur dann das Vorliegen einer Gewissensentscheidung bei ihm hätte verneinen dürfen, wenn es auf Grund einer Würdigung seiner Gesamtpersönlichkeit zu dem Ergebnis gekommen wäre, daß es ihm, dem Kläger, an der allgemeinen Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit fehle.
- BVerwG, 18.11.1955 - II C 180.54
Unzulässige Vorwegnahme der Beweiswürdigung - Versäumnis der rechtzeitigen …
Auszug aus BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
Soweit es die Beweisaufnahme mit der Begründung abgelehnt hat, die Vernehmung des benannten Zeugen hätte die durch die bisherige Beweisaufnahme gewonnene Überzeugung des Verwaltungsgerichts nicht erschüttern können, liegt hierin eine unzulässige Vorwegnahme der Beweiswürdigung (BVerwGE 2, 329;… Baumbach, ZPO, 29. Aufl., § 286 Anm. 3;… Eyermann-Fröhler, VwGO, 4. Aufl., § 86 Anm. I 4 d Rdz. 19). - BVerwG, 09.11.1967 - VIII C 15.67
Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Verletzung von gerichtlichen …
Auszug aus BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
So hat denn auch der erkennende Senat selbst wiederholt ausgesprochen (vgl. z.B. das Urteil vom 9. November 1967 - BVerwG VIII C 15.67 -, NJW 1968, 1646 = BWV 1968, 234 = NZWehrr. 1968, 230), daß mit Rücksicht auf die Beweisnot, in der der Kriegsdienstverweigerer sich meist befinde, weil er hinsichtlich des Vorliegens einer Gewissensentscheidung nach den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungsprozeßrechts mit der materiellen Beweislast beschwert sei, der Beweiswert seiner förmlichen Aussage im Rahmen des Möglichen wohlwollend zu beurteilen sein werde.
- BVerwG, 28.03.1968 - VIII C 39.67
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. insbesondere das Urteil vom 28. März 1968 - BVerwG VIII C 39.67 -) hat das Verwaltungsgericht zusätzlich zu der persönlichen Vernehmung des Kriegsdienstverweigerers zur Klärung der Frage, ob dessen Weigerung auf einer echten Gewissensentscheidung beruht, im Rahmen seiner Pflicht zur Amtsermittlung darum bemüht zu sein, - und zwar auch ohne entsprechende Anträge der Beteiligten - alle sich ihm noch bietenden Erkenntnisquellen sorgfältig auszuschöpfen und insbesondere diejenigen Beweise zu erheben, die sich nach den Umständen des Falles anbieten oder als sachdienlich erweisen könnten. - BVerwG, 24.07.1959 - VII C 129.59
Auszug aus BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
Zu einer dahin gehenden Feststellung ist jedoch das Verwaltungsgericht nicht gezwungen; vielmehr hat es über diese Tatfrage nach seiner freien richterlichen Überzeugung zu befinden, und in einem Falle, in dem es den Nachweis nicht für erbracht hält, daß der Wehrpflichtige den Kriegsdienst mit der Waffe wirklich aus Gewissensgründen verweigert, wird dies nach den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungsrechts zu dessen Lasten gehen müssen (vgl. BVerwGE 9, 97). - BVerwG, 11.02.1966 - VII C 3.63
Verwaltungsrechtliche Ausgestaltung der Durchsetzung des Anspruchs auf …
Auszug aus BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 97.67
Der erkennende Senat sieht sich jedoch nicht imstande, jener Rechtsprechung des VII. Senats, die z.B. auch in dem Urteil vom 11. Februar 1966 - BVerwG VII C 3.63 - zum Ausdruck kommt, auch insoweit zu folgen, als dieser von dem Bestehen einer gesetzlichen Vermutung oder eines allgemeinen Erfahrungssatzes dafür ausgeht, daß ein Kriegsdienstverweigerer, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit als ehrlicher und glaubwürdiger Mensch zu beurteilen ist, im Zweifel hinsichtlich seiner Behauptung, er habe eine Gewissensentscheidung getroffen, eine objektiv zutreffende Darstellung gibt.
- BGH, 17.02.1970 - III ZR 139/67
Anastasia - Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts
Die neuere Rechtsprechung hat aber klargestellt, daß die schwierige Beweislage des Kriegsdienstverweigerers ihn nicht von seiner Beweispflicht befreie, und daß keine gesetzliche Vermutung oder ein allgemeiner Erfahrungssatz dafür bestehe, daß der Kriegsdienstverweigerer, wenn er als ehrlicher und glaubwürdiger Mensch zu beurteilen sei, damit auch ohne weiteres seine Behauptung erwiesen habe, er hätte die fragliche Gewissensentscheidung getroffen; die Verwaltungsgerichte müßten auch hier wie sonst nach ihrer freien richterlichen Überzeugung befinden; falls das Gericht den Nachweis nicht für erbracht halte, daß der Wehrpflichtige den Kriegsdienst mit der Waffe wirklich aus Gewissensgründen verweigere, gehe das nach allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungsrechts zu seinen Lasten (BVerwGE 30, 358). - BVerfG, 13.04.1978 - 2 BvF 1/77
Wehrpflichtnovelle
Teils wurde die Verfassungsmäßigkeit des Verfahrens in Frage gestellt, teils wurden jedenfalls Bedenken gegen die Möglichkeit eines hinreichend zuverlässigen Nachweises der Gewissensentscheidung als eines inneren Vorganges, gegen Gleichmäßigkeit, Transparenz und Objektivierbarkeit der anzuwendenden Bewertungskriterien sowie gegen eine Beweislastregelung zu Lasten des Kriegsdienstverweigerers vorgebracht (vgl. im einzelnen v. Zezschwitz, JZ 1970, S. 233 f.;… Berg, MDR 1974, S. 793 ff.;… Lange, MDR 1976, S. 89 ff. jeweils mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 11.06.1974 - VI B 42.74
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Im übrigen ist die von der Beschwerde zur Überprüfung gestellte Frage der Beweislast durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits abschließend geklärt und entschieden, so unter anderem durch die Urteile vom 31. Oktober 1968 (BVerwGE 30, 358), vom 18. Oktober 1972 (BVerwGE 41, 53), vom 23. März 1973 (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 48), Beschlüsse vom 12. Februar 1973 (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 45), vom 8. Mai 1973 - BVerwG VI B 11.73 - und vom 3. Dezember 1973 - BVerwG VI B 82.73 -.Beweiserleichterungen, welche über die in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts aus den Besonderheiten des Anerkennungsverfahrens entwickelten Gesichtspunkte hinausgehen (vgl. BVerwGE 30, 358 [360]; 7, 242 [247, 248]; Buchholz 448 Nr. 26, 29 zu § 25 WPflG), lassen sich nicht aus Art. 4 Abs. 3 GG herleiten.".
- BVerwG, 11.05.1977 - 6 CB 13.77
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - "Zwingende innere Verpflichtung" als …
Das gilt für die Rüge, das Verwaltungsgericht sei von den Urteilen vom 28. März 1968 - BVerwG VIII C 39.67 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 19), vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 - (BVerwGE 30, 358), vom 18. Oktober 1972 - BVerwG VIII C 46.72 - (BVerwGE 41, 53) und vom 4. Juli 1973 - BVerwG VI C 36.73 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 52) abgewichen, weil es die Aussagen des Klägers nur zum Teil gewürdigt und den Sachverhalt nicht hinreichend aufgeklärt habe.- Die auf die Anwendung sachlichen Rechts bezogene Rüge, das angefochtene Urteil sei mit den Entscheidungen vom 22. November 1974 - BVerwG VI C 247.73 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 80) und vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 - (…a.a.O.) nicht vereinbar, ist zwar zulässig, aber unbegründet.
Endlich geht die Berufung der Beschwerde auf das Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 - (…a.a.O.) fehl.
- BVerwG, 06.02.1978 - 6 B 36.77
Abweichung von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu den …
Diese Auffassung, die zwar der zunächst für Kriegsdienstverweigerungssachen zuständige 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in dem - auch in der Beschwerdeschrift zitierten - Urteil vom 11. Mai 1962 - BVerwG 7 C 143.60 - (BVerwGE 14, 146 = NJW 1962, 1736) für Zweifelsfälle vertreten hatte, ist bereits von dem 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in der Entscheidung BVerwGE 30, 358 dahin modifiziert worden, daß eine Beweisregel dieser Art im Sinne einer gesetzlichen Vermutung oder eines allgemeinen Erfahrungssatzes nicht besteht. - BVerwG, 18.10.1972 - VIII C 46.72
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …
Keinesfalls aber können sie dem Verwaltungsgericht eine Prüfung des Vorliegens oder Fehlens der anspruchsbegründenden tatsächlichen Voraussetzungen ersparen (vgl. BVerwGE 30, 358 [360 f.]). - BVerwG, 26.04.1977 - 6 CB 6.77
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Unterlassene Vernehmung von Zeugen - …
Das gilt für die Rüge, das Verwaltungsgericht sei von den Urteilen vom 28. März 1968 - BVerwG VIII C 39.67 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 19), vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 - (BVerwGE 30, 358), vom 18. Oktober 1972 - BVerwG VIII C 46.72 - (BVerwGE 41, 53) und vom 4. Juli 1973 - BVerwG VI C 36.73 - (Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 52) abgewichen, weil es den Sachverhalt nicht hinreichend aufgeklärt und damit § 86 Abs. 1 VwGO verletzt habe.- Die auf die Anwendung sachlichen Rechts bezogene Rüge, das angefochtene Urteil sei mit den Entscheidungen vom 22. November 1974 - BVerwG VI C 247.73 - (…a.a.O.) und vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 - (…a.a.O.) nicht vereinbar, ist zwar zulässig, aber unbegründet.
Endlich geht die Berufung der Beschwerde auf das Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 - (…a.a.O.) fehl.
- BVerwG, 23.03.1973 - VI C 81.73
Beweis einer Gewissensentscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe - …
Keinesfalls aber können sie den Verwaltungsgericht eine Prüfung des Vorliegens oder Fehlens der anspruchsbegründenden tatsächlichen Voraussetzungen ersparen (vgl. BVerwGE 30, 358 [360 f.]).Denn so wenig dem Gesetz eine Vermutung dahin zu entnehmen ist, daß ein Kriegsdienstverweigerer, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit als ehrlicher und glaubwürdiger Mensch zu beurteilen ist, im Zweifel hinsichtlich seiner Behauptung, er habe eine Gewissensentscheidung getroffen, eine objektiv zutreffende Darstellung gibt, besteht ein Erfahrungssatz in dieser Richtung (vgl. Urteil vom 16. Oktober 1969 - BVerwG VIII C 103.67 - in Weiterführung von BVerwGE 30, 358).
- BVerwG, 24.04.1969 - VIII C 93.67
Rechtsmittel
Diese Ausführungen in den angeführten Urteilen hat jedoch der erkennende Senat in seinem grundsätzlichen Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 97.67 -, MDR 1969, 422, das zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung bestimmt ist, in einem einschränkenden Sinne ausgelegt. - BVerwG, 24.10.1973 - VI C 126.73
Recht der Kriegsdienstverweigerung - Materielle Beweislast des …
Keinesfalls aber können sie dem Verwaltungsgericht eine Prüfung des Vorliegens oder Fehlens der anspruchsbegründenden tatsächlichen Voraussetzungen ersparen (vgl. BVerwGE 30, 358 [360 f.]).Auch dazu hat bereits der VIII. Senat in Abkehr von der früheren Rechtsprechung des VII. Senats entschieden (vgl. u.a. BVerwGE 30, 358 [360]), daß dem Gesetz weder eine Vermutung dahin zu entnehmen ist, daß ein Kriegsdienstverweigerer, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit als ehrlicher und glaubwürdiger Mensch zu beurteilen ist, in Zweifel hinsichtlich der Behauptung, er habe eine Gewissensentscheidung getroffen, eine objektiv zutreffende Darstellung gibt, noch ein Erfahrungssatz in dieser Richtung besteht.
- BVerwG, 13.12.1974 - VI C 249.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 22.11.1974 - VI C 247.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.03.1973 - VI C 105.73
- BVerwG, 13.05.1974 - VI CB 186.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 22.03.1973 - VI B 5.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Vorliegen einer Gewissensentscheidung …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 82.73
Anforderungen an die Bejahung der Beweisfrage bei Berufung des …
- BVerwG, 04.07.1973 - VI C 92.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.03.1973 - VI C 90.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 14.10.1980 - 6 CB 148.80
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Absolute …
- BVerwG, 10.08.1973 - VI C 129.73
Anspruch auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 97.73
Erfordernis des Vortrags einleuchtender Gründe für die Kriegsdienstverweigerung …
- BVerwG, 04.07.1973 - VI C 74.73
Feststellung der Berechtigung zur Kriegsdienstverweigerung - Vorliegen eines …
- BVerwG, 17.04.1970 - VIII B 244.67
Berücksichtigung der gesamten Persönlichkeit des Antragstellers beim Antrag auf …
- BVerwG, 17.04.1970 - VIII B 119.67
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Situationsbedingte Kriegsverweigerung - …
- BVerwG, 26.11.1969 - VIII C 101.67
Voraussetzungen der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Reichweite der …
- BVerwG, 13.12.1974 - VI C 228.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 27.11.1974 - VI C 122.73
Beweislast in Kriegsdienstverweigerungssachen - Recht zur …
- BVerwG, 10.08.1973 - VI C 106.73
Beweisanforderungen in Kriegsdienstverweigerungssachen - Anerkennung als …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 79.73
Feststellung der Berechtigung zur Verweigerung der Kriegsdienstverweigerung - …
- BVerwG, 22.09.1971 - VIII B 25.69
Gerichtliche Überprüfung der Gewissensentscheidung eines Wehrdienstverweigerers - …
- BVerwG, 18.09.1969 - VIII B 56.67
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 38.67
Begriff des Gewissens bei Kriegsdienstverweigerung
- BVerwG, 01.07.1969 - VIII B 66.67
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 01.07.1969 - VIII B 64.67
Voraussetzungen der Zulassung der Revision in Wehrdienstsachen - Feststellung der …
- BVerwG, 13.12.1974 - VI C 252.73
Anforderungen an den Nachweis einer Gewissensentscheidung i.R.d. Anerkennung als …
- BVerwG, 27.11.1974 - VI C 3.74
Kriegsdienstverweigerung eines Wehrpflichtigen - Nachweis des "subjektiven …
- BVerwG, 06.08.1973 - VI CB 140.73
- BVerwG, 26.11.1969 - VIII CB 50.69
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Zweifel an der …
- VG Wiesbaden, 23.10.1973 - III/2 E 73/73
Kriegsdienstverweigerung eines Wehrpflichtigen ; Anforderungen an eine …
- BVerwG, 03.05.1976 - 6 CB 91.75
Unterlassen der Protokollierung von Parteiaussagen und Zeugenaussagen - …
- BVerwG, 04.07.1973 - VI C 36.73
Verletzung der Aufklärungspflicht als Verfahrensmangel durch fehlende Vernehmung …
- BVerwG, 22.11.1974 - VI C 241.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 03.12.1973 - VI B 82.73
Voraussetzungen des Anspruchs auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - …
- BVerwG, 17.07.1974 - VI C 25.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Beweisanforderungen für das Vorliegen …
- BVerwG, 09.12.1974 - VI CB 49.74
Das Recht der Kriegsdienstverweigerung - Begründetheit einer …
- BVerwG, 21.12.1973 - VI CB 177.73
Anforderung an die Darlegung eines Verfahrensmangels - Allgemeine Glaubwürdigkeit …
- BVerwG, 14.03.1979 - 6 B 19.79
Berücksichtigung der gesamten Persönlichkeit des Antragstellers und seine …
- BVerwG, 30.10.1975 - 6 CB 61.75
Ernst und Tiefe einer Gewissensentscheidung
- BVerwG, 17.07.1974 - VI C 48.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Ausreichen der allgemeinen …
- BVerwG, 23.03.1973 - VI C 83.73
Beweis einer Gewissensentscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe - Rüge …
- BVerwG, 27.11.1974 - VI C 248.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 16.10.1969 - VIII C 103.67
Recht der Kriegsdienstverweigerung - Abgrenzung zwischen Verfahrensrügen und …
- BVerwG, 31.10.1968 - VIII C 19.67
Rechtsmittel
- BVerwG, 02.05.1975 - VI CB 11.74
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Antrag auf Beeidigung
- BVerwG, 14.08.1974 - VI C 107.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Nachweis einer Gewissensentscheidung …
- BVerwG, 23.03.1973 - VI C 98.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 02.10.1974 - VI CB 223.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 18.09.1974 - VI CB 70.74
Zulassungsgrund der Abweichung im Wehrpflichtverfahren - Ablehnung des Krieges …
- BVerwG, 05.02.1970 - VIII C 68.68
Voraussetzungen der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Erklärung eines …
- BVerwG, 26.06.1981 - 6 C 178.80
Vollständige Überprüfung auf die Verletzung von revisiblem Recht im Rahmen einer …
- BVerwG, 26.06.1981 - 6 C 155.80
Rüge unzureichender Urteilsbegründung - Nachweis einer Gewissensentscheidung …
- BVerwG, 10.06.1981 - 6 C 156.80
Anforderungen an die Urteilsbegründung in Kriegsdienstverweigerungssachen - …
- BVerwG, 11.08.1975 - 6 CB 43.75
Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Voraussetzungen für das …
- BVerwG, 25.04.1975 - VI C 92.74
Vorraussetzungen für die Aufklärungsrüge in Kriegsdienstverweigerungssachen - …
- BVerwG, 13.12.1974 - VI C 237.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 04.12.1974 - VI C 240.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 22.11.1974 - VI C 31.74
Definition der Gewissensentscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe - …
- BVerwG, 13.08.1974 - VI ER 201.74
Rechtsmittel
- BVerwG, 10.08.1973 - VI C 110.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 04.07.1973 - VI C 16.73
Feststellung einer Berechtigung zur Kriegsdienstverweigerung - Geeignetheit von …
- BVerwG, 27.04.1971 - VIII B 93.68
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer auf Grund einer Gewissensentscheidung - …
- BVerwG, 26.03.1971 - VIII CB 10.69
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 15.01.1970 - VIII C 118.67
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Verletzung der gerichtlichen …
- BVerwG, 06.08.1969 - VIII B 27.68
Rechtsmittel
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 224.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anerkennung als …
- BVerwG, 05.05.1983 - 6 B 42.83
Gewissensentscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe - Grundrecht der …
- BVerwG, 01.10.1982 - 6 B 56.82
Nichtzulassungsbeschwerde mit dem Ziel der Anerkennung als …
- BVerwG, 03.02.1982 - 6 C 41.81
Bildung der richterlichen Überzeugung bei der Anerkennung einer …
- BVerwG, 08.10.1980 - 6 C 23.80
Beweisanforderungen in Kriegsdienstverweigerungssachen - Maßgeblichkeit der …
- BVerwG, 05.07.1977 - 6 CB 21.77
Anforderungen an die Verinnerlichung einer nachhaltigen persönlichen Bindung des …
- BVerwG, 30.06.1975 - VI C 93.74
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Begriff der Gewissensentscheidung - …
- BVerwG, 22.11.1974 - VI C 242.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 15.01.1974 - VI B 75.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Ansehen einer …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 84.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die Darlegungung von …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 95.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Bestehen unvermeidlicher …
- BVerwG, 23.03.1973 - VI C 86.73
- BVerwG, 17.04.1970 - VIII B 229.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anerkennung als …
- BVerwG, 17.04.1970 - VIII B 169.67
Verweigerung des Kriegsdienstes auf Grund einer Gewissensentscheidung - …
- BVerwG, 03.04.1970 - VIII B 108.67
Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Begriff der …
- BVerwG, 20.11.1969 - VIII B 87.67
Definition des Begriffs der Gewissensentscheidung - Entscheidung gegen den …
- BVerwG, 16.10.1969 - VIII C 81.67
Rechtsmittel
- BVerwG, 01.08.1983 - 6 B 49.83
Notwendigkeit der Bezeichnung der in der Revision zu klärenden Rechtsfragen
- BVerwG, 11.11.1980 - 6 B 91.80
Anerkennung einer rational motivierten Gewissensentscheidung innerhalb der …
- BVerwG, 13.11.1974 - VI B 53.74
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 14.08.1974 - VI C 102.73
Vorliegen einer Gewissensentscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe - …
- BVerwG, 30.11.1973 - VI C 115.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 10.08.1973 - VI C 114.73
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an den Nachweis einer …
- BVerwG, 25.07.1973 - VI C 144.73
Zurückstellung vom Wehrdienst und die Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 87.73
Feststellung der Berechtigung einer Kriegsdienstverweigerung - Anforderungen an …
- BVerwG, 11.07.1973 - VI C 85.73
Anforderungen an das Vorliegen von Gründen bei der Entscheidung der …
- BVerwG, 28.09.1972 - VIII B 24.72
Rechtsmittel
- BVerwG, 01.09.1972 - VIII B 51.71
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer wegen Vorliegens schwerer …
- BVerwG, 04.05.1972 - VIII C 43.69
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
- BVerwG, 27.01.1972 - VIII C 122.69
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen
- BVerwG, 16.09.1971 - VIII B 15.69
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 09.11.1970 - VIII B 57.68
Relevanz der sprachlichen Darstellung bei Prüfung der Glaubhaftigkeit einer …
- BVerwG, 16.06.1970 - VIII B 4.68
Rechtsmittel
- BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 91.68
Ablehnung der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen
- BVerwG, 05.02.1970 - VIII CB 59.68
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen - Zulässige Berufung …
- BVerwG, 04.12.1969 - VIII CB 107.68
Voraussetzung eines inneren Zwangs zur Anerkennung einer Gewissensentscheidung - …
- BVerwG, 26.11.1969 - VIII C 104.67
Das Recht auf Verweigerung des Kriegsdienstes - Der Begriff der …
- BVerwG, 20.11.1969 - VIII B 123.68
Rechtsmittel
- BVerwG, 22.09.1969 - VIII B 63.67
- BVerwG, 04.09.1969 - VIII B 58.68
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anerkennung als …
- BVerwG, 04.09.1969 - VIII B 32.68
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an eine …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 50.67
Voraussetzungen einer Zulassungsbeschwerde
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 97.67
Voraussetzungen der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Begriff der …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 88.67
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 164.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anerkennung als …
- BVerwG, 30.06.1969 - VIII B 62.67
Rechtsmittel
- BVerwG, 13.06.1969 - VIII B 48.67
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
- BVerwG, 03.06.1969 - VIII B 41.67
Voraussetzungen der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Begriff der …
- BVerwG, 14.05.1969 - VIII B 27.67
Voraussetzungen für die Anerkennung eines Wehrpflichtigen als …
- BVerwG, 06.03.1969 - VIII B 21.67
- BVerwG, 14.02.1969 - VIII B 20.67
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Anerkennung als …
- BVerwG, 08.05.1973 - VI B 11.73
Rechtsmittel
- BVerwG, 14.10.1971 - VIII C 82.69
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
- BVerwG, 10.07.1970 - VIII B 41.68
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Revisionszulassung im Wehrpflichtrecht …
- BVerwG, 18.12.1969 - VIII B 39.68
Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Anerkennung als …
- BVerwG, 08.10.1969 - VIII B 90.68
Anforderungen an die Beschwerdeschrift im Kriegsdienstverweigerungsverfahren - …
- BVerwG, 02.10.1969 - VIII B 77.67
Berücksichtigung der gesamten Persönlichkeit und des sittlichen Verhaltens eines …
- BVerwG, 11.09.1969 - VIII B 49.67
Bestehen eines Anspruchs auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer wegen …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 68.67
Anforderungen an die Beurteilung der allgemeinen Glaubwürdigkeit eines …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 34.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anerkennung als …
- BVerwG, 25.06.1969 - VIII B 30.67
Erfordernis einer Würdigung der Gesamtpersönlichkeit eines …
- BVerwG, 25.06.1969 - VIII B 28.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Verneinung des Vorliegens …
- BVerwG, 13.06.1969 - VIII B 55.67
Voraussetzungen der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Begriff der …
- BVerwG, 10.02.1969 - VIII B 16.67
Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Nichtzulassung der Revision mangels …
- BVerwG, 27.07.1983 - 6 B 52.83
Einhaltung der Grundsätze zum Nachweis einer Gewissensentscheidung gegen den …
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 86.67
Voraussetzungen für die Zulassung der Revision in Wehrpflichtsachen - …
- BVerwG, 25.04.1972 - VIII B 49.71
Bestimmung der allgemeinen Glaubwürdigkeit eines Kriegsdienstverweigerers
- BVerwG, 14.02.1969 - VIII B 24.67
Zulässigkeit von Fragen über bloß gedachte Konfliktsituationen im Verfahren über …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 17.10.1968 - VIII C 178.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf weitere Zurückstellung eines Sohnes vom Wehrdienst aufgrund der erforderlichen wissenschaftlichen und praktischen Ausbildung - Unentbehrlichkeit eines Kindes für die elterliche Fabrik - Erreichen mindestens eines Drittels der erforderlichen Ausbildungszeit - ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
WpflG § 5, § 12 Abs. 4, 6
Verfahrensgang
- VG Wiesbaden, 03.02.1967 - II/1 804/66
- BVerwG, 17.10.1968 - VIII C 178.67
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 281
- MDR 1969, 339
- MDR 1969, 422
- DVBl 1969, 406
Wird zitiert von ... (39) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 16.07.1963 - VII C 96.62
Anforderungen an das Vorliegen einer Wehrdienstausnahme - Voraussetzungen des …
Auszug aus BVerwG, 17.10.1968 - VIII C 178.67
Die Zurückstellung vom vollen Grundwehrdienst ist grundsätzlich zu versagen, wenn die als Zurückstellungsgrund geltend gemachte besondere Härte der Einberufung durch einen vorübergehenden Aufschub der Dienstleistung nicht vermieden werden kann (Bestätigung von BVerwGE 16, 224 und 18, 62).Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß sie unter solchen Umständen vom Wehrpflichtigen nicht verlangt und von den Wehrbehörden nicht angeordnet werden kann (BVerwGE 16, 224 [228]; 18, 62).
- BVerwG, 14.02.1964 - VII C 81.63
Wehrpflichtrechtliche Unentbehrlichkeit für die Erhaltung und Fortführung eines …
Auszug aus BVerwG, 17.10.1968 - VIII C 178.67
Die Zurückstellung vom vollen Grundwehrdienst ist grundsätzlich zu versagen, wenn die als Zurückstellungsgrund geltend gemachte besondere Härte der Einberufung durch einen vorübergehenden Aufschub der Dienstleistung nicht vermieden werden kann (Bestätigung von BVerwGE 16, 224 und 18, 62).Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß sie unter solchen Umständen vom Wehrpflichtigen nicht verlangt und von den Wehrbehörden nicht angeordnet werden kann (BVerwGE 16, 224 [228]; 18, 62).
- BVerwG, 16.07.1963 - VII C 85.62
Anspruch auf Zurückstellung vom Wehrdienst - Besonderer Notstand bei einer …
Auszug aus BVerwG, 17.10.1968 - VIII C 178.67
Die Einberufung angesichts einer zu erwartenden persönlichen Not nächster Angehöriger (vgl. insoweit BVerwGE 16, 222) wird vom Gesetz ohne weitere Prüfung als eine unzumutbare Härte für den Wehrpflichtigen angesehen. - BVerwG, 14.07.1967 - VIII B 136.67
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.10.1968 - VIII C 178.67
Durch Beschluß vom 14. Juli 1967 - BVerwG VIII B 136.67 - hat der erkennende Senat den Beschluß des Verwaltungsgerichts über die Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage aufgehoben.
- BVerwG, 10.12.1969 - VIII C 207.67
Rechtsmittel
Da die Zurückstellung nur auf den vorübergehenden Aufschub, nicht aber auf die Aufhebung der Dienstleistungspflicht gerichtet ist, kann die besondere Härte ihre Ursache voraussetzungsgemäß nicht in der Inanspruchnahme des Wehrpflichtigen für die Wehrdienstleistung überhaupt haben, sondern in der besonderen Belastung, die die Heranziehung zur Dienstleistung gerade zu dem festgesetzten Einberufungszeitpunkt unter besonders erschwerenden Verhältnissen für den Wehrpflichtigen bedeutet (BVerwGE 30, 281 [283]). - BVerwG, 07.06.1972 - VIII C 54.71
Unentbehrlichkeit im privaten Betrieb - Härtefall durch Einziehung zur Bundeswehr …
Nach der bisherigen Rechtsprechung des Senats liegt in einem Fall, wie dem hier gegebenen, eine besondere Härte im Sinne des § 12 Abs. 4 WPflG, ausgenommen der Fall Satz 2 Nr. 1 Buchst. b, nicht vor, wenn der Härtegrund vor Vollendung des 25. Lebensjahres des Wehrpflichtigen durch Zurückstellung nicht dauernd behebbar ist (BVerwGE 30, 281; Urteil vom 17. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 87.67 = Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 3; Urteil vom 16. Juli 1970 - BVerwG VIII C 208.67 = Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 45 = NJW 1971, 479 = BWV 1971, 67; zuletzt Urteil vom 11. November 1971 - BVerwG VIII C 40.70 - NJW 1972, 885). - BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 101.68
Verletzung der gerichtlichen Sachaufklärungspflicht
Sollte sich herausstellen, daß der Kläger nach Lage der Verhältnisse im väterlichen Unternehmen zum Einberufungszeitpunkt unentbehrlich war, so wäre gleichwohl das Vorliegen eines Zurückstellungsgrundes zu verneinen, wenn davon ausgegangen werden müßte, daß die gegenüber der Einberufung geltend gemachte besondere Härte vor der Vollendung des 25. Lebensjahres des Klägers durch einen - mit der Zurückstellung allein erreichbaren - vorübergehenden Aufschub der Dienstleistung nicht vermieden werden kann (vgl. BVerwGE 30, 281).
- BVerwG, 17.12.1970 - VIII C 30.69
Unentbehrlichkeit eines Wehrpflichtigen im landwirtschaftlichen Betrieb der …
Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. zuletzt BVerwGE 30, 281) ist jedoch tatbestandliche und daher auch vom Gericht zu prüfende Voraussetzung einer Zurückstellung nach § 12 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a, Nr. 2 und 3 nicht nur die besondere Härte, sondern auch entweder deren Behebbarkeit durch Zurückstellung im Sinne und in den Schranken des § 12 Abs. 6 Satz 1 oder das Vorliegen einer zugleich unzumutbaren Härte im Sinne des § 12 Abs. 6 Satz 2 WpflG. - BVerwG, 19.03.1970 - VIII C 68.69
Anfechtung der Einberufung zum Wehrdienst unter Hinweis auf Zurückstellungsgründe …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kann die Zurückstellung vom vollen Grundwehrdienst nicht begehrt werden, wenn der geltend gemachte, auf eine besondere Härte gestützte Zurückstellungsgrund auch zu jedem anderen Zeitpunkt vor der Vollendung des 25. Lebensjahres des Wehrpflichtigen gegeben sein würde und deshalb innerhalb dieser durch § 12 Abs. 6 WpflG festgelegten zeitlichen Grenze durch einen Aufschub der Einberufung nicht behoben werden kann (BVerwGE 30, 281). - BVerwG, 26.06.1969 - VIII C 82.68
Anordnung der sofortigen Vollziehung des Musterungsbescheids - Berufung auf …
Die Zurückstellung ist - wie der Senat zuletzt im Urteil BVerwGE 30, 281 ausgeführt hat - voraussetzungsgemäß nicht auf die Aufhebung, sondern nur auf einen einstweiligen Aufschub der Dienstleistung gerichtet. - BVerwG, 14.05.1975 - VIII C 25.73
Zurückstellung eines Pianisten von der Pflicht zum Wehrdienst - Unzumutbare Härte …
Das hat der Senat bereits mehrfach entschieden (BVerwGE 30, 281 [284]; Urteile vom 17. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 87.67 - [Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 3], vom 26. November 1970 - BVerwG VIII C 95.69 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 49] und vom 15. November 1972 - BVerwG VIII C 77.71 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 65]). - BVerwG, 11.11.1971 - VIII C 100.69
Möglichkeit einer Zurückstellung vom Wehrdienst wegen geltend gemachter …
Sie führt nicht zu der gänzlichen oder teilweisen Befreiung von der Dienstleistung, sondern allein zu deren Verschiebung auf einen späteren Zeitraum (BVerwGE 30, 281; Urteil vom 26. Juni 1969 - BVerwG VIII C 82.68 - [DÖV 1969, 755 = BWV 1970, 284]). - BVerwG, 09.06.1971 - VIII C 41.69
Abgrenzung von Anfechtungsklage und Verpflichtungsklage bei einem Angriff gegen …
Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. zuletzt BVerwGE 30, 281) ist tatbestandliche und daher auch vom Gericht zu prüfende Voraussetzung einer Zurückstellung nach § 12 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a, Nr, 2 und Nr. 3 WpflG nicht nur die besondere Härte als solche, sondern auch entweder deren Behebbarkeit durch Zurückstellung im Sinne und in den Schranken des § 12 Abs. 6 Satz 1 WpflG oder das Vorliegen einer zugleich unzumutbaren Härte im Sinne des § 12 Abs. 6 Satz 2 WpflG. - BVerwG, 11.11.1971 - VIII C 144.69
Vorzeitige Entlassung aus dem Wehrdienst - Härtegründe für die Entlassung aus dem …
Für die Zurückstellung ergibt sich dies aus Begriff und Wesen dieser Wehrdienstausnahme in der Regelung, die sie durch § 12 Abs. 4 und 6 WpflG gefunden hat (vgl. dazu BVerwGE 30, 281). - BVerwG, 24.06.1971 - VIII C 76.69
Unentbehrlichkeit in einem Gewerbebetrieb - Geltendmachung eines …
- BVerwG, 14.11.1973 - VIII C 203.72
Rechtsmittel
- BVerwG, 26.11.1970 - VIII C 95.69
Ablehnung eines Antrags auf Zurückstellung vom Wehrdienst - Erfordernis der …
- BVerwG, 18.02.1976 - 8 C 39.75
Promotionsverfahren eines Diplomchemikers als Ausbildungsabschnitt i.S.d. …
- BVerwG, 28.01.1971 - VIII C 102.70
Unentbehrlichkeit für einen elterlichen Betrieb - Verletzung der gerichtlichen …
- BVerwG, 19.03.1970 - VIII C 206.67
Anspruch auf eine Zurückstellungsentscheidung im Falle des Ablaufs der geltend …
- BVerwG, 14.10.1969 - VIII CB 68.69
Zurückstellung vom vollen Grundwehrdienst zur Vermeidung der Unterbrechung des …
- BVerwG, 01.03.1978 - 8 C 1.77
Zurückstellung eines Piloten vom Wehrdienst wegen drohenden Verlustes des …
- BVerwG, 18.02.1976 - VIII C 66.74
Anspruch eines Kriegsdienstverweigerers auf Zurückstellung vom Zivildienst - …
- BVerwG, 11.11.1971 - VIII C 40.70
Zulässigkeit der Heranziehung zum vollen Wehrdienst bei Fehlen der …
- BVerwG, 28.01.1971 - VIII C 70.68
Zurückstellung wegen Sicherung der Unternehmensnachfolge - Besondere Härte durch …
- BVerwG, 16.07.1970 - VIII C 208.67
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.01.1977 - 8 C 2.76
Heranziehung eines Biochemikers zum Grundwehrdienst während des …
- BVerwG, 29.01.1975 - VIII C 55.73
Heranziehung zum Grundwehrdienst in zeitlich getrennten Abschnitten - …
- BVerwG, 11.11.1971 - VIII C 111.69
Einberufung zum vollen Grundwehrdienst - Unentbehrlichkeit im elterlichen Betrieb …
- BVerwG, 10.03.1971 - VIII C 35.68
Rechtlich geschütztes Interesse des Wehrpflichtigen an dem Fortbestand der …
- BVerwG, 26.06.1969 - VIII C 111.68
Zurückstellung von der Wehrpflicht zur Vermeidung einer Unterbrechung des …
- BVerwG, 12.06.1980 - 8 B 33.80
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Zurückstellung vom Wehrdienst …
- BVerwG, 18.02.1976 - VIII C 93.74
Rechtsmittel
- BVerwG, 18.02.1976 - 8 C 27.75
Vorliegen eines Härtefalls
- BVerwG, 17.02.1972 - VIII C 52.70
Rechtmäßigkeit einer Einberufung zum vollen Grundwehrdienst
- BVerwG, 05.05.1971 - VIII CB 111.69
- BVerwG, 01.10.1970 - VIII C 120.69
Zurückstellung vom zivilen Ersatzdienst wegen eines Studiums der …
- BVerwG, 03.08.1970 - VIII CB 103.68
Annahme verschiedener Ausbildungsabschnitte bei der stufenweisen Hinführung auf …
- BVerwG, 25.02.1970 - VIII B 3.68
Rechtsmittel
- BVerwG, 27.02.1969 - VIII C 44.67
Rechtsmittel
- BVerwG, 13.01.1972 - VIII B 2.72
Einberufung eines Wehrpflichtigen vor Vollendung des 25. Lebensjahres trotz …
- BVerwG, 09.11.1971 - VIII C 149.71
Geltendmachung eines Zeitverlustes für die Ausbildung durch Verschulden der …
- BVerwG, 02.03.1970 - VIII B 37.68
Anfechtung eines Musterungsbescheids sowie eines Einberufungsbescheids - Antrag …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Landbeschaffung für Aufgaben der Verteidigung - Vermeidbarkeit der Eigentumsentziehung - Zustandekommen eines Nutzungsverhältnisses - Höhe des angemessenen Nutzungsentgeltes
- Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
LBG § 12 Abs. 2
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 07.03.1966 - VII A 3/66
- BVerwG, 10.04.1967 - IV B 93.66
- BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Papierfundstellen
- BVerwGE 31, 81
- MDR 1969, 422
- DVBl 1969, 210
- DÖV 1969, 504
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 19.10.1966 - IV C 57.65
Anfechtungsklage gegen einen Enteignungsbeschluss - Alternative Begründung eines …
Auszug aus BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Die Klägerin trifft - anders als im Hinblick auf Verhandlungen über den freihändigen Erwerb (vgl. dazu die Urteile vom 19. Oktober 1966 - BVerwG IV C 57.65 - [MDR 1967, 241] und vom 26. April 1968 - BVerwG IV C 156.65 - [S. 9]) - keine förmliche Pflicht, vor Einleitung des Enteignungsverfahrens in Verhandlungen über den Abschluß eines Nutzungsvertrages einzutreten.Das kann auch schwerlich anders sein, weil sich die Frage, ob eine solche Maßnahme im Vergleich zur Eigentumsentziehung wirklich den milderen Eingriff enthält, ausschlaggebend bestimmt nach der "Interessenlage des Betroffenen, wie er selbst sie versteht und bewertet" (Urteil vom 19. Oktober 1966 - BVerwG IV C 57.65 - [S. 14]; insoweit in MDR 1967, 241 nicht abgedruckt).
- BGH, 08.05.1967 - III ZR 148/65
Höhe einer Enteignungsentschädigung - Verlegen einer Gasfernleitung auf …
Auszug aus BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Die Gewährung nur einer "Anerkennungsgebühr", von der die Klägerin gelegentlich gesprochen hat, reicht deshalb auch nur dann aus, wenn das Grundstück sowohl in seinem Ertragswert als auch in seinem Verkehrswert keine Einschränkung erfährt (vgl. Pagendarm in Wertpapier-Mitteilungen 1965, Sonderbeilage 5 S. 19 mit Nachweisen sowie BGH, Urteil vom 8. Mai 1967 - III ZR 148/65 - in DRiZ 1967, 308 [309] mit weiteren Nachweisen). - BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57
Bausperre aus Planungsgründen
Auszug aus BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Sicherlich kann der zu entschädigende Substanzverlust, d.h. die Einbuße, die am Sachobjekt selbst eintritt, im Ausschluß der Nutzbarkeit bestehen und dann der Wert dieser Nutzbarkeit auszugleichen sein (vgl. BGH, Urteil vom 25. Juni 1959 - III ZR 22.0/57 - in BGHZ 30, 338 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] [351 f.] und Urteil vom 4. Juni 1962 - III ZR 163/61 - in BGHZ 37, 269 [274]).
- BGH, 04.06.1962 - III ZR 163/61
Enteignungsentschädigung bei dauerndem Bauverbot betroffenem Grundstück
Auszug aus BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Sicherlich kann der zu entschädigende Substanzverlust, d.h. die Einbuße, die am Sachobjekt selbst eintritt, im Ausschluß der Nutzbarkeit bestehen und dann der Wert dieser Nutzbarkeit auszugleichen sein (vgl. BGH, Urteil vom 25. Juni 1959 - III ZR 22.0/57 - in BGHZ 30, 338 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] [351 f.] und Urteil vom 4. Juni 1962 - III ZR 163/61 - in BGHZ 37, 269 [274]). - BVerwG, 26.04.1968 - IV C 156.65
Auszug aus BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Die Klägerin trifft - anders als im Hinblick auf Verhandlungen über den freihändigen Erwerb (vgl. dazu die Urteile vom 19. Oktober 1966 - BVerwG IV C 57.65 - [MDR 1967, 241] und vom 26. April 1968 - BVerwG IV C 156.65 - [S. 9]) - keine förmliche Pflicht, vor Einleitung des Enteignungsverfahrens in Verhandlungen über den Abschluß eines Nutzungsvertrages einzutreten. - BVerwG, 06.12.1967 - IV C 53.65
Errichtung von Bunkern auf enteignetem Grundstück - Begutachtung weniger …
Auszug aus BVerwG, 22.11.1968 - IV C 49.67
Das Berufungsgericht ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats davon ausgegangen, daß der Enteignungszweck durch den Abschluß eines Nutzungsvertrages im Sinne des § 12 Abs. 2 LBG nur dann "erreicht" werden kann, wenn die Regelung durch obligatorischen Vertrag als Mittel zur Erfüllung des Enteignungszwecks erstens gleichwertig geeignet und zweitens dem Enteignungsberechtigten zumutbar ist (vgl. insbesondere das Urteil vom 6. Dezember 1967 - BVerwG IV C 53.65 - [BVerwGE 28, 260]).
- BGH, 23.05.1985 - III ZR 10/84
Gesondertes Entschädigungsfeststellungsverfahren im Bereich des Bundesbaugesetzes
Wie das Bundesverwaltungsgericht in anderem Zusammenhang ausgesprochen hat, nimmt die Enteignungsbehörde eine gleichsam vermittelnde Stellung ein (BVerwGE 31, 81, 85 ff.) und es ist ihr - jedenfalls im Geltungsbereich des § 16 PrEnteigG wie auch des § 19 FStrG - durchaus zumutbar, als eine Art Schiedsgutachter tätig zu werden (BVerwG VkBl 1971, 553, 554). - VGH Bayern, 23.04.2010 - 22 ZB 10.43
Gesetzlicher Richter, Geschäftsverteilungsplan, Vorzeitige Besitzeinweisung, …
Die Vertretbarkeit ist insbesondere dann zu bejahen, wenn sich das Angebot auf entsprechende sachgerechte Ermittlungen stützt; es kommt nicht darauf an, ob man bei einer anderen - vielleicht ebenso vertretbaren - Bewertung auch zu einem nicht unerheblich höheren Betrag kommen kann (vgl. BVerwG vom 22.11.1968 BVerwGE 31, 81/88, 89). - OLG Brandenburg, 11.05.2022 - 18 U 2/18
Rechtmäßigkeit einer bebauungsplanakzessorischen Administrativenteignung; Keine …
Während in der älteren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts noch auf die bloße Vertretbarkeit des Angebotes abzustellen war (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. November 1968 - IV C 49.67 -, juris Rn. 17), kommt es nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der sich der Senat anschließt, darauf an, dass sich die Bedingungen eines Angebots - auf entsprechende Ermittlungen gestützt - am objektiven Wert des Enteignungsgegenstandes orientieren.
- BGH, 16.03.1972 - III ZR 26/71
Berechnung der Enteignungsentschädigung für ein Grundstück
Es handelt sich hierbei um Fälle, in denen auch das betroffene Grundstück von der Planungsänderung unmittelbar erfaßt wird, das "Sonderopfer" jedoch darin liegt, daß der betroffene Eigentümer sich auf die früher zulässige Bebauung so eingerichtet hat, daß ihm die Neuregelung keinen Vorteil mehr bringen kann und er unzumutbare Nachteile dadurch erleidet, daß der Nachbar die Vorteile der Neuregelung ausnutzt (BVerwG DVBl 1968, 27; 1969, 213 [BVerwG 22.11.1968 - IV C 49/67] ; 1970, 57 [BVerwG 13.06.1969 - IV C 234/65] und 61; zustimmend Schrödter, DVBl 1968, 40;… ders., BBauG, 2. Auflage, § 44 Rdnr. 4; Peter, JZ 1968, 226 [BGH 22.05.1967 - III ZR 124/66] /228; a.A. - für die Begründung - Kühling, DVBl 1969, 214/215). - BVerwG, 19.03.1970 - IV B 155.69
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - Eingriff in den Grundbesitz - Grundsätzliche …
Eine - im übrigen zulässige - Planungsentscheidung kann im Hinblick auf eine angeblich mögliche andere Entscheidung allenfalls aufgehoben werden, wenn feststeht, daß die andere Planung überhaupt durchgeführt werden kann, ebenso wie eine Enteignungsmaßnahme nach § 12 Abs. 2 des Landbeschaffungsgesetzes nur dann abgelehnt werden darf, wenn feststeht, daß und wie der Enteignungszweck auf andere Weise zu erreichen ist (vgl. Urteil vom 22. November 1968 - BVerwG IV C 49.67 - in BVerwGE 31, 81). - VGH Bayern, 02.11.2011 - 8 CS 11.2104
Erneuerung einer Gemeindeverbindungsstraße; Enteignung; vorzeitige …
Bei der unter den Beteiligten vor allem umstrittenen Frage, ob das schriftliche Angebot an den Antragsteller als angemessen im Sinn von Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 BayEG anzusehen ist, kommt es vornehmlich auf die Vertretbarkeit des Angebots an, nicht aber darauf, wie der Antragsteller offenbar meint, ob man bei einer anderen - vielleicht ebenso vertretbaren - Bewertung zu einem nicht unerheblich höheren Entschädigungsbetrag kommen kann (vgl. BVerwG vom 23.11.1968 BVerwGE 31, 81/88; BayVGH vom 11.11.2002 Az. 8 CS 02.2367 [juris]; vom 4.9.2006 Az. 8 ZB 06.1653 [juris]). - VGH Bayern, 09.06.2008 - 8 CS 08.978
Enteignung landwirtschaftlicher Flächen zu straßenbaulichen Zwecken; faktischer …
Bei der unter den Beteiligten vor allem umstrittenen Frage, ob das schriftliche Angebot an den Antragsteller als angemessen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Nr. 1 BayEG anzusehen ist, kommt es entscheidend nur auf die Vertretbarkeit des Angebots an, nicht aber darauf, ob man bei einer anderen - vielleicht ebenso vertretbaren - Bewertung zu einem nicht unerheblich höheren Entschädigungsbetrag kommen kann (st. Rspr.; vgl. BVerwG vom 23.11.1968 BVerwGE 31, 81/88; BayVGH vom 11.11.2002 Az. 8 CS 02.2367; BayVGH vom 4.9.2006 Az. 8 ZB 06.1653). - BVerwG, 07.05.1971 - IV C 12.68
Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Anwesen für den Bau der sog. Sauerlandlinie …
Daß diese Stellung der Beklagten bei einer Einigung nach § 16 EnteigG durchaus zugemutet werden kann, ist schon früher erkannt worden (…vgl. Seydel a.a.O. S. 142, der einen Vertrag nach § 16 rechtlich als Kaufvertrag beurteilt, bei dem die Bestimmung des Kaufpreises dem. Gutachten eines Dritten überlassen wird; vgl. ferner zu der gleichsam vermittelnden Stellung der Enteignungsbehörde, nach dem Landbeschaffungsgesetz Urteil des erkennenden Senats vom 22. November 1968 - BVerwG IV C 49.67 - in BVerwGE 31, 81 [86]). - BVerwG, 07.01.1974 - IV B 129.73
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Auch die von der Beschwerde geltend gemachte Abweichung des Berufungsurteils von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. November 1968 - BVerwG IV C 49.67 - (BVerwGE 31, 81) liegt nicht vor. - BVerwG, 24.04.1970 - IV C 92.67
Enteignung zur Landbeschaffung - Anspruch auf Ersatzland - Voraussetzungen eines …
vom 22. November 1968 - BVerwG IV C 49.67 - in BVerwGE 31, 81 [83 ff.]): Daß ;Land zu angemessenen Bedingungen beschafft ... werden kann;, ist erst sicher, wenn ;eindeutig feststeht; (…a.a.O. S. 84), daß und wie die Beschaffung möglich ist. - BVerwG, 19.03.1970 - IV B 156.69
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Verletzung der …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 14.11.1968 - VIII C 65.65 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
II. WoBauG §§ 7, 9, 39, 82
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 21.04.1965 - IV A 42/64
- BVerwG, 14.11.1968 - VIII C 65.65
Papierfundstellen
- BVerwGE 31, 50
- MDR 1969, 422
- MDR 1969, 511
- DVBl 1969, 907
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 12.05.1966 - VIII C 20.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 14.11.1968 - VIII C 65.65
In der Entscheidung BVerwGE 24, 106 wurde mit noch eingehenderer Begründung aus den §§ 7 und 9 II. WoBauG die Notwendigkeit der Zweckbestimmung abgeleitet und dargelegt, daß die Bestimmung des Zweckes der Eigentümer des Familienheims treffe und daß sie zu treffen und auszuführen sei spätestens innerhalb angemessener Zeit seit der Bezugsfertigkeit; angemessen sei die Zeit, die den Umständen, nach erforderlich sei, die Zweckbestimmung zu treffen und auszuführen; es dürfe nicht ungewiß bleiben, ob und wann die Wohnung ihrer Zweckbestimmung zugeführt werde. - BVerwG, 16.12.1965 - VIII C 82.62
Anforderungen an das Vorliegen eines Eigenheims i. S. des § 9 Abs. 1 Zweites …
Auszug aus BVerwG, 14.11.1968 - VIII C 65.65
Daß es auf die vom Eigentümer vorzunehmende Zweckbestimmung der Räume ankommt, hat der erkennende Senat in seiner Entscheidung BVerwGE 23, 80 abgeleitet aus den §§ 7 und 9 II. WoBauG Nach § 7 Abs. 1 II. WoBauG sind Familienheime solche Eigenheime, die nach Große und Grundriß ganz oder teilweise dazu bestimmt sind, dem Eigentümer und seiner Familie oder einem Angehörigen und dessen Familie als Heim zu dienen; nach Abs. 2 Satz 1 verliert das Familienheim seine Eigenschaft, wenn es für die Dauer nicht seiner Bestimmung entsprechend genutzt wird.
- BVerwG, 27.03.1974 - VIII C 21.73
Bauaufsichtliche Nutzungsbeschränkungen als Grenzen wohnungsbaurechtlicher …
Gebäude, die bauaufsichtliche als Wochenendhäuser genehmigt worden sind, enthalten auch dann keine steuerbegünstigten "Wohnungen", wenn der Eigentümer die Absicht hat, dort dauernd zu wohnen (Fortbildung von BVerwGE 31, 50).Denn durch diese Entscheidung bleibt die Entscheidung BVerwGE 31, 50 unberührt, in der dargelegt wird, daß Wochenendhäuser keine steuerbegünstigten Wohnungen sind, auch wenn sie objektiv geeignet sind, dauernd bewohnt zu werden, und wenn der Eigentümer die Absicht hat, später - nach einem noch nicht absehbaren Zeitraum - dauernd dort zu wohnen.
Der Revision ist darin zu folgen, daß sich der vorliegende Fall möglicherweise von dem Fall unterscheidet, der zu dem Urteil BVerwGE 31, 50 geführt hatte.
Im Urteil BVerwGE 31, 50 (52) [BVerwG 14.11.1968 - VIII C 65/65] ist dargelegt worden, daß dem Eigentümer die eine Steuerbegünstigung auslösende Zweckbestimmung - die bei Bezugsfertigkeit vorliegen muß - obliegt.
- BVerwG, 15.03.1972 - VIII B 113.69
Anerkennung eines als Zweitwohnung genutzten Wochenendhauses als steuerbegünstigt …
In der vom Verwaltungsgerichtshof angeführten Entscheidung BVerwGE 31, 50 hat der beschließende Senat entschieden, Wochenendhäuser seien nicht als steuerbegünstigte Wohnungen anzuerkennen.In der angeführten Entscheidung BVerwGE 31, 50 hat der beschließende Senat den Umstand, daß in dem für das Wochenendhausgebiet maßgeblichen Plan der Gemeinde festgelegt war, die Größe der Wochenendhäuser dürfe 50 qm bebaute Fläche nicht überschreiten, in Verbindung mit der Richtlinie des § 39 Abs. 5 Satz 1 II.WoBauG, daß die Wohnfläche einer Wohnung in der Regel 50 qm nicht unterschreiten solle, als zusätzlichen Anhaltspunkt dafür verwertet, daß das damals strittige Wochenendhaus nicht unter die förderungswürdigen Wohnungen im Sinne des Zweiten Wohnungsbaugesetzes fiel.
Entscheidend ist vielmehr, daß, um das Vorhandensein einer Wohnung im Sinne des § 82 II.WoBauG bejahen zu können, zu der nach objektiven Merkmalen zu bestimmenden Eignung zur Führung eines selbständigen Haushalts als subjektives Merkmal hinzukommen muß die spätestens im Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit des Hauses zu treffende Entscheidung des Bauherrn, daß es von ihm selbst oder einem seiner Angehörigen zur Führung eines selbständigen Haushalts alsbald benutzt werden solle (BVerwGE 31, 50 [51]).
Aus der angeführten Entscheidung des beschließenden Senats BVerwGE 31, 50 folgt aber, daß die nach objektiven Merkmalen zu bestimmende Eignung zur Führung eines selbständigen Haushalts Voraussetzung für die Anerkennung als "Wohnung" im Sinne des Zweiten Wohnungsbaugesetzes ist.
- OVG Rheinland-Pfalz, 15.03.1971 - 6 A 30/70 Demgegenüber hat der jetzt für das Wohnungsbaurecht zuständige VIII. Senat des Bundesverwaltungsgerichts im Urteil vom 14. November 1968 VIII C 65.65 in BVerwGE 31 S. 50 = BBauBl 1969 S. 288 die rechtliche Beurteilung von Zweitwohnungen ausdrücklich unentschieden gelassen.
Darüber hinaus muß wie das Bundesverwaltungsgericht in BVerwGE 31 S. 50 = BBauBl 1969 S. 288 überzeugend begründet hat in subjektiver Hinsicht verlangt werden, daß die Räume von ihrem Inhaber zur Führung eines selbständigen Haushalts bestimmt worden sind.
Dementsprechend können beispielsweise Räume, die zwar objektiv die Führung eines Haushalts auf Dauer ermöglichen, jedoch zu gewerblichen oder beruflichen Zwecken benutzt werden oder dem Aufenthalt und der Erholung der Familie während des Wochenendes dienen, nicht als Wohnung im Sinne des § 82 Abs. 1 Satz 1 WoBauG angesehen werden (vgl. § 82 Abs. 5 WoBauG und Bundesverwaltungsgericht in BVerwGE 31 S. 50 = BBauBl 1969 S. 288).
- BVerwG, 27.03.1974 - VIII C 62.73
Vergleich der Wohnung und des Wochenendhauses
Ist ein Gebäude nur als Wochenendhaus genehmigt worden, so ist es nicht grundsteuerbegünstigt (Fortsetzung von BVerwGE 31, 50).Wochenendhäuser sind keine "Wohnungen", die gemäß § 82 II. WoBauG steuerbegünstigt sein können; der erkennende Senat hat dies in seinem Urteil BVerwGE 31, 50 im wesentlichen wie folgt begründet: Wohnungen im Sinne des Zweiten Wohnungsbaugesetzes müssen nicht nur objektiv geeignet sein, die Führung eines selbständigen Haushalts zu ermöglichen; sie müssen vom Bauherrn auch bestimmt worden sein, diesem Zweck zu dienen.
Der erkennende Senat hat es im Urteil BVerwGE 31, 50 (52) [BVerwG 14.11.1968 - VIII C 65/65] offengelassen, ob die Zweckbestimmung, ein Haus zu bewohnen, auch für eine "Zweitwohnung" getroffen werden kann, wenn der Bauherr auch seine bisherige Wohnung behält.
- BFH, 25.05.1979 - III R 41/78
Ganzjährig bewohnbare Wochenendhäuser sind als Einfamilienhäuser zu bewerten
e) Die Rechtsprechung des BVerwG, nach der Wochenendhäuser nicht als Wohnung im Sinne des Zweiten Wohnungsbaugesetzes gelten (vgl. z. B. Urteile vom 14. November 1968 VIII C 65.65, BVerwGE 31, 50, und vom 27. März 1974 VIII C 21.73, BVerwGE 45, 120), kann auf den Streitfall nicht übertragen werden.Daher ist ein Wochenendhaus, das lediglich dem vorübergehenden Erholungsaufenthalt der Familien dienen soll, nicht förderungswürdig (BVerwG-Urteil VIII C 65.65).
- BVerwG, 26.08.1971 - VIII C 42.70
Zulässigkeit der Steuerbegünstigungen von Zweitwohnungen - Umfang des Begriffs …
Zur Frage der Steuerbegünstigung von Zweitwohnungen (Ergänzung zu BVerwGE 31, 50 [BVerwG 14.11.1968 - BVerwG VIII C 65.65]). - BVerwG, 03.11.1971 - VIII B 33.71
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anerkennung eines als …
Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des beschließenden Senats, insbesondere der Entscheidung BVerwGE 31, 50, hat das Berufungsgericht die Frage verneint, ob Räumlichkeiten, die als Zweitwohnung dienen, subjektiv zur Führung eines selbständigen Haushalts bestimmt sind; es hat dies damit begründet, daß das Zweite Wohnungsbaugesetz den Bau nur solcher Räume fördere, die zur selbständigen Führung eines Haushalts bestimmt seien.In seinem zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung bestimmten Urteil vom 26. August 1971 - BVerwG VIII C 42.70 - hat der beschließende Senat Stellung genommen zu der in dem angeführten Urteil BVerwGE 31, 50 noch ausdrücklich offengelassenen Frage, ob der Eigentümer die Zweckbestimmung der Wohnung, ihm und seiner Familie oder einem Angehörigen und dessen Familie als Heim zu dienen, auch für eine Zweit- oder Sommerwohnung treffen könne, die neben der Hauptwohnung über längere Zeiträume benutzt wird; er hat für eine als Zweitwohnung benutzte Eigentumswohnung entschieden, diese Voraussetzung könne auch bei einer Ferienwohnung erfüllt sein, und hat dies im Hinblick auf die in jenem Falle vorliegenden tatsächlichen Feststellungen bejaht.
- BVerwG, 03.12.1976 - VII C 75.74
Die Rechtsnatur der amtsärztlichen Bescheinigung des Gesundheitsamtes für …
Demgemäß ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu ähnlichen Sachverhalten, wenn ein Steuerpflichtiger zum Nachweis der Voraussetzung einer Steuervergünstigung eine behördliche Bescheinigung selbst sich beschaffen und vorlegen muß, Mitwirkungsakten anderer Behörden der Charakter eines Verwaltungsaktes zugesprochen worden (vgl. BVerwGE 2, 212 und 2, 353 betreffend Verweigerung einer Bescheinigung nach § 7 c EStG 1950; BVerwGE 31, 50 betreffend Anerkennung als steuerbegünstigte Wohnung nach § 82 II. WoBauG). - BVerwG, 30.01.1974 - VIII C 144.72
Rechtsmittel
Doch fehlt es an abschließenden tatsächlichen Feststellungen zu dem Vorbringen der Klägerin, die Häuser seien bestimmt und ihren Einrichtungen nach auch geeignet, von den künftigen Erwerbern auf die Dauer bewohnt zu werden; sie sollten nicht nur - wie dies im Fall der Entscheidung BVerwGE 31, 50 festgestellt worden war - als Wochenendhäuser genutzt werden.Im Urteil BVerwGE 31, 50 (52) [BVerwG 14.11.1968 - VIII C 65/65] ist dargelegt worden, daß dem Eigentümer die eine Steuerbegünstigung auslösende Zweckbestimmung - die bei Bezugsfertigkeit vorliegen muß - obliegt.
- BVerwG, 30.01.1974 - VIII C 182.71
Voraussetzungen für die Steuerbegünstigung einer Wohnung
Der erkennende Senat hat in seinem Urteil BVerwGE 38, 286 [BVerwG 26.08.1971 - VIII C 42/70], das dem Berufungsgericht noch nicht vorlag, zur Frage der Steuerbegünstigung von "Zweitwohnungen" folgendes dargelegt: Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. BVerwGE. 31, 50) reiche es für die Steuerbegünstigung nach § 82 II. WoBauG nicht aus, wenn neu errichtete Bäume geeignet seien für die. - BVerwG, 01.03.1978 - 8 C 14.77
Eigentumswohnung - Wohnfläche - Steuerbegünstigte Wohnung - Wohnbedarf - …
- BFH, 29.10.1980 - II R 5/79
Steuerbefreiung nach dem GrEStEigWoG trotz Belegenheit des Grundstücks in einem …
- BVerwG, 27.04.1977 - 8 C 43.76
Anerkennung einer als Ferienwohnung baurechtlich genehmigten und als Zweitwohnung …
- BFH, 18.07.1978 - VIII R 94/77
Ferienwohnung - Wochenendhaus - Dauernutzung - Steuerbegünstigung
- BVerwG, 27.03.1974 - VIII C 91.73
- BVerwG, 30.01.1974 - VIII C 12.73
Grunderwerbsteuerfreiheit bei dem Erwerb eines Gebäudes - Anwendung einer …
- BFH, 08.03.1983 - VIII R 181/81
- BFH, 27.07.1977 - II R 119/76
Begriff der Wohnung - Eignung der Wohnung - Dauernde Wohnraumversorgung - Nutzung …
- BFH, 25.04.1972 - VIII R 59/69
Eigentümer eines Ferienhauses - Ausgewiesenes Wochenendhausgebiet - Wohnraum - …
- BFH, 25.10.1978 - II R 161/75
Nacherhebung - Zweijahresfrist - Frist - Steuerbefreiung - Eigennutzung
- VGH Hessen, 02.10.1969 - V OE 92/68
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Rechtsprechung
| BVerwG, 23.10.1968 - IV C 26.68 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Erschließungsrechtliche Beitragspflicht - Rechtmäßigkeit der Anforderung von Erschließungsbeiträgen im Wege der Kostenspaltung - Erhebung von Erschließungsbeiträgen beim Vorliegen einer Erschließungseinheit - Beurteilung der in § 130 Abs. 2 Bundesbaugesetz (BBauG) ...
- Wolters Kluwer
Ermittlung des Erschließungsaufwandes bei Fehlen von Berechnungsgrundlagen in der Beitragssatzung der Gemeinde
- rechtsportal.de
BBauG § 130 Abs. 2; BBauG § 132 Nr. 2
Ermittlung des Erschließungsaufwandes für einheitliche Erschließungsgebiete bei Fehlen von Vorschriften in der Beitragssatzung - juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 293
- MDR 1969, 422
- ZMR 1969, 190
- VBlBW 1969, 124
Wird zitiert von ... (6)
- BVerwG, 12.06.1970 - IV C 5.68
Vorliegen einer Schrschließungseinheit; Erschließung eines Eckgrundstücks
Weder zur Bildung der Erschließungseinheit noch zum Ausspruch der in der Ortssatzung vorgesehenen Kostenspaltung bedarf es einer Ortssatzung oder eines veröffentlichten Beschlusses des Gemeinderates (Fortsetzung der Rechtsprechung von BVerwG IV C 26.68 [BVerwGE 30, 293] und BVerwG IV C 121.65 [BVerwGE 26, 180]).Die Bildung einer Erschließungseinheit ist nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats in BVerwG IV C 26.68 (BVerwGE 30, 293) auch dann möglich, wenn dies in der Ortssatzung nicht ausdrücklich vorgesehen ist.
- OVG Sachsen, 22.08.2001 - 5 B 523/00
Rechtmäßigkeit eines Erschließungsbeitragsbescheides; Nichtigkeit einer …
Denn § 130 Abs. 2 BauGB ist mit der Folge als eine "vollständige" bundesrechtliche Norm ausgestaltet, dass diese die Gemeinde abschließend zur Bildung von Abschnitten und zur Zusammenfassung (selbständiger) Anlagen, die eine Erschließungseinheit bilden, zur gemeinsamen Aufwandsermittlung ermächtigt und keinen Raum lässt für zusätzliche landes- oder ortsrechtliche Anforderungen (vgl. u.a. BVerwG, Urt. vom 23.10.1968 - IV C 26.68 -, BVerwGE 30, 293 [295]). - VGH Hessen, 28.08.1986 - 5 TH 1870/86
Beschwerde gegen eine gerichtliche Anordnung der aufschiebenden Wirkung ; …
Weist dagegen ein erheblicher Teil der Abwässer einen deutlich höheren Verschmutzungsgrad als der Durchschnitt auf, so wird der Satzungsgeber diesem Umstand gegebenenfalls gem. § 10 Abs. 3 Satz 1 KAG in angemessener Zeit Rechnung zu tragen haben (vgl. auch OVG Münster, KStZ 1969 S. 166; BayVGH KStZ 1976 S. 196).
- BVerwG, 11.12.1970 - IV C 24.69
Pflicht zur Zahlung von Erschließungsbeiträgen nach einem …
Das braucht in der Ortssatzung nicht festgelegt zu werden, wie sich aus BVerwG IV C 26.68 ergibt (BVerwGE 30, 293 und BBauBl. 1969, 403). - BVerwG, 30.01.1970 - IV C 108.67
Anforderungen an die Geltendmachung eines Erschließungsrechts - Voraussetzungen …
Schließlich braucht die Möglichkeit der Festsetzung von Erschließungseinheiten auch nicht in der Beitragssatzung der Gemeinde vorgesehen zu sein (BVerwG IV C 26.68 - Urteil vom 23. Oktober 1968 - in BVerwGE 30, 293 = BBauBl. 1969, 403 = ZMR 1969, 190). - OVG Saarland, 04.10.1982 - 3 W 1842/82
"Berechnungsmodus" und Positionen der Berechnung des Erschließungsaufwandes bei …
Zwar enthält die Beitragssatzung keine ausdrückliche Regelung über die Möglichkeit der Bildung von Erschließungseinheiten; zu den Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Einheitsbildung gehört das Vorhandensein einer solchen Satzungsregelung nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung jedoch nicht (vgl. BVerwGE 30, 293; BVerwG, DVBl. 1970, 904;… krit. dazu Schmidt - Bogner - Steenbock, Handbuch des Erschließungsrechts, 5. Auflage, Rdnr. 2101 zu Fußnote 113).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 11.07.1968 - VIII CB 45.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Bayreuth, 23.03.1966 - 232 - I/65
- BVerwG, 11.07.1968 - VIII CB 45.67
Papierfundstellen
- MDR 1969, 422
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 28.02.1961 - I C 54.57
Endiviensalat
Auszug aus BVerwG, 11.07.1968 - VIII CB 45.67
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß es für die Anwendbarkeit des die sogenannte Fortsetzungsfeststellungsklage regelnden § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO keinen Unterschied macht, ob die Erledigung des mit der Anfechtungsklage angefochtenen Verwaltungsaktes vor oder nach Erhebung der Klage eingetreten ist (BVerwGE 12, 87 [90] , Urteil vom 31. Januar 1967 - BVerwG I C 113.63 -, Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 33 = NJW 1967, 1245). - BVerwG, 09.11.1967 - VIII C 141.67
Einwand des Entgegenstehens einer rechtskräftig entschiedenen Sache - Bestimmung …
Auszug aus BVerwG, 11.07.1968 - VIII CB 45.67
Der Revision muß daher der Erfolg versagt bleiben, ohne daß bei dieser verfahrensrechtlichen Beurteilung gemäß § 137 Abs. 3 VwGO zu prüfen ist, ob die von dem Kläger dargelegten materiellen Gesichtspunkte dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit geben könnten, erneut rechtsgrundsätzlich Stellung zu nehmen zu der wiederholt entschiedenen Frage, unter welchen Voraussetzungen ein junger Wehrpflichtiger vor Abschluß seiner Berufsausbildung ständigen Aufenthalt im Sinne des § 1 Abs. 1 WpflG außerhalb des von ihm bisher geteilten Wohnsitzes seiner Eltern begründet (vgl. zuletzt Urteil vom 9. November 1967 - BVerwG VIII C 141.67 -, MDR 1968, 443 [BVerwG 09.11.1967 - VIII C 141/67] = NJW 1968, 1059 = BWV 1968, 115). - BVerwG, 28.09.1967 - VIII B 94.67
Zulassung der Revision gegen ein Verwaltungsgerichtsurteil in Wehrpflichtsachen
Auszug aus BVerwG, 11.07.1968 - VIII CB 45.67
Im Sinne dieser Vorschrift sind abweichend von der in § 133 VwGO geregelten zulassungsfreien Verfahrensrevision nicht nur die dort besonders erwähnten Verfahrensverstöße, sondern alle Verfahrensmängel wesentlich, auf denen das Urteil beruhen kann (Beschluß vom 28. September 1967 - BVerwG VIII B 94.67 -, MDR 1968, 352 = NJW 1968, 515 = DÖV 1967, 830). - BVerwG, 31.01.1967 - I C 113.63
Notwendigkeit eines Vorverfahrens bei der Feststellung der Rechtswidrigkeit eines …
Auszug aus BVerwG, 11.07.1968 - VIII CB 45.67
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß es für die Anwendbarkeit des die sogenannte Fortsetzungsfeststellungsklage regelnden § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO keinen Unterschied macht, ob die Erledigung des mit der Anfechtungsklage angefochtenen Verwaltungsaktes vor oder nach Erhebung der Klage eingetreten ist (BVerwGE 12, 87 [90] , Urteil vom 31. Januar 1967 - BVerwG I C 113.63 -, Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 33 = NJW 1967, 1245).
- VG Aachen, 25.04.2008 - 9 K 1428/06
Fortsetzungsfeststellungsinteresse bei Relevanz einer verwaltungsgerichtlichen …
Rn. 17 Vgl. Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 11. Juli 1968 - VIII CB 45.67 -, Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 310, § 113 VwGO Nr. 38. - OVG Nordrhein-Westfalen, 28.01.2005 - 21 A 4463/02
Voraussetzungen der Annahme eines Fortsetzungsfeststellungsinteresses; Pflicht …
Rn. 59 Vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 1968 - VIII CB 45.67 -, Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 38; OVG NRW, Beschluss vom 8. Juli 2004 - 13 B 1790/03 - Kopp/Schenke, a.a.O., § 113 Rn. 139, m.w.N.; Gerhardt in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, a.a.O., § 113 Rn. 94. - VG Regensburg, 03.04.2018 - RO 5 K 17.1805
Mangels berechtigten Interesses unzulässige Fortsetungsfeststellungsklage
Ebenso wenig kann der Kläger denselben Sachverhalt zum Gegenstand einer nunmehr echten Feststellungsklage machen, wenn er die Hauptsache in einem früheren Verfahren für erledigt erklärt hat (vgl. BVerwG, Urt. v. 11.07.1968, Az.: VIII CB 45.67). - VG Mainz, 07.11.2019 - 1 K 1130/18
Feststellungsinteresse für Klage gegen die Anordnung zur Schaffung eines …
Mit der (echten) Feststellungsklage kann die Feststellung eines Rechtsverhältnisses auch dann nicht begehrt werden, wenn der Kläger einen denselben Sachverhalt betreffenden früheren Anfechtungsstreit wegen Erledigung des angefochtenen Verwaltungsaktes in der Hauptsache für erledigt erklärt hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juli 1968 - VIII CB 45.67 -, juris;… Wysk, in: Wysk, VwGO, 2. Aufl. 2016, VwGO § 43 Rn. 50).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 03.09.1968 - VIII CB 69.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf, 20.09.1966 - 10 K 1876/66
- BVerwG, 03.09.1968 - VIII CB 69.67
Papierfundstellen
- MDR 1969, 422
Wird zitiert von ... (2)
- LSG Niedersachsen-Bremen, 23.05.2019 - L 8 AY 49/18
Leistungen nach dem AsylbLG; Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis einer Behörde für …
Eine Beschwer der Behörde liegt allerdings nicht (mehr) vor, wenn der ursprünglich angefochtene Verwaltungsakt - z.B. wegen einer späteren Aufhebung durch die beklagte Behörde (BVerwG, Urteil vom 3. September 1968 - VIII CB 69.67 - Buchholz 310 § 161 Abs. 2 VwGO Nr. 25) oder eines für die Klägerseite erfolgreichen Zugunstenverfahrens (…Leitherer, a.a.O., Rn. 9 m.w.N.) - während des Rechtsmittelverfahrens gegenstandslos geworden ist (…vgl. etwa Senatsurteil vom 23. März 2017 - L 8 AY 40/13 - juris Rn. 22 für eine Grundentscheidung über eine mittlerweile verjährte Kostenforderung;… vgl. auch zu vorbehaltslosen "Umsetzungsbescheiden" von gerichtlichen Entscheidungen Senatsbeschluss vom 7. Februar 2018 - L 8 AY 23/17 B ER - juris Rn. 10, Hess. LSG…, Beschluss vom 22. Februar 2016 - L 9 AS 66/16 B ER - juris Rn. 5, LSG Mecklenburg-Vorpommern…, Beschluss vom 13. Januar 2014 - L 9 SO 20/13 B ER - juris Rn. 48, LSG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 16. Mai 2012 - L 19 AS 719/12 B ER - juris Rn. 12 und LSG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 30. August 2011 - L 5 AS 330/11 B ER - juris Rn. 17). - BVerwG, 18.01.1976 - 4 C 23.75
Anfechtungsklage gegen einen Planfeststellungsbeschluss - Entscheidung über die …
Grundsätzlich entspricht es zwar der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der beklagten Behörde die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen, wenn sie den angefochtenen Verwaltungsakt - in der Erkenntnis seiner Rechtswidrigkeit - aufhebt und den Kläger dadurch klaglos stellt (vgl. z.B. Beschluß vom 3. September 1968 - BVerwG VIII CB 69.67 - in Buchholz 310 § 161 Abs. 2 VwGO Nr. 25 S. 12;… Beschluß vom 31. März 1971 - BVerwG VI C 74.65 - in Buchholz a.a.O. S. 24).
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