Rechtsprechung
| BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Hemmung der handelsrechtlichen Verjährungsfrist während des Armenrechtsgesuchs als höhere Gewalt im Sinne des § 203 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit und der Gleichheit bei Beurteilung der Anforderungen an die Verjährung von Ansprüchen ...
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BGB § 203
Hemmung der Verjährung durch Einreichung eines Armenrechtsgesuchs
Papierfundstellen
- BGHZ 70, 235
- NJW 1978, 938
- MDR 1978, 472
- VersR 1978, 425
- DB 1978, 584
- JR 1978, 325
Wird zitiert von ... (70) Zitiert selbst (14)
- BGH, 04.05.1955 - VI ZR 37/54
Hemmung der Verjährung bei Unvermögen zur Aufbringung der Prozeßkosten
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Die Verjährung wird gehemmt, auch wenn die arme Partei das Gesuch um Bewilligung des Armenrechts für die Erhebung der Klage zwar noch innerhalb der Verjährungsfrist, aber so spät - auch noch am letzten Tage - bei Gericht einreicht, daß darüber nicht mehr vor Fristablauf entschieden werden kann (Abweichung von BGHZ 17, 199 und 37, 113).Das entspricht allerdings bei dem vorliegenden Sachverhalt nicht der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich das Berufungsgericht angeschlossen hat (BGHZ 17, 199;… BGH, Urt. v. 8.5.56 - VI ZR 58/55, LM BGB § 254 [E] Nr. 2; v. 28.9.59 - III ZR 75/58, VersR 1960, 60; v. 20.6.60 - III ZR 127/59, VersR 1960, 951; BGHZ 37, 113; v. 30.9.69 - VI ZR 54/68, DAVorm.
Dies gilt zunächst für die Pflicht, das Armenrecht so rechtzeitig zu beantragen, daß wirklich vor Ablauf der Verjährung darüber entschieden werden kann (BGHZ 17, 199, 202).
- BGH, 07.05.1962 - III ZR 3/60
Auswirkungen der unrichtigen Versagung der Prozeßkostenhilfe auf die Verjährung
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Die Verjährung wird gehemmt, auch wenn die arme Partei das Gesuch um Bewilligung des Armenrechts für die Erhebung der Klage zwar noch innerhalb der Verjährungsfrist, aber so spät - auch noch am letzten Tage - bei Gericht einreicht, daß darüber nicht mehr vor Fristablauf entschieden werden kann (Abweichung von BGHZ 17, 199 und 37, 113).Das entspricht allerdings bei dem vorliegenden Sachverhalt nicht der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich das Berufungsgericht angeschlossen hat (BGHZ 17, 199;… BGH, Urt. v. 8.5.56 - VI ZR 58/55, LM BGB § 254 [E] Nr. 2; v. 28.9.59 - III ZR 75/58, VersR 1960, 60; v. 20.6.60 - III ZR 127/59, VersR 1960, 951; BGHZ 37, 113; v. 30.9.69 - VI ZR 54/68, DAVorm.
Nach der hierfür verwendeten Formel tritt die Hemmung der Verjährung in dem Augenblick ein, in dem der Kläger bei sachgemäßer Behandlung eine Entscheidung über sein Armenrechtsgesuch erwarten konnte (BGHZ 17, 202; 37, 113, 122).
- BVerfG, 22.01.1959 - 1 BvR 154/55
Armenrecht
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Im Bereich des Rechtsschutzes gebietet es der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG), die prozessuale Stellung von Bemittelten und Unbemittelten weitgehend anzugleichen (BVerfGE 9, 124, 131; 10, 264, 270).Der unbemittelten Partei darf daher die Rechtsverfolgung und -verteidigung im Vergleich zur bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (BVerfGE 2, 336, 340; 9, 124, 130, 131).
- BGH, 04.03.1977 - V ZR 236/75
Personenschäden oder Sachschäden durch wiederholte unerlaubte Lärmeinwirkungen …
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Bei einer am Gerechtigkeitsgedanken orientierten Betrachtungsweise erscheint die weitgehende Angleichung der Stellung der armen an die der vermögenden Partei nur durch eine Regelung gewährleistet, die es ersterer erlaubt, die Verjährungsfrist in vollem Umfange zu nutzen (vgl. auch BGH, Urt. v. 4.3. 77 - V ZR 236/75, VersR 1977, 665 u. Kollhoser, VersR 1974, 829 zu der ähnlichen Problematik bei. - RG, 15.12.1939 - III 39/39
Wie ist die Rechtslage im Hinblick auf die Hemmung des Laufs der Verjährung für …
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Darauf, daß die Belange der um das Armenrecht nachsuchenden Partei durch die Zustellung ein Mahnbescheids oder die Anbringung eines Güteantrags nicht hinreichend gewahrt sind, hat bereits das Reichsgericht (RGZ 163, 9) hingewiesen. - BVerfG, 12.01.1960 - 1 BvL 17/59
Gerichtskostenvorschuß
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Im Bereich des Rechtsschutzes gebietet es der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG), die prozessuale Stellung von Bemittelten und Unbemittelten weitgehend anzugleichen (BVerfGE 9, 124, 131; 10, 264, 270). - BVerfG, 06.06.1967 - 1 BvR 282/65
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach vorangegangenem …
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Daraus hat das Bundesverfassungsgericht unter anderem hergeleitet, daß es gegen Art. 3 Abs. 1, 20 Abs. 1 GG verstoße, im Zivilprozeß einem unbemittelten Rechtsmittelkläger, der nach Bewilligung des Armenrechts die Frist für den Wiedereinsetzungsantrag (§ 234 Abs. 1 ZPO) versäumt hat, keine Wiedereinsetzung zu gewähren (BVerfGE 22, 83). - BVerfG, 17.06.1953 - 1 BvR 668/52
Armenanwalt
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Der unbemittelten Partei darf daher die Rechtsverfolgung und -verteidigung im Vergleich zur bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (BVerfGE 2, 336, 340; 9, 124, 130, 131). - BGH, 08.05.1956 - VI ZR 58/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Das entspricht allerdings bei dem vorliegenden Sachverhalt nicht der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich das Berufungsgericht angeschlossen hat (BGHZ 17, 199; BGH, Urt. v. 8.5.56 - VI ZR 58/55, LM BGB § 254 [E] Nr. 2; v. 28.9.59 - III ZR 75/58, VersR 1960, 60; v. 20.6.60 - III ZR 127/59, VersR 1960, 951; BGHZ 37, 113; v. 30.9.69 - VI ZR 54/68, DAVorm. - BGH, 27.11.1959 - VI ZR 112/59
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76
Für die unbemittelte Partei führt dagegen die Verpflichtung, im Armenrechtsgesuch eine vollständige Sachdarstellung zu geben (BGH, Urt. v. 27.11.59 - VI ZR 112/59, LM BGB § 203 Nr. 6) und das Armenrecht so rechtzeitig zu beantragen, daß darüber innerhalb der Verjährungsfrist entschieden werden kam, zu einer Verkürzung dieser Frist. - BGH, 08.03.1977 - VI ZR 142/75
Anspruch auf Schadensersatz - Vorliegen eines anwaltlichen Beratungsfehlers - …
- BGH, 30.09.1969 - VI ZR 54/68
- BGH, 28.09.1959 - III ZR 75/58
Rechtsmittel
- BGH, 20.06.1960 - III ZR 127/59
- BGH, 01.03.2005 - VI ZR 101/04
Verjährung von zu Zeiten der ehemaligen DDR entstandenen Forderungen
Der ordnungsgemäße und entscheidungsreife Prozeßkostenhilfeantrag hemmte die Verjährung solange, bis über ihn entschieden war (vgl. BGHZ 70, 235, 239;… MünchKomm-von Feldmann, BGB, 3. Aufl., Rdn. 7 zu § 203 m.w.N.). - BGH, 22.02.2001 - IX ZR 191/98
Fertigstellung und Ablieferung eines Schiffsbauwerkes durch den Konkursverwalter
Die hierdurch in Lauf gesetzte Anfechtungsfrist ist durch das vollständige und ordnungsgemäß begründete Gesuch des Klägers um Prozeßkostenhilfe, das am 22. September 1995 bei Gericht eingegangen ist, nach § 41 Abs. 1 Satz 2 KO i.V.m. § 203 Abs. 2 BGB rechtzeitig gehemmt worden (vgl. BGHZ 70, 235, 237 ff;… BGH, Urt. v. 29. Januar 1981 - III ZR 168/79, NJW 1981, 1550 f). - BGH, 21.03.2000 - IX ZR 138/99
Zahlung durch den Drittschuldner als selbständige Rechtshandlung
Ist die Masse zur Tragung der Kosten des Anfechtungsprozesses außerstande, wird zwar die Frist des § 41 Abs. 1 Satz 1 KO durch ein rechtzeitig gestelltes, ordnungsgemäß begründetes und vollständiges Prozeßkostenhilfegesuch gehemmt im Sinne von § 203 Abs. 2 BGB (BGHZ 70, 235, 237;… BGH, Urt. v. 8. März 1989 - IVa ZR 221/87, NJW 1989, 3149).
- BGH, 22.03.2001 - IX ZR 407/98
Fristablauf vor Entscheidung über Prozeßkostenhilfegesuch
Die Beschwerde gegen die Verweigerung von Prozeßkostenhilfe kann unter denselben Voraussetzungen wie das ursprüngliche Gesuch den Fristablauf hemmen, solange darüber nicht entschieden ist (im Anschluß an BGHZ 70, 235 ff).Das Berufungsgericht hat - im Gegensatz zum Landgericht - nicht berücksichtigt, daß es für eine Hemmung gemäß § 41 Abs. 1 Satz 2 KO i.V.m. § 203 Abs. 2 BGB genügt, wenn ein vollständig und ordnungsgemäß begründetes Gesuch um Prozeßkostenhilfe am letzten Tage der Verjährungsfrist bei Gericht eingeht (BGHZ 70, 235, 237 ff;… BGH, Urt. v. 29. Januar 1981 - III ZR 168/79, NJW 1981, 1550 f).
Die mit der rechtzeitigen Einreichung der Beschwerde eingetretene Hemmung der Verjährung dauert grundsätzlich fort, bis die bedürftige Partei nach der Entscheidung über das Prozeßkostenhilfe-Gesuch bei angemessener Sachbehandlung in der Lage ist, ordnungsgemäß Klage zu erheben (BGHZ 70, 235, 239).
Ob sie in Einzelfällen auch länger sein kann, hat der Bundesgerichtshof bisher offengelassen (BGHZ 70, 235, 240;… Urt. v. 29. Januar 1981 - III ZR 168/79, aaO S. 1551), aber ausdrücklich eine Hemmung für "eine angemessene Zeit" nach Abschluß des Bewilligungsverfahrens bejaht (…Beschl. v. 8. Februar 1995 - XII ZR 24/94, aaO;… Urt. v. 24. März 1987 - VI ZR 217/86, VersR 1987, 820).
- BGH, 10.07.2003 - IX ZR 113/01
Wahrung der Anfechtungsfrist bei Ablehnung eines Prozesskostenhilfeantrags
In diesem Fall dauert die Hemmung fort, bis die arme Partei nach der Entscheidung über ihr Gesuch bei angemessener Sachbehandlung in der Lage ist, ordnungsgemäß Klage zu erheben (BGHZ 70, 235, 237, 239;… BGH, Urt. v. 22. März 2001 - IX ZR 407/98, WM 2001, 1038, 1039).Auch ein im Ergebnis unbegründetes Prozeßkostenhilfegesuch bewirkt die Hemmung, wenn der Antragsteller subjektiv der Ansicht sein durfte, sein Gesuch sei aussichtsreich (BGHZ 70, 235, 239 f;… MünchKomm-BGB/Grothe, 4. Aufl. § 203 Rn. 7).
- BGH, 08.12.1998 - VI ZR 318/97
Rechte des Geschädigten nach Beendigung der Mitgliedschaft der gesetzlichen …
Selbst wenn dem Kläger nach dem Rückfall der Schadensersatzansprüche auf ihn am 31. Juli 1993 noch eine angemessene Nachfrist zugebilligt werden müßte (vgl. BGHZ 70, 235, 240;… Staudinger-Peters, BGB, 13. Aufl., § 203 Rdn. 29), würde dies am Eintritt der Verjährung nichts ändern. - BSG, 07.09.2017 - B 10 ÜG 1/17 R
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Altfall - …
Wie der BGH daraus in jahrzehntelanger Rechtsprechung für materielle Ausschlussfristen gefolgert hat (BGH Urteil vom 8.2.1965 - II ZR 171/62 - BGHZ 43, 235; Urteil vom 19.1.1978 - II ZR 124/76 - BGHZ 70, 235; Urteil vom 1.10.1986 - IVa ZR 108/85 - BGHZ 98, 295; Beschluss vom 30.11.2006 - III ZB 22/06 - BGHZ 170, 108; Beschluss vom 30.11.2006 - III ZB 23/06 - NJW 2007, S 441, 442), auf die auch die hiesige Gesetzesbegründung hinweist (vgl BT-Drucks 17/3802, S 22 f), genügt es zur Wahrung solcher Fristen, wenn die finanziell unbemittelte Partei noch innerhalb dieser Fristen PKH beantragt.Danach bedarf es zur Begründung des genannten, verfassungsrechtlich vorgezeichneten Ergebnisses keiner analogen oder auch verfassungskonformen Anwendung der Vorschriften über die Verjährungshemmung mehr (vgl BGH Beschluss vom 30.11.2006 - III ZB 23/06 - NJW 2007, S 441, 442; s auch oben II.3.b; anders früher BGH Urteil vom 19.1.1978 - II ZR 124/76 - BGHZ 70, 235).
- BGH, 17.12.1987 - IX ZR 41/86
Pflichten des Verkehrsanwalts; Verantwortung für den Inhalt von durch den …
Dahingestellt bleiben kann, ob und gegebenenfalls für welche Zeit die Verjährung dieses Teilanspruchs wegen des Unvermögens des Klägers, die Prozeßkosten zu tragen, nach § 203 Abs. 2 BGB gehemmt war (vgl. dazu BGHZ 70, 235, 239).Bejaht man die Verjährungshemmung, hätte diese längstens vom Beginn der Sechsmonatsfrist des § 203 BGB bis zum Ablauf eines für die Vorbereitung der Klage angemessenen Zeitraums von mindestens zwei Wochen nach Abschluß des Armenrechtsprüfungsverfahrens gedauert (BGHZ 70, 235, 239 f.).
- BGH, 01.10.1986 - IVa ZR 108/85
Wahrung der Klagefrist durch Anbringung eines Prozeßkostenhilfegesuchs
Im Anschluß hieran meint Kollhosser (VersR 1974, 829, 831), der Versicherer könne sich nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) nicht auf den Fristablauf berufen, wenn der Versicherungsnehmer innerhalb der Frist das Armenrecht beantragt und nach Bewilligung des Armenrechts unverzüglich Klage erhoben habe (ähnlich schon OLG Oldenburg VersR 1973, 361; vgl. auch den Hinweis auf Kollhosser aaO in dem zur Frage der Verjährungshemmung ergangenen Urteil des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes vom 19. Januar 1978 - II ZR 124/76 - VersR 1978, 425, 426).Diese Ansicht ist jedoch inzwischen ausdrücklich aufgegeben worden, wobei zugleich auf die Ansicht von Kollhosser (…aaO) zu der ähnlichen Problematik bei § 12 Abs. 3 VVG hingewiesen wurde (BGH Urt. vom 19. Januar 1978 - II ZR 124/76 - VersR 1978, 425, 426).
Der II. Zivilsenat hat in BGHZ 70, 235, 240 dem Kläger, dessen Armenrechtsgesuch abgelehnt worden war, in Anwendung des Rechtsgedankens von § 234 Abs. 1 ZPO eine mindestens zweiwöchige Frist zur Vorbereitung der Klage zugebilligt.
- BAG, 07.11.2002 - 2 AZR 297/01
Verjährung; Unterbrechung; Hemmung; "Höhere Gewalt" bei Aufhebung einer …
Auch mangelnde finanzielle Leistungsfähigkeit wird als beachtlich angesehen (BGH 19. Januar 1978 - II ZR 124/76 - BGHZ 70, 235;… Staudinger/Frank Peters aaO § 203 Rn. 15 ff.;… Erman-W. Hefermehl aaO § 203 Rn. 4).Dies prägt auch die in der Rechtsprechung entschiedenen Fallgestaltungen: So hat der Bundesgerichtshof Verjährungshemmung durch Bedürftigkeit nur dann angenommen, wenn die Partei ein Armenrechtsgesuch bzw. einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe gestellt, also eigene Anstrengungen zur Klageerhebung unternommen hatte (BGH 19. Januar 1978 - II ZR 124/76 - BGHZ 70, 235; 22. März 2001 - IX ZR 407/98 - NJW 2001, 2545).
- BGH, 30.11.2006 - III ZB 22/06
Wahrung der Klagefrist für die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen durch …
- BGH, 29.01.1981 - III ZR 168/79
Hemmung der Verjährung durch Anbringung eines Prozeßkostenhilfegesuchs
- BGH, 02.12.2008 - XI ZR 525/07
Berücksichtigung eines vor dem 1. Januar 2002 gestellten …
- BGH, 19.10.2005 - IV ZR 89/05
Erstmalige Berufung des Versicherers auf den Ablauf der Klagefrist in der …
- BGH, 26.10.1989 - III ZR 147/88
Drittbezogenheit von Amtspflichten des Gerichts
- BGH, 22.03.2001 - IX ZR 373/98
Anfechtung der Übertragung einer "Bundesligalizenz" im Konkurs
- BGH, 30.11.2006 - III ZB 23/06
Wahrung der Frist zur Stellung eines Antrags auf Entschädigung für eine …
- BGH, 08.02.1995 - XII ZR 24/94
Verjährung der Zugewinnausgleichsforderung
- BGH, 20.12.1988 - IX ZR 88/88
Verwendung zweckgebunden eingezahlter Gelder durch einen Rechtsanwalt
- BGH, 29.10.2003 - IV ZR 26/03
Hemmung der Verjährung durch Anbringung eines Prozeßkostenhilfeantrages
- OLG Dresden, 27.07.2005 - 20 WF 337/05
Anfechtungsfrist; Prozesskostenhilfeantrag
- LAG Hamm, 30.01.2006 - 4 Ta 830/05
Unterbrechung des PKH-Verfahrens des Arbeitnehmers in der Unternehmensinsolvenz …
- BGH, 24.03.1987 - VI ZR 217/86
Hemmung der Verjährung während Prozeßkostenhilfeverfahren
- KG, 23.02.2006 - 8 U 164/05
Mietzahlungsklage: Wirkung der Streitverkündung des auf Mietzahlung in Anspruch …
- BGH, 21.03.1991 - III ZR 94/89
Formularmäßiger Ausschlußfrist in Teilnahmebedingungen für Rennquintett; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 31.07.2024 - L 11 SF 17/24
- BGH, 15.11.2007 - IX ZR 114/07
Unterbrechung und Hemmung der Verjährung durch Einreichung eines …
- LAG Hamm, 27.01.2006 - 4 Ta 854/05
Anwendung der Grundsätze des sog. "steckengebliebenen" PKH-Gesuchs auf den …
- BGH, 08.03.1989 - IVa ZR 221/87
Hemmung der Verjährung durch Einreichung eines Prozeßkostenhilfe-Gesuchs
- BGH, 23.06.1993 - XII ZR 12/92
Verjährung des Zahlungsanspruches auf Zugewinnausgleich auch bei Klage wegen …
- OLG Brandenburg, 24.04.2008 - 12 U 194/07
Kfz-Haftpflichtversicherungsvertrag: Versagung von Deckungsschutz wegen der …
- BGH, 09.01.1991 - XII ZR 85/90
Hemmung der Verjährung durch Beantragung von Prozeßkostenhilfe
- AG Luckenwalde, 30.12.2010 - 31 F 9/09
Prozesskostenhilfeverfahren für eine Vaterschaftsanfechtungsklage: …
- OLG Celle, 25.11.1998 - 13 U 18/98
Voraussetzungen für den Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe; Hemmung der …
- OLG Bremen, 19.07.1994 - 3 U 152/93
Anspruch auf Schmerzensgeld wegen eines schuldhaften ärztlichen …
- LAG Hamm, 04.04.2005 - 18 Ta 129/05
Einsetzbares Vermögen, Rückkaufswert einer Kapitallebensversicherung, Aufbringung …
- LAG Hamm, 30.01.2006 - 4 Ta 675/05
Keine Prozesskostenhilfe und keine Anwaltsbeiordnung bei Anspruch eines …
- OLG Brandenburg, 14.08.1998 - 2 W 33/97
Beschwerde gegen einen Prozesskostenhilfebeschluss; Hinreichende …
- OLG Naumburg, 18.06.2002 - 1 U 73/00
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, …
- OLG Bamberg, 27.02.2017 - 4 U 14/17
Keine demnächstige Zustellung bei nachlässiger Zustellungsverzögerung
- LAG Hamm, 10.04.2003 - 4 Ta 750/02
Zumutbarer Einsatz von 10% der Kündigungs- oder Sozialplanabfindung
- BGH, 10.02.1988 - IVb ZR 67/87
Anspruch auf Prozesskostenhilfe bei vorzeitiger Rücknahme des Rechtsmittelgesuchs …
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 12.02.2020 - L 12 SF 39/17
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - geringer Streitwert des …
- LSG Bayern, 07.05.2010 - L 17 U 133/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Ausscheiden einer Bewilligung von …
- LAG Hamm, 19.12.2003 - 4 Ta 605/03
Keine PKH für das Beschwerdeverfahren, Verletzung der Mitwirkungspflicht im …
- BGH, 06.06.1990 - IV ZR 262/89
Frist der Beschwerde gegen die Ablehnung von Prozesskostenhilfe - Wahrung der …
- OLG München, 27.02.2017 - 4 U 14/17
Wahrung der Frist gem. § 13 StrEG durch Einreichung eines unvollständigen …
- OLG Saarbrücken, 20.06.2007 - 1 U 228/06
Verlängerung der Architektenhaftung wegen Arglist
- LSG Berlin-Brandenburg, 01.06.2011 - L 20 AS 837/11
Keine Prozesskostenhilfe für das Prozesskostenhilfe-Beschwerdeverfahren
- LAG Brandenburg, 12.12.2002 - 1 Sa 351/02
Streit über die Zahlung des Rückkaufwertes einer Lebensversicherung; Rechtliche …
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 12.02.2020 - L 12 SF 33/18
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - unangemessene …
- OLG Koblenz, 13.11.1990 - 3 U 1197/85
Schadensersatz wegen fehlerhafter Behandlung mit Zentropil; Verjährung bei …
- LAG Hamm, 30.01.2002 - 4 Ta 216/01
Kein Beschwerderecht des nicht beigeordneten Korrespondenzanwalts
- LAG Niedersachsen, 25.03.1999 - 16a Ta 119/99
Bewilligung von Prozesskostenhilfe für Klage auf Zahlung restlichen Entgelts und …
- KG, 30.11.2009 - 12 W 44/09
Bewilligung von Prozesskostenhilfe bei Ablehnung der vorgerichtlichen …
- OLG Celle, 01.08.2005 - 8 W 37/05
Wahrung der Klagefrist durch Anbringung eines Prozesskostenhilfegesuchs
- LAG Hamm, 01.02.2002 - 4 Ta 16/02
Prozessgegner im Prozesskostenhilfeprüfungsverfahren als Beteiligter; …
- BGH, 30.09.1980 - VI ZR 260/79
Hemmung der Verjährung durch Einleitung des Armenrechtsverfahrens
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 19.12.2018 - L 12 SF 49/17
Überlanges PKH-Verfahren - Entschädigungsklage - Wahlrecht des Klägers zwischen …
- LG Dortmund, 23.06.2010 - 2 O 512/07
Unfallversicherung, Verjährung, Zustellung, "demnächst", Prozeßkostenhilfe, …
- OLG Koblenz, 19.12.1996 - 2 Ws 670/96
- OLG München, 27.04.1988 - 25 W 1403/88
- BFH, 30.07.1985 - VII B 15/85
Beschwerde gegen Versagung von Prozesskostenhilfe
- BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 35/78
Berufungsbegründungsfrist - Verlängerung - Verlängerungsantrag vor Fristablauf
- LAG Hamm, 28.02.2007 - 18 Ta 79/07
Bewilligung der Prozesskostenhilfe, einzusetzendes Vermögen, Weggabe von …
- OLG Düsseldorf, 05.02.1986 - 10 WF 252/85
- OLG Saarbrücken, 23.09.1983 - 6 WF 104/83
- OLG Frankfurt, 07.07.1980 - 9 W 17/80
- OLG Düsseldorf, 05.02.1986 - 10 WF 14/86
- LG Potsdam, 30.12.2010 - 31 F 9/09
Anfechtung der Vaterschaft ist wegen Fristversäumung zurückzuweisen; …
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Richterliche Beurteilung eines Schriftzugs als Namensunterschrift
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1978, 1255
- MDR 1978, 472
- MDR 1978, 980
- WM 1978, 136
- DB 1978, 980
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (4)
- BGH, 13.07.1967 - Ia ZB 1/67
Anmeldung eines Patents eine Messvorrichtung betreffend - Anforderungen an die …
Auszug aus BGH, 08.12.1977 - II ZR 153/76
Bloße Handzeichen, die nicht den vollen Namen wiedergeben, sondern einzelne Buchstaben aus dem Vor- und Zunamen, stellen keine Unterschrift im Sinne von Art. 25 Abs. 1 WG; § 126 BGB dar (BGHZ 52, 181; BGH, Beschl. v. 13.7. 67 - Ia ZB 1/67, LM ZPO § 130 Nr. 5 m.w.N.). - BGH, 21.03.1974 - VII ZB 2/74
Unterschrift - Rechtsanwalt - Gekrümmte Linie - Anerkennung
Auszug aus BGH, 08.12.1977 - II ZR 153/76
Nach diesen Feststellungen entspricht die Zeichnung der Annahmeerklärung durch den Beklagten auf dem Wechsel den Anforderungen an eine wirksame Namensunterschrift (vgl. BGH, Beschl. v. 21.3. 74 - VII ZB 2/74;… Urt. v. 4.6. 75 - I ZR 114/74, LM ZPO § 130 Nr. 6 u. 7). - BGH, 04.06.1975 - I ZR 114/74
Anforderungen an eine "Unterschrift" im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO …
Auszug aus BGH, 08.12.1977 - II ZR 153/76
Nach diesen Feststellungen entspricht die Zeichnung der Annahmeerklärung durch den Beklagten auf dem Wechsel den Anforderungen an eine wirksame Namensunterschrift (vgl. BGH, Beschl. v. 21.3. 74 - VII ZB 2/74; Urt. v. 4.6. 75 - I ZR 114/74, LM ZPO § 130 Nr. 6 u. 7). - BGH, 16.06.1969 - II ZR 35/68
Wechselunterschrift. Übertragung von Wechselansprüchen
Auszug aus BGH, 08.12.1977 - II ZR 153/76
Bloße Handzeichen, die nicht den vollen Namen wiedergeben, sondern einzelne Buchstaben aus dem Vor- und Zunamen, stellen keine Unterschrift im Sinne von Art. 25 Abs. 1 WG; § 126 BGB dar (BGHZ 52, 181; BGH, Beschl. v. 13.7. 67 - Ia ZB 1/67, LM ZPO § 130 Nr. 5 m.w.N.).
- BGH, 02.12.1981 - IVb ZR 553/80
Wirksamkeit eines schwebend unwirksamen Gesamtvermögensgeschäfts infolge Todes …
Dass der Schriftzug nur den Anfangsbuchstaben "N" und allenfalls die weiteren Buchstaben "p" und "u" erkennen lässt, hindert seine Bewertung als Unterschrift nicht; denn diese braucht nicht lesbar zu sein (BGH, Urteile vom 14. Mai 1964 - VII ZR 57/63 - LM ZPO § 13o Nr. 3 und vom 8. Dezember 1977 - II ZR 153/76 - LM BGB § 126 Nr. 14).Es genügt, dass sie ihre Entstehung aus der ursprünglichen Schrift in Buchstaben erkennen lässt und einen individuellen Charakter hat, der es erlaubt, sie von anderen Unterschriften zu unterscheiden, und der die Nachahmung durch Dritte erschwert (BGH, Urteile vom 14. Mai 1964 und 8. Dezember 1977 aaO, vom 1. Oktober 1969 - VIII ZR 83/69 - DNotZ 197o, 595 und vom 21. März 1974 - VII ZB 2/74 - NJW 1974, 1o9o;… Jansen, FGG 2. Aufl. § 13 BeurkG Rdn. 36).
- OLG Brandenburg, 13.11.2002 - 3 U 30/02
Voraussetzungen einer Unterschrift im Rechtssinne
Ein bloßes Namenskürzel - insbesondere Initialen, Paraphen, Abzeichnungsvermerke und sonstige Buchstabenfolgen - genügen dagegen nicht (vgl. BGH NJW 1967, 2310; BGH, Urt. v. 08.12.1977 - II ZR 153/76, NJW 1978, 1255 = MDR 1978, 980; Beschl. v. 22.12.1982 - V ZB 2/82, VersR 1983, 273 = HFR 1984, 25; BGH EzFamR ZPO § 212a Nr. 1;… ferner Erman/Palm, BGB, 10. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Jauernig, BGB, 9. Aufl., § 126 Rdn. 3;… MünchKommBGB/Förschler, 3. Aufl., § 126 Rdn. 26 a.E.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 60. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Staudinger/Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 126 Rdn. 26).An übereinstimmenden Vortrag der Prozessparteien, wonach nur ein Namenskürzel vorliege, ist das Gericht nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht gebunden; es hat vielmehr auf Grundlage einer eigenen rechtlichen Beurteilung der tatsächlich auf der Urkunde vorhandene Schriftzüge zu entscheiden, ob eine Unterschrift im Rechtssinne vorliegt (vgl. BGH NJW 1978, 1255 = MDR 1978, 980).
Insoweit unterscheidet sich der hiesige Sachverhalt von dem Fall BGH NJW 1978, 1255 = MDR 1978; dort hatte der Schriftzug - insbesondere aufgrund seines "großflächigen und schwungvollen Duktus" - "einen unverkennbaren individuellen Charakter".
- BGH, 17.03.1992 - XI ZR 204/91
Schadensersatzanspruch aus der Vermittlung von Warentermindirektgeschäften - …
Die Revision läßt bei ihrer Verfahrensrüge außer acht, daß die Gerichte bei der rechtlichen Würdigung des vorgetragenen Sachverhalts an dessen Beurteilung durch eine oder beide Parteien nicht gebunden sind (BGH, Urteil vom 8. Dezember 1977 - II ZR 153/76, WM 1978, 136).
- OLG Brandenburg, 02.10.2002 - 3 U 30/02
Erfüllung von Verbindlichkeiten aus Darlehensvertrag; Nichtigkeit einer …
Ein bloßes Namenskürzel - insbesondere Initialen, Paraphen, Abzeichnungsvermerke und sonstige Buchstabenfolgen - genügen dagegen nicht (vgl. BGH NJW 1967, 2310; BGH, Urt. v. 08.12.1977 - II ZR 153/76, NJW 1978, 1255 = MDR 1978, 980; Beschl. v. 22.12.1982 - V ZB 2/82, VersR 1983, 273 = HFR 1984, 25; BGH EzFamR ZPO § 212a Nr. 1;… ferner Erman/Palm, BGB, 10. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Jauernig, BGB, 9. Aufl., § 126 Rdn. 3;… MünchKommBGB/Förschler, 3. Aufl., § 126 Rdn. 26 a.E.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 60. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Staudinger/Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 126 Rdn. 26).An übereinstimmenden Vortrag der Prozessparteien, wonach nur ein Namenskürzel vorliege, ist das Gericht nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht gebunden; es hat vielmehr auf Grundlage einer eigenen rechtlichen Beurteilung der tatsächlich auf der Urkunde vorhandene Schriftzüge zu entscheiden, ob eine Unterschrift im Rechtssinne vorliegt (vgl. BGH NJW 1978, 1255 = MDR 1978, 980).
Insoweit unterscheidet sich der hiesige Sachverhalt von dem Fall BGH NJW 1978, 1255 = MDR 1978; dort hatte der Schriftzug - insbesondere aufgrund seines "großflächigen und schwungvollen Duktus" - "einen unverkennbaren individuellen Charakter".
- LAG Hamm, 30.04.2008 - 6 Sa 1987/07
§ 623 BGB, § 6 KSchG Schriftform der Kündigungserklärung
Bloße Handzeichen, die nicht den vollen Namen wiedergeben, sondern einzelne Buchstaben aus dem Vornamen und Zunamen, stellen keine Unterschrift im Sinne von § 126 BGB dar (BGH Urt. v. 08.12.1977 - II ZR 153/76; BGH Beschl. v 13.7.67 - Ia ZB 1/67).Insoweit unterscheidet sich der hiesige Sachverhalt von einem vom BGH entschiedenen Fall (BGH Urt. v. 08. Dezember 1977 - II ZR 153/76); dort hatte der Schriftzug - insbesondere aufgrund seines "großflächigen und schwungvollen Duktus" - "einen unverkennbaren individuellen Charakter".
- LG Stuttgart, 31.10.2025 - 23 O 98/25 Ob ein Schriftzug eine Unterschrift darstellt, unterliegt dabei der freien richterlichen Würdigung (BGH, Urteil vom 08.12.1977 - II ZR 153/76).
- OLG München, 18.06.1997 - 7 U 1943/97
Sicherungsübereignung bei Inkassoauftrag bei Einreichung eines …
Der BGH hat in der Tat festgestellt, daß die Frage, ob ein Schriftzug als Handzeichen oder Unterschrift anzusehen ist, der Parteimaxime entzogen ist und zur richterlichen Würdigung des Sachverhalts gehört (vgl. BGH NJW 78, 1255). - OVG Schleswig-Holstein, 14.02.1995 - 4 L 176/94
Form; Unterschrift
Ob ein Schriftzeichen eine Unterschrift oder lediglich eine Abkürzung (Handzeichen, Paraphe) darstellt, beurteilt sich nach dem äußeren Erscheinungsbild (vgl. die ständige Rechtsprechung des BGH, u.a. Urt. v. 08.12.1977 - II ZR 153/76 -, NJW 1978, 1255; Beschl. v. 11.10.1984 - X ZB 11/84 -, NJW 1985, 1227;… Urt. v. 27.10.1987 - VI ZR 268/86 -, NJW 1988, 713;… Urt. v. 22.10.1993 - V ZR 112/92 -, NJW 1994, 55; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 25.08.1970 - I WB 136.69 -, E 43, 113, 115).
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