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Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.09.1978

Rechtsprechung
   BGH, 28.06.1978 - VIII ZR 139/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,714
BGH, 28.06.1978 - VIII ZR 139/77 (https://dejure.org/1978,714)
BGH, Entscheidung vom 28.06.1978 - VIII ZR 139/77 (https://dejure.org/1978,714)
BGH, Entscheidung vom 28. Juni 1978 - VIII ZR 139/77 (https://dejure.org/1978,714)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz des Erwerbers einer Mietsache wegen schuldhafter Verzögerung der Rückgabe der Mietsache bei Beendigung des Mietverhältnisses vor dem Eigentumswechsel durch eine vom Veräußerer ausgesprochene Kündigung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Schadensersatzanspruch wegen Räumungsverzuges des Mieters für den Erwerber der Mietsache

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 72, 147
  • NJW 1978, 2148
  • MDR 1979, 134
  • WM 1978, 1159
  • DB 1978, 1883
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 12.03.1969 - VIII ZR 97/67

    Kündigung eines Mietvertrags über ein Ruinengelände - Anspruch auf Räumung des …

    Auszug aus BGH, 28.06.1978 - VIII ZR 139/77
    An diese Voraussetzung sind nach ständiger Rechtsprechung strenge Anforderungen zu stellen (Senatsurteil vom 12. März 1969 - VIII ZR 97/67 = WM 1969, 638 m.w.N.), die hier nicht erfüllt sind.
  • BGH, 04.04.2007 - VIII ZR 219/06

    Haftung des neuen Eigentümers für die Rückzahlung der Mietkaution nach Beendigung …

    Zwar nimmt die wohl herrschende Meinung - wovon auch das Berufungsgericht zutreffend ausgeht - eine Ausnahme für den Fall an, dass der Mieter im Zeitpunkt des Eigentumswechsels die Wohnung trotz Ablaufs des Mietvertrags noch nicht geräumt hat; in diesem Fall soll der Erwerber entsprechend § 566 BGB in das Abwicklungsverhältnis mit dem Mieter eintreten (BGHZ 72, 147;… MünchKomm/Häublein, aaO, Rdnr. 12;… Gather in Schmidt-Futterer, Mietrecht, 9. Aufl., § 566 Rdnr. 24;… Erman/Jendrek, BGB, 11. Aufl., § 566 Rdnr. 8;… einschränkend Palandt/Weidenkaff, aaO).
  • BGH, 19.10.1988 - VIII ZR 22/88

    Schadensersatzansprüche bei Veräußerung eines vermieteten Hauses

    Diesen Grundsatz entnimmt das Berufungsgericht der Rechtsprechung des erkennenden Senats, insbesondere den Urteilen vom 12. Februar 1964 (VIII ZR 273/62 = WM 1964, 388) und 28. Juni 1978 (BGHZ 72, 147), deren Sachverhalte sich dadurch unterschieden, daß der Mieter das Mietgrundstück im einen Fall vor dem Eigentumswechsel geräumt hätte, im anderen Fall dagegen noch nicht.

    Diese Auffassung liegt auch der bisherigen Rechtsprechung des erkennenden Senats zugrunde (Urteile vom 14. Oktober 1987 - VIII ZR 246/86 = WM 1988, 129, 130 und BGHZ 72, 147 = WM 1978, 1159).

    Das Berufungsgericht mißversteht die Rechtsprechung des Senats, wenn es aus den Urteilen vom 28. Juni 1978 (aaO) und vom 12. Februar 1964 (VIII ZR 273/62 = WM 1964, 388) entnimmt, für einen Rechtserwerb gemäß § 571 BGB bei bereits beendetem Mietverhältnis komme es darauf an, ob der Mieter das Mietobjekt bereits geräumt oder herausgegeben habe.

    Im Unterschied hierzu ging es in dem bereits erwähnten Senatsurteil vom 28. Juni 1978 (BGHZ 72, 147), auf das sich die Revision beruft, einmal um den Vorenthaltungsschaden des § 557 BGB und um einen gleichfalls - wegen Räumungsverzugs des Mieters - fortlaufend neu entstehenden Schaden, im wesentlichen in Form von auflaufenden Bankzinsen.

  • BGH, 30.04.2014 - VIII ZR 103/13

    Zur Unwirksamkeit einer Vorausverfügung über die Miete gegenüber dem …

    Ein unverschuldeter Rechtsirrtum liegt regelmäßig nur vor, wenn der Schuldner die Rechtslage unter Einbeziehung der höchstrichterlichen Rechtsprechung sorgfältig geprüft hat und er bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt mit einer anderen Beurteilung durch die Gerichte nicht zu rechnen brauchte (…BGH, Urteile vom 11. April 2012 - XII ZR 48/10, WuM 2012, 323 Rn. 31;… vom 12. Juli 2006 - X ZR 157/05, NJW 2006, 3271 Rn. 19; vom 4. Juli 2001 - VIII ZR 279/00, WM 2001, 2012 unter II 3 d; vom 28. Juni 1978 - VIII ZR 139/77, NJW 1978, 2148 unter I 3, insoweit in BGHZ 72, 147 nicht abgedruckt; vom 9. Februar 1951 - I ZR 35/50, NJW 1951, 398; BGH…, Beschluss vom 19. Juli 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 1506 Rn. 12).
  • OLG Hamm, 21.07.1992 - 30 REMiet 1/92

    Wohnungskündigung wegen Eigenbedarfs und anschließender Verkauf der Wohnung

    Der Erwerber tritt vielmehr gemäß § 571 BGB in die durch die Kündigung begründeten Vermieterrechte ein, wird also Inhaber auch des Rückgabeanspruches nach § 556 Abs. 1 BGB (vgl. u.a. BGHZ 72, 147 (150); LG Frankenthal, WuM 1991, 350 (352);… Staudinger-Emmerich (zweite Bearbeitung 1981), § 571 Rdn. 62 c;… Emmerich/Sonnenschein, Miete, 6. Auflage, § 571 Rdn. 17;… MünchKomm.-Voelskow, BGB , 2. Auflage, § 571 Rdn. 18;… Erman/Schopp, BGB , 8 Aufl., § 571 Rdn. 10;… Schmidt-Futterer/Blank, Wohnraumschutzgesetze, 6. Auflage Rdn. B 53;… Bub/Treier Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, Rdn. II 889;… Sternel, Miete 3.Auflage Rdn. IV 19; Gather DWW 1992, 37 (41)) und, in der Zeit bis zum Kündigungstermin, der Anwartschaft darauf (…vgl. Schmidt-Futterer/Blank, aaO.).
  • AG Brandenburg, 23.03.2018 - 34 C 93/15

    Mitmieter zieht aus: Wann haftet er weiter und wann ist er aus dem Mietverhältnis …

    Die Klägerin zu 2.) ist gemäß § 566 BGB kraft Gesetzes somit hier seit dem 15. April 2016 in das durch die Kündigung der Klägerin zu 1.) evtl. - d.h. bei Vorlage der gesetzlichen Voraussetzungen - beendete, aber noch nicht abgewickelte Mietverhältnis mit den Beklagten zu 1.) und 2.) eingetreten und war ab dann alleinige Gläubigerin eines etwaigen Räumungs- und Herausgabeanspruchs aus § 546 Abs. 1 BGB (BGH, Urteil vom 28.06.1978, u.a. in: NJW 1978, Seite 2148; OLG Düsseldorf, Urteil vom 08.10.2009, Az.: I-10 U 62/09, u.a. in: ZMR 2010, Seiten 439 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.04.2002, u.a. in: NZM 2002, Seite 739).
  • BGH, 14.06.2012 - VII ZB 47/10

    Räumungstitel gegen einen Mieter im zwangsverwalteten Objekt: Klauselerteilung …

    Die ihm hierdurch zufallenden Rechte umfassen den vertraglichen Rückgabeanspruch des Vermieters auch dann, wenn das Mietverhältnis - wie hier - bereits vor der Erteilung des Zuschlags wirksam gekündigt worden war (BGH, Urteil vom 28. Juni 1978 - VIII ZR 139/77, NJW 1978, 2148 - zu § 557 Abs. 1 BGB a.F.).
  • BGH, 14.06.2012 - VII ZB 48/10

    Räumungstitel gegen einen Mieter im zwangsverwalteten Objekt: Klauselerteilung …

    Die ihm hierdurch zufallenden Rechte umfassen den vertraglichen Rückgabeanspruch des Vermieters auch dann, wenn das Mietverhältnis - wie hier - bereits vor der Erteilung des Zuschlags wirksam gekündigt worden war (BGH, Urteil vom 28. Juni 1978 - VIII ZR 139/77, NJW 1978, 2148 - zu § 557 Abs. 1 BGB a.F.).
  • LG Berlin, 14.06.2017 - 65 S 90/17

    Und wieder Baulärm: Minderung nicht gerechtfertigt und Kündigung droht!

    Ein unverschuldeter Rechtsirrtum liegt nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs regelmäßig nur vor, wenn der Schuldner die Rechtslage unter Einbeziehung der höchstrichterlichen Rechtsprechung sorgfältig geprüft hat und er bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt mit einer anderen Beurteilung durch die Gerichte nicht zu rechnen brauchte (…Urt. v. 11.04.2012 - XII ZR 48/10; v. 12.07.2006 - X ZR 157/05;… Urt. v. 04.07.2001 - VIII ZR 279/00; Urt. v. 28.06.1978 - VIII ZR 139/77, Urt. v. 09.02.1951 - I ZR 35/50).
  • OLG Düsseldorf, 16.04.2002 - 24 U 199/01

    Abgrenzung zwischen Wohn- und Gewerberaummiete beim Mischmietverhältnis

    Im Zeitpunkt des Eigentumserwerbs hatte der Beklagte den Herausgabeanspruch nämlich noch nicht (vollständig) erfüllt (vgl. BGH NJW 1978, 2148).
  • LG Hamburg, 06.11.2008 - 307 S 72/08

    Wohnraummiete: Schadensersatzklage eines Mieters wegen unberechtigter …

    Denn der BGH will ersichtlich lediglich die entsprechende und erweiternde Anwendung des § 566 BGB über dessen Wortlaut hinaus auf das nach Ablauf des Mietvertrages bestehende Abwicklungsverhältnis mit dem noch nicht ausgezogenen Mieter, die die h.M. befürwortet (grundlegend BGHZ 72, 147), bestätigen.
  • OLG Stuttgart, 03.08.2010 - 10 U 26/10

    Gewährleistung beim Werkvertrag: Anspruch des Zweiterwerbers einer …

  • OLG Düsseldorf, 08.10.2009 - 10 U 62/09

    Geltendmachung von mietvertraglichen Ansprüchen durch den früheren Eigentümer …

  • OLG Brandenburg, 24.03.2010 - 3 U 146/09

    Räumungspflicht von Haupt- und Untermieter nach Kündigungserklärung, …

  • OLG Dresden, 26.06.2007 - 5 U 138/07

    Festspielhausgelände Hellerau geht an die Stadt

  • LG Potsdam, 25.08.2005 - 11 S 278/04

    Wohnraummiete: Verneinung eines Mietkautionsrückzahlungsanspruchs gegen den …

  • OLG Rostock, 23.12.2004 - 3 W 111/04

    Verfahrensrecht - Kostenverteilung bei vom Kläger verschuldeter Erledigung

  • OLG Karlsruhe, 14.10.2002 - 8 U 74/02

    Mietvertrag: Zeitpunkt des Rechtsübergangs bei Eigentümerwechsel

  • KG, 07.01.2002 - 8 U 7969/00

    Widerspruch gegen die Verlängerung des Mietverhältnisses als Maßnahme der …

  • OLG Köln, 14.02.1996 - 11 U 219/95

    Verspätet Rückgabe Mietsache

  • OLG Düsseldorf, 10.08.1992 - 3 Wx 162/92

    Zum Umfang einer Grundstücksbelastungsvollmacht

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Rechtsprechung
   BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,680
BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77 (https://dejure.org/1978,680)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1978 - VIII ZR 142/77 (https://dejure.org/1978,680)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1978 - VIII ZR 142/77 (https://dejure.org/1978,680)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anfechtung - Entstehen des Anfechtungsrechts - Anfechtbare Verfügung - Genehmigungserklärung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 184
    Beginn der Anfechtungsfrist bei nachträglicher Genehmigung schwebend unwirksamer Geschäfte

Papierfundstellen

  • NJW 1979, 102
  • MDR 1979, 134
  • WM 1978, 1237
  • DB 1978, 2357
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (7)

  • RG, 02.05.1916 - VII 13/16

    Gläubigeranfechtung; Sondernachfolger

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Vorgenommen im Sinne dieser Vorschrift ist die aus Schenkungsversprechen 7 und SchenkungsVollzug zusammengesetzte Rechtshandlung des Schuldners erst im Zeitpunkt der Vollendung des Ge samttatbestandes, also grundsätzlich erst mit Abschluß aller rechtsbegründenden Tatumstände, zu denen neben der Eintragung im Grundbuch bei der Grundstücks- oder Erbbaurechtsübertragung (vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1972 - VIII ZR 170/70 = WM 1972, 363, 364 m.w.Nachw.), beim schwebend unwirksamen Geschäft auch die Genehmigung zählt (RGZ 88, 216, 217;… Jaeger aaO § 3 Anm. 60, 40, 21;… vgl. auch Mentzel/Kuhn, KO, 8. Aufl. § 30 Rdn. 29;… Jaeger, KO 8. Aufl. § 30, Rdn. 19).

    a) Das Reichsgericht (RGZ 88, 216, 217) und ihm folgend das Schrifttum (…Jaeger, Die Gläubigeranfechtung, aaO § 3 Anm. 21, § 1 Anm. 65;… Böhle-Stamschräder aaO § 3 Anm. I 12;… Jaeger, KO, aaO § 30 Rdn. 19;… Mentzel/Kuhn, KO, 8. Aufl. § 30 Rdn. 29;… Steffen in BGB-RGRK, 12. Aufl. § 184 Rdn. 8;… Soergel/Siebert, BGB, 10. Aufl. § 184 Rdn. 7) gehen davon aus, daß ein AnfechtungsSchuldverhältnis erst im Zeitpunkt der Vornahme der Genehmigung entstehe, denn erst die Genehmigung schließe den ErwerbsVorgang ab.

  • BGH, 13.03.1978 - VIII ZR 241/76

    Unentgeltliche Zuwendungen unter Ehegatten im Konkurs

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Wenn die Parteien bei dem Vertrag vom 29. Mai 1973 von einer Gegenleistung der Beklagten ausgegangen sein sollten, so ist nach der rechtsfehlerfreien Würdigung des Berufungsgerichts der Zusatzvertrag nicht etwa als schenkweiser Erlaßvertrag hinsichtlich der von der Beklagten zu erbringenden Gegenleistung, sondern als Abänderung des ersten Vertrages anzusehen; es wurde nämlich vereinbart, daß die aufgrund dieses Vertrages vom Schuldner zu bewirkende Übertragung des Erbbaurechts von einer aus gleichenden Zuwendung der Beklagten rechtlich nicht ab hängig sein sollte und somit als unentgeltlich anzusehen ist (vgl. RGZ 165, 223, 224;… Böhle-Stamschräder aaO § 3 Anm. Ill 1;… Jaeger, Die Gläubigeranfechtung außerhalb des Konkursverfahrens, 2. Aufl. § 3 Anm. 46 m.w.Nachw.; zum Begriff der unentgeltlichen Verfügung im Sinne des § 32 KO vgl. auch Senatsurteil vom 13. März 1978 - VIII ZR 241/76 = WM 1978, 371).
  • BGH, 05.02.1971 - V ZR 91/68

    Voraussetzungen für die Bestellung eines Nießbrauchrechts - Notwendigkeit der …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Es mag dahinstehen, ob der Erwerb des Erbbaurechts mit Rücksicht auf die Belastung mit einem Nießbrauch, einem Vorkaufsrecht und mit Grundpfandrechten rechtlich vorteilhaft sein kann (vgl. BGH Urteil vom 5. Februar 1971 - V ZR 91/68 = LM BGB § 107 Nr. 7 = WM 1971, 500 m.w.Nachw.; Lange NJW 1955, 1339, 1341).
  • BGH, 29.10.1971 - V ZR 65/70

    Kauf von Grundstücken - Anspruch auf Kaufpreiszahlung - Einwilligung in eine …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Es mag dahinstehen, ob der Erwerb des Erbbaurechts mit Rücksicht auf die Belastung mit einem Nießbrauch, einem Vorkaufsrecht und mit Grundpfandrechten rechtlich vorteilhaft sein kann (vgl. BGH Urteil vom 5. Februar 1971 - V ZR 91/68 = LM BGB § 107 Nr. 7 = WM 1971, 500 m.w.Nachw.; Lange NJW 1955, 1339, 1341).
  • BGH, 09.10.1958 - II ZR 229/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Dem steht das Urteil des II. Zivilsenats vom 9. Oktober 1958 (II ZR 229/57 = LM KO § 15 Nr. 2 = WM 1958, 1417, 1419) nicht entgegen.
  • BGH, 12.01.1972 - VIII ZR 170/70

    Berechtigung zur Vollstreckung wegen ausstehenden Unterhaltsforderungen - …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Vorgenommen im Sinne dieser Vorschrift ist die aus Schenkungsversprechen 7 und SchenkungsVollzug zusammengesetzte Rechtshandlung des Schuldners erst im Zeitpunkt der Vollendung des Ge samttatbestandes, also grundsätzlich erst mit Abschluß aller rechtsbegründenden Tatumstände, zu denen neben der Eintragung im Grundbuch bei der Grundstücks- oder Erbbaurechtsübertragung (vgl. Senatsurteil vom 12. Januar 1972 - VIII ZR 170/70 = WM 1972, 363, 364 m.w.Nachw.), beim schwebend unwirksamen Geschäft auch die Genehmigung zählt (RGZ 88, 216, 217;… Jaeger aaO § 3 Anm. 60, 40, 21;… vgl. auch Mentzel/Kuhn, KO, 8. Aufl. § 30 Rdn. 29;… Jaeger, KO 8. Aufl. § 30, Rdn. 19).
  • RG, 25.11.1940 - VIII 484/39

    1. Zur Frage der Anfechtung der "gemischten Schenkung". 2. Wann ist eine …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 142/77
    Wenn die Parteien bei dem Vertrag vom 29. Mai 1973 von einer Gegenleistung der Beklagten ausgegangen sein sollten, so ist nach der rechtsfehlerfreien Würdigung des Berufungsgerichts der Zusatzvertrag nicht etwa als schenkweiser Erlaßvertrag hinsichtlich der von der Beklagten zu erbringenden Gegenleistung, sondern als Abänderung des ersten Vertrages anzusehen; es wurde nämlich vereinbart, daß die aufgrund dieses Vertrages vom Schuldner zu bewirkende Übertragung des Erbbaurechts von einer aus gleichenden Zuwendung der Beklagten rechtlich nicht ab hängig sein sollte und somit als unentgeltlich anzusehen ist (vgl. RGZ 165, 223, 224;… Böhle-Stamschräder aaO § 3 Anm. Ill 1;… Jaeger, Die Gläubigeranfechtung außerhalb des Konkursverfahrens, 2. Aufl. § 3 Anm. 46 m.w.Nachw.; zum Begriff der unentgeltlichen Verfügung im Sinne des § 32 KO vgl. auch Senatsurteil vom 13. März 1978 - VIII ZR 241/76 = WM 1978, 371).
  • BGH, 11.07.1996 - IX ZR 226/94

    Anfechtung einer Auflassungsvormerkung

    1920 Nr. 206; BGH, Urt. v. 20. September 1978 - VIII ZR 142/77, WM 1978, 1237, 1238; KG JW 1932, 663; LAG Hamm ZIP 1982, 615, 619; Jaeger aaO § 1 Anm. 71, 72; Kilger/Huber aaO § 1 Anm. VII, 2; Rosenberg/Gaul/Schilken, Zwangsvollstreckungsrecht 10. Aufl. § 35 III. 1. S. 404; zur Konkursordnung ebenso Kilger/K. Schmidt, KO 16. Aufl. § 29 Anm. 6; Kuhn/Uhlenbruck, KO 11. Aufl. § 29 Rdn. 11 bis 13; - insoweit Jaeger/Henckel, KO 9. Aufl. § 29 Rdn. 213, 214; offengelassen in BGHZ 118, 374, 380).
  • BGH, 04.03.1999 - IX ZR 63/98

    Anfechtbarkeit unentgeltlicher Verfügung

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs besteht zwischen diesen Rechtsbegriffen kein Verhältnis der Subsidiarität (BGH, Urt. v. 20. September 1978 - VIII ZR 142/77, NJW 1979, 102, 103; v. 11. Juli 1996 - IX ZR 226/94, ZIP 1996, 1516, 1518).
  • BGH, 10.05.1995 - VIII ZR 264/94

    Behandlung eines mangels ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung schwebend unwirksamen …

    Ausnahmen von der Rückwirkung der Genehmigung von Verpflichtungsgeschäften werden beispielsweise dort angenommen, wo die Rückwirkung eine unzulässige Verkürzung von Fristen zur Folge hätte (…zu Verjährungsfristen z.B. MünchKomm-Schramm, BGB, 3. Aufl., § 184 Rdnr. 12 a;… Staudinger/Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 184 Rdnr. 9, jeweils m.w.Nachw.; zur Anfechtungsfrist des § 3 AnfG Senatsurteil vom 20. September 1978 - VIII ZR 142/77 = WM 1978, 1237 unter IV 3).
  • BGH, 27.10.2022 - IX ZR 145/21

    Verwertungsrecht eines Insolvenzverwalters bezüglich sonstiger Rechte

    Sie setzt die Verjährung nur ex nunc in Gang (…vgl. Grüneberg/Ellenberger, BGB, 81. Aufl., § 184 Rn. 2;… Staudinger/Klumpp, BGB, 2019, § 184 Rn. 95 mwN; vgl. auch entsprechend für den Beginn der Anfechtungsfristen nach dem Anfechtungsgesetz BGH, Urteil vom 20. September 1978 - VIII ZR 142/77, NJW 1979, 102, 103).
  • BGH, 18.12.1986 - IX ZR 11/86

    Anforderungen an Inhalt der Anfechtungsklage zur Wahrung der Anfechtungsfrist; …

    Denn bei einem mehraktigen Rechtsgeschäft ist für den Beginn der Frist die Vollendung der anfechtbaren Handlung maßgebend, bei Grundstücksübereignungen mithin die Eintragung im Grundbuch, sofern diese - wie hier - der Auflassung nachfolgt (BGH Urt. vom 20. September 1978 - VIII ZR 147/77, NJW 1979, 102).
  • BGH, 29.05.2008 - IX ZR 42/07

    Bardeckung und Genehmigung des Lastschrifteinzugs durch Insolvenzverwalter

    Diesem Ergebnis steht nicht der Umstand entgegen, dass bei einem genehmigungsbedürftigen Rechtsgeschäft eine anfechtbare Rechtshandlung erst mit der Genehmigung vorliegt (…BGH, Urt. v. 19. Dezember 2002 aaO S. 490) und etwaige Anfechtungsfristen erst ab der Genehmigung und nicht bereits rückwirkend in Gang gesetzt werden (BGH, Urt. v. 20. September 1978 - VIII ZR 142/77, NJW 1979, 102, 103).
  • BGH, 25.04.1985 - IX ZR 141/84

    Verbot des Selbstkontrahierens bei lediglich vorteilhaften Geschäften; …

    Hätte der Kläger das Eigentum an den gepfändeten Gegenständen erst durch die im Oktober 1983 mit seiner Mutter getroffene Vereinbarung erworben, wäre die Schenkung erst in diesem Zeitpunkt vollzogen worden und die Anfechtung nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 AnfG begründet (vgl. BGH Urt. v. 20. September 1978 - VIII ZR 142/77, LM Nr. 15 zu § 184 BGB = NJW 1979, 102).
  • LG Köln, 25.04.2007 - 13 S 375/06

    Genehmigungsfiktion nach Nr. 7 Abs. 3 AGB-Bk auch bei Eröffnung des …

    Dem steht nicht entgegen, dass § 184 BGB im Insolvenzanfechtungsrecht für die Anfechtungsfristen keine Berücksichtigung finden soll (BGH v. 20.9. 1978 - VIII ZR 142/77, NJW 1979, 102), da es dabei um ganz andere Fragestellungen geht.
  • BGH, 24.03.1988 - IX ZR 118/87

    Anfechtbarkeit einer Grundstücksschenkung

    Das bedeutet, daß die Schenkung eines Grundstücks insgesamt noch nach § 32 Nr. 1 KO angefochten werden kann, wenn die Eigentumsumschreibung im Grundbuch innerhalb eines Jahres vor Konkurseröffnung erfolgt ist (…BGH, Urt. v. 11. November 1954 aaO; v. 12. Januar 1972 - VIII ZR 170/70, WM 1972, 363, 364; v. 20. September 1978 - VIII ZR 142/77, NJW 1979, 102, 103;… Jaeger/Lent aaO;… Kuhn/Uhlenbruck, KO 10. Aufl. § 32 Rdnr. 19;… Kilger, KO 15. Aufl. § 32 Anm. 5;… vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 2. Dezember 1987 - IVa ZR 149/86, WM 1988, 307, 308).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 09.02.2017 - L 29 AS 2944/13

    Vermittlungsgutschein - Einstellungszusage - Vertreter ohne Vertretungsvollmacht …

    Schon das Reichsgericht und das ihm folgende Schrifttum gingen davon aus, dass ein Anfechtungsschuldverhältnis erst im Zeitpunkt der Vornahme der Genehmigung entstehe, denn erst die Genehmigung schließe den Erwerbsvorgang ab (Bundesgerichtshof - BGH- Urteil vom 20. September 1978,VIII ZR 142/77, Rn. 12, mit weiteren Nachweisen, zitiert nach juris).

    Entsprechend hat auch der BGH im Rahmen der Anfechtungsfristen nach § 3 des Anfechtungsgesetzes auf den Zeitpunkt der Genehmigungserklärung im Sinne von § 184 BGB abgestellt und einer erfolgten Genehmigung eine Rückwirkung nicht beigemessen, weil bis zu der Genehmigung das Rechtsgeschäft in der Schwebe war und deshalb noch Gegenstände zum (bisherigen) Schuldnervermögen gehörten und in sie vollstreckt werden konnte, ohne dass die spätere Genehmigung darauf einen Einfluss haben konnte (BGH, VIII ZR 142/77, a.a.O., mit weiteren Nachweisen).

  • BFH, 04.11.1993 - VII B 141/93

    Übertragung eines Bausparvertrags zum Ausgleich rückständiger Umsatzsteuer

  • FG Rheinland-Pfalz, 23.08.2002 - 4 K 1205/01

    Zeitpunkt der Zuwendung bei nachträglicher Genehmigung einer vollmachtslosen …

  • FG Rheinland-Pfalz, 23.08.2002 - 4 K 1204/01

    Zeitpunkt der Zuwendung bei nachträglicher Genehmigung

  • OLG Karlsruhe, 03.02.1988 - 13 U 52/87

    Zustandekommen des Vertrags bereits mit Beurkundung der Genehmigung des …

  • OLG Oldenburg, 16.01.2015 - 12 W 5/15

    Notwendigkeit der Bestellung eines Ergänzungspflegers bei der Überlassung eines …

  • LG Köln, 19.12.1980 - 11 T 194/80

    Schenkung an Minderjährige

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