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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 01.04.1981 | BGH, 01.04.1981

Rechtsprechung
   BGH, 25.02.1981 - VIII ZR 64/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,1756
BGH, 25.02.1981 - VIII ZR 64/80 (https://dejure.org/1981,1756)
BGH, Entscheidung vom 25.02.1981 - VIII ZR 64/80 (https://dejure.org/1981,1756)
BGH, Entscheidung vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80 (https://dejure.org/1981,1756)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Bestimmung des Zeitraumes für die Richtigstellung von Fehlern bei der Berechnung des Verbrauchs in Versorgungsbedingungen - Maßgeblicher Zeitpunkt für den Beginn des Laufs der Zweijahresfrist - Möglichkeit der Inanspruchnahme wegen eines Berechnungsfehlers - ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1981, 1011
  • ZMR 1981, 348
  • WM 1981, 529
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 25.10.1978 - VIII ZR 185/77

    Nachzahlung bezogener Stromlieferungen von einem kommunalen …

    Auszug aus BGH, 25.02.1981 - VIII ZR 64/80
    Das hat der Senat für die vergleichbaren Regelungen in den Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit elektrischer Arbeit aus dem Niederspannungsnetz des Elektrizitätsversorgungsunternehmens schon wiederholt entschieden (Urteile vom 2. Juli 1959 - VIII ZR 85/58 und vom 25. Oktober 1978 - VIII ZR 185/77 = LM Allgem. Bed. d. Elektr.-Versorg.-Unternehmen Nr. 6 und Nr. 20).

    Das Berufungsgericht hat im materiell-rechtlichen Ausgangspunkt zutreffend weiter geprüft, ob die Beklagte die Zweijahresfrist treuwidrig geltend macht (vgl. Senatsurteile vom 2. Juli 1959 und 25. Oktober 1978 aaO).

  • BGH, 02.07.1959 - VIII ZR 85/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 25.02.1981 - VIII ZR 64/80
    Das hat der Senat für die vergleichbaren Regelungen in den Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit elektrischer Arbeit aus dem Niederspannungsnetz des Elektrizitätsversorgungsunternehmens schon wiederholt entschieden (Urteile vom 2. Juli 1959 - VIII ZR 85/58 und vom 25. Oktober 1978 - VIII ZR 185/77 = LM Allgem. Bed. d. Elektr.-Versorg.-Unternehmen Nr. 6 und Nr. 20).
  • BGH, 08.07.1981 - VIII ZR 222/80

    Verjährung von Ansprüchen bei Fälligkeit mit Rechnungserteilung

    Aus den Senatsurteilen vom 25. Oktober 1978 - VIII ZR 185/77 (…LM aaO Nr. 20 = WM 1978, 1416) und vom 25. Februar 1981 = WM 1981, 529) ergibt sich nichts anderes.
  • OLG Hamm, 15.06.2023 - 2 U 179/21
    Umstände, die gleichwohl gegen die Wirksamkeit von Ziffer 6.1 der AGB sprechen könnten, sind weder dargetan noch anderweitig ersichtlich (vgl. auch BGH, Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529).

    Hierbei handelt es sich um einen Berechnungsfehler im Sinne von Ziffer 6.1 der AGB (vgl. auch BGH, Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529 [zur unterbliebenen Multiplikation mit einer Zählerkonstanten]).

    Die Klausel statuiert eine für beide Seiten gleichlaufende vertragliche Ausschlussfrist und entspricht wortgetreu § 18 Abs. 2 StromGVV, der für den Tarifkundenbereich bezweckt, dass keiner der Beteiligten länger als drei Jahre mit Nachforderungen oder Rückforderungen soll rechnen müssen (…vgl. BR-Drucks. 306/06, S. 42; BGH, Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530 [zu einer § 21 Abs. 2 AVBWasserV nachgebildeten Vertragsklausel]).

    Rn. 85 aa) Die in Ziffer 6.2 der AGB festgelegte Dreijahresfrist, die - wie ausgeführt - der Ausschlussfrist gemäß § 18 Abs. 2 StromGVV entspricht, wird von dem Zeitpunkt an zurückgerechnet, in welchem der Abnehmer - die Beklagte - von der Möglichkeit, wegen eines Berechnungsfehlers in Anspruch genommen zu werden, aufgrund eigener Feststellungen oder durch Mitteilung des Versorgungsunternehmens jedenfalls dem Grunde nach Kenntnis erlangt hat (BGH, Urteile vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530, vom 8. Juli 1981 - VIII ZR 222/80, NJW 1982, 930, 931 und vom 29. Januar 2003 - VIII ZR 92/02, NJW-RR 2003, 702, 703 f.).

    Zwar nennt die höchstrichterliche Rechtsprechung als Informationsquellen des Energiekunden entweder eigene Feststellungen oder die Mitteilung durch das Versorgungsunternehmen (BGH, Urteile vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530, vom 8. Juli 1981 - VIII ZR 222/80, NJW 1982, 930, 931 und vom 29. Januar 2003 - VIII ZR 92/02, NJW-RR 2003, 702, 703 f.).

    Die Erteilung inhaltlich zutreffender Abrechnungen ist auch ohne Rückgriff auf § 40 Abs. 4 EWG originäre Vertragspflicht des Energieversorgers (vgl. BGH, Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530).

    Dies liefe darauf hinaus, sie für die ordnungsgemäße Wahrnehmung von Aufgaben einstehen zu lassen, die Sache der Klägerin war (vgl. BGH, Urteil vom 25. Februar 1982 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530).

    Träfe diese Annahme zu, könnte sich die Beklagte nicht auf den durch die Dreijahresfrist eingeräumten Vertrauensschutz berufen (vgl. BGH, Urteile vom 25. Februar 1982 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530 und vom 13. März 1991 - VIII ZR 80/90, NJW-RR 1991, 949, 950).

    Rn. 139 bb) Auch im Übrigen unterscheidet sich der Streitfall maßgeblich von dem Sachverhalt, der der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25. Februar 1981 zu § 21 Abs. 2 AVBWasserV (VIII ZR 64/80, WM 1981, 529, 530) zugrunde lag.

  • OLG Saarbrücken, 28.10.2003 - 4 U 686/02

    Energielieferungsvertrag: Schätzung des Stromverbrauchs bei einer wegen eines …

    Dies ist der Fall bei der Fehlablesung, der fehlerhaften Berechnung des Grundpreises, einer Überrundung oder Verwechslung des Zählers, der Nichtanwendung einer Zählerkonstante, der Fehlschaltung mit der Anzeige lediglich eines festen Bruchteils des verbrauchten Stroms, der Verwechslung von Bezugs- und Einspeisezähler sowie bei der fehlerhaften Zuordnung der Messgeräte (vgl. BGH, DB 1959, 1001; MDR 1979, 490; MDR 1981, 1011;… Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke-Hempel, aaO., § 21 AVBEltV, Rdnr. 53 m. w. N. und unter Hinweis auf: OLG Frankfurt a. M., R+ S 1987, 3; LG Hannover, RdE 1972, 14; LG Passau, R + S 1984, 35).
  • BGH, 29.01.2003 - VIII ZR 92/02

    Voraussetzungen eines Fehlers in der Ermittlung des Rechnungsbetrages; Berechnung …

    b) Rechtsfehlerfrei geht das Berufungsgericht weiter davon aus, daß die zweijährige Ausschlußfrist im Dezember 1997 zu laufen begann, nachdem die Klägerin den Fehler im Dezember 1999 entdeckt und anschließend hiervon die RWTH unterrichtet hatte; denn die Zweijahresfrist wird von dem Zeitpunkt an zurückgerechnet, in welchem der Abnehmer von der Möglichkeit, wegen eines Berechnungsfehlers in Anspruch genommen zu werden, aufgrund eigener Feststellungen oder durch Mitteilung des Versorgungsunternehmens jedenfalls dem Grunde nach Kenntnis erlangt hat (BGH, Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, WM 1981, 529 unter II 1 b aa; BGH, Urteil vom 8. Juli 1981 - VIII ZR 222/80, WM 1981, 1176 = NJW 1982, 930 unter II 1 a).
  • OLG Naumburg, 09.12.2022 - 7 U 52/22

    Entgeltnachforderung aus Gaslieferungen bei Abrechnung über Verbrauchsschätzung; …

    Das in § 242 BGB verankerte Prinzip von Treu und Glauben bildet aber eine allen Rechten immanente Inhaltsbegrenzung (BGH, Urteil vom 12.07.2016 - XI ZR 501/15, zitiert nach juris; vgl. hierzu auch: BGH, Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80, MDR 1981, 1011, Rdn. 15, zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 13. März 1991 - VIII ZR 80/90, NJW-RR 1991, 949; KG Berlin, Urteil vom 07. April 1988 - 2 U 5323/87, NJW-RR 1988, 1524; Hempel in Hempel/Franke, Recht der Energie- und Wasserversorgung, Stand April 2001, Rdn.105 ff zu § 21 ABBEltV).

    Davon ist insbesondere auszugehen, wenn der Unterschied der Verbrauchswerte - wie hier - zu augenfällig ist und durch normale Ursachen nicht erklärbar erscheint, um dem Kunden entgehen zu können (vgl. BGH; Urteil vom 25. Februar 1981 - VIII ZR 64/80; KG Berlin, Urteil vom 07. April 1988 - 2 U 5323/87, NJW-RR 1988, 1524; OLG Celle…, Urteil vom 24. Juli 1997 zitiert von Hempel in Hempel/Franke, Recht der Energie- und Wasserversorgung, Stand April 2001, Rdn. 109 zu § 21 AVBEltV;… Hempel in Hempel/ Franke, a.a.O., Rdn.107 zu § 21 AVBEltV).

  • OLG Koblenz, 27.01.1999 - 1 U 420/96

    Mehrvergütungsanspruch bei unrichtiger Einschätzung der Bodenverhältnisse

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  • OLG Dresden, 26.10.2006 - 4 U 944/06

    Zur Parteifähigkeit einer unselbständigen Sonderkasse eines kommunalen …

    Sie stellt vielmehr die Klägerin zu 1) der Sache nach mit einem - ebenfalls als Sondervermögen anzusehenden - Eigenbetrieb gleich, der nach der Rechtsprechung über keine Rechtsfähigkeit verfügt und damit auch nicht parteifähig ist (vgl. BGH WM 1981, 529, OLG Brandenburg, Urteil vom 19.07.2005 11 U 18/05 - Juris).
  • LG Köln, 30.08.2011 - 5 O 299/10

    Statthaftigkeit der Geltendmachung von Ansprüchen auf Zahlung von Miete bzw. …

    Insofern ist eine Rubrumsänderung erfolgt (vgl. BGH, WM 1981, 529).
  • VG Neustadt, 17.02.2020 - 3 K 885/18

    Schadensersatzanspruch eines gemeindlichen Eigenbetriebes gegen eine …

    Rn. 43 E) Die von der Klägerin zitierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Parteifähigkeit eines Eigenbetriebs nach zivilprozessualen Grundsätzen (BGH, Urteil vom 25.2.1981 - VIII ZR 64/80) vermag an dem gefundenen Ergebnis nichts zu ändern.
  • LG Aachen, 27.07.1984 - 5 S 193/84

    Bereicherungsanspruch gegen einen Wohnungseigentümer einer Nachbarwohnung wegen …

    Für die gegenteilige Auffassung des Beklagten läßt sich weder aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 25. Februar 1981 (BGH WM 1981, 529) noch - wie das Amtsgericht zutreffend ausgeführt hat - aus der Entscheidung des Oberlandesgerichts München (NJW 1981, 1963) etwas herleiten.
  • LAG Hessen, 29.06.2007 - 3 Sa 1550/06

    Kündigung eines Umschülers

  • LG Arnsberg, 28.07.2022 - 8 O 89/21
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Rechtsprechung
   BGH, 01.04.1981 - VIII ZR 159/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,726
BGH, 01.04.1981 - VIII ZR 159/80 (https://dejure.org/1981,726)
BGH, Entscheidung vom 01.04.1981 - VIII ZR 159/80 (https://dejure.org/1981,726)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zulässigkeitsrüge - Eventualmaxime - Verhandlung zur Hauptsache

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 282
    Zeitpunkt der Erhebung von Zulässigkeitsrügen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 2646
  • ZIP 1981, 780
  • MDR 1981, 1011
 
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Wird zitiert von ... (25)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 20.11.1961 - VIII ZR 65/61

    Einrede mangelnder Sicherheit im Revisionsverfahren. Streitwert

    Auszug aus BGH, 01.04.1981 - VIII ZR 159/80
    Da der Kl. seine Verpflichtung zur Sicherheitsleistung bestritten hat, ist über die von der Bekl. erhobene verzichtbare Rüge durch Zwischenurteil zu entscheiden (BGHZ 37, 264 (266) = NJW 1962, 345).

    Da die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen gehört (Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, § 112 Anm. III, § 282 Anm. 5 III A; Zöller-Stephan, § 296 Anm. III 3, § 529 Anm. II 1), ist sie den genannten Vorschriften unterworfen und muß gem. § 282 III ZPO grundsätzlich vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden (vgl. RGZ 155, 239 (241); BGH, LM § 675 BGB Nr. 6; BGHZ 37, 264 (267) = NJW 1962, 345).

  • RG, 04.08.1937 - V 53/37

    Kann die inländische Partei in der Revisionsinstanz wegen der ihr hier …

    Auszug aus BGH, 01.04.1981 - VIII ZR 159/80
    Da die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen gehört (Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, § 112 Anm. III, § 282 Anm. 5 III A; Zöller-Stephan, § 296 Anm. III 3, § 529 Anm. II 1), ist sie den genannten Vorschriften unterworfen und muß gem. § 282 III ZPO grundsätzlich vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden (vgl. RGZ 155, 239 (241); BGH, LM § 675 BGB Nr. 6; BGHZ 37, 264 (267) = NJW 1962, 345).

    Nach allgemeiner Meinung ist nämlich § 112 II ZPO dahin zu verstehen, daß bei Bestimmung der Höhe der Sicherheit alle im Prozeß einschließlich der möglichen Rechtszüge entstandenen und voraussichtlich entstehenden Kosten vom Gericht veranschlagt werden sollen (RGZ 155, 239 (241) m. w. Nachw.).

  • BGH, 30.06.2004 - VIII ZR 273/03

    Rechte des Beklagten nach Leistung einer unzureichenden Sicherheit für die …

    Die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten (§§ 110 ff. ZPO) gehört zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen, die gemäß § 282 Abs. 3 ZPO grundsätzlich vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden muß (BGH, Urteil vom 15. Mai 2001 - XI ZR 243/00, NJW 2001, 3630 unter I 1; Urteil vom 23. November 1989 - IX ZR 23/89, WM 1990, 373 unter 2; Senatsurteil vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646 unter III 1).

    Im Zusammenhang mit der auch im Berufungsrechtszug uneingeschränkt erhobenen Einrede der mangelnden Prozeßkostensicherheit und der gleichzeitigen Bezugnahme der Beklagten auf das Senatsurteil vom 1. April 1981 (aaO) war diese Anregung vielmehr als Hinweis auf das Mindestmaß an Sicherheit zu verstehen, welches die Beklagte im Hinblick darauf, daß sie Sicherheit auch für die Kosten der Revisionsinstanz beanspruchte, bei der Festsetzung der Höhe durch das Berufungsgericht für erforderlich hielt.

  • BGH, 19.07.2007 - IX ZR 150/05

    Zeitpunkt für die Erhebung der Rüge mangelnder Prozesskostensicherheit

    Grundsätzlich muss sie in der ersten Instanz vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge erhoben werden (BGHZ 37, 264, 267; BGH, Urt. v. 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, ZIP 1981, 780; v. 23. November 1989 - IX ZR 23/89, WM 1990, 373, 374;… v. 15. Mai 2001 aaO S. 3631;… v. 30. Juni 2004 - VIII ZR 273/03, BGHRep 2004, 1648).

    Sie kann deshalb in der Revisionsinstanz bzw. im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde nicht mehr erhoben werden, wenn die Voraussetzungen für eine Sicherheitsleistung bereits in der Berufungsinstanz vorlagen, Sicherheit aber nur für die Kosten erster und zweiter Instanz verlangt wurde (BGH, Urt. v. 1. April 1981 aaO S. 781;… v. 23. November 1989 aaO S. 374).

    In der Revisionsinstanz oder im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde ist die Rüge der mangelnden Prozesssicherheit für die Kosten der Instanz deshalb nur zulässig, wenn die Voraussetzungen für die Sicherheitsleistung erst in dieser Instanz eintraten oder wenn die Rüge in den Vorinstanzen ohne Verschulden nicht erhoben wurde (BGH, Urt. v. 1. April 1981 aaO;… v. 23. November 1989 aaO).

    Dies gilt auch dann, wenn die beklagte Partei im Berufungsverfahren den nach § 112 Abs. 3 ZPO möglichen Antrag auf weitere Prozesskostensicherheit, auch für das Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde und der Revision, versäumt hat (vgl. BGH, Urt. v. 1. April 1981 aaO;… v. 23. November 1989 aaO S. 374 f).

  • BGH, 23.11.1989 - IX ZR 23/89

    Zulassung der Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung im Revisionsverfahren

    Die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten (§§ 110 ff ZPO) gehört zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen (BGHZ 37, 264, 266; BGH, Urt. v. 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646 [BGH 08.07.1981 - VIII ZR 256/80]).

    Wenn die beklagte Partei sie im Berufungsrechtszug hätte vorbringen können, ist sie nach § 566 in Verbindung mit § 529 Abs. 1 Satz 2 ZPO im Revisionsverfahren nur zuzulassen, wenn die Partei die Verspätung genügend entschuldigt (vgl. BGHZ 37, 264, 266; BGH, Urt. v. 1. April 1981 aaO).

    Bei der Festsetzung der Höhe der Sicherheitsleistung hatte das Landgericht daher gemäß § 112 Abs. 2 ZPO alle der Beklagten im Rechtsstreit einschließlich der möglichen Rechtszüge entstandenen und voraussichtlich entstehenden Kosten zu veranschlagen; dazu gehörten nicht nur die Kosten des gesamten Berufungsverfahrens, sondern - weil nach dem Wert des Streitgegenstandes mit einem Revisionsverfahren gerechnet werden mußte - auch die Kosten eines etwaigen Revisionsverfahrens (BGH, Urt. v. 1. April 1981 aaO; Johannsen, LM ZPO § 110 Nr. 5).

    Die §§ 566, 529 Abs. 1 Satz 2 ZPO stehen der Zulassung der Einrede nicht nur dann entgegen, wenn im Berufungsverfahren die erstmalige Erhebung der Einrede versäumt wurde; sie gelten auch, wenn die beklagte Partei im Berufungsverfahren den nach § 112 Abs. 3 ZPO möglichen Antrag auf eine weitere Prozeßkostensicherheit versäumt (vgl. BGH, Urt. v. 1. April 1981 a.a.O. S. 2646 f;… Johannsen aaO).

  • BGH, 23.10.2018 - XI ZR 549/17

    Prozesskostensicherheit: Ausnahmetatbestand des völkerrechtlichen Vertrages im …

    Die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozesskosten gehört zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen, die gem. § 282 Abs. 3 ZPO grundsätzlich vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden müssen (BGH, Urteile vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646, vom 23. November 1989 - IX ZR 23/89, WM 1990, 373, 374, vom 15. Mai 2001 - XI ZR 243/00, NJW 2001, 3630 f. und vom 30. Juni 2004 - VIII ZR 273/03, NJW-RR 2005, 148;… Beschlüsse vom 21. Februar 2014 - IV ZR 350/13, juris Rn. 1 …und vom 20. Februar 2017- IX ZR 195/16, juris Rn. 1).
  • BGH, 15.05.2001 - XI ZR 243/00

    Sicherheitsleistung eines im Ausland ansässigen Beklagten

    Da über die Verpflichtung zur Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten nur einmal und nicht in jeder Instanz erneut entschieden werden soll, ist in der Revisionsinstanz die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Kosten dieser Instanz nur zulässig, wenn die Voraussetzungen für die Sicherheitsleistung erst in dieser Instanz eingetreten sind oder wenn die Rüge in den Vorinstanzen ohne Verschulden nicht erhoben worden ist (BGH, Zwischenurteil vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646).

    Da es sich um ein Zwischenurteil zwischen den Parteien des Rechtsstreits handelt, war eine Kostenentscheidung nicht zu treffen, sondern der Endentscheidung vorzubehalten (BGH, Zwischenurteil vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646, 2647).

  • BGH, 11.11.2025 - VIII ZR 75/25

    Antrag auf Anordnung der nachträglichen Erhöhung der Sicherheitsleistung

    Rn. 5 1. Die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozesskosten gehört zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen im Sinne von § 555 Abs. 5 Nr. 3, § 532 ZPO, die gemäß § 282 Abs. 3 ZPO grundsätzlich vor der ersten mündlichen Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden müssen (vgl. BGH, Urteile vom 30. Juni 2004 - VIII ZR 273/03, NJW-RR 2005, 148 unter 1; vom 15. Mai 2001 - XI ZR 243/00, NJW 2001, 3630 unter I 1; vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646 unter III 1;… Beschlüsse vom 16. Januar 2024 - XI ZR 49/23, juris Rn. 6;… vom 8. März 2022 - II ZR 41/21, juris Rn. 5;… vom 23. Oktober 2018 - XI ZR 549/17, NJW-RR 2018, 1458 Rn. 4).

    Da über die Verpflichtung zur Sicherheitsleistung für die Prozesskosten nur einmal und nicht in jeder Instanz erneut entschieden werden soll, ist in der Revisionsinstanz beziehungsweise im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde die Erhebung der Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung nur zulässig, wenn die Voraussetzungen für die Sicherheitsleistung erst in dieser Instanz eingetreten sind oder wenn die Rüge in den Vorinstanzen ohne Verschulden nicht erhoben worden ist (§§ 111, 532 ZPO;… vgl. BGH, Urteile vom 15. Mai 2001 - XI ZR 243/00, aaO; vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, aaO unter III 1 b;… Beschluss vom 8. März 2022 - II ZR 41/21, aaO).

    Sie kann daher in der Revisionsinstanz beziehungsweise im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde insbesondere dann nicht mehr erhoben werden, wenn die Voraussetzungen für eine Sicherheitsleistung bereits in den Vorinstanzen vorlagen, Sicherheit aber nur für die Kosten erster und zweiter Instanz verlangt wurde (…vgl. BGH, Urteile vom 15. Mai 2001 - XI ZR 243/00, aaO unter I 2 b bb; vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, aaO;… Beschluss vom 8. März 2022 - II ZR 41/21, aaO).

  • BGH, 21.10.1991 - II ZR 23/91

    Verpflichtung zur Sicherheitsleistung - Prozesskostensicherheit für die …

    Da der Kläger seine Verpflichtung zur Sicherheitsleistung bestritten hat, ist über die von den Beklagten erhobene verzichtbare Rüge durch Zwischenurteil zu entscheiden (BGHZ 37, 264, 266; BGH, Urt. v. 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, LM Nr. 9 zu § 110 ZPO;… Urt. v. 23. November 1989 - IX ZR 323/89, BGHR ZPO § 112 Abs. 3 "Sicherheitsverlangen 1").

    Sie hätten jedoch spätestens im Einspruchsverfahren über das die Berufung des Klägers zurückweisende Versäumnisurteil ein Erhöhungsverlangen nach § 112 Abs. 3 ZPO stellen müssen, wollten sie die Möglichkeit nicht verlieren, die Einrede auch im Revisionsverfahren zu erheben (BGH, Urt. v. 1. April 1981 a.a.O. …und Urt. v. 23. November 1989 aaO).

    Die Einrede der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten (§§ 110 ff. ZPO) ist eine solche verzichtbare Rüge (BGHZ 37, 264, 266; Urt. v. 1. April 1981 aaO;… Urt. v. 23. November 1989 aaO;… Stein/Jonas/Leipold a.a.O. § 110 Rdn. 40 und § 111 Rdn. 1).

  • BGH, 12.11.1992 - IX ZR 229/91

    Einrede der mangelnden Sicherheitsleistung

    Die Einrede der mangelnden Sicherheitsleistung gehört zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen, die in der höheren Instanz nicht mehr zulässig sind, wenn sie in der Vorinstanz schuldhaft nicht erhoben wurden (vgl. BGH, Urt. v. 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, ZIP 1981, 780; Senatsurt. v. 23. November 1989 - IX ZR 23/89, WM 1990, 373, 374).

    Die demnach eingetretene Ausschließungswirkung dauert auch im Revisionsverfahren fort (vgl. RGZ 155, 239, 241 f; BGH, Urt. v. 1. April 1981 aaO;… Stein/Jonas/Grunsky a.a.O. § 566 Rdn. 2).

  • BGH, 16.01.2024 - XI ZR 49/23

    Leistung einer weiteren Prozesskostensicherheit

    Sie muss daher gemäß § 282 Abs. 3 ZPO grundsätzlich vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden (BGH, Urteile vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646, vom 23. November 1989 - IX ZR 23/89, WM 1990, 373, 374 und vom 30. Juni 2004 - VIII ZR 273/03, NJW-RR 2005, 148).
  • BGH, 08.03.2022 - II ZR 41/21

    Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozesskosten

    Da über die Verpflichtung zur Sicherheitsleistung für die Prozesskosten nur einmal und nicht in jeder Instanz erneut entschieden werden soll, ist in der Revisionsinstanz bzw. im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung nur zulässig, wenn die Voraussetzungen für die Sicherheitsleistung erst in dieser Instanz eingetreten sind oder wenn die Rüge in den Vorinstanzen ohne Verschulden nicht erhoben worden ist (§§ 111, 532 ZPO; vgl. BGH, Urteil vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646;… Urteil vom 15. Mai 2001 - XI ZR 243/00, NJW 2001, 3630 Rn. 7).

    Sie kann daher in der Revisionsinstanz bzw. im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde insbesondere dann nicht mehr erhoben werden, wenn die Voraussetzungen für eine Sicherheitsleistung bereits in der Berufungsinstanz vorlagen, Sicherheit aber nur für die Kosten erster und zweiter Instanz verlangt wurde (BGH, Urteil vom 1. April 1981 - VIII ZR 159/80, NJW 1981, 2646; Urteil vom 23. November 1989 - IX ZR 23/89, WM 1990, 373, 374;… Beschluss vom 19. Juli 2007 - IX ZR 150/05, juris Rn. 9).

  • OLG Hamm, 18.03.1999 - 18 U 84/98

    Anordnung und Leistung einer Prozesskostensicherheit durch einen Ausländer; Rüge …

  • OLG Bamberg, 22.09.1988 - 1 U 302/87

    Örtliche und internationale Zuständigkeit eines deutschen und schweizer …

  • BGH, 30.03.1983 - VIII ZR 185/82

    Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung eines Kaufvertrages - Erhebung der …

  • LG Offenburg, 23.02.2022 - 5 O 35/21

    Festlegung der Höhe der Prozesskostensicherheit

  • OLG Hamm, 21.03.1994 - 2 U 103/92

    Deutsch-mauretanisches Projekt: Kollisionsrecht, Ermittlung ausländischen Rechts, …

  • BGH, 09.12.1981 - VIII ZR 35/81

    Befreiung von der Sicherheitsleistung - Geltung für Ausländer - Ausnahmen

  • BGH, 29.03.1984 - I ZR 230/81

    Zulassung der Einrede des Schiedsvertrages; Rechtzeitige Erhebung der Einrede

  • LG Düsseldorf, 04.10.1988 - 4 O 138/88
  • LG Düsseldorf, 10.02.2009 - 4b O 211/07

    Eingriffskatheter

  • LG Karlsruhe, 21.08.2003 - 8 O 139/03

    Pflicht zur Leistung einer Prozesskostensicherheit für deutschen Kläger ohne …

  • OLG Hamm, 04.10.1996 - 29 U 108/95

    Parteifähigkeit einer ausländischen (Cayman Islands) Firma

  • LG München I, 03.02.2005 - 7 O 2353/04
  • LAG Hessen, 09.02.1998 - 16 Sa 1285/97

    Unwirksamkeit der Änderung der Arbeitsbedingungen aufgrund der angegriffenen …

  • LG Karlsruhe, 02.10.2003 - 8 O 139/03
  • OLG Frankfurt, 23.06.1999 - 7 U 92/98
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Rechtsprechung
   BGH, 01.04.1981 - VIII ZR 37/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,4083
BGH, 01.04.1981 - VIII ZR 37/80 (https://dejure.org/1981,4083)
BGH, Entscheidung vom 01.04.1981 - VIII ZR 37/80 (https://dejure.org/1981,4083)
BGH, Entscheidung vom 01. April 1981 - VIII ZR 37/80 (https://dejure.org/1981,4083)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • MDR 1981, 1011
  • VersR 1981, 654
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