Rechtsprechung
| BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Schadensersatz für eine Ausarbeitung eines Architekten aufgrund einer Ausschreibung - Begründung eines vertragsähnlichen Vertrauensverhältnisses durch eine Ausschreibung zur Errichtung einer Sporthalle - Schuldhafte Verletzung einer Pflicht zur ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Schadensersatzanspruch bei Aufhebung der Ausschreibung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BGB § 631
Berechtigung zum Schadensersatz bei unkorrekter Vergabe eines Auftrags
Papierfundstellen
- NJW 1981, 1673
- MDR 1981, 836
- BauR 1981, 368
Wird zitiert von ... (23) Zitiert selbst (7)
- BGH, 08.04.1965 - III ZR 230/63
Begriff des Schutzgesetzes - Ausübung öffentlicher Gewalt - Voraussetzungen des …
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
Das entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 49, 77, 79; 60, 221, 223 f; BGH NJW 1980, 180; BGH Urteile vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 und vom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630) und wird auch von der Revision nicht in Zweifel gezogen.In der Rechtsprechung ist Teilnehmern einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Ausschreibung Schadensersatz in Fällen zuerkannt worden, in denen der Bieter entweder das billigste Angebot abgegeben hatte oder aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften zu einem bei der Vergabe bevorzugt zu berücksichtigenden Personenkreis gehörte, dennoch den Zuschlag nicht erhalten hatte (vgl. die oben genannten Urteile BGH VersR 1965, 764 und 1966, 630; ferner OLG Hamm BB 1972, 243; OLG Köln BauR 1977, 343).
- BGH, 03.03.1966 - III ZR 123/64
Voraussetzungen für ein Handeln von Beamten "in Ausübung eines öffentlichen …
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
Das entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 49, 77, 79; 60, 221, 223 f; BGH NJW 1980, 180; BGH Urteile vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 und vom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630) und wird auch von der Revision nicht in Zweifel gezogen.In der Rechtsprechung ist Teilnehmern einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Ausschreibung Schadensersatz in Fällen zuerkannt worden, in denen der Bieter entweder das billigste Angebot abgegeben hatte oder aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften zu einem bei der Vergabe bevorzugt zu berücksichtigenden Personenkreis gehörte, dennoch den Zuschlag nicht erhalten hatte (vgl. die oben genannten Urteile BGH VersR 1965, 764 und 1966, 630; ferner OLG Hamm BB 1972, 243; OLG Köln BauR 1977, 343).
- BGH, 04.10.1979 - VII ZR 11/79
Risiko einer Fehlkalkulation; Funktion der Schlussrechnung
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
Das entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 49, 77, 79; 60, 221, 223 f; BGH NJW 1980, 180; BGH Urteile vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 und vom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630) und wird auch von der Revision nicht in Zweifel gezogen.
- BGH, 22.02.1973 - VII ZR 119/71
Haftung des günstigsten Bieters für einen vom Auftraggeber nicht erkannten …
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
Das entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 49, 77, 79; 60, 221, 223 f; BGH NJW 1980, 180; BGH Urteile vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 und vom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630) und wird auch von der Revision nicht in Zweifel gezogen. - BGH, 16.11.1967 - III ZR 12/67
Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen Verschuldens bei …
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
Das entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 49, 77, 79; 60, 221, 223 f; BGH NJW 1980, 180; BGH Urteile vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 und vom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630) und wird auch von der Revision nicht in Zweifel gezogen. - OLG Düsseldorf, 27.01.1976 - 24 U 35/75
Aufklärungspflicht; Gemeinde; Ausgeschriebene Baumaßnahme; Zuschlagsfrist
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
Weiter wurde der Schadensersatz eines Bieters in einem Fall für begründet angesehen, in dem der Auftraggeber den Bau eines Hallenbades ausgeschrieben hatte, ohne darauf hinzuweisen, daß die Finanzierung des Bauvorhabens nicht gesichert war und der Bieter sich bei gehöriger Aufklärung an der Ausschreibung nicht beteiligt hätte (OLG Düsseldorf NJW 1977, 1064 [OLG Düsseldorf 27.01.1976 - 24 U 35/75]). - OLG Köln, 29.04.1977 - 4 U 222/76
Auszug aus BGH, 26.03.1981 - VII ZR 185/80
In der Rechtsprechung ist Teilnehmern einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Ausschreibung Schadensersatz in Fällen zuerkannt worden, in denen der Bieter entweder das billigste Angebot abgegeben hatte oder aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften zu einem bei der Vergabe bevorzugt zu berücksichtigenden Personenkreis gehörte, dennoch den Zuschlag nicht erhalten hatte (vgl. die oben genannten Urteile BGH VersR 1965, 764 und 1966, 630; ferner OLG Hamm BB 1972, 243; OLG Köln BauR 1977, 343).
- BGH, 08.09.1998 - X ZR 48/97
Aufwendungsersatzanspruch des voraussichtlich erfolgreichen Bieters nach …
Ein solcher Anspruch kann insbesondere dann entstehen, wenn der öffentliche Auftraggeber eine Ausschreibung aufhebt, ohne daß einer der Aufhebungsgründe nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen gegeben ist (BGH, Urt. v. 26.03.1981 - VII ZR 185/80, BauR 1981, 368;… Ingenstau/Korbion, 13. Aufl., § 26 VOB/A Rdn. 8 a.E.;… Rusam in Heiermann/ Riedl/Rusam aaO, § 26 VOB/A Rdn. 20). - BGH, 25.11.1992 - VIII ZR 170/91
Vorvertragliches Verschulden bei der Auftragsvergabe nach VOL/A
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes setzt allerdings auch ein derartiger - auf Ersatz eines "Mindestschadens" gerichteter - Anspruch voraus, daß der Bewerber bei ordnungsgemäßer Durchführung des Ausschreibungsverfahrens den Zuschlag erhalten hätte (BGH, Urteil vom 26. März 1981 - VII ZR 185/80 = BauR 1981, 368 unter II 2 b und vom 12. Juli 1984 - VII ZR 11/83 = BauR 1984, 631 unter 1;… dazu Feber, Schadensersatzansprüche aaO. S. 89 ff). - BGH, 08.09.1998 - X ZR 99/96
Rechtsfolgen der berechtigten Aufhebung einer Ausschreibung; Aufhebung der …
Eine Ersatzpflicht des öffentlichen Auftraggebers im Falle der Aufhebung einer Ausschreibung kann sich aus den Grundsätzen der culpa in contrahendo ergeben (vgl. die gleichzeitig - am 8.9.1998 - verkündete und zur Veröffentlichung bestimmte Entscheidung des erkennenden Senats in der Sache X ZR 48/97 sowie BGHZ 120, 281, 284; BGH, Urt. v. 26.3.1981 - VII ZR 185/80, BauR 1981, 368;… Ingenstau/Korbion, VOB, Kommentar, 13. Aufl., § 26 VOB/A Rdn. 8 a.E.;… Rusam in Heiermann/Riedl/Rusam, Handkommentar zur VOB, 8. Aufl., § 26 VOB/A Rdn. 20).
- OLG Hamm, 03.03.2005 - 28 U 125/04
Verkauf eines unfallbeschädigten Kraftfahrzeugs unter wahrheitswidriger …
Der Geschädigte ist grundsätzlich so zu stellen, wie er bei Offenbarung der für seinen Kaufentschluss maßgeblichen Umstände stünde (BGH NJW-RR 1994, 76, 77; NJW 1981, 1673; 2001, 2875, 2876;… Palandt-Heinrichs, a.a.O., § 311 Rn. 56). - BGH, 23.09.1982 - III ZR 196/80
Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf dem Gebiet des Bauwesens und des …
Der Senat hat z.B. schon den hypothetischen Nachvollzug einer Wahl im Wege einer Beweisaufnahme für erforderlich und sachdienlich erachtet (LM § 839 (Fd) BGB Nr. 19; vgl. auch Urteil vom 26. März 1981 - VII ZR 185/80 = NJW 1981, 1673: hypothetisches Ergebnis einer Ausschreibung nach VOB/A). - BGH, 11.07.1988 - II ZR 243/87
Reichweite und Schutzzweck des § 399 Abs. 1 Nr. 4 AktG
Der Geschädigte hat einen Anspruch darauf, so gestellt zu werden, wie er ohne den Eintritt des schadenstiftenden Ereignisses stehen würde (…Palandt/Heinrichs, BGB 47. Aufl., 1988, Vorbem. v. § 249, 2 g bb; auch § 276 Anm. 6 D;… Mertens in MünchKomm, 1986, § 823 Rdnr. 47; vgl. auch BGH Urt. vom 26. März 1981 - VII ZR 185/80, NJW 1981, 1673). - OLG München, 17.01.2007 - 7 U 2759/06
Schadensersatz wegen Pflichtverletzung in privatrechtlichem Bieterverfahren durch …
Die Klägerin zu 2) ist bei ihrem hieraus resultierenden Schadensersatzanspruch auch nicht auf das negative Interesse beschränkt, sondern kann von der Beklagten das Erfüllungsinteresse verlangen, da ihr bei einem ordnungsgemäßen Abschluss des Bieterverfahrens der Zuschlag hätte erteilt werden müssen (vgl. dazu BGH WM 2007, 87, 90; WM 2006, 1871, 1872; NJW 2000, 661, 663; NJW 1981, 1673). - OLG Celle, 05.08.1993 - 10 U 3/91
Schadensersatz aus vorvertraglichem Vertrauensverhältnis im Rahmen eines …
Durch die Ausschreibung der Beklagten und die Abgabe eines entsprechenden Angebotes durch die Klägerin ist zwischen den Parteien ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande gekommen, das zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtete und beiderseitige Sorgfaltspflichten begründete (ständige Rechtsprechung: BGHZ 49, 77, 82; 60, 221, 226; NJW 1981, 1673).Da die Klägerin als Schadensersatz entgangenen Gewinn, also das - sogenannte positive Interesse, verlangt, sie gemäß § 249 BGB aber nur so zu stellen ist, wie sie stehen würde, wenn es nicht zu der fehlerhaften Vergabe gekommen wäre (BGH NJW 1981, 1673), konnte sie nur dann berechtigterweise entgangenen Gewinn geltend machen, wenn sie bei ordnungsgemäßen Vergabeverfahren den Zuschlag erhalten hätte (OLG Düsseldorf, Baurecht 1989, 185, 198; Baurecht 1986, 107, 109; Jäckle NJW 1990, 2520, 2525).
Die Erwartung der Klägerin, im Fall einer erneuten Ausschreibung auf der Basis von Oolith-Gestein erfolgreiche Bieterin zu werden, reduziert sich mithin auf eine bloße "Chance", die indessen nicht berechtigt, von einer entsprechenden Zuschlagserteilung auszugehen (BGH NJW 1981, 1673).".
- LAG Düsseldorf, 04.05.2016 - 12 Sa 1412/15
Anspruch eines Arbeitnehmers auf Abschluss eines Aufhebungsvertrages und Zahlung …
Es ist insoweit sachgerecht, nur den Bewerber zu entschädigen, der bei Durchführung des ordnungsgemäß eröffneten Ausschreibungsverfahrens den Zuschlag erhalten hätte, und nicht auch alle anderen, deren Angebote nicht hätten berücksichtigt werden können und deren Angebotskosten deshalb ohnehin nicht auszugleichen gewesen wären (BGH 26.03.1981 - VII ZR 185/80, NJW 1982, 1673 Rn. 12).Allenfalls komme eine gerichtliche Feststellung unter Berücksichtigung der Beweiserleichterung des § 287 ZPO in Betracht (BGH 26.03.1981 a.a.O. Rn. 12;… BGH 23.09.1982 a.a.O. Rn. 22).
- BGH, 08.11.1984 - VII ZR 51/84
Bauvergabe durch öffentlichen Auftraggeber: Annehmbarstes Angebot
Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, kommt durch eine den Regeln der VOB/A folgende Ausschreibung und die Beteiligung eines Bieters am Ausschreibungsverfahren zwischen den Verhandlungspartnern ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande, das zu gegenseitiger Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren schuldhafte Verletzung Schadensersatzansprüche (insbesondere auf Erstattung der Ausschreibungsaufwendungen) begründen kann (BGHZ 49, 77, 79 [BGH 16.11.1967 - III ZR 12/67]; 60, 221, 223 f [BGH 22.02.1973 - VII ZR 119/71]; BGH NJW 1980, 180; NJW 1981, 1673 Nr. 10; vgl. auchSenatsurteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 111/83 = WM 1984, 1340; BGH Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 230/63 = VersR 1965, 764 undvom 3. März 1966 - III ZR 123/64 = VersR 1966, 630;… ferner Ingenstau-Korbion, VOB, 10. Aufl., Einl., Rdn. 14/15 m.w.N.). - OLG Oldenburg, 21.03.1996 - 8 U 248/95
Pflichtwidriges Verhalten eines Auftraggebers bei Erteilung eines Zuschlags an …
- BGH, 24.04.1997 - VII ZR 106/95
Pflicht des Auftraggebers zur Bekanntgabe wesentlicher Änderungen der …
- OLG Stuttgart, 10.07.2007 - 12 U 192/06
Vergabeverfahren: Wertung von Preisnachlässen an nicht vom Auftraggeber …
- BGH, 12.07.1984 - VII ZR 111/83
Anspruch eines Bieters auf Erstattung der Angebotskosten bei Mängeln des …
- OLG Bamberg, 20.02.1992 - 1 U 139/89
- OLG Brandenburg, 07.07.2010 - 7 U 206/08
Rechtskauf bei Übertragung der Nutzungs- und Verwertungsrechte aus einer …
- OVG Sachsen, 02.10.2007 - 5 B 178/07
öffentlich-rechtlicher Vertrag; Rückforderung; culpa in contrahendo; …
- OLG Brandenburg, 19.03.2003 - 7 U 235/97
Möglicher Schadenersatzanspruch eines Verwertungsbetriebs bei Unterschreitung der …
- OLG Karlsruhe, 02.12.2003 - 17 U 44/03
Wertpapierhandel: Anwendbares Recht auf Wertpapiergeschäfte vor dem 21. Juni …
- LG Berlin, 22.03.2016 - 88 S 67/15
Teilleistungen beauftragt: Bauunternehmer kann nicht mehr zurück!
- OLG Hamm, 26.09.2000 - 28 U 50/00
- OLG Nürnberg, 18.09.1985 - 4 U 3597/84
Aufhebung des nach öffentlicher Ausschreibung erteilten Zuschlags
- OLG München, 16.09.1987 - 7 U 4275/86
AA bei Verletzung der Offenbarungspflicht durch HV, Krankheit, kranheitsbedingte …
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Rechtsprechung
| BGH, 09.04.1981 - VII ZR 263/79 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- ibr-online
Zu den Sorgfaltspflichten bei der Planung einer Wärmedämmung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Architekt - Sorgfaltspflicht - Planung der Wärmedämmung
- rechtsportal.de (Leitsatz)
VOB/B § 13
Setzung einer Frist zur Nachbesserung
Papierfundstellen
- MDR 1981, 836
- BauR 1981, 395
Wird zitiert von ... (22) Zitiert selbst (3)
- BGH, 08.12.1966 - VII ZR 144/64
Gewährleistungsrechte des Auftraggebers bei Unzuverlässigkeit des Auftragnehmers; …
Auszug aus BGH, 09.04.1981 - VII ZR 263/79
Das Berufungsgericht meint, unter Berufung auf BGHZ 46, 242, 245 f, hier könne die Klägerin auch ohne vorherige befristete Aufforderung zur Nachbesserung Schadensersatz fordern, weil die Beklagte zu 2 sich bei der Bauausführung als so unzuverlässig erwiesen habe, daß die Klägerin ihr kein Vertrauen mehr habe entgegenbringen müssen. - BGH, 15.06.1978 - VII ZR 15/78
Schadensminderungspflicht des Bauherrn
Auszug aus BGH, 09.04.1981 - VII ZR 263/79
b) Grundsätzlich ist dieser Schadensersatzanspruch auf Geld gerichtet (BGH NJW 1978, 1853; dazu Ganten NJW 1978, 2593). - BGH, 27.04.1972 - VII ZR 144/70
Verjährung des Anspruchs auf Ersatz entfernterer Mängelfolgeschäden
- BGH, 16.02.2017 - VII ZR 242/13
Architektenvertrag: Wirksamkeit einer Klausel über ein Selbsteintrittsrecht des …
ist wegen Verstoßes gegen § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 9. April 1981, VII ZR 263/79, BauR 1981, 395).Soweit der Entscheidung des Senats vom 9. April 1981 (VII ZR 263/79, BauR 1981, 395, 396, juris Rn. 17) etwas Anderes entnommen werden könnte, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 22.07.2010 - VII ZR 77/08
Haftung des bauaufsichtsführenden Architekten: Verjährung bei arglistigem …
Eine Nachbesserung durch den Architekten wiederum ist in aller Regel nicht mehr möglich, wenn sich der Mangel seiner Leistung bereits im Bauwerk verkörpert hat (BGH, Urteil vom 11. Oktober 2007 - VII ZR 65/06, BauR 2007, 2083, 2084 = NZBau 2008, 187 = ZfBR 2008, 160; Urteil vom 25. April 1996 - VII ZR 157/94, BauR 1996, 735, 737 = ZfBR 1996, 258; Urteil vom 9. April 1981 - VII ZR 263/79, BauR 1981, 395, 396). - BGH, 11.10.2007 - VII ZR 65/06
Inhalt und Umfang des Schadensersatzanspruchs gegen einen Architekten wegen …
Auch hat der Architekt grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass ihm Gelegenheit gegeben wird, den Mangel des Bauwerks zu beseitigen (BGH, Urteil vom 25. April 1996 - VII ZR 157/94, BauR 1996, 735, 737 = ZfBR 1996, 258; Urteil vom 9. April 1981 - VII ZR 263/79, BauR 1981, 395, 396).
- BGH, 07.11.1985 - VII ZR 270/83
Konkurrenz von werkvertraglichen und deliktischen Schadensersatzansprüchen
Unterläßt der Auftraggeber diese Fristsetzung zur Mängelbeseitigung, so verliert er im Regelfall jeden Erstattungsanspruch (vgl. Senat NJW 1982, 1524, 1525; Urt. v. 9. April 1981 - VII ZR 263/79 = BauR 1981, 395, 398 = ZfBR 1981, 173, 179 jeweils m. Nachw.; vgl. a. BGHZ 92, 123, 125) [BGH 12.07.1984 - VII ZR 268/83].Dabei ist dieser Anspruch bis auf besonders gelagerte Ausnahmefälle auf Entschädigung in Geld gerichtet (Senatsurteile BGHZ 61, 369, 371; NJW 1978, 1853; BauR 1981, 395 jeweils m. Nachw.).
- OLG Düsseldorf, 19.01.2017 - 5 U 30/15
Ansprüche wegen Mängeln von Natursteinarbeiten
- BGH, 29.09.1988 - VII ZR 182/87
Haftung des bauüberwachenden Architekten
Diese Vorschrift ist in einem frühen Stadium auch auf den planenden Architekten anwendbar, weil dieser seinen fehlerhaften Plan nachbessern darf, solange noch nicht danach gebaut worden ist (so z.B. Senatsurteil vom 6. Mai 1965 - VII ZR 224/63 - nicht veröffentlicht; vgl. auch Senatsurteile vom 13. März 1974 - VII ZR 65/72 = BauR 1974, 356, 357 und vom 9. April 1981 - VII ZR 623/79 = ZfBR 1981, 173, 174 = BauR 1981, 395, 396;… Glanzmann in BGB-RGRK, 12. Aufl., Anh. zu §§ 633-635 Rdn. 62 m.w.N.). - BGH, 23.11.2000 - VII ZR 242/99
Klage gegen Architekten wegen Planungs- und Überwachungsfehlern
Damit wurde hinreichend deutlich gemacht, daß gegen die Beklagten zu 1 und 2 nicht ein Vorschußanspruch aus § 633 Abs. 3 BGB geltend gemacht werden sollte, sondern der Schadensersatzanspruch aus § 635 BGB, der gegen die Beklagten zu 1 und 2 allein in Betracht kam, weil sich deren behaupteter Planungs- und Überwachungsfehler bereits im Bauwerk verwirklicht hatte (vgl. BGH, Urteil vom 9. April 1981 - VII ZR 263/79 = BauR 1981, 395 = MDR 1981, 836; Urteil vom 25. April 1996 - VII ZR 157/94 = BauR 1996, 735 = ZfBR 1996, 258). - OLG Hamm, 06.12.2005 - 21 U 66/05
Ausschluß der Verjährungseinrede bei unterlassenem Hinweis auf …
Eine solche Klausel führt nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nur dazu, daß der Bauherr den Architekten auf sein Wahlrecht hinweisen muß (BauR 1981, 395). - OLG Hamm, 07.02.2002 - 21 U 77/00
Auseinanderfallen von Bauherr und Auftraggeber
Macht der Architekt von der ihm vertraglich eingeräumten Möglichkeit der Selbstbeseitigung des Schadens keinen Gebrauch, so hat er Schadensersatz in Geld zu leisten (BGH BauR 1981, 395, 396).Rn. 76 Der X-Straße-Betriebs-GmbH stand als Bestellerin der Werkleistung der Beklagten ein Anspruch gegen diese auf Zahlung des Geldbetrages zu, der für die Beseitigung der durch die fehlerhafte Planung verursachten Mängel der Heizungsanlage erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1978, 1853 = BauR 1978, 498; BauR 1981, 395, 396; NJW-RR 1991, 1429).
- OLG Naumburg, 01.03.2000 - 12 U 63/98
Aufrechnung von Schadensersatzansprüchen des Bauherrn
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG Düsseldorf, 19.11.2013 - 23 U 32/13
Gewährleistungsansprüche gegen einen Architekten wegen Mängeln bei der Planung …
- KG, 21.10.2005 - 6 U 330/03
Berufshaftpflicht: Umfang des Versicherungsschutzes für Architekt bei …
- OLG München, 22.08.2017 - 27 U 134/17
Architekt verlangt Mindestsatzhonorar: Was kümmert uns das Europarecht?
- OLG Hamm, 13.11.2001 - 21 U 194/00
Planungs- und Überwachungsfehler bei Dickbeschichtung und Dränage: Schadenshöhe …
- OLG Frankfurt, 20.02.1997 - 16 U 244/95
Erfordernis der Aufforderung zur Nachbesserung als vertragliche Voraussetzung der …
- OLG Hamm, 23.09.1994 - 12 U 117/93
Haftet Architekt, wenn AG Plan eigenmächtig ändert?
- OLG Hamm, 06.05.1997 - 24 U 154/96
Feuchtigkeit im Neubau
- OLG Stuttgart, 20.02.1996 - 12 U 200/95
Durchführung der Nachbesserungsarbeiten durch einen Drittunternehmer; …
- OLG Frankfurt, 15.01.2016 - 13 U 83/13
Zurückweisung verspäteten Vorbringens hinsichtlich eines Mangels der …
- OLG Naumburg, 26.11.1999 - 6 U 1476/97
Schadensersatz wegen fehlerhafter Planung des Architekten; Beweislast für das …
- OLG Bremen, 08.12.2011 - 5 U 38/10
Überflutungsgefahr: Gebäude nicht funktionstauglich und mangelhaft!
- OLG Naumburg, 13.05.2009 - 12 U 31/07
Fehlerhafte Materialauswahl als Planungsfehler
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Rechtsprechung
| BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Bewertung des Widerrufs der Zustimmung eines Prozessbeteiligten zur Verwertung von gerichtlichen Sachverständigengutachten als Prozesshindernis - Zurückweisung eines beantragten Sachverständigengutachtens als Verletzung der Prozessförderungspflicht - Verletzung der ...
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79
- BGH, 25.02.1981 - VI ZR 168/79
Papierfundstellen
- NJW 1981, 1319
- MDR 1981, 836
- VersR 1981, 532
Wird zitiert von ... (17) Zitiert selbst (4)
- BGH, 01.02.1972 - VI ZR 134/70
Beweisführer - Hindernis - Ärzliche Untersuchung - Sachverständiger - …
Auszug aus BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79
Der Beweisführer setzt ein Hindernis i. S. von § 356 ZPO auch dann, wenn er seine Zustimmung zur Verwertung von gerichtlichen Sachverständigen erhobener Befunde (hier: Röntgenaufnahmen) vor Erstellung des Gutachtens widerruft; es bedarf auch dann einer Fristsetzung nach § 356 ZPO (Ergänzung zu BGH LM Nr. 1 zu § 356 ZR = VersR 72, 488).Vielmehr sind die Voraussetzungen, unter denen ein Beweismittel zurückgewiesen oder ausgeschlossen werden kann, im Gesetz im einzelnen und abschließend geregelt (so bereits Senatsurteil vom 1. Februar 1972 - VI ZR 134/70 - VersR 1972, 488 = NJW 1972, 1133).
- BGH, 23.09.1980 - VI ZR 189/79
Hornschwiele - § 823 Abs. 1 BGB, Arzthaftung, zur Reichweite der …
Auszug aus BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79
Um dem Patienten eine eigene Entscheidung darüber zu ermöglichen, ob er den Eingriff wagen soll, ist es in solchen Fällen vielmehr erforderlich, ihm nicht nur den technischen Ablauf der Operation zu erklären und ihn ganz allgemein auf die Gefahr eines Mißlingens hinzuweisen; vielmehr bedarf es einer detaillierten, für den medizinischen Laien verständlichen Darlegung des Für und Wider, um sicher zu gehen, daß sich der Patient über die Erfolgschancen der geplanten Operation und über das, was er im Falle eines Fehlschlages unter Umständen auf sich nehmen muß, keine Illusionen macht (vgl. dazu zuletzt Senatsurteil vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - VersR 1980, 1145 m.w.Nachw.). - BGH, 23.10.1979 - VI ZR 197/78
Aufklärungspflicht eines Arztes im Vorfeld einer Blinddarmoperation - Umfang der …
Auszug aus BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79
Vor allem fehlen Feststellungen darüber, ob die Klägerin schon vor der Konsultation des Beklagten von anderen Ärzten ausreichend aufgeklärt wurde, was genügen würde (Senatsurteil vom 23. Oktober 1979 - VI ZR 197/78 - VersR 1980, 68). - BGH, 28.11.1972 - VI ZR 133/71
Anspruch auf Schadensersatz - Kunstfehler eines Arztes bei einer Operation - …
Auszug aus BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79
In diesem Zusammenhang geht die Bezugnahme auf das Senatsurteil vom 28. November 1972 - VI ZR 133/71 - VersR 1973, 244 fehl.
- BGH, 31.03.1993 - VIII ZR 91/92
Beibringungsfrist für ladungsfähige Anschrift
Das entsprach vor der Vereinfachungsnovelle allgemeiner Ansicht und ist auch nach deren Inkrafttreten vom Bundesgerichtshof bestätigt worden (BGH, Urteil vom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 = NJW 1981, 1319 [BGH 24.02.1981 - VI ZR 168/79]). - OLG Köln, 12.08.2009 - 5 U 47/09
Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei relativ indizierten oder …
Insbesondere ist klar und deutlich anzusprechen der Stellenwert des eingetauschten Risikos gegenüber den Folgen einer Nichtbehandlung (vgl. hierzu etwa BGH VersR 1980, 1145; BGH NJW 1981, 1319).Verschlechterungsmöglichkeiten und ein Missverhältnis bei dem Tauschrisiko müssen in aller Deutlichkeit angesprochen werden (BGH VersR 1980, 1145; BGH NJW 1981, 1319; BGH NJW 1992, 2354; BGH NJW 1997, 1637; BGH NJW 1998, 1784).
- BGH, 24.11.1987 - VI ZR 65/87
Umfang der ärztlichen Aufklärung bei Heileingriff
Gibt es indessen mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Behandlungsmethoden, die unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen haben, besteht mithin eine echte Wahlmöglichkeit für den Patienten, dann muß diesem durch entsprechende vollständige ärztliche Belehrung die Entscheidung darüber überlassen bleiben, auf welchem Weg die Behandlung erfolgen soll und auf welches Risiko er sich einlassen will (BGH, Urteil vom 11. Mai 1982 - VI ZR 171/80 - NJW 1982, 2121 = VersR 1982, 771; neuerdings zusammenfassend Senatsurteil vom 22. September 1987 - VI ZR 238/86 -, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; vgl. auch Senatsurteile vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - NJW 1981, 633 = VersR 1980, 1145 und vom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 - NJW 1981, 1319 = VersR 1981, 532, das Risiko eines Fehlschlags der Operation betreffend).
- OLG Naumburg, 09.11.2010 - 1 U 44/10
Beckenosteotomie - Arzthaftung: Aufklärungspflichtverletzung vor einer dreifachen …
Rn. 77 b) Zur Wahrung des Selbstbestimmungsrechts der Klägerin waren die Beklagten verpflichtet, die Klägerin in angemessener Form auch darüber in Kenntnis zu setzen, dass selbst bei fehlerfreier Durchführung des Eingriffs eine Verschlechterung ihres Befindens nicht auszuschließen war und sie in diesem Fall den vorhandenen Rest an Mobilität verlieren und in ihrer Entwicklung um Jahre zurück geworfen würde (vgl. BGH VersR 1987, 667 - 668 zitiert nach juris; BGH VersR 1981, 532 - 533 zitiert nach juris; OLG Stuttgart VersR 1998, 637 - 638 zitiert nach juris; OLG Hamm, Urteil vom 05. November 2003, 3 U 102/03 zitiert nach juris; OLG Koblenz MDR 2004, 881 - 882 zitiert nach juris;… Martis/ Winkhart, Arzthaftungsrecht, 3. Aufl., Rdn. A 1060 ff;… Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 6. Aufl., Kapitel C Rdn. 41 ff).Über diese Gefahr eines Mißlingens der Operation mit der Folge einer Verschlimmerung ihrer Situation hätte die Klägerin aber in angemessener Weise belehrt werden müssen, um ihr eine eigenverantwortliche Entscheidung darüber zu ermöglichen, ob sie den Eingriff wagen oder lieber abwarten und mit ihren bisherigen Beschwerden einstweilen weiter leben wollte (vgl. BGH VersR 1987, 667-668 zitiert nach juris; BGH VersR 1981, 532-533 zitiert nach juris).
- BGH, 22.04.1982 - VII ZR 160/81
Prozeßförderungspflicht des Anschlußberufungsklägers
Auch der Anschlußberufungskläger ist nämlich der allgemeinen Prozeßförderungspflicht (§ 282 ZPO) unterworfen, die über § 523 ZPO auch im Berufungsverfahren zu beachten und bei deren Verletzung die Zurückweisung des verspäteten Vorbringens gemäß § 296 Abs. 2 ZPO möglich ist (vgl. BGH NJW 1981, 1319 [BGH 24.02.1981 - VI ZR 168/79] m.N.). - BGH, 19.11.1985 - VI ZR 134/84
Anforderungen an Aufklärungspflicht über Embolierisiko bei grösseren Operationen …
Davon wäre nur die Rede gewesen, wenn sie einerseits einigermaßen gleichwertige Heilungschancen geboten hätte, andererseits aber andersartige Risiken bestanden hätten(Senatsurteil vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - NJW 1981, 633 = VersR 1981, 1145 undvom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 - NJW 1981, 1319 [BGH 24.02.1981 - VI ZR 168/79] = VersR 1981, 532). - BGH, 22.12.1987 - VI ZR 32/87
Aufklärungspflicht des Arztes bei erhöhtem Risiko einer Komplikation
Um dem Patienten eine eigene Entscheidung darüber zu ermöglichen, ob er den Eingriff wagen oder besser von der Operation Abstand nehmen soll, ist es in solchen Fällen erforderlich, ihm in einer detaillierten, für den medizinischen Laien verständlichen Darlegung die Chancen und Risiken der Operation darzulegen, um sicherzugehen, daß er sich auch darüber keine Illusionen macht, was er im Falle eines Fehlschlages unter Umständen auf sich nehmen muß (Senatsurteil vom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 - VersR 1981, 532 = AHRS 5350/8 m.w.N.). - BGH, 16.11.2004 - VI ZR 28/04
Umfang der Aufklärung vor einem ärztlichen Heileingriff
Die Selbstbestimmungsaufklärung umfaßt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats auch eine ausreichende Aufklärung über die Erfolgsaussichten des beabsichtigten Eingriffs (vgl. Senatsurteile vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - VersR 1980, 1145; vom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 - VersR 1981, 532; vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 32/87 - VersR 1988, 439). - OLG Naumburg, 17.02.2011 - 1 U 89/10
Glaskörperentfernung - Arzthaftungsprozess: Beweislast für eine hypothetische …
Rn. 28 bb) Zur Wahrung des Selbstbestimmungsrechts des Klägers waren die Ärzte verpflichtet, ihn in angemessener Form auch darüber in Kenntnis zu setzen, dass selbst bei fehlerfreier Durchführung des Eingriffs eine Verschlechterung seines Befindens nicht auszuschließen war und er auch in diesem Fall den vorhandenen Rest seiner Sehfähigkeit verlieren konnte und erblinden würde (vgl. BGH VersR 1987, 667 - 668 zitiert nach juris; BGH VersR 1981, 532 - 533 zitiert nach juris; OLG Stuttgart VersR 1998, 637 - 638 zitiert nach juris; OLG Hamm, Urteil vom 05.11.2003, 3 U 102/03 zitiert nach juris; OLG Koblenz MDR 2004, 881 - 882 zitiert nach juris;… Martis/Winkhart, Arzthaftungsrecht, 3. Aufl., Rdn. A 1060 ff;… Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 6. Aufl., Kapitel C Rdn. 41 ff). - BGH, 28.02.1989 - VI ZR 90/88 Die Zurückweisung des Klägers mit dem Beweismittel ohne Setzung der erforderlichen Ausschlußfrist stellt daher einen Verfahrensfehler dar (vgl. Senatsurteil vom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 = NJW 1981, 1319).
- OLG Zweibrücken, 17.12.2002 - 5 U 5/02
ärztlicher Behandlungsfehler, ärztliche Aufklärung, Mammakarzinom, Zweitkarzinom, …
- OLG Karlsruhe, 02.03.1988 - 7 U 2/84
- LG Hamburg, 26.10.1993 - 316 S 31/92
Anspruch auf Herausgabe einer bewohnten Wohnung
- OLG Oldenburg, 17.10.1995 - 5 U 134/92
Haftung der Beklagten wegen einer fehlerhaften Vorbereitung und Durchführung der …
- OLG Köln, 24.01.2007 - 5 U 70/06
Behandlungsfehler im Zusammenhang mit einer Operation wegen einer Kahnbeinfraktur …
- OLG Hamm, 20.10.1993 - 3 U 170/91
- OLG Düsseldorf, 23.06.1988 - 8 U 229/86
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