Rechtsprechung
| BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82 |
Rückenmarksschädigung
§ 823 Abs. 1 BGB, Beweislastverteilung bei der Frage der Kausalität eines Aufklärungsversäumnisses (Darlegung eines "plausiblen Entscheidungskonflikts" durch den Patienten zur Vermeidung eines "Mißbrauchs" der Arzthaftung)
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Gesundheitsbeschädigung aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers - Schmerzensgeld und Feststellung des Ersatzes zukünftiger Schäden - Aufklärung über ein Bestrahlungsrisiko - Aufklärung über Behandlungsrisiken
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 90, 103
- NJW 1984, 1397
- MDR 1984, 565
- VersR 1984, 465
- JR 1985, 65
Wird zitiert von ... (157) Zitiert selbst (9)
- BGH, 23.10.1979 - VI ZR 197/78
Aufklärungspflicht eines Arztes im Vorfeld einer Blinddarmoperation - Umfang der …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Für ihre Entschließung mußte die Klägerin - wenn auch nur im großen und ganzen (ständige Rechtsprechung; vgl. Senatsurteile vom 2. November 1976 - VI ZR 134/75 = NJW 1977, 337 [BGH 02.11.1976 - VI ZR 134/75] - VersR 1977, 255, 256 und vom 23. Oktober 1979 - VI ZR 197/78 - NJW 1980, 633 - VersR 1980, 68, 69) - wissen, worin sie einwilligte.Zwar mußten ihr nicht die Risiken in allen erdenkbaren Erscheinungsformen aufgezählt werden; aber ihr mußte eine allgemeine Vorstellung von der Schwere des Eingriffs und den spezifisch mit ihm verbundenen Risiken vermittelt werden, insbesondere soweit diese, wenn sie sich verwirklichten, ihre Lebensführung schwer belasten mußten und sie mit ihnen nach der Natur des Eingriffs nicht rechnen konnte (vgl. Senatsurteile vom 23. Oktober 1979 - a.a.O. und vom 22. April 1980 - VI ZR 37/79 - NJW 1980, 1905, 1907 - VersR 1981, 456, 457 m.w.N.).
- BGH, 25.11.1975 - VI ZR 122/73
Umfang der ärztlichen Hinweispflicht in Bezug auf mit einer Operation verbunden …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Auch dann muß er selbst, nicht sein Arzt, darüber entscheiden, ob er sich diesem Risiko aussetzen will (vgl. Senatsurteil vom 25. November 1975 - VI ZR 122/73 = NJW 1976, 365 - VersR 1976, 369, 370).Insoweit ist der Streitfall nicht mit dem Sachverhalt zu vergleichen, der der Entscheidung des erkennenden Senats vom 25. November 1975 (aaO) zugrunde gelegen hat.
- BGH, 16.11.1971 - VI ZR 76/70
Aufklärungspflicht - Arzt - Schädliche Folgen - Gebotenheit - Eingriff - …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Fälle, in denen aus diesem Grund eine Aufklärung unterbleiben kann (vgl. Senatsurteil vom 16. November 1971 - VI ZR 76/70 = NJW 1972, 335 = VersR 1972, 153, 155), müssen die Ausnahme bleiben, damit das durch die Aufklärung zu wahrende Selbstbestimmungsrecht des Patienten nicht unterlaufen wird.
- BGH, 22.01.1980 - VI ZR 263/78
Ersatz eines materiellen Schadens auf Grund einer Operation - Anspruch auf …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Daß der Einwand der Beklagten, die Klägerin würde sich auch bei ordnungsmäßiger Aufklärung über das Querschnittsrisiko zu dem Eingriff entschlossen haben, grundsätzlich beachtlich ist, hat der erkennende Senat wiederholt gesagt (vgl. Senatsurteil vom 22. Januar 1980 - VI ZR 263/78 = NJW 1980, 1333 = VersR 1980, 428, 429 m.w.N.). - BGH, 22.04.1980 - VI ZR 37/79
Verletzung ärztlicher Aufklärungspflichten; Zahlung von Schmerzensgeld sowie …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Zwar mußten ihr nicht die Risiken in allen erdenkbaren Erscheinungsformen aufgezählt werden; aber ihr mußte eine allgemeine Vorstellung von der Schwere des Eingriffs und den spezifisch mit ihm verbundenen Risiken vermittelt werden, insbesondere soweit diese, wenn sie sich verwirklichten, ihre Lebensführung schwer belasten mußten und sie mit ihnen nach der Natur des Eingriffs nicht rechnen konnte (…vgl. Senatsurteile vom 23. Oktober 1979 - a.a.O. und vom 22. April 1980 - VI ZR 37/79 - NJW 1980, 1905, 1907 - VersR 1981, 456, 457 m.w.N.). - BGH, 27.10.1981 - VI ZR 69/80
Schadensersatz aufgrund Arzthaftung - Pflichtverletzung und Behandlungsfehler - …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Andererseits hat der erkennende Senat schon wiederholt darauf hingewiesen, daß auch den Patienten Substantiierungspflichten treffen können, wenn er Ersatzansprüche aus einem Aufklärungsversäumnis herleiten will (Senatsurteil vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 69/80 = NJW 1982, 697, 698 = VersR 1982, 147; Senatsbeschlüsse vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 63/81 = NJW 1982, 700 …und vom 21. September 1982 = aaO). - BGH, 02.11.1976 - VI ZR 134/75
Anforderungen an die Aufklärung des Patienten bei interoperativ auftretendem …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Für ihre Entschließung mußte die Klägerin - wenn auch nur im großen und ganzen (ständige Rechtsprechung; vgl. Senatsurteile vom 2. November 1976 - VI ZR 134/75 = NJW 1977, 337 [BGH 02.11.1976 - VI ZR 134/75] - VersR 1977, 255, 256 und vom 23. Oktober 1979 - VI ZR 197/78 - NJW 1980, 633 - VersR 1980, 68, 69) - wissen, worin sie einwilligte. - BGH, 21.09.1982 - VI ZR 192/81
Ärztliche Belehrungspflicht - Nachbestrahlung - Mammaablation - Röntgenbehandlung …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Es ist deshalb schon zweifelhaft, ob die Klägerin wenigstens über die allgemeine Gefährlichkeit der Bestrahlungstherapie hinreichend ins Bild gesetzt worden ist und ob nicht schon insoweit von Aufklärungsversäumnissen des Zweitbeklagten auszugehen ist (vgl. Senatsbeschluß vom 21. September 1982 - VI ZR 192/81 = VersR 1982, 1142). - BGH, 27.10.1981 - VI ZR 63/81
Feststellung über den Willen zur Durchführung einer Behandlung nach angemessener …
Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
Andererseits hat der erkennende Senat schon wiederholt darauf hingewiesen, daß auch den Patienten Substantiierungspflichten treffen können, wenn er Ersatzansprüche aus einem Aufklärungsversäumnis herleiten will (Senatsurteil vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 69/80 = NJW 1982, 697, 698 = VersR 1982, 147; Senatsbeschlüsse vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 63/81 = NJW 1982, 700 …und vom 21. September 1982 = aaO).
- BGH, 03.07.2019 - 5 StR 393/18
Freisprüche in zwei Fällen ärztlich assistierter Selbsttötungen bestätigt
Selbst bei lebenswichtigen ärztlichen Maßnahmen schützt das Selbstbestimmungsrecht des Patienten eine Entschließung, die aus medizinischen Gründen unvertretbar erscheint (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 111). - OLG München, 31.07.1987 - 1 Ws 23/87
Julius Hackethal
Daß das Selbstbestimmungsrecht einer Zwangsbehandlung entgegensieht, wird von der Rechtsprechung für den "Normalpatienten" anerkannt (RGZ 151, 349, 352; BGHZ 29, 46, 49; 176, 179; 90, 103,105/106; BGHSt 11, 111, 114; BVerfGE 52, 131, 170 = JZ 1979, 596); aus dem Hinweis des BGH im Urteil vom 26.10.1982 (BGH NJW 83, 350, 351): Der entgegenstehende Wille der Kranken war unbeachtlich, weil ihr Leben bedroht war und sie hierüber nicht verfügen konnte", kann nichts Gegenteiliges geschlossen werden, wie die anschließende Einschränkung in diesem Urteil zeigt, daß dies ,zumindest" für die vom damaligen Angeklagten zu treffenden Maßnahmen gelte, die selbst noch keinen körperlichen Eingriff enthielten, nämlich die Verständigung der Angehörigen und des Hausarztes, um mit deren Hilfe eine Sinnesänderung der lebensbedrohlich Erkrankten zu erreichen (vgl. hierzu auch Kutzer MDR 85, 710, 711 FN 13).Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten schließt auch die Selbstbestimmung zum Tode ein (Leonardy DRiZ 86, 281, 285; BGHSt 11, 111, 113/14; BGHZ 90, 103, 105/106).
- BGH, 15.10.2003 - 1 StR 300/03
Körperverletzung (Arztstrafrecht; ärztlicher Heileingriff; Kausalität; …
Der nachgewiesene Aufklärungsmangel kann nur dann zur Strafbarkeit wegen Körperverletzung und wegen der Akzessorietät auch nur dann zur Strafbarkeit der Anstiftung zu dieser Tat führen, wenn bei ordnungsgemäßer Aufklärung die Einwilligung unterblieben wäre (…BGHR StGB § 223 Abs. 1 Heileingriff 2;… Eser in Schönke/Schröder StGB 26. Aufl. § 223 Rdn. 40; BGH NStZ 1996, 34 - Urt. vom 29. Juni 1995 - 4 StR 760/94 - im Zivilrecht BGH NJW 1984, 1397; BGH NJW 1991, 2344).Es kommt nicht darauf an, daß er sich ohnehin hätte operieren lassen müssen oder daß ein vernünftiger Patient eingewilligt hätte (BGH NJW 1984, 1397;… Eser aaO).
- BGH, 29.01.2019 - VI ZR 495/16
Haftung nach unzureichender Aufklärung von Organspendern vor einer Lebendspende
Da der Gesetzgeber gerade auf die Notwendigkeit einer detaillierten gesetzlichen Regelung der Lebendorganspende und den insoweit bestehenden Unterschied zu den für die Zulässigkeit des ärztlichen Heileingriffs geltenden allgemeinen Regeln und Rechtsgrundsätzen abgestellt hat (vgl. BT-Drs. 13/4355 S. 20), lassen sich die in der Rechtsprechung des Senats (…vgl. Senatsurteile vom 17. April 2007 - VI ZR 108/06, VersR 2007, 999 Rn. 17;… vom 27. März 2007 - VI ZR 55/05, BGHZ 172, 1 Rn. 34; vom 15. März 2005 - VI ZR 289/03, NJW 2005, 1716 f.; insoweit nicht abgedruckt in: BGHZ 162, 320 ff.; vom 17. März 1998 - VI ZR 74/97, VersR 1998, 766 f.; vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 111) zum ärztlichen Heileingriff entwickelten und vom Gesetzgeber in § 630h Abs. 2 Satz 2 BGB für den Behandlungsvertrag übernommenen Grundsätze der hypothetischen Einwilligung nicht auf die Situation der Lebendorganspende übertragen. - BGH, 10.10.2006 - VI ZR 74/05
Wirksamkeit der Einwilligung der Sorgeberechtigten bei relativ indizierten …
b) Der Verpflichtung, plausibel darzulegen, weshalb aus ihrer Sicht bei Kenntnis der aufklärungspflichtigen Umstände ihre Eltern vor einem Entscheidungskonflikt gestanden hätten, ob sie den ihnen empfohlenen Eingriff gleichwohl ablehnen sollten (vgl. Senat BGHZ 90, 103, 111 ff.; Urteile vom 1. Februar 2005 - VI ZR 174/03 - VersR 2005, 694 und vom 26. Juni 1990 - VI ZR 289/89 - VersR 1990, 1238, 1239), ist die Klägerin - entgegen der Auffassung des Streithelfers - hinreichend nachgekommen.Diese Ausführungen genügen den Anforderungen, die der erkennende Senat an die Substantiierung der Plausibilität des Entscheidungskonflikts durch den Patienten stellt (vgl. Senat BGHZ 90, 103, 111 ff.).
- BGH, 13.06.2006 - VI ZR 323/04
Schadensersatzklage nach Robodoc-Operation
Auch die Feststellung des Berufungsgerichts, die Klägerin sei über die damals bekannten Vor- und Nachteile der Behandlungsmethoden ordnungsgemäß aufgeklärt worden, ist aus revisionsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden, insbesondere unter Berücksichtigung dessen, dass der Patient auch bei Anwendung einer neuen Behandlungsmethode wie sonst nur "im großen und ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufgeklärt werden muss (ständige Rechtsprechung, vgl. Senatsurteile BGHZ 90, 103, 106; 144, 1, 7 und vom 7. April 1992 - VI ZR 192/91 - VersR 1992, 960, 961). - BGH, 15.02.2000 - VI ZR 48/99
Umfang der Aufklärung bei Schutzimpfung von Kindern
Nicht erforderlich ist die exakte medizinische Beschreibung der in Betracht kommenden Risiken (BGHZ 90, 103, 106 sowie Senatsurteile vom 12. März 1991 - VI ZR 232/90 - VersR 1991, 777; vom 26. November 1991 - VI ZR 389/90 - VersR 1992, 238, 240). - BGH, 15.03.2005 - VI ZR 289/03
Aufklärungspflicht des Arztes über Nebenwirkungen von Medikamenten
Dieser muß nämlich dem Patienten eine allgemeine Vorstellung von der Schwere des Eingriffs und den spezifisch mit ihm verbundenen Risiken vermitteln (vgl. Senatsurteile BGHZ 90, 103, 106, 108 und zur Aufklärungspflicht bei einer Routineimpfung BGHZ 144, 1, 5).Maßgebend ist vielmehr, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (vgl. Senatsurteile BGHZ 90, 103, 107; 144, 1, 5 f.; vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94 - VersR 1996, 330, 331; vom 2. November 1993 - VI ZR 245/92 - VersR 1994, 104, 105 = AHRS 4510/104).
- LG München I, 18.01.2017 - 9 O 5246/14
Künstliche Ernährung: Sohn bekommt für späten Tod des Vaters keinen …
Der Patient muss also - zumindest im Großen und Ganzen - wissen, worin er einwilligt (BGH, Urteil v, 07.02.1984 - Az. VI ZR 174/82 - Rz. 21). - BGH, 30.09.2014 - VI ZR 443/13
Arzthaftungsprozess: Erneute persönliche Anhörung des Patienten zur Frage des …
Maßgebend ist vielmehr, ob das betreffende Risiko dem Eingriff spezifisch anhaftet und es bei seiner Verwirklichung die Lebensführung des Patienten besonders belastet (Senatsurteile vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106 …und vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94, aaO).Rn. 17 a) Der Einwand der Behandlungsseite, der Patient hätte sich einem Eingriff auch bei zutreffender Aufklärung über dessen Risiken unterzogen, ist grundsätzlich beachtlich (Senatsurteil vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, aaO, S. 111).
- BGH, 14.03.2006 - VI ZR 279/04
Blutspender sind auch über seltene mit der Blutspende spezifisch verbundene …
- BGH, 05.11.2024 - VI ZR 188/23
Anforderungen an eine Patientenaufklärung im Zusammenhang mit einer …
- BGH, 25.03.2003 - VI ZR 131/02
Zeitpunkt der Aufklärung über die Risiken eines operativen Eingriffs
- BGH, 11.10.2016 - VI ZR 462/15
Arzt- und Krankenhaushaftung: Reichweite der Aufklärungspflicht hinsichtlich der …
- BGH, 29.01.2019 - VI ZR 117/18
Umfang der Aufklärungspflicht vor einer ärztlichen Behandlung: Orientierung der …
- BGH, 18.11.2008 - VI ZR 198/07
Umfang der Aufklärungspflicht über das Schlaganfallrisiko einer ärztlichen …
- BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
Anforderungen an die Feststellung einer hypothetischen Einwilligung (hier: zum …
- BGH, 06.07.2010 - VI ZR 198/09
Arzthaftung: Aufklärungspflicht über das Risiko einer Querschnittslähmung bei …
- BGH, 07.04.1992 - VI ZR 192/91
Darlegungs- und Beweislast bei postoperativer Risikoaufklärung
- BGH, 17.04.2007 - VI ZR 108/06
Arzthaftung: Anforderungen an die Risikoaufklärung vor dem ersten Einsatz eines …
- BGH, 08.01.1985 - VI ZR 15/83
Anforderungen an den Beweis der Aufklärung durch einen Arzt; Verwertung eines …
- BGH, 25.11.1992 - VIII ZR 170/91
Vorvertragliches Verschulden bei der Auftragsvergabe nach VOL/A
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 241/09
Arzthaftung: Grenzen der Aufklärungspflicht des behandelnden Arztes im Hinblick …
- BGH, 05.05.2011 - IX ZR 144/10
Haftung des vorläufigen mitbestimmenden Insolvenzverwalters: Zustimmung zur …
- BGH, 28.02.1984 - VI ZR 70/82
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Chirurgie …
- OLG Jena, 23.07.2015 - 4 U 18/14
Taubheit im Bein nach Hüftprothesenoperation: 40.000 EUR Schmerzensgeld
- BGH, 05.12.2006 - VI ZR 228/05
Anforderungen an die Berufungsbegründung bei Klageabweisung im …
- OLG Nürnberg, 30.04.2015 - 5 U 2282/13
Arzt- und Krankenhaushaftung: Notwendige Risikoaufklärung über mögliche …
- BGH, 26.10.1999 - X ZR 30/98
Erteilung des Zuschlags nach öffentlicher Ausschreibung
- BGH, 16.08.2022 - VI ZR 342/21
Arzthaftungsprozess: Gehörsrüge bei Nichtbescheidung wesentlichen …
- BSG, 21.07.2011 - B 3 KR 14/10 R
Krankenversicherung - Hilfsmittelversorgung mit Stomaartikeln - keine …
- BGH, 26.11.1991 - VI ZR 389/90
Beweiserleichterungen bei grobem Behandlungsfehler unabhängig vom Grad …
- BGH, 05.02.1991 - VI ZR 108/90
Hypothetische Einwilligung in eine ärztliche Behandlung
- OLG Hamm, 03.05.2013 - 11 U 88/11
Schadensersatz; Ordnungsverfügung; Annahmestellen für Sportwetten
- BGH, 09.11.1993 - VI ZR 248/92
Aufklärungspflicht eines Zahnarztes
- BGH, 02.07.1992 - IX ZR 256/91
Schadensersatzpflicht des Rechtsanwalts wegen versäumten Vorbehalts beschränkter …
- BGH, 08.03.2016 - VI ZR 243/14
Nichtzulassungsbeschwerde in einer Arzthaftungssache: Nichtberücksichtigung eines …
- LG Freiburg, 23.02.2018 - 1 O 297/15
Arzthaftung: Aufklärungspflicht vor der Anwendung eines Medikaments zur bewussten …
- OLG Braunschweig, 06.12.2018 - 9 U 75/17
Schadensersatzanspruch wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers; Wirksamkeit …
- BGH, 01.02.2005 - VI ZR 174/03
Anforderungen an die Darlegung eines Entscheidungskonflikts im …
- OLG Zweibrücken, 19.10.2004 - 5 U 6/04
Blutspender verdienen besonderen Schutz - (Umfang und Form der Aufklärung bei …
- BGH, 07.07.1994 - III ZR 52/93
Amtspflichten im Rahmen einer staatlichen Schutzimpfung mit Lebendviren
- BGH, 12.03.1991 - VI ZR 232/90
Arzthaftung für aufklärungsfreie Risiken bei fehlender Grundaufklärung
- BGH, 26.06.1990 - VI ZR 289/89
Aufklärungspflicht des Arztes vor einer Operation; Darlegungs- und Beweislast bei …
- OLG Frankfurt, 18.02.1988 - 12 U 82/87
Schmerzensgeld; Inkomplette Querschnittslähmung; Strahlentherapeutische …
- BGH, 07.02.1984 - VI ZR 188/82
Wirksamkeit der Einwilligung in einen Diagnoseeingriff
- OLG Dresden, 28.03.2018 - 4 U 23/18
Anforderungen an die ärztliche Aufklärung über Behandlungsalternativen
- BGH, 04.04.1995 - VI ZR 95/94
Umfang und Zeitpunkt der Risikoaufklärung vor diagnostischen Eingriffen
- OLG Koblenz, 17.03.2021 - 5 U 1651/19
Arzthaftung: Anforderungen an die ordnungsgemäße Aufklärung über einen …
- OLG Schleswig, 18.10.2018 - 4 U 55/18
Hypothetische Einwilligung des Patienten bei einem möglichen Aufklärungsfehler …
- KG, 13.03.2017 - 20 U 238/15
Arzt- und Krankenhaushaftung: Aufklärungspflichtverletzung bezüglich alternativer …
- BGH, 11.12.1990 - VI ZR 151/90
Bereitstellen von Medikamenten durch den Krankenhausträger; Darlegung eines …
- OLG Koblenz, 09.05.2005 - 12 U 420/02
Arzthaftung bei Geburtsschäden: Verneinung einer Haftung für Fehler ärztlicher …
- OLG Brandenburg, 01.09.1999 - 1 U 3/99
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Chirurgie
- BGH, 08.05.1990 - VI ZR 227/89
Aufklärungspflicht von Ärzten einer Spezialklinik
- OLG München, 17.11.2011 - 1 U 4499/07
Arzthaftung: Aufklärungpflicht über die Risiken einer relativ indizierten …
- OLG Saarbrücken, 21.11.2006 - 4 U 49/06
Haftung eines GmbH - Geschäftsführers aus § 826 BGB wegen verspäteter Stellung …
- OLG Oldenburg, 08.01.1991 - 5 U 80/90
Krebs, Gebärmutterhalskrebs, Fistel, Strahlentherapie, Aufklärung, …
- OLG Stuttgart, 27.09.2006 - 4 U 74/06
Verfahrensrecht; Haftung des Geschäftsführers bzw. geschäftsführenden …
- BGH, 02.03.1993 - VI ZR 104/92
Tatrichterliche Sachkunde zur Auswertung medizinischer Fachliteratur
- LG Karlsruhe, 06.05.2011 - 6 O 285/09
Arzthaftung: Nachweis der Aufklärung bei "Off-label-use" eines Medikaments
- OLG Koblenz, 24.08.1999 - 3 U 1078/95
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, Chirurgie
- BGH, 16.04.1991 - VI ZR 176/90
Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht
- OLG Karlsruhe, 12.12.2012 - 7 U 176/11
Arzthaftung: Aufklärungspflicht vor einer Angiographie und Nachweis …
- OLG Dresden, 21.12.2020 - 4 U 1775/20
Begründet die Verletzung des Nervus lingualis einen Behandlungsfehler bei der …
- OLG Köln, 12.08.2009 - 5 U 47/09
Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei relativ indizierten oder …
- OLG Koblenz, 13.07.2015 - 5 U 282/15
Rechtsfolgen unvollständiger Risikoaufklärung bei Eingliederung einer …
- BGH, 22.12.1987 - VI ZR 32/87
Aufklärungspflicht des Arztes bei erhöhtem Risiko einer Komplikation
- OLG München, 13.02.2003 - 3 U 5090/02
Rechte eines Betreuten auf Sterbehilfe gegenüber dem Betreiber eines Heims
- OLG Brandenburg, 29.08.2019 - 12 U 217/17
Schadensersatzansprüche aus Arzthaftung
- OLG Dresden, 10.11.2023 - 4 U 906/23
Anforderungen an den Inhalt der medizinischen Verlaufsaufklärung Erforderlichkeit …
- OLG Saarbrücken, 14.12.2011 - 1 U 172/05
Arzt- bzw. Krankenhaushaftung: Hypothetische Einwilligung von Eltern in die …
- BGH, 03.04.1984 - VI ZR 195/82
Erneute Vernehmung eines Zeugen durch das Berufungsgericht
- OLG Stuttgart, 01.12.1994 - 14 U 48/93
Arzthaftung bei verkannter Pflicht zur therapeutischen Aufklärung
- LG München I, 31.07.2013 - 9 O 25313/11
Vor einer Operation muss der Arzt auch über die Unerreichbarkeit des von der …
- OLG Dresden, 23.10.2003 - 4 U 980/03
Schmerzensgeld; Geldentschädigung; nichtkausale Aufklärungspflichtverletzung
- OLG München, 23.02.2012 - 1 U 2781/11
Arzthaftung: Umfang der Aufklärung vor einer erneuten Schilddrüsenoperation
- OLG Koblenz, 22.10.2007 - 5 U 1288/07
Anforderungen an die Aufklärung durch den behandelnden Arzt vor einem ärztlichen …
- BGH, 08.07.1986 - VI ZR 99/85
Zustellung des Berufungsurteils kurz vor Ablauf der 5-Monats-Frist
- OLG Hamm, 08.03.2024 - 26 U 75/23
Schmerzensgeldanspruch eines Geschädigten wegen Behandlungsfehler und …
- OLG Köln, 17.09.1987 - 7 U 58/87
Nasenscheidewandabweichung; Septumdeviation; Kosmetische Operation; …
- OLG Köln, 12.01.2011 - 5 U 37/10
Anforderungen an die Risikoaufklärung bei CT-gesteuerter periadikulärer …
- LG Köln, 06.02.2008 - 25 O 179/07
Schadensersatz wegen einer vorsätzlichen und schuldhaften Gesundheitsverletzung …
- OLG Koblenz, 09.05.1989 - 3 U 1621/84
Schadensersatz wegen ärztlichem Behandlungsfehler; Kausalitätszusammenhang …
- BAG, 13.12.1988 - 3 AZR 252/87
Hinweispflicht auf Möglichkeit des rückwirkenden Abschlusses einer …
- OLG Karlsruhe, 27.06.2012 - 7 U 116/11
Zahnarzthaftung: Anforderungen an den Nachweis der ärztlichen Aufklärung; …
- OLG Dresden, 12.03.2018 - 4 U 1755/17
Anforderungen an den Beweis der ordnungsgemäßen ärztlichen Risikoaufklärung
- OLG Naumburg, 12.11.2009 - 1 U 59/09
Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei einer offenen Operation am …
- OLG München, 23.10.2008 - 1 U 2046/08
Arzthaftung: Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht vor der Implantation eines …
- BGH, 29.03.1990 - IX ZR 24/88
Kausalitätsnachweis bei Verletzung einer Aufklärungs-, Warn- oder …
- LG Aachen, 31.10.2023 - 11 O 271/19
- KG, 04.12.2014 - 20 U 246/13
Arzthaftungsverfahren: Erfordernis der Feststellung einer unzureichenden …
- OLG Karlsruhe, 13.06.2001 - 7 U 123/97
Arzthaftung - Aufklärungspflicht - unbekannte Beeinträchtigungen - Befunderhebung …
- OLG Hamm, 18.10.1999 - 3 U 206/98
Verletzung der Aufklärungspflichten durch einen behandelnden Arzt; Ausreichende …
- LG Aurich, 26.02.2019 - 5 O 1141/16
Der Kläger nimmt die Beklagten gesamtschuldnerisch auf Schadensersatz und …
- OLG Brandenburg, 13.02.2025 - 12 U 68/24
Ersatz materieller und immaterieller Schäden eines Geschädigten wegen einer …
- OLG Braunschweig, 23.12.2019 - 9 U 52/19
Behauptet fehlerhafte und nicht durch wirksame Einwilligung gerechtfertigte …
- BGH, 25.09.2007 - VI ZR 52/07
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Verneinung einer …
- BAG, 29.09.1994 - 8 AZR 570/93
Erwerbsschaden wegen nachteiliger Referenzauskunft - Anspruch auf Schadensersatz …
- OLG Brandenburg, 07.07.2022 - 12 U 8/22
Ansprüche wegen behaupteter fehlerhafter zahnärztlicher Behandlung Haftung wegen …
- OLG Karlsruhe, 30.05.2012 - 7 U 14/10
Arzt- und Krankenhaushaftung: Anforderungen an die Risikoaufklärung bei Einsetzen …
- OLG Dresden, 04.01.2018 - 4 U 1079/17
Umfang der ärztlichen Risikoaufklärung vor einer Operation
- OLG Karlsruhe, 28.11.2012 - 7 U 74/11
Arzthaftung: Pflicht zur Aufklärung über das Risiko von Nervenverletzungen bei …
- OLG Naumburg, 24.06.2010 - 1 U 87/09
Hüftpfannenwechsel - Arzthaftung: Indikation für einen Hüftpfannenwechsel bei …
- OLG Naumburg, 08.07.2008 - 1 U 33/08
Keine generelle Hinweispflicht vor chirurgischer Operation auf höheres Risiko von …
- OLG Karlsruhe, 28.11.2001 - 7 U 114/99
Ärztliche Aufklärungspflicht zum Risiko eines Eingriffs
- OLG Oldenburg, 30.03.1999 - 5 U 167/98
Schmerzensgeld; Schadensersatz; Behandlungsfehler; Arzthaftung; Arzt; Patient; …
- OLG München, 23.06.1994 - 24 U 961/92
Aufklärungspflicht des Zahlarztes - Durchtrennung des Nervus lingualis
- BGH, 26.02.1985 - VI ZR 124/83
Aufklärung über das Risiko einer Operation
- OLG Bamberg, 15.09.2003 - 4 U 75/03
Frage des Schadensersatzes wegen unzureichender Aufklärung vor einer …
- BGH, 07.07.1992 - VI ZR 211/91
Operation zur Behebung einer Genitalsenkung mit unwillkürlichem Harnabgang - …
- OLG Köln, 11.07.2011 - 5 U 184/10
Rechtzeitigkeit der Risikoaufklärung bei einer Herzoperation
- OLG Bamberg, 22.11.2004 - 4 U 39/03
Zur Zulässigkeit der Übertragung der Aufklärungspflicht auf mitbehandelnde Ärzte
- OLG München, 28.02.2013 - 1 U 3933/10
Zum Umfang der notwendigen Aufklärung bei einer Strahlentherapie im Bereich des …
- OLG München, 26.05.2011 - 1 U 3081/10
Arzthaftung: Umfang und Rechtzeitigkeit der Aufklärung eines vorinformierten …
- OLG Köln, 11.05.2009 - 5 U 15/08
Abweisung der Klage betreffend Schadensersatzansprüche nach behauptet …
- OLG Köln, 12.01.1995 - 5 U 29/94
Keine Pflicht des Arztes, über ein Risiko mehrfach aufzuklären - Arzthaftung, …
- LG Aachen, 30.01.2019 - 11 O 164/17
- LG Nürnberg-Fürth, 28.09.2023 - 4 O 1447/21
Sachverständigenfeststellung, Sachverständigengutachten, Hypothetische …
- LG Nürnberg-Fürth, 17.06.2021 - 4 O 7315/19
Behandlungsfehler, Schmerzensgeld, Arzt, Versorgung, Eintragung, Verletzung, …
- OLG München, 16.12.2010 - 1 U 2722/10
Arzthaftung: Umfang und Grenzen der ärztlichen Aufklärungspflicht; Nachweis einer …
- OLG Hamm, 14.07.1999 - 3 U 171/98
Aufklärung im Arzthaftungsprozeß
- OLG Hamm, 26.08.1998 - 3 U 201/97
Anspruch eines Patienten auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer …
- BGH, 30.09.1986 - VI ZR 172/85
Schadensersatzansprüche wegen nicht wirksam erteilter Einwilligung in eine …
- OLG München, 06.08.2010 - 1 U 2464/10
Arzthaftungsprozess wegen Milzruptur bei einer Wirbelsäulenoperation: …
- OLG Karlsruhe, 27.09.2000 - 7 U 93/99
Arzthaftung - Aufklärung durch anderen Arzt - Aufklärungsbogen
- OLG Karlsruhe, 02.03.1988 - 7 U 2/84
- OLG Köln, 26.11.1987 - 7 U 108/87
Schmerzensgeldanspruch gegen einen Arzt bei Stellung einer objektiven …
- LG Aachen, 01.02.2023 - 11 O 406/19
- LG München I, 15.06.2016 - 9 O 18711/13
Arzthaftung - Keine Behandlungs- und Aufklärungsfehler im Zusammenhang mit …
- BGH, 28.01.2003 - VI ZR 307/02
- LG Kiel, 03.12.1998 - 10 S 68/98
Goldinlays statt Amalgam - § 823 BGB, Reichweite der Aufklärungspflicht bei …
- OLG Oldenburg, 16.01.1987 - 6 U 71/86
Ersatz eines materiellen Schadens als Folge einer Meniskusoperation; Aufklärung …
- LG Aurich, 05.02.2019 - 5 O 606/17
- OLG Koblenz, 03.06.2011 - 5 U 1372/10
Anforderungen an die Risikoaufklärung hinsichtlich der Verletzung von …
- LG Bonn, 20.01.2011 - 9 O 161/09
Anspruch auf Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen ärztlicher …
- OLG München, 15.01.2009 - 1 U 3950/08
Arzthaftung: Umfang der Aufklärungspflicht bei Folgeoperationen; Darlegungs- und …
- LG Osnabrück, 18.09.2002 - 2 O 1190/01
Kausalität eines ärztlichen Behandlungsfehlers für einen Schaden als Folge einer …
- OLG Stuttgart, 27.07.1999 - 14 U 65/97
Mitentscheidungsbefugnis eines Patienten über eine operative Behandlung eines …
- LG Bielefeld, 03.12.2021 - 4 O 18/20
Fehlerhafte zahnärztliche Behandlung - Schadensersatz
- KG, 08.12.2014 - 20 U 224/13
Indizwirkung eines ärztlichen Aufklärungsbogens und hypothetische …
- OLG München, 04.06.2009 - 1 U 4217/07
Arzthaftung: Darlegungs- und Beweislast für die Einwilligung des Patienten im …
- OLG Oldenburg, 22.11.1994 - 5 U 61/94
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Aufklärungsmangel, Chirurgie
- OLG Stuttgart, 22.11.1984 - 13 U 22/84
- LG Offenburg, 19.11.2021 - 3 O 332/19
Arzthaftung nach Entfernung der Gebärmutter: Behandlungsalternative zur …
- OLG München, 24.06.2010 - 1 U 2935/09
Arzthaftung: Anforderungen an die Aufklärung über die Risiken der operativen …
- OLG München, 18.06.2009 - 1 U 5693/08
- OLG Zweibrücken, 19.12.1989 - 7 U 134/89
Amtspflichtverletzung eines Notars; Nachweis der Erbfolge; Zum …
- OLG Bremen, 26.02.1985 - 1 U 138/84
Ersatz von Verdienstausfall und Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld; …
- LG Stuttgart, 10.03.2026 - 7 O 84/25
1. Die Amtspflicht aus § 24 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII zum Nachweis eines …
- OLG Koblenz, 18.11.2014 - 5 U 907/14
Operation unter Einsatz eines neuen technischen Geräts - Aufklärungspflicht
- OLG Nürnberg, 07.10.2011 - 5 U 410/11
Aufklärungspflicht vor Implantation einer Hüfttotalendoprothese
- OLG Frankfurt, 02.05.2000 - 22 U 63/97
Arzthaftung: Kein Aufklärungsgespräch mit Patienten im Schockzustand; Indikation …
- OLG Köln, 09.03.1995 - 5 U 206/94
- OLG Koblenz, 22.09.1987 - 3 U 1632/86
- OLG Koblenz, 27.11.1985 - 1 U 1399/84
Verpflichtung eines Arztes zur Aufklärung über seltene Risiken einer Operation; …
- LG Bamberg, 03.03.2026 - 11 O 326/24
Behandlungsfehler, Aufklärungspflicht, Hypothetische Einwilligung, …
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Rechtsprechung
| BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Wohnungseigentum - Veräußerung - Verkauf - Grundbuch - Grundbuchamt - Vorkaufsrecht - Gemeinde
- Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
§ 24 Abs. 5 Satz 2 und 3 BBauG.
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 90, 174
- NJW 1984, 1617
- MDR 1984, 565
- DNotZ 1984, 375 (Ls.)
- Rpfleger 1984, 232
- BauR 1985, 108
- BauR 1985, 110
- BauR 1985, 431
Wird zitiert von ... (17) Zitiert selbst (13)
- BGH, 24.11.1978 - V ZB 14/78
Voraussetzungen für die Pflicht zur Vorlage eines Negativzeugnisses hinsichtlich …
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Wie der Senat in anderem Zusammenhang bereits ausgeführt hat, sind auch für das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinden drei Stufen zu unterscheiden, nämlich die Entstehung des Vorkaufsrechts bei Vorliegen der öffentlich-rechtlichen Voraussetzungen, die Begründung des Rechte zur Ausübung des Vorkaufsrechts mit dem Abschluß eines Kaufvertrages (Vorkaufsfall) und schließlich die Ausübung dieses Rechts durch die Gemeinde (BGHZ 73, 12, 15).Von der grundsätzlich notwendigen Vorlage einer Negativbescheinigung der Gemeinde kann abgesehen werden, wenn sich schon aus dem zu vollziehenden Vertrag ergibt, daß ein Vorkaufsfall zweifelsfrei ausscheidet (BGHZ 73, 12 ff).
- OLG Frankfurt, 03.03.1972 - 20 W 111/72
Beurkundung; Notar; Kosten; Kostenabrechnung; Gebühr; Vorkaufsrecht; Grundstück; …
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Er wird von der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur vertreten (vgl. OLG Braunschweig DNotZ 1977, 438; OLG Oldenburg Rpfleger 1978, 318; LG Wuppertal MittRhNotK 1978, 182; Brincker MittRhNotK 1979, 82; Kendziur, Das Vorkaufsrecht der öffentlichen Hand nach dem Bundesbaugesetz und dem Städtebauförderungsgesetz, Frankfurter Dissertation 1975 S. 95;… Palandt/Bassenge, BGB 43. Aufl. § 6 WEG Anm. 2 a aa;… Soergel/Stürner, BGB 11. Aufl. Nachtrag zu § 1094 BGB Rdn. 14;… und § 3 WEG Rdn. 25; differenzierend OLG Frankfurt/Main DNotZ 1972, 347 nur für den Fall, daß das Wohnungseigentum entgeltlich neu eingeräumt oder erstmals veräußert wird, nicht dagegen bei Weiterveräußerung einer einzelnen Eigentumswohnung;… so auch Bärmann/Pick/Merle, WEG 5. Aufl. § 4 Rdn. 27, § 12 Rdn. 63;… Bärmann/Seuß, Praxis des Wohnungseigentums 3. Aufl. Teil A V Rdn. 4;… Keidel/Kuntze/Winkler, FG 11. Aufl. Teil B § 20 BeurkG Rdn. 6 mit Fn. 4; ähnlich OLG Hamm JMBl NW 1979, 102, 103 und KG MDR 1982, 63;… Weitnauer, WEG 6. Aufl. § 8 Rdn. 9; OLG Düsseldorf VersR 1979, 872 = MittRhNotK 1979, 81 mit abl.Schon aus dem Vorstehenden folgt in Übereinstimmung mit den Ausführungen des vorlegenden Oberlandesgerichts, daß für die Vorlage einer Bescheinigung nach § 24 Abs. 5 Satz 3 BBauG zur Eigentumsumschreibung kein Unterschied zwischen Fällen erstmaligen Verkaufs oder einer Folgeveräußerung von Wohnungseigentum besteht (vgl. etwa OLG Frankfurt/Main DNotZ 1972, 347, 348) und sich auch nicht darauf abstellen läßt, ob die Gemeinde eine reale Chance hat, schließlich alle Miteigentumsanteile in ihre Hand zu bekommen (vgl. etwa OLG Hamm JMBl NW 1979, 102/104; OLG Düsseldorf MittRhNotK 1979, 81).
- BVerfG, 18.12.1968 - 1 BvR 638/64
Hamburgisches Deichordnungsgesetz
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Im übrigen läßt sich jedenfalls hinsichtlich des verkauften Anteils ein die Beteiligten stärker belastendes Enteignungsverfahren vermeiden, was dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der hieraus folgenden Subsidiarität der Enteignung (BVerfGE 24, 367, 404; vgl. auch § 87 Abs. 1 BBauG) entspricht.
- BGH, 17.01.1968 - V ZB 9/67
Unterteilung von Wohnungseigentum
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Bei der Veräußerung einer Eigentumswohnung handelt es sich nach der Rechtsprechung des Senats im Grundsatz ebenfalls um die Übertragung eines ideellen, wenngleich wegen der Verbindung mit einem Sondereigentum an einer Wohnung (§ 1 Abs. 2 WEG) besonders ausgestalteten Anteils am Grundstück (BGHZ 49, 250, 251; 50, 56, 60) [BGH 03.04.1968 - V ZB 14/67]. - BGH, 19.12.1967 - V BLw 24/67
Grundstücksbegriff des Grundstücksverkehrsgesetzes
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle. - BVerwG, 25.02.1977 - IV C 35.74
Bebaubarkeit als Voraussetzung für das Entstehen eines Erschließungsbeitrags
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle. - BGH, 03.04.1968 - V ZB 14/67
Sondereigentum an ganzem Gebäude
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Bei der Veräußerung einer Eigentumswohnung handelt es sich nach der Rechtsprechung des Senats im Grundsatz ebenfalls um die Übertragung eines ideellen, wenngleich wegen der Verbindung mit einem Sondereigentum an einer Wohnung (§ 1 Abs. 2 WEG) besonders ausgestalteten Anteils am Grundstück (BGHZ 49, 250, 251; 50, 56, 60) [BGH 03.04.1968 - V ZB 14/67]. - BVerwG, 26.06.1970 - IV C 73.68
Maß der baulichen Nutzung bei Vorhaben im unbeplanten Innenbereich
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle. - BVerwG, 20.06.1973 - IV C 62.71
Grundstücksbegriff im Erschließungsbeitragsrecht; Zugrundelegung einer …
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle. - BVerwG, 16.04.1971 - IV C 82.69
Anforderung einer Vorausleistung für künftige Erschließungsbeiträge - Berechnung …
Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle. - BVerwG, 05.12.1968 - IV B 191.68
Grundstücksbegriff im Baurecht
- OLG Düsseldorf, 10.05.1979 - 10 W 134/78
Verkaufsrecht einer Gemeinde; Negativzeugnis; Wohnungseigentumsrecht; …
- OLG Bremen, 26.06.1978 - 1 W 22/78
Vorkaufsrecht der Gemeinde bei Verkauf eines ideellen Miteigentumsanteils; Sinn …
- VGH Baden-Württemberg, 24.09.2019 - 5 S 1733/17
Ausübung eines Vorkaufsrechts; städtebauliche Sicherungsbedürfnis; Schaffung von …
Der Verkauf von ideellen Miteigentumsanteilen (Bruchteilseigentum) ist dagegen nicht vom Anwendungsbereich des Vorkaufsrechts ausgeschlossen (vgl. BGH, Beschluss vom 16.2.1984 - V ZB 24.83 - BGHZ 90, 174, juris Rn. 7 ff.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 18.5.1995 - 20 W 134/95 - DNotZ 1996, 41 ff.;… VG München Urteile vom 2.2.2010 - M 1 K 09.4969 - juris Rn. 23 f., …und vom 29.1.2007 - M 8 K 05.5792 - juris Rn. 46;… Stock in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, § 24 Rn. 49;… Köster in Schrödter, BauGB, 9. Aufl., § 24 Rn. 38). - BGH, 19.02.2026 - V ZB 41/25
Keine Berechtigung der Gemeinde zur Ausübung des Vorkaufsrechts durch Abschluss …
Nach gefestigter Rechtsprechung des Senats kann das Grundbuchamt die Vorlage eines Negativattests insbesondere dann nicht verlangen, wenn sich schon aus dem zu vollziehenden notariellen Vertrag ergibt, dass ein Vorkaufsfall zweifelsfrei nicht vorliegt (vgl. Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, BGHZ 90, 174, 180; Beschluss vom 24. November 1978 - V ZB 14/78, BGHZ 73, 12, 16).Rn. 8 a) Die Entstehung des Rechts zur Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts ist von der Entstehung des Vorkaufsrechts zu unterscheiden (vgl. zum dreistufigen Aufbau Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, BGHZ 90, 174, 177 mwN;… ausführlich Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger/ Stock, BauGB [8.2025], § 24 Rn. 13).
Das - hier allein relevante - Recht zur Ausübung des Vorkaufsrechts (sog. Vorkaufsfall) entsteht hingegen erst mit dem Abschluss eines Kaufvertrages über ein solches Grundstück (vgl. Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, aaO).
Rn. 9 b) Wie das Beschwerdegericht noch richtig sieht, erfasst § 24 Abs. 1 Satz 1 BauGB ("Kauf von Grundstücken") seinem Wortlaut nach lediglich Grundstückskaufverträge im Sinne des § 433 BGB, d.h. schuldrechtliche Verträge, bei denen die Parteien sich im Kern wechselseitig die Eigentumsverschaffung am Grundstück gegen Zahlung eines Kaufpreises versprechen (vgl. Senat, Beschluss vom 24. November 1978 - V ZB 14/78, BGHZ 73, 12, 15; zu Miteigentumsanteilen Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, BGHZ 90, 174, 178).
Der Gesetzgeber hat des Weiteren als Reaktion auf den Beschluss des Senats vom 16. Februar 1984 (V ZB 24/83, BGHZ 90, 174) ausdrücklich auch den ursprünglich den Vorkaufsfall begründenden Kauf von Rechten nach dem Wohnungseigentumsgesetz und von Erbbaurechten aus praktischen Erwägungen aus dem sachlichen Anwendungsbereich der Vorschriften durch Schaffung des § 24 Abs. 2 BauGB herausgenommen (vgl. BT-Drucks. 10/4630 S. 56, 83) und damit eindeutig gezeigt, dass die §§ 24 f. BauGB nicht auf eine allumfassende Zugriffsmöglichkeit der Gemeinden abzielen.
- OLG Frankfurt, 18.05.1995 - 20 W 134/95
Gemeindliches Vorkaufsrecht bei der Veräußerung von Miteigentumsanteilen
Hinsichtlich des Vorkaufsrechts der Gemeinden nach § 24 BBauG vom 18.8.1976 war seit der auf Vorlage des OLG Karlsruhe (Rpfleger 1983, 386) ergangenen Entscheidung des BGH vom 16.2.1984 (BGHS 90, 174 = NJW 1984, 1617 = WM 1984, 510 = DNotZ 1984, 375 = MDR 1984, 565 = Rpfleger 1984, 232 = ZfBR 1984, 150 = BauR 1985, 108 mit Krit.
- BayObLG, 19.09.1985 - BReg. 2 Z 90/85
Verlangen der Vorlage einer sog. Negativbescheinigung der Gemeinde durch das …
Ein Vorkaufsrecht der Gemeinde nach § 24 (sowie §§ 24 a,. 25, 25 a) BBauG und § 17 StBauFG kommt zwar - was nunmehr auch die Beschwerdeführerin einräumt - auch dann in Betracht, wenn ein Miteigentumsanteil an einem Grundstück verkauft wird ( BGHZ 90, 174 /176 [= MittBayNot 1984, 89]; vgl. auch BayObLGZ 1985 Nr. 48).Das Bundesbaugesetz hat die Entstehungsvoraussetzungen des gemeindlichen Vorkaufsrechts unter öffentlich-rechtlichen Gesichtspunkten selbständig geregelt, lehnt sich aber hinsichtich des Vorkaufsfalls und der Ausübung des Vorkaufsrechts eng an die zivilrechtlichen Vorschriften an (BGH NJW 1972, 488 ; BGHZ 90, 174 /178).
- OLG Hamm, 14.12.2011 - 15 W 476/11
Freistellung der Veräußerung sämtlicher Miteigentumsanteile einer …
Die von dem Grundbuchamt angeführte BGH-Entscheidung vom 16.02.1984 (Rpfleger 1984, 232) ist durch die gesetzliche Neufassung insoweit überholt. - BayObLG, 16.04.1992 - REMiet 4/91
Rechtsentscheid bei Rüge der sachlichen Zuständigkeit
b) Die Vorschrift des § 2 b WoBindG begründet ein gesetzliches Vorkaufsrecht, bei dem wie bei jedem Vorkaufsrecht drei Stufen zu unterscheiden sind, nämlich die Entstehung des Vorkaufsrechts bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen, das Entstehen des Rechts zur Ausübung des Vorkaufsrechts mit dem Abschluß eines Kaufvertrages (Vorkaufsfall) und die Ausübung des Rechts selbst (vgl. BGH, NJW 1970, 875 und NJW 1984, 1617 zum gesetzlichen Vorkaufsrecht gemäß § 24 Abs. 5 BBauG; Kottke, MDR 1967, 975).(2) Die in § 508 S. 1 BGB für den Fall des Verkaufs einens vorkaufsbelasteten Gegenstands zusammen mit anderen Gegenständen und zu einem Gesamtpreis vorgesehene Vertragsteilung (vgl. BGH, WPM 1974, 539 f.), die auf den Fall des Verkaufs eines nur teilweise mit einem Vorkaufsrecht belasteten Grundstücks entsprechend angewendet wird (BGH, LM Nr. 1 zu § 508 BGB m.w.Nachw., BayObLGZ 1966, 310/315, jeweils zu § 24 BBauG;… MünchKomm/Westermann, § 504 Rdn. 13 und § 508 Rdn. 2;… BGB -RGRK/Mezger, Rdn. 5, Staudinger/Mayer-Maly, BGB , 12. Aufl. Rdn. 1 und 9, jeweils zu § 508), setzt voraus, daß der belastete Grundstücksteil als Teilfläche abtrennbar ist (…BGH und BayObLG jeweils aaO.), oder daß ihm als ideellem Miteigentumsanteil rechtlich selbständige Bedeutung zukommt (vgl. BGHZ 13, 113/140 und BGH, NJW 1984, 1617).
- OLG Jena, 28.09.2017 - 3 W 321/17
Denkmalschutz in Thüringen: Eintragungshindernis bei fehlendem Nachweis der …
Die Vorschrift des § 24 Abs. 2 BauGB war eine Reaktion des Bundesgesetzgebers auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 16. Februar 1984 (V ZB 24/83, BGHZ 90, 174 ff.) nach dem ein Vorkaufsrecht der Gemeinde nach den §§ 24 ff. BauGB auch dann bestehen kann, wenn nicht das Grundstück als Ganzes, sondern lediglich ein ideeller Anteil daran verkauft wird. - OLG Frankfurt, 12.12.2019 - 100 U 3/17
Berechtigung zur Ausübung eines Vorkaufsrechts
Für das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinden sind drei Stufen zu unterscheiden, nämlich die Entstehung des Vorkaufsrechts bei Vorliegen der öffentlich-rechtlichen Voraussetzungen, die Begründung des Rechts zur Ausübung des Vorkaufsrechts mit dem Abschluss eines Kaufvertrages (Vorkaufsfall) und schließlich die Ausübung dieses Rechts durch die Gemeinde (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83 -, BGHZ 90, 174-180, Rn. 9).aa) Der Bundesgerichtshof hat bereits in dem oben zitierten Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83 - ausgeführt, dass für den Fall eines rechtsgeschäftlich bestellten Vorkaufsrechts am Grundstück auch der Verkauf nur eines ideellen Eigentumsbruchteils den Vorkaufsfall auslöse, dass in diesem Fall das Vorkaufsrecht an dem veräußerten Bruchteil ausgeübt werden könne und dass es nicht geboten sei, ein rechtsgeschäftlich bestelltes und gemeindliches Vorkaufsrecht insoweit unterschiedlich zu behandeln.
- BayObLG, 25.02.1985 - BReg. 3 Z 201/83
Keine Hinweispflicht des Notars auf Vollzugsgebühren für Vorkaufsrechtseinholung
Die Erholung des Zeugnisses durch den Notar dient dem Vollzug des Veräußerungsgeschäfts (allg. Meinung vgl. BGHZ 90, 174 [= MittBayNot 1984, 89 ]; OLG Hamm JurBüro 1980, 598 und 753 [= MittBayNot 1980, 126 ]; OLG Düsseldorf JurBüro 1979, 1690 ; Rohs/Wedewer § 146 Anm. II d Nr. 10; Göttlich/Mümmler KostO B. Aufl. Bundesbaugesetz S. 25).Daher ist dem Grundbuchamt bei jeder Veräußerung von Wohnungseigentum das Nichtbestehen oder die Nichtausübung gemeindlicher Vorkaufsrechte nachzuweisen, mag auch bei früheren Veräußerungen innerhalb der gleichen Wohnanlage bereits auf die Ausübung verzichtet worden sein; dieser Verzicht betraf jeweils nur das veräußerte Wohnungseigentum (vgl. hierzu BGHZ 90, 174 ; KG JurBüro 1981, 1555 /1558; a.A. OLG Düsseldorf JurBüro 1979, 1690 ).
Schließlich muß offenbleiben, ob ein Vorkaufsrecht der Stadt F. aus öffentlich-rechtlichen Gründen ausgeschlossen war (vgl. § 24 Abs. 2 BBauG); diese Frage hatte das Grundbuchamt ebenfalls nicht zu prüfen ( BGHZ 90, 174 /180); von dieser Prüfung konnte es demgemäß auch nicht abhängen, ob ein Zeugnis nach § 24 Abs. 5 BBauG zu erholen war.
- BGH, 04.04.1986 - V ZR 77/85
Rechtsfolgen der Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts
Durch §§ 24 ff. BBauG hat der Gesetzgeber der Gemeinde das Recht verliehen, ihr gesetzliches Vorkaufsrecht (§§ 24 f. BBauG) mit der Folge auszuüben, daß sich der Kaufpreis des Grundstücks (oder des verkauften Wohnungseigentums, vgl. dazu Senatsbeschl. v. 16. Februar 1984, V ZB 24/83, WM 1984, 519) nach dem Verkehrswert richtet (§ 28 a BBauG). - OLG Nürnberg, 09.02.2015 - 15 W 178/15
Grundbuchsache: Voraussetzungen der Eintragung des Erwerbers eines selbständigen …
- VG München, 02.02.2010 - M 1 K 09.4969
Eintreten des Vorkaufsfalls bei Kaufvertrag über ideellen Miteigentumsanteil; …
- VGH Bayern, 08.10.2018 - 5 BV 17.1229
Gebührenbescheid über Gutachterkosten für die Bewertung von Immobilieneigentum
- BGH, 06.03.1986 - VII ZR 111/85
Verstoß gegen das Koppelungsverbot bei Vorratsteilung
- LG Berlin, 02.02.1983 - 84 T 15/83
Zur Eintragung einer Bank unter der Firma ihrer Zweigniederlassung
- BayObLG, 04.07.1985 - BReg. 2 Z 59/85
Auflassung nach Ausübung des Vorkaufrechts durch den Mieter
- BGH, 06.03.1986 - VII ZR 288/85
Erwerb von noch zu errichtendem Wohnungseigentum - Verbot der Architektenbindung …
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Rechtsprechung
| BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Bestimmung der Tragweite eines wechselseitigen Anspruchsverzichts durch Auslegung - Umfassende und endgültige Entlastung von jeglichen Verpflichtungen - Erstreckung auf unerkannt gebliebene Forderungen aus unerlaubter Handlung - Anforderungen an den Nachweis eines ...
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Auslegung einer Verzichtsklausel, Verzicht auf unbekannte Ansprüche
Papierfundstellen
- NJW 1984, 1346
- MDR 1984, 565
- VersR 1984, 382
- WM 1984, 271
Wird zitiert von ... (66) Zitiert selbst (9)
- BGH, 23.09.1983 - V ZR 147/82
Anspruch auf die Erhöhung von Erbbauzinsen - Berücksichtigung der Änderung der …
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Da der Sachverhalt hinreichend geklärt ist und weitere für die Auslegung der Verzichtsklausel erhebliche Feststellungen nicht mehr in Betracht kommen, kann der erkennende Senat die Tragweite der Verzichtserklärung des Klägers durch eigene Auslegung bestimmen (vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1983 - V ZR 147/82 = WM 1983, 1360, 1361 und vom 13. Oktober 1983 - IX ZR 70/82 = WM 1983, 1335, 1336 m.w.Nachw.). - BAG, 13.07.1956 - 1 AZR 492/54
Arbeitsvertrag: Revisibilität der Auslegung
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (RGZ 169, 122, 124; BGH, Urteil vom 18. März 1974 - II ZR 68/72 = NJW 1974, 1082; BAG NJW 1956, 1732, 1733). - BGH, 18.03.1974 - II ZR 68/72
Berechtigung zur Einstellung eines gutzuschreibenden Darlehensbetrages in das …
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (RGZ 169, 122, 124; BGH, Urteil vom 18. März 1974 - II ZR 68/72 = NJW 1974, 1082; BAG NJW 1956, 1732, 1733).
- BGH, 13.10.1983 - IX ZR 70/82
Klage auf Erfüllung einer Bürgschaftsverpflichtung - Beschränkte Haftung auf den …
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Da der Sachverhalt hinreichend geklärt ist und weitere für die Auslegung der Verzichtsklausel erhebliche Feststellungen nicht mehr in Betracht kommen, kann der erkennende Senat die Tragweite der Verzichtserklärung des Klägers durch eigene Auslegung bestimmen (vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1983 - V ZR 147/82 = WM 1983, 1360, 1361 und vom 13. Oktober 1983 - IX ZR 70/82 = WM 1983, 1335, 1336 m.w.Nachw.). - BGH, 24.03.1960 - II ZR 175/59
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Nach dem zutreffenden Ausgangspunkt des Berufungsgerichts sind an die Annahme, daß ein rechtlich als Schulderlaß (§ 397 Abs. 1 BGB) einzuordnender Verzicht auf Ansprüche auch unbekannt gebliebene Forderungen aus unerlaubter Handlung des Vertragspartners umfasse, strenge Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 24. März 1960 - II ZR 175/59 = WM 1960, 805, 806 f unter III der Entscheidungsgründe). - BGH, 18.02.1954 - IV ZR 145/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Sie unterliegt der Nachprüfung aber jedenfalls insoweit, als gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt worden sind (BGH, Urteil vom 18. Februar 1954 - IV ZR 145/53 = LM § 550 ZPO Nr. 5;… Krüger-Nieland/Zöller in BGB-RGRK a.a.O. § 133 Rdn. 59 m.w.Nachw.). - RG, 20.09.1927 - VII 155/27
Aufwertung
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Der Verzicht auf ein Recht ist niemals zu vermuten (RGZ 118, 63, 66; RG HRR 1928, 1795;… MünchKomm-von Feldmann § 397 Rdn. 2). - RG, 28.04.1914 - III 15/14
Nichtetatsmäßige preuß. Beamte. Diäten. Tagegelder
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Erst recht kann ein Verzicht auf unbekannte Rechte nur unter ganz besonderen Umständen angenommen werden (RGZ 84, 400, 405;… Weber in BGB-RGRK 12. Aufl. § 397 Rdn. 23 m.w.Nachw.). - RG, 05.05.1942 - VII 4/42
Welche Bedeutung kommt der im Einbürgerungsverfahren von einem Dritten zur …
Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (RGZ 169, 122, 124; BGH, Urteil vom 18. März 1974 - II ZR 68/72 = NJW 1974, 1082; BAG NJW 1956, 1732, 1733).
- BGH, 10.10.2006 - VI ZR 280/05
Entstehung der Einigungsgebühr
Da aber das Berufungsgericht die Vereinbarung lediglich unter dem Gesichtspunkt eines wechselseitigen teilweisen Verzichts und teilweisen Anerkenntnisses gewürdigt hat und weitere tatsächliche Feststellungen nicht in Betracht kommen, kann der Senat die Schreiben hinsichtlich ihres materiell-rechtlichen Gehalts selbst auslegen (vgl. Senat BGHZ 109, 19, 22 ff. und Urteil vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - VersR 1984, 382 m.w.N.; BGHZ 65, 107, 112). - BGH, 09.02.2009 - II ZR 292/07
Sanitary
Ein Erklärungswille im Sinne eines "Verzichts", der materiellrechtlich als Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages zu verstehen wäre, kann nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht vermutet werden (BGH, Urt. v. 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82, NJW 1984, 1346, 1347 m.w.Nachw.;… Urt. v. 15. Juli 1997 - VI ZR 142/95, NJW 1997, 3019, 3021). - BGH, 15.10.2014 - XII ZR 111/12
Auslegung von Verzichts- und Abgeltungsregelungen in einer privatrechtlichen …
Das Berufungsgericht hat insoweit eine anerkannte Auslegungsregel angewendet (vgl. BGH Urteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - NJW 1984, 1346, 1347; vom 16. November 1993 - XI ZR 70/93 - NJW 1994, 379, 380 und vom 22. Juni 1995 - VII ZR 118/94 - WM 1995, 1677, 1678 f.) und mit der Annahme, dass ein Verzicht auf mögliche Ansprüche aus der den Parteien bei Abschluss der Vergleichsvereinbarung bereits bekannten Problematik der Nichtanerkennung der jahrelang praktizierten umsatzsteuerrechtlichen Organschaft einer ausdrücklichen Regelung bedurft hätte, eine vertretbare und aus Rechtsgründen nicht zu beanstandende Schlussfolgerung gezogen.
- BGH, 07.03.2006 - VI ZR 54/05
Verzicht auf weitere Ansprüche aus einem Verkehrsunfall; Abrechnung der …
An die Feststellung eines Verzichtswillens sind strenge Anforderungen zu stellen, er darf nicht vermutet werden (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - NJW 1984, 1346 f. = VersR 1984, 382 f.; vom 15. Juli 1997 - VI ZR 142/95 - NJW 1997, 3019, 3021 = VersR 1998, 122, 123).Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (vgl. Senatsurteil vom 20. Dezember 1983, aaO; BGH, Urteil vom 26. Februar 2003 - VIII ZR 270/01 - NJW 2003, 2382, 2383).
- BGH, 24.01.1991 - IX ZR 250/89
Einsatz von Hilfskräften durch den Konkursverwalter; Interessenkollision des …
Da der Sachverhalt hinreichend geklärt ist und weitere insoweit erhebliche Feststellungen nicht mehr in Betracht kommen, kann der erkennende Senat die Auslegung selbst vornehmen (vgl. BGHZ 65, 107, 112 [BGH 25.09.1975 - VII ZR 179/73];… BGH, Urt. v. 17. September 1980 - IVb ZR 550/80, FamRZ 1980, 1104 f. m.w.N.;… Urt. v. 23. September 1983 - V ZR 147/82, WM 1983, 1360, 1361 unter II 1 a; Urt. v. 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82, WM 1984, 271, 272 unter II 2 c). - OLG Saarbrücken, 02.10.2019 - 5 U 106/18
Zurechnung des Verschuldens des Prozessbevollmächtigten bei …
Auch eine auf den ersten Blick umfassende Abgeltungsklausel kann einschränkend auszulegen sein, wenn dies nach Treu und Glauben im Einzelfall notwendig erscheint (…Staudinger/Marburger (2015) BGB § 779, Rn. 58; vgl. auch BGH, Urteil vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82, VersR 1984, 382; OLG Oldenburg, VersR 2005, 72; Günther, VersR 2019, 337, 339). - BGH, 17.12.1987 - VII ZR 16/87
Bindung an die Schlußrechnung bei Nachforderungen
Dabei ist davon auszugehen, daß an die Annahme eines Verzichts nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen sind (BGH NJW 1984, 1346, 1347 m. w. Nachw.;… v. Feldmann in MünchKomm 2. Aufl. § 397 Rdn. 2; vgl. auch Senatsurteil NJW 1987, 2582, 2585). - BGH, 15.07.1997 - VI ZR 142/95
Umfang der Rechtskraft einer Entscheidung über einen Schadensersatzanspruch
Ein derartiger Verzicht, der - als materiell-rechtlicher Erlaßvertrag im Sinne des § 397 BGB - nicht zur Unzulässigkeit einer dennoch erhobenen Mehrforderungsklage, sondern nur zu deren Unbegründetheit führen könnte (vgl. BGH, Urteil vom 25. September 1978 - VII ZR 281/77 - NJW 1979, 720), kann nicht vermutet werden (vgl. Senatsurteil vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - NJW 1984, 1346, 1347 m.w.N.). - BGH, 16.10.2007 - VI ZR 227/06
Voraussetzungen des Forderungsübergangs bei Leistungen nach dem OEG
Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - VersR 1984, 382 f. und vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - VersR 2006, 659, 660; BGH, Urteil vom 26. Februar 2003 - VIII ZR 270/01 - NJW 2003, 2382, 2383). - BGH, 21.11.2006 - VI ZR 76/06
Rechtsfolgen der Abrechnung der Tätigkeit eines Rechtsanwalts beim Verkehrsunfall …
An die Feststellung eines Verzichtswillens sind strenge Anforderungen zu stellen, er darf nicht vermutet werden (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - NJW 1984, 1346 f. = VersR 1984, 382 f.; vom 15. Juli 1997 - VI ZR 142/95 - NJW 1997, 3019, 3021 = VersR 1998, 122, 123 …und vom 7. März 2006 - VI ZR 54/05 - aaO).Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist unter anderem dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (vgl. Senatsurteil vom 20. Dezember 1983 aaO; BGH, Urteil vom 26. Februar 2003 - VIII ZR 270/01 - NJW 2003, 2382, 2383).
- BGH, 23.09.1985 - II ZR 246/84
Treuepflicht des GmbH-Geschäftsführers
- BGH, 10.10.1989 - VI ZR 78/89
Vereinbarung über Rechtshängigkeit i.S. von § 847 Abs. 1 Satz 2 BGB
- OLG Düsseldorf, 30.10.2007 - 23 U 199/06
Schadensersatzansprüche gegen StB-, WP- und Anwaltssozietät wegen mangelhafter …
- BGH, 12.01.2007 - V ZR 268/05
Bindung der Zivilgerichte an Entscheidungen der Flurneuordnungsbehörde; Aufgabe …
- BGH, 13.12.1990 - IX ZR 33/90
Bürgschaft - Auslegung
- OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 214/00
Zur Auftragserteilung und Vergütung eines Architekten
- BGH, 26.10.2010 - VI ZR 307/09
Ausübung eines öffentlichen Amtes: Ärztliche Behandlung von Zivildienstleistenden
- BGH, 14.03.1996 - VII ZR 75/95
Nachträglicher Verzicht eines Architekten auf sein Honorar
- BGH, 27.02.1992 - IX ZR 57/91
Gewährleistungsbürgschaft gegenüber Bauherrengemeinschaft
- KG, 27.11.2006 - 12 U 182/04
Gewerberaummietvertrag: Nebenkostenzahlungspflicht ohne Erhebung von …
- BGH, 30.09.2005 - V ZR 197/04
Überprüfung der Auslegung von Willenserklärungen durch das Revisionsgericht
- LG Bonn, 02.05.2016 - 17 O 412/15
Darlehensvertrag, Widerrufsbelehrung, Vertragsaufhebung, Verzicht, …
- OLG Bremen, 26.10.2018 - 4 UF 39/18
Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei Abschluss eines Vergleichs zwischen …
- BGH, 17.03.1994 - X ZR 80/92
Versehentliche Falschbezeichnung des Rechtsmittels in dem verkündeten, im …
- BGH, 09.12.1987 - IVb ZR 99/86
Verzugszinsen für Unterhaltsrückstände; Beseitigung der Rechtsfolgen einer …
- OLG Frankfurt, 30.06.2015 - 11 U 127/14
Schutz von Bildmotiven (hier: Babyköpfe)
- OLG Dresden, 29.01.1999 - 8 W 1964/98
Auslegung der Rücksendung einer Bürgschaftsurkunde
- LAG Hamm, 07.12.2000 - 16 Sa 1152/00
Aufhebungsvertrag: Rechtsnatur einer Ausgleichsklausel
- BGH, 13.12.1989 - IVb ZR 22/89
Vollstreckung aus einem Prozessvergleich - Erhebung einer Stufenklage gerichtet …
- BFH, 25.07.1990 - X R 111/88
Zahlungen des nachfolgenden Handelsvertreters an seinen Vorgänger als laufender …
- OLG Dresden, 27.01.2006 - 12 U 2705/99
Folgen der Werklohnforderungsfreigabe durch den Insolvenzverwalter
- LAG Düsseldorf, 30.01.2014 - 11 Sa 533/13
Offene und verdeckte Teilklage
- BGH, 13.12.1990 - IX ZR 79/90
Schuldübernahme durch Übernahme von Verbindlichkeiten
- OLG Nürnberg, 02.11.2018 - 11 UF 737/18
Streit um Ausgleich einer fondsgebundenen privaten Basisrentenversicherung
- OLG Zweibrücken, 24.05.2007 - 4 U 104/06
Neue Verjährungsfrist bei Hemmung oder Unterbrechung des Ablaufs der …
- OLG Dresden, 15.09.2004 - 18 U 181/04
Auswirkung eines Vergleichs auf mithaftende Gesamtschuldner
- BGH, 14.05.1992 - III ZR 48/91
Anpassung einer Stundungsabrede bei Wegfall der Geschäftsgrundlage
- BGH, 26.03.1985 - VI ZR 245/83
Schadensersatzpflicht des Konkursverwalters; Erfüllung von Abfindungsansprüchen …
- OLG Hamm, 01.04.2009 - 20 U 76/08
Auslegung der Abtretung der Rechte aus einer Lebensversicherung
- LG Berlin, 05.11.2002 - 10 O 271/02
Zahlungsanspruch des Gläubigers gegen den Bürgen; Erlöschen des …
- BGH, 15.03.1990 - IX ZR 44/89
Umfang einer Bürgschaft für die Ausführung aller in einem Bauvertrag übernommenen …
- LG Coburg, 20.08.2013 - 22 O 28/13
Der Streit ums Auto
- OLG Braunschweig, 09.08.2004 - 6 U 5/03
Haftung der Eltern bei Überlassung von Feuerwerkskörpern an Minderjährige; …
- OLG Frankfurt, 25.02.2004 - 23 U 82/03
Berufungsverfahren: Beweiskraft von Indizien; Überprüfung der Beweiswürdigung des …
- OLG Rostock, 16.04.2008 - 1 U 42/08
Berufungsverfahren: Zurückverweisung wegen eines wesentlichen Verfahrensmangels
- KG, 16.09.2003 - 1 W 48/02
Unzulässigkeit der weiteren Beschwerde im Erbscheinsverfahren: Erstreckung eines …
- BGH, 31.01.1991 - III ZR 10/90
Zustandekommen eines unbedingte, mündlich bindenden Geschäftsbesorgungsvertrag …
- ArbG Berlin, 31.08.2005 - 7 Ga 18429/05
Relevanz des Ausgangs des sozialversicherungsrechtlichen Statusverfahrens für das …
- OLG Frankfurt, 22.09.1993 - 17 U 43/92
Zu den Voraussetzungen einer Verzeihung nach § 2337 BGB
- BAG, 26.06.1985 - 7 AZR 150/83
- LG Flensburg, 23.08.2013 - 2 O 105/13
Vollstreckungsgegenklage gegen die Vollstreckung aus einer …
- BGH, 11.01.1996 - III ZR 176/93
Abwicklung vor dem 1.7.1990 abgeschlossener Exportkommissionsverträge
- BGH, 17.06.1993 - IX ZR 158/92
Anspruch auf Ersatz von Bürgschaftsleistungen - Aufstockung des Kredits einer …
- OLG Koblenz, 22.11.2006 - 2 U 564/06
Erlass: Zustandekommen eines Erlassvertrages bei einfachem Kopfnicken
- OLG Stuttgart, 21.06.2012 - 2 U 29/12
- SDK 1 -, Rückforderbarkeit von Provisionsvorschüssen im Falle der Beendigung …
- OLG Jena, 07.10.2008 - 5 U 307/07
- OLG Stuttgart, 14.01.1999 - 16 UF 135/98
Kürzung des Betreuungsunterhalts bei Herbeiführung einer Schwangerschaft durch …
- KG, 26.10.2006 - 12 U 25/06
Mietvertrag: Erfolgsaussicht einer Berufung im Zusammenhang mit der behaupteten …
- KG, 01.03.2005 - 18 UF 64/04
Kindesunterhalt für die Vergangenheit: Fortbestand der Verzugswirkung einer …
- OLG Jena, 12.10.2005 - 2 U 293/05
DAV-Abkommen
- LG Düsseldorf, 08.07.2004 - 4a O 301/03
Hobelgassenbedüsungssystem für einen Strebausbau aus Strebausbaugestellen als …
- LAG München, 17.05.2002 - 9 Sa 854/01
Rechtmäßigkeit einer einseitigen Kürzung einer Qualifikationszulage durch den …
- FG Thüringen, 31.01.2001 - III 32/00
Kein Verzicht eines Kindes auf eigene Einkünfte oder Bezüge i.S.d. § 32 Abs. 4 …
- BAG, 28.07.1988 - 6 AZR 403/85
- LG Düsseldorf, 08.07.2004 - 4a O 304/03
Anforderungen an einen Patentverzicht
- LG Düsseldorf, 08.07.2004 - 4a O 303/03
Steinkohlestütze
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