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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 16.02.1984 | BGH, 20.12.1983

Rechtsprechung
   BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,99
BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82 (https://dejure.org/1984,99)
BGH, Entscheidung vom 07.02.1984 - VI ZR 174/82 (https://dejure.org/1984,99)
BGH, Entscheidung vom 07. Februar 1984 - VI ZR 174/82 (https://dejure.org/1984,99)
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Rückenmarksschädigung

§ 823 Abs. 1 BGB, Beweislastverteilung bei der Frage der Kausalität eines Aufklärungsversäumnisses (Darlegung eines "plausiblen Entscheidungskonflikts" durch den Patienten zur Vermeidung eines "Mißbrauchs" der Arzthaftung)

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Gesundheitsbeschädigung aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers - Schmerzensgeld und Feststellung des Ersatzes zukünftiger Schäden - Aufklärung über ein Bestrahlungsrisiko - Aufklärung über Behandlungsrisiken

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 90, 103
  • NJW 1984, 1397
  • MDR 1984, 565
  • VersR 1984, 465
  • JR 1985, 65
 
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Wird zitiert von ... (157)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 23.10.1979 - VI ZR 197/78

    Aufklärungspflicht eines Arztes im Vorfeld einer Blinddarmoperation - Umfang der …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Für ihre Entschließung mußte die Klägerin - wenn auch nur im großen und ganzen (ständige Rechtsprechung; vgl. Senatsurteile vom 2. November 1976 - VI ZR 134/75 = NJW 1977, 337 [BGH 02.11.1976 - VI ZR 134/75] - VersR 1977, 255, 256 und vom 23. Oktober 1979 - VI ZR 197/78 - NJW 1980, 633 - VersR 1980, 68, 69) - wissen, worin sie einwilligte.

    Zwar mußten ihr nicht die Risiken in allen erdenkbaren Erscheinungsformen aufgezählt werden; aber ihr mußte eine allgemeine Vorstellung von der Schwere des Eingriffs und den spezifisch mit ihm verbundenen Risiken vermittelt werden, insbesondere soweit diese, wenn sie sich verwirklichten, ihre Lebensführung schwer belasten mußten und sie mit ihnen nach der Natur des Eingriffs nicht rechnen konnte (vgl. Senatsurteile vom 23. Oktober 1979 - a.a.O. und vom 22. April 1980 - VI ZR 37/79 - NJW 1980, 1905, 1907 - VersR 1981, 456, 457 m.w.N.).

  • BGH, 25.11.1975 - VI ZR 122/73

    Umfang der ärztlichen Hinweispflicht in Bezug auf mit einer Operation verbunden …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Auch dann muß er selbst, nicht sein Arzt, darüber entscheiden, ob er sich diesem Risiko aussetzen will (vgl. Senatsurteil vom 25. November 1975 - VI ZR 122/73 = NJW 1976, 365 - VersR 1976, 369, 370).

    Insoweit ist der Streitfall nicht mit dem Sachverhalt zu vergleichen, der der Entscheidung des erkennenden Senats vom 25. November 1975 (aaO) zugrunde gelegen hat.

  • BGH, 16.11.1971 - VI ZR 76/70

    Aufklärungspflicht - Arzt - Schädliche Folgen - Gebotenheit - Eingriff - …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Fälle, in denen aus diesem Grund eine Aufklärung unterbleiben kann (vgl. Senatsurteil vom 16. November 1971 - VI ZR 76/70 = NJW 1972, 335 = VersR 1972, 153, 155), müssen die Ausnahme bleiben, damit das durch die Aufklärung zu wahrende Selbstbestimmungsrecht des Patienten nicht unterlaufen wird.
  • BGH, 22.01.1980 - VI ZR 263/78

    Ersatz eines materiellen Schadens auf Grund einer Operation - Anspruch auf …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Daß der Einwand der Beklagten, die Klägerin würde sich auch bei ordnungsmäßiger Aufklärung über das Querschnittsrisiko zu dem Eingriff entschlossen haben, grundsätzlich beachtlich ist, hat der erkennende Senat wiederholt gesagt (vgl. Senatsurteil vom 22. Januar 1980 - VI ZR 263/78 = NJW 1980, 1333 = VersR 1980, 428, 429 m.w.N.).
  • BGH, 22.04.1980 - VI ZR 37/79

    Verletzung ärztlicher Aufklärungspflichten; Zahlung von Schmerzensgeld sowie …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Zwar mußten ihr nicht die Risiken in allen erdenkbaren Erscheinungsformen aufgezählt werden; aber ihr mußte eine allgemeine Vorstellung von der Schwere des Eingriffs und den spezifisch mit ihm verbundenen Risiken vermittelt werden, insbesondere soweit diese, wenn sie sich verwirklichten, ihre Lebensführung schwer belasten mußten und sie mit ihnen nach der Natur des Eingriffs nicht rechnen konnte (…vgl. Senatsurteile vom 23. Oktober 1979 - a.a.O. und vom 22. April 1980 - VI ZR 37/79 - NJW 1980, 1905, 1907 - VersR 1981, 456, 457 m.w.N.).
  • BGH, 27.10.1981 - VI ZR 69/80

    Schadensersatz aufgrund Arzthaftung - Pflichtverletzung und Behandlungsfehler - …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Andererseits hat der erkennende Senat schon wiederholt darauf hingewiesen, daß auch den Patienten Substantiierungspflichten treffen können, wenn er Ersatzansprüche aus einem Aufklärungsversäumnis herleiten will (Senatsurteil vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 69/80 = NJW 1982, 697, 698 = VersR 1982, 147; Senatsbeschlüsse vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 63/81 = NJW 1982, 700 …und vom 21. September 1982 = aaO).
  • BGH, 02.11.1976 - VI ZR 134/75

    Anforderungen an die Aufklärung des Patienten bei interoperativ auftretendem …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Für ihre Entschließung mußte die Klägerin - wenn auch nur im großen und ganzen (ständige Rechtsprechung; vgl. Senatsurteile vom 2. November 1976 - VI ZR 134/75 = NJW 1977, 337 [BGH 02.11.1976 - VI ZR 134/75] - VersR 1977, 255, 256 und vom 23. Oktober 1979 - VI ZR 197/78 - NJW 1980, 633 - VersR 1980, 68, 69) - wissen, worin sie einwilligte.
  • BGH, 21.09.1982 - VI ZR 192/81

    Ärztliche Belehrungspflicht - Nachbestrahlung - Mammaablation - Röntgenbehandlung …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Es ist deshalb schon zweifelhaft, ob die Klägerin wenigstens über die allgemeine Gefährlichkeit der Bestrahlungstherapie hinreichend ins Bild gesetzt worden ist und ob nicht schon insoweit von Aufklärungsversäumnissen des Zweitbeklagten auszugehen ist (vgl. Senatsbeschluß vom 21. September 1982 - VI ZR 192/81 = VersR 1982, 1142).
  • BGH, 27.10.1981 - VI ZR 63/81

    Feststellung über den Willen zur Durchführung einer Behandlung nach angemessener …

    Auszug aus BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82
    Andererseits hat der erkennende Senat schon wiederholt darauf hingewiesen, daß auch den Patienten Substantiierungspflichten treffen können, wenn er Ersatzansprüche aus einem Aufklärungsversäumnis herleiten will (Senatsurteil vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 69/80 = NJW 1982, 697, 698 = VersR 1982, 147; Senatsbeschlüsse vom 27. Oktober 1981 - VI ZR 63/81 = NJW 1982, 700 …und vom 21. September 1982 = aaO).
  • BGH, 03.07.2019 - 5 StR 393/18

    Freisprüche in zwei Fällen ärztlich assistierter Selbsttötungen bestätigt

    Selbst bei lebenswichtigen ärztlichen Maßnahmen schützt das Selbstbestimmungsrecht des Patienten eine Entschließung, die aus medizinischen Gründen unvertretbar erscheint (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 111).
  • OLG München, 31.07.1987 - 1 Ws 23/87

    Julius Hackethal

    Daß das Selbstbestimmungsrecht einer Zwangsbehandlung entgegensieht, wird von der Rechtsprechung für den "Normalpatienten" anerkannt (RGZ 151, 349, 352; BGHZ 29, 46, 49; 176, 179; 90, 103,105/106; BGHSt 11, 111, 114; BVerfGE 52, 131, 170 = JZ 1979, 596); aus dem Hinweis des BGH im Urteil vom 26.10.1982 (BGH NJW 83, 350, 351): Der entgegenstehende Wille der Kranken war unbeachtlich, weil ihr Leben bedroht war und sie hierüber nicht verfügen konnte", kann nichts Gegenteiliges geschlossen werden, wie die anschließende Einschränkung in diesem Urteil zeigt, daß dies ,zumindest" für die vom damaligen Angeklagten zu treffenden Maßnahmen gelte, die selbst noch keinen körperlichen Eingriff enthielten, nämlich die Verständigung der Angehörigen und des Hausarztes, um mit deren Hilfe eine Sinnesänderung der lebensbedrohlich Erkrankten zu erreichen (vgl. hierzu auch Kutzer MDR 85, 710, 711 FN 13).

    Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten schließt auch die Selbstbestimmung zum Tode ein (Leonardy DRiZ 86, 281, 285; BGHSt 11, 111, 113/14; BGHZ 90, 103, 105/106).

  • BGH, 15.10.2003 - 1 StR 300/03

    Körperverletzung (Arztstrafrecht; ärztlicher Heileingriff; Kausalität; …

    Der nachgewiesene Aufklärungsmangel kann nur dann zur Strafbarkeit wegen Körperverletzung und wegen der Akzessorietät auch nur dann zur Strafbarkeit der Anstiftung zu dieser Tat führen, wenn bei ordnungsgemäßer Aufklärung die Einwilligung unterblieben wäre (…BGHR StGB § 223 Abs. 1 Heileingriff 2;… Eser in Schönke/Schröder StGB 26. Aufl. § 223 Rdn. 40; BGH NStZ 1996, 34 - Urt. vom 29. Juni 1995 - 4 StR 760/94 - im Zivilrecht BGH NJW 1984, 1397; BGH NJW 1991, 2344).

    Es kommt nicht darauf an, daß er sich ohnehin hätte operieren lassen müssen oder daß ein vernünftiger Patient eingewilligt hätte (BGH NJW 1984, 1397;… Eser aaO).

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Rechtsprechung
   BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1024
BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83 (https://dejure.org/1984,1024)
BGH, Entscheidung vom 16.02.1984 - V ZB 24/83 (https://dejure.org/1984,1024)
BGH, Entscheidung vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83 (https://dejure.org/1984,1024)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BGHZ 90, 174
  • NJW 1984, 1617
  • MDR 1984, 565
  • DNotZ 1984, 375 (Ls.)
  • Rpfleger 1984, 232
  • BauR 1985, 108
  • BauR 1985, 110
  • BauR 1985, 431
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 24.11.1978 - V ZB 14/78

    Voraussetzungen für die Pflicht zur Vorlage eines Negativzeugnisses hinsichtlich …

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Wie der Senat in anderem Zusammenhang bereits ausgeführt hat, sind auch für das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinden drei Stufen zu unterscheiden, nämlich die Entstehung des Vorkaufsrechts bei Vorliegen der öffentlich-rechtlichen Voraussetzungen, die Begründung des Rechte zur Ausübung des Vorkaufsrechts mit dem Abschluß eines Kaufvertrages (Vorkaufsfall) und schließlich die Ausübung dieses Rechts durch die Gemeinde (BGHZ 73, 12, 15).

    Von der grundsätzlich notwendigen Vorlage einer Negativbescheinigung der Gemeinde kann abgesehen werden, wenn sich schon aus dem zu vollziehenden Vertrag ergibt, daß ein Vorkaufsfall zweifelsfrei ausscheidet (BGHZ 73, 12 ff).

  • OLG Frankfurt, 03.03.1972 - 20 W 111/72

    Beurkundung; Notar; Kosten; Kostenabrechnung; Gebühr; Vorkaufsrecht; Grundstück; …

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Er wird von der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur vertreten (vgl. OLG Braunschweig DNotZ 1977, 438; OLG Oldenburg Rpfleger 1978, 318; LG Wuppertal MittRhNotK 1978, 182; Brincker MittRhNotK 1979, 82; Kendziur, Das Vorkaufsrecht der öffentlichen Hand nach dem Bundesbaugesetz und dem Städtebauförderungsgesetz, Frankfurter Dissertation 1975 S. 95;… Palandt/Bassenge, BGB 43. Aufl. § 6 WEG Anm. 2 a aa;… Soergel/Stürner, BGB 11. Aufl. Nachtrag zu § 1094 BGB Rdn. 14;… und § 3 WEG Rdn. 25; differenzierend OLG Frankfurt/Main DNotZ 1972, 347 nur für den Fall, daß das Wohnungseigentum entgeltlich neu eingeräumt oder erstmals veräußert wird, nicht dagegen bei Weiterveräußerung einer einzelnen Eigentumswohnung;… so auch Bärmann/Pick/Merle, WEG 5. Aufl. § 4 Rdn. 27, § 12 Rdn. 63;… Bärmann/Seuß, Praxis des Wohnungseigentums 3. Aufl. Teil A V Rdn. 4;… Keidel/Kuntze/Winkler, FG 11. Aufl. Teil B § 20 BeurkG Rdn. 6 mit Fn. 4; ähnlich OLG Hamm JMBl NW 1979, 102, 103 und KG MDR 1982, 63;… Weitnauer, WEG 6. Aufl. § 8 Rdn. 9; OLG Düsseldorf VersR 1979, 872 = MittRhNotK 1979, 81 mit abl.

    Schon aus dem Vorstehenden folgt in Übereinstimmung mit den Ausführungen des vorlegenden Oberlandesgerichts, daß für die Vorlage einer Bescheinigung nach § 24 Abs. 5 Satz 3 BBauG zur Eigentumsumschreibung kein Unterschied zwischen Fällen erstmaligen Verkaufs oder einer Folgeveräußerung von Wohnungseigentum besteht (vgl. etwa OLG Frankfurt/Main DNotZ 1972, 347, 348) und sich auch nicht darauf abstellen läßt, ob die Gemeinde eine reale Chance hat, schließlich alle Miteigentumsanteile in ihre Hand zu bekommen (vgl. etwa OLG Hamm JMBl NW 1979, 102/104; OLG Düsseldorf MittRhNotK 1979, 81).

  • BVerfG, 18.12.1968 - 1 BvR 638/64

    Hamburgisches Deichordnungsgesetz

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Im übrigen läßt sich jedenfalls hinsichtlich des verkauften Anteils ein die Beteiligten stärker belastendes Enteignungsverfahren vermeiden, was dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der hieraus folgenden Subsidiarität der Enteignung (BVerfGE 24, 367, 404; vgl. auch § 87 Abs. 1 BBauG) entspricht.
  • BGH, 17.01.1968 - V ZB 9/67

    Unterteilung von Wohnungseigentum

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Bei der Veräußerung einer Eigentumswohnung handelt es sich nach der Rechtsprechung des Senats im Grundsatz ebenfalls um die Übertragung eines ideellen, wenngleich wegen der Verbindung mit einem Sondereigentum an einer Wohnung (§ 1 Abs. 2 WEG) besonders ausgestalteten Anteils am Grundstück (BGHZ 49, 250, 251; 50, 56, 60) [BGH 03.04.1968 - V ZB 14/67].
  • BGH, 19.12.1967 - V BLw 24/67

    Grundstücksbegriff des Grundstücksverkehrsgesetzes

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle.
  • BVerwG, 25.02.1977 - IV C 35.74

    Bebaubarkeit als Voraussetzung für das Entstehen eines Erschließungsbeitrags

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle.
  • BGH, 03.04.1968 - V ZB 14/67

    Sondereigentum an ganzem Gebäude

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Bei der Veräußerung einer Eigentumswohnung handelt es sich nach der Rechtsprechung des Senats im Grundsatz ebenfalls um die Übertragung eines ideellen, wenngleich wegen der Verbindung mit einem Sondereigentum an einer Wohnung (§ 1 Abs. 2 WEG) besonders ausgestalteten Anteils am Grundstück (BGHZ 49, 250, 251; 50, 56, 60) [BGH 03.04.1968 - V ZB 14/67].
  • BVerwG, 26.06.1970 - IV C 73.68

    Maß der baulichen Nutzung bei Vorhaben im unbeplanten Innenbereich

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle.
  • BVerwG, 20.06.1973 - IV C 62.71

    Grundstücksbegriff im Erschließungsbeitragsrecht; Zugrundelegung einer …

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle.
  • BVerwG, 16.04.1971 - IV C 82.69

    Anforderung einer Vorausleistung für künftige Erschließungsbeiträge - Berechnung …

    Auszug aus BGH, 16.02.1984 - V ZB 24/83
    Die oben wiedergegebene Rechtsprechung und Literatur bemüht sich um die Auslegung des in §§ 24 ff BBauG verwendeten Begriffs "Grundstück" und versucht darzulegen, daß der Gesetzgeber damit auch einen ideellen Miteigentumsanteil gemeint habe oder daß (so insbesondere das OLG Bremen) beim "Grundstück" im Sinne des Bundesbaugesetzes grundsätzlich vom sogenannten bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff, d.h. vom Buchgrundstück (vgl. BGHZ 49, 145, 146), auszugehen sei (vgl. BVerwGE 38, 35 [BVerwG 16.04.1971 - IV C 82/69]; 42, 269; BVerwG DVBl 1969, 276; 1970, 829; NJW 1977, 1549), ein Miteigentumsanteil also nicht darunter falle.
  • BVerwG, 05.12.1968 - IV B 191.68

    Grundstücksbegriff im Baurecht

  • OLG Düsseldorf, 10.05.1979 - 10 W 134/78

    Verkaufsrecht einer Gemeinde; Negativzeugnis; Wohnungseigentumsrecht; …

  • OLG Bremen, 26.06.1978 - 1 W 22/78

    Vorkaufsrecht der Gemeinde bei Verkauf eines ideellen Miteigentumsanteils; Sinn …

  • VGH Baden-Württemberg, 24.09.2019 - 5 S 1733/17

    Ausübung eines Vorkaufsrechts; städtebauliche Sicherungsbedürfnis; Schaffung von …

    Der Verkauf von ideellen Miteigentumsanteilen (Bruchteilseigentum) ist dagegen nicht vom Anwendungsbereich des Vorkaufsrechts ausgeschlossen (vgl. BGH, Beschluss vom 16.2.1984 - V ZB 24.83 - BGHZ 90, 174, juris Rn. 7 ff.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 18.5.1995 - 20 W 134/95 - DNotZ 1996, 41 ff.;… VG München Urteile vom 2.2.2010 - M 1 K 09.4969 - juris Rn. 23 f., …und vom 29.1.2007 - M 8 K 05.5792 - juris Rn. 46;… Stock in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, § 24 Rn. 49;… Köster in Schrödter, BauGB, 9. Aufl., § 24 Rn. 38).
  • BGH, 19.02.2026 - V ZB 41/25

    Keine Berechtigung der Gemeinde zur Ausübung des Vorkaufsrechts durch Abschluss …

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Senats kann das Grundbuchamt die Vorlage eines Negativattests insbesondere dann nicht verlangen, wenn sich schon aus dem zu vollziehenden notariellen Vertrag ergibt, dass ein Vorkaufsfall zweifelsfrei nicht vorliegt (vgl. Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, BGHZ 90, 174, 180; Beschluss vom 24. November 1978 - V ZB 14/78, BGHZ 73, 12, 16).

    Rn. 8 a) Die Entstehung des Rechts zur Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts ist von der Entstehung des Vorkaufsrechts zu unterscheiden (vgl. zum dreistufigen Aufbau Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, BGHZ 90, 174, 177 mwN;… ausführlich Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger/ Stock, BauGB [8.2025], § 24 Rn. 13).

    Das - hier allein relevante - Recht zur Ausübung des Vorkaufsrechts (sog. Vorkaufsfall) entsteht hingegen erst mit dem Abschluss eines Kaufvertrages über ein solches Grundstück (vgl. Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, aaO).

    Rn. 9 b) Wie das Beschwerdegericht noch richtig sieht, erfasst § 24 Abs. 1 Satz 1 BauGB ("Kauf von Grundstücken") seinem Wortlaut nach lediglich Grundstückskaufverträge im Sinne des § 433 BGB, d.h. schuldrechtliche Verträge, bei denen die Parteien sich im Kern wechselseitig die Eigentumsverschaffung am Grundstück gegen Zahlung eines Kaufpreises versprechen (vgl. Senat, Beschluss vom 24. November 1978 - V ZB 14/78, BGHZ 73, 12, 15; zu Miteigentumsanteilen Senat, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83, BGHZ 90, 174, 178).

    Der Gesetzgeber hat des Weiteren als Reaktion auf den Beschluss des Senats vom 16. Februar 1984 (V ZB 24/83, BGHZ 90, 174) ausdrücklich auch den ursprünglich den Vorkaufsfall begründenden Kauf von Rechten nach dem Wohnungseigentumsgesetz und von Erbbaurechten aus praktischen Erwägungen aus dem sachlichen Anwendungsbereich der Vorschriften durch Schaffung des § 24 Abs. 2 BauGB herausgenommen (vgl. BT-Drucks. 10/4630 S. 56, 83) und damit eindeutig gezeigt, dass die §§ 24 f. BauGB nicht auf eine allumfassende Zugriffsmöglichkeit der Gemeinden abzielen.

  • OLG Frankfurt, 18.05.1995 - 20 W 134/95

    Gemeindliches Vorkaufsrecht bei der Veräußerung von Miteigentumsanteilen

    Hinsichtlich des Vorkaufsrechts der Gemeinden nach § 24 BBauG vom 18.8.1976 war seit der auf Vorlage des OLG Karlsruhe (Rpfleger 1983, 386) ergangenen Entscheidung des BGH vom 16.2.1984 (BGHS 90, 174 = NJW 1984, 1617 = WM 1984, 510 = DNotZ 1984, 375 = MDR 1984, 565 = Rpfleger 1984, 232 = ZfBR 1984, 150 = BauR 1985, 108 mit Krit.
  • BayObLG, 19.09.1985 - BReg. 2 Z 90/85

    Verlangen der Vorlage einer sog. Negativbescheinigung der Gemeinde durch das …

    Ein Vorkaufsrecht der Gemeinde nach § 24 (sowie §§ 24 a,. 25, 25 a) BBauG und § 17 StBauFG kommt zwar - was nunmehr auch die Beschwerdeführerin einräumt - auch dann in Betracht, wenn ein Miteigentumsanteil an einem Grundstück verkauft wird ( BGHZ 90, 174 /176 [= MittBayNot 1984, 89]; vgl. auch BayObLGZ 1985 Nr. 48).

    Das Bundesbaugesetz hat die Entstehungsvoraussetzungen des gemeindlichen Vorkaufsrechts unter öffentlich-rechtlichen Gesichtspunkten selbständig geregelt, lehnt sich aber hinsichtich des Vorkaufsfalls und der Ausübung des Vorkaufsrechts eng an die zivilrechtlichen Vorschriften an (BGH NJW 1972, 488 ; BGHZ 90, 174 /178).

  • OLG Hamm, 14.12.2011 - 15 W 476/11

    Freistellung der Veräußerung sämtlicher Miteigentumsanteile einer …

    Die von dem Grundbuchamt angeführte BGH-Entscheidung vom 16.02.1984 (Rpfleger 1984, 232) ist durch die gesetzliche Neufassung insoweit überholt.
  • BayObLG, 16.04.1992 - REMiet 4/91

    Rechtsentscheid bei Rüge der sachlichen Zuständigkeit

    b) Die Vorschrift des § 2 b WoBindG begründet ein gesetzliches Vorkaufsrecht, bei dem wie bei jedem Vorkaufsrecht drei Stufen zu unterscheiden sind, nämlich die Entstehung des Vorkaufsrechts bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen, das Entstehen des Rechts zur Ausübung des Vorkaufsrechts mit dem Abschluß eines Kaufvertrages (Vorkaufsfall) und die Ausübung des Rechts selbst (vgl. BGH, NJW 1970, 875 und NJW 1984, 1617 zum gesetzlichen Vorkaufsrecht gemäß § 24 Abs. 5 BBauG; Kottke, MDR 1967, 975).

    (2) Die in § 508 S. 1 BGB für den Fall des Verkaufs einens vorkaufsbelasteten Gegenstands zusammen mit anderen Gegenständen und zu einem Gesamtpreis vorgesehene Vertragsteilung (vgl. BGH, WPM 1974, 539 f.), die auf den Fall des Verkaufs eines nur teilweise mit einem Vorkaufsrecht belasteten Grundstücks entsprechend angewendet wird (BGH, LM Nr. 1 zu § 508 BGB m.w.Nachw., BayObLGZ 1966, 310/315, jeweils zu § 24 BBauG;… MünchKomm/Westermann, § 504 Rdn. 13 und § 508 Rdn. 2;… BGB -RGRK/Mezger, Rdn. 5, Staudinger/Mayer-Maly, BGB , 12. Aufl. Rdn. 1 und 9, jeweils zu § 508), setzt voraus, daß der belastete Grundstücksteil als Teilfläche abtrennbar ist (…BGH und BayObLG jeweils aaO.), oder daß ihm als ideellem Miteigentumsanteil rechtlich selbständige Bedeutung zukommt (vgl. BGHZ 13, 113/140 und BGH, NJW 1984, 1617).

  • OLG Jena, 28.09.2017 - 3 W 321/17

    Denkmalschutz in Thüringen: Eintragungshindernis bei fehlendem Nachweis der …

    Die Vorschrift des § 24 Abs. 2 BauGB war eine Reaktion des Bundesgesetzgebers auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 16. Februar 1984 (V ZB 24/83, BGHZ 90, 174 ff.) nach dem ein Vorkaufsrecht der Gemeinde nach den §§ 24 ff. BauGB auch dann bestehen kann, wenn nicht das Grundstück als Ganzes, sondern lediglich ein ideeller Anteil daran verkauft wird.
  • OLG Frankfurt, 12.12.2019 - 100 U 3/17

    Berechtigung zur Ausübung eines Vorkaufsrechts

    Für das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinden sind drei Stufen zu unterscheiden, nämlich die Entstehung des Vorkaufsrechts bei Vorliegen der öffentlich-rechtlichen Voraussetzungen, die Begründung des Rechts zur Ausübung des Vorkaufsrechts mit dem Abschluss eines Kaufvertrages (Vorkaufsfall) und schließlich die Ausübung dieses Rechts durch die Gemeinde (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83 -, BGHZ 90, 174-180, Rn. 9).

    aa) Der Bundesgerichtshof hat bereits in dem oben zitierten Beschluss vom 16. Februar 1984 - V ZB 24/83 - ausgeführt, dass für den Fall eines rechtsgeschäftlich bestellten Vorkaufsrechts am Grundstück auch der Verkauf nur eines ideellen Eigentumsbruchteils den Vorkaufsfall auslöse, dass in diesem Fall das Vorkaufsrecht an dem veräußerten Bruchteil ausgeübt werden könne und dass es nicht geboten sei, ein rechtsgeschäftlich bestelltes und gemeindliches Vorkaufsrecht insoweit unterschiedlich zu behandeln.

  • BayObLG, 25.02.1985 - BReg. 3 Z 201/83

    Keine Hinweispflicht des Notars auf Vollzugsgebühren für Vorkaufsrechtseinholung

    Die Erholung des Zeugnisses durch den Notar dient dem Vollzug des Veräußerungsgeschäfts (allg. Meinung vgl. BGHZ 90, 174 [= MittBayNot 1984, 89 ]; OLG Hamm JurBüro 1980, 598 und 753 [= MittBayNot 1980, 126 ]; OLG Düsseldorf JurBüro 1979, 1690 ; Rohs/Wedewer § 146 Anm. II d Nr. 10; Göttlich/Mümmler KostO B. Aufl. Bundesbaugesetz S. 25).

    Daher ist dem Grundbuchamt bei jeder Veräußerung von Wohnungseigentum das Nichtbestehen oder die Nichtausübung gemeindlicher Vorkaufsrechte nachzuweisen, mag auch bei früheren Veräußerungen innerhalb der gleichen Wohnanlage bereits auf die Ausübung verzichtet worden sein; dieser Verzicht betraf jeweils nur das veräußerte Wohnungseigentum (vgl. hierzu BGHZ 90, 174 ; KG JurBüro 1981, 1555 /1558; a.A. OLG Düsseldorf JurBüro 1979, 1690 ).

    Schließlich muß offenbleiben, ob ein Vorkaufsrecht der Stadt F. aus öffentlich-rechtlichen Gründen ausgeschlossen war (vgl. § 24 Abs. 2 BBauG); diese Frage hatte das Grundbuchamt ebenfalls nicht zu prüfen ( BGHZ 90, 174 /180); von dieser Prüfung konnte es demgemäß auch nicht abhängen, ob ein Zeugnis nach § 24 Abs. 5 BBauG zu erholen war.

  • BGH, 04.04.1986 - V ZR 77/85

    Rechtsfolgen der Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts

    Durch §§ 24 ff. BBauG hat der Gesetzgeber der Gemeinde das Recht verliehen, ihr gesetzliches Vorkaufsrecht (§§ 24 f. BBauG) mit der Folge auszuüben, daß sich der Kaufpreis des Grundstücks (oder des verkauften Wohnungseigentums, vgl. dazu Senatsbeschl. v. 16. Februar 1984, V ZB 24/83, WM 1984, 519) nach dem Verkehrswert richtet (§ 28 a BBauG).
  • OLG Nürnberg, 09.02.2015 - 15 W 178/15

    Grundbuchsache: Voraussetzungen der Eintragung des Erwerbers eines selbständigen …

  • VG München, 02.02.2010 - M 1 K 09.4969

    Eintreten des Vorkaufsfalls bei Kaufvertrag über ideellen Miteigentumsanteil; …

  • VGH Bayern, 08.10.2018 - 5 BV 17.1229

    Gebührenbescheid über Gutachterkosten für die Bewertung von Immobilieneigentum

  • BGH, 06.03.1986 - VII ZR 111/85

    Verstoß gegen das Koppelungsverbot bei Vorratsteilung

  • LG Berlin, 02.02.1983 - 84 T 15/83

    Zur Eintragung einer Bank unter der Firma ihrer Zweigniederlassung

  • BayObLG, 04.07.1985 - BReg. 2 Z 59/85

    Auflassung nach Ausübung des Vorkaufrechts durch den Mieter

  • BGH, 06.03.1986 - VII ZR 288/85

    Erwerb von noch zu errichtendem Wohnungseigentum - Verbot der Architektenbindung …

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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,303
BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82 (https://dejure.org/1983,303)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1983 - VI ZR 19/82 (https://dejure.org/1983,303)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 (https://dejure.org/1983,303)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Bestimmung der Tragweite eines wechselseitigen Anspruchsverzichts durch Auslegung - Umfassende und endgültige Entlastung von jeglichen Verpflichtungen - Erstreckung auf unerkannt gebliebene Forderungen aus unerlaubter Handlung - Anforderungen an den Nachweis eines ...

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Auslegung einer Verzichtsklausel, Verzicht auf unbekannte Ansprüche

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 1346
  • MDR 1984, 565
  • VersR 1984, 382
  • WM 1984, 271
 
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Wird zitiert von ... (66)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 23.09.1983 - V ZR 147/82

    Anspruch auf die Erhöhung von Erbbauzinsen - Berücksichtigung der Änderung der …

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Da der Sachverhalt hinreichend geklärt ist und weitere für die Auslegung der Verzichtsklausel erhebliche Feststellungen nicht mehr in Betracht kommen, kann der erkennende Senat die Tragweite der Verzichtserklärung des Klägers durch eigene Auslegung bestimmen (vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1983 - V ZR 147/82 = WM 1983, 1360, 1361 und vom 13. Oktober 1983 - IX ZR 70/82 = WM 1983, 1335, 1336 m.w.Nachw.).
  • BAG, 13.07.1956 - 1 AZR 492/54

    Arbeitsvertrag: Revisibilität der Auslegung

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (RGZ 169, 122, 124; BGH, Urteil vom 18. März 1974 - II ZR 68/72 = NJW 1974, 1082; BAG NJW 1956, 1732, 1733).
  • BGH, 18.03.1974 - II ZR 68/72

    Berechtigung zur Einstellung eines gutzuschreibenden Darlehensbetrages in das …

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (RGZ 169, 122, 124; BGH, Urteil vom 18. März 1974 - II ZR 68/72 = NJW 1974, 1082; BAG NJW 1956, 1732, 1733).
  • BGH, 13.10.1983 - IX ZR 70/82

    Klage auf Erfüllung einer Bürgschaftsverpflichtung - Beschränkte Haftung auf den …

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Da der Sachverhalt hinreichend geklärt ist und weitere für die Auslegung der Verzichtsklausel erhebliche Feststellungen nicht mehr in Betracht kommen, kann der erkennende Senat die Tragweite der Verzichtserklärung des Klägers durch eigene Auslegung bestimmen (vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1983 - V ZR 147/82 = WM 1983, 1360, 1361 und vom 13. Oktober 1983 - IX ZR 70/82 = WM 1983, 1335, 1336 m.w.Nachw.).
  • BGH, 24.03.1960 - II ZR 175/59
    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Nach dem zutreffenden Ausgangspunkt des Berufungsgerichts sind an die Annahme, daß ein rechtlich als Schulderlaß (§ 397 Abs. 1 BGB) einzuordnender Verzicht auf Ansprüche auch unbekannt gebliebene Forderungen aus unerlaubter Handlung des Vertragspartners umfasse, strenge Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 24. März 1960 - II ZR 175/59 = WM 1960, 805, 806 f unter III der Entscheidungsgründe).
  • BGH, 18.02.1954 - IV ZR 145/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Sie unterliegt der Nachprüfung aber jedenfalls insoweit, als gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt worden sind (BGH, Urteil vom 18. Februar 1954 - IV ZR 145/53 = LM § 550 ZPO Nr. 5;… Krüger-Nieland/Zöller in BGB-RGRK a.a.O. § 133 Rdn. 59 m.w.Nachw.).
  • RG, 20.09.1927 - VII 155/27

    Aufwertung

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Der Verzicht auf ein Recht ist niemals zu vermuten (RGZ 118, 63, 66; RG HRR 1928, 1795;… MünchKomm-von Feldmann § 397 Rdn. 2).
  • RG, 28.04.1914 - III 15/14

    Nichtetatsmäßige preuß. Beamte. Diäten. Tagegelder

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Erst recht kann ein Verzicht auf unbekannte Rechte nur unter ganz besonderen Umständen angenommen werden (RGZ 84, 400, 405;… Weber in BGB-RGRK 12. Aufl. § 397 Rdn. 23 m.w.Nachw.).
  • RG, 05.05.1942 - VII 4/42

    Welche Bedeutung kommt der im Einbürgerungsverfahren von einem Dritten zur …

    Auszug aus BGH, 20.12.1983 - VI ZR 19/82
    Ein Verstoß gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze ist u.a. dann gegeben, wenn nicht alle für die Auslegung wesentlichen Tatsachen berücksichtigt worden sind (RGZ 169, 122, 124; BGH, Urteil vom 18. März 1974 - II ZR 68/72 = NJW 1974, 1082; BAG NJW 1956, 1732, 1733).
  • BGH, 10.10.2006 - VI ZR 280/05

    Entstehung der Einigungsgebühr

    Da aber das Berufungsgericht die Vereinbarung lediglich unter dem Gesichtspunkt eines wechselseitigen teilweisen Verzichts und teilweisen Anerkenntnisses gewürdigt hat und weitere tatsächliche Feststellungen nicht in Betracht kommen, kann der Senat die Schreiben hinsichtlich ihres materiell-rechtlichen Gehalts selbst auslegen (vgl. Senat BGHZ 109, 19, 22 ff. und Urteil vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - VersR 1984, 382 m.w.N.; BGHZ 65, 107, 112).
  • BGH, 09.02.2009 - II ZR 292/07

    Sanitary

    Ein Erklärungswille im Sinne eines "Verzichts", der materiellrechtlich als Angebot auf Abschluss eines Erlassvertrages zu verstehen wäre, kann nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht vermutet werden (BGH, Urt. v. 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82, NJW 1984, 1346, 1347 m.w.Nachw.;… Urt. v. 15. Juli 1997 - VI ZR 142/95, NJW 1997, 3019, 3021).
  • BGH, 15.10.2014 - XII ZR 111/12

    Auslegung von Verzichts- und Abgeltungsregelungen in einer privatrechtlichen …

    Das Berufungsgericht hat insoweit eine anerkannte Auslegungsregel angewendet (vgl. BGH Urteile vom 20. Dezember 1983 - VI ZR 19/82 - NJW 1984, 1346, 1347; vom 16. November 1993 - XI ZR 70/93 - NJW 1994, 379, 380 und vom 22. Juni 1995 - VII ZR 118/94 - WM 1995, 1677, 1678 f.) und mit der Annahme, dass ein Verzicht auf mögliche Ansprüche aus der den Parteien bei Abschluss der Vergleichsvereinbarung bereits bekannten Problematik der Nichtanerkennung der jahrelang praktizierten umsatzsteuerrechtlichen Organschaft einer ausdrücklichen Regelung bedurft hätte, eine vertretbare und aus Rechtsgründen nicht zu beanstandende Schlussfolgerung gezogen.
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