Rechtsprechung
| BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Umdeutung einer unwirksamen Abtretung einer Forderung einer Publikumsgesellschaft bürgerlichen Rechts an einen Gesellschafter in eine Einziehungsermächtigung - Vorliegen eines eigenen schutzwürdigen Interesse eines Gesellschafters, das für die gerichtliche Geltendmachung ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 398, § 140, § 705; ZPO § 51
Umdeutung einer unwirksamen Forderungsabtretung in eine Einziehungsermächtigung; Voraussetzungen eines schutzwürdigen Interesses eines Gesellschafters an der gerichtlichen Geltendmachung einer Forderung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1987, 3121
- NJW-RR 1987, 1441 (Ls.)
- ZIP 1987, 1044
- MDR 1987, 910
- BB 1987, 1623
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (10)
- BGH, 19.01.1987 - II ZR 158/86
Darlegungs- und Beweislast bei Auslegung eines Gesellschafterbeschlusses
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Er kann nur verlangen, daß der Ersatz ins Gesellschaftsvermögen geleistet wird; denn der Schaden ist primär bei der Gesellschaft entstanden und daher - auch aus Gründen der Gleichbehandlung aller Gesellschafter - dort wiedergutzumachen (…vgl. Sen. Urt. v. 22. Oktober 1984 - II ZR 2/84, WM 1984, 1640, 1641; v. 19. Januar 1987 - II ZR 158/86, WM 1987, 425).Es ist nicht ersichtlich, daß der Beirat auch damit beauftragt und dazu ermächtigt worden wäre, eine Teilauseinandersetzung mit einzelnen Gesellschaftern in der Weise zu vollziehen, daß er ihnen in Höhe der gezahlten Einlage Schadensersatzforderungen gegen die Beklagte abtrat, anstatt diese insgesamt für die Gesellschaft einzuziehen und erst den nach Abschluß der Liquidation verbleibenden Überschuß an die Gesellschafter auszukehren (vgl. Sen. Urt. v. 19. Januar 1987 - II ZR 158/86, WM 1987, 425, 426).
- BGH, 05.11.1984 - II ZR 111/84
Wirksamkeit eines Beschlusses der Gesellschaft bei einer Publikums-KG
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Das Berufungsgericht hätte vielmehr der Frage nachgehen müssen, ob das Fehlen des Gesellschafters das Abstimmungsergebnis unter keinen Umständen beeinflußt haben kann (…vgl. Sen. Urt. v. 10. Oktober 1983 - II ZR 213/82, WM 1983, 1407, 1408) oder ob der Gesellschafter aufgrund seiner gesellschaftlichen Treuepflicht zur Zustimmung verpflichtet gewesen wäre (vgl. Sen. Urt. v. 5. November 1984 - II ZR 111/84, WM 1985, 195, 196; v. 19. November 1984 - II ZR 102/84, WM 1985, 256, 257; v. 29. September 1986 - II ZR 285/85, WM 1986, 1556, 1557). - BGH, 19.11.1984 - II ZR 102/84
Ermächtigung des Beirats einer Publikums-KG zu Änderungen des …
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Das Berufungsgericht hätte vielmehr der Frage nachgehen müssen, ob das Fehlen des Gesellschafters das Abstimmungsergebnis unter keinen Umständen beeinflußt haben kann (…vgl. Sen. Urt. v. 10. Oktober 1983 - II ZR 213/82, WM 1983, 1407, 1408) oder ob der Gesellschafter aufgrund seiner gesellschaftlichen Treuepflicht zur Zustimmung verpflichtet gewesen wäre (…vgl. Sen. Urt. v. 5. November 1984 - II ZR 111/84, WM 1985, 195, 196; v. 19. November 1984 - II ZR 102/84, WM 1985, 256, 257; v. 29. September 1986 - II ZR 285/85, WM 1986, 1556, 1557).
- BGH, 29.09.1986 - II ZR 285/85
Bezüge des persönlich haftender Gesellschafter in eine KG eintretenden …
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Das Berufungsgericht hätte vielmehr der Frage nachgehen müssen, ob das Fehlen des Gesellschafters das Abstimmungsergebnis unter keinen Umständen beeinflußt haben kann (…vgl. Sen. Urt. v. 10. Oktober 1983 - II ZR 213/82, WM 1983, 1407, 1408) oder ob der Gesellschafter aufgrund seiner gesellschaftlichen Treuepflicht zur Zustimmung verpflichtet gewesen wäre (…vgl. Sen. Urt. v. 5. November 1984 - II ZR 111/84, WM 1985, 195, 196; v. 19. November 1984 - II ZR 102/84, WM 1985, 256, 257; v. 29. September 1986 - II ZR 285/85, WM 1986, 1556, 1557). - BGH, 10.10.1983 - II ZR 213/82
Inhaltskontrolle des Gesellschaftsvertrags einer Publikumsgesellschaft
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Das Berufungsgericht hätte vielmehr der Frage nachgehen müssen, ob das Fehlen des Gesellschafters das Abstimmungsergebnis unter keinen Umständen beeinflußt haben kann (vgl. Sen. Urt. v. 10. Oktober 1983 - II ZR 213/82, WM 1983, 1407, 1408) oder ob der Gesellschafter aufgrund seiner gesellschaftlichen Treuepflicht zur Zustimmung verpflichtet gewesen wäre (…vgl. Sen. Urt. v. 5. November 1984 - II ZR 111/84, WM 1985, 195, 196; v. 19. November 1984 - II ZR 102/84, WM 1985, 256, 257; v. 29. September 1986 - II ZR 285/85, WM 1986, 1556, 1557). - BGH, 24.10.1985 - VII ZR 337/84
Prozeßstandschaft ohne schutzwürdiges Eigeninteresse
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Das von der Rechtsprechung für die gerichtliche Geltendmachung geforderte eigene schutzwürdige Interesse des Klägers (st.Rspr. vgl. BGHZ 96, 151, 152 f. m.w.N.) liegt vor. - BGH, 23.02.1977 - VIII ZR 124/75
Computer für Ingenieurbüro - Leasing, Abzahlungsgesetz, Umgehungsgeschäft, …
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Ist eine Abtretung aus Rechtsgründen nichtig, so kann sie gemäß § 140 BGB in eine wirksame Einziehungsermächtigung umgedeutet werden (vgl. BGHZ 68, 118, 125) [BGH 23.02.1977 - VIII ZR 124/75]. - BGH, 14.04.1986 - II ZR 123/85
Voraussetzungen der Prospekthaftung - Treuhänderpflichten - Verschulden vor …
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Der vom R.-Fonds mit der Beklagten geschlossene Treuhandvertrag mag unmittelbar Rechte des Klägers begründet haben (vgl. Sen. Urt. v. 14. April 1986 - II ZR 123/85, WM 1986, 904). - BGH, 02.04.1970 - VII ZR 153/68
Anforderungen an die Bestimmtheit bei der Abtretung von Ansprüchen - …
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Sollte die vom Berufungsgericht unterstellte Pflichtverletzung der Beklagten nicht einen einzigen, aus mehreren Faktoren sich zusammensetzenden Ersatzanspruch, sondern vielmehr jede pflichtwidrige Auszahlung vom Treuhandkonto einen selbständigen Anspruch der Gesellschaft begründet haben, könnte unklar sein, zum Einzug welchen dieser verschiedenen Ansprüche der Beirat den Kläger (teilweise) ermächtigt hat (vgl. BGH, Urt. v. 2. April 1970 - VII ZR 153/68, WM 1970, 848, 849). - BGH, 22.10.1984 - II ZR 2/84
Schadensersatzpflicht des Beirats einer Publikums-KG gegenüber einem …
Auszug aus BGH, 16.03.1987 - II ZR 179/86
Er kann nur verlangen, daß der Ersatz ins Gesellschaftsvermögen geleistet wird; denn der Schaden ist primär bei der Gesellschaft entstanden und daher - auch aus Gründen der Gleichbehandlung aller Gesellschafter - dort wiedergutzumachen (vgl. Sen. Urt. v. 22. Oktober 1984 - II ZR 2/84, WM 1984, 1640, 1641; v. 19. Januar 1987 - II ZR 158/86, WM 1987, 425).
- BGH, 10.02.2010 - VIII ZR 53/09
Private Personenversicherung: Wirksamkeit der Abtretung der Provisionsansprüche …
Der Hilfsantrag Ziffer 2 trägt dem Umstand Rechnung, dass eine mögliche Unwirksamkeit der Abtretung die Frage nach sich zieht, ob die Abtretung in eine gewillkürte Prozessstandschaft umzudeuten ist (vgl. hierzu BGHZ 68, 118, 125; BGH, Urteil vom 16. März 1987 - II ZR 179/86, NJW 1987, 3121, unter II 1 b m.w.N.). - LG Saarbrücken, 15.10.2010 - 13 S 68/10
Schadenersatz aus Verkehrsunfall: Bestimmtheit bzw. Bestimmbarkeit der Abtretung …
Zwar ist eine unwirksame Abtretung gemäß § 140 BGB in eine rechtswirksame Ermächtigung umdeutbar, wenn die nichtige Abtretung den Erfordernissen einer Einzugsermächtigung entspricht und anzunehmen ist, dass deren Geltung bei Kenntnis der Nichtigkeit gewollt wäre (vgl. BGHZ 68, 118; BGH, Urteil vom 16. März 1987 - II ZR 179/86, MDR 1987, 910; BGH, Urteil vom 9. Juli 2002 - X ZR 70/00, MDR 2003, 145). - BGH, 09.07.2002 - X ZR 70/00
Rechtsfolgen der Bestellung einer Untervollmacht durch einen nicht …
Das Berufungsgericht hat nämlich verkannt, daß die unwirksame Abtretung gemäß § 140 BGB in eine rechtswirksame Ermächtigung der Beklagten umzudeuten ist, die betreffenden Ansprüche der Leasinggeberin im eigenen Namen geltend zu machen (vgl. BGHZ 68, 118, 125; vgl. auch BGH, Urt. v. 16.03.1987 - II ZR 179/86, NJW 1987, 3121).
- OLG Stuttgart, 02.05.2002 - 20 U 13/01
GmbH-Einlageforderung: Geltendmachung durch Prozessstandschafter auch beim …
Eine aus Rechtsgründen nichtige oder unwirksame Abtretung kann in eine wirksame Einziehungsermächtigung umgedeutet werden (BGHZ 68, 118, 125; BGH NJW 1987, 3121; BGH WM 1995, 1848, 1855), was nach den insoweit terminologisch nicht immer differenzierenden Begründungen der genannten Entscheidungen die Zustimmung zur gerichtlichen Geltendmachung in Prozessstandschaft einschließt.Eine Umdeutung kommt auch dann in Betracht, wenn im wohlverstandenen Interesse der Beteiligten nur eine Ermächtigung zur Klage auf Leistung an den Rechtsinhaber angenommen werden kann (vgl. BGH NJW 1987, 3121).
- OLG München, 23.01.2002 - 7 U 4255/01
Nachtragsliquidation einer kapitalistisch strukturierten GmbH & Co. KG
Ladungsmängel führen anders als bei gewöhnlichen Personengesellschaften und ähnlich wie bei nicht zur Nichtigkeit führenden Mängeln im Rahmen der Einberufung zu Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften mangels Kausalität oder Relevanz (…vgl. Hüffer, AktG, 4., Aufl., Rn. 11 ff. zu § 243) nicht immer zur Nichtigkeit der von der Gesellschafterversammlung getroffenen Beschlüsse (BGH WM 1983, 1407, 1408; WM 1987, 927, 928). - BGH, 05.10.1989 - IX ZR 233/87
Geltendmachung eines durch den Konkursverwalter verursachten …
Im Gesellschaftsrecht wird die Klagebefugnis einzelner Gesellschafter für sogenannte Sozialansprüche bejaht (…vgl. BGH, Urt. v. 22. Oktober 1984 - II ZR 2/84, ZIP 1985, 31, 33; v. 16. März 1987 - II ZR 179/86, ZIP 1987, 1044;… MünchKomm/Ulmer, 2. Aufl. § 705 BGB Rdnrn. 169 ff;… Hueck, Das Recht der offenen Handelsgesellschaft 4. Aufl. S. 261 ff). - VG Münster, 29.04.2009 - 3 K 2214/07 Vgl. zur Umdeutung in ähnlichen Fällen BGH, Urteile vom 9.7.2002 - X ZR 70/00 -, NJW-RR 2003, 51, vom 16.3.1987 - II ZR 179/86 -, NJW 1987, 3121 und vom 23.2.1977 - VIII ZR 124/75 -, BGHZ 68, 118, Vor diesem Hintergrund hat die Klägerin im Wege der hier ausnahmsweise zulässigen gewillkürten Prozessstandschaft durch die Klageerhebung die Verjährung unterbrochen.
- OLG München, 25.11.1994 - 12 WF 1037/94
Übergegangene Unterhaltsforderungen; Sozialamt; Rückabtretung an …
Es stellt sich allerdings die Frage, ob die unwirksame Rückübertragung nicht in eine Einziehungsermächtigung umgedeutet werden kann (BGH NJW 1987, 3121), welche die Klägerin ermächtigen würde, die übergegangene Unterhaltsforderung im eigenen Namen im Wege der gewillkürten Prozeßstandschaft einzuklagen (…Zöller-Vollkommer, ZPO, 18. Auflage, RdNr. 51 vor § 50). - OLG München, 23.08.1994 - 12 WF 915/94
Aktivlegitimation des Unterhaltsberechtigten; Klage auf Unterhalt; …
Es ist jedoch zu prüfen, ob die unwirksame Rückübertragung nicht in eine Einziehungsermächtigung umgedeutet werden kann (BGH NJW 1987, 3121), wodurch die Klägerin nicht wie bei einer Rückabtretung Inhaberin des Vollrechts wird, sondern nur befugt ist, die Forderungen in eigenen Namen im Wege der gewillkürten Prozeßstandschaft einzuklagen (…Zöller-Vollkommer, ZPO, 18. Aufl., vor § 50 RdNr. 51). - OLG Celle, 08.03.1989 - 11 U 46/88
Führen einer Klage in gewillkürter Prozessstandschaft; Prozessfähigkeit eines …
§ 50 ZPO, Rn. 44; Rosenberg-Schwab, Zivilprozeßrecht, 14. A., § 46 II 1. So hat der Bundesgerichtshof ein derartiges Interesse bejaht für die Klage eines Bauträgers - der seine Gewährleistungsansprüche bereits an den Erwerber des Bauwerkes abgetreten hatte - gegen einen Bauhandwerker auf Ersatz ihm entstandener Mängelbeseitigungskosten (BGHZ 70, 389 [BGH 23.02.1978 - VII ZR 11/76]: weil der Bauträger beim Fehlschlagen der Mängelbeseitigung selbst gegenüber dem Erwerber einzutreten hätte), für die Klage dessen, der seine Forderung zur Sicherheit abgetreten hat (BGH vom 22.12.1988 - VII ZR 129/88 - sowie BGHZ 96, 151), für die Klage des Forderungsverkäufers, der dem Käufer gemäß § 437 BGB gewährleistungspflichtig ist (BGH NJW 1979, 924/925), für die Klage des Gesellschafters einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder GmbH (NJW 1987, 3121 sowie NJW-RR 1987, 57).
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Rechtsprechung
| BGH, 15.06.1987 - II ZR 301/86 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Konkurs - Kontobelastung - Lastschrift - Widerspruch - Anderer Gläubiger - Bank - Anstiftung
- rechtsportal.de
BGB § 826, § 830 Abs. 2
Widerruf einer Lastschrift vor Konkursantrag - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 101, 153
- NJW 1987, 2370
- NJW-RR 1987, 1185 (Ls.)
- ZIP 1987, 900
- MDR 1987, 910
- WM 1987, 895
- DB 1987, 1883
Wird zitiert von ... (32) Zitiert selbst (3)
- BGH, 28.05.1979 - II ZR 85/78
Widerspruch des Zahlungspflichtigen im Lastschriftverfahren
Auszug aus BGH, 15.06.1987 - II ZR 301/86
Der Widerspruch ist infolgedessen für die Bank des Zahlungspflichtigen (Zahlstelle) grundsätzlich immer verbindlich (BGHZ 74, 300, 304; 95, 103) [BGH 24.06.1985 - II ZR 277/84].Als solche Gründe sind beispielsweise Leistungs-, Zurückbehaltungs- und Aufrechnungsrechte angesehen worden (BGHZ 74, 300, 305).
- BGH, 24.06.1985 - II ZR 277/84
Widerspruch - Genehmigung im Einzugsermächtigungsverfahren
Auszug aus BGH, 15.06.1987 - II ZR 301/86
Der Widerspruch ist infolgedessen für die Bank des Zahlungspflichtigen (Zahlstelle) grundsätzlich immer verbindlich (BGHZ 74, 300, 304; 95, 103) [BGH 24.06.1985 - II ZR 277/84]. - BGH, 05.03.1975 - VIII ZR 230/73
Einbau einer Heizungsanlage - Abtretung einer Kaufpreisforderung für Heizkessel …
Auszug aus BGH, 15.06.1987 - II ZR 301/86
b) Aus den gleichen Gründen ist im vorliegenden Falle auch der zum Verschulden notwendige Vorsatz zu bejahen (vgl. BGH Urt. v. 5. März 1975 - VIII ZR 230/73, WM 1975, 559, 560).
- BGH, 20.07.2010 - XI ZR 236/07
Einheitliche Rechtsgrundsätze des IX. und des XI. Zivilsenats des …
Damit fällt mit Beantragung des Insolvenzverfahrens ein Korrektiv weg, das geeignet ist, den Schuldner von unberechtigten Lastschriftwidersprüchen abzuhalten (vgl. BGHZ 74, 300, 304 ff.; 101, 153, 156 f.). - BGH, 10.06.2008 - XI ZR 283/07
Genehmigung eines Lastschrifteinzugs durch vorläufigen Insolvenzverwalter
Durch dieses von der Rechtsprechung (BGHZ 74, 309, 312 ff.; 101, 153, 156 f.; BGH, Urteil vom 29. Mai 2001 - VI ZR 114/00, WM 2001, 1458, 1459 f.) geschaffene Korrektiv konnte die Schwäche der Genehmigungstheorie bis zum 4. November 2004 ausgeglichen werden. - BGH, 25.10.2007 - IX ZR 217/06
Lastschriftenwiderruf in der Insolvenz
Das Urteil BGHZ 101, 153 beruht entscheidend darauf, dass der Widerspruch dazu missbraucht wurde, den Betrag einem anderen Gläubiger zuzuwenden.
- BGH, 04.11.2004 - IX ZR 22/03
Zum Widerruf von Kontobelastungen durch Insolvenzverwalter
Desgleichen handelt er sittenwidrig, wenn er die Widerspruchsmöglichkeit zu dem Zweck einsetzt, einen einzelnen Gläubiger zu begünstigen, indem er dessen Insolvenzrisiko auf den Lastschriftgläubiger überträgt (BGHZ 101, 153, 156 f = NJW 1987, 2370;… BGH, Urt. v. 29. Mai 2001 - VI ZR 114/00, NJW 2001, 2632, 2633).b) Sittenwidrig könnte der "pauschale" Widerspruch des (vorläufigen) Insolvenzverwalters gegen die Belastungsbuchung dann sein, wenn er nicht der künftigen Insolvenzmasse, sondern - von vornherein gewollt - allein der Schuldnerbank zugute käme (BGHZ 101, 153, 157 = NJW 1987, 2370).
- BGH, 06.06.2000 - XI ZR 258/99
Widerspruch gegen Einzugsermächtigungslastschriften
Da der Schuldner in den Verfügungen über sein Konto frei ist und somit im Verhältnis zur Schuldnerbank keiner Beschränkung bei der Entscheidung unterliegt, ob und warum er einer Einzugsermächtigungs-Lastschrift widerspricht, ist sein Widerspruch für die Schuldnerbank grundsätzlich immer verbindlich (BGHZ 74, 300, 304; 101, 153, 156). - BGH, 10.02.2015 - VI ZR 569/13
Rechtsanwaltshaftung wegen treuhänderischer Investition von Fremdkapital in ein …
Rn. 17 2. Für die Annahme eines Sittenverstoßes in subjektiver Hinsicht ist grundsätzlich die Feststellung erforderlich, dass der Schädiger Kenntnis von den Tatumständen hatte, die sein Verhalten als sittenwidrig erscheinen lassen (…Senatsurteil vom 21. April 2009 - VI ZR 304/07, VersR 2009, 942 Rn. 20 mwN; BGH, Urteile vom 24. November 1952 - III ZR 164/51, BGHZ 8, 83, 87 f.; vom 30. Januar 1953 - I ZR 88/52, BGHZ 8, 387, 393; vom 15. Juni 1987 - II ZR 301/86, BGHZ 101, 153, 159). - BGH, 21.04.2009 - VI ZR 304/07
Sittenwidrige Schädigung bei Missbrauch des Lastschriftverfahrens
Die Gläubigerbank belastet sodann das Gläubigerkonto wieder mit dem zuvor gutgeschriebenen Betrag und den Rücklastgebühren (vgl. zum Ganzen: BGHZ 74, 300, 303 ff. ; 74, 309, 311 ff. ; BGHZ 101, 153, 156 f. ; 177, 69, 73 f.; BGHSt 50, 147, 151 ff.;… van Gelder, aaO, § 57 Rn. 5-66;… Lastschriftabkommen vom 1. Februar 2002, abgedruckt bei van Gelder, aaO, Anhang zu §§ 56 - 59).Denn der Inhaber eines Kontos, das von seiner Bank wegen einer Lastschrift belastet worden ist, muss sich vor einem Missbrauch des Verfahrens durch den Auftraggeber schützen können (vgl. BGHZ 74, 300, 305 f. ; 101, 153, 156 f. ; BGH…, Urteil vom 27. November 1984 - II ZR 294/83 - aaO, S. 847).
- OLG Bremen, 02.10.2019 - 1 U 12/18
Zur Sittenwidrigkeit durch Ausnutzung einer Vertrauensstellung zur Erlangung …
Hinsichtlich der Sittenwidrigkeit bedarf es in subjektiver Hinsicht im Rahmen des § 826 BGB einer Kenntnis der diese begründenden Umstände (vgl. BGH…, Urteil vom 24.11.1952 - III ZR 164/51, juris Rn. 9, BGHZ 8, 83;… Urteil vom 30.01.1953 - I ZR 88/52, juris Rn. 10, BGHZ 8, 387, 393; Urteil vom 15.06.1987 - II ZR 301/86, juris Rn. 23, BGHZ 101, 153;… Urteil vom 21.04.2009 - VI ZR 304/07, juris Rn. 20, WM 2009, 1073;… Urteil vom 10.02.2015 - VI ZR 569/13, juris Rn. 17, WM 2015, 610).Der Nachweis einer darüber hinausgehenden besonderen sittenwidrigen Absicht ist im Rahmen des § 826 BGB nicht erforderlich (siehe BGH, Urteil vom 15.06.1987 - II ZR 301/86, juris Rn. 23, BGHZ 101, 153).
- BGH, 01.10.2002 - IX ZR 125/02
Wertgrenze für Antrag auf Zulassung der Revision gegen ein amtsgerichtliches …
Der Widerspruch bringt zum Ausdruck, daß die Genehmigung nicht erteilt wird (BGHZ 95, 103, 106; 101, 153, 156; vgl. auch van Gelder, WM-Sonderbeilage Nr. 7/2001 S. 7). - BGH, 04.11.2004 - IX ZR 28/04
Kann Insolvenzverwalter Belastungsbuchungen verhindern?
Desgleichen handelt er sittenwidrig, wenn er die Widerspruchsmöglichkeit zu dem Zweck einsetzt, einen einzelnen Gläubiger zu begünstigen, indem er dessen Insolvenzrisiko auf den Lastschriftgläubiger überträgt (BGHZ 101, 153, 156 f = NJW 1987, 2370;… BGH, Urt. v. 29. Mai 2001 - VI ZR 114/00, NJW 2001, 2632, 2633).b) Sittenwidrig könnte der "pauschale" Widerspruch des (vorläufigen) Insolvenzverwalters gegen die Belastungsbuchung dann sein, wenn er nicht der künftigen Insolvenzmasse, sondern - von vornherein gewollt - allein der Schuldnerbank zugute käme (BGHZ 101, 153, 157 = NJW 1987, 2370).
- OLG Brandenburg, 18.12.2002 - 13 U 21/02
Widerruf von Lastschriften als vorsätzliche sittenwidrige Schädigung
- OLG München, 29.03.2007 - 19 U 4837/06
Sechswöchiges Widerspruchsrecht des Insolvenzverwalters gegen noch nicht …
- BGH, 04.11.2004 - IX ZR 82/03
Befugnis des vorläufigen Insolvenzverwalters zum Widerruf von im …
- OLG Düsseldorf, 23.04.2009 - 6 U 65/08
Rückgewähr von Lastschriften im Einzugsermächtigungsverfahren in der Insolvenz …
- ArbG Düsseldorf, 09.06.2008 - 3 (8) Ca 336/06
Keine Schadensersatzpflicht wegen Abwerbeaktionen gegen einen Konkurrenten bei …
- BayObLG, 14.10.2002 - 1Z AR 140/02
Fehlende Bindungswirkung des Verweisungsbeschlusses bei Verletzung des …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 29.01.2020 - L 2 R 356/18
Gutgläubigkeit der Bank; Lastschrift; Rente; Rückabwicklung überzahlter …
- OLG Düsseldorf, 20.06.2007 - 16 U 129/06
Zur Widerspruchsmöglichkeit des Schuldners im Einzugsermächtigungsverfahren …
- KG, 23.11.2004 - 7 U 73/04
Insolvenzeröffnungsverfahren: Vermögenssicherungs- und ?erhaltungspflicht des …
- OLG Düsseldorf, 23.04.2009 - 6 U 66/08
Rückabwicklung einer Einzugsermächtigungslastschrift in der Insolvenz des …
- OLG Düsseldorf, 24.11.2000 - 22 U 94/00
Lastschriftverfahren - Rückbuchung nach Widerspruch - Vorteilsabsicht der Bank
- OLG Düsseldorf, 14.12.2000 - 6 U 208/99
Missbräuchlicher Widerruf von Lastschriften
- OLG Hamm, 11.12.2003 - 27 U 130/03
Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen Lastschriften auf dem Konto des …
- OLG Hamburg, 02.06.2010 - 13 U 127/09
Giroverkehr: Konkludente Genehmigung von Lastschriftabbuchungen durch …
- OLG Frankfurt, 23.01.2013 - 4 U 62/12
Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen Lastschriftbuchung
- OLG Nürnberg, 04.04.1995 - 3 U 4115/94
Einziehungsermächtigung als Ermächtigung oder Vollmacht, das Weisungsrecht des …
- OLG Hamm, 05.06.2002 - 30 U 16/02
Positive Vertragsverletzung bei Ausübung des Widerrufs einer berechtigten …
- LAG Berlin, 03.02.1997 - 9 Sa 133/96
Arbeitsgericht; Kammertermin; Urteil nach Aktenlage; Güteverhandlung; Gütetermin
- LG Berlin, 27.01.2004 - 19 O 398/03
- OLG Frankfurt, 09.01.2004 - 15 W 100/03
Darlehensgewährung im Lastschrifteinzugsverfahren: Vorsätzliche sittenwidrige …
- AG Dresden, 30.01.2007 - 532 IN 262/07
Befugnis des Geschäftsführers einer GmbH zur Stellung eines …
- AG Dresden, 27.02.2007 - 532 IN 262/07
Befugnis eines (Mit-)Gesellschafters einer GmbH zur Stellung eines …
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