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Weitere Entscheidung unten: BGH, 06.11.1991

Rechtsprechung
   BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,126
BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90 (https://dejure.org/1991,126)
BGH, Entscheidung vom 14.10.1991 - II ZR 212/90 (https://dejure.org/1991,126)
BGH, Entscheidung vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90 (https://dejure.org/1991,126)
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Baustellen-Verwertungsgesellschaft

Fehlerhafter Gesellschaftsbeitritt;

versteckter Einigungsmangel;

Haftung des beitretenden Gesellschafters

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Prof. Dr. Lorenz

    Anwendung der Grundsätze der "fehlerhaften Gesellschaft" auf den fehlerhaften Beitritt

  • Wolters Kluwer

    Fehlerhafte Gesellschaft - Anwendbarkeit - Fehlerhafter Beitritt zu einer Gesellschaft - Grundsätze zur fehlerhaften Gesellschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 705
    Fehlerhafter Beitritt zu einer Personengesellschaft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 1501
  • ZIP 1992, 247
  • MDR 1992, 656
  • DNotZ 1992, 578
  • WM 1992, 490
  • BB 1992, 385
  • DB 1992, 567
 
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Wird zitiert von ... (60)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 12.10.1987 - II ZR 251/86

    Begriff und Rechtsfolgen der fehlerhaften Gesellschaft

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats gelten die zur fehlerhaften Gesellschaft entwickelten Grundsätze auch für den fehlerhaften Beitritt zu einer Gesellschaft (vgl. BGHZ 26, 330, 334 ff.; 63, 338, 344;… Sen. Urt. v. 14. Dezember 1972 - II ZR 82/70, BB 1973, 1090 = NJW 1973, 1604; v. 24. Januar 1974 - II ZR 158/72, BB 1974, 1501; v. 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f.; Wiedemann, Der Gesellschaftsvertrag der Personengesellschaften, Sonderbeilage Nr. 8/1990 zur WM S. 29;… MünchKomm.

    Denn der fehlerhaft vollzogene Beitritt setzt ein - wenn auch fehlerhaftes - Handeln aller Gesellschafter voraus, so daß die entscheidende Voraussetzung fehlt, wenn der Mangel darauf beruht, daß ein Teil der Gesellschafter nicht mitgewirkt oder ein Mitgesellschafter die ihm erteilte Vollmacht zum Abschluß von Beitrittsverträgen überschritten hat (vgl. Sen. Urt. v. 18. Oktober 1962 - II ZR 12/61, WM 1962, 1353, 1354; v. 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, aaO, 1323).

    Auf diesen rechtlichen Gesichtspunkt kommt es im vorliegenden Fall indes nicht an, da die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft gleichwohl Anwendung finden, wenn der Beitretende und die für den Beitritt stimmenden Gesellschafter diesen für wirksam gehalten haben, weil sie davon ausgingen, die vorhandenen Gesellschafter seien wirksam vertreten worden und deren Zustimmung läge damit vor (vgl. Sen. Urt. v. 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, aaO, 1323;… MünchKomm.-Ulmer aaO, Rdn. 282, 277;… Staub-Ulmer, aaO, Rdn. 364;… Wiedemann, aaO, S. 29).

  • BGH, 06.02.1958 - II ZR 210/56

    synthetische Diamanten - Grundsätze der "faktischen Gesellschaft", Ausschluß auch …

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats gelten die zur fehlerhaften Gesellschaft entwickelten Grundsätze auch für den fehlerhaften Beitritt zu einer Gesellschaft (vgl. BGHZ 26, 330, 334 ff.; 63, 338, 344;… Sen. Urt. v. 14. Dezember 1972 - II ZR 82/70, BB 1973, 1090 = NJW 1973, 1604; v. 24. Januar 1974 - II ZR 158/72, BB 1974, 1501; v. 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f.; Wiedemann, Der Gesellschaftsvertrag der Personengesellschaften, Sonderbeilage Nr. 8/1990 zur WM S. 29; MünchKomm.

    b) Eine fehlerhafte Gesellschaft setzt wie jede Gesellschaft einen Gesellschaftsvertrag voraus, es genügt aber bei ihr das Vorliegen eines mangelhaften Vertrages, der von dem tatsächlichen, wenn auch rechtlich fehlerhaften Willen der Vertragsschließenden getragen ist (vgl. BGHZ 11, 190; 26, 330, 337; Fischer, NJW 1955, 849;… BGB-RGRK-v. Gamm, 12. Aufl. § 705 Rdn. 31).

  • BGH, 12.03.1990 - II ZR 312/88

    Gesellschafter - Beschränkung der Vertretungsmacht

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    Die Gesellschafter können zwar die Vertretungsmacht des Geschäftsführers dahin beschränken, daß sie nicht als Gesamtschuldner verpflichtet werden dürfen und daß ihre Haftung für Verbindlichkeiten auf das Gesellschaftsvermögen der Gesellschaft beschränkt ist (vgl. BGHZ 61, 59, 76; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56 = ZIP 1985, 98, 99 f.).

    Eine solche Haftungsbeschränkung der Mitglieder einer GbR ist rechtlich möglich und Dritten gegenüber wirksam, wenn sie nach außen hin erkennbar ist (vgl. Sen.Urt. v. 12. März 1990 - II ZR 312/88, WM 1990, 1113, 1114 m.w.N.).

  • BGH, 30.04.1979 - II ZR 137/78

    GbR als Gesellschafterin einer anderen GbR; Ansprüche der Gesellschafter nach …

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    Dabei kommt es weder auf den Zeitpunkt der Leistung noch auf eine begriffliche Unterscheidung von Alt- und Neuschulden, sondern nur darauf an, ob der Vertrag seinerseits - auch im Namen und zu Lasten des in Anspruch genommenen Gesellschafters abgeschlossen worden ist (vgl. BGHZ 74, 240, 241 f.).

    Zu prüfen ist deshalb, ob sich der eintretende Gesellschafter nicht den Umständen nach im Einzelfall die Gesellschaftsschuld dem Gläubiger gegenüber "zu eigen gemacht" hat (vgl. BGHZ 74, 240, 244).

  • BGH, 28.11.1953 - II ZR 188/52

    Faktische Gesellschaft

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    b) Eine fehlerhafte Gesellschaft setzt wie jede Gesellschaft einen Gesellschaftsvertrag voraus, es genügt aber bei ihr das Vorliegen eines mangelhaften Vertrages, der von dem tatsächlichen, wenn auch rechtlich fehlerhaften Willen der Vertragsschließenden getragen ist (vgl. BGHZ 11, 190; 26, 330, 337; Fischer, NJW 1955, 849;… BGB-RGRK-v. Gamm, 12. Aufl. § 705 Rdn. 31).

    Der übereinstimmende Wille der Parteien, ihre Rechtsbeziehungen nach gesellschaftsrechtlichen Gesichtspunkten zu regeln, reicht aus (vgl. BGHZ 11, 190, 191; Fischer, LM HGB § 105 Nr. 5; ders. NJW 1955, 849).

  • BGH, 29.06.1970 - II ZR 158/69

    Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auf typische stille …

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    Die fehlerhaft gegründete Gesellschaft oder der fehlerhaft vollzogene Beitritt zu einer Gesellschaft ist damit regelmäßig nicht von Anfang an unwirksam, sondern wegen des Nichtigkeits- oder Anfechtungsgrundes nur mit Wirkung für die Zukunft vernichtbar (vgl. BGHZ 55, 5, 8 f.).
  • BGH, 19.12.1974 - II ZR 27/73

    Zahlung der Kommanditeinlage

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats gelten die zur fehlerhaften Gesellschaft entwickelten Grundsätze auch für den fehlerhaften Beitritt zu einer Gesellschaft (vgl. BGHZ 26, 330, 334 ff.; 63, 338, 344; Sen. Urt. v. 14. Dezember 1972 - II ZR 82/70, BB 1973, 1090 = NJW 1973, 1604; v. 24. Januar 1974 - II ZR 158/72, BB 1974, 1501; v. 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f.; Wiedemann, Der Gesellschaftsvertrag der Personengesellschaften, Sonderbeilage Nr. 8/1990 zur WM S. 29; MünchKomm.
  • BGH, 24.10.1951 - II ZR 18/51

    Auflösung einer faktischen Gesellschaft

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    Das Berufungsgericht verkennt jedoch, daß selbst bei einem versteckten Einigungsmangel die Annahme einer fehlerhaften Gesellschaft nicht von vorneherein ausgeschlossen ist (vgl. BGHZ 3, 285, 288; Fischer, NJW 1955, 849, 850; A. Hueck, Das Recht der oHG, 1971 S. 72 Fn. 2;… RGRK-v. Gamm, aaO Rdn. 32;… Soergel/Hadding, aaO Rdn. 73;… MünchKomm.-Ulmer, aaO Rdn. 247;… Staub-Ulmer, aaO Rdn. 340; Leenen, AcP 188, 381, 392).
  • BGH, 25.06.1973 - II ZR 133/70

    Wechselmäßige Haftung einer nicht im Handelsregister eingetragenen, als KG …

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    Die Gesellschafter können zwar die Vertretungsmacht des Geschäftsführers dahin beschränken, daß sie nicht als Gesamtschuldner verpflichtet werden dürfen und daß ihre Haftung für Verbindlichkeiten auf das Gesellschaftsvermögen der Gesellschaft beschränkt ist (vgl. BGHZ 61, 59, 76;… BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56 = ZIP 1985, 98, 99 f.).
  • BGH, 14.12.1972 - II ZR 82/70

    Anfechtung einer Gesellschaftsbeteiligung wegen arglistiger Täuschung - Zahlung …

    Auszug aus BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90
    a) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats gelten die zur fehlerhaften Gesellschaft entwickelten Grundsätze auch für den fehlerhaften Beitritt zu einer Gesellschaft (vgl. BGHZ 26, 330, 334 ff.; 63, 338, 344; Sen. Urt. v. 14. Dezember 1972 - II ZR 82/70, BB 1973, 1090 = NJW 1973, 1604; v. 24. Januar 1974 - II ZR 158/72, BB 1974, 1501; v. 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f.; Wiedemann, Der Gesellschaftsvertrag der Personengesellschaften, Sonderbeilage Nr. 8/1990 zur WM S. 29; MünchKomm.
  • BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84

    Prüfung des Umfangs der Vertretungsmacht durch den Vertragspartner

  • BGH, 10.04.1978 - II ZR 61/77

    Formbedürftigkeit des Beitritts zu einer KG

  • BGH, 18.10.1962 - II ZR 12/61

    Rechtliche Zulässigkeit des Eintritts als Treuhänder für einen anderen in eine …

  • BGH, 24.01.1974 - II ZR 158/72

    Voraussetzungen für das Zustandekommen einer Kommanditgesellschaft - Erlangung …

  • BGH, 05.05.2008 - II ZR 292/06

    Vorlagebeschluss des Bundesgerichtshofs an den Gerichtshof der Europäischen …

    Dementsprechend wird der widerrufende Gesellschafter bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung wie ein Gesellschafter mit allen damit verbundenen Rechten und Pflichten behandelt, er ist zur Leistung seiner Einlage, soweit sie noch nicht vollständig erbracht ist, verpflichtet und nimmt bis zum Zeitpunkt seines Ausscheidens an den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft teil (BGHZ 153, 214, 221; 156, 46, 52 f.; 54; Sen.Urt. v. 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, WM 1992, 490, 491).

    Diese Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft, der der fehlerhafte Gesellschaftsbeitritt gleichsteht (BGHZ 26, 330, 334 ff.; BGHZ 153, 214, 221; Sen.Urt. v. 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, WM 1992, 490, 491; v. 2. Juli 2001 - II ZR 304/00, ZIP 2001, 1364, 1366), gehört zum "gesicherten Bestandteil des Gesellschaftsrechts" (BGHZ 55, 5, 8).

  • BGH, 01.06.2010 - XI ZR 389/09

    Rechtsscheinhaftung eines vermeintlichen Gesellschafters einer Scheingesellschaft …

    Grundlegende Voraussetzung für die Annahme einer fehlerhaften Gesellschaft ist mithin das Vorliegen von - wenn auch fehlerhaften - auf den Abschluss eines Gesellschaftsvertrages gerichteten Willenserklärungen zwischen den Beteiligten (vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, WM 1992, 490, 491 f. m.w.N.).

    Ein rechtsgeschäftliches Handeln der Gesellschafter fehlt, wenn ein Mitgesellschafter die ihm erteilte Vollmacht überschreitet (vgl. BGH, Urteile vom 18. Oktober 1962 - II ZR 12/61, WM 1962, 1353, 1354, vom 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f. und vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, WM 1992, 490, 492).

    Etwas anderes gilt nur, wenn die übrigen Gesellschafter die Erklärung für wirksam gehalten haben, weil sie etwa davon ausgegangen sind, der Mitgesellschafter sei wirksam vertreten worden und seine Zustimmung liege vor (vgl. BGH, Urteile vom 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f. und vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, WM 1992, 490, 492), oder wenn der Vertreter zwar ohne Vollmacht gehandelt hat, der Abschluss des Gesellschaftsvertrages aber vom Auftrag des Gesellschafters umfasst war und damit auf seinen Willen zurückzuführen ist (vgl. BGHZ 153, 214, 221 f.; BGH, Urteil vom 21. März 2005 - II ZR 310/03, NJW 2005, 1784, 1786).

  • BGH, 13.09.2011 - VI ZR 229/09

    Haftung eines Bevollmächtigten wegen sittenwidriger Schädigung bei Errichtung …

    Grundlegende Voraussetzung für die Annahme einer fehlerhaften Gesellschaft ist mithin das Vorliegen von - wenn auch fehlerhaften - auf den Abschluss eines Gesellschaftsvertrags gerichteten Willenserklärungen zwischen den Beteiligten (vgl. BGH, Urteile vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, NJW 1992, 1501, 1502 mwN;… vom 1. Juni 2010 - XI ZR 389/09, aaO, Rn. 20).

    Ein rechtsgeschäftliches Handeln der Gesellschafter fehlt, wenn ein Mitgesellschafter die ihm erteilte Vollmacht überschreitet (vgl. BGH, Urteile vom 18. Oktober 1962 - II ZR 12/61, WM 1962, 1353, 1354; vom 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, WM 1988, 414, 416 f.; vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, aaO;… vom 1. Juni 2010 - XI ZR 389/09, aaO).

    Etwas anderes gilt nur, wenn die übrigen Gesellschafter die Erklärung für wirksam gehalten haben, weil sie etwa davon ausgingen, der Mitgesellschafter sei wirksam vertreten worden und seine Zustimmung liege vor (…vgl. BGH, Urteile vom 12. Oktober 1987 - II ZR 251/86, aaO, 417; vom 14. Oktober 1991 - II ZR 212/90, aaO;… vom 1. Juni 2010 - XI ZR 389/09, aaO), oder wenn der Vertreter zwar ohne Vollmacht gehandelt hat, der Abschluss des Gesellschaftsvertrags aber vom Auftrag des Gesellschafters umfasst war und damit auf seinen Willen zurückzuführen ist (vgl. BGH, Urteile vom 16. Dezember 2002 - II ZR 109/01, BGHZ 153, 214, 221 f.; vom 21. März 2005 - II ZR 310/03, NJW 2005, 1784, 1786;… vom 1. Juni 2010 - XI ZR 389/09, aaO).

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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,704
BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90 (https://dejure.org/1991,704)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1991 - VIII ZR 294/90 (https://dejure.org/1991,704)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1991 - VIII ZR 294/90 (https://dejure.org/1991,704)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Aufrechnung mit unstreitiger Klageforderung - Anwendung des § 19 GKG - Aufrechung mit hilfweise gestaffelter Gegenforderung

  • rechtsportal.de

    BGB § 254, § 276, § 433
    Haftung des Verkäufers für unzutreffende Gewichtsangabe

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 912
  • NJW-RR 1992, 316
  • ZIP 1991, 1574
  • MDR 1992, 307
  • MDR 1992, 656
  • VersR 1992, 381
  • WM 1992, 68
  • DB 1992, 206
  • AnwBl 1993, 291
  • Rpfleger 1992, 225
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 18.12.1952 - VI ZR 54/52

    Abkommen von der Fahrbahn nach Überholtwerden I - § 823 BGB, § 286 ZPO, …

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    § 282 BGB zumindest dann die Beweislast für sein mangelndes Verschulden, wenn ihm - wovon für den Berufungsrechtzug auszugehen ist - eine objektive Pflichtwidrigkeit anzulasten ist und die Schadensursache auf Umständen beruht, die in seinem Gefahren- und Verantwortungsbereich liegen (z. B. BGHZ 8, 239 (241) = NJW 1953, 584 = LM § 286 (C) ZPO Nr. 8; BGHZ 23, 288 (290) = NJW 1957, 746 = LM § 635 BGB Nr. 2; w. Nachw. bei Baumgärtel, Hdb. d. Beweislast im PrivatR I, 1981, Anh. § 282 Rdnrn. 24 f.).
  • BGH, 28.04.1976 - VIII ZR 244/74

    Verkehrssicherungspflicht bei Versendung von unverpackten betriebsbereiten …

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    Zwar kann ein Rügeversäumnis auch zum Verlust eines - hier allein in Betracht kommenden - Anspruchs aus positiver Vertragsverletzung führen, dies indessen nur dann, wenn sich der Schadensersatzanspruch als "Gewährleistungsanspruch im weiteren Sinne" darstellt, der auf einem Mangel der Sache oder auf einer Falschlieferung beruht; dagegen greift § 377 HGB nicht ein, wenn der Verkäufer eine nicht mit einem Sachmangel oder einer zugesicherten Eigenschaft zusammenhängende Nebenpflicht verletzt (BGHZ 66, 208 (213) = NJW 1976, 1352 = LM § 377 HGB Nr. 17 ; BGHZ 107, 331 (338) = NJW 1989, 2532 = LM § 276 BGB (Hb) Nr. 54).
  • BGH, 12.07.1988 - VI ZR 283/87

    Gewichtung der Verursachungsbeiträge von Schädiger und Geschädigtem

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    Dies steht in Widerspruch zu dem Rechtsgrundsatz, daß bei der Abwägung nach § 254 BGB darauf abzustellen ist, ob die Handlungsweise der einen Partei den Eintritt des Schadens in wesentlich höherem Maße wahrscheinlich gemacht hat als das Verhalten der anderen (BGH, NJW-RR 1988, 1373 = LM § 254 (F) BGB Nr. 27 = VersR 1988, 1238 (unter II 3 a) m. w. Nachw.).
  • BGH, 28.10.1982 - III ZR 128/81

    Beweispflicht für einen auf Darlehensrückzahlung Klagenden über die Auszahlung …

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    Es wird dabei gegebenenfalls Gelegenheit haben, sich mit der von der Revision vorgetragenen Auffassung zu den §§ 528, 530 ZPO und der von ihr angeführten Literatur und Rechtsprechung (außer BGH, LM § 529 ZPO Nr. 32 = MDR 1975, 1008, vgl. allerdings auch BGH, NJW 1983, 931 unter III und die dortigen Nachw.) auseinanderzusetzen.
  • BGH, 31.05.1989 - VIII ZR 140/88

    Hinweispflicht auf Änderung der Beschaffenheit von in laufender …

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    Zwar kann ein Rügeversäumnis auch zum Verlust eines - hier allein in Betracht kommenden - Anspruchs aus positiver Vertragsverletzung führen, dies indessen nur dann, wenn sich der Schadensersatzanspruch als "Gewährleistungsanspruch im weiteren Sinne" darstellt, der auf einem Mangel der Sache oder auf einer Falschlieferung beruht; dagegen greift § 377 HGB nicht ein, wenn der Verkäufer eine nicht mit einem Sachmangel oder einer zugesicherten Eigenschaft zusammenhängende Nebenpflicht verletzt (BGHZ 66, 208 (213) = NJW 1976, 1352 = LM § 377 HGB Nr. 17 ; BGHZ 107, 331 (338) = NJW 1989, 2532 = LM § 276 BGB (Hb) Nr. 54).
  • BGH, 11.02.1957 - VII ZR 256/56

    Positive Vertragsverletzung. Beweislast

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    § 282 BGB zumindest dann die Beweislast für sein mangelndes Verschulden, wenn ihm - wovon für den Berufungsrechtzug auszugehen ist - eine objektive Pflichtwidrigkeit anzulasten ist und die Schadensursache auf Umständen beruht, die in seinem Gefahren- und Verantwortungsbereich liegen (z. B. BGHZ 8, 239 (241) = NJW 1953, 584 = LM § 286 (C) ZPO Nr. 8; BGHZ 23, 288 (290) = NJW 1957, 746 = LM § 635 BGB Nr. 2; w. Nachw. bei Baumgärtel, Hdb. d. Beweislast im PrivatR I, 1981, Anh. § 282 Rdnrn. 24 f.).
  • BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74

    Berücksichtigung einer bereits im ersten Rechtszug erklärten Aufrechnung in der …

    Auszug aus BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
    Es wird dabei gegebenenfalls Gelegenheit haben, sich mit der von der Revision vorgetragenen Auffassung zu den §§ 528, 530 ZPO und der von ihr angeführten Literatur und Rechtsprechung (außer BGH, LM § 529 ZPO Nr. 32 = MDR 1975, 1008, vgl. allerdings auch BGH, NJW 1983, 931 unter III und die dortigen Nachw.) auseinanderzusetzen.
  • BGH, 02.07.2019 - VIII ZR 74/18

    Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Weinkommissionärs: Reichweite einer …

    Auch ein Käufer, den die Untersuchungs- und Rügeobliegenheit nach § 377 HGB nicht trifft, kann bei Vorliegen besonderer Umstände gleichwohl eine alsbaldige Untersuchung der Ware und Anzeige etwaiger Mängel vorzunehmen haben (Bestätigung des Senatsurteils vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90, NJW 1992, 912 unter II 1 b).

    Dies kann etwa über Vereinbarungen, Handelsbräuche und sonstige Verkehrssitten eintreten, darüber hinaus ausnahmsweise aber auch von Treu und Glauben (§ 242 BGB) gefordert sein, wenn besondere Umstände wie etwa die Besonderheiten der Ware oder ein besonderer Zuschnitt des Geschäfts eine rasche Mängelbehandlung gebieten und die Gegenseite begründeten Anlass hat, auf eine alsbaldige Anzeigeetwaiger Mängel vertrauen zu können (vgl. hierzu Senatsurteil vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90, NJW 1992, 912 unter II 1 b;… Ensthaler/Achilles, aaO, § 377 Rn. 3;… Hopt in Baumbach/Hopt, aaO, § 377 Rn. 4;… BeckOK-HGB/Schwartze, Stand 15. April 2019, § 377 Rn. 8; jeweils mwN).

  • OLG Düsseldorf, 14.10.2008 - 24 U 146/07

    Aufrechnungslage zwischen Anspruch des Mandanten auf Auszahlung von Fremdgeldern …

    a) Verteidigt sich die beklagte Partei mit mehreren Gegenforderungen gegen ihre Inanspruchnahme, so hat das Gericht über alle Gegenforderungen nacheinander zu entscheiden, und zwar in der Reihenfolge, in der sie von der beklagten Partei zur Aufrechnung gestellt worden sind und so lange, wie nicht die Hauptforderung durch die bereits geprüften Gegenforderungen als erloschen zu gelten hat (vgl. BGH NJW-RR 1992, 316; OLG Düsseldorf NJW-RR 1994, 1279).
  • OLG Bremen, 17.03.2023 - 2 U 32/20

    Anforderungen an den Umfang der Untersuchung von Waren eines Handelskaufs; …

    Der Käufer kann aus dem nicht gerügten Mangel keinerlei Rechte mehr geltend machen, verliert also auch alle Gewährleistungsansprüche im weiteren Sinne, die auf einem Mangel der Sache beruhen (vgl. BGH, Urteil vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90 -, Rn. 13, juris;… Hopt/Leyens, HGB, 42. Aufl. 2023, § 377 Rn. 48) einschließlich eines mangelbedingten Anspruches auf Schadensersatz neben der Leistung (…vgl. BeckOGK/Höpfner, Stand: 01.12.2022, HGB § 377 Rn. 128, 140).
  • BGH, 16.04.1996 - XI ZR 302/95

    Rechtsmittelbeschwer bei Erfolglosigkeit eines Zurückbehaltungsrechts

    In Höhe der Klageforderung von 50.000 DM ist die Beklagte beschwert, weil sie dieser - in ihrem Entstehungsgrund unstreitigen - Forderung primär die Aufrechnung mit einem Schadensersatzanspruch von 50.000 DM entgegengesetzt und deswegen volle Klageabweisung beantragt hat, damit aber nicht durchgedrungen ist (vgl. BGH, Beschluß vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90 = NJW-RR 1992, 316 zu 1.;… MünchKommZPO/Lappe § 5 Rdn. 35).

    Die Beschwer erhöht sich auf 53.559,14 DM, weil die Beklagte sich nicht nur mit der - zu 1. erörterten - Primäraufrechnung verteidigt, sondern hilfsweise eine weitere Gegenforderung in Höhe von 3.559,14 DM (Aufwendungen aus der "Kommission S.") zur Aufrechnung gestellt hat, damit aber ebensowenig durchgedrungen ist; die auch insoweit rechtskraftfähige Entscheidung (§ 322 Abs. 2 ZPO) erhöht Beschwer und Streitwert gemäß § 19 Abs. 3 GKG (BGH, Beschluß vom 6. November 1991 aaO. zu 2.;… Schneider, Streitwertkommentar 10. Aufl. Rdz. 462 f.).

  • BGH, 13.03.1996 - VIII ZR 36/95

    Anforderungen an die Substantiierung des arglistigen Verschweigens eines Mangels

    Eine Mehr- oder Minderlieferung liegt nur vor, wenn die gelieferte Ware nach Zahl, Maß oder Gewicht von der geschuldeten Sollbeschaffenheit abweicht und dies zu einem Sachmangel, einer Falschlieferung, einer (teilweisen) Nichterfüllung oder einer Zuvielerfüllung führt (Senatsurteil vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90 = WM 1992, 68 unter II 1 a).
  • OLG Naumburg, 03.04.2001 - 9 U 8/01

    Mängelrüge beim Kauf - versteckter Mangel - Kenntnis des Käufers - Arglist - …

    Dagegen greift § 377 HGB dann nicht ein, wenn der Verkäufer eine nicht mit einem Sachmangel oder einer zugesicherten Eigenschaft zusammenhängende Nebenpflicht verletzt ( BGH MDR 1992, 656, 657; zu solchen Nebenpflichten: BGHZ 107, 337, 339/340; BGHZ 132, 175, 178 ).
  • OLG Brandenburg, 05.02.2014 - 11 W 52/13

    Gebührenstreitwertfestsetzung: Voraussetzungen einer Wertaddition bei Aufrechnung

    Sie bezweckt mit der Wertkumulation - im Interesse der Kostengerechtigkeit (…vgl. Hartmann aaO Rdn. 2) und anknüpfend an die materielle Beschwer (…vgl. Zöller/Herget, ZPO, 30. Aufl., § 3 Rdn. 16 Stichwort Aufrechnung ) - einen gebührenrechtlichen Ausgleich für die Mehrarbeit zu schaffen, die bei dem erkennenden Gericht und bei den anwaltlichen Vertretern der Prozessparteien dadurch entsteht, dass sowohl die Klage- als auch die Gegenforderung inhaltlich zu prüfen ist (…vgl. Feller in Bestelmeyer/Feller/Frankenberg, RVG, 5. Aufl., Stichwort Aufrechnung Nr. 1.2.6;… ferner Bericht des Rechtsausschusses zum KostÄndG 1975, BT-Drucks. 7/3243, S. 3, 5; BGH, Beschl. v. 06.11.1991 - VIII ZR 294/90, Rdn. 3, WM 1992, 68 = NJW-RR 1992, 316;… OLG Schleswig, Urt. v. 11.04.2000 - 3 U 56/98, Rdn. 11, OLG-Rp 2000, 411 = AGS 2001, 228;… Kurpat in Schneider/Herget, Streitwertkommentar, 13. Aufl., Rdn. 1279, [ZPO-Stichwort Aufrechnung ];… Schneider aaO).
  • BGH, 28.01.2020 - VIII ZR 170/18

    Streitwertfestsetzung bei hilfsweise erklärter Aufrechnung: Werterhöhende Wirkung …

    Rn. 6 a) Die Werterhöhung gemäß § 45 Abs. 3 GKG bemisst sich bei einer hilfsweise erklärten Aufrechnung mit mehreren rechtlich selbstständigen Gegenansprüchen gegen eine bestrittene Klageforderung anhand des Gesamtwerts der rechtskraftfähig aberkannten Gegenforderungen, wenn das Gericht die Klage für begründet, die Gegenforderungen jedoch für unbegründet erachtet (vgl. Senatsbeschluss vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90, NJW-RR 1992, 316 unter 2 [zu § 19 Abs. 3 GKG aF];… OLG Düsseldorf, BauR 2010, 937 Rn. 12).
  • BGH, 01.02.1995 - XII ZR 218/94

    Hilfsaufrechnung mehrerer nicht verselbständigter Teilbeträge derselben Forderung

    Hinsichtlich der ersten Gegenforderung - Vorschußanspruch - handelt es sich daher um eine Primäraufrechnung (…vgl. Schneider, Streitwert-Kommentar, 10. Aufl. Rdn. 400 m.N.), während die titulierte Forderung im Verhältnis zu allen weiteren Gegenansprüchen als mit dem Einwand der Tilgung durch die Primäraufrechnung bestritten anzusehen ist (vgl. BGH, Beschluß vom 6. November 1991 - VIII ZR 294/90 - BGHR GKG § 19 Abs. 3 Primäraufrechnung 1).
  • BGH, 04.02.1992 - X ZR 105/90

    Rechtsnatur eines Vertrages über die Ausrüstung und Färbung von Stoffen

    Des weiteren ist - vom Standpunkt des Berufungsgerichts zutreffend - offengeblieben, welche Prüfpflichten nach der getroffenen Vereinbarung die Klägerin und welche die Beklagte übernommen hat (vgl. in diesem Zusammenhang etwa BGH v.06.11.1991 - VIII ZR 294/90 - zur Veröffentlichung bestimmt und v.03.12.1975 - VIII ZR 237/74, LM § 377 HGB Nr. 16, jeweils zu § 377 HGB).
  • BGH, 30.06.2004 - XII ZB 21/03

    Umfang der Beschwer eines Beklagten, wenn dieser gegen die unstreitige …

  • OLG Düsseldorf, 20.11.2001 - 23 U 21/01

    Steuerberaterhonorar ; Schuldanerkenntnis ; Steuerberatergebühren; …

  • BGH, 23.03.1994 - VIII ZR 47/93

    Festlegung der Warengattung durch die Kaufvertragsparteien

  • BGH, 08.05.2008 - VII ZR 237/06

    Unzulässigkeit der Nichtzulassungsbeschwerde mangels Erreichens des …

  • BGH, 12.07.2000 - VIII ZR 2/99

    Streitwert - Berechnung - Hauptforderung - Primäraufrechnung - Schadensersatz - …

  • OLG Frankfurt, 27.09.2000 - 7 U 234/98

    Haftung bei Firmenfortführung - Eingliederung in eigenes Unternehmen

  • BGH, 09.03.2000 - VIII ZR 76/99

    Streitwertfestsetzung - Werklohn - Aufrechnung - Streitwert

  • OLG Stuttgart, 16.05.1997 - 2 U 229/96

    Schadensersatz wegen Verletzung des Alleinvertretungsrechtes; Schriftform …

  • OLG Köln, 08.12.1992 - 3 U 118/92

    Kriterium der Firmenfortführung im Rahmen einer Haftung nach § 25 Abs. 1 …

  • BGH, 17.11.1999 - VIII ZR 118/99

    Streitwertberechnung

  • OLG Saarbrücken, 31.10.1997 - 7 U 82/97
  • OLG München, 15.05.1996 - 7 U 6250/95
  • BGH, 21.06.1994 - XI ZR 49/94

    Hilfsaufrechnung mit Gegenforderungen - Anstieg des Streitwertes durch …

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