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Weitere Entscheidung unten: OLG Schleswig, 22.03.1995

Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,3071
OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93 (https://dejure.org/1995,3071)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 27.01.1995 - 20 W 411/93 (https://dejure.org/1995,3071)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 27. Januar 1995 - 20 W 411/93 (https://dejure.org/1995,3071)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Anforderungen an die Namensgebung; Voraussetzungen für die Berücksichtigung des Kindeswohls bei der Namensgebung; Anforderungen an die Eintragung gescblechtsneutraler Vornamen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Italienische Vornamen stiften Verwirrung - Ist Nicola Andrea ein Junge oder ein Mädchen?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 12, § 1626, § 1627

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1995, 773
  • MDR 1995, 607
  • FamRZ 1995, 1225 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 17.01.1979 - IV ZB 39/78

    Ausländische Vornamen für Knaben

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Allgemeinverbindliche Vorschriften, die das Recht der Eltern beschränken, ihrem Kind Vornamen zu geben, gibt es zur Zeit nicht (BGHZ 73, 239 = NJV 1979, 2469 - FamRZ 1979, 466 - MDR 1979, 742 = StAZ 1979, 238 mit Anm. Helfenstein; Senat in 20 W 412/90 vom 3.9.1991 = OLGZ 1992, 45 = MDR 1991, 1065 = StAZ 1991, 314; OLG Zweibrücken FamRZ 1993, 1242 [OLG Zweibrücken 25.11.1992 - 3 W 212/92] = MDR 1993, 351 - StAZ 1993, 79; OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = NJW-RR 1994, 580 = StAZ 1994, 116).

    Die freie Wahl der Vornamen ist deshalb nur dadurch beschränkt, daß die Namensgebung die allgemeine Sitte und Ordnung nicht verletzen und dem Kindeswohl nicht widersprechen darf (BGHZ 29, 256 = NJW 1959, 1029 - StAZ 1959, 210; BGHZ 30, 132 [BGH 01.04.1959 - IV ZB 286/58] = NJV 1959, 1581 = FamRZ 1959, 1999 - StAZ 1959, 236; BGHZ 73, 239 = a.a.O.;… Soergel/Heinrich BGS 12. Aufl. § 12 Rn. 96).

    Dieser sog. Grundsatz der Geschlechtsoffenkundigkeit des Vornamens liegt dem positiven Recht zugrunde (…Massfeller/Böhmer/Coester Familienrecht § 1616 BGB Rn. 75), und zwar sowohl den Vorschriften des Personenstandsgesetzes (BVerfG StAZ 1983, 70; BGHZ 73, 239 - a.a.O.) als auch insbesondere dem Transsexuellengesetz (TSG) vom 10.9.1980 in dessen §§ 8 Abs. 2, 9 Abs. 3 (LG Tübingen StAZ 1982, 248;… Staudinger/Coester a.a.O. § 1616 Rn. 128;… Soergel/Heinrich a.a.O. § 12 Rn. 97).

    Diese Rechtsgrundsätze gelten, da insoweit sachliche Unterschiede nicht bestehen, sowohl für inländische als auch für im Ausland gebräuchliche Vornamen (BGHZ 73, 239/241 = a.a.O.: Aranya Marko; OLG Köln StAZ 1989, 285: Arne-Josefa; KG OLGZ 1991, 166 - MDR 1991, 54 - StAZ 1991, 45: Manal;… OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = a.a.O.: Josephin;… Staudinger/Coester a.a.O. § 1616 Rn. 148; Simader/Diepold Deutsches Namensrecht A III 2.3 b).

    Für Fälle dieser Art hat der Bundesgerichtshof in seinem Beschluß IV ZB 39/78 vom 17.1.1979 (BGHZ 73, 239 = a.a.O.) ausgesprochen, daß ausländische Vornamen dann im Geburtenbuch eintragungsfähig sind, wenn sie im Ursprungsland eindeutig einem Geschlecht zugeordnet sind; maßgeblich für die Zuordnung ist dabei nicht das deutsche Sprachempfinden, sondern die Gebräuchlichkeit im Ausland (ebenso OLG Köln StAZ 1989, 285/286;… Soergel/Heinrich a.a.O. § 12 Rn. 98; Helfenstein StAZ 1979, 239; Hohloch JuS 1980, 381/382; zweifelnd OLG Karlsruhe StAZ 1981, 26/27;… offen gelassen vom OLG Karlsruhe StAZ 1987, 224/225 und vom KG OLGZ 1991, 166/167 = a.a.O.).

    Denn darauf kommt es, wie der Bundesgerichtshof (BGHZ 73, 239 = a.a.O.) ausgeführt hat, nicht entscheidend an, sofern nur - wie hier - der ausländische Vorname im Herkunftsland eindeutig dem Geschlecht des zu benennenden Kindes zugeordnet wird.

    Selbst wenn man mit dem Oberlandesgericht Köln (StAZ 1989, 285) den Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 17.1.1979 (BGHZ 73, 239 = a.a.O.) dahin versteht, daß der Grundsatz der Authenzität dann hinter den der Erkennbarkeit zurückzutreten hat, wenn sich in Deutschland ein eindeutig anderer Gebrauch des Namens herausgebildet hat, so kann doch im Streitfall nicht unberücksichtigt bleiben, daß die Beteiligten zu 2) und 3) dem Beteiligten zu 4) den weiteren Vornamen "Nicola" erteilt haben.

  • OLG Hamm, 07.10.1993 - 15 W 57/93
    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Allgemeinverbindliche Vorschriften, die das Recht der Eltern beschränken, ihrem Kind Vornamen zu geben, gibt es zur Zeit nicht (BGHZ 73, 239 = NJV 1979, 2469 - FamRZ 1979, 466 - MDR 1979, 742 = StAZ 1979, 238 mit Anm. Helfenstein; Senat in 20 W 412/90 vom 3.9.1991 = OLGZ 1992, 45 = MDR 1991, 1065 = StAZ 1991, 314; OLG Zweibrücken FamRZ 1993, 1242 [OLG Zweibrücken 25.11.1992 - 3 W 212/92] = MDR 1993, 351 - StAZ 1993, 79; OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = NJW-RR 1994, 580 = StAZ 1994, 116).

    Diese Grenzen werden - von zwei Ausnahmen ("Maria" und "Fürchtegott") abgesehen (…vgl. Staudinger/Coester BGB 12. Aufl. § 1616 Rn. 134, 135;… Hepting/Gaaz a.a.O. § 21 PStG Rn. 102) - u.a. dann nicht eingehalten, wenn bei der Namensgebung der natürlichen Ordnung der Geschlechter nicht Rechnung getragen wird, wenn also einem Knaben Vornamen beigelegt werden, die im allgemeinen Bewußtsein als weibliche Vornamen angesehen werden, oder wenn einem Mädchen Vornamen gegeben werden, die als männliche gelten (…BGH jeweils a.a.O.; OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] - a.a.O.; BayObLG MDR 1994, 1014 = StAZ 1994, 315;… Soergel/Heinrich a.a.O. § 12 Rn. 97;… MünchKommBGB - Hinz 3. Aufl. Rn. 19, Staudinger/Coester a.a.O. Rn. 128, je zu § 1616).

    Diese Rechtsgrundsätze gelten, da insoweit sachliche Unterschiede nicht bestehen, sowohl für inländische als auch für im Ausland gebräuchliche Vornamen (…BGHZ 73, 239/241 = a.a.O.: Aranya Marko; OLG Köln StAZ 1989, 285: Arne-Josefa; KG OLGZ 1991, 166 - MDR 1991, 54 - StAZ 1991, 45: Manal; OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = a.a.O.: Josephin;… Staudinger/Coester a.a.O. § 1616 Rn. 148; Simader/Diepold Deutsches Namensrecht A III 2.3 b).

  • KG, 28.08.1990 - 1 W 3156/90

    Eintragungsfähigkeit eines ausländischen Vornamens; Elterliche Befugnis zur …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Diese Rechtsgrundsätze gelten, da insoweit sachliche Unterschiede nicht bestehen, sowohl für inländische als auch für im Ausland gebräuchliche Vornamen (…BGHZ 73, 239/241 = a.a.O.: Aranya Marko; OLG Köln StAZ 1989, 285: Arne-Josefa; KG OLGZ 1991, 166 - MDR 1991, 54 - StAZ 1991, 45: Manal;… OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = a.a.O.: Josephin;… Staudinger/Coester a.a.O. § 1616 Rn. 148; Simader/Diepold Deutsches Namensrecht A III 2.3 b).

    Für Fälle dieser Art hat der Bundesgerichtshof in seinem Beschluß IV ZB 39/78 vom 17.1.1979 (…BGHZ 73, 239 = a.a.O.) ausgesprochen, daß ausländische Vornamen dann im Geburtenbuch eintragungsfähig sind, wenn sie im Ursprungsland eindeutig einem Geschlecht zugeordnet sind; maßgeblich für die Zuordnung ist dabei nicht das deutsche Sprachempfinden, sondern die Gebräuchlichkeit im Ausland (ebenso OLG Köln StAZ 1989, 285/286;… Soergel/Heinrich a.a.O. § 12 Rn. 98; Helfenstein StAZ 1979, 239; Hohloch JuS 1980, 381/382; zweifelnd OLG Karlsruhe StAZ 1981, 26/27; offen gelassen vom OLG Karlsruhe StAZ 1987, 224/225 und vom KG OLGZ 1991, 166/167 = a.a.O.).

    Es erscheint jedenfalls in begrenztem Umfang hinnehmbar, auf das Erfordernis der Geschlechtsoffenkundigkeit des Vornamens zu verzichten, wenn sich die Vornamenserteilung nach deutschem Recht richtet und ausländische Vornamen gewählt werden, was grundsätzlich möglich ist (KG OLGZ 1991, 166/168 = a.a.O.).

  • BGH, 15.04.1959 - IV ZB 286/58

    Weibliche Vornamen für Knaben

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Die freie Wahl der Vornamen ist deshalb nur dadurch beschränkt, daß die Namensgebung die allgemeine Sitte und Ordnung nicht verletzen und dem Kindeswohl nicht widersprechen darf (BGHZ 29, 256 = NJW 1959, 1029 - StAZ 1959, 210; BGHZ 30, 132 [BGH 01.04.1959 - IV ZB 286/58] = NJV 1959, 1581 = FamRZ 1959, 1999 - StAZ 1959, 236;… BGHZ 73, 239 = a.a.O.;… Soergel/Heinrich BGS 12. Aufl. § 12 Rn. 96).
  • BGH, 04.02.1959 - IV ZR 151/58

    Ostfriesische Familiennamen als Vornamen

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Die freie Wahl der Vornamen ist deshalb nur dadurch beschränkt, daß die Namensgebung die allgemeine Sitte und Ordnung nicht verletzen und dem Kindeswohl nicht widersprechen darf (BGHZ 29, 256 = NJW 1959, 1029 - StAZ 1959, 210; BGHZ 30, 132 [BGH 01.04.1959 - IV ZB 286/58] = NJV 1959, 1581 = FamRZ 1959, 1999 - StAZ 1959, 236;… BGHZ 73, 239 = a.a.O.;… Soergel/Heinrich BGS 12. Aufl. § 12 Rn. 96).
  • BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77

    Buchgroßhändler Sammelrechnung II - § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Eine Vorlage ist nämlich nicht zulässig, wenn das Oberlandesgericht in Übereinstimmung mit dem Bundesgerichtshof - hier mit der Entscheidung BGHZ 73, 259 - a.a.O. -, aber abweichend von einer wenn auch später unter Verletzung der Vorlagepflicht ergangenen Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts entscheiden will (BGHZ 15, 151 = NJW 1955, 105; KG OLGZ 1968, 470/471;… Jansen a.a.O. Rn. 12, Keidel/Kuntze a.a.O. Rn, 17, je zu § 28).
  • OLG Karlsruhe, 24.04.1989 - 11 W 31/89

    Eike

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Ist der Vorname nicht eindeutig männlich oder weiblich, sondern geschlechtsneutral, so steht dies der Eintragung dann nicht entgegen, wenn dem Kind ein weiterer, das Geschlecht eindeutig kennzeichnender Vorname beigelegt wird (vgl. OLG Düsseldorf StAZ 1989, 280: Sunshine; OLG Karlsruhe NJW-RR 1989, 1030 [OLG Karlsruhe 24.04.1989 - 11 W 31/89] - StAZ 1989, 283: Eike; OLG Stuttgart StAZ 1993, 355: Micha).
  • BayObLG, 07.07.1994 - 1Z BR 35/94

    Vorname "Sonne" für ein Mädchen

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Diese Grenzen werden - von zwei Ausnahmen ("Maria" und "Fürchtegott") abgesehen (…vgl. Staudinger/Coester BGB 12. Aufl. § 1616 Rn. 134, 135;… Hepting/Gaaz a.a.O. § 21 PStG Rn. 102) - u.a. dann nicht eingehalten, wenn bei der Namensgebung der natürlichen Ordnung der Geschlechter nicht Rechnung getragen wird, wenn also einem Knaben Vornamen beigelegt werden, die im allgemeinen Bewußtsein als weibliche Vornamen angesehen werden, oder wenn einem Mädchen Vornamen gegeben werden, die als männliche gelten (…BGH jeweils a.a.O.;… OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] - a.a.O.; BayObLG MDR 1994, 1014 = StAZ 1994, 315;… Soergel/Heinrich a.a.O. § 12 Rn. 97;… MünchKommBGB - Hinz 3. Aufl. Rn. 19, Staudinger/Coester a.a.O. Rn. 128, je zu § 1616).
  • OLG Frankfurt, 03.09.1991 - 20 W 412/90

    Vornamen eines Kindes; Befugnis der sorgeberechtigten Eltern; Familienname; …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Allgemeinverbindliche Vorschriften, die das Recht der Eltern beschränken, ihrem Kind Vornamen zu geben, gibt es zur Zeit nicht (BGHZ 73, 239 = NJV 1979, 2469 - FamRZ 1979, 466 - MDR 1979, 742 = StAZ 1979, 238 mit Anm. Helfenstein; Senat in 20 W 412/90 vom 3.9.1991 = OLGZ 1992, 45 = MDR 1991, 1065 = StAZ 1991, 314; OLG Zweibrücken FamRZ 1993, 1242 [OLG Zweibrücken 25.11.1992 - 3 W 212/92] = MDR 1993, 351 - StAZ 1993, 79; OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = NJW-RR 1994, 580 = StAZ 1994, 116).
  • BGH, 28.10.1954 - IV ZB 56/54

    Vorlagepflicht nach § 28 FGG

    Auszug aus OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93
    Eine Vorlage ist nämlich nicht zulässig, wenn das Oberlandesgericht in Übereinstimmung mit dem Bundesgerichtshof - hier mit der Entscheidung BGHZ 73, 259 - a.a.O. -, aber abweichend von einer wenn auch später unter Verletzung der Vorlagepflicht ergangenen Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts entscheiden will (BGHZ 15, 151 = NJW 1955, 105; KG OLGZ 1968, 470/471;… Jansen a.a.O. Rn. 12, Keidel/Kuntze a.a.O. Rn, 17, je zu § 28).
  • OLG Zweibrücken, 25.11.1992 - 3 W 212/92

    Gebot der richtigen Kennzeichnung bei der Vornamenserteilung; …

  • OLG Karlsruhe, 10.03.1987 - 4 W 121/86
  • KG, 09.05.1968 - 1 W 472/68

    Eigentum; Hausrat; HausratsVO; Ersatz; Wertvoll; Haushaltsgegenstand

  • OLG Karlsruhe, 05.09.1980 - 11 W 18/80
  • OLG Hamm, 15.02.2001 - 15 W 253/00

    Männlicher Vorname - "Tjorven"

    Keiner Entscheidung bedarf es hier, ob bei Verwendung ausländischer Vornamen, wenn diese im Gegensatz zu ihrem Sprachgebrauch im Ausland nach inländischem Sprachempfinden das Geschlecht des Namensträgers nicht ohne weiteres erkennen lassen, etwa verbleibende Unklarheiten über das Geschlecht des Namensträgers hinzunehmen sind, wenn der sprachliche Klang des ausländischen Vornamens dem Familiennamen angepasst ist (vgl. OLG Frankfurt, NJW-RR 1995, 773, 774).
  • OLG Düsseldorf, 24.06.2009 - 3 Wx 33/09

    Grenzen der Namenswahl; Zulässigkeit des türkischen Vornamens "Erva" für einen …

    Diese Rechtsgrundsätze gelten, da insoweit keine sachlichen Unterschiede bestehen, sowohl für inländische als auch im Ausland gebräuchliche Vornamen (OLG Frankfurt, NJW-RR 1995, 773).
  • AG Arnsberg, 31.10.2007 - 23 III 38/07
    Diese Rechtsgrundsätze gelten, da insoweit keine sachlichen Unterschiede bestehen, sowohl für inländische als auch im Ausland gebräuchliche Vornamen (OLG Frankfurt, NJW-RR 1995, 773).
  • OLG Frankfurt, 29.10.1996 - 20 W 277/94

    Eintragungsfähigkeit des Vornamens "Mike" für ein Mädchen

    Der Vorname soll also das Geschlecht des Kindes erkennen lassen (BGHZ 29, 256 = NJW 1959, 1029 = StAZ 1959, 210; BGHZ 30, 132 NJW 1959, 1581 = FamRZ 1959, 1999 = StAZ 1959, 236; BGHZ 73, 239 = NJW 1979, 2469 = FamRZ 1979, 466 = MDR 1979, 742 = StAZ 1979, 238; Senat in 20 W 411/93 vom 27.1.1995 = NJW-RR 1995, 773 = MDR 1995, 607 = FamRZ 1995, 1225 Ls = StAZ 1995, 173 = OLG-Report 1995, 69; OLG Hamm StAZ 1995, 236 = MDR 1995, 498; OLG Düsseldorf NJW-RR 1996, 135 = StAZ 1996, 43).
  • LG Mainz, 10.04.2003 - 8 T 237/02

    Namenseintragung im Geburtenbuch: Eintragungsfähigkeit der Vornamen "Luka Marin" …

    Diese Grundsätze gelten sowohl für inländische als auch für im Ausland gebräuchliche Vornamen (OLG Frankfurt NJW-RR 1995, 773 ff).
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Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 22.03.1995 - 2 W 14/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,2938
OLG Schleswig, 22.03.1995 - 2 W 14/95 (https://dejure.org/1995,2938)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 22.03.1995 - 2 W 14/95 (https://dejure.org/1995,2938)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 22. März 1995 - 2 W 14/95 (https://dejure.org/1995,2938)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Bt-Recht(Abodienst, Leitsatz frei) (Leitsatz)

    Rechtshilfeersuchen, Rechtsmißbrauch

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    FGG § 68 Abs. 1 S. 4; GVG § 158 Abs. 1

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Rechtshilfeersuchen; Ablehnung; Gericht ; Verbotene Handlung; Unrichtige Rechtsauffassung; Unmittelbarer Eindruck von dem Betroffenen ; Unzulässige Regelpraxis

Papierfundstellen

  • MDR 1995, 607
  • FGPrax 1995, 114
  • FamRZ 1995, 1596
  • Rpfleger 1995, 413
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Koblenz, 05.05.2008 - 4 SmA 14/08

    Rechtshilfe: Bindungswirkung bei einem willkürlichen oder rechtsmissbräuchlichen …

    Wie bei der Frage zur Bindungswirkung des § 281 ZPO muss auch für ein Rechtshilfeersuchen gelten, dass keine Bindungswirkung nach § 158 Abs. 1 GVG herbeigeführt wird, wenn das Rechtshilfeersuchen willkürlich oder offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist (OLG Köln FamRZ 2004, 818; OLG Stuttgart BWNotZ 2007, 39; OLG Schleswig FamRZ 1995, 1596 = MDR 1995, 607; OLG Jena MDR 2000, 1095 = OLGR 2000, 256; OLG Frankfurt FamRZ 1984, 1030; Senat v. 15.03.2007 - 4 SmA 16/07 = OLGR 2007, 592 = BauR 2007, 934; MünchKomm-ZPO/GVG, Zimmermann, § 158 GVG Rn. 9; B/L/A/H, ZPO.
  • OLG Koblenz, 15.03.2007 - 4 SmA 16/07

    Rechtshilfeersuchen: Hervorrufen der Bindungswirkung und Ausführbarkeit; Ersuchen …

    Wie bei der Frage zur Bindungswirkung des § 281 ZPO muss auch für ein Rechtshilfeersuchen gelten, dass keine Bindungswirkung nach § 158 Abs. 1 GVG herbeigeführt wird, wenn das Rechtshilfeersuchen willkürlich oder offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist (OLG Köln FamRZ 2004, 818; OLG Schleswig FamRZ 1995, 1596 = MDR 1995, 607).
  • OLG Frankfurt, 10.09.2003 - 20 W 312/03

    Vormundschaftsgerichtliches Verfahren auf Genehmigung freiheitsentziehender …

    Es kann dahinstehen, ob ein Rechtshilfeersuchen zusätzlich dann abgelehnt werden kann, wenn es offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist (vgl. hierzu Schleswig Holsteinisches OLG, Beschlüsse 2 W 14/95 und 2 W 29/95 in DAVorm 309 ­ 312 = Rpfleger 1995, 413 und BtPrax 1995, 145).
  • OLG Köln, 02.05.2003 - 16 Wx 107/03

    Anhörung des Betreuten durch einen ersuchten Richter

    Dahingestellt bleiben kann es, ob etwas anderes dann gilt, wenn ein Rechtshilfeersuchen auf Anhörung eines Betroffenen offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist (so OLG Schleswig, FamRZ 1995, 1596, ablehnend Keidel/Kayser a. a.O.), da sich hierzu Feststellungen nicht treffen lassen.
  • OLG Zweibrücken, 07.04.2000 - 2 AR 15/00

    Ablehnung eines Rechtshilfeersuchens durch den Rechtspfleger

    Da ein Fall des offensichtlichen Rechtsmissbrauchs (vgl. etwa OLG Schleswig MDR 1995, 607) ersichtlich nicht vorliegt, ist das Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein anzuweisen, dem Rechtshilfeersuchen des Amtsgerichts Speyer zu entsprechen.
  • OLG Saarbrücken, 23.08.2004 - 5 W 191/04

    Ersuchen um Rechtshilfe zur Erlangung einer Erbausschlagungserklärung an das …

    Eine Ausnahme sieht das Gesetz nur für den Fall vor, dass die vorzunehmende Handlung in dem betreffenden Verfahren nach dem Recht des ersuchten Gerichts generell verboten ist (§ 158 Abs. 2 Satz 1 GVG, BayObLG, FamRZ 2000, 1444 m.w.N.) oder wenn das Rechtshilfeersuchen offensichtlich willkürlich oder - beispielsweise, weil das ersuchende Gericht die Voraussetzungen der Rechtshilfe krass missdeutet oder sie in gravierender Weise ermessensfehlerhaft in Anspruch genommen hat - offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist (OLG Frankfurt, FamRZ 1984, 1030; Schleswig-Holsteinisches OLG, MDR 1995, 607;… offen gelassen: BayObLG a.a.O.; OLG Hamm, Beschluss v. 29.3.1994 - 3 Ws 161/94).
  • OLG Stuttgart, 16.06.2004 - 8 W 236/04

    Zulässigkeit eines Rechtshilfeersuchens des Vormundschaftsgerichts: Anhörung des …

    Nach allem liegt hier ein dem Fall des OLG Schleswig (MDR 1995, 607 = FamRZ 1995, 1596 = FGPrax 1995, 114 = RPfl 1995, 413) vergleichbarer Fall vor, den der Senat in seinem Beschluss vom 25.10.2001 (…aaO) ausdrücklich vorbehalten hatte.
  • BayObLG, 06.12.1999 - 3Z AR 34/99

    Anhörung des Betroffenen zur Bestellung eines Betreuers

    Dahingestellt bleiben kann, ob ein Rechtshilfeersuchen ferner abgelehnt werden darf, wenn es offensichtlich willkürlich oder offensichtlich rechtsmißbräuchlich ist (vgl. BayObLG B.v. 8.4.1993 - 3Z AR 8/93; OLG Frankfurt a.Main FamRZ 1984, 1030 ; SchlHOLG FamRZ 1995, 1596 ;… Baumbach/Lauterbach/Albers/ Hartmann ZPO 58.Aufl. § 158 GVG Rn. 3), d.h. wenn die Voraussetzungen für das Ersuchen in krasser Weise mißdeutet wurden (vgl. BVerfGE 87, 273/278 f.) oder mit dem Ersuchen Zwecke verfolgt werden, die zu schützen unter keinem denkbaren Gesichtspunkt gerechtfertigt ist (vgl. BGH NJW 1987, 1946/1947).
  • OLG Schleswig, 22.03.1995 - 2 W 29/95
    Anmerkung: Inhaltsgleicher Beschluß ebenfalls vom 22.3.1995 u.a. in Rpfleger 1995, 413.
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