Weitere Entscheidung unten: BGH, 30.04.1957

Rechtsprechung
   BGH, 13.05.1957 - II ZR 56/56   

Volltextveröffentlichungen (2)

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    Rechtsmittel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1957, 988



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 18.05.2005 - VIII ZR 368/03  

    Zur Darlegungs- und Beweislast im Schadenersatzprozeß des Mieters wegen

    Dies gilt etwa für den Nachweis der Arglist gemäß § 123 BGB (BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, NJW 1957, 988; Baumgärtel/Laumen, aaO, § 123 Rdnr. 1, 3 m.w.Nachw.), der subjektiven Voraussetzungen des § 138 BGB (BGHZ 95, 81, 85; Baumgärtel/Laumen, aaO, § 138 Rdnr. 1 m.w.Nachw.), der Kenntnis des Geschäftsgegners vom Fehlen der Vertretungsmacht nach § 179 Abs. 3 BGB (Staudinger/Schilken, BGB (2004), § 179 Rdnr. 27 m.w.Nachw.) und der Gläubigerbenachteiligungsabsicht nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG a.F. (BGH, Urteil vom 3. März 1988 - IX ZR 11/87, NJW-RR 1988, 827 = WM 1988, 799, unter III 3 a).
  • BGH, 14.07.2004 - IV ZR 161/03  

    Darlegungs- und Beweislast für arglistiges Verhalten des Versicherungsnehmers

    Er setzt neben der Kenntnis der Gefahrerheblichkeit des betreffenden Umstandes die billigende Erkenntnis voraus, die Beklagte könne durch sein Vorgehen über seinen Gesundheitszustand getäuscht und dadurch in der Entscheidung über den Abschluß des Versicherungsvertrages beeinflußt werden (vgl. schon BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 - VersR 1957, 331; Senatsurteil vom 11. November 1986 - IVa ZR 186/85 - VersR 1987, 91 unter II; vgl. auch OLG Saarbrücken VersR 1996, 48).
  • BAG, 21.02.1991 - 2 AZR 449/90  

    Anfechtung des Arbeitsvertrages - arglistige Täuschung

    Dafür wäre jedenfalls der Beklagte als der Anfechtende darlegungs- und beweisbelastet (vgl. BGH Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 - NJW 1957, 988; BGH Urteile vom 17. Oktober 1960 - VII ZR 196/59 - und 22. Oktober 1976 - V ZR 247/75 - LM Nr. 23 und 47 zu § 123 BGB).
  • BGH, 14.01.1993 - IX ZR 206/91  

    Anwaltshaftung bei zweitem Versäumnisurteil - Darlegungslast bei

    Dies genügt für die Annahme einer arglistigen Täuschung (vgl. BGH, Urt. v. 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, LM BGB § 123 Nr. 14; BGHZ 49, 155, 156; BGB-RGRK/Krüger-Nieland, 12. Aufl. § 123 Rdn. 8 f, 10 f; Palandt/Heinrichs aaO. § 123 Rdn. 3, 11).
  • BGH, 02.10.1985 - IVa ZR 18/84  

    Leistungsfreiheit des Feuerversicherers wegen arglistiger Täuschung durch den

    Nicht jede bewußt falsche Antwort offenbart sogleich eine Arglist des Versicherungsnehmers (Senatsurteil vom 8. Februar 1984 - IVa ZR 203/81, VersR 1984, 453, 454; BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, VersR 1957, 351).
  • BGH, 08.02.1984 - IVa ZR 203/81  

    Anspruch auf Entschädigung für zerstörte oder beschädigte Sachen aus der

    Einen weitergehenden Nachweis brauchte der Tatrichter bei dem gegebenen Streitstand nicht zu verlangen (BGH Urteil vom 13.5.1957 - II ZR 56/56 NJW 1957, 988; Urteil vom 19.2.1981 - IVa ZR 43/80 - VersR 1981, 466).

    Zwar besteht kein allgemeiner Erfahrungssatz, daß ein Versicherungsnehmer, der Fragen bewußt unrichtig beantwortet, regelmäßig arglistig die Willensbildung des Versicherers beeinflussen will (BGH, Urteil vom 13.5.1957 - II ZR 56/56 = NJW 1, 957, 988).

  • BGH, 23.04.2013 - XI ZR 405/11  

    Bankenhaftung beim finanzierten Immobilienerwerb zur Steuerersparnis:

    Der Getäuschte ist für sämtliche Voraussetzungen einer arglistigen Täuschung und damit für einen durch die Täuschung erregten Irrtum darlegungs- und beweisbelastet (BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, NJW 1957, 988 und Beschluss vom 8. Dezember 2011 - IV ZR 5/10, juris Rn. 12).
  • KG, 28.05.2009 - 8 U 223/08  

    Geschäftsraummiete: Aufklärungspflicht des potentiellen Mieters eines Ladenlokals

    Der von ihr zu erbringende Beweis kann durch Indizien geführt werden, die den Schluss auf den Täuschungsvorsatz zulassen (vgl. BGH NJW 1957, 988, 989; Baumgärtel/Laumen/Prütting a.a.O., § 123 Rn. 13; Singer/von Finckenstein in Staudinger a.a.O., § 123 Rn. 81).
  • BGH, 29.06.1977 - VIII ZR 43/76  

    Mitteilungspflicht von Unfallschäden; Haftung des als Abschlußvertreter

    Denn zum arglistigen Handeln genügt bedinger Vorsatz, mithin auch das Bewußtsein, daß das Verschweigen von Umständen für die Entschließung des anderen Teils ursächlich sein könne (BGH Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 = NJW 1957, 988 = MDR 1958, 207).
  • OLG Köln, 22.05.2007 - 9 U 30/06  

    Informationspflicht bei befristeter Baugenehmigung

    Der Tatrichter kann dennoch im einzelnen Fall auf Grund seiner Lebenserfahrung aus bestimmten Indizien wie Art, Schwere, Zweckrichtung und Bedeutung der Falschangabe die volle Überzeugung gewinnen, dass derjenige, der eine Täuschung vorgenommen hat, tatsächlich auch die Vorstellung hatte, er wirke in unlauterer Weise auf den Willen des Vertragspartners ein (vgl. BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 - NJW 1957, 988) Eine solche Überzeugung drängt sich im vorliegenden Fall geradezu auf.
  • BGH, 10.11.1982 - V ZR 203/81  

    Anfechtung eines Kaufvertrages über ein Grundstück wegen arglistiger Täuschung -

  • OLG Hamm, 21.01.2013 - 22 U 120/12  

    Anfechtung eines Kaufvertrages über ein Hausgrundstück wegen arglistiger

  • OLG Frankfurt, 02.05.2001 - 7 U 58/00  
  • AG Düsseldorf, 30.12.2009 - 51 C 1207/10  

    Zahlungsanspruch aus einem sog. Internet-System-Vertrag ist wegen erklärter

  • AG Düsseldorf, 10.09.2008 - 32 C 6293/08  

    Arglistige Täuschung eines Webseitensystemvertrages bei nicht eingehaltener

  • OLG Köln, 26.01.1996 - 19 U 118/95  

    Beweislast bei arglistiger Täuschung durch Unterlassen

  • OLG Frankfurt, 07.06.2000 - 7 U 249/98  

    Berufsunfähigkeitsversicherung: Immer bei der Wahrheit bleiben

  • OLG Düsseldorf, 18.03.2002 - 9 U 199/00  

    Schadensersatz wegen arglistiger Täuschung über den Zustand eines Objekts auf

  • BGH, 18.06.1971 - V ZR 34/69  

    Nichtigkeit eines Grundstückskaufvertrags - Vorliegen einer arglistigen Täuschung

  • BGH, 25.10.1961 - VIII ZR 104/60  

    Rechtsmittel

  • BGH, 18.06.1975 - I ZR 61/74  
  • BGH, 18.05.1973 - V ZR 46/72  

    Kaufvertrag über ein Hotel - Anfechtung wegen arglistiger Täuschung durch

  • BGH, 21.09.1964 - II ZR 51/62  

    Beteiligung an dem Erwerb und Betrieb von Musicboxen - Arglistige Täuschung beim

  • BGH, 10.05.1960 - VIII ZR 170/59  

    Rechtsmittel

  • BGH, 09.07.1957 - VI ZR 202/56  
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Rechtsprechung
   BGH, 30.04.1957 - VIII ZR 201/56   

Volltextveröffentlichungen (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 24, 165
  • NJW 1957, 988



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 19.12.1969 - V ZR 114/66  

    Auseinandersetzung zwischen geschiedenen Eheleuten - Anspruch auf hälftige

    Sie hat auch nicht dargetan, wieso die vorgenommene Ergänzung dem mutmaßlichen Parteiwillen und dem Vertragszweck zuwiderlaufen sollte; mit ihrer Rüge, die generelle Beteiligung des Klägers am Grundstückswert ohne vorgängigen Wiederaufbau höhle das Eigentumsrecht der Beklagten in einem Maße aus, das weit über den vertraglich genau umrissenen "Ausnahmefall" hinausgreife, und überschreite die der Auslegung durch § 157 BGB gezogene Grenze (unter Bezugnahme auf BGHZ 24, 165, 169) [BGH 30.04.1957 - VIII ZR 201/56], begibt sich die Revision auf das ihr verschlossene Gebiet der Tatsachenwürdigung.
  • BGH, 30.04.1974 - VI ZR 153/72  

    Anwendbarkeit des § 75f Handelsgesetzbuch (HGB) - Schutz eines Arbeitgebers

    Wie der Senat in dem soeben erwähnten Urteil vom heutigen Tag (VI ZR 132/72) dargelegt hat, steht zwar § 75 f HGB sowohl nach Entstehungsgrund als auch der Sache nach in Zusammenhang mit der in den §§ 74-75 e HGB getroffenen Regelung, die unmittelbar nur für die Handlungsgehilfen gilt (BGHZ 24, 165, 167).
  • BGH, 09.11.1973 - I ZR 83/72  

    Unbilligkeit oder Billigkeit einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen

    Nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 53, 154; RG WarnRspr 1928 Nr. 7 und 1929 Nr. 75), die der Bundesgerichtshof fortgeführt hat (BGH WuW/E 1957, 653; Urteil v. 30.4.57 - VIII ZR 201/56 S. 9, insoweit nicht in BGHZ 24, 165 abgedruckt, BGH WM 57, 320; BGH GRUR 60, 261, 262 - Hörgeräte), darf die vertraglich übernommene Beschränkung nach den Umständen des Einzelfalles unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen nicht als unbillig und unangemessen erscheinen.
  • BGH, 24.02.1967 - V ZR 112/66  

    Auslegung einer Verfügung als Testament - Einräumung eines lebenslangen

    Dabei wird das Kammergericht unter Berücksichtigung des Grundsatzes, daß völlig unzweideutige Erklärungen nicht auslegungsfähig sind (Erman BGB 3. Aufl. § 133 Anm. 5 mit nachweisen), zu prüfen haben, ob hier besondere Umstände für eine dem Wortlaut der Erklärung ("bis zu ihrem Tode") abweichende Auslegung vorliegen (vgl. BGHZ 24, 165, 169) [BGH 30.04.1957 - VIII ZR 201/56].
  • BGH, 30.04.1974 - VI ZR 29/73  

    Zulässigkeit eines vereinbarten Wettbewerbsverbots - Sperrklauseln zugunsten des

    Wie der Senat in seinem soeben erwähnten Urteil vom heutigen Tag (VI ZR 132/72) dargelegt hat, steht zwar § 75 f HGB sowohl nach Entstehungsgrund als auch der Sache nach in Zusammenhang mit der in den §§ 74 bis 75 e HGB getroffenen Regelung, die unmittelbar nur für die Handlungsgehilfen gilt (BGHZ 24, 165, 167).
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