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Weitere Entscheidungen unten: LG Hamburg, 20.02.2004 | OLG Frankfurt, 23.09.2003

Rechtsprechung
   BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,1973
BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03 (https://dejure.org/2004,1973)
BFH, Entscheidung vom 15.07.2004 - IX B 116/03 (https://dejure.org/2004,1973)
BFH, Entscheidung vom 15. Juli 2004 - IX B 116/03 (https://dejure.org/2004,1973)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    EStG § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1, § 52 Abs. 39 Satz 1; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1

  • Judicialis

    EStG § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1; ; EStG § 52 Abs. 39 Satz 1; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1, § 52 Abs. 39 Satz 1; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de

    Rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zur rückwirkenden Verlängerung der Spekulationsfrist

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Klärungsbedürftigkeit der Rechtsfrage bezüglich der Vereinbarkeit des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 S. 1 Einkommenssteuergesetz (EStG) mit dem Grundgesetz

In Nachschlagewerken

  • smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
    Übertragung von Privat- oder Betriebsvermögen
    Übertragungen (der Handlungstatbestand) von Privat- und Betriebsvermögen
    Übertragungen des Privatvermögens
    Die Hauptausnahme: Private Veräußerungsgeschäfte (§ 23 EStG)
    Steuerentstrickung bei Immobilien (Privatvermögen)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 206, 358
  • NJW 2005, 1008 (Ls.)
  • NZM 2005, 154 (Ls.)
  • BB 2004, 1895 (Ls.)
  • DB 2004, 1869 (Ls.)
  • BStBl II 2004, 1000
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (16)

  • BFH, 16.12.2003 - IX R 46/02

    Rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Die Rechtsfrage, ob § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 52 Abs. 39 Satz 1 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl I 1999, 402) mit dem Grundgesetz insoweit vereinbar ist, als danach auch private Grundstücksveräußerungsgeschäfte nach dem 31. Dezember 1998, bei denen zu diesem Stichtag die zuvor geltende Spekulationsfrist von zwei Jahren (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG a.F.) noch nicht abgelaufen war, übergangslos der Einkommensbesteuerung unterworfen werden, hat keine grundsätzliche Bedeutung mehr, weil sie durch die BFH-Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284) und IX B 203/02 (…BFH/NV 2004, 650) geklärt ist.

    Der Berichterstatter hat mit Schreiben vom 15. März 2004 die Beteiligten auf die im Laufe des Beschwerdeverfahrens ergangenen BFH-Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284; Az. des BVerfG: 2 BvL 2/04) und IX B 203/02 (…BFH/NV 2004, 650) und deren mögliche Auswirkung auf die zwischen den Beteiligten streitige Frage der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache hingewiesen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

    Sie ist durch die BFH-Beschlüsse in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 (unter B. III. 4. c bb (2) der Gründe) und in BFH/NV 2004, 650 (unter II. 3. der Gründe), auf die zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird, geklärt.

    Soweit die Kläger dartun, die Rechtsfrage sei auch nach Ergehen der vorbezeichneten BFH-Beschlüsse umstritten, verweisen sie lediglich auf den im BFH-Beschluss in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 (unter B. II. 2. c) zitierten Beschluss des Niedersächsischen FG vom 26. September 2002 1 V 165/02 (nicht veröffentlicht), den der Senat aufgehoben hat (…BFH-Beschluss in BFH/NV 2004, 650), und auf eine nicht näher bezeichnete Kritik in der Literatur, die der Senat bereits berücksichtigt hat (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 unter B. II. 3. zum Streitstand).

    Die vorlegenden Gerichte haben ihre Vorlagefragen (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284; Beschluss des FG Köln in EFG 2002, 1236) ausdrücklich auf die von ihnen vorgelegten Fallkonstellationen beschränkt.

  • BFH, 16.12.2003 - IX B 203/02

    AdV - Zugangsvoraussetzung

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Die Rechtsfrage, ob § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 52 Abs. 39 Satz 1 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl I 1999, 402) mit dem Grundgesetz insoweit vereinbar ist, als danach auch private Grundstücksveräußerungsgeschäfte nach dem 31. Dezember 1998, bei denen zu diesem Stichtag die zuvor geltende Spekulationsfrist von zwei Jahren (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG a.F.) noch nicht abgelaufen war, übergangslos der Einkommensbesteuerung unterworfen werden, hat keine grundsätzliche Bedeutung mehr, weil sie durch die BFH-Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284) und IX B 203/02 (BFH/NV 2004, 650) geklärt ist.

    Der Berichterstatter hat mit Schreiben vom 15. März 2004 die Beteiligten auf die im Laufe des Beschwerdeverfahrens ergangenen BFH-Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284; Az. des BVerfG: 2 BvL 2/04) und IX B 203/02 (BFH/NV 2004, 650) und deren mögliche Auswirkung auf die zwischen den Beteiligten streitige Frage der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache hingewiesen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

    Sie ist durch die BFH-Beschlüsse in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 (unter B. III. 4. c bb (2) der Gründe) und in BFH/NV 2004, 650 (unter II. 3. der Gründe), auf die zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen wird, geklärt.

    Soweit die Kläger dartun, die Rechtsfrage sei auch nach Ergehen der vorbezeichneten BFH-Beschlüsse umstritten, verweisen sie lediglich auf den im BFH-Beschluss in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 (unter B. II. 2. c) zitierten Beschluss des Niedersächsischen FG vom 26. September 2002 1 V 165/02 (nicht veröffentlicht), den der Senat aufgehoben hat (BFH-Beschluss in BFH/NV 2004, 650), und auf eine nicht näher bezeichnete Kritik in der Literatur, die der Senat bereits berücksichtigt hat (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284 unter B. II. 3. zum Streitstand).

  • BVerfG, 07.07.2010 - 2 BvL 14/02

    Spekulationsfrist

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Die Grundsätze der Beschlüsse des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 5. März 2001 IX B 90/00 (BFHE 195, 205, BStBl II 2001, 405) und des FG Köln vom 25. Juli 2002 13 K 460/01 (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2002, 1236; Az. des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG--: 2 BvL 14/02) seien im Streitfall nicht heranzuziehen; denn der Kläger habe --anders als in den dortigen Fällen-- zu keiner Zeit eine Rechtsfolgenlage im Sinne einer Steuerentstrickung vorgefunden.

    Die Frage, ob die rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist von zwei auf zehn Jahre verfassungswidrig ist, ist zwar Gegenstand zweier Verfahren beim BVerfG (Az.: 2 BvL 14/02 und 2 BvL 2/04).

    Der von den Klägern vorgetragene Umstand, das BVerfG könne die in den Verfahren 2 BvL 14/02 und 2 BvL 2/04 gestellten Vorlagefragen später erweitern oder ausdehnen (zu den Voraussetzungen hierfür vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 15. Oktober 1997 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345, m.w.N.) hat schon deshalb keinen Einfluss auf diese Beurteilung, da eine Erweiterung nicht erfolgt ist.

  • BVerfG - 2 BvL 2/04
    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Der Berichterstatter hat mit Schreiben vom 15. März 2004 die Beteiligten auf die im Laufe des Beschwerdeverfahrens ergangenen BFH-Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284; Az. des BVerfG: 2 BvL 2/04) und IX B 203/02 (…BFH/NV 2004, 650) und deren mögliche Auswirkung auf die zwischen den Beteiligten streitige Frage der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache hingewiesen und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

    Die Frage, ob die rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist von zwei auf zehn Jahre verfassungswidrig ist, ist zwar Gegenstand zweier Verfahren beim BVerfG (Az.: 2 BvL 14/02 und 2 BvL 2/04).

    Der von den Klägern vorgetragene Umstand, das BVerfG könne die in den Verfahren 2 BvL 14/02 und 2 BvL 2/04 gestellten Vorlagefragen später erweitern oder ausdehnen (zu den Voraussetzungen hierfür vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 15. Oktober 1997 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345, m.w.N.) hat schon deshalb keinen Einfluss auf diese Beurteilung, da eine Erweiterung nicht erfolgt ist.

  • BFH, 05.03.2001 - IX B 90/00

    Verlängerte Spekulationsfrist verfassungsgemäß?

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Die Grundsätze der Beschlüsse des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 5. März 2001 IX B 90/00 (BFHE 195, 205, BStBl II 2001, 405) und des FG Köln vom 25. Juli 2002 13 K 460/01 (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2002, 1236; Az. des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG--: 2 BvL 14/02) seien im Streitfall nicht heranzuziehen; denn der Kläger habe --anders als in den dortigen Fällen-- zu keiner Zeit eine Rechtsfolgenlage im Sinne einer Steuerentstrickung vorgefunden.

    Mit ihrer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision haben die Kläger zunächst unter Hinweis auf den BFH-Beschluss in BFHE 195, 205, BStBl II 2001, 405 und die divergierenden Entscheidungen der Finanzgerichte die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache geltend gemacht.

  • FG Köln, 25.07.2002 - 13 K 460/01

    Verfassungswidrige Rückwirkung der Verlängerung der Spekulationsfristen

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Die Grundsätze der Beschlüsse des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 5. März 2001 IX B 90/00 (BFHE 195, 205, BStBl II 2001, 405) und des FG Köln vom 25. Juli 2002 13 K 460/01 (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2002, 1236; Az. des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG--: 2 BvL 14/02) seien im Streitfall nicht heranzuziehen; denn der Kläger habe --anders als in den dortigen Fällen-- zu keiner Zeit eine Rechtsfolgenlage im Sinne einer Steuerentstrickung vorgefunden.

    Die vorlegenden Gerichte haben ihre Vorlagefragen (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284; Beschluss des FG Köln in EFG 2002, 1236) ausdrücklich auf die von ihnen vorgelegten Fallkonstellationen beschränkt.

  • BVerfG, 15.10.1997 - 2 BvN 1/95

    Landesverfassungsgerichte

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Der von den Klägern vorgetragene Umstand, das BVerfG könne die in den Verfahren 2 BvL 14/02 und 2 BvL 2/04 gestellten Vorlagefragen später erweitern oder ausdehnen (zu den Voraussetzungen hierfür vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 15. Oktober 1997 2 BvN 1/95, BVerfGE 96, 345, m.w.N.) hat schon deshalb keinen Einfluss auf diese Beurteilung, da eine Erweiterung nicht erfolgt ist.
  • BVerfG, 14.05.1986 - 2 BvL 2/83

    Einkommensteuerrecht

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Deshalb ist davon auszugehen, dass auch die Entscheidungen des BVerfG über die Vorlagefragen keinen rechtlichen Einfluss auf den vorliegenden Rechtsstreit haben; denn das BVerfG hat bei Verstößen gegen das Rückwirkungsverbot den Rechtsfolgenausspruch auf die als verfassungswidrig beurteilten Fälle begrenzt (vgl. z.B. BVerfG-Beschlüsse vom 14. Mai 1986 2 BvL 2/83, BVerfGE 72, 200, 201, 257 ff., 264 f.; vom 14. November 1961 2 BvL 15/59, BVerfGE 13, 206, 214).
  • BFH, 07.02.1992 - III B 24/91

    Aussetzung des Klageverfahrens bei laufenden Parallelverfahren

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Davon kann auch dann auszugehen sein, wenn beim BVerfG bereits ein nicht als aussichtslos erscheinendes Musterverfahren gegen eine im Streitfall anzuwendende Norm anhängig ist (ständige Rechtsprechung, BFH-Beschluss vom 7. Februar 1992 III B 24, 25/91, BFHE 166, 418, BStBl II 1992, 408).
  • BFH, 18.07.1990 - I R 12/90

    Mündliche Verhandlung - Absichtserklärung des Klägers - Bestimmung des …

    Auszug aus BFH, 15.07.2004 - IX B 116/03
    Die Entscheidung in dem anderen Rechtsstreit muss nicht bindend für das auszusetzende Verfahren sein; es genügt, wenn die in dem anderen Verfahren zu erwartende Entscheidung einen rechtlich erheblichen Einfluss auf die Entscheidung in dem auszusetzenden Verfahren hat, z.B. weil dasselbe Rechtsverhältnis betroffen ist und die Entscheidung in dem auszusetzenden Verfahren kraft Gesetzes oder rechtslogisch vom Bestehen oder Nichtbestehen des in dem anderen Verfahren anhängigen Rechtsverhältnisses abhängt (BFH-Urteil vom 18. Juli 1990 I R 12/90, BFHE 161, 409, BStBl II 1990, 986;… BFH-Beschluss vom 21. November 1996 IX B 86/96, BFH/NV 1997, 365).
  • BVerfG, 14.11.1961 - 2 BvL 15/59

    Rückwirkende Änderung von Steuergesetzen und Vertrauensschutz

  • BFH, 04.09.2000 - III B 41/00

    Beschwerdeeinlegung durch Computerfax; Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung …

  • BFH, 30.04.1987 - V B 86/86

    BFH - Beschwerdegericht - Prüfungsumfang - Nichtzulassungsbeschwerde - …

  • BFH, 30.03.2004 - XI B 209/03

    Beschränkte Abzugsfähigkeit von Vorsorgeaufwendungen: Verfassungsmäßigkeit

  • BFH, 20.02.2003 - IX B 58/02

    Verletzung des rechtlichen Gehörs; Überraschungsentscheidung

  • BFH, 21.11.1996 - IX B 86/96

    Möglichkeit der Aussetzung eines Verfahrens

  • BFH, 16.12.2003 - IX R 46/02

    Rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist

    Andere Finanzgerichte gehen dagegen insoweit von einer verfassungsrechtlich zulässigen Rückwirkung aus, da in derartigen Fällen eine gesicherte Rechtsposition des Steuerpflichtigen im Sinne einer "Steuerentstrickung" des Grundstücks zum Zeitpunkt der Gesetzesänderung noch nicht eingetreten sei; dann stehe es dem Gesetzgeber grundsätzlich frei, die Frist zu verlängern (Urteile des FG Münster vom 26. Juni 2002 10 K 5353/01, EFG 2002, 1177 f.; FG Baden-Württemberg vom 21. Juni 2001 9 K 474/00, EFG 2001, 1386 f.; FG Köln vom 27. Juni 2003 14 K 6718/02, n.v., Aktenzeichen des BFH: IX B 116/03).
  • FG Düsseldorf, 24.08.2018 - 14 K 564/16

    Rückzahlung von Nennkapital als nicht steuerbare Einnahmen

    Da die Sache keine klärungsbedürftigen Rechtsfragen enthält, sind weder die Voraussetzungen für eine grundsätzliche Bedeutung(§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) erfüllt, noch sonstige Gründe ersichtlich, die eine Entscheidung des BFH aus Gründen der Rechtsklarheit, Rechtseinheit oder Rechtsfortbildung(§ 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) als notwendig erscheinen lassen (vgl. BFH-Beschluss vom 15.07.2004 IX B 116/03, BStBl II 2004, 1000).
  • FG Baden-Württemberg, 12.02.2009 - 3 K 1217/07

    Rückwirkende Verlängerung der Veräußerungsfrist für Grundstücke ist …

    Der BFH (vgl. BFH-Beschluss vom 15.07.2004 IX X 116/03, BStBl II 2004, 1000) messe dieser Rechtsfrage auch keine grundsätzliche Bedeutung mehr bei.

    Deshalb ist davon auszugehen, dass auch die Entscheidungen des BVerfG über die Vorlagefragen keinen rechtlichen Einfluss auf den vorliegenden Rechtsstreit haben; denn das BVerfG hat bei Verstößen gegen das Rückwirkungsverbot den Rechtsfolgenausspruch auf die als verfassungswidrig beurteilten Fälle begrenzt (vgl. BFH-Beschluss vom 15. Juli 2004 IX B 116/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000, .m.w.N.).

    dd) Im Rahmen der danach gebotenen Abwägung schließt sich der erkennende Senat der Auffassung des BFH an, dass in Situationen wie im Streitfall das Interesse des Gesetzgebers an der Änderung der Steuerrechtslage das schutzwürdige Vertrauen der Steuerpflichtigen überwiegt (vgl. BFH-Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02, BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284, unter B. III. 3. c bb und cc;… vom 16. Dezember 2003 IX B 203/02, BFH/NV 2004, 650, unter II.3.; vom 15. Juli 2004 IX B 116/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000, unter II.1.;… vom 18. April 2008 IX B 6/08, BFH/NV 2008, 1329;… vgl. auch BFH-Beschluss vom 18. September 2006 IX B 154/05, BFH/NV 2007, 31, zur Verlängerung der Frist des § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG von sechs Monaten auf ein Jahr).

  • FG Hessen, 03.05.2010 - 3 K 299/10

    Erfassung des Veräußerungsgewinns eines zum Zeitpunkt der Gesetzesänderung durch …

    Denn in diesen Fällen sei das mit der Anschaffung begründete Vertrauen in die bisher geltende Frist noch nicht im Sinne einer "Steuerentstrickung" verstärkt gewesen und daher gegenüber dem allgemeinen Interesse an dem alsbaldigen Wirksamwerden der gesetzlichen Neuregelung nicht schützenswert (vgl. auch BFH-Beschlüsse vom 15.07.2004 IX B 116/03, BStBl II 2004, 1000, …und vom 23.12.2009 IX B 72/09, BFH/NV 2010, 932).
  • BFH, 18.09.2006 - IX B 154/05

    Berechnung der Spekulationsfrist; Kapitalerhöhung gegen Einlage als entgeltlicher …

    Insoweit ist kein Zulassungsgrund gegeben (vgl. auch BFH-Beschluss vom 15. Juli 2004 IX B 116/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000); denn nach dem Vorlagebeschluss des BFH vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284) wird die Regelung in § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 52 Abs. 39 Satz 1 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 mit dem Grundgesetz (GG) insoweit als unvereinbar angesehen, als danach auch private Grundstücksveräußerungsgeschäfte nach dem 31. Dezember 1998, bei denen zu diesem Stichtag die zuvor geltende Spekulationsfrist von zwei Jahren (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG a.F.) bereits abgelaufen war, übergangslos der Einkommensbesteuerung unterworfen werden.
  • FG Münster, 28.01.2005 - 9 K 1514/02

    Verfassungsrechtliche Beurteilung der rückwirkenden Geltung von § 23 Abs. 2 S. 5 …

    Deshalb hat die Entscheidung des BVerfG über die Vorlagefrage im Verfahren 2 BvL 12/01 keinen rechtlichen Einfluss auf den vorliegenden Rechtsstreit (vgl. dazu allgemein auch BFH-Beschluss vom 15 Juli 2004 IX B 116/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000).
  • FG München, 16.04.2015 - 13 K 2956/11

    Übertragung von Kommanditanteilen an Immobilienfonds;Abgrenzung Veräußerung - …

    Denn im Zeitpunkt der Verkündung des Steuerentlastungsgesetzes 1999/2000/2002 war im Streitfall die alte Zweijahresfrist noch nicht abgelaufen (vgl. BFH- Beschluss vom 15.07.2004, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000).
  • BFH, 23.12.2009 - IX B 72/09

    Zweijährige Spekulationsfrist; Motiv- oder Inhaltsirrtum

    Denn verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG i.d.F. des Streitjahres wegen fehlender Übergangsregelung bestehen jedenfalls dann nicht, wenn --wie im Streitfall-- die zuvor geltende zweijährige Spekulationsfrist im Zeitpunkt der Gesetzesänderung (1. Januar 1999) bezogen auf den Erwerb (31. Dezember 1997) noch nicht abgelaufen war; insoweit ist das Vertrauen in die damals geltende zweijährige Spekulationsfrist nicht schutzwürdig (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 19. Juni 2009 IX B 46/09, BFH/NV 2009, 1437;… vom 18. April 2008 IX B 6/08, BFH/NV 2008, 1329; vom 15. Juli 2004 IX B 116/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000; Vorlage-Beschluss vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02, BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284).
  • BFH, 30.09.2009 - IX B 77/09

    Wiedereinsetzung wegen Büroversehens

    b) Für das weitere Verfahren weist der Senat hinsichtlich der verfassungsrechtlichen Problematik zu § 23 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes auf seine Beschlüsse vom 16. Dezember 2003 IX R 46/02 (BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284) und vom 15. Juli 2004 IX B 116/03 (BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000;… s.a. Beschluss vom 18. September 2006 IX B 154/05, BFH/NV 2007, 31) hin.
  • BFH, 21.04.2006 - III B 153/05

    NZB: grundsätzliche Bedeutung, Kindergeld, gleichgeschlechtliche …

    Da die aufgeworfenen Rechtsfragen mithin bereits geklärt sind, kommt ihnen keine grundsätzliche Bedeutung mehr zu (vgl. BFH- Beschluss vom 15. Juli 2004 IX B 116/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000).
  • FG München, 13.09.2006 - 10 K 5285/04

    Privates Veräußerungsgeschäft bei An- und Verkauf eines Grundstücks mit einem …

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Rechtsprechung
   LG Hamburg, 20.02.2004 - 303 S 16/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,7929
LG Hamburg, 20.02.2004 - 303 S 16/03 (https://dejure.org/2004,7929)
LG Hamburg, Entscheidung vom 20.02.2004 - 303 S 16/03 (https://dejure.org/2004,7929)
LG Hamburg, Entscheidung vom 20. Februar 2004 - 303 S 16/03 (https://dejure.org/2004,7929)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 269 Abs. 1 § 688 § 697; StPO § 94
    Rückgabe beschlagnahmter Gegenstände

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Herausgabeort nach Beendigung einer Beschlagnahme; Rücksendung beschlagnahmter Gegenstände nach Freigabe; Holschuld bei Herausgabeanspruch nach beendeter Beschlagnahme

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Beschlagnahme - Rückgabeort für eine beschlagnahmte Sache

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 2455
  • NJW 2005, 1008 (Ls.)
  • NStZ 2004, 512
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 03.02.2005 - III ZR 271/04

    Verwaltungsrecht/Allgemeines - Öffentlich-rechtliche Verwahrung

    Das Amtsgericht hat der Klage stattgegeben; das Landgericht (NJW 2004, 2455) hat sie abgewiesen.
  • OLG Schleswig, 21.12.2017 - 11 U 68/17

    Amtshaftung im öffentlich-rechtlichen Verwahrungsverhältnis: Pflicht der …

    Dies gilt auch für beschlagnahmte Gegenstände (vgl. BGH am angegebenen Ort; vorangehend Landgericht Hamburg NJW 2004, 2455).
  • LG Nürnberg-Fürth, 01.08.2024 - 18 Qs 14/24

    Verhältnismäßigkeit der Beschlagnahme von (Original-) Geschäftsunterlagen, …

    Rn. 56 In allen Fällen besteht die Möglichkeit, von den in öffentlich-rechtlicher Verwahrung (vgl. BGH, Urteil vom 03.02.2005 - III ZR 271/04; Urteil vom 16.05.2019 - III ZR 6/18; LG Hamburg, Urteil vom 20.02.2004 - 303 S 16/03) befindlichen Unterlagen durch Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft (§§ 152 GVG; 404 Satz 2 2. Hs. AO) Kopien fertigen zu lassen.
  • VG Neustadt, 26.10.2011 - 5 K 1198/10

    26 Jahre nach Sicherstellung von Schusswaffen kein Anspruch auf …

    Ob sich der Beklagte nach Sicherstellung der Waffen im Jahre 1985 wegen der Verwertung/Vernichtung der Waffen möglicherweise gegenüber dem Kläger schadensersatzpflichtig nach § 839 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB -, Art. 39 Grundgesetz oder ausgleichspflichtig nach den §§ 688 ff. BGB wegen Verletzung des öffentlich-rechtlichen Verwahrungsverhältnisses (vgl. BGHZ 1, 369, 383; LG Hamburg, NJW 2004, 2455) gemacht hat - diese Prüfung muss gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 Gerichtsverfassungsgesetz bzw. § 40 Abs. 2 Satz 1 VwGO der ordentlichen Gerichtsbarkeit vorbehalten bleiben -, ist für den öffentlich-rechtlichen Herausgabeanspruch unerheblich (vgl. BGH, WM 1982, 749).
  • VG Düsseldorf, 15.05.2007 - 20 L 10/07

    Zuständigkeit der Amtsgerichte für die Entschädigung für den Vollzug von …

    Rn. 12 vgl. BGH, Urteil vom 03.02.2005 - III ZR 271/04 - NJW 2005, 988 und vorgehend LG Hamburg, , Urteil vom 20.02.2004 - 303 S 16/03 - NJW 2004, 2455.
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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 23.09.2003 - 11 U 23/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,3185
OLG Frankfurt, 23.09.2003 - 11 U 23/02 (https://dejure.org/2003,3185)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 23.09.2003 - 11 U 23/02 (https://dejure.org/2003,3185)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 23. September 2003 - 11 U 23/02 (https://dejure.org/2003,3185)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 139 BGB, § 9 UrhG, § 97 UrhG
    Übertragung urheberrechtlicher Nutzungsrechte an Musiktiteln eines bestimmten Künstlers: Trennbarkeit von Künstlerexklusivvertrag und Titelverwertungsvertrag; Fortbestand eines Verlagsvertrages trotz Nichtigkeit des Künstlervertrages

  • Judicialis

    BGB § 139; ; UrhG § 9; ; UrhG § 97

  • aufrecht.de

    Künstlerexklusivvertrag und Titelverwertungsvertrag kein einheitliches Rechtsgeschäft

  • rechtsportal.de

    BGB § 139; UrhG § 9; UrhG § 97
    Künstlerexklusivvertrag und Titelverwertungsvertrag als einheitliches Rechtsgeschäft im Sinne von § 139 BGB

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Nichtigkeit von Verlagsverträgen; Außerordentliche Kündigung von Verlagsverträgen; Teilnichtigkeit von Verträgen; Sittenwidrigkeit von Künstlerverträgen; Annahme eines einheitlichen Rechtsgeschäftes von Künstlerverträgen und Verlagsverträgen; Anforderung an die ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 616
  • NJW 2005, 1008 (Ls.)
  • NJW-RR 2004, 144
  • GRUR 2004, 144
  • ZUM 2003, 957
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (4)

  • BGH, 02.10.1981 - I ZR 81/79

    Beendigung von Textrechten und Musikrechten eines Künstlers auf Grund einer …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 23.09.2003 - 11 U 23/02
    Auch die Beendigung eines Betreuungsvertrages (Promotion und Management) führt nicht zugleich zur Beendigung von zwischen denselben Parteien bestehenden Verlagsverträgen (BGH GRUR 1982, 41, 44 ­ Musikverleger III).

    Das Recht zur Kündigung eines Musikverlagsvertrages steht den Urhebern verbundener Werke, die gemeinsam verwertet werden, nur gemeinsam zu (BGH GRUR 82, 41 ­ Musikverleger III).

  • OLG Karlsruhe, 09.07.2003 - 6 U 65/02

    Sittenwidrigkeit eines Künstlervertrages

    Auszug aus OLG Frankfurt, 23.09.2003 - 11 U 23/02
    Aber auch wenn der Künstlervertrag des Klägers mit der P. GmbH gemäß § 138 BGB insgesamt wegen Sittenwidrigkeit unwirksam ist, wie das OLG Karlsruhe entschieden hat ( Urteil vom 09.07.2003 ­ 6 U 65/02), führt dies nicht zur Unwirksamkeit der Verlagsverträge, weil der Künstlervertrag und die Verlagsverträge kein einheitliches Rechtsgeschäft im Sinne von § 139 BGB darstellen.
  • BGH, 01.12.1972 - I ZR 81/70

    Musikverleger II

    Auszug aus OLG Frankfurt, 23.09.2003 - 11 U 23/02
    Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um eine besonders enge Verbindung von Komponist und Textdichtern handelt (BGH GRUR 1973, 328 ­ Musikverleger II).
  • OLG Hamburg, 03.03.1994 - 3 U 21/93

    Werbesong

    Auszug aus OLG Frankfurt, 23.09.2003 - 11 U 23/02
    Maßgeblich ist, dass er auf einer gegebenenfalls auch stillschweigend getroffenen Entscheidung zur gemeinsamen Verwertung beruht, der nicht entgegensteht, dass der Kläger diese Entscheidung aufgrund einer ( vermeintlichen ) Verpflichtung getroffen hat (vgl. auch OLG Hamburg NJW ­RR 1995, 238 ).Auf die Beweggründe für den Entschluss zu gemeinsamer Verwertung kommt es ebenso wenig an wie darauf, dass die Vereinbarung unmittelbar zwischen den Mitgliedern der Verwertungsgesellschaft getroffen wird.
  • FG Köln, 20.01.2005 - 3 K 6182/03

    Einstellung einer Zwangsvollstreckungsmaßnahme wegen der Verjährung von …

    2002 11 U 23/02 verurteilte das Oberlandesgericht (OLG) .
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