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Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.06.1975

Rechtsprechung
   BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1975,341
BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72 (https://dejure.org/1975,341)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1975 - II ZR 154/72 (https://dejure.org/1975,341)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1975 - II ZR 154/72 (https://dejure.org/1975,341)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Umfang des Auskunftsanspruchs eines Pflichtteilsberechtigten - Anforderungen an die Errichtung einer offenen Handelsgesellschaft durch in einer Gütergemeinschaft lebende Ehegatten - Voraussetzungen für die Begründung von Vorbehaltsgut

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 65, 79
  • NJW 1975, 1774
  • NJW 1975, 2191 (Ls.)
  • MDR 1975, 908
  • DNotZ 1976, 113
  • DB 1975, 1643
  • JR 1975, 509
 
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Wird zitiert von ... (32)Zitiert selbst (17)

  • BFH, 07.11.1968 - V 147/65

    Unternehmereinheit zwischen einer Einzelfirma des Ehemannes und einer Offenen …

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Der Senat stimmt daher im Ergebnis der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu, der in zwei Entscheidungen die Begründung von Sondergut durch formlosen Gesellschaftsvertrag der Ehegatten ebenfalls nicht für möglich gehalten hat (BFHE 74, 400, 402/3 und BFHE 94, 165, 167).
  • BFH, 11.01.1962 - V 186/59 U

    Unternehmereinheit zwischen einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung und einer …

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Der Senat stimmt daher im Ergebnis der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu, der in zwei Entscheidungen die Begründung von Sondergut durch formlosen Gesellschaftsvertrag der Ehegatten ebenfalls nicht für möglich gehalten hat (BFHE 74, 400, 402/3 und BFHE 94, 165, 167).
  • BGH, 02.11.1960 - V ZR 124/59

    Verjährung von Auskunftsansprüchen

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Diese Unterlagen können, da für die Ermittlung des Geschäftswerts im allgemeinen die Ertragslage des Unternehmens in der Vergangenheit von Bedeutung ist, für einen länger zurückliegenden Zeitraum verlangt werden (RG WarnRspr. 1918 Nr. 229; 1933 Nr. 64; BGHZ 33, 373, 378; BGH LM BGB § 260 Nr. 1 Bl. 2/2 R;… Urt. v. 21.12.64 - III ZR 226/62, FamRZ 1965, 135, 136;… Urt. v. 30.10.74 - IV ZR 41/73, WM 1975, 28, 31).
  • BGH, 28.10.1953 - II ZR 149/52

    Anforderungen an die Entscheidung über eine Stufenklage

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Dafür, daß der Kläger das Recht auf Einsichtnahme in die Geschäftsunterlagen mißbrauchen, insbesondere die gewonnenen Kenntnisse für eigene Wettbewerbszwecke ausnutzen oder sie in sonstiger Weise zum Schaden des Unternehmens verwenden werde - was zu einer Beschränkung oder zum Ausschluß des Vorlegungsanspruchs nach Treu und Glauben führen könnte (BGHZ 10, 385, 387;… Urt. v. 15.12.69 - II ZR 82/68, LM VerlG § 6 Nr. 1 Abschn. III Bl. 2) -, hat die Beklagte nichts dargetan.
  • BGH, 30.10.1974 - IV ZR 41/73

    Anspruch des Pflichtteilsberechtigten auf Ermittlung des Wertes eines zum …

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Diese Unterlagen können, da für die Ermittlung des Geschäftswerts im allgemeinen die Ertragslage des Unternehmens in der Vergangenheit von Bedeutung ist, für einen länger zurückliegenden Zeitraum verlangt werden (RG WarnRspr. 1918 Nr. 229; 1933 Nr. 64; BGHZ 33, 373, 378; BGH LM BGB § 260 Nr. 1 Bl. 2/2 R;… Urt. v. 21.12.64 - III ZR 226/62, FamRZ 1965, 135, 136; Urt. v. 30.10.74 - IV ZR 41/73, WM 1975, 28, 31).
  • BGH, 08.07.1957 - II ZR 54/56

    Einsichtsrecht des Kommanditisten

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    In diesem Zusammenhang erhebt sich allerdings die Frage - zu der der Senat bereits in dem ähnlichen Fall des Einsichtsrechts des Kommanditisten gemäß § 166 HGB Stellung zu nehmen hatte (BGHZ 25, 115, 120 f m. Anm. Fischer in LM HGB § 166 Nr. 1) -, wer im Verhältnis zwischen Pflichtteilsberechtigten und Erben den gegenständlichen Umfang des Einsichtsrechts grundsätzlich zu bestimmen hat, ob der Pflichtteilsberechtigte zunächst die Geschäftsunterlagen auswählen kann und es Aufgabe des Erben ist, im einzelnen Fall darzutun, daß die Einsicht in bestimmte Bücher und Papiere zum Zweck einer sachgerechten Unternehmensbewertung nicht erforderlich ist, oder ob umgekehrt der Erbe zunächst das Recht der Auswahl hat und sodann für den Pflichtteilsberechtigten die Möglichkeit besteht, die Berechtigung seines weitergehenden Einsichtsverlangens darzutun.
  • BGH, 06.03.1952 - IV ZR 45/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Die zweite Auffassung, nach der es zum Abschluß eines Gesellschaftsvertrages auf die Form des § 1410 BGB nicht ankommen soll, geht davon aus, die Anteile an einer offenen Handelsgesellschaft seien - wenn insoweit Vorbehaltsgut nicht vereinbart worden sei - Sondergut der beiden Ehegatten (RGZ 146, 282, 283/84; BGH, Urt. v. 6.3.52 - IV ZR 45/50, IV ZR 16/51 = LM BGB § 260 Nr. 1 Bl. 3 R; BGHZ 57, 123, 128).
  • BGH, 20.10.1971 - VIII ZR 212/69

    Schutzwürdigkeit des Vertrauens Dritter in das Fortbestehen des einmal …

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Die zweite Auffassung, nach der es zum Abschluß eines Gesellschaftsvertrages auf die Form des § 1410 BGB nicht ankommen soll, geht davon aus, die Anteile an einer offenen Handelsgesellschaft seien - wenn insoweit Vorbehaltsgut nicht vereinbart worden sei - Sondergut der beiden Ehegatten (RGZ 146, 282, 283/84;… BGH, Urt. v. 6.3.52 - IV ZR 45/50, IV ZR 16/51 = LM BGB § 260 Nr. 1 Bl. 3 R; BGHZ 57, 123, 128).
  • BGH, 21.12.1964 - III ZR 226/62

    Anspruch auf Vorlage eines Gutachtens zur Einsichtnahme - Anspruch auf Mitteilung …

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Diese Unterlagen können, da für die Ermittlung des Geschäftswerts im allgemeinen die Ertragslage des Unternehmens in der Vergangenheit von Bedeutung ist, für einen länger zurückliegenden Zeitraum verlangt werden (RG WarnRspr. 1918 Nr. 229; 1933 Nr. 64; BGHZ 33, 373, 378; BGH LM BGB § 260 Nr. 1 Bl. 2/2 R; Urt. v. 21.12.64 - III ZR 226/62, FamRZ 1965, 135, 136;… Urt. v. 30.10.74 - IV ZR 41/73, WM 1975, 28, 31).
  • BGH, 15.12.1969 - II ZR 82/68

    Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts durch Erreichung des …

    Auszug aus BGH, 10.07.1975 - II ZR 154/72
    Dafür, daß der Kläger das Recht auf Einsichtnahme in die Geschäftsunterlagen mißbrauchen, insbesondere die gewonnenen Kenntnisse für eigene Wettbewerbszwecke ausnutzen oder sie in sonstiger Weise zum Schaden des Unternehmens verwenden werde - was zu einer Beschränkung oder zum Ausschluß des Vorlegungsanspruchs nach Treu und Glauben führen könnte (BGHZ 10, 385, 387; Urt. v. 15.12.69 - II ZR 82/68, LM VerlG § 6 Nr. 1 Abschn. III Bl. 2) -, hat die Beklagte nichts dargetan.
  • RG, 22.11.1915 - IV 176/15

    Gütergemeinschaft. Schenkung

  • BGH, 22.11.1974 - IV ZR 73/73

    Ermittlung des Anfangsvermögens; Berücksichtigung des Kaufkraftschwundes

  • BFH, 29.01.1964 - II 78/60 U

    Einordnung einer Vereinbarung der allgemeinen Gütergemeinschaft als steuerbare …

  • BGH, 06.03.1952 - IV ZR 16/51
  • BFH, 25.05.1966 - II 159/63
  • RG, 15.03.1929 - II B 3/29

    Kann nach dem Tode eines mit Hinterlassung mehrerer Erben verstorbenen …

  • RG, 07.01.1935 - IV 188/34

    Wie hat nach Beendigung einer allgemeinen Gütergemeinschaft die …

  • BGH, 13.09.2018 - I ZB 109/17

    Verurteilung des Erben zur Auskunftserteilung über den Bestand des Nachlasses …

    Rn. 13 aa) Bei der Erteilung der Auskunft über den Bestand des Nachlasses durch das nach § 260 BGB vorzulegende Verzeichnis der Nachlassgegenstände handelt es sich um eine unvertretbare Handlung im Sinne von § 888 ZPO (BGH, Urteil vom 10. Juli 1975 - II ZR 154/72, NJW 1975, 1774, 1777 [juris Rn. 30], insoweit in BGHZ 65, 79 nicht abgedruckt).
  • BGH, 17.03.2016 - IX ZR 142/14

    Rechtsanwaltshaftung: Reichweite der Beratungs- und Aufklärungspflichten bei …

    Die Abtretung des Anteils an den Schuldner führte nach den allgemeinen Regeln dazu, dass die Gesellschaft durch Vereinigung aller Anteile in der Hand eines Gesellschafters beendet wurde (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 1975 - II ZR 154/72, BGHZ 65, 79, 82 f).
  • BGH, 10.12.1990 - II ZR 256/89

    Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten bei Rechtsnachfolge des alleinigen …

    a) Stirbt in einer zweigliedrigen Gesellschaft der eine der beiden Gesellschafter und wird er vom anderen allein beerbt, dann wird hierdurch die Gesellschaft nicht nur aufgelöst, sondern gleichzeitig beendet; der verbleibende Gesellschafter wird Alleininhaber des Unternehmens (BGHZ 65, 79, 82 f [BGH 10.07.1975 - II ZR 154/72];… Sen.Urt. v. 21. Januar 1957 - II ZR 147/56, WM 1957, 512, 513).
  • BGH, 27.11.1991 - IV ZR 266/90

    Gütergemeinschaft als Schenkung an minderbemittelten Ehepartner

    Sie deckt sich weitgehend mit der Auffassung des Senats und bietet einen brauchbaren Anhalt zur Bewältigung von Fällen, in denen die Ehegatten entweder den beurkundeten Ehevertrag in Wahrheit nicht, sondern nur eine Schenkung wollen (so im Fall BGH, Urteil vom 10.7.1975 - II ZR 154/72 - insoweit BGHZ 65, 79 [BGH 10.07.1975 - II ZR 154/72] nicht abgedruckt, wohl aber FamRZ 1975, 572, 574 unter III 2), oder in denen sie ihr Recht zum Abschluß von Eheverträgen (§ 1408) grob mißbrauchen.
  • BGH, 14.05.1986 - IVa ZR 155/84

    Zugehörigkeit eines auf einen Gesellschafter-Erben übergegangenen …

    Der Gesellschaftsanteil des Gesellschafters einer Personengesellschaft als der Inbegriff seiner Rechtsbeziehungen aus dem Gesellschaftsverhältnis zu der Gesellschaft, zu deren Vermögen und zu den übrigen Gesellschaftern (BGHZ 65, 79, 82) [BGH 10.07.1975 - II ZR 154/72], kurz seine "Mitgliedschaft« (BGHZ 81, 82, 84; Flume, Die Personengesellschaft S. 125 ff.), gehört selbstverständlich zu seinem Vermögen.

    Soweit es um das im Vordergrund stehende Bedürfnis geht, die Gesellschaft und die Mitgesellschafter vor Einwirkungen fremder Personen auf die inneren Angelegenheiten der Gesellschaft zu bewahren, um die Abwehr gesellschaftsfremder Personen also, bedarf es eines Eingriffs in die erbrechtliche Haftungsordnung schon deshalb nicht, weil sich ein Mitgesellschafter im Hinblick auf den höchstpersönlichen Charakter des gesellschaftsrechtlichen Zusammenschlusses innerhalb dieser Gemeinschaft im allgemeinen niemanden aufdrängen lassen muß, mit dem er sich nicht auf die Gesellschaft eingelassen hat (vgl. z.B. BGHZ 65, 79, 84 [BGH 10.07.1975 - II ZR 154/72]; 13, 179, 184; 24, 106, 114; Ausnahme: BGHZ 44, 98, 100) [BGH 21.06.1965 - II ZR 68/63].

    Diese Rechtslage hat zur Folge, daß die Gesellschaft hier trotz Vereinigung aller Geschäftsanteile in der Hand des Beklagten (z.B. BGHZ 71, 296, 303 [BGH 10.05.1978 - VIII ZR 32/77]; 65, 79, 82) [BGH 10.07.1975 - II ZR 154/72]- jedenfalls für das hier zu entscheidende Rechtsverhältnis - als nicht erloschen anzusehen ist (vgl. BGHZ 48, 214, 219; BGH Urteil vom 10. Januar 1983 - VIII ZR 231/81 = NJW 1983, 2247, 2249 = LM Nr. 26 zu § 195 BGB; aber auch Baur/Grunsky ZHR 133, 209).

  • BGH, 12.12.2005 - II ZB 30/04

    Überprüfung der Aussetzung des Verfahrens im Beschwerderechtszug; Zulässigkeit …

    a) Zwar hat das Beschwerdegericht nicht verkannt, dass eine Personengesellschaft bei Abtretung sämtlicher Anteile an einen einzigen Gesellschafter ohne Liquidation untergeht (BGHZ 71, 296, 300; 65, 79, 82 f.) und auf diesen Rechtsübergang während eines Rechtsstreits die §§ 239, 246 ZPO sinngemäß anzuwenden sind (…Sen.Urt. v. 15. März 2004 - II ZR 247/01, WM 2004, 1138 f.; Sen.Beschl. v. 18. Februar 2002 - II ZR 331/00, NJW 2002, 1207).
  • OLG München, 04.07.2017 - 34 Wx 123/17

    Grundbuchberichtigung durch Rechtsnachfolger bezüglich eines GbR-Anteils

    Ist der alleinige Erbe des vorletzten Gesellschafters allerdings - wie hier - der einzige verbliebene Gesellschafter, kommt es zu einer sofortigen Vollbeendigung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts, weil es eine Einpersonengesellschaft im Recht der BGB-Gesellschaft nicht gibt (h. M.; BGHZ 65, 79/82 f.; 113, 132/133; KG NJOZ 2011, 1050/1052;… Palandt/Sprau BGB 76. Aufl. § 705 Rn. 1 und § 736 Rn. 4;… Erman/Westermann BGB 14. Aufl. § 727 Rn. 2;… MüKo/Schäfer BGB 7. Aufl. Vor § 723 Rn. 9 und § 730 Rn. 11; Böhringer Rpfleger 2009, 537/542;… kritisch Staudinger/Habermeier BGB Bearb. 2003 Vorbemerkungen zu §§ 705-740 Rn. 29a).
  • BGH, 20.05.1981 - V ZB 25/79

    Annahme einer Ehegatten-Gesellschaft

    Insbesondere können Ehegatten ihre vermögensrechtlichen Beziehungen unabhängig davon gesellschaftsrechtlich ausgestalten, ob dadurch gleichzeitig Verpflichtungen berührt werden, die sich im Prinzip bereits aus den Vorschriften des Familienrechts (§§ 1353, 1360 BGB) ergeben (Schwierigkeiten können insoweit allenfalls bei Gütergemeinschaft auftreten, siehe etwa BGHZ 65, 79 [BGH 10.07.1975 - II ZR 154/72]).
  • BGH, 02.10.2024 - IV ZB 29/23

    Pflichtteilsrecht: Inhalt des Auskunftsanspruchs gegen den Erben über den …

    Gehört zum Nachlass ein Unternehmen oder eine Unternehmensbeteiligung und wäre dem Pflichtteilsberechtigten die Beurteilung des Werts dieses Nachlassbestandteils ohne Kenntnis insbesondere der Bilanzen und ähnlicher Unterlagen nicht möglich, umfasst der Auskunftsanspruch auch die Vorlage von Geschäftsunterlagen (vgl. BGH, Urteile vom 10. Juli 1975 - II ZR 154/72, NJW 1975, 1774 [juris Rn. 23] m.w.N.;… vom 2. November 1960 - V ZR 124/59, BGHZ 33, 373, 378 [juris Rn. 19]).
  • OLG Köln, 04.03.1998 - 13 U 152/97

    Anspruch des Pflichtteilsberechtigten auf Vorlage von Geschäftsunterlagen

    Rn. 5 Zu den vorzulegenden Geschäftsunterlagen gehört alles, was erforderlich ist, um den Wert des Unternehmens oder der Unternehmensbeteiligung nach betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen zu ermitteln, insbesondere Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sowie die zugrundeliegenden Geschäftsbücher und Belege (BGH NJW 1975, 1774, 1776;… OLG Düsseldorf, a.a.O.).

    Das Interesse des zu bewertenden Unternehmens an der Wahrung des Geschäftsgeheimnisses kann zu einer Beschränkung oder gar zum Ausschluß des Vorlegungsanspruchs nach Treu und Glauben nur führen, wenn konkrete Gründe dafür bestehen, daß der Gläubiger die Einsicht in die Geschäftsunterlagen mißbrauchen wird (BGH NJW 1975, 1774, 1776 f.; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1997, 454, 456 = FamRZ 1997, 58, 60).

    Zwar bestimmt der Zweck der Vorlegungspflicht zugleich deren gegenständliche Begrenzung, was bedeutet, daß der Erbe zur Vorlage von Geschäftsunterlagen nur insoweit verpflichtet ist, als der Pflichtteilsberechtigte sie zur Ermittlung des Wertes des Unternehmens und der Unternehmensgegenstände zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt (BGH NJW 1975, 1774, 1777).

  • BGH, 07.12.1993 - VI ZR 152/92

    Gemeinsamer Betrieb eines Erwerbsgeschäfts durch Eheleute in Gütergemeinschaft; …

  • BayObLG, 18.12.1980 - BReg. 1 Z 118/80

    Gründung einer OHG durch in Gütergemeinschaft lebende Ehegatten

  • BGH, 26.03.1981 - IVa ZR 154/80

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Ergänzung des Pflichtteils - …

  • BVerwG, 14.06.2011 - 8 B 74.10

    Dürftigkeit; Dürftigkeitseinrede; Erbe; Erbanteil; Erbauseinandersetzung; …

  • BayObLG, 10.03.2000 - 3Z BR 385/99

    Fortführung der Firma einer aufgelösten Kommanditgesellschaft durch den …

  • FG Düsseldorf, 04.09.2018 - 10 K 2662/14

    Voraussetzungen für die Erzielung von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft

  • KG, 03.05.2005 - 1 W 319/03

    Handelsregistereintragung der Sachkapitalerhöhung bei einer GmbH: Ablehnung bei …

  • BVerwG, 18.12.2002 - 8 C 3.02

    Verfolgung in NS-Zeit; Zwangsverpachtung in NS-Zeit; Enteignung von …

  • LAG Hamm, 20.03.2018 - 14 Sa 778/16
  • BayObLG, 22.01.2003 - 3Z BR 238/02

    Eheliche Gütergemeinschaft als Kommanditistin

  • KG, 22.06.2004 - 1 W 243/02

    Vorliegen eines zur Eintragung in das Handelsregister geeigneten …

  • OLG Hamm, 18.01.1993 - 8 U 132/92

    Gesellschaftsrecht; Einsichtsrecht des ausgeschiedenen Kommanditisten in …

  • LAG Hessen, 13.12.2024 - 10 SLa 746/24
  • BGH, 26.10.1983 - II ZR 44/83

    Anspruch auf Feststellung der Gesellschaftszugehörigkeit als Kommanditist einer …

  • LG Frankfurt/Main, 31.01.2025 - 5 O 334/21
  • OLG Brandenburg, 27.10.2004 - 3 W 37/04

    Mietzinsanspruch für Gewerberäume; Aufrechnung mit Gegenforderungen aus …

  • BayObLG, 25.07.1991 - BReg. 3 Z 16/91

    Firma eines zum Gesamtgut einer Gütergemeinschaft gehörenden Handelsgeschäftes

  • BayObLG, 22.01.2003 - 3Z BR 240/02

    Eintragungen in das Handelsregister; Eheliche Gütergemeinschaft als …

  • BayObLG, 22.01.2003 - 3Z BR 239/02

    Eintragungsfähigkeit einer ehelichen Gütergemeinschaft als Kommanditistin; …

  • BayObLG, 19.11.1981 - BReg. 2 Z 75/81

    Erwerb und Belastung von Grundbesitz durch in Gütergemeinschaft lebende Ehegatten

  • AG Berlin-Tempelhof/Kreuzberg, 29.05.2001 - 125 F 4140/00

    Auskunftsverpflichtung im Rahmen des Scheidungsverfahrens um Zugewinnausgleich; …

  • BGH, 28.01.1982 - IX ZR 97/80

    Einordnung einer Vereinbarung einer Gütergemeinschaft bei großer Verschiedenheit …

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Rechtsprechung
   BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1975,1296
BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73 (https://dejure.org/1975,1296)
BGH, Entscheidung vom 12.06.1975 - X ZR 25/73 (https://dejure.org/1975,1296)
BGH, Entscheidung vom 12. Juni 1975 - X ZR 25/73 (https://dejure.org/1975,1296)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 1774
  • MDR 1975, 1016
  • GRUR 1975, 616
  • WM 1975, 923
  • DB 1975, 1694
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 05.04.1971 - VII ZR 163/69

    Verschulden bei Vertragsverhandlungen

    Auszug aus BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73
    Denn eine solche Zurechnung schließt es nicht aus, daß unter besonderen Umständen auch der Handelnde selbst für eine Verletzung der durch die Anbahnung von Vertrag sverhandlungen entstandenen Verhaltenspflichten einstehen muß (BGHZ 56, 81, 83).

    Sie liegen auch vor, wenn der Handelnde bei den Vertragsverhandlungen in besonderem Maße persönliches Vertrauen in Anspruch genommen und die Verhandlungen dadurch beeinflußt hat (BGHZ 56, 81, 83 ff; Müller NJW 1969, 2169, 2171, Jeweils m.w.N.).

  • BGH, 14.12.1972 - II ZR 82/70

    Anfechtung einer Gesellschaftsbeteiligung wegen arglistiger Täuschung - Zahlung …

    Auszug aus BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73
    Denn es kommt für die Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreits nicht darauf an, ob die Beklagte im Verhältnis zur B f H I V A G eine Stellung eingenommen hat, die es rechtfertigen könnte, eine Verantwortung der B H i AG für ein Verschulden bei den Vertragsverhandlungen ganz auszuschließen (vgl. dazu BGH NJW 1973, 1604, 1605).

    Bei Vertretung eines der Vertragsinteressen ten wird das Verhandlungsvertrauen im allgemeinen dem Vertretenen entgegengebracht; es ist deshalb in aller Regel sachgerecht, den Vertretenen als den Geschäftsherra haften zu lassen, wenn der Vertreter das in ihn gesetzte Vertrauen enttäuscht und vorvertragliche Ver haltenspflichten verletzt (BGH NJW 1973, 1604, 1605).

  • BGH, 17.09.1954 - V ZR 32/53

    Grundstückskauf. Bewirkung der Leistung

    Auszug aus BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73
    Denn die Beklagte habe ein eigenes wirtschaftliches Interesse an dem Zustandekommen des Lizenzvertrages gehabt und müsse daher nach den von der Rechtsprechung (BGHZ 14, 313; BGH LM § 276 BGB Fa Nr, 4 und 14) entwickelten Grundsätzen auch selbst für ihr Verhalten bei den Vertragsverhandlungen einstehen.
  • BGH, 18.10.1974 - V ZR 17/73

    Wirksamkeit von an sich formnichtigen Immobiliarveräußerungsverträgen in …

    Auszug aus BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73
    Unter diesem Gesichtspunkt verpflichtet auch der grundlose Abbruch der Vertragsverhandlungen zum Ersatz des VertrauensSchadens, wenn derjenige, der die Verhandlungen abbricht, zuvor durch sein Verhalten das Vertrauen geweckt oder genährt hatte, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen (BGH LM § 276 Fa Nr. 1, 11, 23" 28, 34; NJW 1975, 43, 44, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 22.02.1973 - VII ZR 119/71

    Haftung des günstigsten Bieters für einen vom Auftraggeber nicht erkannten …

    Auszug aus BGH, 12.06.1975 - X ZR 25/73
    Grundlage der Haftung für Verschulden bei Vertrag sverhandlungen ist enttäuschtes Vertrauen (BGHZ 60, 221, 226 m.w.N.).
  • BGH, 13.10.2017 - V ZR 11/17

    Haftung wegen Verschuldens bei Verhandlungen über einen Grundstückskaufvertrag: …

    Nur wenn der Vertragsschluss nach den Verhandlungen zwischen den Parteien als sicher anzunehmen ist und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen zur Durchführung des Vertrages vor dessen Abschluss gemacht werden, können diese vom Verhandlungspartner unter dem Gesichtspunkt der Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten zu erstatten sein, wenn er den Vertragsabschluss später ohne triftigen Grund ablehnt (BGH, Urteile vom 6. Februar 1969 - II ZR 86/67, WM 1969, 595, 597, vom 12. Juni 1975 - X ZR 25/73, WM 1975, 923, 924 und vom 7. Februar 1980 - III ZR 23/78, BGHZ 76, 343, 349).
  • BGH, 29.03.1996 - V ZR 332/94

    Voraussetzungen des Schadensersatzes wegen des Abbruchs von Verhandlungen vor …

    Nur wenn der Vertragsschluß nach den Verhandlungen zwischen den Parteien als sicher anzunehmen ist und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen zur Durchführung des Vertrages vor dessen Abschluß gemacht werden, können diese vom Verhandlungspartner unter dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei den Vertragsverhandlungen zu erstatten sein, wenn er den Vertragsabschluß später ohne triftigen Grund ablehnt (BGHZ 76, 343, 349; Urteile v. 6. Februar 1969, II ZR 86/67, WM 1969, 595, 597; v. 12. Juni 1975, X ZR 25/73, WM 1975, 923, 925).
  • BGH, 09.11.2012 - V ZR 182/11

    Aufschiebend bedingter Grundstückskaufvertrag: Haftung der vollmachtlos …

    Nur wenn der Vertragsschluss nach den Verhandlungen zwischen den Parteien als sicher anzunehmen ist und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen zur Durchführung des Vertrages vor dessen Abschluss gemacht werden, können diese vom Verhandlungspartner unter dem Gesichtspunkt der Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten zu erstatten sein, wenn er den Vertragsabschluss später ohne triftigen Grund ablehnt (BGH, Urteile vom 6. Februar 1969 - II ZR 86/67, WM 1969, 595, 597, vom 12. Juni 1975 - X ZR 25/73, WM 1975, 923, 924 und vom 7. Februar 1980 - III ZR 23/78, BGHZ 76, 343, 349).
  • BGH, 22.02.1989 - VIII ZR 4/88

    Haftung bei Nichtzustandekommen eines Vertragsschlusses

    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur dann, wenn ein Verhandlungspartner bei der Gegenseite zurechenbar das aus deren Sicht berechtigte Vertrauen erweckt hat, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen, sodann aber die Vertragsverhandlungen ohne triftigen Grund abbricht (…BGH Urteile vom 17. Mai 1962 aaO; vom 14. Juli 1967 - V ZR 120/64 unter II 1 = WM 1967, 1010, 1011 = NJW 1967, 2199; vom 19. April 1967 - VIII ZR 8/65 unter II 1 = WM 1967, 798, 799; vom 26. März/2. April 1974 - VIII ZR 2/73 unter III 1 = WM 1974, 508, 509; vom 12. Juni 1975 - X ZR 25/73 unter I 3 = NJW 1975, 1774 = BB 1975, 1128;… vom 28. März 1977 aaO;… Staudinger/Löwisch aaO).
  • BGH, 08.10.1982 - V ZR 216/81

    Zum Ersatz des Vertrauensschadens verpflichtendes Verschulden bei Verhandlungen …

    Auch in einem solchen Verhalten aber erblickt das Berufungsgericht einen wegen Verschuldens bei Vertragsschluß zum Ersatz des Vertrauensschadens verpflichtenden Tatbestand, und zwar unter ausdrücklicher Ablehnung des Urteils des erkennenden Senats vom 18. Oktober 1974, V ZR 17/73, NJW 1975, 43 sowie des BGH-Urteils vom 19. Januar 1979, I ZR 172/76, WM 1979, 458, 462, unter Berufung jedoch auf die BGH-Urteile vom 6. Februar 1969, II ZR 86/67, WM 1969, 595; vom 12. Juni 1975, X ZR 25/73, WM 1975, 923 und vom 7. Februar 1980, III ZR 23/78, NJW 1980, 1683 (= BGHZ 76, 343) sowie auf das frühere Urteil des erkennenden Senats vom 10. Juli 1970, V ZR 159/67, WM 1970, 1110.

    Richtig ist weiter, daß in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere auch in den vom Berufungsgericht angeführten Urteilen vom 6. Februar 1969 (WM 1969, 595, 597 unter III.), vom 12. Juni 1975 (WM 1975, 923, 924 unter I. 3.) und vom 7. Februar 1980 (BGHZ 76, 343, 349) der Standpunkt vertreten wird, eine solche Ersatzpflicht könne - bereits dann - gegeben sein, wenn ein Verhandlungspartner sich mit der Gegenseite über den Inhalt eines noch abzuschließenden Vertrags ganz oder im wesentlichen einig gewesen ist, später dann aber den Vertragsschluß ohne triftigen Grund ablehnt, obwohl er sich vorher so verhalten hat, daß der andere Teil berechtigterweise auf das Zustandekommen des Vertrages vertraut und deswegen wirtschaftliche Nachteile auf sich genommen hat.

  • OLG Köln, 11.12.1998 - 19 U 40/98

    Schadensersatz wegen des Abbruchs von Vertragsverhandlungen

    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur dann, wenn ein Verhandlungspartner bei der Gegenseite zurechenbar das aus deren Sicht berechtigte Vertrauen erweckt hat, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen, sodann aber die Vertragsverhandlungen ohne triftigen Grund abbricht (BGH, WM 1962, 936 (937) = BB 1962, 816 unter II 1; WM 1967, 1010 (1011) = NJW 1967, 2199; WM 1967, 798 (799) unter II 1; WM 1974, 508 (509) unter III 1; NJW 1975, 1774 = BB 1975, 1128 unter I 3; WM 1977, 618 (620); Staudinger-Löwisch, Vorb.

    Nur wenn der Vertragsschluß nach den Verhandlungen zwischen den Parteien als sicher anzunehmen ist und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen zur Durchführung des Vertrages vor dessen Abschluß gemacht werden, können diese vom Verhandlungspartner unter dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei den Vertragsverhandlungen zu erstatten sein, wenn er den Vertragsabschluß später ohne triftigen Grund ablehnt (BGHZ 76, 343 (349) = NJW 1980, 1683 = LM § 276 (Fa) BGB Nr. 68a; BGH, LM § 276 (Fa) BGB Nr. 28 = WM 1969, 595 (597); NJW 1975, 1774 = LM § 276 (Fa) BGB Nr. 43 = WM 1975, 923 (925)).".

  • OLG Köln, 20.12.2001 - 7 U 66/01

    Abbruch von Vertragsverhandlungen über zu beurkundende Rechtsgeschäfte - …

    Nur wenn der Vertragsabschluss nach dem Inhalt der Verhandlungen zwischen den Parteien als sicher anzunehmen ist und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen zur Durchführung des Vertrages vor dessen Abschluss gemacht worden sind, so können diese vom Verhandlungspartner unter dem Gesichtspunkt des Verschuldens bei den Vertragsverhandlungen zu erstatten sein, wenn er den Vertragsabschluss später ohne triftigen Grund ablehnt (BGH NJW 1996, 1884 (1885); BGHZ 76, 343 (349) = NJW 1980, 1683; BGH NJW 1975, 1774 = WM 1975, 923; BGH WM 1969, 595 (597)).
  • LG Hamburg, 31.01.2013 - 307 S 96/12

    Verhandlungen abgebrochen: Vermieter schuldet Aufwendungsersatz!

    Insofern mag vorliegend eine Haftung unter dem Gesichtspunkt des Abbruchs von Vertragsverhandlungen (vgl. BGH NJW 1975, 1774) daran scheitern, dass jene Fallgruppe das Fehlen eines triftigen Grunds für den Abbruch verlangt, ein solcher, keinen hohen Anforderungen unterliegender Grund hier jedoch für die Beklagte sich daraus ergeben könnte, dass die Parteien jedenfalls hinsichtlich der Staffelmietvereinbarung auf ihren konträren Vorstellungen beharrten und sich eine Einigung schwierig gestaltete.
  • LG Aachen, 15.01.2015 - 10 O 106/14

    Engere Voraussetzungen für Schadenersatz bei abgesagten Grundstückskaufverträgen

    (BGHZ 76, 343, 349; Urteile v. 6. Februar 1969, II ZR 86/67, WM 1969, 595, 597; v. 12. Juni 1975, X ZR 25/73, WM 1975, 923, 925).
  • LG Wuppertal, 03.03.2023 - 6 O 101/22

    Zum Vertragsabschluss kann niemand gezwungen werden!

    Nur wenn der Vertragsschluss nach den Verhandlungen zwischen den Parteien als sicher anzunehmen ist und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen zur Durchführung des Vertrages vor dessen Abschluss gemacht werden, können diese vom Verhandlungspartner unter dem Gesichtspunkt der Verletzung vorvertraglicher Schutzpflichten zu erstatten sein, wenn er den Vertragsabschluss später ohne triftigen Grund ablehnt (BGH, Urteile vom 6. Februar 1969 - II ZR 86/67, WM 1969, 595, 597, vom 12. Juni 1975 - X ZR 25/73, WM 1975, 923, 924 und vom 7. Februar 1980 - III ZR 23/78, BGHZ 76, 343, 349).
  • OLG Naumburg, 09.01.2023 - 12 U 31/22

    Schadensersatzanspruch eines selbständigen Handelsvertreters gegen Versicherung …

  • KG, 23.05.2025 - 9 U 105/22

    Voraussetzung für Unerheblichkeit der Zulässigkeit eines Rechtsmittels

  • OLG Köln, 20.05.1994 - 19 U 237/93

    Analoge Anwendung des Handelsvertreterrechts auf sog. Eigenhändler

  • LAG Baden-Württemberg, 23.01.2007 - 8 Sa 88/05

    Ausgleichbetrag bei Berufsausbildungsverhältnis

  • BGH, 28.03.1977 - VIII ZR 242/75

    Schadensersatz infolge Verstoßes gegen ein Wettbewerbsverbot - Wettbewerbsverbot …

  • OLG Köln, 06.05.1997 - 15 U 170/95

    Voraussetzungen für ein Zustandekommen eines wirksamen Produktionsvertrags über …

  • OLG Köln, 14.07.1993 - 16 U 152/92
  • OLG Köln, 02.12.1994 - 19 U 99/94

    Einhaltung der vereinbarten Schriftform eines Filmproduktionsvertrages - Vertrag, …

  • LG Berlin, 15.02.2016 - 12 O 20/15

    Schadensersatzpflicht einer Kommune wegen Abbruch von Vertragsverhandlungen zum …

  • BGH, 12.03.1976 - I ZR 63/74

    Zustandekommen eines Vertrages über die der Herstellung und Auswertung von …

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