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Rechtsprechung
   RG, 10.12.1935 - VII 135/35   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1935,13
RG, 10.12.1935 - VII 135/35 (https://dejure.org/1935,13)
RG, Entscheidung vom 10.12.1935 - VII 135/35 (https://dejure.org/1935,13)
RG, Entscheidung vom 10. Dezember 1935 - VII 135/35 (https://dejure.org/1935,13)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • RGZ 149, 401
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BGH, 21.03.1974 - VII ZR 139/71

    Verzug des Bauunternehmers vor Erteilung der Baugenehmigung

    Die von der Revision angeführten Entscheidungen RGZ 149, 401 und BGH NJW 1958, 177 Nr. 2 betreffen nicht vergleichbare Sachverhalte.
  • BGH, 25.05.1965 - V ZR 142/63

    Folgen eigener Vertragsuntreue bei Erfüllungsverweigerung des Vertragspartners - …

    Die Revision geht mit dem Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum von dem in ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichts entwickelten Grundsatz aus, daß die Rechte aus § 326 BGB nur die Vertragspartei geltend machen kann, die selbst vertragstreu ist (RGZ 152, 119, 123; 149, 401, 404), die also, was hier in Betracht kommt, einer ihr obliegenden Vorleistungspflicht nachgekommen ist (…Palandt, BGB 24. Aufl. § 326 Anm. 4).

    Zur Begründung beruft sich die Revision auf die weitere Rechtsprechung, daß eine Vertragspartei, die vertragsuntreu geworden ist, aus einer vom Vertragsgegner erklärten Erfüllungsverweigerung trotz der eigenen Vertragsverletzung dann Rechte für sich herleiten kann, wenn der Vertragsgegner kundgegeben hat, auf seiner Erfüllungsverweigerung selbst für den Fall zu beharren, daß der andere Teil die ihm noch mögliche Beseitigung seiner Vertragswidrigkeit vornehmen würde (BGH LM § 325 BGB Nr. 6 = NJW 1958, 177 Nr. 2 in Bestätigung von RGZ 149, 401, 404).

    Die Rechtsprechung, auf welche die Revision sich beruft, wird damit begründet, daß es zwecklos wäre, dem einen Teil die Erfüllung seiner Leistung auch dann noch zur Pflicht zu machen, wenn schon feststeht, daß sich der andere Teil auch nach einer solchen Erfüllung unberechtigt weigern würde, den Vertrag zu erfüllen, und der eine Teil deshalb sofort Rückgabe seiner Leistung verlangen könnte (RGZ 149, 401, 404).

  • BGH, 28.03.1995 - X ZR 71/93

    Entbehrlichkeit der Nachfristsetzung zur Mängelbeseitigung

    Das ist bei strikter Verweigerung der geschuldeten Nachbesserung der Fall (vgl. RGZ 149, 401, 403;… Emmerich in MünchKomm. z. BGB, 3. Aufl. Rdn. 276 vor § 275), wobei es keine Rolle spielt, aus welchen Gründen die Mängelbeseitigung verweigert wird, und es auch bedeutungslos ist, ob die Weigerung zu Recht oder zu Unrecht erfolgt (…vgl. Thomas in Palandt, BGB, 54. Aufl. § 634 Rdn. 4;… Soergel in MünchKomm. z. BGB, 2. Aufl. § 634 Rdn. 15).
  • BGH, 07.10.1983 - V ZR 261/81

    Rechtsschutzbedürfnis für eine Klage auf Annahme eines Angebots bei vollständig …

    Die positive Vertragsverletzung eines Vertragspartners berechtigt aber - vorbehaltlich aller weiteren Voraussetzungen - den anderen Teil grundsätzlich nur dann dazu, sich von dem Vertrag loszusagen, wenn dieser andere Teil selbst sich vertragsgetreu verhalten hat (RGZ 109, 54; 149, 401, 404; BGH Urteil vom 3. Oktober 1962, VIII ZR 34/62, NJW 1962, 2198, 2199 unter 2.;… s. auch RGRK/Alff, 12. Aufl. § 276 Rdn. 137).
  • BGH, 22.10.1969 - VIII ZR 196/67

    Vorbehaltlose Abnahme: Verlust der Mängelrechte nur bei Mangelkenntnis!

    Zum Tatbestand der Kenntnis gehört das Wissen des Bestellers, durch welchen Fehler der Wert oder vertragsmäßige Tauglichkeit des Werks aufgehoben oder gemindert wird; denn nur dann kennt er den Fehler in der sich aus § 633 BGB ergebenden Bedeutung (RGZ 149, 401 f).
  • BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 266/75

    Schadensersatz wegen eines unberechtigten Rücktritts von einem …

    Grundsätzlich ist ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 326 BGB oder aus der analogen Anwendung dieser Bestimmung im Falle einer positiven Vertragsverletzung des Schuldners zwar nach Treu und Glauben ausgeschlossen, wenn der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist und die Vertragswidrigkeit nicht bis zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs beseitigt (st. Rechtspr., vgl. RG JW 1925, 606 Nr. 9; RGZ 123, 238 [240 f]; 149, 401; Senatsurteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 49/70 = NJW 1971, 1747 - WM 1971, 1304; BGH Urteil vom 25. Mai 1965 - V ZR 142/63 = LM BGB § 326 (A) Nr. 12 = MDR 1965, 649 - WM 1965, 1011, jeweils m. w.Nachw.).
  • BGH, 14.07.1971 - VIII ZR 49/70

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs wegen Verletzung einer …

    Was aber die Berufung auf eine sonstige Vertragsverletzung des Gegners betrifft, so kann es gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn derjenige, der die eigene Vertragspflicht verletzt, aus einer Vertragsverletzung des Gegners das Recht herleiten will, sich vom Vertrage zu lösen (RGZ 123, 238; 149, 401; 152, 119; Urteile des erkennenden Senats vom 19. November 1959 - VIII ZR 115/58 = WM 1960, 110; vom 3. Oktober 1962 - VIII ZR 34/62 = LM BGB § 276 [H] Nr. 6 = BGHWarn 1962 Nr. 204 = MDR 1963, 301).
  • BGH, 24.11.1951 - II ZR 130/50

    Rechtsmittel

    Denn nach ständiger Rechtsprechung kann der Gläubiger, der selbst vertragsuntreu ist, solange dieser Zustand währt, kein Recht aus der Vertragsuntreue seines Schuldners herleiten (RGZ 149, 401 [404]; 152, 119 [123]; RG JW 26, 2919).

    Die Behauptung der Beklagten, daß die Klägerin früher nit ihren Rohstofflieferungen und mit der Pflichtplattenlieferung an D. in Verzug gewesen sei, ist unerheblich, weil die Klägerin diese Lieferungsverpflichtungen inzwischen bis zur Erklärung des Rücktritts nachträglich erfüllt hatte (vgl. RGZ 149, 401 [404]).

  • BGH, 15.02.1955 - I ZR 118/53

    Rechtsmittel

    Mahnung wie Fristsetzung setzen eigene Vertragstreue des Gläubigers voraus, der Gläubiger muss zur Erbringung der von ihm selbst geschuldeten Leistung bereit sein, insbesondere einer etwaigen Vorleistungspflicht nachgekommen sein (RGZ 126, 280 [285]; 149, 401 [404]; 152, 119 [123]; RG JW 26, 2919 Nr. 19; OGHZ 4, 172 [175]).

    Hätte dies die Beklagte auch für den Fall getan, dass ihr die Probeentnahme gestattet worden wäre, dann hätte sich freilich die Klägerin nicht bereit zu erklären brauchen, die vorherige Untersuchung zu erlauben (RGZ 149, 401 [404]).

  • BGH, 08.04.1959 - V ZR 102/58

    Rechtsmittel

    Daß bei gegenseitigen Verträgen grundsätzlich derjenige Partner, der sich selbst nicht vertragstreu verhält, kein Rücktrittsrecht wegen vertragswidrigen Verhaltens der Gegenseite geltend machen kann, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 67, 313, 319; 149, 401, 404; 152, 119, 123, jeweils mit weiteren Nachweisen; vgl. auch BGH LM BGB § 325 Nr. 6).

    Nach einem in der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Grundsatz büßt eine nicht Vertragstreue Partei ihre Rechte aus dem Vertrag dann nicht ein, wenn der andere Teil kundgegeben hat, er werde auf seiner Erfüllungsverweigerung selbst für den Fall beharren, daß die Gegenseite die ihr noch mögliche Beseitigung ihrer Vertragswidrigkeit vornehmen würde (RGZ 67, 313, 319; 149, 401, 404; BGH LM BGB § 325 Nr. 6).

  • BGH, 13.05.1981 - VIII ZR 113/80

    Anwendung des Einheitlichen Kaufgesetztes (EKG) bei Vorliegen eines Kaufvertrages …

  • BGH, 07.07.1972 - V ZR 132/70

    Verkauf eines Grundstücks an die Bundesbahn - Rücktritt von einem …

  • BGH, 19.11.1959 - VIII ZR 115/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 30.06.1959 - VIII ZR 128/58
  • BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
  • BGH, 29.10.1959 - II ZR 27/58

    Wichtiger Grund, beidseitiges Verschulden, eigenes vertragswidriges Verhalten des …

  • BGH, 29.10.1957 - VIII ZR 282/56
  • BGH, 20.03.1953 - I ZR 169/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 16.09.1969 - VI ZR 294/67

    Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangenen Gewinns - Schadensersatz wegen …

  • BGH, 29.11.1961 - VIII ZR 128/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.07.1961 - VIII ZR 181/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 31.05.1960 - VIII ZR 132/59

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.06.1952 - V ZR 18/51

    Rechtsmittel

  • BGH, 08.11.1961 - VIII ZR 129/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 18.01.1952 - V ZR 123/50

    Rechtsmittel

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