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| VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394 |
Volltextveröffentlichungen (2)
Verfahrensgang
- VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
- VGH Bayern, 13.08.2024 - 8 C 24.781
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (10)
- VG Regensburg, 18.04.2024 - RN 2 K 23.365
Klage gegen Vollstreckung aus Vergleich
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Gleichzeitig erhob sie Vollstreckungsabwehrklage gem. § 167 Abs. 1 Satz 1 VwGO i.V.m.§ 767 ZPO (RN 2 K 23.365).Im Übrigen verweist der Vollstreckungsgläubiger auf seine Ausführungen in den Verfahren RN 2 V 20.367, RN 2 K 23.365 und RN 2 E 23.1877.
Rn. 25 Im Eilverfahren RN 2 E 23.369, auf welches der Vollstreckungsgläubiger im Verfahren RN 2 K 23.365 verweist, hatte der Vollstreckungsgläubiger im in Bezug genommenen Schriftsatz vom 16. März 2023 im Wesentlichen vorgetragen, dass der Vollstreckungsabwehrklage bereits gem. § 121 VwGO die Rechtskraft der Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 6. Dezember 2018 (RN 2 K 16.1236) und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 21. Januar 2020 (8 ZB 19.192) entgegenstünden.
Rn. 30 Begründet wird dies im Wesentlichen unter Verweis auf das Vorbringen im Verfahren RN 2 K 23.365 im Wesentlichen wie folgt:.
Rn. 32 Mit Schreiben vom 19.12.2023 teilte die Vollstreckungsschuldnerin im Rahmen der Vollstreckungsabwehrklage (RN 2 K 23.365) mit, dass die Klage unter Aufrechterhaltung des bisherigen Klageantrags erweitert werde.
Rn. 34 Mit Schriftsatz vom 1. März 2024 ersuchte die Vollstreckungsschuldnerseite ferner, dieses Verfahren bis zur rechtskräftigen Entscheidung im Verfahren RN 2 K 23.365 auszusetzen bzw. beantragte vorsorglich das Ruhen des Verfahrens.
Auf das Urteil im Verfahren RN 2 K 23.365 wird verwiesen.
Die Gerichtsakten in den Verfahren RN 2 K 06.1752, RN 2 V 11.1224, RN 2 K 11.1279, RN 2 E 11.1280, RN 2 V 11.1620, RN 2 V 11.1861, RN 2 K 18.857 (ehemals RN 2 K 11.1862), RN 2 E 12.1594, RN 2 V 13.1170, RO 2 V 13.1827, RN 2 V 16.1237 (ehemals RN 2 V 12.615), RN 2 V 18.1990 (ehemals RN 2 V 17.175), RN 2 K 17.744, RN 2 E 17.743, RN 2 K 16.1236 (ehemals RN 2 K 12.1595), RN 2 V 20.367, RN 2 K 23.365, RN 2 E 23.369, RN 2 E 1270 und RN 2 E 23.1877 wurden zum Verfahren beigezogen.
Rn. 40 Das Gericht konnte vorliegend entscheiden, ohne die Rechtskraft der Entscheidung der Vollstreckungsabwehrklage im Verfahren RN 2 K 23.365 abzuwarten.
Entsprechende Anträge wurden seit Erhebung der Vollstreckungsabwehrklage (RN 2 K 23.365) am 5. März 2023 bereits dreimal erfolglos gestellt.
Rn. 46 Auch stehen die von Antragsgegnerseite durch Verweis auf das Klageverfahren RN 2 K 23.365 vorgebrachten Einwendungen der Unmöglichkeit, der Erfüllung, des Rechtsmissbrauchs und der Verjährung der Vollstreckung nicht entgegen.
Sollte sich die Vollstreckungsschuldnerin in Anbetracht der neuerlichen Zwangsgeldandrohung und der Klageabweisung der Vollstreckungsklage im Verfahren RN 2 K 23.365 nun entschließen, ernsthaft die Eintragung des Geh- und Fahrtrechts zu erreichen, besteht bei einer Fristsetzung auch jetzt noch die Möglichkeit, ein neuerliches Zwangsgeld zu vermeiden, was im Sinne der Beugewirkung ist.
- VG Regensburg, 18.01.2022 - RN 2 V 20.367
Vollstreckung der Einräumung eines Geh- und Fahrtrechts
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Das Verfahren wurde unter dem Aktenzeichen RN 2 V 20.367 geführt.Das mit Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 18. Januar 2022 (RN 2 V 20.367) verhängte Zwangsgeld in Höhe von 7.500 EUR sei zwischenzeitlich beigetrieben, ohne dass die Vollstreckungsschuldnerin ihren Verpflichtungen aus dem Vergleich nachgekommen sei.
Im Übrigen verweist der Vollstreckungsgläubiger auf seine Ausführungen in den Verfahren RN 2 V 20.367, RN 2 K 23.365 und RN 2 E 23.1877.
Ferner wies der Vollstreckungsgläubiger auch auf die Ausführungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs und des Verwaltungsgerichts Regensburg im Beschluss vom 18. Januar 2022 im Verfahren RN 2 V 20.367 zur Unmöglichkeit hin.
Die Gerichtsakten in den Verfahren RN 2 K 06.1752, RN 2 V 11.1224, RN 2 K 11.1279, RN 2 E 11.1280, RN 2 V 11.1620, RN 2 V 11.1861, RN 2 K 18.857 (ehemals RN 2 K 11.1862), RN 2 E 12.1594, RN 2 V 13.1170, RO 2 V 13.1827, RN 2 V 16.1237 (ehemals RN 2 V 12.615), RN 2 V 18.1990 (ehemals RN 2 V 17.175), RN 2 K 17.744, RN 2 E 17.743, RN 2 K 16.1236 (ehemals RN 2 K 12.1595), RN 2 V 20.367, RN 2 K 23.365, RN 2 E 23.369, RN 2 E 1270 und RN 2 E 23.1877 wurden zum Verfahren beigezogen.
Da mit Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 13. Dezember 2011 im Verfahren RN 2 V 11.1620 und Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg 18. Januar 2022, RN 2 V 20.367, bereits zweimal ein Zwangsgeld zur Erzwingung der Verpflichtung der Vollstreckungsschuldnerin aus den Ziffern III und V des Prozessvergleichs vom 17. August 2010 festgesetzt worden war, handelt es sich vorliegend um die Festsetzung eines weiteren Zwangsgeldes.
Dieser Titel besteht auch noch (vgl. Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 18. Januar 2022 im Verfahren RN 2 V 20.367 und Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 27. Oktober 2022 im Verfahren 8 C 22.334).
Rn. 44 Auch die weitere Vollstreckungsvoraussetzung einer Klausel gegen die Antragsgegnerin liegt vor, da der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Antragsteller am 15. Juni 2020 eine "Zweite Zwangsvollstreckungsklausel" erteilte (vgl. Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 18. Januar 2022 im Verfahren RN 2 V 20.367 und Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 27. Oktober 2022 im Verfahren 8 C 22.334).
Eine beglaubigte Abschrift des vollständigen Prozessvergleichs vom 17. August 2010 wurde ausweislich des im Verfahren RN 2 V 20.367 übermittelten Empfangsbekenntnisses des Bevollmächtigten diesem vom Bevollmächtigten des Antragstellers am 30. September 2021 zugestellt.
- VGH Bayern, 27.10.2022 - 8 C 22.334
Vollstreckung der Einräumung eines Geh- und Fahrtrechts
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
In den Gründen wies das Gericht auf die Ausführungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs im Beschluss vom 27. Oktober 2022 im Verfahren 8 C 22.334 hin: "Die Zwangsvollstreckung wegen einer nicht vertretbaren Handlung i.S.d. § 888 Abs. 1 ZPO ist nicht allein deshalb ausgeschlossen, weil ein Dritter an der Handlung mitwirken muss.Dieser Titel besteht auch noch (vgl. Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 18. Januar 2022 im Verfahren RN 2 V 20.367 und Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 27. Oktober 2022 im Verfahren 8 C 22.334).
Rn. 44 Auch die weitere Vollstreckungsvoraussetzung einer Klausel gegen die Antragsgegnerin liegt vor, da der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Antragsteller am 15. Juni 2020 eine "Zweite Zwangsvollstreckungsklausel" erteilte (vgl. Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 18. Januar 2022 im Verfahren RN 2 V 20.367 und Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 27. Oktober 2022 im Verfahren 8 C 22.334).
Rn. 49 Ebenfalls festzusetzen war vorliegend die Dauer der Ersatzzwangshaft nach § 888 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 ZPO (vgl. BayVGH, B.v. 27.10.2022 - 8 C 22.334 - beck-online).
Zwar trifft es zu, dass die Antragsgegnerin in der Vergangenheit ausreichend Zeit hatte, die Vollstreckung durch freiwillige Leistungen abzuwenden (vgl. BayVGH, B.v. 27. Oktober 2022 - 8 C 22.334 - beck-online).
- VGH Bayern, 21.01.2020 - 8 ZB 19.193
Erfolgloser Berufungszulassungsantrag der Vollstreckungsgläubigerin: …
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Mit Beschluss vom 21. Januar 2020 lehnte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Antrag auf Zulassung der Berufung der Vollstreckungsschuldnerin ab (8 ZB 19.193).Man verweise hierzu auf die Entscheidung des BayVGH - 8 ZB 19.193/2020 - vom 21. Januar 2020.
- BGH, 27.11.2008 - I ZB 46/08
Anspruch aus Titel auf Bekanntgabe von Mieternamen?
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Der Unmöglichkeitseinwand greift nur durch, wenn eindeutig feststeht, dass der Vollstreckungsschuldner - erfolglos - alle zumutbaren Maßnahmen einschließlich eines gerichtlichen Vorgehens unternommen hat, um den Dritten zur Duldung bzw. Mitwirkung zu veranlassen; die Voraussetzungen für diesen Ausnahmetatbestand hat der Vollstreckungsschuldner im Einzelnen darzulegen (vgl. BGH, B.v. 27.11.2008 - I ZB 46/08 - JR 2010, 76 = juris Rn. 13 m.w.N.;… Seibel in Zöller, ZPO, § 888 Rn. 2)." Diese Ausführungen, die damals im Zusammenhang mit der damals vorgetragenen Unmöglichkeit der Erfüllung vorgetragen worden seien, sah das Gericht auch als relevant für die Erfüllung an. - BGH, 19.06.1986 - IX ZR 141/85
Durchsetzung eines durch Prozeßvergleich begründeten Anspruchs auf Abgabe einer …
- OLG Brandenburg, 13.06.1997 - 10 W 37/96
Zwangsvollstreckung eines Anspruchs auf Vorlage eines Nachlassverzeichnisses; …
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Für eine wiederholte Festsetzung eines Zwangsmittels nach § 888 Abs. 1 ZPO besteht grundsätzlich nur ein Rechtschutzbedürfnis, wenn die Zwangsvollstreckung aus einem vorangegangenen Zwangsmittelbeschluss voll durchgeführt wurde (vgl. OLG Brandenburg, B.v. 13.6.1997 - 10 W 37/96 - beck-online). - VerfGH Bayern, 25.05.2021 - 38-VI-20
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen verwaltungsgerichtliche Entscheidungen …
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Mit Entscheidung vom 25. Mai 2021 wies der Bayerische Verfassungsgerichtshof die Verfassungsbeschwerde im Verfahren Vf. 38-VI-20 ab. - VGH Bayern, 05.07.2023 - 8 C 23.807
Rechtsmittelausschluss bei einstweiliger Einstellung der Zwangsvollstreckung aus …
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Die hiergegen eingelegte Beschwerde verwarf der Bayerischen Verwaltungsgerichtshof im Verfahren 8 C 23.807 mit Beschluss vom 5. Juli 2023 als unzulässig. - VGH Bayern, 03.09.2012 - 8 C 11.3024
Zwangsvollstreckung aus gerichtlichem Vergleich; Geltendmachung …
Auszug aus VG Regensburg, 22.04.2024 - RN 2 V 23.2394
Die Beschwerde hiergegen wurde verworfen (BayVGH, B.v. 3. September 2012 - 8 C 11.3024).
- VG Regensburg, 18.04.2024 - RN 2 K 23.365
Klage gegen Vollstreckung aus Vergleich
Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen RN 2 V 23.2394 geführt.Ein weiterer Antrag auf Festsetzung eines weiteren Zwangsgeldes ist unter dem Aktenzeichen RN 2 V 23.2394 anhängig.
- VGH Bayern, 13.04.2026 - 8 ZB 25.2400
Berufungszulassung (abgelehnt), Vollstreckung aus gerichtlichem Vergleich, …
Rn. 5 Auf die Vollstreckungsanträge des Beklagten setzte das Verwaltungsgericht mit Beschlüssen vom 13. Dezember 2011 (RN 2 V 11.1620), 18. Januar 2022 (RN 2 V 20.367) und 22. April 2024 (RN 2 V 23.2394) Zwangsgelder gegen die Klägerin fest; deren Beschwerden blieben erfolglos (BayVGH, B.v. 3.9.2012 - 8 C 11.3024; B.v. 27.10.2022 - 8 C 22.334; B.v. 13.8.2024 - 8 C 24.781).
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