Rechtsprechung
| SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09 E |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Sozialgerichtliches Verfahren - Erinnerungsverfahren gegen die Festsetzung der Rechtsanwaltsvergütung aus Prozesskostenhilfemitteln - Bemessung der Verfahrensgebühr - Bemessung der "fiktiven" Terminsgebühr bei Erledigung durch angenommenes Anerkenntnis
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 3 RVG; § 14 RVG; § 56 Abs 1 S 1 RVG; § 197 Abs 1 SGG; § 197 Abs 2 SGG; Nr 3102 RVG-VV; Nr 3106 RVG-VV; Nr 1005 RVG-VV; Nr 1006 RVG-VV
Anerkenntnis; Annahme; Aufwand; Austausch; Bemessung; Betragsrahmengebühr; Erinnerung; Erinnerungsbefugnis; Erledigung; Erledigungsgebühr; Festsetzung; fiktive Terminsgebühr; Gebührentatbestand; Gericht; Grundsicherung für Arbeitsuchende; Kostenanspruch; ... - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (18)
- LSG Niedersachsen-Bremen, 28.12.2006 - L 8 B 4/06
Keine Beschwerde in Vergütungsfestsetzungsverfahren
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Rn. 25 6. Die Entscheidung ist nicht mit der Beschwerde an das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen anfechtbar, weil das Normengefüge der §§ 172 ff. SGG den Normen des RVG vorgeht (vgl. hierzu: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 06. März 2009, - L 8 SF 1/09 B sowie zur fehlenden Beschwerdemöglichkeit bei Entscheidungen über die Prozesskostenhilfevergütung: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28. Dezember 2006, - L 8 B 4/06 SO SF und Beschluss vom 17. Oktober 2008, - L 13 B 4/08 SF mit zahlreichen weiteren Nachweisen). - BGH, 31.10.2006 - VI ZR 261/05
Billigkeit der Gebührenbestimmung eines Rechtsanwalts
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Zwar hält die Kammer unter Berücksichtigung von unterdurchschnittlichem Umfang und durchschnittlicher Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, von durchschnittlicher Bedeutung, durchschnittlichem Haftungsrisiko und den deutlich unterdurchschnittlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Auftragsgebers des Erinnerungsführers eine Verfahrensgebühr in Höhe von 200, 00 EUR für angemessen, sieht sich jedoch durch den dem Erinnerungsführer zuzugestehenden Tolleranzrahmen an die im Rahmen seines Ermessens liegende Bestimmung in Höhe eines Betrages von 230, 00 EUR gebunden (vgl. zur Einräumung eines Toleranzrahmens: Bundesgerichtshof, Urteil vom 31. Oktober 2006, - VI ZR 261/05, zitiert nach juris). - BSG, 07.11.2006 - B 1 KR 13/06 R
Entstehen der Erledigungsgebühr
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Rn. 10 Nach diesen Grundsätzen ist jedenfalls die hier vorzunehmende Ersetzung der geltend gemachten Erledigungsgebühr nach Nr. 1002, 1005, 1006 VV-RVG, deren rechtliche Voraussetzungen nach den zutreffenden Ausführungen in dem angefochtenen Kostenfestsetzungsbeschluss mangels der erforderlichen weitergehenden anwaltlichen Mitwirkungen nicht vorlagen (vgl. hierzu auch Bundessozialgericht Urteile vom 07. November 2006 - B 1 KR 13/06 R; B 1 KR 22/06 R; B 1 KR 23/06 R und Urteil vom 21. März 2003 - B 11 a AL 53/06 R), durch die fiktive Terminsgebühr nach Nr. 3106 VV-RVG nicht zu beanstanden, denn eine unzulässige Erweiterung des Gegenstandes des Kostenfestsetzungsverfahrens ist damit - entgegen der Auffassung des Erinnerungsgegners - nicht verbunden.
- BSG, 07.11.2006 - B 1 KR 23/06 R
Entstehen der Erledigungsgebühr
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Rn. 10 Nach diesen Grundsätzen ist jedenfalls die hier vorzunehmende Ersetzung der geltend gemachten Erledigungsgebühr nach Nr. 1002, 1005, 1006 VV-RVG, deren rechtliche Voraussetzungen nach den zutreffenden Ausführungen in dem angefochtenen Kostenfestsetzungsbeschluss mangels der erforderlichen weitergehenden anwaltlichen Mitwirkungen nicht vorlagen (vgl. hierzu auch Bundessozialgericht Urteile vom 07. November 2006 - B 1 KR 13/06 R; B 1 KR 22/06 R; B 1 KR 23/06 R und Urteil vom 21. März 2003 - B 11 a AL 53/06 R), durch die fiktive Terminsgebühr nach Nr. 3106 VV-RVG nicht zu beanstanden, denn eine unzulässige Erweiterung des Gegenstandes des Kostenfestsetzungsverfahrens ist damit - entgegen der Auffassung des Erinnerungsgegners - nicht verbunden. - BSG, 10.05.1995 - 1 RK 20/94
Hinzuziehung eines Gebärdendolmetschers bei ärztlicher Behandlung
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Zur Ausfüllung von Regelungslücken sind die Richter nur berufen, wenn das Gesetz mit Absicht schweigt, weil es der Rechtsprechung überlassen wollte, das Recht zu finden, oder das Schweigen des Gesetzes auf einem Versehen oder darauf beruht, dass sich der nicht geregelte Tatbestand erst nach Erlass des Gesetzes durch eine Veränderung der Lebensverhältnisse ergeben hat (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 10. Mai 1995 - 1 RK 20/94 = BSGE 76, 109 ff.). - BSG, 07.11.2006 - B 1 KR 22/06 R
Voraussetzung der Erledigungsgebühr nach Nr. 1005 RVG -VV
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Rn. 10 Nach diesen Grundsätzen ist jedenfalls die hier vorzunehmende Ersetzung der geltend gemachten Erledigungsgebühr nach Nr. 1002, 1005, 1006 VV-RVG, deren rechtliche Voraussetzungen nach den zutreffenden Ausführungen in dem angefochtenen Kostenfestsetzungsbeschluss mangels der erforderlichen weitergehenden anwaltlichen Mitwirkungen nicht vorlagen (vgl. hierzu auch Bundessozialgericht Urteile vom 07. November 2006 - B 1 KR 13/06 R; B 1 KR 22/06 R; B 1 KR 23/06 R und Urteil vom 21. März 2003 - B 11 a AL 53/06 R), durch die fiktive Terminsgebühr nach Nr. 3106 VV-RVG nicht zu beanstanden, denn eine unzulässige Erweiterung des Gegenstandes des Kostenfestsetzungsverfahrens ist damit - entgegen der Auffassung des Erinnerungsgegners - nicht verbunden. - SG Lüneburg, 27.04.2009 - S 12 SF 39/09
Abgrenzung; angenommenes Anerkenntnis; anwaltliche Tätigkeit; …
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können vgl. zum Themenkomplex der (fiktiven) Terminsgebühr bei angenommenem Anerkenntnis: Beschlüsse der seit dem 01. Januar 2009 bei dem Sozialgericht Lüneburg eingerichteten Kostenkammer vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E sowie vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E; vgl. ferner: Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. August 2008, - S 6 SF 78/08 sowie vom 24. Januar 2008, - S 6 SF 29/07; so auch Beschlüsse des Sozialgerichts Lüneburg vom 19. April 2007 - S 15 SF 48/06; vom 20. April 2007 - S 15 SF 141/04; vom 02. Mai 2007 - S 15 SF 51/06; vom 22. November 2007 - S 15 SF 81/07; vom 17. Januar 2008 - S 15 SF 80/07; vom 24. Januar 2008 - S 15 SF 55/07; vom 25. Januar 2008, - S 15 SF 113/07 sowie Beschluss vom 27. Mai 2008, - S 15 SF 43/08). - SG Lüneburg, 04.03.2009 - S 12 SF 53/09
Anerkenntnis; angenommenes Anerkenntnis; außergerichtliche Kosten; fiktive …
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können vgl. zum Themenkomplex der (fiktiven) Terminsgebühr bei angenommenem Anerkenntnis: Beschlüsse der seit dem 01. Januar 2009 bei dem Sozialgericht Lüneburg eingerichteten Kostenkammer vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E sowie vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E; vgl. ferner: Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. August 2008, - S 6 SF 78/08 sowie vom 24. Januar 2008, - S 6 SF 29/07; so auch Beschlüsse des Sozialgerichts Lüneburg vom 19. April 2007 - S 15 SF 48/06; vom 20. April 2007 - S 15 SF 141/04; vom 02. Mai 2007 - S 15 SF 51/06; vom 22. November 2007 - S 15 SF 81/07; vom 17. Januar 2008 - S 15 SF 80/07; vom 24. Januar 2008 - S 15 SF 55/07; vom 25. Januar 2008, - S 15 SF 113/07 sowie Beschluss vom 27. Mai 2008, - S 15 SF 43/08). - SG Lüneburg, 16.03.2009 - S 12 SF 64/09
Anerkenntnis; angenommenes Anerkenntnis; anwaltlicher Aufwand; außergerichtliche …
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können vgl. zum Themenkomplex der (fiktiven) Terminsgebühr bei angenommenem Anerkenntnis: Beschlüsse der seit dem 01. Januar 2009 bei dem Sozialgericht Lüneburg eingerichteten Kostenkammer vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E sowie vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E; vgl. ferner: Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. August 2008, - S 6 SF 78/08 sowie vom 24. Januar 2008, - S 6 SF 29/07; so auch Beschlüsse des Sozialgerichts Lüneburg vom 19. April 2007 - S 15 SF 48/06; vom 20. April 2007 - S 15 SF 141/04; vom 02. Mai 2007 - S 15 SF 51/06; vom 22. November 2007 - S 15 SF 81/07; vom 17. Januar 2008 - S 15 SF 80/07; vom 24. Januar 2008 - S 15 SF 55/07; vom 25. Januar 2008, - S 15 SF 113/07 sowie Beschluss vom 27. Mai 2008, - S 15 SF 43/08). - SG Lüneburg, 25.03.2009 - S 12 SF 43/09
Abgrenzung; Antragsgebühr; Berücksichtigung; Betragsrahmengebühr; …
Auszug aus SG Lüneburg, 12.05.2009 - S 12 SF 56/09
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können vgl. zum Themenkomplex der (fiktiven) Terminsgebühr bei angenommenem Anerkenntnis: Beschlüsse der seit dem 01. Januar 2009 bei dem Sozialgericht Lüneburg eingerichteten Kostenkammer vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E sowie vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E; vgl. ferner: Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. August 2008, - S 6 SF 78/08 sowie vom 24. Januar 2008, - S 6 SF 29/07; so auch Beschlüsse des Sozialgerichts Lüneburg vom 19. April 2007 - S 15 SF 48/06; vom 20. April 2007 - S 15 SF 141/04; vom 02. Mai 2007 - S 15 SF 51/06; vom 22. November 2007 - S 15 SF 81/07; vom 17. Januar 2008 - S 15 SF 80/07; vom 24. Januar 2008 - S 15 SF 55/07; vom 25. Januar 2008, - S 15 SF 113/07 sowie Beschluss vom 27. Mai 2008, - S 15 SF 43/08). - SG Lüneburg, 24.01.2008 - S 6 SF 29/07
Höhe der fiktiven Terminsgebühr bei angenommenem Anerkenntnis
- SG Lüneburg, 16.03.2009 - S 12 SF 59/09
Anerkenntnis; Annahme; anwaltlicher Aufwand; Betragsrahmengebühr; …
- SG Lüneburg, 19.04.2007 - S 15 SF 48/06
Halbe Mittelgebühr als fiktive Terminsgebühr bei Streit um …
- SG Lüneburg, 02.05.2007 - S 15 SF 51/06
Verfahrensgebühr, fiktive Terminsgebühr und Erledigungsgebühr in …
- SG Lüneburg, 24.01.2008 - S 15 SF 55/07
Höhe der fiktiven Terminsgebühr bei angenommenem Anerkenntnis
- SG Lüneburg, 20.04.2007 - S 15 SF 141/04
Mittelgebühr der Streit um Schwerbehinderteneigenschaft
- SG Lüneburg, 25.01.2008 - S 15 SF 113/07
Anwaltliches Gebührenrecht: Höhe einer fiktiven Terminsgebühr im …
- SG Lüneburg, 27.05.2008 - S 15 SF 43/08
Sozialgerichtliches Verfahren - außergerichtliche Kosten - Rechtsanwaltsgebühr - …
- LSG Thüringen, 19.08.2011 - L 6 SF 872/11
Entstehen einer Erledigungsgebühr bei Annahme eines Anerkenntnisses im …
Rn. 26 Abzustellen ist bei der fiktiven Terminsgebühr nicht auf den hypothetischen Aufwand (so Bayerisches LSG, Beschluss vom 20. August 2010 - Az.: L 15 B 1007/08 SF; LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17. Juli 2008 - L 1 B 127/08 SK; SG Lüneburg, Beschluss vom 12. Mai 2009 - Az.: S 12 SF 56/09 E, alle nach juris), denn die voraussichtliche Dauer einer mündlichen Verhandlung ist in den meisten Fällen spekulativ (vgl. Senatsbeschluss vom 3. Januar 2011 - Az.: L 6 SF 727/10 B ) und die Praxis zeigt immer wieder Fälle, in denen die erwartete Dauer einer mündlichen Verhandlung nicht eingehalten werden kann. - FG Hamburg, 11.07.2012 - 3 KO 49/12
RVG-VV: Terminsgebühr statt Erledigungsgebühr, keine Erweiterung der Erinnerung
Gegenstand des Kostenfestsetzungsverfahrens und damit Streitgegenstand der Erinnerung ist der geltend gemachte Gesamtvergütungsanspruch, der einerseits durch den begehrten Gesamtbetrag und andererseits durch den Sachverhalt, auf den der Anspruch gestützt wird, bestimmt wird (Sozialgericht -SG- Lüneburg vom 12. Mai 2009 S 12 SF 56/09 E m. w. N., Juris).Rn. 38 2. Zulässig und durch den Amtsermittlungsgrundsatz (§ 76 Abs. 1 FGO) geboten ist es aber, den feststehenden Lebenssachverhalt und den (ursprünglich) geltend gemachten Kostenanspruch unter allen in Betracht kommenden Gebührentatbeständen des Vergütungsverzeichnisses zu prüfen (hier: Erledigungsgebühr oder Terminsgebühr), soweit das Gericht damit nicht über die im Kostenfestsetzungsantrag begehrte Gesamtvergütung hinaus geht (§ 96 Abs. 1 Satz 2 FGO; vgl. Sozialgericht -SG- Lüneburg vom 12. Mai 2009 S 12 SF 56/09 E m. w. N., Juris).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2013 - L 9 AS 142/13 Der Austausch von Kostenpositionen ist also möglich, soweit es in der Sache lediglich um einen Austausch der Anspruchsgrundlagen geht (…vgl. zum gesamten Vorstehenden SG Köln, Beschl. v. 02.11.2007 - S 6 AS 231/06 -, juris Rn. 6 f.; dessen Ausführungen ohne Zitat wörtlich übernehmend SG Lüneburg, Beschl. v. 12.05.2009 - S 12 SF 56/09 E -, juris Rn. 8 f.;… in der Sache ebenso FG Hamburg, Beschl. v. 11.07.2012 - 3 KO 49/12 -, juris Rn. 36 f.;… OLG Karlsruhe, Beschl. v. 14.08.2003 - 5 WF 134/03 -, juris Rn. 34).
- SG Lüneburg, 30.03.2010 - S 12 SF 180/09
Anfall; Angemessenheit; Aufwand; Entstehung; fiktive Terminsgebühr; …
Daher ist eine fiktive Vergleichsbetrachtung anzustellen, in welcher Höhe ein Gebührenanspruch voraussichtlich entstanden wäre, wenn ein Termin stattgefunden hätte (vgl. hierzu etwa Beschlüsse vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E, vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E, vom 12. Mai 2009, - S 12 SF 56/09 E, vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 116/09 E sowie vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 67/09 E, jeweils zitiert nach juris).Nur für diese Konstellation entspricht es ständiger Rechtsprechung der Kostenkammer des Sozialgerichts Lüneburg, die fiktive Terminsgebühr in Höhe eines Betrages von 100, 00 EUR zugrunde zu legen, wenn die Verfahrensgebühr in Höhe der Mittelgebühr anzusetzen ist (vgl. hierzu etwa Beschlüsse vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E, vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E, vom 12. Mai 2009, - S 12 SF 56/09 E, vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 116/09 E sowie vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 67/09 E; vgl. ferner zu der Frage, in welchem Umfang eine (fiktive) Terminsgebühr im Falle einer Entscheidung ohne mündliche Verhandlung gemäß § 124 Abs. 2 SGG anfällt, auch bereits: Sozialgericht Lüneburg, Beschluss vom 30. Januar 2009, - S 25 SF 129/08; jeweils zitiert nach juris).
- SG Lüneburg, 27.07.2009 - S 12 SF 113/09 Nur für diese Konstellation entspricht es ständiger Rechtsprechung der Kostenkammer des Sozialgerichts Lüneburg, die fiktive Terminsgebühr in Höhe eines Betrages von 100, 00 EUR zugrunde zu legen, wenn die Verfahrensgebühr in Höhe der Mittelgebühr anzusetzen ist (vgl. hierzu etwa Beschluss vom 4. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E, vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E, vom 12. Mai 2009, - S 12 SF 56/09 E, vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 116/09 E sowie vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 67/09 E, jeweils zitiert nach juris).
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können (ständige Rechtsprechung der Kostenkammer des Sozialgerichts Lüneburg - vgl. hierzu etwa: Beschlüsse vom 4. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E, vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E, vom 12. Mai 2009, - S 12 SF 56/09 E, vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 116/09 E sowie vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 67/09 E, jeweils zitiert nach juris).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 30.04.2013 - L 6 AS 1912/12 Zulässig und geboten ist es, einen Kostenanspruch unter allen in Betracht kommenden Gebührentatbeständen des Vergütungsverzeichnisses zu prüfen, ohne an die geltend gemachten Gebührentatbestände gebunden zu sein (…vgl. Gerold/Schmidt - Müller-Rabe RVG, 19. Aufl. 2010, § 55 Rn. 24, Rn. 27; dem folgend Schnapp/Volpert in: Schneider/Wolf, RVG, 6. Aufl. 2012, § 55 Rn. 51, ebenso SG Lüneburg Beschluss vom 12.05.2009 - S 12 SF 56/09 E, juris, Rn. 8 ;… aA SG Kassel Beschluss vom 29.05.2012 - S 10 SF 41/12 E, juris Rn. 30: für jeden Gebührenrahmen eine gesonderte Entscheidung).
- LSG Thüringen, 16.08.2011 - L 6 SF 930/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Erledigungsgebühr - …
Insoweit übersteigen die beantragten Gebühren in der Höhe die tatsächlich zustehenden Gebühren um mehr als 20 v.H. Bei der fiktiven Terminsgebühr ist allerdings nicht darauf abzustellen, welchen Aufwand die mündliche Verhandlung hypothetisch verursacht hätte (so Bayerisches LSG, Beschluss vom 20. August 2010 - Az.: L 15 B 1007/08 SF; LSG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 17. Juli 2008 - L 1 B 127/08 SK; SG Lüneburg, Beschluss vom 12. Mai 2009 - Az.: S 12 SF 56/09 E, alle nach juris), denn die voraussichtliche Dauer einer mündlichen Verhandlung ist in den meisten Fällen spekulativ (vgl. Senatsbeschluss vom 3. Januar 2011 - Az.: L 6 SF 727/10 B ). - SG Kassel, 29.05.2012 - S 10 SF 41/12
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Bestimmung der …
(vgl. zur Gegenauffassung SG Lüneburg, Beschl. v. 12.05.2009 - S 12 SF 56/09 E, juris, Rn. 8, Müller-Rabe, in: Gerold/Schmidt, RVG, 19. Aufl. 2010, § 55 Rn. 23 f.;… dem folgend Schnapp/Volperet, in: Schneider/Wolf, RVG, 6. Aufl. 2012, § 55 Rn. 51). - SG Lüneburg, 24.07.2009 - S 12 SF 72/09
Angemessenheit; angenommenes Anerkenntnis; fiktive Terminsgebühr; Höhe der …
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können (ständige Rechtsprechung der Kostenkammer des Sozialgerichts Lüneburg - vgl. hierzu etwa: Beschlüsse vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E, vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E, vom 12. Mai 2009, - S 12 SF 56/09 E, vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 116/09 E sowie vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 67/09 E, jeweils zitiert nach juris). - SG Lüneburg, 06.08.2009 - S 12 SF 74/09
Terminsgebühr; fiktive Terminsgebühr; Verfahrensgebühr; Umfang; Schwierigkeit; …
Hätte er eine der Nr. 3104 VV-RVG entsprechende Vorschrift auch für diese sozialgerichtlichen Verfahren treffen wollen, hätte er - wie er das hinsichtlich Nr. 3104 VV-RVG geregelt hat - eine entsprechende Regelung in der Nr. 3106 VV-RVG treffen können (ständige Rechtsprechung der Kostenkammer des Sozialgerichts Lüneburg - vgl. hierzu etwa: Beschlüsse vom 04. März 2009, - S 12 SF 53/09 E, vom 16. März 2009 - S 12 SF 59/09 E, - S 12 SF 64/09 E, vom 25. März 2009, - S 12 SF 43/09 E, vom 27. April 2009, - S 12 SF 39/09 E, vom 12. Mai 2009, - S 12 SF 56/09 E, vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 116/09 E sowie vom 26. Juni 2009, - S 12 SF 67/09 E, jeweils zitiert nach juris). - SG Lüneburg, 30.10.2009 - S 12 SF 197/09
Rechtsanwaltsvergütung: Bemessung der Vergütung im sozialgerichtlichen Verfahren; …
- SG Lüneburg, 23.08.2009 - S 12 SF 106/09
- SG Lüneburg, 14.07.2009 - S 12 SF 131/09
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".