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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1968,1026
BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65 (https://dejure.org/1968,1026)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1968 - V ZR 46/65 (https://dejure.org/1968,1026)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 (https://dejure.org/1968,1026)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1969, 1068
  • MDR 1969, 297
  • DVBl 1969, 208
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 01.06.1959 - III ZR 49/58

    Ersatz von Anwaltskosten

    Auszug aus BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65
    Dabei ist von der Lage auszugehen, die beim Eintritt der Schädigung vorlag und die Dinge vom damaligen Standpunkt des Geschädigten aus zu betrachten (BGHZ 30, 154, 157 ff) [BGH 01.06.1959 - III ZR 49/58].
  • BVerwG, 06.12.1963 - VII C 76.63

    Kostenentscheidung im Widerspruchsbescheid

    Auszug aus BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65
    Es geht davon aus, daß das Entschädigungsverfahren nach § 101 Abs. 1 Nr. 6 LWG dem Vorverfahren der Verwaltungsstreitverfahren (§§ 68 ff VwGO) gleichzustellen sei, dessen Kosten im Sinne des § 162 Abs. 1 VwGO auch bei erfolgreichem Abschluß des Vorverfahrens, also ohne anschließenden Verwaltungsprozeß, der unterliegende Teil nach § 162 Abs. 2 Satz 2 VwGO zu tragen habe (Hinweis auf BVerwG NJW 1964, 685 f).
  • BGH, 06.12.1965 - III ZR 172/64

    Bemessung der Enteignungsentschädigung

    Auszug aus BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65
    In der Rechtsprechung werden im Anschluß an neuere Enteignungsgesetze (vgl. § 19 LandBeschG, § 96 BBauG) nunmehr gewisse Folgeschäden einer Grundstücksenteignung als entschädigungspflichtig anerkannt, darunter auch die für eine zweckentsprechende Rechtsverfolgung notwendigen Kosten für Rechtsberatung im Enteignungsverfahren, weil diese Kosten zwangsläufig mit einem Enteignungsverfahren verbunden sind (BGH LM Art. 14 (Cf) Nr. 29 = NJW 1966, 493, 496 [BGH 06.12.1965 - III ZR 172/64] rechts; NJW 1965, 1460, 1483 rechts; WM 1964, 968, 972).
  • BVerwG, 01.11.1965 - Gr. Sen. 2.65

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65
    § 109 LWG kann daher auch nicht als Regelung der Kosten eines gerichtlichen Vorverfahrens aufgefaßt werden, die an sich dem Landesgesetzgeber obliegt (BVerwGE 22, 281, 283) [BVerwG 01.11.1965 - GrS - 2/65].
  • BGH, 27.04.1964 - III ZR 136/63
    Auszug aus BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65
    In der Rechtsprechung werden im Anschluß an neuere Enteignungsgesetze (vgl. § 19 LandBeschG, § 96 BBauG) nunmehr gewisse Folgeschäden einer Grundstücksenteignung als entschädigungspflichtig anerkannt, darunter auch die für eine zweckentsprechende Rechtsverfolgung notwendigen Kosten für Rechtsberatung im Enteignungsverfahren, weil diese Kosten zwangsläufig mit einem Enteignungsverfahren verbunden sind (BGH LM Art. 14 (Cf) Nr. 29 = NJW 1966, 493, 496 [BGH 06.12.1965 - III ZR 172/64] rechts; NJW 1965, 1460, 1483 rechts; WM 1964, 968, 972).
  • BGH, 30.11.1959 - III ZR 134/59

    Baulandsache. Versäumnisverfahren; Kosten

    Auszug aus BGH, 20.12.1968 - V ZR 46/65
    Die Revision verweist auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs BGHZ 31, 229, 232 ff [BGH 30.11.1959 - III ZR 134/59] und LM GG Art. 14 (Eb) Nr. 13.
  • BGH, 27.09.1973 - III ZR 131/71

    Abrücken des Begünstigten von seinem Angebot im Enteignungsverfahren; Ablehnung …

    Wie das Berufungsgericht zutreffend darlegt, gibt jedoch § 96 BBauG eine rechtliche Grundlage, dem Enteigneten, wenn es zur Enteignung kommt, die Rechtsberatungs- und Vertretungskosten, die er im behördlichen Enteignungsverfahren aufgewendet hat, als Folgeschaden zu erstatten (BGH NJW 1965, 1480, 1483; 1966, 493, 496 und seither ständig, z.B. Urteile vom 5. Februar 1968 - III ZR 217/65 - DVBl 1969, 204, 205 und vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 = DVBl 1969, 208, 209 - NJW 1969, 1068, 1069; BGHZ 56, 221, 227; Brügelmann/Pohl BBauG § 121 Anm. 5 c aa;… Schütz/Frohberg BBauG 3. Aufl. § 121 Anm. 2;… Schrödter BBauG 3. Aufl. § 121 Anm. 3).
  • BVerwG, 14.07.1972 - IV C 81.69

    Erstattung von Anwaltskosten eines Landabgabepflichtigen durch einen …

    Dieselbe Auffassung werde auch vom Bundesgerichtshof vertreten (zu vgl. Urteil vom 30. April 1964 - III ZR 55/63 - zum Landbeschaffungsgesetz; Urteil vom 5. Februar 1968 - III ZR 217/65 - [DVBl. 1969, 204, 205] zur anwaltlichen Vertretung in einem klassischen Enteignungsverfahren; Urteil vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 - [DVBl. 1969, 208] zur anwaltlichen Vertretung in einem wasserrechtlichen Entschädigumgsverfahren).

    Im Urteil vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 - (DVBl. 1969, 208) hat dann auch der V. Senat des Bundesgerichtshofs in bezug auf wasserrechtliche Ausbaumaßnahmen ausgeführt:.

  • VG Ansbach, 07.10.2020 - AN 9 K 18.00360

    Nassschäden an Mühlengebäude nach Aufstau einer Talsperre

    Rn. 178 3.6.1.4 Selbst wenn man unter Heranziehung einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 20.12.1968 - V ZR 46/65) zur Erstattung von Anwaltskosten im wasserrechtlichen Verfahren als Teil der Entschädigung die benannten Positionen als grundsätzlich einem Ausgleich im Entschädigungsverfahren zugänglich erachten würde, wäre dennoch keine geeignete Anspruchsgrundlage ersichtlich, da nach dem klägerischen Vortrag gerade keine Anwaltskosten gelten gemacht werden.
  • VG Stuttgart, 03.11.2006 - 18 K 1596/06

    Duldungspflicht und Entschädigung bei öffentlicher Abwasserleitung.

    Auch unter Berücksichtigung der von der herrschenden Meinung als erstattungsfähig angesehenen Rechtsberatungskosten (…vgl. Breuer, Öffentliches und privates Wasserrecht, 3. Aufl. 2004, RdNr. 708, unter Bezugnahme auf BGH, Urteil vom 20.12.1968 - V ZR 46/65 -, NJW 1969, 1088) in Höhe von 297 EUR (Rechtsanwaltsgebühren) und bei einer Verzinsung gemäß § 13 Abs. 2 LEntG im Zeitraum von der Bekanntmachung des Ausgangsbescheids Anfang Oktober 2005 bis zur Überweisung der festgesetzten Entschädigung Mitte Januar 2006 bliebe die dem Kläger im günstigsten Falle zustehende Entschädigung weit unter der im Widerspruchsbescheid festgesetzten Summe.
  • BGH, 05.07.1979 - III ZR 64/78

    Entschädigung wegen der Beeinträchtigung der Kiesausbeute durch die Anhebung des …

    Zur Auslegung des § 20 WHG sind die Grundsätze heranzuziehen, die im Enteignungsrecht zur Entschädigung entwickelt worden sind; das gilt auch insoweit, als die Vorschrift nicht nur die Entschädigungsansprüche wegen Enteignung, sondern auch Ansprüche auf Schadensausgleich (etwa nach § 31 Abs. 2 WHG) regelt (BGH, Urteil vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 - = NJW 1969, 1068/9;… ebenso Gieske/Wiedemann/Czychowski a.a.O. § 20 Rdn. 3 a;… Sieder/Zeitler a.a.O. § 20 Rdn. 2 a, 3).
  • VGH Hessen, 15.09.1992 - 2 UE 1371/89

    Enteignungsentschädigung: Insichprozeß des Landes Hessen wegen Erstattung von im …

    Dieser hat mit Urteil vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 -, DVBl. 1969 S. 208, ausgeführt: In der Rechtsprechung werden im Anschluß an neuere Enteignungsgesetze (vgl. § 19 LBG, § 96 BBauG) nunmehr gewisse Folgeschäden einer Grundstücksenteignung als entschädigungspflichtig anerkannt, darunter auch die für eine zweckentsprechende Rechtsverfolgung notwendigen Kosten für Rechtsberatung im Enteignungsverfahren, weil diese Kosten zwangsläufig mit einem Enteignungsverfahren verbunden sind ... Es bestehen keine Bedenken, zu dem Vermögensschaden, der durch die nachteilige Wirkung einer Ausbaumaßnahme verursacht und angemessen auszugleichen ist, auch die notwendig mit dem Entschädigungsverfahren verbundenen Kosten zu rechnen.
  • BVerwG, 30.04.1969 - IV C 89.66

    Erstattung der Kosten im Landbeschaffungsverfahren - Anspruch auf …

    Der Ausgleich für derartige Aufwendungen fällt, wie der Bundesgerichtshof mehrfach entschieden hat, begrifflich unter die in § 19 LBG geregelte Entschädigung "anderer durch die Enteignung eintretender Vermögensnachteile" (BGH, Urteile vom 27. April 1964 - III ZR 136/63 - in WM 1964, 968 [972], vom 30. April 1964 - III ZR 55/63 - in WM 1964, 743 [746] und vom 5. Februar 1968 - III ZR 217/65 - in DVBl. 1969, 204 [205]; vgl. ferner zum insoweit gleichlautenden § 96 BBauG das Urteil vom 8. April 1965 - III ZR 60/64 - in NJW 1965, 1480 [1483] und ferner das Urteil vom 20. Dezember 1968 - V ZR 46/65 - in DVBl. 1969, 208 f.).
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