Rechtsprechung
   BGH, 27.03.2012 - VI ZR 144/11   

Volltextveröffentlichungen (19)

  • lexetius.com

    BGB §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1; KUG §§ 22, 23; GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Haftung für fremde Inhalte - Der Betreiber eines Informationsportals, der erkennbar fremde Nachrichten anderer Medien (hier: RSS-Feeds) ins Internet stellt, ist grundsätzlich vor Kenntnis einer Rechtsverletzung nicht verpflichtet, die Beiträge vor der Veröffentlichung auf eventuelle Rechtsverletzungen zu überprüfen.

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Keine Pflicht zur Vorabprüfung von RSS-Feeds auf Rechtsverletzungen

  • IWW
  • openjur.de

    §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1 BGB; Artt. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG; §§ 22, 23 KunstUrhG

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 1 BGB, § 22 KunstUrhG, § 23 KunstUrhG, Art 1 Abs 1 GG
    Haftung des Betreibers eines Informationsportals für die Veröffentlichung mittels RSS-Feeds bezogener Nachrichten; Pflicht zur Verhinderung zukünftiger Persönlichkeitsrechtsverletzungen

  • Telemedicus

    Haftung für fremde Inhalte aus RSS-Feed

  • ra-skwar.de

    Internetportal - Rechtsverletzungen durch fremde Nachrichten - Prüfungspflicht

  • JurPC

    Prüfungspflicht bezüglich RSS-Feeds

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Haftung ab Kenntnis der Rechtsverletzung in einem fremden RSS-Feed eines Informationsportals; Prüfpflicht eines Infoportal-Betreibers für per RSS-Feed bezogene fremde Beiträge; Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch den Inhalt einer in das Portal eingestellten Nachricht

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Internetportal - Haftung für fremde Nachrichten (RSS-Feed)

  • debier datenbank

    RSS-Feeds I

    Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, 5 Abs. 1 S. 1 GG

  • rabüro.de

    Grundsätzlich keine Überprüfungspflicht des Betreibers eines Informationsportals hinsichtlich der ins Internet gestellten fremden Nachrichten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung ab Kenntnis der Rechtsverletzung in einem fremden RSS-Feed eines Informationsportals; Prüfpflicht eines Infoportal-Betreibers für per RSS-Feed bezogene fremde Beiträge; Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch den Inhalt einer in das Portal eingestellten Nachricht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verletzung des Persönlichkeitsrechts in Internetportal

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (26)

  • internet-law.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Zur Haftung bei der Einbindung von RSS-Feeds

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Keine Störerhaftung für per RSS eingebundene Inhalte

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung für Inhalte von RSS-Feeds

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Haftung für RSS-Feeds

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Haftung für erkennbar fremde Inhalte auf der Webseite erst ab Kenntnis von der Rechtsverletzung - RSS-Feed

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Webseiteninhaber haftet grundsätzlich nicht bei der RSS-Feed -Einbindung

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Haftung bei Einbindung fremder Webinhalte ("RSS-Feeds")

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Betreiber eines Informationsportals für fremde Nachrichten unterliegt keinen Vorab-Prüfpflichten

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Zur Prüfplicht eines Infoportal-Betreibers für per RSS-Feed bezogene fremde Beiträge

  • heise.de (Pressebericht, 31.05.2012)

    Keine Haftung für Inhalte von RSS-Feeds

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das Internet-Informationsportal und der fremde RSS-Feed

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Haftung bei Einbindung fremder Webinhalte ("RSS-Feeds")

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Betreiber von RSS-Feeds mit erkennbar fremden Inhalten anderer Medien müssen Beiträge nicht vor Veröffentlichung überprüfen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Haftung erst ab Kenntnis für Rechtsverletzungen in fremdem, eingebundenem RSS-Feed

  • blog-it-recht.de (Kurzinformation)

    Zur Haftung des Betreibers eines Informationsportals unter Nutzung von RSS-Feeds

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Prüfpflicht eines Infoportal-Betreibers für per RSS-Feed bezogene fremde Beiträge

  • cr-online.de (Kurzinformation)

    Störerhaftung auf dem Weg zu "Notice and Takedown”

  • rechtambild.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung für Inhalte von RSS-Feeds

  • beck.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung für Inhalte in RSS-Feeds

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    RSS-Feed-Veröffentlichung auf einem Informationsportal und Haftung des Betreibers

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Haftung für RSS-Feeds

  • anwalt.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Haftung für RSS-Feeds bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung bei Übernahme von RSS-Feeds

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    RSS-Feeds: Haftung für fremde Inhalte?

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Internetportal haftet nicht für Rechtsverletzungen durch eingebundene RSS-Feeds - Keine Prüfungspflicht für Betreiber von Informationsportalen im Internet

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Haftung für eingebundenen RSS-Feed wegen rechtswidriger Inhalte

Besprechungen u.ä. (2)

  • Telemedicus (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung für RSS-Feeds

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Webseiteninhaber haftet grundsätzlich nicht bei der RSS-Feed -Einbindung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2012, 2345
  • MDR 2012, 767
  • GRUR 2012, 751
  • VersR 2012, 992
  • MMR 2012, 623
  • MIR 2012, Dok. 024
  • BB 2012, 1485
  • K&R 2012, 500
  • ZUM 2012, 566
  • afp 2012, 264
  • afp 2012, 359



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Wird zitiert von ... (38)  

  • BGH, 01.03.2016 - VI ZR 34/15  

    Haftung des Betreibers eines Bewertungsportals bei

    Unmittelbare Störerin könnte die Beklagte nur dann sein, wenn es sich bei der vom Kläger angegriffenen Bewertung um einen eigenen Inhalt der Beklagten handelte, wobei zu den eigenen Inhalten eines Portalbetreibers auch solche Inhalte gehören, die zwar von einem Dritten eingestellt wurden, die sich der Portalbetreiber aber zu eigen gemacht hat (vgl. Senatsurteile vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 10 f. - RSS-Feeds; vom 30. Juni 2009 - VI ZR 210/08, AfP 2009, 494 Rn. 19 - Domainverpächter; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal).

    Von einem Zu-Eigen-Machen ist dabei dann auszugehen, wenn der Portalbetreiber nach außen erkennbar die inhaltliche Verantwortung für die auf seiner Internetseite veröffentlichten Inhalte übernommen hat (Senatsurteile vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; vom 30. Juni 2009 - VI ZR 210/08, AfP 2009, 494 Rn. 19 - Domainverpächter; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal), was aus Sicht eines verständigen Durchschnittsnutzers auf der Grundlage einer Gesamtbetrachtung aller relevanten Umstände zu beurteilen ist (Senatsurteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal).

    Dabei ist bei der Annahme einer Identifikation mit fremden Inhalten grundsätzlich Zurückhaltung geboten (Senatsurteile vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; vom 30. Juni 2009 - VI ZR 210/08, AfP 2009, 494 Rn. 19 - Domainverpächter; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal).

    Dass die Beklagte - was für ein Zu-Eigen-Machen spräche (vgl. Senatsurteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 ff. mwN - Hotelbewertungsportal) - eine inhaltlich-redaktionelle Überprüfung der auf ihrem Portal eingestellten Nutzerbewertungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit vornimmt, ist weder festgestellt noch vom Kläger behauptet worden.

  • BGH, 19.03.2015 - I ZR 94/13  

    Zur Haftung eines Hotelbewertungsportals für unwahre Tatsachenbehauptungen eines

    Ob ein Zu-Eigen-Machen vorliegt, ist aus der Sicht eines verständigen Durchschnittsnutzers auf der Grundlage einer Gesamtbetrachtung aller relevanten Umstände zu beurteilen (BGH, GRUR 2010, 616 Rn. 23 - marions-kochbuch.de; BGH, Urteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, GRUR 2012, 751 Rn. 11 - RSS-Feeds).

    Dafür, dass der Diensteanbieter sich die fremden Informationen zu Eigen gemacht hat, spricht, dass der Anbieter die von Dritten hochgeladenen Inhalte inhaltlich-redaktionell auf Vollständigkeit und Richtigkeit kontrolliert oder auswählt oder die fremden Informationen in das eigene redaktionelle Angebot einbindet (vgl. BGH, GRUR 2010, 616 Rn. 25 f. - marions-kochbuch.de; BGH, Urteil vom 12. Juli 2012 - I ZR 18/11, BGHZ 194, 339 Rn. 28 - Alone in the Dark; Urteil vom 19. Mai 2011 - I ZR 147/09, GRUR 2012, 74 Rn. 15, 38 = WRP 2012, 77 - Coaching Newsletter; BGH, GRUR 2012, 751 Rn. 11 - RSS-Feeds; Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 8 Rn. 2.27; Ohly in Ohly/Sosnitza aaO § 8 Rn. 115a).

  • BGH, 14.05.2013 - VI ZR 269/12  

    Autocomplete

    Weist ein Betroffener den Betreiber einer Internet-Suchmaschine auf eine rechtswidrige Verletzung seines Persönlichkeitsrechts hin, ist der Betreiber der Suchmaschine verpflichtet, zukünftig derartige Verletzungen zu verhindern (vgl. Senatsurteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, VersR 2012, 992 Rn. 19).
  • BGH, 27.02.2018 - VI ZR 489/16  

    Zur Prüfungspflicht des Betreibers einer Internet-Suchmaschine (www.google.de)

    Von einem Zu-Eigen-Machen ist auszugehen, wenn der in Anspruch Genommene nach außen erkennbar die inhaltliche Verantwortung für die auf seiner Internetseite veröffentlichten Inhalte übernommen hat, was aus Sicht eines verständigen Durchschnittsnutzers auf der Grundlage einer Gesamtbetrachtung aller relevanten Umstände zu beurteilen ist (Senatsurteile vom 4. April 2017 - VI ZR 123/16, VersR 2017, 895 Rn. 18; vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, BGHZ 209, 139 Rn. 17 - jameda.de II; vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 10 f. - RSS-Feeds; vom 30. Juni 2009 - VI ZR 210/08, AfP 2009, 494 Rn. 19 - Domainverpächter; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal).

    Dass die Beklagte zu 1 die indexierten Internetseiten inhaltlich-redaktionell überprüft hätte, ist (vgl. Senatsurteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, NJW 2015, 3443 Rn. 25 ff. mwN - Hotelbewertungsportal) ist im Übrigen weder festgestellt noch von den Klägern behauptet worden.

  • BGH, 04.04.2017 - VI ZR 123/16  

    Bewertungsportal macht sich Nutzerbewertungen zu Eigen und haftet für falsche

    Für ein Zu-Eigen-Machen spricht es, wenn der Portalbetreiber eine inhaltlich-redaktionelle Überprüfung der auf seinem Portal eingestellten Nutzerbewertungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit vornimmt (vgl. Senatsurteile vom 1. März 2016, VI ZR 34/15, BGHZ 209, 139 Rn. 18 und vom 27. März 2012, VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11; BGH, Urteile vom 19. März 2015, I ZR 94/13, AfP 2015, 543 Rn. 25 mwN und vom 12. November 2009, I ZR 166/07, AfP 2010, 369 Rn. 24, 27).

    Dabei ist bei der Annahme einer Identifikation mit fremden Inhalten grundsätzlich Zurückhaltung geboten (vgl. Senatsurteile vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, BGHZ 209, 139 Rn. 17 - jameda.de II; vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; vom 30. Juni 2009 - VI ZR 210/08, AfP 2009, 494 Rn. 19; BGH, Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, AfP 2015, 543 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal).

    Für ein Zu-Eigen-Machen spricht es aber, wenn der Portalbetreiber eine inhaltlich-redaktionelle Überprüfung der auf seinem Portal eingestellten Nutzerbewertungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit vornimmt (vgl. Senatsurteile vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, BGHZ 209, 139 Rn. 18 - jameda.de II; vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; BGH, Urteile vom 19. März 2015 - I ZR 94/13, AfP 2015, 543 Rn. 25 mwN - Hotelbewertungsportal; vom 12. November 2009 - I ZR 166/07, AfP 2010, 369 Rn. 24, 27 - marions-kochbuch.de).

    Bei der gebotenen objektiven Sicht auf der Grundlage einer Gesamtbetrachtung aller relevanten Umstände (vgl. Senatsurteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11 - RSS-Feeds; BGH, Urteil vom 12. November 2009 - I ZR 166/07, AfP 2010, 369 Rn. 23 - marions-kochbuch.de), zu denen auch das Schreiben des Beklagten vom 12. Februar 2014 gehört, hat der Beklagte die inhaltliche Verantwortung für die angegriffenen Äußerungen übernommen.

  • BGH, 17.12.2013 - VI ZR 211/12  

    Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Internetveröffentlichung: Zurechnung bei

    Ob dies der Fall ist, ist mit der im Interesse der Meinungsfreiheit und zum Schutz der Presse gebotenen Zurückhaltung zu prüfen (Senatsurteile vom 30. Juni 2009 - VI ZR 210/08, AfP 2009, 494 Rn. 19; vom 17. November 2009 - VI ZR 226/08, AfP 2010, 72 Rn. 11; vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, AfP 2012, 264 Rn. 11).
  • LG Hamburg, 12.01.2018 - 324 O 63/17  

    Unterlassungsanspruch wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts:

    Zwar haftet die Beklagte vorliegend nicht als unmittelbare Störerin bzw. Täterin, weil sie die in Rede stehende Bewertung weder selbst verfasst noch sich zu Eigen gemacht hat (BGH, Urteil vom 27.03.2012, VI ZR 144/11 - RSS-Feeds, Juris Tz. 18; Urteil vom 25.10.2011, VI ZR 93/10 - Blog-Eintrag, Juris Tz. 20).
  • BGH, 11.11.2014 - VI ZR 18/14  

    Verletzung des Rechts am eigenen Bild durch Bildnisveröffentlichung im Rahmen

    Insoweit wird auf das Urteil des erkennenden Senats vom 27. März 2012 (VI ZR 144/11, NJW 2012, 2345) Bezug genommen.

    Die im Streitfall bestehende Besonderheit, dass ein Dritter zur Unterlassung aufgefordert wurde, dessen etwaige Haftung erst durch einen Hinweis auf eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch die Veröffentlichung des Bildes ausgelöst werden konnte (vgl. dazu Senatsurteil vom 27. März 2012 - VI ZR 144/11, NJW 2012, 2345 Rn. 19), führte nicht zu einer anderen Beurteilung, da es sich hierbei um grundsätzlich ersatzfähige Aufwendungen zur Schadensabwehr handelt (vgl. Senatsurteil vom 15. November 1977 - VI ZR 101/76, BGHZ 70, 39, 43 f.; vgl. Burkhardt in Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kap. 14 Rn. 37 ff.).

  • OLG Köln, 08.04.2014 - 15 U 199/11  

    Haftung für Autocomplete-Vorschläge

    Nach den in dem Revisionsurteil formulierten Voraussetzungen der Haftung des Betreibers einer Internetsuchmaschine für rechtsverletzende - eigene - Inhalte, die in ihren Grundzügen den Maßstäben entsprechen, wie sie für die Störerhaftung eines Hostproviders für in der von ihm betriebenen und bereitgestellten Webseite gepostete Fremdinhalte gelten (vgl. BGH, GRUR 2012, 751 ff - "RSS-Feeds" - RdNr. 18 gem. Juris; BGHZ 191, 219 ff - "Hostprovider" - RdNr. 24 gem. Juris - jew. m. w. Nachw.), trifft die Beklagte nur dann eine Haftung für die Anzeige rechtsverletzender Suchvorschläge ihrer Autocomplete-Funktion, wenn ihr die Verletzung einer reaktiven Prüfungspflicht vorzuwerfen ist, was wiederum voraussetzt, dass sie Kenntnis von der Rechtsverletzung erlangt hat (Revisionsurteil, RdNr. 29 und 30).

    Für die Annahme der Wiederholungsgefahr ist damit eine vollendete Verletzung nach Begründung der Pflicht zur Verhinderung weiterer derartiger Rechtsverletzungen erforderlich (vgl. BGHZ 191, 19 - "Stiftparfum" - RdNr. 39 gemäß Juris; BGH/ 173, 188 - "Jugendgefährdende Schriften/Jugendgefährdende Medien bei eBay" - RdNr. 53 gem. Juris; vgl. i. d. S. auch BGH, GRUR 2012, 751 -"RSS-Feed" - RdNr. 20 gem. Juris).

  • OLG Karlsruhe, 14.12.2016 - 6 U 2/15  

    Google muss verletzenden Link nicht löschen

    a) Nachdem die Beklagte als Betreiberin einer Suchmaschine die beiden von den Klägern als rechtswidrig und persönlichkeitsverletzend angesehenen Berichte nicht selbst verfasst oder veröffentlicht hat, würde eine Haftung der Beklagten als unmittelbare Störerin bzw. Täterin voraussetzen, dass sie nicht nur eine adäquat-kausale Ursache zur Rechtsverletzung durch das Auffindbar-Machen der Berichte gesetzt hat, sondern sich die beanstandeten Äußerung zu eigen gemacht hat (vgl. BGH AfP 2012, 264 Rn. 10f. RSS-Feeds; BGH AfP 2009, 494 Rn. 19 - Domainverpächter; BGH NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal; BGH GRUR 2016, 855 Rn. 17 - jameda.de II).
  • OLG Düsseldorf, 18.12.2015 - 16 U 2/15  

    Haftung des Betreibers eines Internetportals zur Bewertung von Ärzten wegen

  • BGH, 11.12.2012 - VI ZR 314/10  

    Gesteigertes Vertrauen der Presse in Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für

  • OLG Stuttgart, 26.06.2013 - 4 U 28/13  

    Internetportal für die Bewertung von Ärzten: Unterlassungsanspruch eines Arztes

  • KG, 16.04.2013 - 5 U 63/12  

    Unterlassungsansprüche gegen den Betreiber eines Bewertungsportals

  • OLG Stuttgart, 02.10.2013 - 4 U 78/13  

    Haftung von Wikipedia bei Verdachtsberichterstattung

  • LG Hamburg, 24.01.2014 - 324 O 264/11  

    Störerhaftung bei rechtsverletzenden Fotos - Max Mosley

  • LG Hamburg, 24.03.2017 - 324 O 148/16  

    Veröffentlichung einer persönlichkeitsrechtsverletzenden Bewertung über einen

  • OLG Dresden, 01.04.2015 - 4 U 1296/14  

    Anspruch auf Unterlassung von Äußerungen in sozialen Netzwerken - auch bei

  • OLG Hamburg, 30.06.2016 - 5 U 58/13  

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Löschungsanspruch eines Hotelbetreibers bei

  • OLG Stuttgart, 11.09.2013 - 4 U 88/13  

    Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche eines Hotelbetreibers gegen den

  • OLG Stuttgart, 22.10.2013 - 4 W 78/13  

    Urheberrechtsverletzung im Internet: Täterschaftliche Haftung des Betreibers

  • KG, 07.03.2013 - 10 U 97/12  

    Inanspruchnahme des Host-Providers auf Unterlassung der Verbreitung von Dritten

  • OLG Dresden, 06.03.2018 - 4 U 1403/17  

    Ansprüche gegen den Betreiber eines Bewertungsportals

  • OLG Hamburg, 29.11.2012 - 3 U 216/06  

    Haftung des Betreibers eines Online-Marktplatzes für rechtsverletzende Angebote

  • LG Hamburg, 07.11.2014 - 324 O 660/12  

    Google haftet für den Inhalt von Suchmaschinen-Snippets

  • OLG Frankfurt, 21.12.2017 - 16 U 72/17  

    Portalbetreiber als Störer

  • OLG Frankfurt, 03.03.2016 - 16 U 214/15  

    Anspruch auf Unterlassung von unwahren Äußerungen auf Bewertungsforum gegen

  • LG Saarbrücken, 14.02.2014 - 13 S 4/14  

    Zulässigkeit der Online-Veröffentlichung von Todesanzeigen und Kondolenzeinträgen

  • VG Berlin, 03.06.2014 - 3 K 104.14  

    Bereitstellung ausgearbeiteter elektronischer Lehrveranstaltungsskripten

  • OLG Köln, 03.07.2012 - 15 U 205/11  

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Verbreitung von

  • LG Köln, 02.11.2016 - 28 O 249/15  

    Anspruch auf Unterlassung einer Anzeige des Suchergebnisses bei der Eingabe des

  • OLG Frankfurt, 18.06.2015 - 16 W 29/15  

    Äußerung auf Ärzte-Bewertungsportal als zulässige Meinungsäußerung

  • VG Mainz, 11.01.2018 - 1 K 577/17  

    Unterlassungsklage südkoreanischer Freikirche gescheitert

  • LG Hamburg, 01.04.2016 - 324 O 736/14  

    Allgemeine Persönlichkeitsrechtsverletzung: Haftung eines Suchmaschinenbetreibers

  • LG Hamburg, 30.04.2018 - 324 O 51/18  

    Beleidigung von Alice Weidel: Facebook darf Kommentar nicht länger verbreiten

  • LG Köln, 26.06.2013 - 28 O 80/12  

    LG Köln lehnt sowohl Täter- als auch Störerhaftung von Personensuchmaschinen ab

  • OLG Frankfurt, 18.01.2018 - 16 U 65/17  

    Zur Grundrechteabwägung zwischen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht

  • VG Berlin, 19.12.2013 - 3 L 1220.13  

    Entfernung einer pdf-Kopie von Adolf Hitlers "Mein Kampf" von einer Website

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